,,Verfickter Aufstand!"

GeschichteAbenteuer, Humor / P12 Slash
Alex Vause Lolly Whitehill OC (Own Character) Piper Chapman
18.06.2017
26.12.2017
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26.12.2017 2.185
 
--Alex' Sicht--

Nun gingen ich und Nadine also erneut, und dieses mal sogar allein, ohne Piper und Lolly, durch die Gefängnisflure. Immer, wenn uns jemand entgegen kam, stellte ich mich beschützend vor meine Schwester. Eigentlich wusste ich ja, das uns niemand angreifen würde, aber ich schätze, das ich dies tat, weil ich sie immer beschützen wollte. Ich weiß nicht wieso, schließlich ist sie ja schon 22, und eigentlich ist das auch lächerlich, aber nun ja. So bin ich eben.

Nun ja, jedenfalls, wir schlenderten also im Gefängnis umher um Red und Frieda zu finden, und zu unserer Überraschung, kam Nicky aus einem anderen Flur, und als sie uns erblickte, kam sie uns mit einem wackligem Gang entgegen. Zuerst fragten ich und Nadine uns natürlich, ob sie wieder was genommen hat, aber wenn überhaupt, dann könnte sie höchstens getrunken haben. Sie schwankte hin und her, und anstatt, so wie ich, stehen zu bleiben, und sich zu wundern, was Nichols hat, ging Nadine auf sie zu, und als sie sie erreicht hatte, hielt sie Nichols fest, damit sie nicht umkippen konnte. Nicky brach in Nadines Armen zusammen, die Nichols natürlich nicht einfach so festhalten konnte, weshalb sie sie so vorsichtig wie sie nur konnte auf den Boden legte, und da sie noch bei Bewusstsein war, fragte meine Schwester ,,Was ist los? Geht es dir gut?" Ich kam nun auch zu ihr und streichelte ihren Kopf um sie zu beruhigen. Sie sprach mit zittriger Stimme:

,,Irgendwer hat Pennsatucky Drogen oder Alk gegeben. Sie ist durchgedreht! Ich hab Morello gesagt, sie soll weg rennen, das hat sie getan, aber...Pennsatuckey..hat..mich nieder gestochen..." Sie legte sich auf den Rücken, und wir sahen einen roten Fleck auf ihrem T-Shirt. Nadine zog Nichols' T-Shirt langsam und vorsichtig hoch, um sie nicht zu verletzen oder so, und wir sahen eine Einstich-wunde. Nichols versuchte zwar so gut sie konnte, nicht das Bewusstsein zu verlieren, aber nach 30 Sekunden war dies unvermeidbar, und sie lag nun da. Bewusstlos. Nadine wurde langsam aber sicher nervös und hatte Angst um Nicky, doch ich konnte sie beruhigen. Irgendwie. Was allerdings feststand,ist das wir irgendwas tun mussten. Wir konnten sie  nicht einfach da liegen lassen. Und wir wollten mit allen Mitteln verhindern, dass sie so endet wie dieser Humps. ,,Nadine, pass auf. Ich geh zu Piper und Lolly, und sag ihnen, sie sollen so schnell wie es geht auch hierher kommen." ,,Gut. Aber schnell bitte!!"

Ich schlenderte nun nicht mehr, und ich rannte auch nicht, sondern ich sprintete, nein, ich  folg schon fast zurück in die Cafeteria, in der beide immer noch einfach so da saßen. Als ich verschnaufte, da ich keine Luft mehr bekam, bemerkte mich Piper, und dann später auch Lolly, und sie fragten mich was ich hätte. ,,Nicky wurde von Pennsatucky niedergestochen und liegt bewusstlos auf dem Boden! Kommt bitte mit!" Lolly stand ruckartig auf und lief zu mir, Piper tat es ihr gleich, und wir sprinteten zurück zu dem Ort, an dem Nichols zusammengebrochen war.

,,Ey! Geht's dir gut????" fragte Lolly und klopfte mit ihrer Hand auf Nicky's Wange. Das war ja mal wieder typisch. ,,Nein, nein es geht ihr nicht gut!!" fuhr Nadine Lolly entnervt an. ,,Schon gut, schon gut!" zischte diese zurück. ,,Vielleicht schaffen wir sie erst mal auf die Krankenstation." schlug ich vor. ,,Und was, wenn wir dieser Pennsatucky begegnen?!" fragte Lolly. Das war mal eine ihrer guten "Lolly-Fragen". ,,Ich pass ja schon auf." murmelte Nadine immer noch entnervt vor Stress, ging in diesen "Putzmittel-Minibunker-Abstellraum", in dem wir zuvor drin waren, holte die große Taschenlampe heraus, schloss die Tür, drehte sich zu uns und sagte: ,,Wenn Pennsatucky kommt und uns angreift, zieh ich ihr mit der hier eins über" sie schlug mit der Taschenlampe in ihre Hand. Piper sah sie erschreckt an, während sie Nicky's Hand hielt, und ich verdrehte die Augen. Lolly zuckte nur mit den Schultern und meinte: ,,Ok."Wir sahen sie alle verwirrt an. Niemand hatte diese Reaktion ihrerseits erwartet, was vermutlich daran lag, das sie niemals einen solchen Kommentar von sich gab. ,,Worauf wartet ihr?? Los! Lasst und gehen bevor ihr noch was passiert!" befahl uns Lolly indirekt, und wir hörten auf sie, und jeder packte an, und so trugen wir Nicky zur Krankenstation. Manche guckten uns dumm an, vor allem ein par der Latinos, aber auch die Skinhead-Nazis , doch das war uns egal. Was viel wichtiger war, war, das kurz bevor wir in der Krankenstation waren, sahen, wie Blanca und Red dort raus kamen. Als sie Nicky erblickten, wie sie bewusstlos war und wir sie trugen, rannten sie so schnell sie konnten auf uns zu.

,,Was ist passiert??" fragte Red geschockt und verwirrt, nachdem sie dich Stichverletzung sah mit ihren typisch russischem Akzent. Nadine fühlte sich als Anführer der Gruppe, weshalb sie für uns antwortete:,,Pennsatucky hat sie nieder gestochen. Wir wollten sie gerade zur Krankenstation bringen. ,,Mein Kind..." sagte Red und und legte ihre Hände auf Nichols' Wangen. ,,Los. Kommt." Piper wollte dies einfach nur hinter sich bringen, da sie Nicky nicht länger so sehen wollte. Ich kann sie verstehen. Ich wollte Nichols auch nicht so sehen.

Nun lag sie auf der Krankenstation. Wir standen alle um sie rum, und warteten, bis sie aufwachte. Nach einiger Zeit kam Sophia hinein, mit dem Ziel, und etwas zu beruhigen,was Nicky angeht. ,,Bis darauf, das sie bewusstlos ist, geht es ihr gut. Sie sollte innerhalb von zwei Stunden wieder aufwachen. Wir werden ihre Stichwunde nähen, und morgen wird sie dann auch wieder hier raus können." ,,Ok. Das ist gut. Aber bitte näht die Wunde sofort. Ich meine, nicht, das die zu viel Blut verliert." sagte Nadine mit ruhiger Stimme. ,,Aber die wurde ja von Pennsatucky niedergestochen. Damit die das nicht bei anderen Leuten auch noch macht, sollten wir sie finden und außer Gefecht setzen, damit sie niemandem mehr etwas antun und ihren Rausch ausschlafen kann. Alex, Piper, Blanca und Lolly. Ihr kommt bitte mit, und Red, du bleibst bitte bei Nicky. Ok?" Wir alle stimmten zu.

--Nadine's Sicht--

Wir gingen so vorsichtig wir konnten umher, um zu vermeiden, von Tiff angegriffen  zu werden,und später, als wir sie IM Gefängnis nicht gefunden hatten, gingen wir raus, und suchten dort weiter. Wir wollten zwar vorsichtig sein, aber wir wollten sie auch unbedingt finden, damit sie nichts unüberlegtes mehr macht, weshalb wir uns aufteilten: Piper und Blanca suchten zusammen , und ich, Alex und Lolly suchten zusammen. Da Alex am liebsten so weit genug  vom Garten wie es nur möglich war weg war, suchten dort Piper und Blanca, während wir in die andere Richtung, nämlich in Richtung "Kackzellen", so wie die ganzen Bescheuerten hier die Dixi Klos nannten, gingen. Wir klopften an jede einzelne Tür. in den ersten zwei Dixi Klos waren zwei Wärter, die uns aufforderten, sie frei zu lassen, aber wir wollten keinen Ärger mit unseren Mitinsassinnen, weshalb wir dies nicht taten. Nach dem ganzen hier sind wir ja eh alle am Arsch. Alle. Doch, was viel wichtiger war, war, das Lolly an eine Tür klopfte, aus der wir zwar etwas hörten, uns jedoch keiner antwortete. Ich glaube, wir wussten so ziemlich alle, wer da drin war. Maria Ruiz ging gerade an uns vorbei, und Lolly schnappte sich währenddessen Maria's Schlagstock, damit sie etwas zur Verteidigung hatte. Maria fragte natürlich was das sollte, weshalb Alex ihr es erklärte. ,,Ach du scheiße..." sagte Maria entsetzt. ,,,Gut, aber gebt ihn mir später bitte wieder." Alex antwortete:,,Klar. Sobald wir Pennsatucky außer Gefecht gesetzt haben." ,,Ok."

Sie, Pennsatucky kam aus der "Kackzelle" gestürmt, und wollte mich angreifen, doch Lolly war schneller. Sie zog Pennsatucky, noch bei Anwesenheit von Maria eins über, woraufhin sie zu Boden viel. Sie schlug noch einmal zu, damit Pennsatucky in Ohnmacht fiel, doch dies tat sie nur, damit sie sich nicht wehren konnte, wenn wir sie zu tapen wollen würden. Wir sahen sie alle komisch an, mussten aber dann doch kichern. Keine Ahnung wieso, es war einfach so, und schließlich  gab Lolly Maria dann sowieso ihren Schlagstock wieder. Wir verletzten Pennsatucky auch nicht weiter, sondern wir fesselten die mit Panzertape und setzten sie zurück in das Dixi Klo, welches wir ebenfalls zu tapten, damit sie nicht mehr heraus konnte. sie hämmerte zwar noch gegen die Tür, aber wir gingen einfach, da dies sowieso niemandem auffallen würde.

Wir riefen Piper und Blanca zu uns. Sie unterhielten sich gerade darüber, wie scheiße sie den Aufstand finden, und das es ja eigentlich eine gute Idee war, diese aber falsch umgesetzt wurde. Ich dachte mir das selbe. Aber gut. Wir schienen sie aus ihren Gedanken zu reißen, weshalb sie erst verspätet auf unsere Rufe reagierten und uns entgegen kamen. Und so, wie Blanca war, blieb sie zwar ruhig, trotz der Gefahr, Tiff über den Weg zu laufen, doch sie hatte trotzdem "meine" Taschenlampe in der Hand, die ich ihr und Piper zum verteidigen gab. Und wo wir gerade bei Piper sind, sie blieb nicht ruhig, da sie nun mal so war, und deshalb ging sie, so weit ich es davor auch sehen, immer eng neben Blanca, da sie die Taschenlampe in der Hand hatte. Alex bemerkte, das Piper immer noch Angst hatte, da sie, im Gegensatz zu Blanca noch nicht verstanden hatte, das wir Tiff gefunden und außer Gefecht gesetzt haben, weshalb sie beruhigend sprach:

,,Hey. Pipes. Wir haben Pennsatucky gefunden und in einer dieser komischen "Kackzellen" eingesperrt. Alles cool ok?" "Okay." Piper gab sich damit zufrieden,  ging auf Alex zu, nahm ihre Hand, und sie gingen mit uns wieder zurück zur Krankenstation. Während wir fünf weg waren, wachte Nicky wieder auf und erholte sich halbwegs. ,,Hey Nicky." begrüßten wir sie. Ich meine, was hätten wir den auch sonst sagen sollen. ,,Wir haben Pennsatucky gefunden und Lolly hat sie in Ohnmacht geprügelt und wir haben sie in einer "Kackzelle" eingesperrt. ,,Erst mal langsam" sprach Nicky lachend mit schwacher Stimme. Dann bedankte sie sich. Lolly, die am nächsten an der Tür stand, rief nach Sophie, um sie folgendes zu fragen: ,,Habt ihr sie schon genäht?" ,,Nein, aber wir fangen jetzt an. Wenn es für euch alle ok ist, natürlich." Alex und Piper sagten. ,,Sorry, aber wir würden dann gerne draußen warten Nichols. Ich will das nicht sehen." Alle drei lachten, und ich und Lolly, wir dachten uns, nur weil Alex und Piper dies nicht wollten, hieß dies noch lange nicht, das wir nicht hier bleiben durften. Wir teilten es ihnen mit, und sie schienen es zu verstehen. Red und Blanca blieben ebenfalls drin, und so fingen wir ein Gespräch an, und dass, samt Sophie:


Blanca: ,,Warum habt ihr sie eigentlich nicht genäht, als sie noch ohnmächtig war?"
Sophie: ,,Sie hätte mitten drin aufwachen können, und das hätte ihr ganz bestimmt nicht gut getan, und außerdem dürfen wir nicht einfach so nähen ohne zu fragen, schließlich sind wir ja auch keine richtigen Ärzte, bzw nicht jemand, der eine Bescheinigung dafür hat. Ich war nur mal Feuerwehrmann."
Blanca: ,,Okay, aber was ich damit eigentlich meinte, ist, das ich nicht glaube, das ihr hier noch Betäubungsmittel habt. Die Methschlampen sollen doch angeblich alles genommen haben, was sie finden konnten, weil sie unbedingt High werden wollten."
Sophia: ,,Doch, und zwar da unten im Schrank." Sophia zeigte auf einen kleinen, viereckigen, eisernen Schrank, der in der rechten Ecke des Zimmers stand, zischen den ganzen anderen Schränken für andere komische Medikamente etc.
Red: ,,Kannst du das jetzt bitte einfach machen?" man konnte deutlich merken, das Red keine Nerven mehr hatte. Nicht mehr für den restlichen Tag, und vielleicht sogar immer noch nicht für Nächsten . ,,Alles wird gut, Red." Nicky sprach immer noch mit schwacher Stimme. Sie legte ihre Hand auf die von Red, in der Hoffnung, sie damit zu beruhigen, und nachdem Sophie Nichols "endlich" das Betäubungsmittel gab, schlief sie ein, und die Stichwunde wurde wieder zugenäht.

--Währenddessen bei Piper und Alex--

--Alex' Sicht--

,,Erst einen Tag lang  geht dieser Aufstand und es ist schon so viel Scheiße passiert." lachte Piper. Meine Lache folgte, doch was ebenfalls folgte waren die folgenden zwei Wörter: ,,Fuck ja." Glaubst du, Pennsatucky wird uns auch niederstechen?" Piper war ängstlich, dies konnte ich sowohl spüren, als auch an ihrer Stimme bemerken.  ,,Nein. Das sind wir ihr eh nicht wert. Ich meine ist ja auch gut so. Und wenn sie versucht, dich oder irgend jemanden anders anzugreifen, werd' ich ihr persönlich eins in ihre Fresse hauen." Piper lächelte. ,,Ok.". Sie griff meinen Kopf, und dann küsste sie mich. Alex erwiderte dies. Doch ungefähr 2 Minuten später hörten sie, wie Sophia die beiden rief, und ihnen sagte, das sie fertig mit nähen war.

Und alles, was ich mir schon die gesamte Zeit über dachte, war:

Was für ein verfickter Aufstand.
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