"Piper?"

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Alex Vause Gina Murphy Nicole "Nicky" Nichols Piper Chapman
17.06.2017
26.12.2017
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26.12.2017 3.773
 
Alles war so wie immer. Es war 6 Uhr am Morgen, weshalb alle zusammen in der Cafeteria am essen waren. Hin und wieder hörte man wie einzelne Gruppen über verschiedene Themen diskutierten, manchmal auch nur Unsinn redeten oder sich einfach darauf konzentrieren zu essen. Doch eine Gruppe die zusammen saß, tat all dies nicht.Nicky, Morello, Boo, Alex und Piper saßen zusammen,  und  Morello und Nicky unterhielten sich über Morello´s zukünftiges Kind , jedoch starrte Piper nur in Gedanken  versunken auf ihr Kartoffelpüree und die Bohnen und stocherte darin herum. Alex, die neben ihr saß, bemerkte dies und sah sie mit einem fragendem Gesichtsausdruck an, was Piper jedoch nicht zu bemerken schien, da sie ihr Essen weiterhin anstarrte und somit ebenfalls weiter darin herumstocherte.

,,Piper? Piper??" Keine Reaktion. Erst als Alex mit ihrer rechten Hand vor Piper´s Gesicht schnippte, was nun auch den Blick Nicky´s auf Piper zog und Morello´s  und Nicky´s Gespräch unterbrach, wurde sie aus ihren Gedanken gerissen. ,,J..Ja?" sprach sie stotternd, da sie sich leicht erschreckt hatte. Alex war besorgt um ihre Freundin,  was man an ihrem jetzigen Gesichtsausdruck sehr leicht erkennen konnte. Sie hatte zwar keine Ahnung, wieso Piper dies, was sie zuvor gemacht hat, tat, doch sie wusste, das dies sicherlich nicht am Essen lag, auch, wenn dies ein guter Grund dafür gewesen wäre. Sie legte ihre Rechte Hand auf Piper's Schulter und fragte diese mit sowohl Angst als auch Ernst in ihrer Stimme: ,, Was ist? Hast du ein Problem?"

Diese Frage war Piper sehr unangenehm, da sie nun jeder, der an Ihrem Tisch saß, anstarrte, da alle dies mitbekommen haben. Piper wurde das alles zu viel, und sie stand ruckartig auf. Ohne aufgegessen zu haben, warf sie das Tablett weg und verschwand aus der Cafeteria. Während alle ihr verwundert hinterherguckten, ging Alex ihr natürlich hinterher, und Boo sagte:,,Was die wohl wieder für n' Problem hat..." zurück bekam sie jedoch nur finsterne Blicke.

,,Piper? Piper? Wo bist du??Piper?!" Alex suchte ihre Freundin vergebens. Sie sah überall nach. Im Waschraum, im Bad, in ihrer und Pipers Bucht, in der Bücherei, draußen, einfach überall. Doch sie konnte sie einfach nicht finden, und schließlich sank sie auf Den Boden der Waschküche, in der sie zuletzt nach Piper gesucht hatte, vergrub ihre Hände in ihren Haaren  und überlegte was sie jetzt tun sollte. In diesem Moment allerdings kam Nicky hinein, welche sich gewundert hatte was los ist und wo Alex und Piper waren. Sie erblickte Alex auf dem Boden, ging zu ihr und setze sich neben sie. ,,Alles klar?" fragte sie mit scherzhafter Stimme.

,,Hast du Piper gefunden?",,Sieht es vielleicht so aus??" fragte Alex gestresst und zugleich genervt. ,,Die kriegt sich schon wieder ein. Sie kommt irgendwann wieder und dann kannst du mit ihr reden." Alex sah mit einem leicht wütendem Gesichtsausdruck zu Nicky auf, jedoch verzog sich dieser langsam wieder zu einem gestressten, und in ein paar Sekunden später sogar leicht traurigem Gesichtsausdruck. Nicky legte still und ohne Alex anzusehen einen Arm um diese. ,,Hast du auch wirklich überall nachgesehen?" ,,Ja, überall" Nicky überlegte. ,,Ok, wir suchen nochmal." ,,Wir?" Alex war etwas verwundert. ,,Ja Alex, wir." sagte Nicky nur noch, stand anschließend auf, und zog Alex hinter sich her.

Die Essenszeit war vorbei, jeder ging zurück in seine Bucht. Jeder außer Morello, denn diese ging in Boos Bucht, während diese gerade in ihrem Bett lag, um sie zu fragen, ob sie Nicky oder Alex bereits wieder gesehen hat. Boo setzte sich auf und antwortete: ,,Nein hab ich nicht, aber vielleicht weiß es ja Pip..." Boo bemerkte das dies keine schlaue Antwort war, weshalb sie stockte. ,, Ok du hättest es ja wahrscheinlich sowieso nicht gewusst." genervt ging Morello wieder zurück in ihre Bucht und Boo verdrehte ihre Augen und legte sich wieder zurück in ihr Bett.

*****währenddessen*****

,,Glaubst du das wir sie hier finden??" fragte Alex Nicky ungläubig, Piper im Maisfeld aufzufinden. ,,Zweifel' nicht so viel an meinen Endscheidungen und komm mit" sprach Nicky, während sie die Maispflanzen mit ihrer Hand von ihrem Körper wegdrückte und im Mais verschwand. Alex kam ihr nach. Während Nicky nach Piper rief, suchte Alex wortlos nach ihrer Freundin, was mehr half, da Piper nicht vor jemandem wegrennen könnte, den sie nichtkommen hörte, und durch Nicky's Rufe hörte sie schließlich auch die Schritte im Mais nicht. ,,Piper! Was machst du hier??"  Als Alex ihre Freundin gefunden hatte, umarmte sie diese ruckartig. Piper erwiderte diese Umarmung mit gesenktem Kopf. Anscheinend war dies alles für Nicky kaum zu überhören, da diese nur wenige Sekunden später auch dazu kam. ,,Piper? Was tust du hier?" Sie setze sich zu Piper und Alex, legte eine Hand auf Pipers Oberarm und fragte diese mit vorsichtigem Tonfall:,,Warum versteckst du dich und sprichst nicht einfach mit uns?"

,,Ich weiß es nicht" sagte Piper. ,,Mir...geht's einfach nicht so gut." Alex und Nicky sahen sich an, und ihre Blicke teilten sich gegenseitig mit, das sie dies nicht glauben konnten. Aufgrund dieser Stille hob Piper vorsichtig ihren Kopf und erblickte die Blicke der anderen beiden im Mais und sagte:,,Glaubt ihr mir nicht??" Ohne ihren Blick zu verändern guckten Alex und Nicky sie an, was für Piper so viel wie ,,nein, definitiv nicht" hieß.,,Piper. Wir merken wenn mit dir etwas nicht stimmt okay? Nimm dir so viel Zeit wie du brauchst, um uns zu sagen was los ist, aber ich wollte dir sagen, das du uns vertrauen kannst, und ich denke das weißt du. Oder?" So einen Satz aus Alex' Mund zu hören war so ungewohnt für Piper, das sie erst nicht wusste ob Alex das Ernst meinte, schließlich konnte diese ja auch sehr oft Sakasmus an den unangebrachtesten Stellen mit einbauen. ,,Okay. Danke." sagte Piper lies ihren Kopf langsam auf Alex' Schulter fallen. 

,,Ey Piper. Ich sags jetz einfach kurz und klar. Was ist dein Problem??" Nicky hatte noch nie ein gutes Timing, und schon gar nicht, wenn es um Fragen ging.

,,Lass sie doch. Sie kann sich so viel Zeit nehmen wie sie möchte." Sowohl Alex als auch Nicky bemerkten, das Pipers Augen anfingen zu Tränen, welche ihre Wange hinunterrollten.

,,Piper?" Alex' und Nickys Gesichtsausdruck war für Piper so unangenehm, dass sie nicht mehr den Mut fasste, etwas von dem, was sie bedrückt, zu erzählen, woraufhin sie einfach wie zuvor auch ruckartig aufstand und ging. 

,,Na super!" zischte Ales Nicky genervt entgegen. ,,,Ich wollte nur helfen!!" sagte diese, nun ebenfalls wütend. Alex: ,,Ok... Entweder wir versuchen es nochmal, oder lassen sie erst mal ein bisschen allein." 
Nicky: ,,Wir sollten eine Strategie ausdenken, mit der wir weiter vorgehen sollten, um was aus ihr raus zu bekommen."
Alex: ,,Gut. Aber nachsehen wo sie jetzt ist sollten wir dennoch. Nicht das sie sich noch irgendwas antut. Oder so. Oder nicht?"
Nicky: ,,Ok. Aber wo zum Teufel sollen wir suchen??"
Alex: ,,Das war nicht meine Frage."
,,Ok ok! nicht gleich so Gangster!" sagte Nicky und lächelte scherzhaft, doch da Alex' Blick alles andere als zustimmend beziehungsweise glücklich war oder auch nur so aussah, hörte Nicky auf zu lächeln uns sie verschwanden aus dem Maisfeld.

So waren sie also wieder am Anfang. Sie suchten. Sie suchten Piper wieder. Es war ja bekanntlich nicht das erste Mal, doch es störte sie nicht, da sie nur wissen wollten, was mit dieser los war. Doch das viel schlimmere Problem war, das Alex und Nicky Piper diesmal wirklich nicht finden konnten. Sie suchten Piper sehr gründlich, und fragten sogar jeden, der ihr gerade so über den Weg lief. Als sie Pennsatuky, Boo und Morello fragten, schlossen die sich ihrer Suche an, und aus zwei verzweifelten Suchern wurden wurden fünf motivierte Sucher. Nach einiger Zeit jedoch, es müssen etwa um die 50 Minuten gewesen sein, da entschieden sie sich, sich auf zu teilen, da sie so bessere Chancen hatten, Piper zu finden. Nicky:

,,Man, so langsam nervt es mich."
Alex: ,,Cool bleiben."
,,Sollten wir uns nicht lieber darüber Sorgen machen, dass sie quasi vom Erdboden verschluckt ist??"
Alex sagte nun leicht ängstlich: ,,Vielleicht sollten wir einen Wärter fragen, ob er uns suchen hilft."
,,Ok" stimmte Nicky zu, aber wahrscheinlich nur, weil sie keine Lust mehr hatte, nach Piper zu suchen.Sie gingen zu Bennet, da sie ihn mochten und er ihnen als zumindest halbwegs kompetent erschien und sie fragten Bennet.

,,Ist sie wirklich verschwunden?"
Alex. ,,Ja. Wir suchen schon seit einer geschlagenen Stunde, und das noch nicht mal nur zu zweit, und helfen drei andere, aber die haben sie auch noch nicht gefunden"
Bennet: ,,Gut, ich lasse eine Durchsage starten."
 Alex und Nicky :,,Ok danke. Aber können sie vielleicht auch mit suchen?"
Bennet: ,,Tut mir leid, aber das geht nicht. Ich muss hier aufpassen."So, wie Nicky nun mal war, gab sie noch einen flapsigen Kommentar von sich:

,,Ach, und ihnen ist scheißegal ob sie verschwunden ist?? Was wenn sie verreckt ist! Schon mal daran gedacht, hm??"
Alex jedoch zog sie daraufhin ruckartig hinter sich her, damit sie nichts freches mehr sagen konnte, und das sie somit nicht schon wieder in Isolationshaft kam. ,
"Was sollte das?!" fragte Nicky Alex genervt.

,,Willst du etwa wieder in Iso??" Nicky stöhnte genervt. Bennet wollte also nun eine Suchaktion nach ihr starten, doch in diesem Moment sah sie Piper vorbeizusehen, so als ob sie nicht entdeckt werden wollen, weshalb sie ihm sagte:

,,Da hinten is sie..." Dann nahm sie Nicky's Hand und zog die hinter sich her.

,,Piper??" riefen sie beide, und als Piper dies bemerkt hatte, blieb sie stehen und drehte sich langsam um.

 ,,Also ich meine es kann schon sein das du Probleme hast, und wenn ja helfen wir dir auch, aber so langsam wird es ein "bisschen" gruselig." Piper stand im Flur der Buchten, ihr gegenüber waren Nicky und Alex, die nicht wussten, was los war. Piper blickte auf den Boden, zu den anderen Buchten etc. ,und das nur, um nicht Alex und Nicky ins Gesicht blocken zu müssen. Sie kämpfte mit sich, es ihnen einfach zu erzählen, obwohl sie ja eigentlich wusste, das sie den beiden vertrauen konnte. Alex merkte aber trotzdem das das, was sie hat, nicht so schlimm sein kann, das sie jetzt verrückt wird oder ein Trauma hat, was gut ist. Piper blickte noch einmal in Alex' Augen, dann in die von Nicky, und dann bat sie:

,,Kommt bitte mit." Sie folgten ihr, und sie steuerten die Kapelle an, dann setzten sie sich, und Piper fing an zu erzählen.



Als die drei in der Kapelle angekommen waren, setzten sie sich auf den Rand der Bühne, und Nicky und Alex forderten Piper dann mit ihren Blicken auf, los zu reden. Piper weigerte sich zwar innerlich, doch sie wusste auch, das sie den beiden vertrauen konnte, weshalb sie über ihren Schatten sprang, und all ihren Mit zusammen nahm. Sie nahm Nickys Hand, lehnte sich mit ihrem Kopf auf den Alex' und stotterte leicht, und mit schwacher Stimme heraus: 

,,Ihr..wisst doch,...das ich und Luschek oft alleine sind," Piper schluckte.

,,Weil ich irgendwelche technischen Sachen reparieren soll, und er...eigentlich... nur...aufpassen soll,...oder? Nicky dachte sich schon ungefähr, was Piper sagen wollte, da sie Luschek kannte, weshalb sie Pipers Hand fester drückte und sie anschließend sanft umarmte, um sie zu beruhigen. Sie sprach weiter:

,,Vor 3 Tagen...wir waren alleine im Waschraum..." Piper schluckte abermals.

,,Er musste mich irgendwie sehr mögen...Er.."

,,Piper..." sprach Alex entsetzt mit leiser Stimme. Sie hatte nun begriffen, was Piper sagen wollte. Alex weinte schon fast, da sie sehr sehr starkes Mitgefühl, aber auch Schuld empfand, da sie an diesem Tag nicht im Wäscheraum war. Piper erzählte trotzdem weiter: ,,Er sagte ich solle aus dem Wäschetrockner, in dem ich gerade war, da ich gerade dabei war, ihn zu reparieren, rauskommen, und als ich..." Piper schluckte ein drittes Mal. ,,Als ich rausgeklettert bin, hat er mich in die Zeitmaschine gezerrt, und er hat....und er hat..." Nicky und Alex sahen sich so geschockt, wie sie es noch nie zuvor waren, an, während Piper alle beide los lies und zusammen brach. Sie weinte so bitterlich, das es sich für Alex und Nicky So anfühlt, als würden sie selbst weinen. Beide umarmten sie sanft und fest zugleich. Doch dann erblickten beide, alle außer Piper zum Glück, etwas, was viel schlimmer war. Officer Fischer saß auf einem der Stühle, die vor der Bühne standen. Sie mussten sie wohl übersehen haben. Und: Sie hatte alles mitgehört.Sie war zwar sowieso schon geschockt, das hören zu müssen, doch als sie Piper zusammenbrechen sah,stiegen ihr vor lauter Mitleid Tränen in die Augen. Sie ging auf langsam Piper zu, wie sie es sonst auch immer tat. Sie stieg auf die Bühne beziehungsweise den Alltar, kniete sich zu ihr nieder, und umarmte sie vorsichtig, sodass es Piper gegenüber nicht so aussah, also ob sie sie lieben würde. Piper erwiderte die Umarmung. ,,Hey." Sagte Fisher mit vorsichtiger und beruhigender Stimme. ,,Was du jetzt auf keinen Fall denken darfs, ist, das es deine Schuld wäre. Denn so ist es nicht. Ich rede mit ihm, und sage ihm wenn er das nochmal tut, oder dich auch nur falsch ansieht, werde ich noch dafür sorgen, dass er seinen Job verliert. Ich werde es zwar sowieso tun, aber wenn er es nochmal tut, lass ich mir was einfallen. Piper nickte, und brachte bitterlich weinend gerade noch so ,,ok...danke." herraus. Weil Fisher wollte, und das bekamen auch Alex und Piper mit, das sich Piper wirklich komplett Ideen zumindest fast ganz beruhigt, umarmte sie Piper fester. Und langsam aber sicher, in ungefähr nur 2 Minuten, hörte sie tatsächlich fast komplett aus zu weinen, und Fisher sagte Alex und Nicky, während sie Piper immer noch fest im Arm hatte, damit diese sich vollständig beruhigen konnte, das sie hier bleiben sollen, und sie bis dahin mit Luschek redet. Sie löste langsam die Umarmung und lies alle drei nun allein.

*Am nächsten Morgen*Am nächsten Morgen wollte Luschek mit Piper die wieder einmal kaputt gegangene Waschmaschine reparieren, doch da Nicky und Alex nun davon wussten, was er getan hatte, blieben sie zur Sicherheit mit im Waschraum. Luschek vermutete, das Alex und Nicky dies wussten, weshalb er es nicht wagte, sie weg zu schicken, doch selbst wenn er dies getan hatte, hätte dies nichts gebracht, den Officer Fischer kam so wütend, wie sie es noch nie zuvor gewesen war in den Waschraum. Sie verpasste Luschek eine so heftige Ohrfeige, das er aus dem Gleichgewicht kam und auf den Boden krachte. Piper sprang erschrocken zu Alex, die, so wie Nicky, einfach nur geschockt da stand und zu Fischer sah, welche  auch leicht geschockt darüber war, was sie getan hatte. Allerdings sahen sich dann alle außer Piper mit einem „Er hat es verdient“ Gesichtsausdruck an. ,,Was zur Hölle sollte das?!“ Brüllte Luschek, stand ruckartig auf, und wollte Fischer zurück schlagen, doch Alex stieß ihn in diesem Moment gegen die Wand, sodass er erneut zu Boden fiel. Da Fischer wusste, dass wenn dies jemand erfahren würde, Alex in die Isolationshaft kommen würde, und Luschek eh noch nicht gesehen hatte, wer ihn jetzt genau geschlagen hatte, stellte sich Fischer vor Alex, damit es so aussah, als hätte sie ihn geschlagen, und nicht Alex. ,,Du weißt ganz genau wieso!!“ brüllte Fischer vor Zorn. Sie geriet außer Kontrolle, doch bevor sie ihn wieder schlagen konnte, zogen Alex und Nicky sie zurück und umarmten sie, damit sie sich nicht mehr bewegen und sich somit beruhigen konnte. Dann sagte Alex , was du mit Piper getan hast. Genau wie wir. mehr mit einer sowohl ruhigen als auch ernsten und leicht zornigen Stimme: ,,Sie weiß was sie getan haben. Verschwinden sie und halten sie sich von Piper fern.“  Man konnte sehen das ihn extrem unangenehm war und er ging so schnell er konnte aus dem Waschraum.  Fischer war immer noch extrem wütend, weshalb sich Alex und Nicky, die immer noch versuchten, sie zu beruhigen,  nun irgendwas einfallen lassen mussten. Mal abgesehen davon, das das so was von untypisch für sie war, sich so aufzuregen, konnten Alex und Nicky es auch verstehen. Doch anstatt wie Alex es tat, zu Fischer zu blicken, blickte Nicky zu Piper, die verängstigt  von der Situation im allgemeinen hinter Alex stand, und unter dem ganzen Stress Tränen in den Augen hatte. ,,Hey. Is‘ alles okay?“ Nicky kam auf Piper zu und nahm sie den Arm. Piper erwiderte die Umarmung und sie schien sich zu beruhigen, genau wie es Fischer langsam aber sicher tat. Alex schlug dann vor: ,,So. Se gehen jetzt mal zu den anderen Wärtern und beruhigen sich am besten, und wir passen auf Piper auf. Okay?“ ,,…N…Na gut. Aber bitte passt wirklich auf sie auf. Ruft notfalls so laut wie es geht nach mir.“ Nicky, die immer noch Piper im Arm hielt, bestätigte: ,,Gut. So machen wir´s: Piper? Bist du auch einverstanden?“  Sie sagte nichts, und so bestätigte sie dies nur mit einem stummen Kopfnicken. ,,Wir kriegen das hin.“ Sagte Fischer und ging.

Nachdem Piper die Waschmaschine trotz des Zwischenfalls, und unter Aufsicht von Nicky und Alex repariert hatte, setze sie sich zurück in ihrer Bucht auf ihr Bett, mit dem Gesicht in den Knien vergraben, und überlegte, was sie jetzt wegen Luschek und allem tun sollte, und sie hatte Tränen in den Augen. Da Alex und Nicky auch noch reichlich Arbeit zu machen hatten, waren diese nicht bei Piper, um dies zu merken, und Red war mit ihren Seniorenfreunden im Garten. Eine Person jedoch, die eigentlich zu Red wollte, kam in die Bucht von Red und Piper. Es war Gina. ,,Alles ok?“ fragte diese, da sie zwar verwirrt war, aber vielleicht könnte Piper ja auch einfach nur gern so da sitzen, dachte sich Gina. Doch als Piper ihren Kopf hob, und Gina ihre tränenden Augen sah, umarmte sie Piper und versuchte sie zu trösten, selbst, wenn sie dies nicht besonders gut konnte. Und sie wunderte sich natürlich auch, was Piper denn hat. ,,Du..kannst es mir sagen, ok? Also.. wenn du willst…“ Piper erwiderte Ginas Umarmung nicht nur, sondern sie drückte sie nun auch fester, da sie froh war zu wissen, ihr vertrauen zu können. ,,Setz dich bitte her. Ich erzähl‘ es dir.“ Piper deutete auf ihr Bett, und Gina setze sich natürlich. Piper erzählte ihr alles, selbst, obwohl es ihr sehr unangenehm war. Gina konnte nicht glauben, was Piper passiert war, und sie hatte Tränen in den Augen. Sie fragte vorsichtig: ,,Und..was jetzt?“ ,,Ich weiß es nicht“ wimmerte Piper verzweifelt und fing an leise zu weinen. Jeglicher Versuch, Piper zu beruhigen scheiterte. Gina wusste nicht was sie tun sollte, weshalb sie Piper nur umarmte, was jedoch zumindest etwas half.

Gina machte sich, wie es Officer Fischer zuvor gemacht hat, auf den Weg zu Luschek. Am Nachmittag saß er nämlich immer im Gefängnishof auf der Holzbank. Gina hatte Piper im Arm und versuchte somit, diese zu trösten, während die beiden nach draußen gingen, und da Piper immer noch leicht weinte und auch noch wegen zuvor verweinte Augen hatte, wurde sie komisch angeguckt, und als sie am Hofeingang ankamen, kam ihnen Lolly entgegen. Sie wäre fast an Gina und Piper vorbeigegangen, doch als sie Piper weinen sah, kam sie ihnen entgegen und fragte vorsichtig: ,,Ist… alles okay?“ Gina blickte zu Piper, womit sie sie still aufforderte, selbst etwas zu sagen. ,,Komm…mal bitte kurz mit…“ sagte Piper mit zittriger Stimme. Sie führte Gina und Lolly zu einem Gitter des Sportplatzes,  das als Abgrenzung gedacht war, und lies sich hinfallen. Lolly setzte sich verwirrt neben sie, Gina jedoch setzte sich nur und legte einen Arm um Piper. Diese fing an, langsam und mit leiser Stimme zu erzählen, allerdings machte sie es diesmal kurz. ,,Luschek hat mich verg…“ Lolly wusste, was Piepr sagen wollte, und umarmte sie. ,,Wir kriegen dieses Arschloch schon noch dran. Versprochen.“ ermutigte Lolly Piper. Alle drei machten sich auf den Weg zu Luschek. Gina links, Lolly rechts, Piper in der Mitte. Als sie ihn sahen, kamen auf ihn zu. Luschek bemerkte an den Gesichtsausdrücken Gina’s und Lolly’s, dass sie nun auch Bescheid wussten. Da er es natürlich nicht gut fand,  das Piper jedem dies erzählte, da ihn dies belasten würde, wurde er wütend und wollte gerade auf Piper zugehen, die natürlich Angst bekam und zusammenzuckte, als der Wärter aufstand und sie vor ihr aufbaute, doch Gina stellte sich beschützend vor Piper, und Lolly nahm Piper zur Beruhigung in den Arm und beide gingen einen Schritt zurück. Piper fing an zu zittern.,,Sie sind so ein Arschloch!“ sagte Gina wütend, und fast schon schreiend. Er sah Piper nun viel wütender an als er es eh schon tat, weshalb diese nur noch mehr anfing zu zittern. Es wurde so schlimm, das sie einfach wegrannte, in Richtung Sportplatz. Lolly rannte ihr sofort hinterher, doch Gina blieb zur Sicherheit noch vor Luschek stehen, was Lolly verstand.,,Piper! Piper bleib stehen“ Brüllte Lolly Piper hinterher, in der Hoffnung, das sie dies auch tun würde. Sie lief schnell sie konnte auf Piper zu, lief an ihr vorbei, und schmiss sich vor sie, sodass Lolly nun vor Piper stand. Diesmal umarmte Piper Lolly, um diese Situation zu verarbeiten. Lolly versuchte Piper wieder zu ermutigen, indem sie sagte: ,,Du brauchst keine Angst vor ihm zu haben. Ich werde ihn schon davon abhalten, dir wieder etwas an zu tun.“ ,,Ok Danke Lolly. Komm. Wir gehen wieder zu Gina.  Nicht, dass er ihr noch was an tut.“ ,,Alles klar. Aber ich geh vor dir.“ Antwortete Lolly beschützend.Als beide wieder bei Gina und Luschek ankamen, saß Luschek voller Pein in seinem Gesichtsausdruck auf der Bank und blickte zum Tisch. Gina hatte wohl eine Standpauke gehalten, was ihm sehr unangenehm war.  ,,Ey. Gina. Wir sollten wieder rein gehen“ schlug Lolly vorsichtig vor, da Gina sehr, sehr wütend wirkte. Dies stimmte auch, denn Gina reagierte auch erst etwas später auf den Vorschlag. ,,Ok“, meine Gina dann. ,,Aber du bleibst hier du Arschloch!“ Sie kam dem Wärter bedrohlich näher und baute sich vor diesem auf. Er blickte zu ihr hoch und sie drohte ihm: ,,Wenn du Piper das nochmal antust, werde ich Red einschalten, und dir werden ganz unangenehme Dinge passieren.“ Ihre Stimmer wurde tiefer und bedrohlicher. Als sie fertig mit ihrer Drohung war, schien Luschek dies verstanden zu haben, da dieser wieder voller Pein zum Tisch hinab blickte.
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