The next generation

von Ratte1904
GeschichteRomanze, Familie / P18 Slash
Kevin Richard Russell Matthias "Gonzo" Röhr OC (Own Character) Peter "Pe" Schorowsky Stephan Weidner
17.06.2017
17.06.2017
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Hey ihr Lieben :)

hier noch einmal etwas neues von mir :)

Besonderer Dank gilt auch hier meiner wundervollen Beta - Leserin MissesDixon <3<3<3<3

Da der Text leider zu lang war, musste ich ihn aufteilen, ich hoffe das stört nicht all zusehr beim lesen :)

Reviews sind wie immer gerne gesehen :)

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem neuen OS :)

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Kevin Pov


Wie jeden Tag an dem nichts anstand und wir nicht gerade im Studio an neuen Songs arbeiteten, saß ich zu Hause und tat nichts.
Auch wenn ich wahrscheinlich doch noch etwas finden würde, was ich noch tun konnte und wahrscheinlich auch musste, aber dazu hatte ich keine Lust.
Heute würde ich mir einen faulen Tag zu Hause machen und würde mich da nicht mehr drum kümmern.
Immerhin war morgen auch noch ein Tag und da würde der Ernst des Lebens wieder weitergehen.
Ich setzte mich auf meinem Sofa zurück und starrte auf den Fernseher, wo bunte Bilder flackerten.
Die heutigen Kinderfilme zählten wirklich zur Verblödung und ich hoffte, dass mein Sohn, wo auch immer er sein möge diese Scheiße nicht gesehen hatte.
Ich hatte einen Sohn, allerdings wurde mir damals das Sorgerecht entzogen und seitdem hatte ich auch keinen Kontakt mehr zu ihm.
Oft hatte ich es versucht, aber nie eine Chance gehabt, was aber auch einfach daran liegen könnte, dass seine Mutter die schlimmsten Dinge über mich erzählte.
Da war zwar nichts dran, aber ihr wurde geglaubt, sie war eine fantastische Schauspielerin, denn auch darauf war ich Jahre lang reingefallen.
Ich musste zwar laut Gesetz auch keine Alimente zahlen, aber hatte eben auch kein Recht meinen Sohn zu sehen.
Mit Vollendung seines 18. Lebensjahres konnte er selber entscheiden, aber die war er noch nicht.
Julian, so hatten wir ihn zumindest damals genannt war erst 16 und ich musste noch zwei Jahre warten.


Durch ein mehr als schräg und vor allem ziemlich hoch gesungenes Lied wurde meine Aufmerksamkeit auf den Fernseher gelenkt.
Dort lief nun ein gelbes, eckiges Ding rum, was mich an einen Käse erinnerte, aber ein Schwamm war, wie ich feststellen musste.
Mit hochgezogener Augenbraue sah ich dabei zu, wie er Hamburger zu braten schien oder was auch immer es war und scheinbar einen Seestern als besten Freund hatte.
Da konnte ich wirklich nur noch den Kopf schütteln, denn da wunderten sich die Eltern ernsthaft noch, dass ihre Kinder verblöden und heutzutage keine Zucchini mehr von einer Salatgurke unterscheiden konnten.
Mit einem Kopfschütteln schaltete ich den Fernseher ab und starrte immer noch auf den mittlerweile schwarzen Bildschirm, fassungslos.
Durch ein vertrautes Geräusch, was ich als meine Türklingel identifizierte, wurden meine Gedanken unterbrochen.
Seufzend stand ich auf, denn ich hatte ja noch keine Ahnung, wer meinen freien Tag störte, ging aber dennoch zur Haustüre um diese zu öffnen.
Davor stand Stephan, der mit einem Brief vor meiner Nase, bevor er sich an mir vorbei schob und in mein Wohnzimmer ging.
Grinsend schüttelte ich den Kopf und folgte ihm in mein Wohnzimmer.
,,Warum störst du meinen freien Tag?“, fragte ich immer noch grinsend und ließ mich neben ihn auf die Couch fallen.
,,Ich habe hier einen Brief. An uns gerichtet. Den habe ich heute in die Hand gedrückt bekommen. Den solltest du dir mal ansehen.“


Stephan hielt mir den Brief hin, den ich dann auch gleich zögernd annahm und mir den Briefumschlag ansah.
Er war an uns also an die Böhsen Onkelz gerichtet und wurde scheinbar persönlich ein geschmissen, denn er trug weder einen Poststempel noch eine Briefmarke.
,,Wo war der denn jetzt?“, fragte ich immer noch unsicher ob ich den Brief lesen sollte, denn wahrscheinlich war es doch eh nur ein Fanbrief, wie wir sie auch heute noch kamen.
,,Ich habe ihn im Proberaum gefunden.“, sagte Stephan und ich sah ihn überrascht an.
,,Aber da haben wir doch gar keinen Briefkasten.“
,,Nein, der lag ja auch vor der Türe vom Proberaum.“
,,Ich verstehe nicht, wieso ich den Brief lesen sollte, wenn du das schon gemacht hast.“
,,Ich finde du solltest den Brief wirklich mal lesen, denn ich glaube, dann wird dir einiges klar.“
Ich nickte und hatte doch keine Ahnung, was Stephan jetzt von mir wollte, aber dennoch öffnete ich den Brief und zog ein Stück Papier raus und faltete das auch gleich auf.
Unsicher blickte ich die Zeilen an, die wohl scheinbar mit einem Computer geschrieben wurden.
,,Lies dir erst einmal alles durch, was dort steht und dann zeige ich dir, was da noch bei war.“
,,Da war auch noch etwas bei?“
,,Ja, nichts schlimmes. Jetzt lies schon. Ich will wissen, was du dazu sagst.“
Ich nickte und begann dann auch wirklich den Brief zu lesen.


`Hey Onkelz,

erst mal wollen wir uns recht herzlich bei euch bedanken, dass ihr euch die Zeit nehmt unseren Brief zu lesen, das bedeutet uns wirklich viel.

Wir, dass sind Pascal (18), Elvis (17), Marc (20) und ich, Julian (16).
Gemeinsam mit den Jungs haben wir bereits vor zwei Jahren eine Band gegründet.
Einiges haben wir ausprobiert, sind dann aber bei euch hängen geblieben, weil wir einfach gemerkt haben, dass wir eine Böhse Onkelz Cover band sein wollen.
Seit einem Jahr haben wir kleinere Auftritte in Clubs und treten dort auf.
Viele von den Leuten fragen uns dann immer wieder, ob wir euch denn auch persönlich kennen und leider müssen wir das immer wieder verneinen.
Leider hatten wir bis jetzt noch nicht die Möglichkeit euch kennen zu lernen und würden das gerne noch ändern.
Natürlich ist es viel verlangt, aber wir würden euch bitten euch vielleicht mal Zeit zu nehmen, damit dir die Möglichkeit haben, euch wirklich kennen zu lernen.
Wir sind auch gerne bereit euch zu uns in den Proberaum einzuladen und euch dann auch gleich zu zeigen, was wir drauf haben.
Die Adresse unseres Proberaums haben wir euch auf die Rückseite geschrieben, wie unsere Handynummern.
Wir würden uns freuen, von euch zu hören.

Marc, Pascal, Elvis und Julian´


„Das ist ja echt ein süßer Brief und ich bin auch gerne bereit die Jungs zu besuchen, aber wieso sollte das für mich sonst noch interessant sein?“
,,Fällt dir nichts auf?“, fragte Stephan und wirkte fast schon empört.
,,Ich hab keine Ahnung. Was soll mir denn auffallen?“
,,Das der Verfasser des Briefes Julian heißt, dass er in Frankfurt wohnt und zufällig in einer Cover band von uns ist.“
,,Ja, zufällig. Du glaubst doch wohl nicht wirklich, dass es mein Sohn ist.“, fragte ich unsicher, denn das konnte ich mir nun wirklich nicht vorstellen.
,,Doch, das glaube ich.“
,,Wie kommst du denn auf den Blödsinn? Ich meine Frankfurt hat 600, fast 700.000 Einwohner. Weißt du wie viele Julian dabei sein können?“
,,Ja, aber wohl kaum welche, die dann auch noch genau so alt sind, wie dein Julian.“
,,Das kann auch Zufall sein. In dem Jahr war der Name Julian beliebt und das ist er auch heute noch.“
,,Ich dachte mir, dass du so reagierst, du Sturkopf. Ich habe dir ja aber auch gesagt, dass da noch etwas bei war und das werde ich dir jetzt auch zeigen. Vielleicht glaubst du es mir dann ja.“
Ich nickte seufzend und war wirklich gespannt, was Stephan jetzt noch für ein Ass aus dem Ärmel zog.
Er reichte mir ein Bild, was ich mir dann ansah und bekam dann auch wirklich den Mund nicht mehr zu.
Darauf waren vier Jungs, die an ihren Instrumenten saßen und der vordere, der Sänger, der hatte wirklich schon verdammt viel Ähnlichkeit mit Julian, wie er heute aussehen musste.


,,Meinung?“, fragte Stephan und ich zuckte die Schultern.
,,Keine Ahnung, Zufall? Außerdem hast du ja auch keine Ahnung, ob der Sänger auch wirklich Julian heißt, denn die anderen drei können genau so heißen.“
,,Dreh das Bild mal rum.“
Ich sah Stephan zweifelnd an, drehte das Bild dann aber wirklich nochmal rum und auch dort stand etwas geschrieben.
Diesmal allerdings mit der Hand, eindeutig von einer männlichen Person geschrieben.

Schlagzeug: Pascal

Gitarre: Marc

Bass: Elvis

Gesang: Julian

,,Okay, ja. Dann heißt der Sänger eben Julian, ist 16 und wohnt in Frankfurt und dennoch ist es noch nicht sicher, ob es mein Sohn ist.“
,,Er ist nicht nur 16, heißt Julian und wohnt in Frankfurt, sondern hat auch noch verdammt große Ähnlichkeit mit dir und singt in einer Cover band der Onkelz.“
,,Alles Zufall.“
,,Wir fahren zu denen in den Proberaum und dann überzeugen wir uns.“


,,Das ist mega peinlich, aber wenn du meinst, dass du das tun musst und dich da blamieren willst, dann lass uns dahin fahren. Ich bin sehr gespannt, wie du das dann machen willst. Willst du dann etwa zu Julian hin gehen und ihm sagen: Hör mal, ich glaube du bist der Sohn von Kevin Russell, können wir vielleicht einen Vaterschaftstest machen?“
,,Nein, das nicht. Das muss dann schon anders laufen. Aber das kann man ja auch durch Gespräche raus finden.“
,,Wie du meinst.“, sagte ich genervt, denn das konnte ich wirklich nicht verstehen.
Dennoch sah ich mir das Bild nochmal genau an und musste dann feststellen, dass die Jungs alle irgendwie Ähnlichkeit mit uns hatten.
,,Findest du nicht, dass die alle irgendwie Ähnlichkeit haben?“, fragte ich und Stephan schüttelte den Kopf.
,,Nein, ich finde nicht, dass die alle so aussehen wie du.“
,,Nein, natürlich nicht wie ich, aber findest du nicht, dass der Bassist zum Beispiel Ähnlichkeit mit dir hat? Vor allem wolltest du doch immer einen Sohn und den dann Elvis nennen.“
,,Aber deswegen ist er doch nicht gleich mein Sohn.“
,,Aber er spielt in einer Cover band von uns, wohnt in Frankfurt, sieht aus wie du, heißt wie du es wolltest und spielt Bass wie du.“
,,Das ist doch Blödsinn. Ich wüsste doch wohl, wenn ich einen Sohn hätte.“, wehre Stephan ab und schüttelte den Kopf.
,,Ich finde das wir das auch klären sollten, wenn wir zu den Jungs fahren. Ruf mal Pe und Gonzo an und dann treffen wir uns morgen mal mit den Jungs.“
,,Morgen schon?“


,,Ja, wir können auch heute hinfahren.“, zuckte ich mit den Schultern, aber Stephan schüttelte nur fassungslos den Kopf.
,,Nein, dann lieber morgen.“
Ich nickte zufrieden und wartete, bis Stephan mit den anderen beiden Mitgliedern telefoniert hatte.
In der Zwischenzeit sah ich mir das Bild nochmal genau an und war mir fast schon sicher, dass auch Pascal und Marc Ähnlichkeit mit Gonzo und Pe hatten.
,,Alles klar, die Jungs haben morgen Zeit und kommen mit.“, sagte Stephan und schob sein Handy wieder in die Hosentasche.
,,Super. Findest du nicht, dass die anderen beiden auch mit Gonzo und Pe Ähnlichkeit haben?“
,,Nun übertreibst du aber. Es kann doch nicht sein, dass wir alle vier Söhne haben, von denen keiner was weiß und die scheinbar auch untereinander nicht und gründen dann eine Band. Das wäre wohl ein bisschen zu viel Zufall auf einmal, oder?“
,,Aber das heißt ja nichts. Es kann ja auch genauso gut sein, dass Gonzo und Pe von ihren Kindern wissen.“
,,Das hätten sie uns doch erzählt. Wir kennen uns doch auch schon ewig und das hätten wir doch auch mitbekommen.“, sagte Stephan und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, ich finde wir sollten uns auch nochmal mit den beiden zusammen setzen und mit denen reden. Vielleicht sind es ja alles Kinder von uns und wir wussten es einfach nicht.“
,,Ich glaube zwar nicht dran, aber dann komm.“, sagte Stephan und stand auf.
Auch ich stand auf und machte mich mit Stephan auf den Weg.


Julian Pov

Wie jeden Tag wartete ich im Proberaum auf die anderen Jungs.
Ich war zu früh, aber das war nicht sonderlich schlimm, denn die Jungs kannten das schon von mir.
Heute stand kein Auftritt an, aber wir hatten in letzter Zeit ohnehin weniger zu tun.
Eine ganze Weile hatten wir teilweise zwei Auftritte pro Woche und jetzt können wir froh sein, wenn wir einen Auftritt in der Woche haben.
Aber das hielt uns nicht davon ab täglich zu proben, mal mehr und mal weniger.
Die meiste Zeit saßen wir hier rum und machten Blödsinn.
Wir waren sicher nicht perfekt und auch nicht so gut wie das Original, aber das konnte ja auch noch kommen.
Wir hatten die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir die Onkelz noch treffen würden und sind dann ja sogar so weit gegangen, das wir ihnen einen Brief geschrieben haben.
Den hatte Pascal dann abgegeben, denn er wusste, wo der Proberaum der Onkelz war.
Wir hofften auf eine Antwort, aber ich ging davon aus, dass wir die wohl nicht bekommen würden.
Die Jungs hatten wohl besseres zu tun, als sich mit uns abzugeben.
Vor allem waren wir ja auch nur vier Jungs aus Frankfurt die Musik machten, unbedeutend und ohne große Perspektive.
So groß wie die Onkelz würden wir nie werden.
Ich hörte Geräusche auf der Betontreppe, die zu unserem Proberaum führte und wusste, dass wahrscheinlich einer der Jungs kommen würde.


Tatsächlich sah ich dann auch kurze Zeit später Elvis den Raum betreten.
,,Hey Hübscher.“, sagte er und drückte mir einen Kuss auf die Wange, bevor er an mir vorbei ging und sich auf die Couch hinter mir fallen ließ.
,,Anstrengender Tag?“, fragte ich als ich sah, dass Elvis sich ein Bier nahm und er nickte.
,,Was war denn los?“
,,Ach ich hab dir doch von der Ollen in meiner Klasse erzählt. Die geht mir auf den Sack, weil sie einfach nicht verstehen und einsehen will, dass ich kein Interesse an ihr habe. Sie ist nicht mein Typ und ich will mich auch nicht fest binden im Moment. Ich habe andere Pläne und die würde ich dann auch gerne verwirklichen, da kann ich einfach keine Frau brauchen. Kommst du zu mir?“
ich nickte und setzte mich dann neben ihn auf die Couch und schnappte mir ebenfalls ein Bier.
,,Warum sagst du ihr das denn dann nicht einfach?“
,,Das habe ich doch schon, aber das ist ihr egal. Sie kümmert sich da nicht drum und macht weiter.“
,,Ist sie denn so hässlich?“, fragte ich und hatte doch keine Ahnung, von was für einem Mädchen wir hier überhaupt sprachen.
,,Nein, hässlich ist sie nicht. Sie ist eigentlich sogar ganz hübsch.“
,,Was hält dich dann davon ab mit ihr ein wenig Spaß zu haben?“
,,Was meinst du?“, fragte Elvis verwirrt und sah mich auch so an.
,,Na ja, du könntest doch mal mit ihr vögeln. Dann hätte sie ihren Spaß und auch du. Du musst doch auch sehen wo du bleibst und bist doch auch nur ein Mann.“


,,Das würde sie dann aber wahrscheinlich falsch verstehen, so wie sie alles falsch versteht. Ich war einmal nett zu ihr und danach hat sie gleich in der Schule rum erzählt, dass wir zusammen seien.“
,,Was hast du denn getan?“, fragte ich neugierig, denn das interessierte mich dann jetzt doch.
,,Nichts schlimmes. Ich hab sie auf dem Flur mal umgelaufen und sie hat ein Buch fallen lassen, was sie in der Hand hatte. Ich habe ihr das aufgehoben und gegeben. Sie hat sich bedankt und gefragt ob ich mal was mit ihr trinken gehen würde. Ich hab ihr gesagt, dass ich kein Interesse daran habe und hab sie stehen lassen. Für mich war das Thema damit auch gegessen, aber für sie nicht, denn am nächsten Tag hat sie rum erzählt, dass wir zusammen sind.“
,,Du hast ihr ernsthaft gesagt das du kein Interesse an ihr hast?“
,,Ja, weil ich das auch nicht hatte und auch jetzt noch nicht habe. Aber sie kommt einfach damit nicht klar, denn sie ist das beliebteste Mädchen der Schule und mag es nicht abserviert zu werden.“
,,Aber wenn sie das beliebteste Mädchen der Schule ist, dann ist sie sicher auch ein heißer Feger.“
,,Ich sagte ja, dass sie nicht hässlich ist, aber sie ist irgendwie komisch. Ich mag das nicht. Vor allem aber mag ich die Weiber nicht, die Lügen erzählen. Ich meine ja, es ist nicht zu meinem Schaden und dennoch muss das doch nicht sein.“
,,Erzählt sie etwa noch mehr?“, fragte ich belustigt und trank einen Schluck von dem Bier.
,,Ja, sie labert auch, dass wir miteinander gevögelt haben. Ich komme da zwar auch verdammt gut weg, denn sie behauptet auch, dass ich verdammt gut sei und das ich das beste war, was sie je im Bett hatte, aber das ist doch alles nur Gelaber.“


,,Aber vielleicht solltest du es dann ja doch mal machen um ihr zu zeigen, dass sie recht hatte. Ich meine Elvis, so hast du auch nochmal was Spaß und wenn sie dich doch jetzt schon nervt, dann kannste es damit doch auch nicht schlimmer machen.“
,,Das weißt du nicht.“
,,Wenn die Stimmung kippt und sie kein Interesse mehr an dir hat, dann wird sie auch anders über dich reden und dann ist dein guter Ruf dahin. So könntest du aber zumindest dafür sorgen, dass er gut bleibt.“
,,Ich weiß nicht ob ich das will. Ich meine sie kann doch über mich sagen was sie will, dass juckt mich nicht wirklich. Ob positiv oder negativ, wen interessiert´s?“, fragte Elvis und trank ebenfalls einen Schluck aus seiner Flasche und hielt diese dann fest umklammert.
,,Du fühlst dich nicht wohl mit der Situation, oder?“, fragte ich als ich Elvis sah.
,,Nein, das macht es mir alles nur unnötig schwer. Die ganzen Weiber wollen mich doch auch jetzt nur, weil sie glauben das ich gut im Bett bin. Ich hatte es ja noch nie wirklich leicht, aber jetzt ist es noch schlimmer.“
,,Wieso hattest du es denn vorher schon nicht leicht?“
,,Weil ich auf so vieles achten musste. Es ist nicht wie bei anderen Kerlen, die keine Probleme haben Weiber kennen zu lernen.“
,,Als ob du Probleme hättest.“, sagte ich grinsend und zwickte Elvis spielerisch in die Seite, was diesen aber nicht wie sonst zusammen zucken ließ, weil es ihn kitzelte, sondern er blieb stumm sitzen.
,,Okay, wenn du so depressiv bist, dann finde ich das alles andere als schön. Erzähl mir was dich bedrückt und zwar alles.“, forderte ich Elvis ruhig auf.


Dieser fuhr sich seufzend durch die braunen Haare und trank einen Schluck Bier.
,,Ich hatte es damals schon nicht wirklich einfach, weil die meisten Weiber mich nicht wirklich toll fanden. Immerhin habe ich ja auch nicht wie andere Kerle in Saus und Braus gelebt sondern nur in einem Heim. Spätestens als das raus war, wollten die Weiber nichts mehr von mir wissen. Seit wir die Band haben interessieren sich die Weiber auch nur für mich, weil ich in einer Band spiele. Wir könnten ja irgendwann mal berühmt werden und dann können sie ja wenigstens behaupten, dass sie mich kennen. Das alles wurde dann aber nochmal schlimmer, seit dieses Gerücht rum geht, dass ich gut im Bett bin. Jetzt wollen alle nur mit mir vögeln.“, sagte Elvis seufzend und verstand das natürlich auch.
,,Aber das kannst du doch auch für dich nutzen.“
,,Was meinst du?“
,,Na ja wenn du das für dich nutzen würdest, dann hättest du auf jeden Fall viel Spaß.“
,,Aber ich will doch nicht nur vögeln. Ich will mich irgendwann doch auch mal fest binden. Ich meine ich werde doch auch nicht jünger und habe vielleicht auch vor mich irgendwann mal zu vermehren oder zu heiraten.“
,,Ernsthaft jetzt? Was ist das denn bitte? Elvis, komm klar auf deinem Leben!!!!“, schrie ich ihn schon fast an und schüttelte ihn leicht.
,,Du bist 17 Jahre alt. Wenn du in 60 Jahren so denkst und es da immer noch so ist wie jetzt, dann kann ich es verstehen, aber doch nicht jetzt schon. Ich bin sicher, dass du auch noch das passende Mädel finden wirst.“
,,Du sagst das so leicht, denn du hast die Probleme ja nicht. Auf dich haben die Weiber doch damals schon gestanden und das nicht nur zum vögeln.“
,,Das ist doch überhaupt nicht wahr. Ich hatte auch nicht mehr Angebote als du.“


Elvis brummte darauf nur noch, was mich den Kopf schütteln ließ, denn ich konnte einfach nicht verstehen, was er für ein Problem hatte.
Er war jung und er sah doch auch gut aus, da brauchte er sich doch jetzt ganz gewiss noch keine Gedanken über seine Zukunft machen, sondern sollte lieber sein Leben leben, bevor er nachher dazu zu alt war.
Ich kannte Elvis schon länger, wir waren damals schon zusammen im gleichen Heim, denn auch ich wurde irgendwann dorthin abgeschoben.
Meine Mutter kam nicht mehr mit mir klar und von meinem Vater hatte ich keine Ahnung.
Den hatte ich nie kennengelernt, zumindest nicht solange ich mich noch dran erinnern konnte, aber meine Mutter hatte auch kein gutes Haar an ihn gelassen und so war es vielleicht auch gut, dass ich ihn nicht kennengelernt hatte, obwohl ich schon gerne wissen würde, warum ich so war wie ich es nun mal war.
Meine Mutter hatte immer gesagt, dass ich viel von meinem Vater hatte, aber das konnte ich nicht bestätigen, denn ich kannte ihn ja nicht.
Auch gegen die Musik hatte sie etwas, denn sie sagte, dass mein Vater das auch versucht hatte und es aber nicht geschafft hatte, das Geld lieber für Drogen und Alkohol ausgegeben hatte und er deswegen nie an das große Geld gekommen sei.
Das wiederum war meiner Mutter verdammt wichtig, denn sie hatte sich dann irgendwann einen reichen Typen geangelt, der aber keine Kinder wollte.
Da ich aber ja nun mal da war, hatte er auch keine andere Wahl als mich zu akzeptieren, dachte ich jedenfalls, denn er hatte mich dann auch schnell eines besseren belehrt.


Viele Lügenmärchen später und der Darstellung, als wäre ich der schlimmste Mensch auf Erden hat meine Mutter mich dann in ein Heim abgeschoben.
Aber das passte ihr auch nur in den Kram, denn seit sie diesen Typen hatte, interessierte sie sich ohnehin nicht mehr für mich.
Anfangs schickte sie mir noch einmal im Monat einen Brief mit etwas Geld und einem Stück Papier, das ein paar wahrscheinlich nett gemeinte Worte enthielt, die aber nie nett zu verstehen waren, aber das hatte sich dann auch geändert und heute überwies sie mir nur noch Geld.
Kontakt hatte ich keinen mehr zu ihr und sie hatte mir auch in einem der Briefe mitgeteilt, dass sie das lediglich nur solange machen würde, bis ich volljährig war und danach würde sie die Zahlung einstellen, immerhin hatte ich sie genug gekostet.
Damals hatte mich das echt noch getroffen, denn ich hatte außer meiner Mutter ja auch keinen mehr, aber mittlerweile war mir das auch egal.
Spätestens mit 18 Jahren würde ich raus finden wer mein Vater war und dann würde ich mal sehen, ob der wirklich so schlimm war, wie meine Mutter sagte.
Bis dahin würde ich eben weiter in dem Heim wohnen, wo wir dank unseres Auftretens auch viele Freiheiten genossen.
Niemand traute sich so wirklich sich uns in den Weg zu stellen, wenn wir etwas wollten, weil wir als besonders aggressiv eingestuft wurden, dabei waren wir das gar nicht.
Eigentlich waren wir ziemlich friedlich und fielen nur selten negativ auf.
Meistens durch Drogen oder Alkoholkonsum, aber da hatten sie auch schon aufgegeben uns vom Gegenteil zu überzeugen.


Denn sie hatten schnell gemerkt, dass wir auf sämtliche Aufklärungsvideos und Vorträge sowieso nicht eingingen, weil uns diese auch nicht wirklich interessierten.
,,Hast du noch Kohle?“, fragte Elvis und riss mich so aus meinen Gedanken.
,,Nicht mehr viel. Ist Ende des Monats. Ich warte darauf, dass meine Olle überweist, wieso?“
,,Ich hab kein Gras mehr und bin pleite.“
,,Ich dachte du wolltest noch Gras organisieren?!“
,,Ja, wollte ich ja auch, aber ich bin pleite.“
Seufzend zog ich meine Geldbörse aus der Arschtasche meiner Jeans und sah hinein.
Ich zog einen 20€ Schein raus und reichte diesen Elvis.
,,Ist das alles?“, fragte er mit hochgezogener Augenbraue und ich nickte.
,,Ja, ist Ende des Monats. Kannst höchstens noch auf Marc und Pascal warten, ob die vielleicht noch mehr haben. Ich hab jedenfalls nichts mehr.“
,,Dann warte ich noch auf die beiden und dann gehe ich uns was holen.“
Ich nickte zufrieden, während Elvis das Geld einsteckte und einen weiteren Schluck Bier trank.
,,Mensch, wo bleiben die beiden denn?“
,,Keine Ahnung. Vielleicht mussten sie länger arbeiten?“
Im Gegensatz zu Elvis und mir gingen Marc und Pascal arbeiten und hatten so leider weniger Zeit für die Band, aber dafür auch mehr Kohle.
Pascal arbeitete in einer Autowerkstatt und Marc als Maler und Lackierer.
Gelernt hatten wir alle nichts und dennoch hatten zumindest die beiden es geschafft einen Job zu finden, denn Elvis und ich gingen noch zur Schule.


Elvis streckte sich neben mir und seufzte leise.
,,Wenn die nicht gleich kommen, dann gehe ich, dass dauert mir alles viel zu lange.“, sagte er dann und ich nickte.
,,Kann ich verstehen, aber warte lieber noch ein bisschen, sonst musst du nachher nochmal laufen.“
Elvis nickte, denn auch das war ihm klar.
Wir hatten nun mal Elvis zu unserem Mann für´s Grüne auserkoren, da er derjenige war, der den Dealer mit dem besten Gras hatte.
Da er seine Kontakte aber nicht verraten wollte, musste er sich selber drum kümmern.
Ich hörte Schritte auf der Betontreppe und wusste, dass jemand kommen würde.
Schnell stupste ich Elvis an und deutete auf die Türe, was ihn lediglich nicken ließ.
Kurze Zeit später erschien Marc in der Türe und kam zu uns auf die Couch.
,,Na ihr zwei.“
,,Hey, wo hast du Pascal gelassen?“, fragte ich und schlug ihm sanft auf den Oberschenkel.
,,Keine Ahnung. Ich hab heute noch nichts von ihm gehört. Vielleicht ist der noch arbeiten.“
,,Haben wir auch vermutet. Wir haben nichts mehr zu rauchen und Elvis will was besorgen. Wir haben aber mal wieder kaum Kohle.“
,,Viel kann ich euch auch nicht mehr geben. Ich muss noch einkaufen. Ich denke mal das mehr als ein Fuffi nicht drin ist.“
,,Aber das wäre ja schon mal was. Ich hab auch noch einen Zwanni, aber den hab ich Elvis schon gegeben. Warten wir mal was Pascal sagt.“
Marc nickte und schnappte sich ebenfalls ein Bier und hielt uns das hin.


Elvis und ich stießen mit ihm an und tranken dann gemeinsam einen Schluck als erneut Geräusche zu hören waren.
Kurze Zeit später erschien dann auch Pascal in der Türe und sah mehr als fertig aus.
,,Wie siehst du denn aus?“, fragte Elvis und Pascal seufzte.
,,Bierchen?“, fragte er und Elvis hielt ihm auch gleich eins hin.
,,Danke.“, sagte Pascal, nahm die Flasche an sich und trank einen tiefen Schluck.
,,Ich bin total fertig mit den Nerven. Mein Chef hat mich diese Nacht schon um 4 Uhr aus dem Bett geholt.“, erklärte Pascal während er sich ebenfalls zu uns auf die Couch setzte.
,,Aber du warst doch erst so spät zu Hause.“, sagte Marc und Pascal nickte.
,,Ja, ich war erst um zwei Uhr zu Hause. Hab mich dann aber auch gleich ins Bett gelegt und um vier war ich wieder wach wegen meinem Handy.“
,,Oh Scheiße. Willst du denn heute mit der Probe aussetzen?“, fragte ich, aber Pascal schüttelte den Kopf.
,,Nein, auf keinen Fall. Ich trinke jetzt ein Bierchen und dann geht das schon.“
,,Du musst es wissen.“, sagte ich mit einem Schulterzucken, denn immerhin war er alt genug um es selber zu wissen.
,,Hast du noch Gras?“, fragte Elvis und Pascal schüttelte den Kopf.
,,Nein, hab heute Mittag in der Mittagspause das letzte geraucht.“
,,Hast du denn noch Geld?“
,,Ja, ich kann dir noch was geben. Was hast du denn?“
,,Bis jetzt nur 70€. Ich hab leider nichts mehr, sonst wäre es wohl mehr.“


,,Ich hab noch was. Das machen wir schon.“, sagte Pascal sicher und zwinkerte Elvis zu, der nur nickte.
Pascal zog seine Geldbörse aus der hinteren Hosentasche seiner Jeans und drückte Elvis dann 80€ in die Hand.
,,Das dürfte reichen bis es wieder Geld gibt.“, sagte er ohne mit der Wimper zu zucken und Elvis nickte etwas überrascht.
,,Ich gehe dann jetzt auch, damit wir einen rauchen können und dann mal anfangen. Sonst brauchen wir auch nicht mehr anfangen.“
Wir nickten und sahen Elvis dabei zu, wie er dann auch schon den Proberaum verließ und sich auf den Weg zu seinem Dealer machte.
Elvis konnten wir vertrauen, da hatten wir keine Sorge, dass er mit dem Geld abhauen würde.
Er war ehrlich und würde uns niemals so hintergehen.
,,Was proben wir denn heute?“, fragte Marc und ich zuckte die Schultern.
,,Ich weiß es nicht. Elvis wollte sich dazu Gedanken machen. Ich würde gerne Meister der Lügen wieder in die Playlist mit einnehmen, denn das haben wir lange schon nicht mehr gespielt und ich denke auch live würde das wahrscheinlich nochmal gut ankommen. Wir spielen irgendwie immer das selbe.“
,,Das stimmt, aber das können wir ja auch. Dann würde ich sagen warten wir auf Elvis und hören dann mal, was er sagt.“, kam es von Marc und ich nickte, denn das hielt ich ebenfalls für eine gute Idee.
Ich trank noch einen Schluck Bier und stellte meine Flasche dann wieder auf den Tisch vor mir.
,,Hast du eigentlich schon was von den Onkelz gehört?“, fragte Pascal und ich schüttelte den Kopf.


,,Nein, aber ich gehe auch mal nicht davon aus, dass wir da was hören. Die werden wahrscheinlich besseres zu tun haben, als uns zu antworten oder wirklich mal hier vorbei zu kommen.“
,,Aber andererseits waren den Onkelz die Fans auch immer wichtig.“, warf Pascal ein und ich nickte.
,,Ja, aber dennoch können sie ja nicht jeden besuchen. Es gibt viele Cover Bands von den Onkelz und noch mehr Fans. Sie sind lebende Legenden. Da können sie doch nicht jeden besuchen, der sie darum bittet.“
,,Stimmt auch wieder.“, warf Marc ein und Pascal nickte, denn das schien auch ihm einzuleuchten.
Die nächste Stunde schwiegen wir uns dann einfach an, aber auch das waren wir schon gewöhnt voneinander.
Wenn man sich jeden Tag sah, dann gab es auch nicht mehr wirklich viel, was man sich erzählen konnte.
Am Anfang war das auch noch anders, da kannten nur Elvis und ich uns durch das Heim.
Marc und Pascal hatten wir kennengelernt, weil sie auf eine Anzeige von uns geantwortet hatten.
Damals haben wir eine Anzeige im Internet veröffentlicht und auch Flyer aufgehangen, dass wir eben noch einen Gitarristen und einen Drummer suchten.
Marc und Pascal hatten sich darauf gemeldet und wir hatten die beiden auch gleich als Sympathisch empfunden, weshalb wir es mit denen versuchen wollten und es ja auch mittlerweile seit zwei Jahren klappt.


Wir waren alle auf einer Wellenlänge und verstanden uns auch gut, was es einfacher machte hier auch die Rollen zu verteilen.
Marc und Pascal waren trotz das sie älter waren als Elvis und ich eher die ruhigeren von uns.
Das meiste organisierten Elvis und ich, aber auch damit waren die Jungs meistens zufrieden.
Auch das Elvis und ich immer noch im Heim lebten störte die beiden nicht wirklich.
Denn sobald Elvis 18 werden würde, wollte er ausziehen und in eine eigene Wohnung, die er dann für ihn und mich anmieten wollte.
Wir hatten schnell klar gestellt, dass wir eine WG gründen wollten und hatten es dann ja auch wesentlich einfacher.
Marc und Pascal wohnten schon in ihren eigenen Wohnungen und brauchten somit auch nach niemandem zu fragen.
Diese Unabhängigkeit wünschte ich mir auch, aber dazu musste ich wohl noch zwei Jahre warten.
Ich hatte natürlich auch jetzt schon Möglichkeiten auszuziehen, allerdings müsste meine Mutter dann die Wohnung zahlen und das tat sie nicht, dass hatte sie mir in ebenfalls in einem ihrer Briefe mitgeteilt.
Sobald ich 18 war, würde ich das Geld entweder vom Amt bekommen oder hatte bis dahin vielleicht auch einen Job um mir meinen Lebensunterhalt selber zu finanzieren, was mir persönlich immer noch am besten gefiel, denn ich wollte nicht unbedingt von irgendwelchen Ämtern abhängig sein, sondern lieber für das was ich brauchte um zu überleben auch etwas tun.
Als ich dann erneut Geräusche vernahm, wusste ich, dass Elvis mit dem Gras wieder kommen würde.


Was gleichzeitig auch bedeutete, dass wir jetzt noch einen rauchen würden und dann endlich anfangen konnten, denn so lief es doch immer.
Als Elvis dann wieder kam und ein kleines Päckchen auf den Tisch legte, sahen wir das alle mit hochgezogener Augenbraue an.
,,Was ist das?“, fragte ich als ich meine Sprache wiedergefunden hatte.
,,Gras?!“, fragte Elvis und ich schüttelte den Kopf.
,,Wie viel ist das? 5 Gramm?“
,,Nein, 10. Mein Dealer ist teurer geworden.“, sagte Elvis mit einem Schulterzucken und Pascal seufzte.
,,Bei 10 Gramm Gras für 150€ wären das 15€ für´s Gramm, dass sind eigentlich noch normale Preise für durchschnittliches Gras. Das ist aber ja von der Qualität höher als der Durchschnitt, also finde ich das immer noch günstig.“, warf Marc ein.
,,Er sagte das er es für seine Stammkunden halt für 15 verkauft und bei den anderen zwischen 18 und 20 je nachdem wer kommt.“
,,Wir sollten ernsthaft überlegen, ob wir nicht umsteigen. Wir sind vier Leute, wie lange soll das Gras denn bitte halten? Das ist doch spätestens morgen wieder weg, wenn nicht heute schon.“, sagte ich Kopf schüttelnd und Elvis seufzte.
,,Ich kann es nicht ändern. Auf was willst du denn umsteigen?“
,,Wir sollten uns überlegen ob wir nicht anfangen zu ziehen oder so. Das hält wesentlich länger als das Gras, auch wenn es vielleicht teurer ist, unterm Strich ist es billiger, weil es länger hält.“
,,Aber jetzt haben wir nun mal nur das Gras und damit müssen wir dann eben sparsamer sein, bis es neues Geld gibt.“, sagte Elvis und ich nickte seufzend.


,,Finde ich zwar nicht so toll, aber eine andere Möglichkeit haben wir wohl nicht. Ich weiß auch nicht, was ich sonst noch machen soll. Aber ich sage dir, dass das wenn überhaupt gerade mal bis morgen reicht.“, sagte ich und deutete auf das Paket auf dem Tisch.
Elvis seufzte mit einem Schulterzucken und setzte sich wieder auf die Couch.
Er schnappte sich noch eine weitere Flasche Bier, öffnete diese und trank einen tiefen Schluck.
,,Dann los, rauchen wir noch einen und dann fangen wir an.“, sagte Marc und zog alles raus, was er brauchte um einen Joint zu bauen.
Wir anderen taten es ihm gleich und begannen dann zeitgleich jeder für sich einen Joint zu bauen.
Wir hatten schon vor längerer Zeit aufgehört uns diese zu teilen, sondern hatten uns dann darauf geeinigt, dass jeder seinen eigenen raucht, da wir sonst noch mehr rauchten als so.
Nachdem ich meinen Joint dann fertig hatte, lehnte ich mich auf der Couch zurück und zündete diesen an.
Ich inhalierte den Qualm tief und ließ ihn dann erst meinen Lungen entweichen.
Das Gras war wirklich gut und wahrscheinlich auch seinen Preis wert, aber wenn man nicht mehr viel Geld hatte, dann war das doch schon teuer.
Aber wir hatten dann ja auch noch hohe Ansprüche, denn wir wollten ja auch Qualitativ hochwertiges Gras und keine nullachtfünfzehn scheiße.
Mittlerweile rauchten die anderen drei auch und Elvis zog einen Zettel aus der Hosentasche, den er uns dann reichte.
,,Ich hatte heute im Unterricht eine Menge Zeit und hab eine neue Playlist erstellt.


Heute haben wir viel zu tun, denn da sind auch neue Lieder bei, die wir aufnehmen sollten.“, erklärte Elvis und wir sahen uns den Zettel an.
Scheinbar hatte Elvis den gleichen Eindruck wie ich, denn er hatte Meister der Lügen ebenfalls wieder mit in die Playlist genommen.
,,Ich bin damit einverstanden.“, sagte ich und die anderen beiden nickten.
,,Wir suchen uns jetzt alles raus.“, sagte Marc und Elvis schüttelte den Kopf.
,,Nicht nötig. Ich hatte heute Informatik und da habe ich alles gesucht, was wichtig ist und habe es auch gleich ausgedruckt. Also Text, Gitarrengriffe und so. Schaut mal in meinen Rucksack. Der steht irgendwo hier rum.“
Grinsend hob ich den Rucksack der neben mir an der Couch stand hoch und zog einige Blätter raus, die ich dann den Herren reichte und die Texte für mich behielt, denn die würde ich brauchen.
Wir sahen uns die Blätter an, wobei ich die Liedtexte nicht wirklich brauchte, denn ich konnte fast alle Lieder auswendig.
Ich glaube ich hatte hier sowieso den leichtesten Job, denn ich musste nur singen.
Keine langen Texte merken, lediglich die Einsätze brauchte ich, denn der Rest war in meinem Kopf.
Wobei auch das nicht schwer war, denn wir hörten uns die Lieder bevor wir sie einübten alle nochmal an, damit jeder sich seinen Part nochmal verinnerlichen konnte.
Das war wohl einfach der Vorteil einer Cover Band, denn die hatten ja auch noch das Original und wussten so genau, wie sie es machen mussten.
Es war wesentlich weniger Arbeit als selber Lieder zu schreiben und dazu noch eine Melodie zu erstellen, die passte und die noch kein anderer hatte.


Wir waren schon ein bisschen faul, weshalb wir wahrscheinlich auch kaum Anfragen bekamen für Auftritte.
Bis jetzt war auch noch keine Plattenfirma auf uns aufmerksam geworden, aber das störte uns auch nicht sonderlich, denn wir hatten auch ohne das große Geld und die tollen Verträge Spaß daran Musik zu machen, auch wenn es meistens nur vor ein paar Leuten in irgendwelchen stickigen Clubs war.
Aber mit unserer Ausrüstung hörten wir uns leider auch nicht so an wie die Onkelz.
Wir hatten zwar alle unsere Instrumente, aber das war leider nicht das, was man von einer professionellen Band erwarten würde.
Da wir das aber ja auch nicht waren, erwarteten die Leute dann wahrscheinlich auch nicht all zu viel von uns und es blieb zu hoffen, dass wir wenigstens das was sie erwarteten erfüllten.
Nachdem wir unsere Joints dann auch geraucht hatten, standen wir auf und positionierten uns auf unseren Plätzen.
Eigentlich sollte man meinen, dass die Lust jetzt durch das Gras nur noch geringer war, aber das war sie nicht, ganz im Gegenteil, meistens war es so, dass wir nach dem kiffen noch besser spielten als vorher und vor allem voll konzentriert waren.
Was aber auch einfach daran liegen könnte, dass wir dann den Kopf frei hatten und uns auch voll und ganz auf die Musik einlassen konnten.
Den Rest des Tages verbrachten wir dann auch tatsächlich nur noch damit, die neuen Lieder einzuüben und zu proben.
Erst als es schon Richtung Mitternacht ging und Pascal und Marc deutlich nachließen, beendeten wir die Probe.
,,Kommt, ich fahre euch noch nach Hause und dann ist Schluss für heute.“, sagte Pascal und wir nickten.


Pascal war der Einzige von uns, der ein Auto hatte und sich das auch langfristig leisen konnte.
Er fuhr uns auch meistens immer zu unseren Auftritten und abends dann auch nach Hause.
Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg zu seinem Auto, wo wir dann auch gleich einstiegen.
Die Mühe den Proberaum aufzuräumen machten wir uns nicht, denn dort kam sowieso keiner rein.
Wir schlossen die Türe ab und außer uns hatte auch keiner einen Schlüssel, nicht mal der Besitzer der Ruine in der wir unseren Proberaum eingerichtet hatten.
Das war dem aber auch ziemlich egal und wir warteten eigentlich auch nur noch darauf, dass er uns das Gebäude überließ, denn es war nichts mehr wert und wurde auch nicht genutzt außer von uns.
Theoretisch musste es abgerissen werden, aber das hatte er auch nicht als sinnvoll erachtet, da es teuer war und er auch nicht wusste, was er sonst mit dem Grundstück machen sollte, denn auch das gehörte ihm.
So hatten wir uns das ausgesucht, weil es nicht direkt in der Stadt war und wir hier ungestört auch mal bis in die Nacht sein konnten, ohne das einer die Bullen rief, wegen Lärmbelästigung.
Auch Miete mussten wir keine Zahlen und konnten das Gebäude umsonst nutzen und damit machen was wir wollten, zumindest hatte das der Besitzer so gesagt und sich bis jetzt auch nicht wirklich beschwert, egal was wir hier machten und wie wir es einrichteten.


,,Wir fahren jetzt erst mal Elvis und Julian nach Hause und dann bringe ich dich nach Hause.“, sagte Pascal zu Marc und dieser nickte.
Pascal ließ dann auch den Motor an und machte sich auf den Weg zu dem Heim, wo Elvis und ich wohnten.
Auf den Weg dorthin sagte niemand mehr etwas, aber das war auch nicht mehr nötig, denn wir waren recht schnell da und Pascal hielt seinen Wagen davor.
,,Wir sehen uns dann morgen.“, sagte ich und stieg dann auch gleich schon aus.
,,Bis morgen.“, hörte ich die anderen drei auch noch sagen und dann stand auch Elvis aus.
Er legte einen Arm um mich, was ich dann auch gleich erwiderte und Arm in Arm ging ich gemeinsam mit ihm nach drinnen.
Natürlich waren die Türen bereits abgeschlossen, sodass wir klingeln mussten.
Die Türen wurden hier um 22 Uhr abgeschlossen, denn bis dahin mussten wir wieder hier sein.
Aber da uns das nicht wirklich interessierte, hielten wir uns da auch nicht dran.
Die Türe wurde uns dann aufgeschlossen und sogleich wurden wir dann auch schon böse angesehen, von keinem geringeren als von Martin, einer der Betreuer hier.
,,Ihr seid viel zu spät. Ihr wisst doch, dass ihr um 22 Uhr hier sein müsst.“, sagte er mit wenig Nachdruck und nicht wirklich überzeugend was uns nur brummen ließ, bevor wir uns an ihm vorbei schoben.
,,Ihr stinkt schon wieder wie eine Kneipe und nach Gras. Das sollt ihr doch nicht. Wir haben euch doch schon genug Aufklärungsvideos gezeigt und eigentlich solltet ihr wissen, das es nicht gut ist. Ihr schadet euren Körpern doch nur unnötig, vor allem wo ihr doch noch in der Wachstumsphase seid.“


Genervt seufzend ging ich in die Küche, um mir dort noch ein Glas Cola zu holen.
Elvis hatte sich wortlos in unser Zimmer verkrochen, denn das teilte ich mir mit ihm, was mich aber auch nicht sonderlich störte, denn wir verstanden uns ja blendend.
,,Es ist nicht gut, wenn du so spät noch Cola trinkst, dann kannst du nicht schlafen.“, sagte Martin, der mir in die Küche gefolgt war.
,,Mit wem haste Dienst?“, fragte ich ohne auf das was er gesagt hatte einzugehen.
,,Mit Monika.“
,,Ja, das passt ja. Dann geh jetzt mal zu Monika und lass mich in Ruhe.“
,,Ich muss mich doch um dich kümmern, wenn du zu spät kommst und dich dann auch noch mit so ungesundem Zeug zuschüttest.“
,,Wenn es so ungesund wäre, dann wäre es nicht hier, ist es aber. Also komm mal runter von deinem hohen Ross und kümmer dich lieber um Monika. Auf die bist du doch sowieso scharf.“
,,Das geht dich überhaupt nichts an. Allerdings muss ich schon gestehen, das sie eine wirklich tolle Frau ist.“
,,Dann schnapp sie dir und geh sie schön ne Runde poppen und bist hoffentlich auch mal wieder etwas entspannter, hm?“
,,Ich bin im Dienst, dass kann ich nicht machen.“
,,Weiß doch keiner außer uns. Ich werde dich schon nicht verpfeifen. Aber ich bin sicher, dass es dir dann besser geht. Also los. Sie wartet bestimmt schon auf dich und ist sicherlich auch schon ganz wild darauf dich endlich zu spüren.“
,,Aber das kann ich doch nicht während der Arbeit, zumal ich ja auch gar kein Kondom hab. Was ist, wenn da nachher was passiert.“


,,Ich kann dir ein Gummi von mir geben.“
,,Meinst du wirklich?“, fragte Martin unsicher und ich nickte.
,,Ja, klar. Ich meine du bist doch auch nur ein Mann und du hast doch auch Bedürfnisse und nur an einem Gummi soll es doch nicht scheitern.“
,,Ja, du hast Recht.“, sagte Martin und ich grinste zufrieden.
,,Ich gehe dir jetzt das Gummi holen.“, sagte ich mit einem Augenzwinkern und verschwand dann auch gleich in unserem Zimmer.
Dort schnappte ich mir aus meiner Nachtschrankschublade ein Gummi, was Elvis verwirrt gucken ließ.
,,Was machst du denn jetzt mit dem Gummi?“, fragte er immer noch verwirrt und ich grinste.
,,Sag ich dir später.“, sagte ich und verschwand dann auch schon mit dem Gummi wieder aus dem Zimmer.
Mit schnellen Schritten ging ich wieder zu Martin, der immer noch in der Küche stand und dort auf mich wartete.
,,Ich trinke dann jetzt noch meine Cola und dann gehe ich ins Bett.“, sagte ich und reichte Martin das Gummi.
,,Danke.“, sagte er und nahm das Gummi an ohne auf den Rest noch einzugehen.
,,Nichts zu danken.“, trällerte ich vergnügt, denn ich konnte mir schon denken, dass er bei Monika nicht landen konnte, aber das sollte er mal besser selber raus finden.
Lässig lehnte ich mich gegen die Küchenzeile und schnappte mir mein Glas, aus dem ich dann auch gleich einen Schluck trank, während ich Martin genau beobachtete.
,,Was soll ich denn sagen?“, fragte er unsicher und ich grinste.
War ja klar, dass dieser Nerd keine Ahnung davon hatte.


Wahrscheinlich war er auch noch Jungfrau, dass würde ich ihm zutrauen.
,,Geh einfach zu ihr und sag ihr, dass du scharf auf sie bist. Mach ihr ein paar Komplimente und dann läuft der Rest von alleine wenn sie auch Interesse an dir hat.“
Martin nickte und machte sich dann auch gleich auf den Weg in das Zimmer, in dem die Betreuer immer saßen.
Das er das Gummi immer noch in der Hand hielt, ließ mich nur den Kopf schütteln, denn das konnte nicht gut gehen.
Seufzend schüttelte ich den Kopf und würde mich nicht wirklich wundern, wenn der schneller wieder kam als geplant.
Ich trank noch genüsslich meine Cola aus und begab mich dann in den Garten, der an unser Haus grenzte, um dort noch eine zu rauchen, denn drinnen durften wir nicht rauchen und da es im Moment auch Sommer war, hatte ich auch kein Problem damit raus zu gehen.
Gerade als ich draußen stand und mir eine Zigarette angezündet hatte, kam Martin auch schon in den Garten.
Er war vielleicht höchstens eine halbe Stunde weg und ich hatte keine Ahnung, was er in der Zeit gemacht hatte, aber er konnte nicht gevögelt haben.
,,Gott sei Dank, du bist noch nicht im Bett.“, sagte er und sah mich mehr als verzweifelt an, was mich die Augenbraue hochziehen ließ.
,,Was ist denn los? Ich dachte du vögelst?!“
,,Ja, das wollte ich ja auch, aber irgendwie hat es nicht so ganz funktioniert, so wie ich es wollte.“


,,Wieso? Was war denn?“
,,Ich habe ihr Komplimente gemacht, so wie du gesagt hast, aber da ist sie nicht drauf eingegangen, scheinbar steht sie da nicht drauf oder so.“
,,Wieso? Was hast du denn gesagt?“
,,Ich habe ihr gesagt, dass sie tolle Titten hat und einen geilen Arsch und das ich den ja auch gerne mal spüren würde.“
,,Das hast du gesagt?“, fragte ich mit hochgezogener Augenbraue und musste mir das Lachen wirklich verkneifen, denn das konnte doch wohl wirklich nicht sein.
,,Ja, hat ihr aber scheinbar nicht gefallen. Na ja, ich habe ihr dann gesagt, dass ich gerne mit ihr vögeln würde, da hatte sie dann erst nein gesagt, aber dann hat sie nachher doch eingewilligt, als sie gesehen hat, dass mich das echt traurig gemacht hat.“
,,Ja, aber es ist doch gut, wenn sie dann eingewilligt hat. Warum hast du denn dann nicht mit ihr gevögelt, wenn sie doch wollte.“
,,Aber das habe ich doch.“, sagte er schon fast verzweifelt und erneut musste ich mir das lachen verkneifen, denn wenn er in der halben Stunde erst noch diskutieren musste und dennoch gevögelt hat, dann konnte das ja nicht wirklich gut gewesen sein.“
,,Dann erzähl mal weiter.“, forderte ich ihn dann auf und wartete auf den Rest um mich tot zu lachen, denn ich war mir sicher, dass ich das noch tun würde.
,,Na ja jedenfalls hat sie mich dann ausgezogen und hat versucht mich geil zu machen, aber ich habe erst mal eine ganze Weile gebraucht, bis mein bestes Stück überhaupt stand.“
,,Das ist schon peinlich. Ich dachte du stehst so auf sie?“


,,Ja, das tue ich auch, aber es kam doch schon alles ziemlich spontan und ich brauche einfach ein bisschen Zeit mich daran zu gewöhnen.“
,,Wie dran gewöhnen?“, fragte ich verwirrt, denn davon hatte ich ja noch nie etwas gehört.
,,Na ja so spontan klappt es meistens nicht. Ich brauche immer etwas Zeit um mich auf die Situation einzulassen. Das habe ich dann nach einer Weile und dann stand das Ding dann auch endlich. Sie fragte dann nach einem Gummi, was ich ihr dann auch gegeben habe.“
,,Ja, aber das ist dann doch auch okay.“
,,Dachte ich auch, aber dann meinte sie, dass das Kondom doch viel zu groß sei und das ich besser mal ein kleineres genommen hätte. Sie hat auch so komisch geschaut, als sie mich ausgezogen hat, aber da hatte ich mir nichts bei gedacht.“
,,Okay, klingt ja nicht so toll.“
,,Nein, war es auch nicht. Na jedenfalls hat sie sich dann auch ausgezogen und hat sich vor mich gekniet. Ich hab mich dann vor sie gekniet und bin auch in sie eingedrungen, aber dann war ich auch schon fertig.“
,,Wie fertig? Bist du gekommen, oder was?“
,,Ja, noch bevor ich mich bewegen konnte.“, bestätigte Martin und da konnte ich wirklich nicht mehr an mich halten.
Sofort begann ich laut loszulachen, denn das war dann wirklich zu viel für mich.
,,Oh man, bist du ein Versager.“, sagte ich immer noch lachend und drückte meine Zigarette im Aschenbecher aus.
,,Das hat Monika dann auch gesagt und sie sagte das ich es mit dem Schwanz sowieso nicht schaffen würde eine Frau zu befriedigen.“


,,Das tut mir ja echt leid für dich, aber da hast du wohl auf der ganzen Linie versagt.“
,,Ist die Länge eines Schwanzes denn wirklich so wichtig? Ich meine hat das auch schon mal eine Frau zu dir gesagt?“
,,Nein, das hat zu mir noch keine gesagt. Aber ich habe ja auch keine Ahnung, was du hast.“
,,Ich hab das mal gemessen, aus Spaß.“, sagte Martin mit leicht roten Wangen und ich sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an, denn das hätte ich ihm nicht zugetraut.
,,Was hast du denn?“, fragte ich dann einfach aus Neugierde, wenn Monika schon sagte, dass er nicht viel hatte.
,,Na ja, 10 Zentimeter hab ich ja schon.“
,,Und wenn dein Schwanz steht?“
,,Das meinte ich. Ich hab 10 Zentimeter wenn er steht.“
Schockiert blickte ich ihn an, denn das konnte ich wirklich nicht glauben.
,,Okay, du Martin, ich glaube ich gehe jetzt mal besser ins Bett. Ist schon spät und morgen hab ich ja auch wieder Schule und da wollen wir ja nicht, dass ich Ärger bekomme, wenn ich zu spät komme und so.“, sagte ich schnell und wollte gerade gehen, als Martin mich zurück hielt.
,,Warte doch mal kurz. Ich schreibe dich morgen krank für die Schule, aber dafür möchte ich dich bitten mir noch weiter zu helfen.“
,,Das kommt drauf an, ob ich das kann und alleine hier bleiben ist auch mies. Ich will nicht ohne Elvis hier sein. Wenn ich dir helfen soll, dann musst du Elvis auch krank schreiben, sonst gehe ich lieber in die Schule und dann jetzt ins Bett.“
,,Und wie soll ich erklären, dass es euch beiden mies geht?“


,,Das ist nicht mein Problem. Also entweder Elvis und ich, oder ich gehe jetzt ins Bett.“
,,Ja, schon okay. Ich schreibe euch beide krank, aber bitte bleib noch etwas hier.“
,,Dann gehen wir jetzt rein und du schreibst es gleich auf, dann helfe ich dir. Nicht das du nachher dein Wort nicht hältst.“
,,Du kannst dich auf mich verlassen. Aber okay, dann lass uns rein gehen.“
Ich nickte und ging dann auch gemeinsam mit Martin nach drinnen, wo er auch gleich eintrug, dass Elvis und ich krank seien und deshalb nicht am Unterricht teil nehmen konnten.
Zufrieden sah ich dabei zu und nickte ihm dann grinsend zu, als er mich wieder ansah.
,,Zufrieden?“
,,Ja, in der Tat. Wie kann ich dir jetzt weiter helfen?“
,,Ich würde gerne wissen wie viel du in der Hose hast.“, sagte Martin mit roten Wangen und ich sah ihn überrascht an.
,,Ich glaube nicht, dass du das wirklich wissen willst.“
,,Doch, dass will ich.“
,,Ich habe 16 Zentimeter.“, sagte ich ehrlich, denn das hatte ich nun mal.
,,Wie alt bist du denn?“, fragte Martin schockiert und ich grinste.
,,Ich bin 16, wieso?“
,,Ich bin 25 und hab weniger. Ist das normal?“
,,Ja, das kann durchaus normal sein. Nicht jeder Kerl hat das Gleiche. Mach dir da mal keine Sorgen. Du wirst schon eine Frau finden, der das reicht.“


,,Ich bin da ja nicht so sicher. Wie viele Frauen hattest du denn schon?“
,,Keine Ahnung, ich habe die nicht gezählt. Aber ich habe mich ja auch nicht nur auf Frauen spezialisiert.“
,,Was meinst du?“
,,Ich bin bisexuell. Heißt ich stehe auf Männer und auf Frauen.“
,,Echt? Das ist ja cool. Würdest du mir vielleicht ein paar Tipps geben?“
,,Was für Tipps?“
,,Na ja also nicht direkt Tipps sondern eher Nachhilfe. Ich meine ich würde es ja auch gerne mal mit einem Mann probieren, hab da aber noch keine Erfahrung gemacht und vielleicht kannst du mir da ja helfen.“
,,Nein, das glaube ich nicht.“
,,Aber wieso denn nicht? Ich meine wenn du doch auch auf Männer stehst und da Erfahrung hast, dann kannst du mir sicher noch etwas beibringen.“
,,Aus zwei Gründen nicht. 1. Bist du nicht mein Typ und 2. Bin ich doch kein Nachhilfelehrer für vertrocknete jungfräuliche Nerds. Nein, tut mir leid, kein Interesse.“
Ich sah wie sich Tränen bei Martin in den Augen bildeten und er dann nach drinnen stolperte.
So was wie Mitgefühl oder irgendeine andere Form von Mitleid empfand ich in dem Moment nicht.
Ich war ehrlich und das war doch alles was zählte, oder?
Mit einem Schulterzucken zündete ich mir eine weitere Zigarette an und inhalierte den Qualm tief, bevor ich ihn wieder meinen Lungen entweichen ließ.
Hinter mir hörte ich die Türe zum Garten, kümmerte mich aber nicht weiter darum.


Ich ging davon aus, dass es Martin war, der es sich jetzt scheinbar anders überlegt hatte.
Allerdings wunderte es mich schon, als sich dann zwei Arme um mich schlangen und ich den vertrauten Geruch von Gras und Parfum einatmete, wusste ich, dass es nur Elvis sein konnte, der mich umarmte.
,,Hey mein Hübscher.“, hauchte er mir sanft ins Ohr und mein gesamter Körper überzog sich auch gleich mit einer Gänsehaut.
,,Hey selber Hübscher. Was machst du denn hier?“
,,Das gleiche könnte ich dich fragen. Wieso holst du dir ein Gummi verschwindest dann einfach und wenn ich dich dann suche stehst du hier ganz alleine.“
Ich lehnte mich gegen Elvis und legte meinen Kopf auf seine Schulter.
,,Ich hab Martin das Gummi gegeben.“
,,Martin? Was will dieser Idiot denn mit nem Gummi? Mal sehen wie es sich anfühlt eins zu tragen oder was?“, fragte Elvis lachend und auch ich fiel mit ein.
,,Nein, er wollte die Schuhmacher vögeln.“, sagte ich immer noch lachend und auch Elvis wurde noch lauter.
,,Nicht dein Ernst?“
,,Doch, er meinte er würde auf sie stehen und wollte sie dann wohl auch vögeln, was aber scheinbar nicht so ganz funktioniert hat.“
,,Wieso? Wollte die Alte nicht?“
,,Wenn das sein Einziges Problem wäre, dann wäre er wohl noch gut bedient gewesen. Nein, er hatte weitaus schlimmere Probleme.“
,,Er hat keinen hochbekommen?“, fragte Elvis und ich grinste, bevor ich mich in seinen Armen umdrehte und auch meine um ihn legte.


,,Auch das war nicht sein Einziges Problem. Als erstes meinte er, dass er ja Zeit brauchen würde, sich darauf einzustellen und das er das ja so schnell sonst nicht könnte. Das ist ja schon peinlich genug, aber dann hatte er sich wohl auch drauf eingestellt und dann stand es wohl auch endlich, denn bis dahin hatte er wohl auch keinen hochbekommen und dann hat die Schuhmacher wohl festgestellt, dass sein Schwanz zu klein sei, für sein Alter. Ich meine der Kerl ist 25, das ist ja schon leicht peinlich. Jedenfalls hat sie ihm dann aber wohl doch das Gummi übergezogen, sich ausgezogen und hat sich dann wohl auch vor ihn gelegt, aber mehr als rein lief nicht, denn dann war der gute Martin fertig.“
,,Sag mir bitte nicht, dass er da schon gekommen ist?“
,,Doch, genau das ist er.“, bestätigte ich und Elvis begann auch gleich aus voller Brust zu lachen.
Ich konnte einfach nicht anders und fiel mit ein, was alles nur noch viel schlimmer wurde, als ich sah, dass Elvis sich überhaupt nicht mehr ein bekam.
Nach einer Weile saß er auf dem Boden und hielt sich den Bauch vor lachen, aber ruhiger war er immer noch nicht geworden.
Dabei wusste er ja auch noch nicht alles und von dem Angebot hatte er ja auch noch keine Ahnung.
,,Das ist doch echt krank.“, sagte er immer noch lachend und ich nickte.
,,Das ist es wohl. Aber das Beste kommt noch.“
,,Es kommt noch besser?“
,,Klar. Ich hab ihn dann halt mal gefragt was er denn so in der Hose hat, denn das wollte ich doch genauer wissen.“
,,Ja und was hat er gesagt?“
,,Er hätte 10 Zentimeter.“


,,Und wenn es steht?“, fragte auch Elvis, was mich nur erneut laut lachen ließ.
,,Was ist daran denn jetzt so lustig?“, fragte Elvis verwirrt, was mich nur noch mehr lachen ließ.
,,Das habe ich ihn auch gefragt.“, sagte ich als ich mich dann wieder einigermaßen beruhigt hatte und legte einen Arm um Elvis.
,,Ja und? Was hat er denn gesagt?“
,,Er sagte er hat die 10 Zentimeter wenn es steht.“, sagte ich und prustete auch gleich wieder los, denn das konnte ich wirklich immer noch nicht glauben.
Aber auch Elvis ging es nicht anders, denn auch er hatte gleich laut angefangen zu lachen.
Vielleicht ein bisschen zu laut, denn es dauerte nicht lange, da kam Monika auch schon nach draußen in den Garten.
,,Wieso seid ihr nicht im Bett?“, keifte sie auch gleich los, aber das sie schlechte Laune hatte konnte ich auch verstehen, denn nach der Pleite hätte ich die wohl auch.
,,Wir wollten nur noch eine rauchen. Jetzt entspann dich mal, das wird ja wohl nicht verboten sein.“, sagte ich locker und sah sie auffordernd an, denn ich wusste, dass Monika sich nicht wirklich mit mir anlegen wollte, das hatte sie zumindest bis dahin noch nicht.
,,Du solltest nicht so frech sein, mein Guter. Sonst zeige ich dir mal, wo der Hase lang läuft. Ihr geht jetzt auf der Stelle ins Bett. Morgen ist Schule.“, sagte sie mit Nachdruck und ich schüttelte nur lässig den Kopf, denn es interessierte mich nicht im geringsten, was sie zu sagen hatte.


,,Julian! Elvis! Ihr geht jetzt sofort ins Bett!“, schrie sie etwas lauter und ich lächelte sanft.
,,Pass mal auf Monika, dass hier läuft ganz einfach: Wir rauchen jetzt noch eine und dann gehen wir vielleicht ins Bett, mal sehen. Vielleicht finden wir auch noch was anderes, aber das ist nicht dein Problem. Was hältst du davon, wenn du in der Zeit noch ein bisschen mit Martin vögeln gehst, denn wenn du es ca. 100 mal mit ihm treibst, dann sind wir bis dahin auch sicher fertig mit rauchen. Länger als 5 Minuten rauchen wir ja auch nicht wirklich. Da dürfte es mit der 100 schon klappen bei der Meisterleistung von Martin. Die Gummis dafür kann ich euch auch gerne geben. Das erste hatte er ja auch von mir. Also jetzt hopp verschwinde und vögel dich mal etwas entspannter.“, sagte ich mit einer lässigen Handbewegung und konnte schon während meiner Aussage beobachten, dass Monika mehr als rot wurde.
Scheinbar war es ihr peinlich, dass ich von Martin´s Missgeschick wusste, was auch nicht unbedingt ein Kompliment für sie war.
Sie prustete nochmal, was ziemlich kläglich klang und ging dann mit schnellen Schritten wieder nach drinnen, was mich zufrieden grinsen ließ, bevor ich mich dann wieder Elvis widmete, den ich immer noch in meinem Arm hielt.
,,Die beiden würden wirklich gut zusammen passen.“, sagte Elvis grinsend und ich nickte.
,,Jetzt lass uns noch eine rauchen und dann gehen wir auf unser Zimmer. Ich könnte mir vorstellen, dass wir da noch etwas finden würden, was uns beiden gefallen könnte.“, sagte Elvis und streichelte mit seiner freien Hand über meine Brust und meinen Bauch weiter runter zu meinem Schwanz und schließlich auch darüber.
Ich grinste Elvis an, denn es gefiel mir, wenn er so offensiv war.


Elvis erwiderte das Grinsen und hielt mir dann seine Zigaretten hin, die ich auch gleich annahm.
Ich zog eine raus und reichte Elvis die Packung zurück, bevor ich mir die Zigarette anzündete.
Auch das Feuerzeug reichte ich Elvis dann wieder und er zündete sich dann ebenfalls eine Zigarette an, bevor er die Packung wieder in seiner Hosentasche verstaute und sich wieder an mich kuschelte.
Natürlich zog ich ihn auch gleich wieder in meine Arme und streichelte sanft über seine Seite.
Mit Elvis hatte ich schon öfter mal geschlafen.
Das war eigentlich schon nichts neues mehr für mich aber irgendwie auch immer wieder schön.
Mit ihm passte es eben einfach und ich konnte mich bei ihm voll und ganz fallen lassen.
Er wusste was ich mochte, ich wusste was er mochte und da fanden wir auch schnell eine Einigung, was den Sex nur noch geiler machte.
Aber auch das wusste Elvis und er wusste auch ganz genau wie er es anstellen musste, um es für mich unvergesslich zu machen.
Obwohl wir beide ja noch recht jung waren, so hatten wir aber doch ein gewisses Maß an Erfahrung.
Nachdem wir die Zigaretten dann geraucht und ausgedrückt hatten, machten wir uns auf den Weg in unser Zimmer.
Monika und Martin stritten sich lauthals im Zimmer der Betreuer, aber das störte uns auch nicht wirklich, denn da kümmerten wir uns nicht mehr drum.


Kaum hatten wir das Zimmer erreicht und die Türe hinter uns geschlossen, zog Elvis mich auch gleich in seine Arme und legte seine Lippen auf meine.
Sanft spielte er mit seiner Zunge an meinen Lippen und ich gewährte ihm nur zu gerne Einlass.
Unsere Zungen fochten einen leidenschaftlichen Kampf aus, während Elvis mich weiter zurück zu meinem Bett drückte.
Als ich das Bettgestell dann auch in meinen Kniekehlen spürte, ließ ich mich darauf fallen, hielt Elvis allerdings fest, sodass dieser auf mir zu liegen kam.
Mit meinen Händen streichelte ich auch gleich unter der Oberteil von Elvis und über seinen Rücken, was den Älteren genüsslich seufzen ließ.
Elvis küsste sich weiter runter zu meinem Hals und daran entlang, was nun mich genüsslich seufzen ließ.
Eine Hand ließ ich in seine Haare wandern und mit der anderen streichelte ich weiter über seinen Rücken.
,,Ich will dich.“, hauchte Elvis in mein Ohr und ich nickte, denn ich wollte ihn doch genauso sehr.
Elvis setzte sich dann auf und somit auch auf meine Beine und zupfte an meinem Oberteil.
Ich setzte mich ein Stück auf und Elvis befreite mich dann auch gleich von meinem Oberteil, wobei ich ihm auch gleich half indem ich meine Arme anhob.
Das Oberteil landete achtlos neben dem Bett und Elvis beugte sich wieder zu mir runter.
Sofort legte er seine Lippen wieder auf meine und spielte erneut mit seiner Zunge an meinen Lippen.


Wieder gewährte ich ihm nur zu gerne Einlass und unsere Zungen fochten einen leidenschaftlichen Kampf aus, den wir aus Atemnot wieder lösen mussten, aber Elvis küsste sich dann auch gleich weiter runter zu meinem Hals und biss dort sanft hinein, was mich leise aufstöhnen ließ.
Von dort aus küsste er sich weiter runter über meine Schulter zu meiner Brust und umkreiste dort mit seiner Zungenspitze meine Brustwarzen, bevor er auch dort sanft rein biss.
Ich stöhnte diesmal etwas lauter auf und krallte meine Hand fester in seine Haare, denn ich liebte es, wenn Elvis mich so verrückt machte.
Sogleich drückte ich mich ihm auch enger entgegen, was Elvis dazu brachte sich auch mir entgegen zu drücken und so konnte ich seinen Schwanz deutlich an meinem spüren.
Natürlich freute es mich auch wahnsinnig, dass sich sein Schwanz schon zur vollen Länge nach aufgestellt hatte.
Aber auch mir ging es nicht anders, denn auch mein Schwanz hatte sich schon zur vollen Länge nach aufgestellt und freute sich schon wahnsinnig darauf Elvis zu spüren.
Elvis schien es nicht anders zu gehen, denn er küsse sich auch gleich weiter runter zu meinem Bauch und umkreiste auch dort mit seiner Zungenspitze meinen Bauchnabel.
Auch hier drückte ich mich ihm wieder entgegen und stöhnte leise auf, denn es war wirklich ein mehr als schönes Gefühl ihn so nahe zu spüren.
Lange hielt Elvis sich dort aber auch nicht mehr auf, denn er küsste sich auch gleich weiter runter zu meinem Hosenbund.


An diesem knabberte, leckte und küsste er sich entlang, während er mit seiner Hand über meine Beule streichelte.
Stöhnend drückte ich mich ihm entgegen und hoffte, dass er mich nicht mehr zu lange hinhalten würde, denn ich war wirklich mehr als scharf auf ihn.
Elvis öffnete auch gleich meine Hose und zog mir diese von den Hüften, wobei ich ihm natürlich ebenfalls half.
Auch die Hose landete achtlos neben dem Bett und Elvis küsste sich weiter meinen Hosenbund der Boxershorts entlang.
Auch hier drückte ich mich ihm auch gleich entgegen und krallte mich enger in seine Haare, als er weiterhin mit der Hand über meinen Schwanz streichelte.
,,Quäl mich doch nicht so.“, flehte ich ihn schon fast an und Elvis grinste.
Auch er genoss es mich so hinzuhalten, aber das störte mich nicht wirklich, denn er übertrieb es ja glücklicherweise nicht.
Kurze Zeit später befreite Elvis mich dann auch noch von meinen Shorts und schmiss diese ebenfalls neben das Bett.
Aber noch bevor er sich dann weiter um mich kümmern konnte, setzte ich mich auf und streichelte mit meinen Händen sanft über seine Seiten bis zu dem Bund seines T – Shirts und fuhr dann mit meinen Händen darunter, um ihn davon zu befreien.
Elvis half mir dabei und ich schmiss auch das Stück Stoff achtlos neben das Bett.
Mit meinen Händen streichelte ich über seine Brust weiter runter zu seinem Bauch und anschließend über seinen Schwanz, was Elvis leise aufstöhnen ließ.
Grinsend öffnete ich seine Hose und zog sie ihm samt Shorts runter, denn jetzt hatte auch ich es eilig und wollte ihn endlich spüren.
Seine Hose rutschte auf den Boden und Elvis stieg hinaus, um sie auf Seite zu treten.


Gerade als ich seinen Schwanz in den Mund nehmen wollte, drückte Elvis mich zurück auf das Bett.
,,Leg dich richtig hin.“, hauchte er mir zu und ich nickte, bevor ich mich dann auch wirklich richtig hinlegte.
Elvis legte sich auch gleich über mich, allerdings so, dass ich seinen Schwanz in meinen Mund nehmen konnte, was ich dann auch gleich tat und ein weiteres lautes Stöhnen von Elvis erntete.
Aber auch er blieb nicht untätig, sondern nahm auch meinen Schwanz in den Mund, was mich dann so gut es noch ging aufstöhnen ließ.
Sofort begann ich meinen Kopf zu bewegen und ließ so seinen Schwanz meinen Mund rein und raus gleiten.
Auch Elvis nahm seine Bewegungen auf, was mich ihm auch gleich entgegen drücken ließ.
Da Elvis mir ebenfalls entgegen kam, beschleunigte ich auch gleich mein Tempo.
Auch der Ältere beschleunigte stetig sein Tempo, was ich ihn dann gleich tat, bis wir dann beide an dem Punkt waren, dass nicht mehr ging.
Kurze Zeit später spürte ich auch schon Elvis´ Schwanz in meinem Mund zucken, aber mir ging es nicht anders, denn auch mein Schwanz zuckte schon verdächtig in seinem Mund und auch ich würde nicht mehr lange brauchen.
Nachdem Elvis dann noch ein bisschen mehr aus sich herausholte und noch ein letztes Mal sein Tempo beschleunigte, tat ich es ihm gleich und spürte dann aber auch schon die Woge der Lust durch meinen Körper fließen und kam dann auch schon zu meinem ersehnten Höhepunkt.


Unter heftigem Stöhnen und mit seinem Namen auf den Lippen soweit es ging, ergoss ich mich in seinem Mund.
Aber auch Elvis ging es nicht anders, denn auch er kam zu seinem Höhepunkt und ergoss sich ebenfalls unter heftigem Stöhnen und mit meinem Namen auf den Lippen, so gut es eben ging in meinem Mund.
Schwer atmend ließ ich mich in die Kissen sinken und zog Elvis auch gleich in meine Arme, der sich neben mich kuschelte.
Dieser streichelte mit seiner Hand sanft über meinen Bauch und meine Brust und lächelte mich selig an.
,,Eine rauchen und dann Runde 2?“, fragte er mit einem schelmischen Grinsen und ich nickte ebenfalls grinsend.
,,Kann es kaum erwarten.“, sagte ich und fischte neben dem Bett nach meiner Hose um dort die Zigaretten raus zu ziehen.
Ich reichte Elvis die Packung und er nahm sich auch gleich eine raus, bevor er sie mir wieder gab und ich ebenfalls eine Zigarette raus zog.
Mit dem in meiner Hand hielt ich ihm die Flamme hin und er zündete sich seine Zigarette an.
Auch ich zündete meine dann an ohne die Flamme erlöschen zu lassen und legte es dann wieder auf Seite.
Aus dem Nachtschrank neben mir zog ich einen improvisierten Aschenbecher, denn eigentlich durften wir in unseren Zimmern nicht rauchen, aber da störten wir uns nicht wirklich dran.
Die Betreuer wussten das, kamen aber auch nicht wirklich gegen uns an.
Ich hörte ein leises Geräusch von der Türe und erst dachte ich, dass ich mich verhört hatte, aber dann sah ich Monika und Martin in der Türe stehen.


Offensichtlich standen die da auch schon länger und hatten uns wohl zugesehen.
Ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen, denn ich war sicher, dass die beiden von uns wohl noch etwas lernen wollten.
Aber das sollte mich auch nicht unbedingt stören, denn dann würden Elvis und ich den beiden eben auch mal ein verdammt geiles Erlebnis präsentieren.
Ich ließ meine Hand über Elvis´ Brust und Bauch wandern, was den Älteren genüsslich seufzen ließ.
Ein paar Mal streichelte ich auf und ab und ging dann ein bisschen tiefer und streichelte sanft über seinen Schwanz.
Elvis drückte sich mir auch gleich leise stöhnend entgegen und konnte seine Zigarette nun deutlich besser genießen als vorher.
Ich beugte mich zu ihm rüber, sodass es wohl von der Türe aussah, als würde ich Elvis´ Hals küssen, was ich aber nicht tat.
,,Schau nicht hin, aber wir werden beobachtet.“, hauchte ich leise in sein Ohr und Elvis sah mich fragend an.
Ich drückte ihm einen Kuss auf die Lippen und bedeutete ihm mit einer Geste, dass er genießen solle.
Als Elvis das dann auch schließlich wieder tat widmete ich mich ihm weiterhin.
,,An der Türe stehen Martin und Monika. Die stehen scheinbar schon länger da. Willst du denen mal was Gutes zeigen?“, hauchte ich erneut in sein Ohr und Elvis nickte kaum merklich, aber ich hatte es mitbekommen und grinste zufrieden.
Seinen Schwanz nahm ich in seine Hand und begann auch gleich meine Hand zu bewegen, was Elvis zum stöhnen brachte, während er sich entgegen drückte.


Es dauerte nicht lange, da hatte sich sein Schwanz auch schon der vollen Länge nach aufgestellt, was mich ebenfalls grinsen ließ.
Ich drückte meine Zigarette aus und auch Elvis machte seine dann aus und ließ seine Hand auch gleich zwischen meine Beine wandern und umfasste meinen Schwanz ebenfalls mit festem Griff, was mich aufstöhnen ließ.
Er begann seine Hand zu bewegen und es dauerte auch nicht lange, da stand mein Schwanz auch schon wieder der vollen Länge nach.
,,Kniest du dich hin?“, fragte ich und Elvis nickte, bevor er sich dann auch tatsächlich vor mich auf das Bett kniete.
Ich tat es ihm gleich und kniete mich hinter ihm, bevor ich sanft mit meiner Hand über seinen Rücken zu seinem Arsch streichelte.
Mit einem Finger drang ich sanft in ihn ein, was Elvis auch gleich leise aufstöhnen ließ, bevor er sich dann meinem Finger entgegen drückte.
Ich begann meinen Finger zu bewegen und auch hier drückte Elvis sich mir auch gleich entgegen.
Eine ganze Weile ließ ich mir noch Zeit, bevor ich dann erhöhte auf zwei Finger und ebenfalls mit diesem in ihn eindrang.
Auch hier stöhnte Elvis erneut auf, ließ sich ein wenig mehr Zeit und drückte sich dann aber auch meinen Fingern entgegen.
Dennoch wartete ich noch einen Moment, bevor ich die Finger bewegte, denn ich wollte Elvis ja auch auf keinen Fall weh tun.
,,Jetzt mach schon.“, sagte Elvis ungeduldig und schien das Warten satt zu haben was mich dann doch leicht grinsen ließ.
Ich drang mit einem weiteren Finger in ihn ein und wartete, bis Elvis sich erneut entgegen drückte.


Diesmal ließ er sich noch ein bisschen mehr Zeit als zuvor, aber ich gab ihm diese auch, denn ich hatte ja auch Zeit und wollte ja auch Spaß und auch Elvis Spaß bereiten.
Als Elvis sich dann aber auch weiter entgegen drückte, begann ich meine Finger zu bewegen und auch hier kam er mir entgegen.
Ich wartete dennoch noch kurz, bevor ich meine Finger dann zurück zog und mich hinter ihm positionierte.
Mit meiner Schwanzspitze spielte ich kurz an seinem Eingang, bevor ich mit dieser sanft und vorsichtig in ihn eindrang.
Beide stöhnten wir leise auf und Elvis drückte sich mir erneut entgegen, weshalb ich auch gleich zur Hälfte in ihn eindrang, weil ich es nicht geschafft hatte, mich rechtzeitig zurück zuziehen.
Aber das tat dem ganzen auch keinen Abbruch, denn erneut stöhnten wir auf, wenn auch diesmal etwas lauter als zuvor.
Scheinbar hatte Elvis damit aber immer noch nicht genug, denn er drängte sich mir weiter entgegen.
Schlussendlich gab ich dann auch nach und drang der vollen Länge in ihn ein, was uns noch etwas lauter aufstöhnen ließ.
Elvis hatte aber auch scheinbar damit nichts zu tun, denn auch jetzt drängte er sich mir weiter entgegen.
Mit einem grinsen und einem Augen verdrehen begann ich mich dann auch gleich zu bewegen, denn eine andere Wahl hatte ich ja jetzt nicht mehr, wenn ich nicht wollte, dass Elvis sich wieder beschwerte.


Natürlich kam der Ältere mir auch weiterhin entgegen und immer wieder beschleunigte ich mein Tempo, was Elvis und auch mich automatisch immer lauter werden ließ.
Aber auch mir ging es nicht anders, denn auch ich wurde immer lauter, denn ich musste zugeben, dass es verdammt geil war und vor allem auch mit der Situation, dass wir ja auch noch Zuschauer hatten, was mir auch ganz gut gefiel, denn das erhöhte den Kick nur noch mehr.
Ungefähr zwei Stunden verharrten Elvis und ich in dieser Position, in der ich immer wieder meine Bewegungen beschleunigte, bis ich zuletzt dann wirklich alles aus mir herausholte.
Elvis wurde auch hier nochmal lauter und ich war mir sicher, dass er bald das ganze Haus zusammen schreien würde, wenn er so weiter machen würde, aber andererseits störte mich das auch nicht sonderlich, denn sollte doch ruhig jeder wissen, dass wir unseren Spaß hatten, denn da war doch auch nichts bei und es war sicherlich nicht verboten.
Nachdem ich dann alles aus mir herausgeholt hatte, ließ ich noch eine Hand nach vorne wandern und nahm seinen Schwanz mit festem Griff in die Hand um diese im Takt meiner Bewegungen zu bewegen.
Bereits kurze Zeit später spürte ich seinen Schwanz auch schon in meiner Hand zucken.
Aber auch mir ging es nicht anders und auch ich würde nicht mehr lange an mich halten konnte.
Wenige Augenblicke später kam Elvis dann auch schon unter heftigem Stöhnen und mit meinem Namen auf den Lippen zu seinem Höhepunkt und ergoss sich in meiner Hand.


Aber auch mir ging es nicht anders, denn auch ich ergoss mich ebenfalls unter heftigem Stöhnen und mit seinem Namen auf den Lippen in ihm.
Schwer atmend ließ ich mich auf seinen Rücken sinken und streichelte sanft über seinen Bauch und seine Brust.
Nach einer Weile zog ich mich dann aus ihm zurück und legte mich wieder in das Bett.
Elvis legte sich ebenfalls neben mich und diesmal war es an ihm nach den Zigaretten zu greifen.
Dazu sagte ich nichts, denn bei uns hielt sich das die Waage und wir teilten irgendwie auch alles mit einander, da achteten wir nicht darauf, wer wie viel wann dazu getan hatte.
Elvis machte eine Zigarette an und gab sie mir dann, die ich natürlich auch dankend annahm.
Elvis zündete sich dann ebenfalls eine Zigarette an und kuschelte sich wieder an meiner Seite.
Mein Blick fiel zur Türe und als ich sah, dass Martin und Monika da immer noch standen, grinste ich die beiden breit an.
,,Wie wäre es wenn ihr beiden jetzt mal eure Arbeit weiter macht und uns noch ein bisschen Privatsphäre gebt? Denn ich glaube ihr habt jetzt eine geile Vorstellung gesehen. Ihr wisst jetzt, wie man richtig vögelt und jetzt gibt es hier auch nichts mehr zu sehen.“, sagte ich an die beiden gewandt die dann mit roten Wangen auch schleunigst aus dem Raum verschwanden und die Türe hinter sich zu machten, was aber auch jetzt langsam Zeit wurde.


,Willst du jetzt gleich schlafen?“, fragte Elvis und ich nickte.
,,Ja, ich bin müde. Jetzt erst recht, nach dem geilen Stelldichein sowieso. Bist du nicht müde?“
,,Doch. Darf ich diese Nacht bei dir schlafen?“, fragte er und sah mich mit einem Hundeblick an, bei dem ich nicht hätte nein sagen können, selbst nicht, wenn ich es gewollt hätte.
,,Klar kannst du bei mir schlafen.“, sagte ich dann und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen, was Elvis grinsen ließ.
Wir rauchten die Zigaretten noch zu Ende und drückten diese dann im Aschenbecher aus, den ich dann wieder in meine Nachttischschublade stellte.
Noch schnell drückte ich Elvis einen weiteren Kuss auf die Lippen und zog ihn enger in meine Arme, während ich mich dann auch gleich richtig hinlegte.
Elvis kuschelte sich auch gleich enger an mich und schloss genüsslich seine Augen als ich begann seinen Nacken zu kraulen.
,,Dann wünsche ich dir mal eine wunderschöne gute Nacht. Schlaf gut und träum süß, mein Hübscher.“, sagte ich und drückte dem Älteren noch einen Kuss auf den Kopf.
,,Ich wünsche dir auch eine wunderschöne gute Nacht. Schlaf du auch gut und träum du auch was süßes. Ich hab dich verdammt doll lieb mein Hübscher.“
,,Ich hab dich auch verdammt doll lieb.“
Ich drückte Elvis noch einen Kuss auf den Kopf, bevor dieser sich noch etwas enger an mich kuschelte und schließlich dann auch einschlief.
Das monotone schnarchen seinerseits machte mich dann schließlich auch müde und kurze Zeit später schlief ich dann auch ein und verfiel in einen ruhigen und mehr als erholsamen Schlaf.


Als ich am nächsten Morgen wach wurde, lag Elvis immer noch friedlich schlafend neben mir, was ein wirklich mehr als süßer Anblick war.
Ich drückte ihm einen Kuss auf den Kopf und zog die Decke weiter über ihn, denn ich wollte ja auch nicht, dass er fror.
Elvis kuschelte sich enger in die Decke und schlief weiter, was mich grinsen ließ.
Ich schwang meine Beine aus dem Bett und schnappte mir meine Boxershorts, die ich überzog und mich auch gleich auf den Weg in den Garten machte, denn ich wollte jetzt unbedingt eine rauchen und da ich Elvis nicht wecken wollte, ging ich lieber in den Garten.
An den Betreuern störte ich mich auch nicht wirklich und hielt auch erst an, als ich den Garten erreicht hatte.
Ich zog eine Zigarette aus der Packung, die ich in der Hand hielt und zündete mir auch gleich eine an.
Den Qualm inhalierte ich tief und ließ ihn erst dann meinen Lungen entweichen.
Allerdings blieb ich nicht lange alleine, denn kurze Zeit später schlangen sich zwei Arme um meinen Körper und ich wusste gleich, dass es nur Elvis sein konnte.
Sofort lehnte ich mich gegen seinen Körper und spürte seine Nähe, die mir immer wieder viel bedeutete.
,,Was machen wir denn heute?“, fragte er und ich hörte deutlich, dass er noch mehr als verschlafen war.
,,Ich würde sagen gleich in den Proberaum fahren, oder?“
,,Klingt gut.“
Ich nickte und reichte Elvis dann eine Zigarette, die er auch dankend annahm.


Gemeinsam rauchten wir die Zigaretten noch zu Ende, bevor wir dann gemeinsam wieder rein gingen.
Dort machten wir uns dann fertig und zogen uns an, damit wir dann auch endlich mal in den Proberaum kamen, denn es war mittlerweile schon 14 Uhr und Marc und Pascal würden dann ja auch bald kommen.
Nachdem wir uns dann fertig gemacht hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg in den Proberaum.
So lief es eigentlich auch jeden Tag, also war das für uns auch nichts neues mehr.
Das störte uns aber auch nicht wirklich, denn so hatten wir noch ein bisschen Bewegung, bevor wir uns dann im Proberaum niederließen.
Da war die Bewegung dann doch eher weniger.
Lange mussten wir nicht gehen, bis wir dann auch endlich unseren Proberaum erreicht hatten.
Gemeinsam gingen wir dann natürlich auch nach drinnen und setzten uns dort auf die Couch.
Es war noch alles so, wie es gestern war, aber wir hatten auch nichts anderes erwartet.
,,Was machen wir denn jetzt?“, fragte Elvis und ich seufzte.
,,Ich hab keine Ahnung. Ich würde sagen wir warten jetzt auf Marc und Pascal, oder?“
,,Ja, aber das alleine ist ja mal mies. Ich brauche etwas zu tun.“
,,Ja, ich auch. Ist schon ziemlich langweilig.“
Elvis nickte und gemeinsam überlegten wir, was wir noch machen könnten.
Allerdings kamen wir da auch nicht wirklich zu, denn bevor wir zu einem Ergebnis kamen, hörten wir Schritte auf der Treppe.


,,Da kommt einer.“, sagte Elvis und ich nickte.
,,Ist eigentlich noch zu früh für Pascal und Marc, aber vielleicht hatten die beiden früher frei.“, zuckte ich mit den Schultern und Elvis nickte, denn das konnte ja durchaus sein.
Allerdings kamen nicht wie erwartet Marc und Pascal zur Türe rein, sondern die Schritte hörten vor der Türe auf und dann klopfte es.
Elvis zuckte neben mir heftig zusammen und auch ich sah ihn fragend an.
,,Ich glaube kaum das Marc und Pascal klopfen.“, sagte er und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, das glaube ich auch nicht.“
,,Wir tun einfach so als wären wir nicht da.“
,,Aber die haben uns doch schon gehört. Die werden wohl kaum taub sein.“, sagte ich grinsend, denn manchmal war Elvis doch wirklich süß naiv und dumm.
Entschlossen stand ich auf und öffnete die Türe, allerdings trat ich auch gleich einen Schritt zurück als ich sah wer davor stand.
,,Können wir rein kommen?“, fragte mich niemand geringeres als mein Vorbild Kevin Richard Russell, der nun grinsend vor mir stand.
Ich nickte nur, denn zu mehr war ich nicht in der Lage und trat beiseite, damit er und auch die anderen drei Bandmitglieder eintreten konnten, was sie dann auch gleich taten.
,,Seid ihr nicht eigentlich zu viert?“, fragte Stephan mit hochgezogener Augenbraue und Elvis und ich nickten.
Scheinbar war der auch nicht in der Lage mehr zu sagen.


,,Okay, verstehe. Erholt euch erst einmal von dem Schock, dass die Böhsen Onkelz hier sind und dann reden wir weiter.“, sagte Stephan locker und ließ sich auch gleich auf das Sofa neben Elvis sinken, was diesen merklich nur noch nervöser machte, denn Stephan war sein großes Vorbild.
Auch die anderen drei setzten sich dann auf das Sofa und in dem Moment konnten wir wohl wirklich froh sein, dass es so groß war, denn so würden Marc, Pascal und ich auch noch drauf passen.
Ich gesellte mich dann auch dazu und hatte keine Ahnung, wie lange wir brauchten, bis wir wieder unsere Sprache wieder gefunden hatten, aber es fühlte sich an wie Stunden.
Langsam wurde ich lockerer, als Stephan das Gras auf dem Tisch entdeckte.
Das hatten wir natürlich nicht weggeräumt, weil wir doch niemals damit gerechnet hätten, dass die Onkelz uns wirklich mal besuchen kommen würden.
,,Immerhin seid ihr was Drogen angeht schon groß im Geschäft, was?“, sagte Stephan grinsend und Kevin schüttelte den Kopf.
,,Ihr solltet das nicht tun. Seht mich an. Ich bin das beste Beispiel dafür, dass es besser ist die Finger von Drogen zu lassen.“, sagte Kevin und ich nickte.
Eigentlich hatte er ja schon Recht, aber es gehörte doch irgendwie dazu.
,,Die Jungs sind jung, lass ihnen den Spaß. Das ist gutes Gras und wenn es ja auch nur Gras ist, dann ist das doch auch okay. Es darf nur nicht härter werden.“, sagte Stephan und Kevin seufzte leise, sagte jedoch nichts mehr dazu.
,,Wo sind denn jetzt die anderen beiden?“, fragte Gonzo und ich sah ihn an.
,,Die sind noch arbeiten. Die dürften aber auch bald kommen.“, sagte ich dann und war über mich selbst überrascht, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Worte so klar raus kamen, denn auch ich war verdammt nervös.


,,Ihr wohnt aber nicht hier, oder?“, fragte Stephan und Elvis und ich schüttelten den Kopf.
,,Nein, dass hier ist unser Proberaum.“, sagte Elvis und irgendwie konnte man Stephan ansehen, dass er erleichtert war, warum auch immer.
,,Wir wohnen in einem Heim nicht weit von hier. Pascal und Marc haben ihre eigenen Wohnungen, denn die sind ja auch schon was älter als wir. Aber wir wollen auch zusammen ziehen, sobald wir dürfen.“, erklärte ich, denn Elvis schien sich immer noch nicht wirklich gefangen zu haben.
,,Wieso lebt ihr in einem Heim?“, fragte Kevin und sah mich die ganze Zeit dabei an, scheinbar hatte er wohl das Bedürfnis mehr von mir zu erfahren.
,,Bei mir war es so, dass meine Mutter nicht mit mir klar kam. Sie hielt mich für schwer erziehbar und als sie dann auch noch einen neuen Mann kennengelernt hat, war es ganz vorbei. Der wollte keine Kinder, ich war ja aber nun mal da und da der Typ Arzt ist, hat er ja auch genug Kohle gehabt um mich in ein Heim zu stecken. Da bin ich dann auch gelandet.“, erklärte ich und Kevin nickte verständlich.
,,Wieso ist dein Vater da nie eingeschritten?“, fragte er dann und ich zuckte die Schultern.
,,Ich hab keine Ahnung, wer mein Vater ist und ich denke genauso wenig wird mein Vater von mir wissen. Deswegen konnte er da nie einschreiten. Ich habe aber auch erst mit 18 Jahren das Recht auf einen Namen und solange warte ich jetzt noch.“
Erneut nickte Kevin und wirkte irgendwie seltsam in sich gekehrt, eigentlich überhaupt nicht so, wie er sich immer auf der Bühne präsentierte, was ich schade fand, denn so musste ich ja denken, dass er den Fans was vor macht.


Aber vielleicht hatte er auch heute nur einen schlechten Tag, denn auch wenn er berühmt war, so war er ja auch nur ein Mensch.
,,Wie war es dann bei dir?“, fragte Stephan an Elvis gerichtet und dieser zuckte die Schultern.
,,Nicht so spektakulär wie bei Julian. Meine Mutter ist eine Hure und das meine ich wörtlich. Sie wurde von einem Freier schwanger und wollte keine Kinder. Aber sie hat mir damals einen Brief mitgegeben, als sie mich in das Heim abgeschoben hat. Den habe ich erst Jahre später zu Gesicht bekommen.“
,,Einen Brief? Was stand denn da drin?“, fragte Stephan und räusperte sich.
Auch er schien irgendwie nun nervös, was ich von Stephan eigentlich so gar nicht erwartet hätte.
,,Den hab ich noch zu Hause. Also im Heim. Ich habe ihn aufgehoben, keine Ahnung wofür.“
,,Ich würde mir den gerne mal ansehen, wenn du erlaubst.“, sagte Stephan und Elvis nickte.
,,Klar, ich hab zwar keine Ahnung, was du damit willst, aber das kannst du gerne machen.“
Stephan nickte nur, sagte allerdings nichts mehr dazu und ich fand das Verhalten von den beiden irgendwie schon komisch, aber vielleicht waren sie ja wirklich privat so.
Gonzo und Pe sagten irgendwie gar nichts und hörten sich das alles nur an, aber das die beiden ruhiger waren, dass wussten wir ja schon.
Stephan sah zu Kevin und ich konnte genau beobachten, dass Kevin ihn ansah und die beiden sich scheinbar nicht ganz einig waren, denn Stephan nickte und Kevin schüttelte den Kopf.


,,Ähm, wollt ihr vielleicht was trinken?“, versuchte ich einzulenken und Kevin seufzte.
,,Was könnt ihr uns denn bieten?“, fragte Stephan und sah mich mit hochgezogener Augenbraue an.
,,Bier.“
,,Bier ist gut. Nehmen wir.“, sagte Stephan und auch Gonzo, Pe und Kevin nickten zustimmend.
Ich stand auf und ging den Jungs jeweils eine Flasche Bier holen und reichte auch Elvis eine Flasche.
Wir stießen mit den Jungs an und jeder trank einen Schluck.
,,Nun, da Kevin sich offensichtlich nicht traut, werde ich das in die Hand nehmen.“, sagte Stephan entschlossen und umklammerte seine Bierflasche, als würde ihm diese den nötigen Halt geben.
,,Weidner, nein!“, sagte Kevin bestimmt und gerade als Stephan was sagen wollte, ging die Türe zum Proberaum erneut auf und diesmal kamen auch wirklich Marc und Pascal rein.
,,Ach du Scheiße!“, entfuhr es Marc als er die Jungs sah und blieb auf der Stelle stehen.
Allerdings nahmen die Jungs das völlig gelassen und grinsten, während sie Platz machten, dass auch die beiden sich noch auf die Couch setzen konnten.
,,Wie habt ihr das denn gemacht?“, fragte Pascal und seine Müdigkeit schien wie weggeblasen.
,,Wir haben nichts gemacht, von dem ihr nicht wusstet.“, sagte ich zur Verteidigung.


,,Hallo? Die Onkelz sitzen in UNSEREM Proberaum.“, sagte Pascal mit Nachdruck und ich nickte.
,,Das wissen wir. Wir haben den Jungs doch den Brief geschickt. Darauf haben sie jetzt reagiert und sind uns besuchen gekommen.“
,,Das kann ich nicht glauben.“, sagte Pascal und Pe grinste.
,,Das ist aber so. Vorstellen brauchen wir uns ja denke ich nicht. Wir wissen wer ihr seid und ihr wisst wer wir sind. Schnappt euch ein Bierchen und setzt euch, denn Stephan wollte etwas sagen.“, sagte Pe und klopfte neben sich auf die Couch, wo Pascal und Marc sich dann auch niederließen.
,,Stephan wollte gar nichts sagen. Außer das es uns hier echt gut gefällt und das wir euch auch gerne mal in Action erleben würden. Also was haltet ihr davon, wenn ihr uns gleich mal zeigt, was ihr so drauf habt?“, sagte Kevin und Stephan schüttelte nur den Kopf.
,,Nein, dass wollte ich nicht sagen. Klar will ich das auch wissen, aber ich habe auch noch was anderes auf dem Herzen.“
,,Hast du nicht.“, sagte Kevin scharf und Stephan sah ihn empört an.
,,Mein lieber Schatz, kannst du mal bitte aufhören mir zu sagen was ich auf dem Herzen hab und was nicht? Das werde ich ja wohl immer noch am besten wissen.“, sagte Stephan nicht weniger scharf und Kevin schüttelte seufzend den Kopf.
Allerdings ließ uns diese Aussage alle etwas verwirrt drein blicken, denn wieso um alles in der Welt nannte Stephan Kevin seinen lieben Schatz?
Klar hatten Elvis und ich auch unsere Spitznamen, beziehungsweise Kosenamen, aber Schatz hatten wir uns noch nicht genannt.
Da Kevin aber scheinbar auch nichts mehr dazu sagen wollte, traute sich auch keiner von uns dazu noch etwas zu sagen.


Schließlich wollte keiner einem Böhsen Onkel widersprechen.
,,Wie ich bereits sagte, habe ich da noch etwas auf dem Herzen und da ihr ja jetzt auch alle da seid, würde ich euch das gerne mitteilen.“, begann Stephan erneut und nun hatte er unsere volle Aufmerksamkeit.
,,Wir haben euren Brief bekommen, was ihr euch ja wahrscheinlich denken könnt. Wir haben uns natürlich auch wahnsinnig darüber gefreut, dass es eine Cover Band von uns gibt, die sich auch mal persönlich bei uns meldet. Wir wollten euch kennenlernen und euch vielleicht auch noch etwas unterstützen, wenn wir wissen, was ihr drauf habt und so weiter. Sei es finanziell oder auch über Support. Uns sind die Fans immer sehr wichtig gewesen und das seid ihr natürlich auch. Allerdings haben wir dann nachdem wir euren Brief gelesen haben und auch euer Bild gesehen haben, gewisse Ähnlichkeiten festgestellt, die uns eine schlaflose Nacht beschert haben. Es kann nur Einbildung sein, aber dafür sind es zumindest aus meiner Sicht her zu viele Zufälle.“ sagte Stephan und wir sahen uns verwirrt an, denn in dem Moment verstand wohl keiner so ganz, was er uns versuchte zu sagen.
,,Wir freuen uns natürlich auch, dass ihr uns besuchen kommen wollt und natürlich auch, dass ihr uns helfen wollt, wenn wir euren Ansprüchen für den Support genügen, aber was du uns genau damit sagen willst, haben wir noch nicht verstanden.“, sagte ich und die anderen drei nickten, was für mich ein Zeichen war, dass ich nicht alleine auf dem Schlauch stand und keine Ahnung hatte, was er von uns wollte.
Aber Stephan lachte nur heiser auf und zog seine Zigaretten aus der Hosentasche, die er dann weiter reichte, als er eine raus gezogen hatte.


,,Bedient euch.“, sagte er und wir zogen uns alle eine Zigarette raus, bevor wir sie dann wieder an Stephan zurück gaben.
,,Mir ist klar, dass ihr keine Ahnung habt, was wir meinen, denn auch wir sind uns nicht sicher.“, sagte er nachdem er den Qualm tief inhaliert hatte und ließ ihn erst nach seiner Aussage wieder seinen Lungen entweichen.
,,Klär uns auf.“, sagte Pascal und Stephan nickte.
,,Werde ich tun. Alles zu seiner Zeit. Als erstes würde ich gerne von euch wissen, wie ihr eure Jugend so verbracht habt.“
Marc seufzte und sah Pascal fragend an, aber dieser nickte nur und erneut war ein Seufzen von Marc zu hören.
,,Ich habe bis ich 15 war bei meiner Mutter gewohnt. Meinen Vater hab ich nie kennengelernt. Meine Mutter hat mir immer gesagt, dass er sie verlassen hatte, als sie schwanger war. Mit 15 bin ich von zu Hause abgehauen, hab bis ich 18 war auf der Straße gelebt und bin dann in meine eigene Wohnung gezogen. Zur Zeit arbeite ich als KFZ Mechaniker in einer Autowerkstatt. Nicht mein Traumjob, aber besser als nichts.“, sagte Marc mit einem Schulterzucken und Stephan nickte.
,,Hast du damals mal versucht deinen Vater zu finden? Du bist doch über 18 oder?“, fragte der Bassist dann und Marc nickte.
,,Ja, ich bin mittlerweile 20 und auch der Älteste hier. Klar hab ich versucht meinen Vater zu finden und war damals auch auf dem Einwohnermeldeamt. Da hat man mir nicht wirklich weitergeholfen und erst als ich mit einem Anwalt gedroht hatte, haben sie sich meinem Fall angenommen, mit dem Resultat, dass die Akte versiegelt sei und man diese auch nur mit einem richterlichen Beschluss und der Zustimmung meiner Mutter öffnen durfte. Da ich aber zu meiner Mutter mittlerweile schon seit 5 Jahren keinen Kontakt mehr habe, hab ich es dann aufgegeben.“


,,Merkwürdige Sache. Weißt du, warum die Akte versiegelt ist?“
,,Nein, keine Ahnung, da haben die nichts von gesagt, aber die waren sowieso die ganze Zeit nicht wirklich freundlich. Als ob die mich kennen würden und mir deshalb keine Auskunft geben wollten. Dabei bin ich ein vollkommen unbeschriebenes Blatt. Mich kennt keine Sau.“
Stephan nickte und widmete sich dann Pascal.
,,Wie war es bei dir? Du bist doch auch schon über 18.“
,,Ja, ich bin 19. Ich bin damals mit 18 zu Hause ausgezogen. Meine Mutter ist stark Alkoholabhängig. Ich habe sie auch nie anders kennengelernt. Sie hatte mir irgendwann mal gesagt, dass sie nie darüber hinwegkam, dass mein Vater sie verlassen hatte, aber wer das ist und wieso er so toll war, keine Ahnung. Ich hatte aber auf dem Einwohnermeldeamt auch nicht mehr Glück, denn auch ich habe versucht herauszufinden, wer mein Vater ist, weil ich ihn kennenlernen wollte und weil ich ein paar Fragen bezüglich meiner Mutter hatte. Ich hatte die naiven Gedankengänge, dass ich die beiden vielleicht wieder zusammenbringen könnte. Heute sehe ich das mittlerweile auch anders und wer weiß, wozu es gut ist, dass mein Vater und meine Mutter nicht mehr zusammen sind, denn ich bin mir sicher, dass mein Vater wenn er sie heute sehen würde schockiert wäre. Sie hat sich sehr verändert und das leider nur ins Negative.“
,,War deine Akte denn auch versiegelt?“, fragte Stephan und Pascal schüttelte den Kopf.
,,Nein, aber das heißt nicht, dass ich deswegen schlauer bin. Mir wurde die Akteneinsicht gewährt, aber bei Vater stand lediglich `Unbekannt´.“


,,Findet ihr das nicht alles etwas merkwürdig? Ich meine Ihr wisst alle nicht, wer eure Väter sind.“, sagte Stephan und warf einen Blick zu Kevin, der aber immer noch nur den Kopf schüttelte.
,,Und? Ich meine es kann ja auch nicht jeder in einer behüteten rosaroten Welt aufwachsen.“, sagte ich und Stephan nickte.
,,Da hast du Recht. Das sollte jetzt auch nichts gegen euch sein, aber wir haben da eine Theorie, die wenn es nach Kevin geht an den Haaren herbei gezogen ist, aber aus meiner Sicht passt und der ich gerne nachgehen würde.“
,,Das ist doch totaler Schwachsinn.“, warf Kevin erneut kopfschüttelnd ein.
,,Du wirst es aber nicht erfahren, wenn du die Jungs nicht einweihst und sie sind ja auch keine kleinen Kinder mehr, die die Wahrheit nicht vertragen würden. Sie sind 16 und älter und ich finde in dem Alter kann man ruhig die Wahrheit hören.“
,,Das gibt nur Stress und Heulerei.“, sagte Kevin seufzend, allerdings ging Stephan darauf nicht mehr ein, denn auch ihm waren wohl unsere immer noch verwirrten und fragenden Blicke nicht entgangen.
,,Könntet ihr uns vielleicht mal aufklären? Wenn es um uns geht, dann würden wir das auch gerne wissen, denn wir verstehen hier überhaupt nicht, was ihr von uns wollt.“, sagte Elvis und ich war überrascht, dass er so reagierte, denn eigentlich war auch er der friedliebende Mensch.
,,Es geht darum, dass ihr vier Jungs aus Frankfurt seid, die offensichtlich eine große Liebe zur Musik haben und besonders zu uns, also zu den Onkelz.“, begann Stephan seine Erklärung.
,,Ja, aber das ist doch nicht verboten. Es gibt viele Cover Bands von euch und wohl auch genug, die besser sind als wir und die mehr Auftritte und alles haben. Bei uns läuft es nicht so wirklich gut.“, erklärte Elvis und Stephan nickte.


,,Das wird sich auch noch ändern, unabhängig von dem, was wir euch jetzt noch erzählen. Wenn ihr gut seid, werdet ihr von uns supported.“
Elvis nickte, denn damit schien er einverstanden zu sein, auch wenn wir alle noch keine Ahnung hatten worum es hier wirklich ging.
,,Man Weidner, jetzt hau schon raus.“, sagte Gonzo und wir nickten, denn wir wollten es doch auch jetzt endlich wissen.
,,Wir glauben, dass es kein Zufall ist, dass ihr euch getroffen habt. Also in gewisser Weise vielleicht schon, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Aber wie ich bereits sagte, seid ihr vier Jungs aus Frankfurt, mit einer großen Liebe zu den Böhsen Onkelz und ich finde, dass es da vielleicht auch noch mehr Gemeinsamkeiten geben könnte, außer nur die Liebe zur Musik. Wir wollen euch keine falschen Hoffnungen machen, aber es passt eben doch alles irgendwie zusammen.“
,,Das Einzige, was ihr macht ist uns verwirren. Was passt zusammen und was für Gemeinsamkeiten sollen wir denn noch mit euch haben?“
,,Was Stephan euch hier versucht klar zu machen, ist das wir das Gefühl oder besser gesagt, die Vermutung haben, dass wir eure Väter sind.“, sagte Gonzo seufzend und verdrehte dabei die Augen.
Schockiert blickten wir erst Gonzo und dann die anderen Jungs an, die immer noch vollkommen ruhig auf der Couch saßen.
In dem Moment war ich aber gar nicht mehr ruhig, denn ich glaube wenn ich mich nicht im Griff gehabt hätte, wäre ich umgefallen, oder hätte hyperventiliert.
,,Das meint ihr doch nicht ernst.“, sagte Marc, der wohl scheinbar als erstes die Sprache wieder gefunden hatte.


,,Wir finden schon, dass es eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit gibt und auch das ihr die Instrumente so spielt, wie ihr es tut, deutet darauf hin.“
,,Okay Moment, nur damit ich mit komme. Du willst uns jetzt sagen, dass Pascal der Sohn von Pe ist, dass Marc der Sohn von Gonzo ist, Elvis von dir und Kevin von mir?“, fragte ich verwirrt, denn auch ich war langsam wieder im Hier und Jetzt.
,,Ja, das vermuten wir. Allerdings haben wir natürlich keine Beweise. Aber wie ich bereits sagte, es würde alles zusammen passen.“
,,Aber wenn das wirklich so ist, wieso habt ihr euch dann nicht um uns gekümmert?“, fragte Marc und auch wir nickten zustimmend.
,,Das würden wir euch dann gerne erklären, wenn wir die Gewissheit haben. Diese werden wir allerdings nur bekommen, wenn wir einen Vaterschaftstest machen, soviel ist denke ich klar.“, sagte Stephan und wir nickten.
,,Aber da hört es dann auch schon wieder auf, denn wir haben nicht das Geld um einen Vaterschaftstest zu bezahlen, die sind ja auch nicht gerade billig.“, sagte Marc und Gonzo winkte ab.
,,Das übernehmen wir natürlich. Wir kümmern uns um die Kosten, allerdings können wir das ja auch nicht ohne euer Einverständnis. Wir wollen euch da nicht übergehen, sondern wollen mit euch zusammen die Sache klären.“
,,Also bei Pascal und Marc sehe ich da weniger Schwierigkeiten, aber bei Elvis und mir. Wir sind minderjährig und dann ist auch sicher das Einverständnis unserer Mütter notwendig und zu denen haben wir, wie wir ja bereits sagten, keinen Kontakt mehr.“
,,Das machen wir ohne.“, sagte Stephan und Kevin sah ihn mit großen Augen an.
,,Keine krummen Dinger, Weidner.“, mahnte Kevin ihn und Stephan schüttelte den Kopf.


,,Das hatte ich auch nicht vor. Aber wir können es ja auch ganz anders machen. Da muss dann ja keiner was von wissen.“
,,Was meinst du?“, fragte Elvis und Stephan grinste.
,,Wir machen den Vaterschaftstest. Bei euch beiden ist es ja eh kein Problem, wenn ihr schon über 18 seid.“, sagte Stephan und deutete auf Marc und Pascal.
,,Na ja und bei dir und Julian machen wir ganz einfach einen Vaterschaftstest, ohne das Einverständnis eurer Mütter. Das Einzige, was dabei passieren kann, ist das der Test vor Gericht nicht anerkannt wird. Aber das ist ja egal, denn wenn wir wirklich wissen, dass ihr unsere Söhne seid, dann klagen wir das Sorgerecht vor Gericht ein. Die machen dann nochmal einen offiziellen Vaterschaftstest, denn da werden sie nicht drum herum kommen. Wenn dann dabei raus kommt, dass ihr wirklich unsere Söhne seid, dann gibt es wohl auch keinen Grund mehr, uns das Sorgerecht nicht zu überlassen. Immerhin lebt ihr ja in einem Heim und da hat eure Mutter das Sorgerecht ja auch nicht mehr. Heißt im Klartext, das wir eigentlich nur gewinnen können, vorausgesetzt natürlich, dass ihr auch wirklich unsere Söhne seid.“
Elvis nickte, denn das schien ihm einzuleuchten und auch ich nickte, denn ich hatte ebenfalls verstanden, was Stephan uns versuchte zu sagen.
,,Wir wissen, dass Kevin zum Beispiel einen Sohn hatte, der Julian hieß. Ihm ist damals das Sorgerecht weggenommen worden und seine Ex hat das so angestellt, dass Kevin seinen Sohn nicht mehr sehen konnte. Als wir dann aber euer Foto gesehen haben, war die Ähnlichkeit so verblüffend, das wir direkt davon ausgehen mussten, dass du eben Kevin´s Sohn bist.“
,,Du wusstest das du einen Sohn hast, der auch noch genauso heißt wie ich?“


Kevin nickte seufzend und fuhr sich mit der Hand durch die Haare.
,,Ja, das wusste ich. Aber damals hatte ich meine Drogenprobleme und die waren ja auch nicht unbekannt und vor allem nicht unerheblich. Das hat meine Ex schamlos ausgenutzt und mir so die Möglichkeit genommen, mich um meinen Sohn zu kümmern. Stephan hat ja auch recht, es gibt eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit. Auch das Alter würde passen, denn mein Julian wäre jetzt auch 16. Die Tatsache, dass du aus Frankfurt kommst, das du eine Vorliebe für die Onkelz hast, in einer Cover Band singst, dass alles würde natürlich ebenfalls passen und so sind wir überhaupt darauf gekommen, dass du mein Sohn sein könntest. Später haben wir uns dann mit Elvis, Pascal und Marc beschäftigt und haben auch bei denen gewisse Parallelen gesehen, die einfach passten. Die Wahrscheinlichkeit ist schon sehr groß, aber gewiss können wir das immer noch nicht sagen, also wäre es uns gut recht, wenn ihr noch niemandem davon berichtet und erst einmal abwartet, was der Test sagt. Sobald wir Gewissheit haben und ihr wirklich unsere Söhne seid, werden wir euch natürlich auch jede Frage beantworten, wir werden uns um euch kümmern und euch in jeder Lebenslage unterstützen, aber bitte, wartet bis das Ergebnis da ist. Ich möchte nicht, dass einer von euch sich da jetzt so rein steigert endlich seinen Vater gefunden zu haben, denn dann ist die Enttäuschung groß, wenn es nicht so sein sollte. Ich hoffe ihr versteht, wieso wir so reagieren und denkt jetzt nicht, dass wir euch verleugnen wollen oder so, nur weil wie die großen Onkelz sind.“
,,Nein, wir verstehen das schon und wir werden dann natürlich auch nichts sagen und auch erst einmal warten, allerdings kam das ja schon alles ziemlich schnell und unerwartet. Ich meine ihr seid unsere großen Vorbilder, plötzlich seid ihr ohne Ankündigung hier und erzählt uns dann auch noch, dass ihr eventuell unsere Väter seid, dass muss man alles erst einmal verkraften.“, sagte ich und die Jungs nickten.


,,Das verstehen wir ja auch und wir wollten euch damit jetzt auch nicht unter Druck setzen, aber ihr seid alt genug und ich denke, das man da ja dann auch durchaus mal mit euch drüber reden kann.“, sagte Stephan und wir nickten.
,,Wie läuft das denn jetzt mit dem Test?“, fragte Marc und Gonzo sah fragend zu Stephan.
,,Das kann Stephan dir sicherlich sagen, denn der hat sich darum bis jetzt gekümmert.“, sagte Gonzo und Stephan nickte.
,,Also wir haben jetzt erst einmal nichts in die Wege geleitet, weil wir erst einmal mit euch reden wollten. Da ihr ja aber scheinbar alle dafür seid, dass wir diesen Test machen, werden wir alles notwendige dazu in einer Klinik holen oder bestellen oder wie auch immer das dann läuft und werden das dann auch da analysieren lassen.“, erklärte Stephan und wir nickten.
,,Kommt ihr dann zu uns mit den Sachen oder wie habt ihr euch das vorgestellt?“, fragte ich und wieder waren alle Blicke auf Stephan gerichtet.
,,Wieso guckt ihr mich immer an. Hier sind noch andere, die auch etwas dazu sagen können.“, sagte Stephan lachend.
,,Du hast das doch die ganze Zeit gemacht, wir wollen die das nicht wegnehmen.“, sagte Pe grinsend und auch Stephan grinste.
,,Also aus meiner Sicht bestehen zwei Möglichkeiten. Ich könnte Elvis für ein paar Tage mit zu mir nehmen, wenn das vom Heim aus möglich ist, oder wir kommen dann wenn die Sachen da sind nochmal zu euch und machen das dann hier.“
Elvis sah Stephan schockiert an und konnte nicht glauben, was er hörte.


,,Du willst mich mitnehmen? Wohin?“, fragte er unsicher und Stephan grinste.
,,Mit zu mir nach Hause, dann kannst du dich schon mal dran gewöhnen, denn wenn du wirklich mein Sohn bist und ich für dich das Sorgerecht bekomme, dann wirst du auch bei mir einziehen. Ich dachte das versteht sich von selbst.“
Elvis blickte Stephan nur weiterhin schockiert an und schien darauf nichts mehr sagen zu wollen, oder besser gesagt zu können.
,,Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Ich meine wenn die Jungs wirklich unsere Söhne sind, dann können wir da auch gerne nochmal drüber reden, aber ich denke solange das noch nicht sicher ist, sollte besser alles so bleiben wie es ist.“, sagte Kevin und Stephan blickte ihn mit hochgezogener Augenbraue an.
,,Wieso willst du den Vieren denn nicht mal eine Auszeit für ein paar Tage gönnen? Ich meine das Geld haben wir doch und wenn es nicht unsere Söhne sind, dann haben wir eben ein paar neue Freunde, denen wir einen gefallen tun können oder in dem Fall getan haben.“
,,Darum geht es nicht. Es geht weder um das Geld noch darum, ihnen etwas Gutes zu tun. Bei mir überwiegen zwei andere Gründe, warum ich es für besser halte, es erst einmal so zu lassen, wie es jetzt ist.“, erklärte Kevin und Stephan verschränkte die Arme vor der Brust.
,,Dann erzähl mal.“, sagte er nicht gerade erfreut, aber auch ich war gespannt auf die Einwände die Kevin an dem Plan zweifeln ließen.
,,1. glaube ich wäre das nicht gut wegen der Presse. Du weißt wie schnell die dahinter kommen können und du weißt auch, dass es da eine gewisse Zeitung gibt, die grundsätzlich immer mehr weiß als wir. Die haben ihre Ratten doch überall und wie schnell ist dann auch an der Öffentlichkeit, was wir eigentlich bis dahin noch geheim halten wollten?“


Stephan seufzte und sah ihn weiterhin an, denn scheinbar wartete er auf weitere Einwände.
,,Okay, das war ein Punkt. Weiter.“, sagte er dann auffordernd und Kevin nickte.
,,2. Glaube ich, dass es vielleicht auch für die Jungs nicht so toll wäre, wenn wir sie jetzt mit nach Hause nehmen. Du weißt, dass es da anders läuft als im Heim. Wir haben keine Ahnung, wie lange das mit dem Test dauert und auch nicht, wie lange es danach vor Gericht dauert, wenn wir das Sorgerecht wirklich einklagen und die Jungs unsere Söhne sind. Dann haben sie sich in ein paar Tagen vielleicht so dran gewöhnt, dass sie dann keine Lust mehr haben wieder zurück zu gehen. Gleiches gilt auch für uns. Auch wir könnten uns dann so an die Jungs gewöhnen, dass wir sie nicht mehr gehen lassen wollen. Ich denke solange wir noch keine Klarheit haben, wäre es besser auf Abstand zu bleiben. Das bedeutet ja nicht, dass wir keinen Kontakt haben dürfen oder die Jungs nicht besuchen können. Aber ich denke was die räumliche Situation angeht sollten wir warten, bis wir Klarheit haben. Ich will mich nicht an einen jungen Mann in meinem Haus gewöhnen um ihn dann ein paar Tage später wieder abgeben zu müssen, wenn ich dann vielleicht erfahre, dass es gar nicht mein Sohn ist, oder wenn das alles nicht so schnell funktioniert, wie wir es gerne hätten. Gerichtsverfahren allgemein dauern ja auch meistens länger als ein paar Tage. Das kann sich bis zu Jahre hinziehen.“
,,Solange wird es in dem Fall aber wahrscheinlich nicht dauern.“, sagte Stephan und Kevin nickte.
,,Das ist richtig, aber bevor wir nicht sicher sein können, denke ich, dass es besser wäre da noch keinen großen Spuk drum zu machen.“


,,Also schön. Dann bleibt ja nur die Möglichkeit mit den Sachen her zu kommen.“, sagte Stephan und Kevin nickte.
,,Aber ich finde auch, dass Kevin recht hat.“, sagte Elvis und ich sah ihn überrascht an, denn damit hatte ich nicht gerechnet.
,,Ich meine ihr sagt uns, dass wir uns nicht darauf versteifen sollen, dass ihr unsere Väter sein könntet, dann sollten wir das auch nicht überstürzen mit ein paar Tage hier und ein paar Tage dort. Ich glaube auch, dass es besser wäre, wenn jeder seinen Weg geht, wie er ihn bis jetzt gegangen ist und dann schauen wir einfach weiter, bis wir die Gewissheit haben. Zumal wir uns auch glaube ich erst mal alle daran gewöhnen müssen uns verarbeiten müssen, dass wir vielleicht jetzt endlich wieder ein Elternteil haben und nicht mehr alleine oder in einem Heim leben müssen.“
,,Ja, du hast ja auch Recht. Ich gebe mich geschlagen.“, sagte Stephan grinsend und wollte uns so wohl signalisieren, dass er nicht böse war, sondern es verstand und einsah.
,,Habt ihr einen Laptop oder so hier?“, fragte Kevin und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, leider nicht. So viel Kohle haben wir leider nicht.“
,,Was willst du denn mit einem Laptop? Kannst mein Handy haben, wenn du ins Internet willst. Ich hab LTE.“, sagte Stephan und reichte ihm sein Handy, was Kevin allerdings nicht annahm.
,,Ich kann mit dem Ding nicht umgehen. Mach du das mal.“, sagte er und Stephan lachte.
,,Dabei ist das so einfach.“
,,Ja, ich bin schon an der Tastensperre verzweifelt.“, sagte Kevin genervt, was uns alle zum lachen brachte.


,,Was willst du denn suchen oder wissen?“, fragte Stephan nachdem er sich wieder beruhigt hatte.
,,Ich wollte wissen, wo wir die Möglichkeit bekommen hier einen Vaterschaftstest zu machen, damit es vielleicht schneller geht. Den kann man doch auch sicher in einer Klinik oder so machen, oder?“
,,Keine Ahnung, ich werde mal schauen.“, sagte Stephan und begann auf seinem Handy zu tippen.
,,Ich hab hier was gefunden. Das Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Also die Goethe – Universität. Die führen Vaterschaftstests durch. Kostet für bis zu 3 Kindern 500€. Da wir aber ja alles unterschiedliche Väter sind, werden wir dafür wohl 2000€ blechen müssen.“, sagte Stephan und Kevin nickte.
,,Aber 500€ pro Person geht ja eigentlich noch.“, sagte Gonzo und die anderen drei nickten zustimmend.
,,Dann wollen wir mal schauen, wie das ganze so abläuft, damit wir zumindest das schon mal wissen, denn das steht hier auch.“, sagte Stephan und tippte weiter auf seinem Handy rum.
,,Vielleicht erfahren wir dann da ja auch, wie lange es dauert und alles. Vor allem müssen wir dann ja auch sehen, ob wir das da auch ohne Einverständnis der Mutter hinbekommen.“
,,Das werden wir dann jetzt auch mal schauen, denn das würde mich auf jeden Fall auch interessieren, damit wir vielleicht schon mal einen Anhaltspunkt haben, wie lange das noch dauern könnte. Wie das funktioniert, wissen wir ja alle, oder?“, fragte Stephan und alle nickten, denn wir wussten worauf wie uns einließen.


,,Also hier steht, dass wir da anrufen können, um einen Termin auszumachen. Dann können wir da hinfahren oder die schicken einen raus. Das würde aber unter Umständen mehr kosten. Dann steht hier wie es gemacht wird, also mit dem Wattestäbchen und so, das wissen wir ja aber auch.“, erklärte Stephan und wieder nickten wir alle.
,,Hast du denn nichts über die Länge der Auswertung?“, fragte Kevin und Stephan nickte.
,,Doch. Hier steht unter Punkt drei und vier die Laboranalyse und die Ergebnismitteilung.“
,,Dann lies das doch mal vor.“, sagte Kevin auffordernd und Stephan nickte.
,, Punkt 3, die Laboranalyse: Liegen alle Proben vor, beginnen wir sofort mit der Laboruntersuchung. Daran schließt sich die Auswertung und biostatistische Berechnung der Ergebnisse sowie die Gutachtenerstellung an. Dies dauert in der Regel zwei Wochen.“
,,Das heißt, dass wir mindestens noch zwei Wochen warten müssen, bevor wir überhaupt etwas erfahren?“, fragte Elvis und Stephan nickte.
,,So scheint es zumindest. Aber lass uns mal weiter lesen, denn vielleicht steht noch etwas in der Ergebnismitteilung.“, sagte Stephan und wieder nickten alle und schenkten Stephan unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.
,,Punkt 4, die Ergebnismitteilung: Das Untersuchungsergebnis senden wir Ihnen als Gutachten per Post zu. Auf Wunsch erhalten alle Beteiligten eine Gutachtenkopie.
Wenn Sie anschließend Fragen zum Gutachten oder der weiteren Vorgehensweise haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren, wir helfen Ihnen gerne!“
,,Das bringt uns ja jetzt nicht wirklich weiter.“, sagte Kevin und Stephan schüttelte seufzend den Kopf.


,,Nein, mit anderen Worten müssen wir jetzt noch zwei Wochen warten, nach dem Termin, bevor wir überhaupt wissen, was da jetzt abgeht.“, sagte Stephan und Kevin seufzte.
,,Dann sollten wir keine Zeit mehr verlieren und da mal anrufen für einen Termin. Vielleicht können wir ja alle zusammen dahin gehen, dann brauchen wir nur einen Termin und dann geht es vielleicht auch schneller.“, sagte Kevin und Stephan nickte.
,,Die haben hier eine Nummer stehen. Da können wir gerne mal anrufen.“
,,Dann solltet ihr das aber auch wegen unseren Müttern klären, denn sonst ist das nachher alles umsonst.“
,,Nein, da kümmern wir uns dann drum. Soll ich da mal anrufen? Sonst haben die nachher zu und dann sind wir heute auch nicht schlauer.“, sagte ich und Kevin nickte.
,,Ja, dann ruf da mal an und dann fragst du bitte wie es aussiehst wenn die Einwilligung der Mutter nicht da ist und fragst dann wegen einem Termin und ob wir da alle zusammen kommen können.“, sagte Kevin und Stephan nickte, bevor er dann da auch wirklich anrief.
Wir anderen hielten in der Zeit alle die Klappe und hörten Stephan aufmerksam zu, auch wenn wir nicht wirklich mitbekommen hatten, was die andere Seite gesagt hat.
Auch als Stephan das Gespräch beendet hatte, sahen wir ihn immer noch aufmerksam an, denn wir wollten ja immer noch wissen, was er jetzt erreicht hatte.
,,Ich glaube, dass es ganz gut war, dass ich da angerufen habe, denn scheinbar ist der Name Weidner auch in der Uniklinik bekannt.“, lachte Stephan.


,,Was hast du denn auch erwartet? Immerhin seid ihr ja auch lebende Legenden. Aber jetzt sag uns mal, was du erreicht hast.“, sagte ich und Stephan nickte.
,,Danke, danke. Also wir haben morgen früh einen Termin. Wir können dann auch zusammen da auftauchen, die sagte das ist kein Problem. Also würde ich sagen fahren wir da morgen früh auch zusammen hin.“, sagte Stephan und ich nickte.
,,Aber wir müssen doch morgen zur Schule.“, sagte Elvis und ich seufzte.
,,Macht doch nichts, dann haben wir eben morgen frei.“, sagte ich grinsend und Elvis nickte.
,,Das ist ja wahnsinnig toll das ihr das hier plant und das ihr das alles in die Wege leitet, aber ich glaube ihr vergesst dabei, dass wir morgen arbeiten müssen.“, sagte Marc und Pascal nickte.
,,Wir kümmern uns darum. Wir werden euch dann einfach krank melden. Wir haben da Möglichkeiten, macht euch da mal keine Sorgen. Dann können wir morgen dahin fahren und dann haben wir in ungefähr zwei Wochen endlich das Ergebnis.“, sagte Gonzo und Marc zuckte die Schultern.
,,Ich hoffe dann nur, dass es keine Konsequenzen hat, denn ich würde meine Geldquelle ungern aufgeben. Ich habe eine Wohnung, die bezahlt werden muss und ich habe auch nicht wirklich Bock vom Amt zu leben.“, sagte Marc und Gonzo nickte.
,,Das kann ich verstehen, aber da musst du dir keine Gedanken machen. Das regeln wir so, dass es eine Konsequenzen hat.“
,,Ich hoffe es.“, sagte Marc nicht wirklich überzeugt, aber das mussten die Jungs unter sich machen.
Da konnten Elvis und ich ja auch nichts machen.


,,Was haltet ihr denn davon, wenn wir dann morgen nachdem wir dann in der Klinik waren noch frühstücken gehen?“, fragte Stephan und Elvis seufzte leise.
,,Das ist ja wirklich eine schöne Idee, aber das kann ich zumindest nicht. Ich hab keine Kohle mehr. Ich weiß nicht, ob bis morgen schon neues Geld da ist.“
,,Ich lade euch ein. Wir gehen frühstücken und ich bezahle.“, sagte Stephan und wir nickten.
,,Also schön, dann gehen wir morgen noch frühstücken.“ gab Elvis nach.
,,Super, dann würde ich sagen sehen wir uns ja auch morgen schon wieder.“, sagte Kevin und ich sah ihn fragend an.
,,Wollt ihr etwa schon wieder gehen?“, fragte ich schon leicht traurig, aber Kevin schüttelte lachend den Kopf.
,,Nein, wir haben doch noch gar nicht gehört, was ihr so drauf habt. Das lassen wir uns doch nicht entgehen. Wir hören uns auf jeden Fall noch an, was ihr könnt und vielleicht können wir uns ja auch noch ein paar Tipps und Tricks verraten.“, sagte Kevin mit einem Augenzwinkern.
,,Da bin ich sicher. Wir sind eben noch nicht so gut wie ihr.“, sagte ich und das war nicht mal untertrieben, denn ich empfand es eben einfach so.
,,Das schauen beziehungsweise hören wir uns nachher mal an und dann schauen wir mal, was wir machen können. Ich bin sicher, dass wir euch helfen können, die Frage ist eben nur noch auf welcher Art und Weise.“, sagte Kevin und ich nickte.
Wirklich überzeugt davon, dass sie uns helfen konnten, war ich noch nicht, aber sie waren die Profis und mussten wissen, was sie gut fanden und was nicht.
,,Dann würde ich sagen, dass ihr doch auch am besten mal los legt, oder?“, fragte Stephan und ich schüttelte den Kopf.


,,Das geht nicht. Wir haben ja gar keine Ahnung, was wir spielen sollen.“, sagte ich und Stephan grinste.
,,Spielt das, was ihr auch spielen würdet, wenn wir nicht da wären.“
,,Das ist aber nicht so leicht, wir können doch nicht einfach ausblenden, dass ihr da seid.“, sagte nun Elvis und schien ebenfalls ziemlich unsicher zu sein.
,,Doch, das könnt ihr. Wir bleiben einfach hier sitzen und trinken noch ein Bierchen und ihr spielt. Wir schauen uns das später an. Wir würden uns das als erstes gerne einfach nur anhören.“, sagte Stephan und ich sah ihn verwirrt an.
,,Glaub mir, manchmal ist es besser Musik nur zu hören und nicht zu sehen im übertragenen Sinne.“
,,Okay.“, sagte ich leicht verwirrt und nickte meinen Jungs zu, die dann auch gleich aufstanden.
,,Dann würde ich sagen nehmen wir die Liste die Elvis gestern vorbereitet hat auch heute wieder. Das wollten wir ja sowieso noch üben.“
Die Jungs nickten und verteilten sich dann auf ihre Plätze und auch ich ging zu dem Mikrofon.
Das ich jetzt wesentlich nervöser war, als vor jedem Auftritt, den wir sonst hatten, konnte ich nicht leugnen.
Mein Herz schlug mir bis zum Hals und wenn man jetzt mein Puls messen würde, dann wäre der wahrscheinlich übernatürlich hoch.
Dennoch versuchten wir uns zusammen zu reißen und unser bestes zu geben, was uns dann auch einigermaßen gelang.
Am Anfang hatten wir unsere Probleme, aber so mit und mit fanden wir wieder zur alten Stärke zurück und spielten dann auch wirklich so, als wären die Onkelz nicht da und wir alleine.


Da störte es auch nicht mehr wirklich, das die Onkelz dann irgendwann zu uns rüber kamen und uns zusahen.
Wir spielten unsere Lieder und hatten auch wirklich Spaß daran.
Erst als wir unsere Liste runter gespielt hatten, hörten wir auf und gönnten uns die erste Pause.
Fragend und erwartungsvoll blickten wir die Jungs an und diese nickten.
,,Also im Großen und Ganzen fand ich das wirklich schon verdammt gut und es ist auch schon verdammt nah an uns dran. Dennoch sind mir persönlich dennoch einige Defizite aufgefallen, an denen wir auch sicher noch arbeiten könnten. Aber ich bin sicher, dass wir uns da auch noch einigen können. Ich bin auf jeden Fall bereit, euch da noch ein paar Tipps zu geben.“, sagte Stephan und auch die anderen drei nickten.
,,Dann machen wir das. Können wir ja vielleicht morgen machen. Ich denke für heute habt ihr genug gespielt und gesungen, denn wir wollen ja auch nicht, dass ihr euch verausgabt.“, sagte Kevin und ich nickte, denn ich merkte deutlich, dass meine Stimmbänder schon angegriffen waren nachdem wir die ganzen Lieder gespielt und vor allem ich gesungen hatte.
,,Ich denke, dass wir bis morgen dann auch nochmal überlegen können, was wir euch noch raten können und wo noch Defizite sind. Dann machen wir morgen da weiter.“, sagte Stephan und wir nickten ebenfalls.
,,Dann macht für heute Feierabend, denn Pascal und Marc waren ja auch heute schon arbeiten. Dann trinken wir jetzt noch ein Bierchen und dann fahren wir nach Hause. Sollen wir euch mitnehmen?“, fragte Kevin und ich sah Elvis fragend an.


,,Mir ist das egal.“, sagte Elvis und auch ich zuckte die Schultern.
,,Ja, dann bringt uns nach Hause. Also zumindest ins Heim. Pascal und Marc haben dann ja auch weniger Fahrt.“, sagte ich an Kevin gewandt und dieser nickte.
,,Dann machen wir das so.“, sagte Kevin und gemeinsam setzten wir uns dann wieder auf die Couch und Elvis und ich sorgten dafür, dass die Jungs noch ein Bierchen bekamen.
Nachdem dann alle ein Bier hatten, setzte ich mich auch wieder auf die Couch und Elvis setzte sich auf meinen Schoß.
Ich war überrascht von dieser offensiven Herangehensweise des Älteren, denn eigentlich war er immer derjenige, der das, was auch immer es zwischen uns war, geheim hielt.
Dennoch legte ich meine Arme um ihn und drückte ihm einen Kuss in den Nacken.
Wir öffneten die Flaschen und stießen nochmal an, bevor wir dann auch gleich einen Schluck tranken.
Pascal und Marc beobachteten das zwischen Elvis und mir skeptisch, denn das waren sie von uns nicht gewöhnt.
Das wir uns gut verstanden war den beiden logischerweise auch nicht entgangen, aber auch die beiden wussten nicht, dass zwischen uns beiden öfter auch mal mehr lief, als nur Freundschaft.
Elvis kuschelte sich eng an mich und vergrub sein Gesicht an meiner Hals beuge.
,,Was ist denn mit dir los?“, fragte ich und drückte Elvis einen Kuss auf den Kopf.
,,Nichts.“, nuschelte er und ich zuckte die Schultern, denn ich hatte auch keine Ahnung, was mit ihm los war.
Ich ließ meine Hand unter sein T – Shirt gleiten und streichelte sanft über seine Seite und seinen Bauch, soweit ich dran kam.


Dazu sagte niemand etwas, aber man konnte zumindest bei Pascal und Marc deutlich sehen, dass sie von dem Verhalten des Bassisten verwirrt waren.
Ich zündete mir eine Zigarette an und reichte diese weiter an Elvis.
Dieser nahm diese an sich und hauchte mir ein `Dankeschön´ ins Ohr.
Kurz lächelte ich ihn an und zündete mir dann auch eine Zigarette an, die ich dann aber für mich behielt.
Auch die anderen zündeten sich eine Zigarette an und rauchten sich ebenfalls eine.
,,Was macht ihr denn gleich noch?“, fragte Stephan und ich zuckte mit den Schultern.
,,Ich denke, dass wir wohl bald ins Bett gehen. Was macht ihr denn noch?“, sagte ich und Stephan sah fragend zu Kevin.
,,Ich denke, dass wir euch noch nach Hause fahren und dann wohl auch nicht mehr allzu viel. Was wir dann noch machen weiß ich nicht. Ich denke mal, dass wir dann auch ins Bett gehen.“
Kevin nickte und auch die anderen beiden nickten.
,,Wann haben wir denn morgen früh den Termin?“, fragte Pascal und sah Stephan fragend an.
,,Morgen früh um halb 11.“, sagte Stephan und Elvis seufzte.
,,Dann muss ich ja auch noch früh aufstehen.“, sagte er seufzend und ich drückte ihm erneut einen Kuss auf den Kopf.
,,Machen wir dann zusammen, denn ich muss dann ja auch aufstehen. Aber das machen wir schon.“, sagte ich und versuchte Elvis so etwas aufzumuntern, was ihn lediglich leise brummen ließ, wirklich zufrieden schien er nicht zu sein.


,,Wo treffen wir uns denn? Hier oder sollen wir zu der Klinik kommen?“, fragte Pascal und Stephan zuckte die Schultern.
,,Das ist eure Entscheidung. So wie es euch am besten passt. Alle zusammen schaffen wir ja nicht in ein Auto. Dann würde ich sagen treffen wir uns entweder hier oder direkt in der Klinik.“, sagte Stephan.
,,Dann lass uns doch an der Klinik treffen. Dann können die vier doch mit einem Auto kommen und wir kommen mit einem und dann passt das doch.“, sagte Kevin und ich nickte.
,,Das ist doch eine gute Idee.“, sagte Stephan und Kevin und auch ich nickten einverstanden.
,,Dann treffen wir uns morgen um 10 Uhr hier, denn wir brauchen dann ja auch noch ein bisschen, bis wir an der Klinik sind. Schafft ihr das?“, fragte Pascal und Elvis, Marc und ich nickten.
Wir tranken unsere Flaschen noch aus und stellten diese dann auf den Tisch.
Auch die Onkelz Jungs stellten ihre Flaschen dann auf den Tisch nachdem sie diese leer gemacht hatten und standen dann mit und mit auf.
,,Dann kommt, wir machen uns dann jetzt mal auf den Weg.“, sagte Stephan und gemeinsam verließen wir dann auch schon den Proberaum, den ich dann hinter uns abschloss.
Gemeinsam mit den Jungs machten wir uns wieder auf den Weg nach oben und schließlich auch zu den Autos.
Dort verabschiedeten wir uns von Marc und Pascal, die mit einem anderen Auto fahren würden und die wir erst morgen wieder sehen würden.
Auch die Onkelz Jungs verabschiedeten sich noch von den beiden und dann stiegen die beiden auch schon ein und verschwanden nach Hause.


Gonzo stieg dann ebenfalls in das Auto, auf der Fahrerseite.
Pe setzte sich daneben und Kevin setzte sich nach hinten.
Stephan setzte sich auch gleich auf seinen Schoß und sah uns auffordernd an.
,,Setzt euch rein.“, sagte Stephan und ich nickte, bevor ich mich ebenfalls setzte und Elvis auf meinen Schoß zog.
Dieser kuschelte sich auch gleich eng an mich und Gonzo sah mich fragend durch den Rückspiegel an.
,,Ich brauche die Adresse von eurem Heim.“, sagte er und ich nickte, bevor ich Gonzo dann die Adresse nannte.
Scheinbar wusste er auch wo es war, denn er nickte und fuhr dann auch schon los.
Elvis legte seinen Kopf auf meine Schulter und ich streichelte ihm durch die Haare, was ihn leise brummen ließ.
Auch Gonzo musste nicht lange fahren, da hatten wir das Heim auch schon erreicht.
,,Danke. Wir sehen uns dann morgen früh.“, sagte ich und auch die vier verabschiedeten sich von uns.
Elvis rutschte von meinem Schoß und stieg dann aus, was ich ihm gleich tat.
Noch einmal winkten wir den beiden und gingen dann zur Türe.
Auch heute war es wieder nach 22 Uhr, weswegen wir wieder klingeln mussten, was ich dann auch gleich tat.
Es dauerte nicht lange, da wurde uns auch schon von Monika die Türe geöffnet, die ohne etwas zu sagen mit roten Wangen auch gleich wieder verschwand.
Ich grinste Elvis breit an, bevor ich ihn in die Küche zog, denn ich wollte noch etwas trinken, bevor wir ins Bett gingen.


Kaum in der Küche angekommen drückte ich Elvis gegen die Küchenzeile und legte meine Lippen auf seine.
Sanft spielte ich mit meiner Zunge an seinen Lippen und Elvis gewährte mir auch gleich den gewünschten Einlass.
Unsere Zungen fochten einen leidenschaftlichen Kampf aus, während ich meine Hände unter sein T – Shirt und über seinen Bauch und seine Seiten wandern ließ.
,,Julian, sei mir nicht böse, aber ich bin müde und würde gerne ins Bett gehen.“, sagte Elvis und ich nickte, bevor ich ihn los ließ.
,,Sei nicht böse.“, hauchte er in mein Ohr und nahm mich von hinten in den Arm, da ich mir gerade ein Glas Cola ein schüttete.
,,Bin ich nicht.“, sagte ich ehrlich und lächelte ihn über meine Schulter hinweg an.
Ich trank das Glas in einem Zug aus und drehte mich dann in Elvis´ Armen um.
,,Gehen wir noch eine rauchen?“, fragte ich und Elvis schüttelte den Kopf.
,,Nein, ich würde gerne ins Bett gehen. Ich warte aber auf dich. Schlafen wir wieder zusammen?“
,,Können wir machen.“
,,Ich warte auf dich.“, wiederholte Elvis, drückte mir noch einen Kuss in den Nacken und verschwand dann in unserem Zimmer.
Seufzend schüttete ich mir noch einen Schluck Cola in das Glas und trank dies auch noch leer, bevor ich das Glas achtlos dort stehen ließ und in den Garten ging.
Es war bereits dunkel, aber das störte mich nicht, denn der Mond war hell genug und so konnte ich alles sehen, was ich sehen musste.
Ich blickte in den Himmel und entdeckte einen Sternenhimmel, der aussah wie gemalt.


Seufzend blickte ich mich um und beobachtete noch einen kleinen Moment die Sterne, bevor ich dann meine Zigaretten aus der Hosentasche zog.
Ich zog eine der Zigaretten aus der Packung und zündete diese auch gleich an.
Den Qualm inhalierte ich tief und ließ ihn dann erst meinen Lungen entweichen.
Heute war wirklich ein aufregender Tag, denn erst hatten wir die Onkelz kennengelernt und dann waren die auch wahrscheinlich noch unsere Väter.
Damit mussten wir auch erst einmal klar kommen, was sicher auch nicht einfach war.
Aber es gab auch noch etwas anderes, was mich beschäftigte, nämlich Elvis.
Er hatte sich doch schon komisch verhalten, was ich so gar nicht von ihm kannte.
Ich wusste auch nicht wirklich, wie ich damit umgehen sollte.
Eigentlich waren die Fronten zwischen Elvis und mir immer klar und wir wussten, dass wir Freunde waren, die ab und an mal ein bisschen Spaß hatten, aber irgendwas hatte sich geändert.
Ich konnte noch nicht wirklich sagen was, aber wir schliefen in letzter Zeit öfter zusammen, kuschelten mehr miteinander und das Elvis heute sogar zu mir kam, obwohl die anderen Jungs dabei waren, war schon wirklich merkwürdig.
Wie ich damit umgehen sollte, wusste ich noch nicht wirklich, vor allem wusste ich nicht, wo ich das einordnen sollte.
Seufzend blickte ich erneut in den Sternenhimmel, als ob ich dort eine Erklärung finden würde.
Als sich dann erneut zwei Arme von hinten um mich schlangen, zuckte ich heftig zusammen und sah hinter mich, wo ich dann Elvis entdeckte und auch gleich wieder entspannte.


Er trug nur Boxershorts und schien auch schon im Bett gewesen zu sein.
,,Ich dachte du wolltest ins Bett.“, sagte ich leise und Elvis brummte.
,,Das wollte ich auch, aber ich kann ohne dich nicht schlafen.“
,,Wie süß du bist. Ich bin gleich fertig mit rauchen.“
Elvis nickte, dass konnte im Augenwinkel erkennen.
Bereits kurze Zeit nachdem Elvis den Garten betreten und mich in den Arm genommen hatte, spürte ich deutlich, dass es ihm offensichtlich kalt war, was aber bei seiner Kleidung und den Temperaturen kein Wunder war.
Wir hatten zwar eigentlich Sommer und über Tag war es auch wirklich heiß, aber nachts wurde es wirklich noch kalt.
Ich zog mein T – Shirt aus und reichte es Elvis, der es fragend annahm.
,,Zieh es über, wenn es dir so kalt ist.“
,,Aber dann frierst du doch.“
,,Tue ich nicht. Mach schon.“
Elvis nickte und zog sich das Shirt dann auch wirklich über, was mich grinsen ließ.
Allerdings schlang er auch gleich wieder seine Arme um mich und ich kuschelte mich auch gleich wieder an ihn.
,,Julian?“, fragte er nach einer Weile des Schweigens und ich brummte.
,,Schon okay. Vergiss es.“
,,Sag schon, was bedrückt dich?“, fragte ich sanft und Elvis seufzte leise.
,,Hast du auch die Veränderung gespürt?“, fragte er und wieder brummte ich nur, denn das hatte ich mehr als deutlich.
,,Was ist das?“, fragte er weiter und diesmal war es an mir zu seufzen.
,,Ich habe keine Ahnung, aber ich werde es dir sagen, sobald ich es raus gefunden habe.“, sagte ich erneut ehrlich und drückte meine Zigarette im Aschenbecher aus.


,,Ich denke wir sollten jetzt ins Bett gehen, denn wir hatten heute einen anstrengenden Tag und müssen morgen ja auch wieder früh raus.
Elvis nickte leicht und ich löste mich aus seiner Umarmung um dann mit ihm gemeinsam nach drinnen zu gehen.
,,Kann ich das Shirt behalten für die Nacht?“, fragte er und ich nickte, während ich mich ebenfalls bis auf die Boxershorts von meinen Kleidern befreite und diese achtlos neben dem Bett liegen ließ.
Ich kuschelte mich neben Elvis ins Bett, der sich auch gleich an meine Seite kuschelte und seinen Kopf auf meine Brust legte.
,,Schlafen?“, fragte ich und diesmal brummte Elvis zur Antwort.
,,Dann wünsche ich dir mal eine wunderschöne gute Nacht. Schlaf gut und träum was süßes.“
,,Ich wünsche dir auch eine wunderschöne gute Nacht. Schlaf du auch gut und träum du auch was süßes.“, nuschelte er verschlafen und ich konnte nicht anders, als ihm nochmal einen Kuss auf den Kopf zu drücken, was Elvis genüsslich brummen ließ.
Kurze Zeit später war er dann auch schon eingeschlafen und schnarchte leise, was mich grinsen ließ.
Ich lag noch etwas länger wach und ließ mir den Tag und vor allem die Sache mit Elvis nochmal durch den Kopf gehen, denn wirklich los lassen wollte mich die Sache nicht und das obwohl ich zu keinem Ergebnis kam.
Schlussendlich schlief ich darüber dann aber auch ein und verfiel in einen ruhigen und mehr als erholsamen Schlaf.


Am nächsten morgen wurde ich durch sanfte Lippen geweckt, die sich auf meine pressten.
Ich schlug die Augen auf und sah direkt in die wundervoll funkelnden Augen von Elvis und spielte auch gleich mit meiner Zunge an seinen Lippen.
Nur zu gerne gewährte er mir Einlass und unsere Zungen fochten einen sanften Kampf aus, den wir aus Atemnot trennen mussten.
,,Wunderschönen guten Morgen mein Hübscher.“, hauchte er gegen meine Lippen und gleich legte sich ein Lächeln auf meine Lippen.
,,Wunderschönen guten Morgen ebenfalls Hübscher.“, murmelte ich verschlafen, was Elvis zum lachen brachte.
Er hielt mir eine Tasse Kaffee hin und ich lächelte ihn sanft an.
,,Danke, du bist wirklich der Beste.“, sagte ich und nahm die Tasse entgegen.
,,Wie hast du geschlafen?“, fragte er und ich seufzte.
,,Zu wenig, aber gut und du?“
,,Ebenfalls. Ich konnte nicht mehr schlafen, ich bin irgendwie total aufgeregt und das obwohl wir heute das Testergebnis noch gar nicht bekommen.“
,,Du bist ja süß. Heute passiert doch eigentlich noch gar nichts.“
,,Trotzdem. Ich meine was ist wenn das wirklich stimmt? Wir waren bis gestern noch eine unbedeutende Cover Band von den Onkelz und bald sind wir vielleicht deren Söhne. Machst du dir da keine Gedanken zu?“
,,Nein, um ehrlich zu sein nicht. Ich will mich nicht über etwas freuen was ich noch nicht mal sicher weiß. Ich warte lieber ab und freue mich dann.“
,,Aber diese ganzen Übereinstimmungen, findest du nicht, dass es irgendwie schon komisch ist, dass es diese gibt.“
,,Das kann auch Zufall sein.“, schmälerte ich das alles und Elvis seufzte.


,,Findest du nicht, dass es vielleicht ein paar zu viele sind?“
,,Nein, du solltest dich da wirklich nicht so rein steigern und lieber abwarten. Die Enttäuschung ist nachher umso größer wenn sich raus stellen sollte, dass sie nicht unsere Väter sind. Ich meine das wäre doch ein schöner Traum, aber im Moment ist es eben auch nur ein Traum und den sollten wir nicht überschätzen.“
,,Du bist gemein. Lass mich doch ein bisschen träumen. Ich hab mir immer gewünscht meinen Vater kennen zu lernen. Du etwa nicht?“
,,Doch schon. Aber andererseits sind wir ja auch die ganze Zeit ohne ausgekommen.“
,,Aber es könnte sich doch auch alles ändern, wenn wir plötzlich einen Vater hätten. Wir müssten hier nicht mehr wohnen und hätten endlich wieder ein Familienmitglied. Wir würden wieder zu etwas gehören.“
Ich brummte nur auf diese Aussage, denn ich wollte nicht zugeben, dass genau das mir wahnsinnige Angst bescherte.
Wie es war einen Vater zu haben wusste ich nicht.
Auch nicht wie es war in einer Familie zu leben, in der man dann vielleicht auch noch geliebt wird.
Das alles hatte ich doch nie erfahren und bis jetzt ging es mir doch auch gut mit dem was ich hatte.
Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sich da plötzlich ändern sollte und ich dann nicht mehr 24 Stunden mit Elvis zusammen sein konnte.
Das war wahrscheinlich immer noch meine größte Angst, dass ich Elvis bei der ganzen Sache verlieren könnte.


Er war wie mein bester Freund, mein Bruder.
Zwischen uns herrschte eine so tiefe Verbundenheit, die ich noch bei keinem Menschen gespürt hatte.
Wir verstanden uns blind, wussten genau was der andere meinte und wollte und das oftmals ohne Worte.
Er war alles für ich und ich ohne ihn einfach verloren.
,,Hey du Träumer, du kippst gleich deinen Kaffee aus.“, lachte Elvis und holte mich so aus meinen Gedanken.
Ich hielt die Tasse wieder gerade und seufzte leise.
,,Worüber hast du denn gerade so angestrengt nachgedacht?“, fragte Elvis weiter, aber ich schüttelte nur den Kopf.
,,Lass uns eine rauchen gehen.“, sagte ich stattdessen und Elvis nickte, bevor er aufstand.
Gemeinsam und nur in Boxershorts bekleidet achten wir uns auf den Weg in den Garten, wo wir auch gleich auf unsere Betreuer trafen, die dort ebenfalls rauchten.
,,Ihr sollt euch doch was anziehen. So könnt ihr hier nicht rum laufen.“, sagte Hildegard, eine ziemlich strenge Betreuerin, die durch ihr hohes Alter auch nicht wirklich Ahnung von der heutigen Jugend hatte.
,,Und du sollst in Rente gehen.“, knurrte ich zurück, was sie nur empört schnauben ließ.
,,Ich bin so froh, wenn wir euch Rotzbengel endlich los sind. Dann kehrt hier wieder Ruhe ein.“
,,Was glaubst du erst wie froh ich bin, wenn ich deine Visage morgens nach dem aufstehen nicht mehr sehen muss. Ich meine es gibt sicherlich schöneres als schlaffe, hängende, faltige Haut, Krampfadern an der Beinen und hängende Titten.“


,,Julian!“, empörte sich nun auch Markus, ebenfalls ein Betreuer, der aber noch nicht so alt war.
,,Was denn? Ist es etwa nicht so?“
,,Du solltest ein für allemal Respekt lernen. Vor allem Erwachsenen gegenüber.“, sagte er weiter und ich gähnte gelangweilt.
,,Das wäre aber doch dann langweilig. Wann kommt Kai denn wieder zum Dienst?“, fragte ich weiter, denn das interessierte mich wirklich.
Kai war der Einzige Betreuer, mit dem wir wirklich gut klar kamen.
Was aber auch vielleicht daran liegen könnte, dass er nicht viel älter war als wir.
Er war erst 22 und hatte erst vor kurzem hier angefangen.
Aber wir waren von Anfang an auf einer Wellenlinie und hatten viele gemeinsame Interessen.
,,Kai hat Urlaub.“, sagte Hildegard barsch und ich sah sie mit hochgezogener Augenbraue an.
,,Wie lange?“
,,Diese Woche noch.“
Ich seufzte und sah Elvis an, der mit den Schultern zuckte, denn heute war doch erst Mittwoch.
So mussten wir mindestens noch 4 Tage warten, bis er wieder zum Dienst kam.
Seufzend zog ich eine Zigarette aus der Packung, die ich mitgenommen hatte und zündete diese an, bevor ich sie an Elvis weiter reichte.
,,Danke.“, sagte er und ich nickte ihm nochmal zu, bevor ich eine weiter Zigarette anzündete, diese aber für mich behielt.


Ich inhalierte den Qualm tief, bevor ich ihn wieder meinen Lungen entweichen ließ und legte einen Arm um Elvis.
Wieso wusste ich nicht, aber ich brauchte einfach gerade die Nähe des Älteren.
Auch er legte einen Arm um mich und Hildegard schüttelte nur fassungslos den Kopf.
,,Das hat es zu meiner Jugendzeit alles nicht gegeben. Da hatten wir noch Respekt und solche Sachen wir ihr euch in der Öffentlichkeit traut wurden damals streng untersagt. Da gab es das aber auch noch nicht, dass zwei Männer so intim miteinander waren.“
,,Das hat es auch gegeben, nur hast du es nicht gesehen. Außerdem tun wir doch auch nichts verbotenes. Ich habe lediglich einen Arm um meinen besten Freund gelegt. Ein Zeichen dafür, dass er mir verdammt wichtig ist und ich ihn gerne in meiner Nähe hab. Das ist ja wohl nicht verboten.“
,,Es ist von Gott nicht gewollt, dass zwei Männer sich lieben.“, sagte sie verabscheuend und ich schüttelte nur den Kopf.
,,Aber wer sagt denn, dass wir uns lieben? Und selbst wenn wir das tun, dann ist das heute auch kein Problem mehr, denn wir leben mittlerweile in einer anderen Welt. Du solltest lernen die Vergangenheit hinter dir zu lassen und im Hier und Jetzt anzukommen, denn es ist so mit Sicherheit kein Wunder, dass du keine Freunde hast.“, sagte ich locker und zog Elvis noch etwas enger, denn ich wollte auf keinen Fall, dass er wegen der Spinnerin ging.
,,Dein respektloses Verhalten geht überhaupt nicht, mein Freund. Ich werde das in deine Akte eintragen!“, empörte sie sich weiter und ich nickte.
,,Mach das. Vergiss es aber nicht. Am besten machst du es sofort, sonst hast du es nachher doch vergessen. Mit dem Alter kommt die Vergesslichkeit.“


Empört schnaubend ging Hildegard an uns vorbei nach drinnen, was mich nur dazu brachte ihr grinsend hinterher zu blicken.
,,Das musste nun wirklich nicht sein, Julian.“, sagte Markus ruhig und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, da hast du vollkommen recht, dass muss auch nicht sein. Wir sollten homophobe Äußerungen hier auch nicht dulden. Immerhin ist das doch ein freies Land und hier kann doch auch jeder jeden lieben oder sehe ich das falsch?“
,,Nein, natürlich nicht, aber du weißt doch, dass Hildegard da etwas anders gestrickt ist.“
,,Was aber nicht bedeutet, dass wir uns von ihr beleidigen lassen müssen, oder? Ich meine ja, sie ist erwachsen und ja wir müssen Respekt vor ihr haben, aber im Gegenzug dazu können wir doch wenigstens Toleranz erwarten, oder? Wir stehen hier und rauchen. Wir verstoßen somit gegen keine Regel des Heims und um alles andere habt ihr euch einfach nicht zu kümmern, denn euch geht es nichts an, was ich für sexuelle Vorlieben habe und mit wem ich mein Bett teile und mit wem nicht, oder?“
,,Ja, da hast du schon Recht....“
,,Siehst du. Also möchte ich auch den Regeln entsprechend behandelt werden, wenn ich mich ebenfalls an diese halte.“
,,Was du aber ja auch nicht immer tust.“
,,Das habe ich nicht abgestritten, aber jetzt im Moment tue ich es und ich finde es nicht gerechtfertigt mich so runter zu machen, wenn ich nichts getan habe, was verboten ist.“


Markus nickte nur und schien gemerkt zu haben, dass er mit guten Worten auch nicht weiterkam, weshalb er es dann gleich sein ließ und nichts mehr sagte.
Ich drückte meine Zigarette im Aschenbecher aus und Elvis tat es mir kurze Zeit später gleich.
,,Wir gehen uns dann jetzt mal anziehen, wir haben nachher noch einen Termin.“, sagte ich an Markus gewandt, der nur seufzte.
Mit Elvis im Arm ging ich dann nach drinnen und schließlich in unser Zimmer.
Dort suchten wir unsere Sachen zusammen und gingen dann gemeinsam ins Bad.
,,Gehst du duschen?“, fragte Elvis und ich nickte.
,,Gehen wir zusammen?“
,,Können wir gerne machen.“
Ich befreite Elvis von seinen Shorts und auch er befreite mich von meiner bevor wir dann nacheinander in die Duschkabine stiegen.
Beide stellten wir uns auf Seite und Elvis schaltete das Wasser ein, was auch gleich einen kühlen Luftzug hinterließ, der mir eine Gänsehaut bescherte.
Erst als das Wasser angenehm warm war, stellten wir uns unter den Duschkopf und ich zog Elvis in meine Arme.
Fragend blickte er mich an, aber statt zu antworten legte ich meine Lippen auf seine und spielte sanft mit meiner Zunge an seinen Lippen.
Nur zu gerne gewährte er mir den gewünschten Einlass und unsere Zungen fochten einen sanften, dennoch immer leidenschaftlicher werdenden Kuss aus.
,,Wir müssen uns beeilen, sonst kommen wir zu spät.“, hauchte Elvis gegen meine Lippen und ich spürte nur zu deutlich, dass es ihm genauso wenig wie mir passte das jetzt abzubrechen.


Dennoch nickte ich und schnappte mir das Duschgel, womit ich ihn dann auch gleich einseifte.
Auch Elvis seifte meine Haare und meinen Körper ein, was mich genüsslich seufzen ließ.
Mit viel Konzentration schaffte ich es dann sogar nicht geil zu werden, als er sich um meinen Schwanz kümmerte, obwohl ich das am liebsten geworden wäre.
Da es Elvis da aber nicht anders ging, konnte ich mir denken, dass es später noch verdammt heiß zur Sache gehen würde.
Dieser Gedanke ließ mich grinsen, denn der gefiel mir doch wirklich sehr gut.
,,Warum grinst du?“, fragte Elvis verwirrt, was mich nur noch breiter grinsen ließ.
,,Ich hab gerade daran gedacht, dass es wahrscheinlich später noch verdammt heiß wird, wenn wir jetzt schon kaum die Finger voneinander lassen können.“
,,Das könnte durchaus passieren.“, sagte er mit einem Augenzwinkern und begann dann mich abzuspülen.
Nachdem er damit fertig war, spülte ich auch seine Haare und seinen Körper ab und stieg dann aus der Dusche.
Elvis folgte mir und beide wickelten wir uns dann in ein Handtuch und trockneten uns ab.
Anschließend zogen wir uns an und erledigten alles, was sonst noch so anfiel.
Als auch das erledigt war, gingen wir wieder zurück in unser Zimmer und packten dort unsere Sachen zusammen, denn es wurde langsam Zeit zu gehen, sonst würden wir das wirklich nicht mehr pünktlich schaffen.
,,Hast du alles?“, fragte Elvis und nachdem ich nochmal alles kontrolliert hatte, nickte ich.


,,Dann lass uns gehen.“
Erneut nickte ich und machte mich dann mit ihm auf den Weg nach draußen und anschließend zum Proberaum.
Auf dem Weg dorthin sagte niemand mehr etwas, aber ich konnte auch so deutlich spüren, dass Elvis mehr als angespannt war.
Als wir den Proberaum dann erreicht hatten, waren Pascal und Marc noch nicht da, was mich dann doch erleichterte, denn so hatten wir wohl noch genügend Zeit um eine zu rauchen.
Gemeinsam mit Elvis betrat ich den Proberaum, wo von Marc und Pascal aber auch noch nichts zu sehen war.
Wir setzten uns auf die Couch und diesmal war es Elvis, der seine Zigaretten raus zog.
Er zündete eine an und reichte sie mir dann.
,,Danke.“, sagte ich und nahm sie natürlich auch entgegen.
,,Nichts zu danken.“, sagte er und zündete sich ebenfalls eine an.
Wir hatten die Zigaretten gerade halb geraucht, als Marc und Pascal den Proberaum betraten.
,,Wunderschönen guten Morgen.“, trällerte Pascal, den wir auch gleich mal fragend anblickten.
,,Was ist denn mit dir los?“, fragte Elvis und Pascal grinste.
,,Och nichts eigentlich. Ich hab einfach nur verdammt gute Laune. Ich weiß auch nicht wieso. Vielleicht weil ich heute mal was länger schlafen konnte als sonst.“
,,Du Spinner.“, sagte ich kopfschüttelnd und Pascal lachte, bevor er sich dann mit Marc zusammen ebenfalls auf der Couch nieder ließ.


,,Wie geht es euch?“, fragte Marc und ich nickte.
,,Gut, wie immer und dir?“
,,Auch auch. Muss ja weitergehen.“
Ich nickte, denn da hatte er auch wieder recht.
,,Wir rauchen jetzt noch eine und dann fahren wir.“, sagte Marc und wir nickten.
Die beiden zündeten sich dann auch noch eine Zigarette an und ich drückte meine im Aschenbecher aus, denn ich war mittlerweile fertig.
Auch Elvis war kurze Zeit später fertig und drückte seine ebenfalls im Aschenbecher aus.
Wir warteten noch bis Marc und Pascal dann auch fertig waren und als das der Fall war, machten wir uns gemeinsam auf dem Weg zum Auto und anschließend auf den Weg in die Klinik.
Als wir dann auf dem Parkplatz der Klinik hielten hatte auch ich ein komisches Gefühl, vor allem als ich sah, dass die Onkelz allesamt schon da waren und vor der Klinik auf uns warteten.
Dennoch versuchte ich nach außen hin entspannt zu wirken, denn es musste ja keiner wissen, dass ich nervös war.
Wir stiegen aus dem Auto aus und machten uns auch gleich auf den Weg zu den Jungs, die wir dann natürlich auch begrüßten.
,,Schön, dass ihr es geschafft habt.“, sagte Stephan und wir nickten.
,,Dann würde ich sagen gehen wir mal rein.“
Erneut nickten alle und folgten Stephan dann nach drinnen, der scheinbar hier die Regie übernommen hatte, denn er ging geradewegs zu einer Dame und meldete uns dort an.


Die Dame beschrieb uns den Weg und im Gänsemarsch folgten wir Stephan auch dorthin.
Auch dort meldete er uns an und die Dame dort bat uns im Wartezimmer Platz zu nehmen, was wir dann natürlich auch gleich taten.
Es dauerte nicht lange, da wurden Gonzo und Marc auch schon rein gerufen.
Ca. 5 Minuten später waren die beiden dann auch wieder draußen und es ging weiter mit Pe und Pascal und anschließend mit Elvis und Stephan.
Als letztes kamen Kevin und ich und wir waren wohl beide nervös, versuchten es aber nach außen hin nicht zu zeigen.
,,,Guten Tag.“, sagte der Arzt, nachdem wir das Behandlungszimmer betreten hatten.
,,Guten Tag.“, kam es von Kevin und mir im Chor und beide mussten wir lachen.
,,Bitte setzen Sie sich.“, sagte der Arzt weiter und auch das taten wir.
,,Wir werden jetzt eine Speichelprobe aus Ihrer Mundhöhle entnehmen, diese werden dann in unserem Labor analysiert und in ca. zwei Wochen bekommen Sie das Testergebnis dann mit der Post zugeschickt.“, sagte der Arzt und erneut nickten wir.
Der Arzt kam dann auch schon mit den Wattestäbchen und entnahm die Probe, die er dann beschriftete und weglegte.
,,Das war es auch schon. Wie ich bereits sagte, werden die Ergebnisse kommen dann in ca. zwei Wochen.“
Ich nickte und sah Kevin fragend an, der immer noch nicht wirklich begeistert aussah, aber das würde wahrscheinlich noch kommen.
,,Wie ist das denn mit der Bezahlung?“, fragte er dann und der Arzt nickte.
,,Das können Sie dann vorne bei meiner Kollegin machen.“


,,Danke.“, sagte Kevin und stand dann auf, was ich ihm dann gleich tat.
Wir gaben dem Arzt nochmal die Hand und gingen dann wieder zurück in das Wartezimmer, wo die anderen immer noch saßen.
,,Wir sind auch fertig. Habt ihr schon bezahlt?“, fragte Kevin und die Jungs schüttelten den Kopf.
,,Nein, aber das können wir ja auch jetzt zusammen machen.“, sagte Stephan und Kevin nickte.
Auch die anderen Jungs standen dann auf und machten sich wieder auf den Weg zu der Dame am Anfang.
Dort bezahlten sie noch die Kosten des Vaterschaftstests und anschließend gingen wir dann gemeinsam wieder zu unseren Autos.
Allerdings blieben die Onkelz davor stehen und zündeten sich eine Zigarette an.
,,Raucht ihr nicht im Auto?“, fragte Pascal und Pe schüttelte den Kopf.
,,Nein, in meinem Auto wird nicht geraucht.“
,,Dann rauchen wir jetzt auch noch eine.“, sagte Elvis und blieb ebenfalls am Auto stehen und zündete eine Zigarette an, die er dann an mich weiter gab.
,,Danke.“, sagte ich und nahm diese dann natürlich auch an.
,,Nichts zu danken.“, sagte er und zündete sich dann auch eine Zigarette an.
Auch Marc und Pascal zündeten sich eine an und gemeinsam rauchten wir dann eine.
,,Wollt ihr jetzt denn noch frühstücken gehen? Ich glaube um die Uhrzeit wäre es wohl besser, wenn wir direkt Mittag essen, oder?“, fragte Stephan und Elvis nickte.
,,Ja, das ist eine gute Idee.“, stimmte er zu und auch die anderen nickten.


,,Eigentlich hab ich gar keinen richtigen Hunger.“, sagte ich leise, aber scheinbar nicht leise genug, denn Kevin schien das mitbekommen zu haben.
,,Willst du reden?“, fragte er und ich sah ihn fragend an.
,,Dich bedrückt etwas, das sieht ein Blinder. Was ist los?“
,,Nichts, wie kommst du denn darauf?“, stellte ich die wenig intelligente Gegenfrage.
,,Ich merke das. Wenn du willst kannst du mit mir reden. Dann gehen wir ein Stück auf Seite und dann machen wir das.“
,,Ich weiß nicht.“, sagte ich zögernd, denn ich war mir nicht sicher, ob ich einem eigentlich fremden Mann wirklich meine Ängste und Sorgen anvertrauen sollte.
,,Es war nur ein nett gemeintes Angebot. Du musst es natürlich nicht annehmen, wenn du nicht willst.“
,,Doch, ich denke schon, dass ich das will.“, sagte ich zögernd und Kevin nickte.
,,Jungs, wir kommen gleich wieder.“, sagte Kevin und alle sahen uns verwirrt an, allerdings störte Kevin sich nicht weiter dran und ging mit mir zusammen ein Stück weiter abseits.
,,Also was ist los?“, fragte Kevin und ich seufzte.
,,Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht wie ich mit der ganzen Sache umgehen soll. Ich hab Angst, dass ich vielleicht einen Vater gewinnen könnte, aber dafür etwas anderes wichtiges verlieren könnte.“, sagte ich und blickte kurz zu Elvis, der sich angeregt mit Stephan unterhielt.
Kevin folgte meinem Blick und nickte.
,,Ich habe schon gemerkt, dass Elvis dir scheinbar wirklich wichtig ist.“
,,Ja, das ist er. Wobei es im Moment auch irgendwie komisch ist. Ich merke, dass sich da etwas geändert hat, aber ich kann es nicht benennen.“


,,Kannst du es denn vielleicht erklären?“, fragte Kevin und ich zuckte die Schultern.
,,Keine Ahnung. Ich rede für gewöhnlich nicht oft, eigentlich gar nicht über meine Gefühle.“
,,Dann solltest du das ändern. Vielleicht kann ich dir ja sagen, was es ist.“
,,Elvis und ich hat seit wir uns kennen schon immer viel verbunden, aber ich habe das Gefühl, dass diese Verbundenheit jetzt noch stärker geworden ist. Er war derjenige, der in der Öffentlichkeit und bei den Jungs still halten wollte und gestern kommt er einfach zu mir, setzt sich auf meinen Schoß und kuschelt mit mir und das obwohl ihr da gewesen seid und die Jungs ja auch da waren. Wie schlafen mittlerweile nur noch in einem Bett. Vorher haben wir hier und da mal zusammen geschlafen, aber seit einiger Zeit tun wir das jeden Abend. Ich habe auch das Gefühl, dass wir uns voneinander angezogen fühlen und das nicht nur auf Freundschaftliche Art und Weise, wenn du verstehst was ich meine.“
,,Du kannst gar nicht mein Sohn sein.“, sagte Kevin lachend, was mich dazu brachte ihn verwirrt anzusehen, denn das verstand ich nicht so ganz.
,,Na ja, wenn du mein Sohn und Elvis der Sohn von Stephan ist, dann seid ihr schlauer als ich.“
,,Was meinst du?“
,,Ich habe ungefähr 10 Jahre gebraucht um zu verstehen und mir einzugestehen, dass ich mich in meinen besten Freund verliebt habe. Du hast das schon mit 16 verstanden.“, sagte Kevin sanft, aber ich blickte ihn nur schockiert an.
,,Nein, nein. Da hast du was falsch verstanden, ich habe mich doch nicht in Elvis verliebt, dass wüsste ich ja wohl.“


,,Hast du die Gefühle die du bei Elvis hast schon mal gehabt?“
,,Nein, nicht das ich mich erinnern kann.“
,,Siehst du. Ich denke schon, dass du dich in ihn verliebt hast und ich glaube, dass es ihm nicht anders geht. Also solltest du dir keine Sorgen machen. Außerdem wollen weder Stephan noch ich euch auseinander reißen. Wir wissen, dass ihr ein eingeschworenes Team seid und das sollt ihr auch bleiben. Wir wollen euch lediglich unterstützen und euch helfen, aber wir würden nie etwas machen, was euch oder auch nur einem von euch schadet. Auch nicht, wenn sich raus stellen sollte, das ihr unsere Söhne seid.“
,,Aber dann will Stephan Elvis zu sich nehmen und du willst mich dann zu dir nehmen und dann sind wir nicht mehr zusammen, aber das sind wir doch gewöhnt.“
,,Das könnt ihr doch auch weiterhin sein. Stephan wohnt nicht weit weg von mir und es wäre doch auch kein Problem, wenn du dann bei Stephan oder Elvis bei uns schlafen würde. Irgendwann in naher Zukunft wirst du dann ja auch mal ausziehen wollen. Es ist ja nicht so, dass du jetzt noch 18 Jahre bei mir bleiben musst und ich gehe davon aus, dass du das auch nicht willst, sondern lieber auch auf eigenen Beinen stehst. Immerhin hast du das die ganze Zeit und aus dir ist doch auch echt ein toller junger Mann geworden, auf den man stolz sein kann, ob als Vater, als Freund oder Bekannter.“, sagte Kevin und zog mich in seine Arme.
,,Danke.“, nuschelte ich gegen seinen Hals und vergrub mein Gesicht daran.
Es war das erste Mal, dass Kevin mich in den Arm nahm oder überhaupt berührte, aber es fühlte sich einfach toll an.
Nicht wie bei Elvis, aber dennoch vertraut und schön.
Vielleicht war Kevin ja wirklich mein Vater und ich hatte gerade das erste Mal seit 16 Jahren meinen Vater im Arm.


,,Ich finde du solltest mit Elvis reden. Ihr steht euch so nah, er wird dir nicht weh tun, da bin ich sicher. Im Endeffekt kannst du doch nur gewinnen. Aber wenn du es nicht versuchst, dann wirst du auch nicht raus finden, ob du mit ihm glücklich werden kannst oder nicht.“
Ich nickte, denn da hatte er ja schon recht, auch wenn ich noch nicht so wirklich wusste, wie ich es anstellen sollte, denn ich konnte ja schlecht zu ihm hin gehen und ihm sagen, dass ich mich offensichtlich in ihn verliebt hatte.
,,Gehen wir wieder zurück oder hast du sonst noch etwas auf dem Herzen?“, fragte Kevin und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, hab ich nicht. Wir können zurück gehen.“
Gemeinsam mit Kevin ging ich dann zurück zu den anderen und Elvis sah mich fragend an, bevor er dann zu mir kam und auch gleich einen Arm um mich legte.
,,Alles okay?“, hauchte er in mein Ohr und ich nickte.
,,Ja, alles gut, warum?“
,,Weil du mit Kevin geredet hast.“
,,Ja, das war aber nicht so schlimm. Das erzähle ich dir bei Gelegenheit mal in Ruhe.“
Elvis nickte und man konnte deutlich spüren, dass er viel aufmerksamer war als sonst, vor allem was Kevin anging.
Ich wusste nicht wieso, aber scheinbar hatte er auch etwas dagegen, wenn Kevin mir zu nahe kam, dabei hatten wir ja gar nichts schlimmes gemacht.
Als wir dann fertig waren mit rauchen, hatten die Jungs auch scheinbar ausgemacht, wo wir hingehen würden.


,,Wir haben uns für ein Restaurant entschieden, wenn ihr nichts dagegen habt, würden wir da gerne hinfahren.“, sagte Stephan und Kevin nickte.
,,Ich verlasse mich voll und ganz auf deine Meinung.“, sagte er und auch ich nickte zustimmend.
,,Dann fahren wir vor.“, sagte Pe und die Jungs stiegen dann auch gleich in ihre Autos.
Auch wir stiegen ein und Elvis kuschelte sich auch gleich wieder an mich.
Ich zog ihn eng in meine Arme und streichelte sanft durch seine Haare, während er genüsslich seufzte.
Wir fuhren in die Innenstadt, da hatten die Jungs scheinbar ein Restaurant ausgemacht.
Sollte mir nur Recht sein, denn ich hatte jetzt auch wirklich Hunger und war froh, wenn wir was zu essen bekamen.
Vor allem aber wieder etwas ordentliches, denn das was man uns im Heim so präsentierte war zwar essbar aber nicht wirklich gut.
Kurze Zeit später hielten wir unseren Wagen auch schon auf einem Parkplatz in der Stadt und die Jungs und auch wir stiegen aus.
Gemeinsam steuerten wir ein Restaurant an, wo ich schon öfter mal dran vorbei gegangen bin.
Es war mit Sicherheit nicht das teuerste in Frankfurt, zählte aber mit den zu den besten und teuersten und ich wunderte mich doch wirklich, dass die Onkelz uns in so einen teuren Laden schleppten.
Für Kevin und Stephan hatte der Laden scheinbar auch eine Bedeutung, denn die beiden tauschten einen Blick und lächelten sich dann sanft an.


Allerdings verstand ich nicht, wieso Kevin es bei Stephan nicht auch einfach mal versuchte, wenn er doch auch sicher war, dass er Gefühle für den Bassisten hatte.
Aber das würde ich auch noch raus finden, denn dazu hatte ich sicher auch noch Zeit.
Im Restaurant übernahm Stephan auch gleich wieder die Führung und redete mit dem Kellner, der uns dann auch gleich einen Tisch zuwies, der groß genug war, damit wir auch alle Platz hatten.
Wir verteilten uns an dem Tisch und es war nicht wirklich überraschend wie wir saßen, denn Stephan und Kevin saßen zusammen, Pe und Gonzo, sowie Marc und Pascal und Elvis und ich.
Ich war sicher, dass zwischen den jeweils anderen auch etwas lief, war aber nie dahinter gekommen, zumindest bis jetzt noch nicht.
Aber auch das würde mir noch gelingen.
Wenn ich bei Elvis vielleicht Glück hatte und wir wirklich zusammen kommen würden und das dann auch noch öffentlich machen würden, dann würden Marc und Pascal vielleicht nachziehen, denn ich war mir sicher, dass die beiden sich auch mehr als nur nett fanden.
Der Kellner kam mit den Speisekarten und wir bestellten uns etwas zu trinken.
,,Ich bezahle heute, das habe ich euch ja gesagt, also hoffe ich, dass ihr auch nicht auf das Geld guckt, sondern esst, was ihr wollt und so viel bis ihr satt seid.“, sagte Stephan nachdem der Kellner wieder gegangen war und wir nickten.
Gemeinsam begannen wir dann die Karte zu studieren und suchten uns etwas zu essen aus.
Zwischendurch kam dann auch der Kellner mit den Getränken.


Es dauerte nicht lange, da waren wir uns dann sicher, was wir essen wollten und bestellten das dann auch kurze Zeit später bei dem Kellner, dann dann erneut zu uns an den Tisch kam.
,,Wollt ihr später nochmal in den Proberaum oder sollen wir das verschieben? Wir haben uns gestern Abend noch zusammengesetzt und haben überlegt, wo wir euch noch helfen könnten und wo wir noch Verbesserungsbedarf sehen.“, sagte Stephan und ich sah die Jungs fragend an.
,,Es ist doch noch früh und da wir heute auch nichts anderes mehr zu tun haben würde ich sagen fahren wir auch noch in den Proberaum.“, sagte Pascal und die anderen nickten.
,,Bist du nicht einverstanden?“, fragte Kevin und sah mich fragend an, allerdings nickte ich dann doch.
,,Doch, ich habe ja auch nichts zu tun. Meinetwegen können wir gerne nochmal in den Proberaum fahren.“
Kevin nickte zufrieden und dann kehrte Stille ein, bis Elvis unter dem Tisch seine Hand auf meinen Oberschenkel legte.
Fragend blickte ich ihn an, aber er sah einfach nur geradeaus, als wäre es das normalste von der Welt.
Zögernd legte ich meine Hand dann auf seine und Elvis verschränkte unsere Finger miteinander.
Das hatte er auch noch nie getan und erneut ließ es mich verwirrt zu ihm rüber schauen, aber auch hier reagierte er nicht, sondern blickte erneut nur geradeaus.
Ich hatte keine Ahnung, was mit dem Kerl los war, aber ich war mir sicher, dass da etwas nicht stimmen konnte.


So hatte er sich wirklich noch nie verhalten und es machte mir auch ein wenig Angst, denn ich konnte es nicht zuordnen.
Allerdings konnte ich auch da nicht mehr lange drüber nachdenken, denn dann kam auch bald der Kellner mit unserem Essen.
Es sah wirklich fantastisch aus und roch auch noch verdammt gut, mit dem Essen im Heim nicht zu vergleichen.
,,Guten Appetit.“, sagte Stephan und im Chor wünschten wir das zurück, bevor wir dann auch begannen zu essen.
Während dem Essen sagte niemand mehr was, was aber auch nicht ging mit vollem Mund.
Erst als die Teller geleert waren und die Bestecke auf diesen lagen erhob Stephan erneut das Wort.
,,Hat es euch geschmeckt?“, fragte er und alle nickten wir.
,,Das ist das Stammrestaurant von Kevin und mir. Hier haben wir schon viele Stunden verbracht. Wir essen hier auch verdammt gerne, aber wir wissen auch, dass die relativ große Portionen haben und das man danach immer ziemlich voll ist. Dann stellt sich eine Trägheit ein und dann habt ihr auf nichts mehr Bock. Ist das bei euch auch so?“, fragte er grinsend und die Onkelz Jungs nickten, während die Jungs aus unserer Band den Kopf schüttelten.
,,Ihr seid noch jung. Wenn ihr in unser Alter kommt, dann seht ihr das mit Sicherheit auch anders.“, lachte Kevin und auch ich musste grinsen, denn da lagen ja nun noch ein paar Jahre zwischen.
,,Dann würde ich sagen fahren wir auch gleich mal in den Proberaum, oder wollt ihr noch etwas essen?“, fragte Stephan und alle schüttelten den Kopf.


,,Dann bezahle ich jetzt, ihr könnt ja noch in Ruhe austrinken, aber das wir dann auch gleich mal fahren.“, sagte Stephan und alle nickten.
Tatsächlich rief er dann auch den Kellner und bezahlte die Rechnung, die auch nicht gerade gering war, so viele Scheine wie er aus seinem Portemonnaie zog.
Wir tranken dann in Ruhe noch unsere Gläser aus und machten und dann gemeinsam auf den Weg zum Auto.
Wie wir bereits her gekommen sind, fuhren wir dann auch wieder zurück zum Proberaum.
Dort gingen wir dann rein und setzten uns auf die Couch.
,,Ich bin immer noch voll.“, sagte Kevin und hielt sich seinen Bauch.
,,Bei mir geht es heute. Ich habe meine Grenzen erkannt und weiß jetzt, wie weit ich gehen kann.“, sagte Stephan und ich lachte leise.
,,Oh man, ich hab keine Ahnung, was ihr habt, aber ich fühle mich echt gut und bin voller Tatendrang noch etwas zu tun. Wie sieht es aus? Sollen wir nochmal was spielen?“
,,Tja, da kommen wir wohl nicht dran.“, lachte Stephan und nickte.
,,Ja, dann spielt mal was und wir geben euch dann Tipps und sagen euch, wo wir noch Verbesserungsbedarf sehen.“
Wir nickten und machten uns dann auch gleich an die Arbeit.
Einige Stunden verbrachten wir damit uns von den Jungs immer wieder Tipps geben zu lassen und spielten bzw. sangen dann auch teilweise mit ihnen zusammen.
Erst als es dann schon spät in der Nacht war und wir alle auch ordentlich müde waren, blickte Kevin auf die Uhr und das nur um festzustellen, dass es bereits 2 Uhr waren.


,,Ich würde sagen es reicht für heute, es sind schon zwei Uhr und ihr müsst ja auch zurück.“, sagte Kevin und wir nickten.
,,Komm, dann rauchen wir noch eine und dann fahren wir heim.“, sagte Stephan und gemeinsam setzten wir uns dann wieder auf die Couch.
,,Ich denke wir haben euch aber auch für heute genug gezeigt. Man sieht euch an, dass die Köpfe qualmen.“, lachte Pe und wir nickten, denn es war wirklich eine Menge Arbeit, die wir da auf uns genommen haben, aber das musste wohl auch einfach sein, denn wir wollten ja schließlich auch besser werden und es gab wohl auch kaum einen besseren Lehrer, als die Jungs von den Onkelz persönlich.
Gemeinsam rauchten wir dann noch eine Zigarette und eigentlich war auch alles normal, außer Kevin, der sich irgendwie komisch verhielt, aber ich konnte nicht wirklich deuten, was mit ihm los war.
In dem Moment würde es wohl auch blöd kommen, wenn ich ihn fragen würde, weswegen ich den Gedanken dann auch gleich wieder verwarf.
Nachdem wir die Zigaretten dann geraucht hatten, gingen wir gemeinsam zum Auto und verabschiedeten uns dort.
Leider wussten wir nicht genau, wann wir uns das nächste Mal sehen würden, da die Jungs noch einiges zu tun hatten, aber wir hatten uns fest vorgenommen zu schreiben und zu telefonieren und auf den laufenden zu bleiben.
Spätestens wenn das Testergebnis dann da war, wollten wir uns dann auch nochmal treffen.
Gemeinsam mit Pascal, Marc und Elvis stieg ich dann in den Wagen und machten uns dann auf den Weg wieder zurück ins Heim.


Dort würde ich dann auch nochmal mit Elvis reden, wenn ich das schaffen würde und vor allem den Mut hatte, ihn auch wirklich anzusprechen.
Am Heim angekommen verabschiedeten wir uns noch von Marc und Pascal und gingen dann nach drinnen.
Auf die spitze Bemerkung, dass wir ja schon wieder zu spät seien, sagte ich nichts, denn ich wollte jetzt einfach nur noch ins Bett und dann vielleicht noch mit Elvis reden.
Also ging ich ohne darauf noch einzugehen in mein Zimmer.
Auch Elvis schien darauf nichts mehr sagen zu wollen und ging mit mir ins Zimmer. Dort ließ ich mich dann auch gleich auf das Bett fallen und streckte alle Viere von mir.
Elvis kam auch gleich zu mir und setzte sich auf meinen Schoß, während er zärtlich mit seiner Hand über meinen Bauch und meine Brust streichelte.
,,Was sollte das denn eben in den Restaurant?“, fragte ich und Elvis zuckte die Schultern.
,,Keine Ahnung, was war denn da?“
,,Als du da meine Hand genommen hast.“
,,Ich habe da einfach das Bedürfnis gehabt das zu tun und ich hatte auch nicht wirklich das Gefühl, dass es dich gestört hat.“, sagte Elvis und zuckte mit den Schultern.
,,Nein, gestört hat es mich eigentlich ja auch nicht, aber ich hatte einfach keine Ahnung, wie ich damit umgehen sollte. Ich meine du hast doch immer gesagt, dass du geheim halten willst, dass wir uns näher stehen.“
,,Nein, ich wollte das Vögeln erst einmal für mich behalten, was aber nicht bedeutet, dass ich nicht auch in der Öffentlichkeit mit dir kuschel oder so.“


,,Ist das nicht das Gleiche?“, fragte ich mit hochgezogener Augenbraue und Elvis schüttelte den Kopf.
,,Nein, das ist es nicht. Ich meine wir haben doch nicht in der Öffentlichkeit gevögelt, obwohl mich das ja auch noch reizen würde.“, grinste er und beugte sich dann zu mir runter und küsste sich meinen Hals entlang.
Gedankenverloren streichelte ich durch seine Haare und war nicht wirklich bei der Sache, was Elvis auch zu bemerken schien und aufhörte, sich allerdings nicht von mir abwandte, sondern mir in die Augen blickte und den Kopf etwas schief legte.
,,Was ist los?“, fragte er sanft und streichelte mit seiner Hand über meine Wange und durch meine Haare.
,,Was soll los sein?“
,,Das würde ich ja gerne von dir wissen. Irgendwas stimmt doch nicht mit dir. Hast du keine Lust?“
,,Doch, schon.“
,,Aber?“
,,Nichts aber. Ich hab immer Lust auf dich. Aber mich lässt das Gespräch mit Kevin irgendwie nicht los.“
,,Worüber habt ihr denn geredet oder meintest du nicht das auf dem Parkplatz?“
,,Doch, genau das.“
,,Worum ging es denn und warum lässt es dich nicht mehr los?“
,,Na ja, es ging um dich und mich.“
Elvis sah mich mit hochgezogener Augenbraue an und hatte natürlich keine Ahnung, was ich ihm damit sagen wollte, was mich seufzen ließ.


,,Geht das etwas genauer?“
,,Du bedeutest mir verdammt viel und ich hoffe, dass du das auch weißt.“, begann ich meine Erklärung, brach dann aber doch wieder ab und ließ es erst einmal so stehen.
Vielleicht sollte ich mich ja auch langsam an die Sache ran trauen.
,,Ja, das weiß ich. Aber du bedeutest mir doch auch verdammt viel, sonst hätte ich es doch zwischen uns nie so weit kommen lassen.“
Ich nickte, denn das leuchtete mir ein, aber ich hatte immer noch kein gutes Gefühl bei der ganzen Sache.
,,Ich weiß auch nicht, ich hab irgendwie im Moment keine Ahnung, wo ich bei dir noch stehe.“
,,Wieso weißt du das denn nicht? Waren meine Signale etwa nicht eindeutig genug?“
,,Was für Signale?“, fragte ich verwirrt und sah ihn auch so an, denn jetzt stand ich mir wirklich auf dem Schlauch.
,,Ich habe die letzten Tage bei dir im Bett geschlafen. Hab viel mit dir gekuschelt und deine Nähe gesucht.“
,,Ja, aber ich habe keine Ahnung, warum du das tust. Ich meine das hast du sonst ja auch nicht getan und ich hab auch keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll.“
,,Stört es dich etwa?“
,,Nein, das nicht, aber ich kenne es nicht von dir und es verwirrt mich. Ich hab doch keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll.“
,,Lass dich nicht davon verwirren. Ich bin einfach nur gerne in deiner Nähe und deswegen suche ich sie. Ich wollte dich damit nicht verwirren, aber ich dachte, dass es dir auch gefällt und das du das auch willst.“


,,Es gefällt mir ja auch und eigentlich will ich das ja auch, aber ich kenne diese extreme Nähe zu einem Menschen eben einfach nicht und kenne es auch nicht, wenn mir jemand so nahe geht, wie du es tust. Das alles verwirrt mich einfach.“
,,Das verstehe ich, aber wenn es dir so schlecht damit geht, dann sollte ich vielleicht etwas zurücktreten.“, sagte er und kletterte auch gleich von mir runter.
Seufzend beobachtete ich ihn dabei und ging davon aus, dass er sich einfach nur neben mich setzte, aber da hatte ich mich getäuscht, denn er stand komplett von dem Bett auf.
,,Wo gehst du hin?“, fragte ich leise, denn ich wollte nicht, dass er geht.
,,Ins Bett. Es ist schon spät und morgen ist wieder Schule. Wir sollten uns hinlegen.“, sagte er und begann auch gleich sich auszuziehen.
,,Schläfst du nicht bei mir?“, fragte ich immer bemüht nicht zu enttäuscht zu klingen.
,,Nein, ich denke, dass es besser wäre, wenn ich in meinem Bett schlafe. Immerhin wollte ich ja auf Abstand gehen.“, sagte Elvis und kuschelte sich dann auch schon ins Bett.
Ich seufzte lautlos und verschränkte die Arme unter meinem Kopf.
Immer wieder blickte ich zu Elvis rüber, aber der hatte sich mit dem Gesicht zur Wand gelegt und schien auch zu schlafen, denn er rührte sich nicht und machte auch sonst kein Geräusch.
Noch eine ganze Weile lag ich einfach in meinem Bett und hatte keine Ahnung, was ich machen sollte, bis mir dann die Idee kam, dass ich vielleicht nochmal mit Kevin reden konnte.


Vielleicht hatte er ja eine Lösung parat.
Ich griff nach meinem Handy, was ich auf dem Nachtschrank neben mir liegen hatte und öffnete das Nachrichtenfenster um meinen Text einzugeben.

`Hey Kevin, tut mir leid, dass ich dich so spät noch stören muss, hoffe du hast noch nicht geschlafen? Gruß Julian´

Ich sendete die Nachricht ab und legte das Handy auf meinen Bauch, denn so würde ich merken, wenn es vibrierte.
Allerdings tat es das erst einmal nicht und ich war mir sicher, dass Kevin wohl auch schon schlief und mir deshalb auch nicht mehr schrieb.
Nach einer ganzen Stunde, in der ich einfach im Bett gelegen hatte und die Decke anstarrte, entschied ich mich eine rauchen zu gehen.
Ich schnappte mir mein Handy und meine Zigaretten und stand dann auf.
Möglichst leise schlich ich schon förmlich durch die Gänge zur Gartentüre, denn ich hatte keine Lust jetzt auch noch von Martin oder Monika entdeckt zu werden, die ja auch diese Nacht wieder Dienst hatten.
Mit flinken Schritten huschte ich durch die Gartentüre und ging ein paar Schritte, um mich dort auf eine Bank zu setzen.
In dieser Nacht war es wieder verdammt hell, denn der Mond war immer noch voll.
So konnte ich alles genau erkennen und hatte zur Not ja auch noch mein Handy.
Ich zog eine Zigarette aus der Packung und zündete diese auch gleich an.
Den Qualm inhalierte ich tief und ließ ihn dann erst meinen Lungen entweichen.
Erneut versank ich in meinen Gedanken und wusste, dass ich es mir mit Elvis jetzt richtig verscherzt haben musste.


Mehr als heftig zuckte ich zusammen, als mein Handy in meiner Hand vibrierte, denn damit hatte ich nun gar nicht mehr gerechnet.
Als ich dann darauf blickte und eine Nachricht von Kevin entdeckte, war ich dann doch schon erleichtert, dass ich ihn scheinbar nicht geweckt hatte.
Ich öffnete die Nachricht und las die Zeilen von ihm.

`Hey Kleiner, das ist kein Problem. Ich hab dir doch gesagt, dass du dich immer melden kannst, wenn etwas ist. Ich war gerade nur mit Stephan noch in einem intensiven Gespräch. Wie kann ich dir denn helfen?´

Ich verdrehte die Augen, hatte denn jeder Sex außer mir?
Waren bei jedem die Frühlingsgefühle ausgebrochen, oder was gab das jetzt?
Natürlich würde ich mich für die beiden freuen wenn sie zusammen kommen würden, aber ich musste doch nicht wissen, wann sie vögelten und wann nicht.
Dennoch wollte ich aber antworten, was ich dann auch gleich tat.

`Sorry, ich wollte nicht stören. Seid ihr denn jetzt endlich zusammen? Ich meine du liebst Stephan doch.´

Auf seine letzte Frage ging ich gar nicht mehr ein, denn ich wollte mit Sicherheit nicht stören, wenn er mit Stephan zugange war.
Ich würde auch irgendwie alleine zurecht kommen, denn das war ich bis jetzt ja auch immer und das ja auch bevor ich Elvis und Kevin kannte.


Erneut zog ich an meiner Zigarette, nur um festzustellen, dass die scheiß Kippe aus war.
Genervt seufzend schüttelte ich den Kopf und spürte deutlich Aggressionen in mir aufkeimen.
Allerdings kam ich nicht dazu diese frei zu lassen, denn mein Handy vibrierte erneut.
Ich öffnete die SMS und las, was Kevin geschrieben hatte.

`Du störst nicht. Ich bin mir noch nicht so sicher. Ich habe Stephan eben gesagt, was ich für ihm empfinde, aber da hat er sich noch nicht wirklich zu geäußert. Aber das ist ja auch nicht so wichtig. Hast du mit Elvis gesprochen?´

Ich seufzte als ich die Zeilen las, denn so würde ich wohl doch nicht drum herum kommen, ihm zu erzählen, was es gegeben hat.
Allerdings kam ich nicht wirklich dazu auf die Nachricht zu antworten, denn ich hörte Geräusche von der Gartentüre aus, die mich aufschauen ließen, denn ganz offensichtlich bekam ich Besuch.
Kurze Zeit später hörte ich dann auch wirklich Schritte, dachte mir aber nichts dabei, denn eigentlich rechnete ich mit Elvis, weshalb ich auch nicht wirklich aufblickte, sondern mein Handy anstarrte und keine Ahnung hatte, was ich Kevin jetzt noch schreiben sollte.
,,Was ist denn hier los?“, fragte eine mir bekannte Stimme, die aber definitiv nicht zu Elvis gehörte.
Fassungslos blickte ich in die grünen Augen meines Gegenübers und konnte nicht glauben, was ich da sah.


,,Was machst du denn hier?“, fragte ich verwirrt, aber auch schockiert und irgendwie auch erfreut.
,,Ich bin angerufen worden, weil du nicht ins Bettchen gehen willst, du böser böser Junge.“, lachte er und ich seufzte.
,,Kamen Martin und Monika etwa wirklich nicht damit klar, dass ich noch eine rauchen gegangen bin?“
,,Nein, Monika ging es nicht gut und sie haben keinen anderen erreicht und dann haben sie vollkommen verzweifelt mich angerufen und dann bin ich hergekommen. Ich werde jetzt die restliche Nacht noch für Monika übernehmen.“, sagte Kai und ich nickte.
Er war doch immer noch mein Lieblingsbetreuer und mit ihm würde ich auch sicher keine Probleme bekommen.
,,Aber warum sitzt du denn noch hier und wo ist denn deine bessere Hälfte?“
,,Du meinst Elvis? Im Bett.“
,,Ihr beiden seid doch sonst so unzertrennlich. Ärger im Paradies?“
,,Es hat nie eins gegeben.“
,,Seid ihr nicht zusammen?“, fragte Kai und wirkte nun überrascht, aber ich schüttelte nur den Kopf.
,,Tut mir leid, dass sah für mich immer so aus, als wäre es so. Was ist denn dann los?“
,,Ich hab keine Ahnung, ist halt im Moment alles ein bisschen viel was da gerade so auf mich zukommt und ich hab halt auch nicht wirklich jemanden, mit dem ich reden kann oder will.“


,,Du kannst mit mir reden, wenn du das möchtest. Ich bin zwar jetzt wieder im Dienst, aber du kannst mir trotzdem vertrauen.“
Ich nickte seufzend, denn ich hatte keine Ahnung, ob ich das wirklich wollte und konnte und ob da so eine gute Idee war.
Kai legte einen Arm um mich und zog mich auch gleich in seine Arme.
Mehr aus Gewohnheit kuschelte ich mich auch gleich an ihn, denn das tat ich bei Elvis auch und er hatte sich bis jetzt noch nicht darüber beschwert.
,,Erzähl mir, was dich bedrückt.“
,,Ich glaube ich habe meinen Vater kennengelernt.“, sagte ich leise und schloss die Augen.
,,Aber das ist doch großartig.“, sagte Kai nach einer ganzen Weile und ich seufzte, denn ich wusste, dass er die Pause nur gelassen hatte, weil er wahrscheinlich keine Ahnung hatte, was er dazu sagen sollte.
,,Nein, irgendwie nicht. Vielleicht auch doch, ich habe keine Ahnung. Es ist mir zu viel.“
,,Wieso? Was denn genau?“
,,Na ja, er tauchte auf einmal auf und meinte, dass er die Vermutung hätte, dass er mein Vater sei und das er das gerne testen würde, denn wenn er es wirklich ist, dann will er mich hier raus holen und neues Leben und so ein bla bla.“
,,Aber auch das kann doch nicht verkehrt sein. Ich meine du bist noch jung und da kannst du doch auch froh sein, dass du deinen Vater noch gefunden hast, bevor er vielleicht nicht mehr erreichbar ist.“
,,Ja schon, aber ich habe all die Jahre keinen Vater gehabt und auch nicht wirklich jemanden, der sich um mich kümmert. Ich habe das alles immer alleine gemacht bis ich Elvis kennengelernt habe und bei allem kann er mir auch nicht helfen.“


,,Aber ich hatte schon das Gefühl, dass Elvis dir eine große Hilfe war.“
,,Ja, auf jeden Fall. Das will ich ja auch nicht abstreiten, aber da läuft ja im Moment auch nicht alles so wie es sein sollte.“
,,Eins nach dem anderen. Erzähl erst mal das mit deinem eventuellen Vater zu Ende und dann kommen wir auf Elvis zu sprechen.“
,,Da gibt es eigentlich nicht mehr viel zu erzählen. Er hatte die Vermutung, wir sind dann am nächsten Tag, also gestern im Klinikum gewesen und haben da einen Vaterschaftstest gemacht. In zwei Wochen ca. bekommen wir dann das Ergebnis und bis dahin müssen wir warten.“
,,Das ist ja aber nicht mehr so lange. Aber ich werde das Gefühl auch nicht los, dass dir noch mehr auf der Seele liegt außer das mit deinem eventuellen Dad und Elvis.“
,,Wenn ich wirklich sein Sohn bin, dann habe ich einen berühmten Vater.“, sagte ich leise und war mir nicht mal sicher, ob Kai das überhaupt gehört hatte.
,,Aber da kannst du nichts für und es hat ja auch sicherlich Vorteile. Wer ist es denn?“
,,Kevin Russell.“, nuschelte ich mehr als das ich es klar aussprach und war mir schon fast sicher, dass er es nicht verstanden hatte, denn ich hätte es auch nicht verstanden, wenn ich es nicht gewusste hätte.
,,Wer ist dein Vater? Julian, bitte klar und deutlich, ich verstehe dich sonst nicht.“
,,Kevin Russell.“, sagte ich nun deutlich und setzte mich gerade hin, womit ich mich auch gleich aus seiner Umarmung löste.
,,Du meinst Kevin Russell? Also der Onkelz Kevin Russell. Quatsch der Kevin Russell von den Onkelz meinte ich?!“


Ich nickte nur, was sollte ich darauf sonst noch sagen, denn jetzt war es raus.
,,Das ist eine Überraschung, aber ich finde das nicht schlimm. Ich meine da spricht doch eigentlich nichts gegen. Vielleicht hast du bei ihm ein besseres Leben.“
,,Keine Ahnung. Ich weiß ja nicht mal, ob ich überhaupt sein Sohn bin und wenn dann weiß ich auch noch nicht, wie es da weiter gehen soll. Ich meine was wird dann aus Elvis? Er hat wahrscheinlich ja auch einen berühmten Vater.“
,,Aber nicht Kevin, oder?“, fragte Kai vorsichtig und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, aber Stephan Weidner.“
,,Was? Das ist krass. Damit hätte ich ja gar nicht gerechnet.“, sagte er und wirkte dabei auch noch verdammt ehrlich.
,,Ich ehrlich gesagt auch nicht. Ich meine Kevin und Stephan sind wirklich toll und ich hab die beiden auch direkt in mein Herz geschlossen, zumindest soweit das geht, aber ich habe einfach keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll, wenn die beiden jetzt wirklich unsere Väter sind. Ich meine dann wird sich alles ändern und dann verliere ich vielleicht Elvis und das will ich ja auch nicht.“
,,Das verstehe ich, aber wieso solltest du ihn deshalb verlieren?“
,,Keine Ahnung. Ich meine wenn er wirklich der Sohn von Stephan ist, dann hat der schon gesagt, dass er Elvis zu sich nehmen will. Dann sehe ich ihn nicht mehr, unabhängig davon, was bei Kevin und mir raus kommt.“
,,Aber das ist doch auch Blödsinn. Ich meine ihr könnt euch doch dann trotzdem jederzeit treffen und wenn Kevin auch dein Vater ist, dann wirst du ja auch zu ihm ziehen. Aber ich bin sicher, dass ihr euch dann trotzdem sehen werdet. Ich meine alleine doch schon wegen eurer Band und Kevin und Stephan sind doch auch befreundet.“
,,Ja schon, aber ich habe keine Ahnung. Ich hab kein gutes Gefühl bei der Sache.“


,,Du solltest dich da echt nicht so verrückt machen, dass wird wieder, da bin ich mir sicher. Komm her.“, sagte er und zog mich erneut in seine Arme.
Ich kuschelte mich dann auch wirklich wieder an ihn, denn er konnte ja auch nichts für diese scheiß Situation.
,,Was ist denn jetzt mit Elvis und dir? Da hattest du doch auch noch etwas, was dich so traurig gemacht hatte.“
,,Ja, Ich weiß auch nicht, er verhält sich in letzter Zeit total komisch und eine Ahnung. Ich hab ihn drauf angesprochen, weil ich es nicht einordnen kann und dann hat er sich irgendwie verletzt gefühlt und dann war´s vorbei mit der Ruhe und dem Frieden.“
,,Wieso? Was ist denn passiert?“
,,Nun ja, wir sind uns in letzter Zeit noch näher gekommen als vorher schon. Mich hat es nicht wirklich gestört, aber ich konnte es eben auch nicht einordnen. Ich fühle Dinge, die ich nicht kenne und keine Ahnung, ist alles etwas komisch. Das hat dann auch Kevin gemerkt und ich hab mich dann mit ihm darüber unterhalten. Er sagte mir, dass ich mich wohl offensichtlich in ihn verliebt hätte. Ich hatte keine Ahnung, wie ich damit umgehen sollte, denn er ist doch immer noch mein bester Freund und da konnte ich mich doch nicht einfach so in ihn verlieben.“
,,Das ist schon klar, dass du da verwirrt bist, aber das solltest du nicht sein. Die Liebe ist etwas sehr schönes und das solltest du dir zum Vorteil machen und nicht daran verzweifeln. Genieße es einfach und lass es auf dich zukommen, du musst doch nicht alles hinterfragen, oder?“
,,Aber das macht mir Angst, eben weil ich es nicht kenne.“


Ich spürte, dass ich immer verzweifelter wurde und das ich auch keine Ahnung hatte, wieso ich ausgerechnet Kai mein Herz ausschüttete, aber ich fühlte mich damit irgendwie besser und vergaß in dem Moment sogar, dass ich eigentlich noch Kevin zurück schreiben musste.
Das Handy hatte ich mit meinen Zigaretten auf die Bank neben mich gelegt und schenkte beidem keine Beachtung mehr.
Kai streichelte mir sanft durch die Haare und unwillkürlich schloss ich meine Augen.
Ich wusste nicht wieso, aber in dem Moment tat die Nähe von ihm einfach gut und ich konnte sie in vollen Zügen genießen.
Es war nicht wie bei Elvis, da war es intensiver, aber so war es auch sehr schön und genießen konnte ich es auf jeden Fall.
,,Hast du ihm das gesagt?“
,,Was?“, fragte ich verwirrt, denn über meine Gedanken hatte ich das Gespräch schon wieder ganz vergessen.
,,Das es dir Angst macht und das du damit nicht umgehen kannst?!“
,,Ja, das habe ich ihm gesagt, aber darauf hat er mich ja alleine gelassen. Er hat sich dann ins Bett gelegt und hat nicht mehr mit mir geredet. Ich habe keine Ahnung, was ich falsch gemacht habe, denn ich habe ihm doch nur gesagt was ich fühle und was in mir vorgeht.“
,,Vielleicht hat er das auch als Abfuhr gewertet und hat sich deshalb zurück gezogen.“
,,Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe ihm ja gesagt, dass es mich nicht stören würde, wenn er die Nähe zu mir sucht.“


,,Ich denke Elvis wird das einfach falsch verstanden haben und deswegen hat er so reagiert. Vielleicht solltest du morgen nochmal in Ruhe mit ihm reden.“
,,Ja, jetzt kann ich es ja auch nicht mehr, denn er scheint ja zu schlafen. Ich sitze ja auch nicht erst seit ein paar Minuten hier und er ist nicht raus gekommen.“
,,Mach dir keinen Kopf, morgen sieht die Welt schon wieder anders aus. Manchmal müssen wir einfach eine Nacht drüber schlafen.“
Ich nickte, denn das leuchtete mir ein.
Das hatte ich auch schon öfter und am nächsten Tag war dann auch wirklich einiges leichter, zumindest wirkte es so.
,,Ja, ich denke du hast Recht.“, sagte ich und hob den Kopf, um Kai anzusehen.
Allerdings hatte ich nicht beachtet, dass ich ja auch immer noch mit Kai gekuschelt hatte und ihm somit auch ziemlich nahe kam, als ich ihn anblickte.
Ich versank in dem Moment vollkommen in seinen Augen und vergaß einfach alles um mich herum.
Gesteuert von meinem Verlangen und weniger aus Gefühlen zu Kai näherte ich mich ihm und legte dann auch gleich meine Lippen auf seine.
Sanft spielte ich mit meiner Zunge an seinen Lippen, und nach kurzem Zögern gewährte Kai mir dann auch Einlass und unsere Zungen fochten einen sanften Kampf aus, der immer leidenschaftlicher wurde.
Allerdings brach Kai dann den Kuss abrupt ab und sah mich kopfschüttelnd an.
,,Das geht nicht, Julian. Du bist minderjährig und außerdem wohnst du hier. Ich bin dein Betreuer. Das würde nur Ärger geben.“
,,Aber das muss doch keiner wissen und ich bin sicher, dass es mir auch helfen würde und um uns zu helfen wirst du doch auch bezahlt, oder?“


,,Natürlich werde ich dafür bezahlt mich um euch zu kümmern, was aber nicht auch gleich bedeutet, dass ich mit euch vögel. Julian, ich würde mich damit strafbar machen. Ich könnte dafür in den Knast gehen und meinen Job verlieren.“
,,Entspann dich mal. Es ist mitten in der Nacht und hier kommt auch sicher keiner raus. Ich will es doch, also ist es doch nur halb so schlimm, denn du zwingst mich doch zu nichts. Das ist dann halt einfach eine andere Form der Therapie oder des drum kümmern´s.“
,,Das können wir nicht machen. Du bist wirklich verdammt attraktiv und ich würde das unter anderen Umständen auch direkt mit dir tun, aber nicht so.“
,,Ich hätte nicht gedacht, dass du doch so ein Spießer bist.“, sagte ich und verschränkte die Arme vor der Brust.
In dem Moment muss ich wohl wie ein kleines trotziges Kind gewirkt haben, aber das war mir in dem Moment auch egal.
,,Das hat doch nichts mit spießig zu tun. Ich will einfach nur nicht, dass uns einer sieht und wir Ärger bekommen, denn auch für dich würde es den dann geben.“
,,Aber ich nehme das in Kauf. Ich will das und ich will mit dir vögeln. Ich glaube, dass es mir helfen würde, aber wenn du nicht willst, dann gehe ich jetzt in mein Zimmer.“, sagte ich zum Ende hin immer leiser und versuchte möglichst enttäuscht zu klingen, bevor ich dann auch aufstand.
Ich hört Kai seufzen, ging da aber nicht mehr drauf ein, sondern sammelte mein Handy und meine Zigaretten zusammen.
Mit einem letzten Blick auf Kai setzte ich mich dann langsam in Bewegung und hoffte, dass Kai mich vielleicht trotzdem nochmal zurück rufen würde.
,,Juli, warte.“, sagte Kai dann doch, gerade als ich ein paar Schritte gegangen war und blieb dann auch stehen.


Ich hörte hinter mir Geräusche, drehte mich aber nicht rum.
Zwei Arme schlangen sich um meinen Körper und mir wurde ein Kuss auf den Kopf gedrückt.
,,Ich tue es, okay. Einmalige Sache, keine Gefühle und vor allem vollkommenes Stillschweigen. Wir kommen beide in Teufel´s Küche wenn das raus kommt.“
,,Ich sage nichts, versprochen. Gefühle hab ich für Elvis und ja, es ist auch nur einmalig.“
,,Okay.“, hauchte Kai mir ins Ohr und streichelte sanft mit seiner Hand unter mein T – Shirt und über meinen Bauch und meine Brust.
Ich lehnte mich auch gleich genüsslich seufzend gegen ihn und schloss für einen kurzen Moment die Augen.
Allerdings hielt das auch nicht lange, denn Kai drehte mich in seinen Armen um und zog mich dann erneut in seine Arme.
Ich kuschelte mich wieder eng an ihn, während er zwei Finger unter mein Kinn legte und mich sanft zwang ihn anzublicken, was ich dann aber auch wirklich tat.
Er lächelte sanft, blickte mir tief in die Augen und legte dann seine Lippen erneut auf meine.
Während er mit seiner Zunge an meinen Lippen spielte und um Einlass bat, streichelte ich mit meinen Händen unter sein T – Shirt und über seine nackte Haut.
Er hatte gut trainiert, dass musste man ihm lassen, denn er hatte einen wahnsinnig tollen Körperbau.
Eigentlich stand ich nicht so auf die Muskelmänner, aber bei Kai konnte ich eine einmalige Ausnahme machen.


Aber auch Kai streichelte über meinen Körper, während unsere Zungen einen leidenschaftlichen Kampf ausfochten.
Nachdem wir uns dann wieder voneinander gelöst hatten, befreite ich Kai von seinem T – Shirt und schmiss es auf die Bank, damit es nicht dreckig wurde.
Er half mir dabei und ließ auch zu, dass ich mich anschließend an seiner Hose zu schaffen machte.
Diese öffnete ich dann auch und befreite ihn davon, wobei er mir natürlich auch gleich half.
Auch diese schmiss ich hinter uns auf die Bank und hockte mich auch gleich vor ihm.
Mit meiner Hand streichelte ich über seine Mitte und konnte deutlich spüren, dass sich sein Schwanz bereits zur vollen Länge nach aufgestellt hatte, was mich grinsen ließ.
Es war nur zu deutlich zu spüren, dass er ungeduldig wurde, was mich nur noch ein bisschen breiter grinsen ließ, bevor ich ihn dann auch von seinen Shorts befreite und diese ebenfalls auf die Bank schmiss.
Ich zögerte nicht lange, sondern nahm seinen Mund auch gleich der vollen Länge nach in den Mund, was Kai heftig aufstöhnen ließ.
Sofort begann ich meinen Kopf zu bewegen, wo er mir auch noch eine ganze Weile entgegen kam, sich dann aber sanft von mir löste.
Fragend blickte ich ihn an und hatte keine Ahnung, was ich falsch gemacht haben sollte.
,,Du wolltest vögeln. Das ist kein vögeln.“, sagte er und zog mich auf die Beine.
,,Aber es gehört doch dazu.“


,,Drauf geschissen. Wir sind nicht zusammen und du willst mir auch nichts beweisen oder mich von dir überzeugen.“
Ich nickte, denn da hatte er Recht, das wollte ich wirklich nicht.
Kai befreite mich ohne ein weiteres Wort dann ebenfalls von meinen Boxershorts und schmiss diese auf die Bank zu seinen Kleidern, bevor er mich dann rum drehte und meinen Rücken runter drückte.
Ich stützte mich mit den Händen auf der Bank ab und spürte kurze Zeit später auch schon seine Hand auf meinem Arsch.
Immerhin dachte er offensichtlich an die Vorbereitung, denn normal war ich nicht der passive Part und hatte da auch noch nicht so viel Erfahrung.
,,Bereit?“, fragte Kai und ich nickte, während ich nochmal tief Luft holte und mich voll und ganz entspannte.
Kai drang zur Hälfte mit einem Finger in mich ein, was mich dazu brachte mich ihm auch gleich entgegen zu bewegen, denn ein Finger war noch nicht wirklich schlimm.
Er drang mit diesem komplett in mich ein und als ich ihm auch dort entgegen kam, begann er ihn zu bewegen.
Auch hier kam ich ihm weiterhin entgegen und stöhnte leise vor mich hin.
Kai erhöhte dann auch gleich auf einen zweiten Finger, mit dem er ebenfalls zur Hälfte in mich eindrang, was ich erneut mit einem leisen Stöhnen quittierte.
Diesmal ließ ich mir allerdings länger Zeit, bevor ich ihm entgegen kam, denn ich wollte mir ja auch nicht weh tun lassen.
Kai ließ mir aber auch die Zeit und drängte mich nicht, wofür ich ihm auch wirklich sehr dankbar war.
Nach einer Weile drückte ich mich ihm dann aber doch entgegen.


Kai drang dann auch mit diesem Finger komplett in mich ein, was mich erneut leise aufstöhnen ließ, ich mir aber auch hier noch etwas Zeit nahm.
Nach einer Weile drückte ich mich ihm dann auch hier entgegen und Kai begann seine Finger zu bewegen.
Einen kurzen Augenblick zögerte ich noch, kam ihm dann aber auch weiterhin entgegen.
Diesmal war es an Kai sich noch etwas Zeit zu nehmen, bevor er dann einen dritten Finger dazu nahm und mit diesem ebenfalls zur Hälfte in mich eindrang.
Ich stöhnte etwas lauter auf und kam ihm dann aber auch weiterhin entgegen nachdem ich mich dran gewöhnt hatte.
Auch Kai ließ sich dann noch ein bisschen Zeit, bevor er komplett mit dem Finger in mich eindrang.
Nach ein paar Augenblicken bewegte ich mich ihm dann auch wieder entgegen und er begann seine Finger zu bewegen.
Eine ganze Weile verharrten wir noch in der Position, bevor Kai dann seine Finger zurück zog, was mich enttäuscht seufzen ließ.
Ich hörte Kai hinter mir leise lachen und spürte dann kurze Zeit später auch schon seinen Schwanz an meinem Eingang.
Sofort drängte ich mich ihm entgegen, denn ich wollte ihn einfach nur noch spüren.
Das schien auch Kai zu bemerken, denn er drang auch gleich mit der Spitze in mich ein, was mich nur dazu brachte mich ihm noch weiter entgegen zu drücken und leise aufzustöhnen, aber Kai ging es nicht anders.
Er drang bis zur Hälfte in mich ein und auch das quittierten wir beide mit einem heftigeren Stöhnen.
Hier ließ ich mir wieder etwas Zeit, bevor ich mich dann weiterhin entgegen drückte.


Scheinbar aber etwas zu schnell, denn Kai hatte nicht genug Zeit um auszuweichen und drang deshalb der vollen Länge nach in mich ein.
Das allerdings störte mich nicht im geringsten, denn durch seine gute Vorbereitung tat das überhaupt nicht weh und stattdessen stöhnte ich einfach nur noch etwas lauter auf.
Kai ging es im ersten Moment nicht anders, allerdings begann er sich nicht zu bewegen.
,,Es tut mir leid, ich wollte dir nicht weh tun. Ist es sehr schlimm?“, fragte er und eine gewisse Unsicherheit konnte ich dann doch erahnen.
,,Nein, alles gut. Hat überhaupt nicht weh getan. Hattest eine gute Vorbereitung. Mach weiter.“, sagte ich ruhig und vor allem ehrlich, was dann auch Kai zu überzeugen schien, denn er begann wirklich sich zu bewegen.
Liebend gerne kam ich ihm entgegen und stöhnte immer wieder vor mich hin.
Es war anders als bei Elvis, nicht so intensiv und schön, aber es war auch nicht schlecht.
Kai hatte genug in der Hose, was das wieder gut machen könnte.
Wobei Elvis auch nicht zu verachten war und auch er nicht gerade wenig hatte.
Kai beschleunigte sein Tempo und ich kam ihm weiterhin entgegen.
Immer wieder beschleunigte er weiter sein Tempo, bis er schließlich alles aus sich herausholte und noch eine Hand nach vorne wandern ließ.
Er umfasste meinen Schwanz mit hartem Griff und begann seine Hand im Takt seiner Stöße zu bewegen.
Meine Atmung und auch mein Stöhnen beschleunigten sich immer weiter.
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