Wohin führt es uns?

von EicheEber
OneshotRomanze, Freundschaft / P18
Galina "Red" Reznikov Sam Healy
16.06.2017
16.06.2017
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16.06.2017 1.858
 
Es war abend in Litchfield. Kurz bevor die Schicht um 20 Uhr wechselt.
Healy saß in seinem Büro, um noch Berichte auszufüllen.
Mit seiner Lesebrille auf der Nase und einem Kugelschreiber in seiner rechten Hand, war er in seine Arbeit vertieft.
Plötzlich klopte es an seiner Tür.
„Herrein“ gab Healy von sich, ohne von seinen Berichten aufzusehen.
Herrein kam Red.
„Healy, wir müssen über diesen Küchenfrass reden! Das ist kein Essen. Vielleicht war es das früher mal aber DAS kam man nicht als Menschenessen bezeichnen. Ein Hund würde das noch nicht mal essen wollen.“
Sam sah über seine Berichte herrüber hinweg zu Red, die wütend vor seinem Tisch stand. „Red, ich kann da leider nichts machen. Ich hab da keinen Einfluss drauf, das kommt von wo höher. Noch höher als Caputo.“
Red verschrenkte die Arme und zog eine Augenbraue hoch.
„Du willst mir sagen, das wir weiterhin dieses Zeug zu uns nehmen müssen? Das ist Vergewaltigung unseres Geschmackssinns.“
Healy verdrehte leicht die Augen, als er die Berichte zur Seite legte. Er drehte sich wieder zu Red um und verschrenkte die Hände hineinander.
Beide sahen sich für einen kurzen momentan lang nur an. Es war zwar nicht so bedeutent, wie dieser Blickkontakt an Lonas Hochzeit, aber er sagte schon vieles.
„Red, ich muss dich bitten, wieder zu gehen.“ Sam sah als erster zur Seite, er konnte nicht in diese Augen sehen.
„Ach Sam, du machst mich fertig.“ Sie sah Healy immer noch an.
„Wenn du wüsstest.
Morgens wenn ich aufwache, da ist diese eine Person. Abends wenn ich versuche einzuschlafen, da taucht sie wieder auf.
Egal was ich tagsüber mache, ich habe nur diese eine Person im Kopf... und es ist nicht Katya.“
Er sah Red traurig an. Sam wusste genau, das Red nur mit ihm gespielt hat, um wieder die Küche leiten zu dürfen.
Er hat schon alles verloren, warum sollte er es ihr nicht sagen, was er empfindet.
Ohne auszusprechen, über wen Sam redete, wusste Red genau von wem er redet.
Red konnte nicht antworten, sonst war sie auch immer diese starke Person, die man nicht zu Boden zwingen konnte.
„Red, ich rede von dir. Ich will nicht, das du dich jetzt anderes verhalten sollst. Mir ist klar, das ich keine Chance habe.
Du bist hier eine Gefangene und ich arbeite hier. Es musste einfach mal gesagt werden, weil es mich jede Sekunde am Tag fertig macht.“
Sie wollte einfach in Boden versinken, aus diese Situation rauskommen.
Ganz sprachlos stand sie da, ohne zu wissen was sie sagen oder machen sollte.
Healy stand von seinem Stuhl auf und kam auf sie zu. Er bliebt kurz vor ihr stehen, ließ sie aber da stehen und ging zur Tür weiter.
Red stand weiterhin nur vor seinem Bürotisch stehen und starrte die Wand an und überlegte.
Er machte die Tür auf und bat Red nochmals drum zu gehen.
Red drehte sich um und ging auf die Tür zu.
Anstand durch die Tür zu gehen, bliebt sie neben Healy stehen und schloß die Tür mit der Klinge in der linken Hand und dem Schlüssel in der rechten, um sie ganz abzuschließen.
Die Papiergardinen vor den Fenstern wurden auch zu gezogen.
Red kam langsam auf Healy zu, der einen verwirrten Gesichtsausdruck hatte.
Jetzt stand Red genau vor ihm und nahm sein Gesicht in ihre Hände.
„Sam, ich möchte das du eins weißt. Alles was ich je zu dir gesagt habe, oder dir versuchte habe zu vermittelnt, war nicht gelogen. Ich habe nie mit dir gespielt. Ich habe meine Gefühle nur nie Preis gegeben, um nicht verletzbar zu sein.“
Wieder einmal sahen sich die beiden tief in die Augen. Ein kruzer moment verging.
Red zog sich leicht an Healy, um ihn so ein Kuss auf seine Wange zu geben.
Er schloß die Augen, um diesen Moment zu genießen.
Als Red von ihn abließ, hinterließ sie eine Rote stelle auf seiner Wange.
Reds Hände glitten von seinem Gesicht hinter seinen Kopf, um sich an seinem Nacken nieder zu lassen.
Healy wusste nicht, wie ihm geschieht. Er legte seine Hände auf Reds Hüfte.
Jetzt oder nie, dachte er sich. Er wollte mehr, er wollte wissen wie Red schmeckt, wollte sie ganz in sich aufnehmen.
Er beugte sich runter und ihre Lippen trafen sich. Kleine Feuerwerke machten sich in Healy bemerktbar und Red ließ dieser Kuss auch nicht kalt.
Es vergingen ein paar Sekunden und nach diesem einen Kuss folgten mehrere und wildere Küsse.
Nach einer Weile, ließ Red von ihm ab und sah ihn an. „Ich will dich. Jetzt“ flüßterte Red in sein Ohr.
„Jetzt? Hier?“ Healy war überrascht von dieser Aussage.
Natürlich hat er sich des öfteren schon diese Situation ausgemalt, wie er Red auf sein Schreibtisch nimmt, oder einfach auf seiner Bürocouch.
„Wag es ja nicht, mich jetzt hängen zu lassen.“ Drohte sie.
„Ich werde dich nie hängen lassen. Nur ich finde du hast besseres verdient, als das hier.“ Schmeichelte Healy
„Du kannst mich ja einfach mit nach Hause nehmen.“ Scherzte Red.
„Wie gerne ich das machen würde.“
Nochmals trafen ihre Lippen sowie Zungen aufeinander.
Plötzlich schob Healy Red leicht zurück in Richtung Schreibtisch. Dort angekommen, ließ Healy von ihr ab.
Mit einer Handbewegung schmiß er alles vom Tisch und hob Red auf die Platte.
Er stieß wieder zu ihr und Red Umschlung mit ihren Beinen seine Hüfte, um Healy noch näher kommen zu lassen.
Es dauerte nicht lange, da merkte Red das er hart wurde.
Viel Zeit für Vorspielt hatten sie nicht. Brauchten sie eigentlich auch nicht, da beide schon längere Zeit keinen Sex mehr gehabt haben.
Red hielt nun ihre Hände an seiner Brust und bemerkte, dass Healy Herz raste.
„Bist du aufgeregt?“ fragte Red mit einem Lächeln auf ihrem Gesicht.
„Ich hatte bis jetzt noch nie das Vergnügen, so eine schöne Frau zu küssen. Natürlich bin ich aufgeregt.“
Healys Hände ertasteten den Körper von Red und fingen an, sie von ihrer Kleidung zu befreien.
Erst löste er die Schürze, danach öftnete er ihre Kochjacke. Red hatte nur noch ihre Hose, ein Top und BH an.
Seine rechte Hand glitt in ihre Hose und ertastete ihre Mitte.
Red konnte nicht anders als aufzustöhnen. Schon allzulange wurde sie nicht so berührt. Healy merkte, das es ihr gefällt und bevor er weiter machte, zog er ihre Hose aus.
Jetzt hatte er freie Bahn und griff wieder sachte zur ihrer Mitte, die nun ganz feucht war.
Erst glitt ein Finger in ihr, nach kurzer Zeit folgte der zweite. Sie hatte ganz vergessen, wie es sich anfühlte und genoss es bis ins kleinste Detail. Eine Welle überkam sie und Red warf ihren Kopf in den Nacken. Healy bemerkte, wie ihre Finger sich in seine Haut gruben.
„Ich komme gleich“ keuchte sie und fing an lauter zu stöhnen.
Red presste Healy mit ihren Beinen näher an sich ran und als sie kam, küsste sie ihn Leidenschaftlich.
Sie war ganz ausser Atem und brauchte einen Moment, bis sie sich erholt hatte.
„Macht das nochmal aber diesmal will ich dich ganz in mir spühren.“ sagte Red mit einer lusterfüllten Stimme.
Dies ließ sich Sam nicht zwei mal sagen.
Er öffnete seine Hose und hervorragte sein Penis, den er an Reds feuchte Stelle ansetzte. Ganz vorsichtig glitt er in sie hinein, erst nur ein bisschen, um nicht voreilig  zu reagieren. Er setzte wieder von vorne an, um diesmal weiter vorzudringen.
Beim dritten mal stieß er ganz in sie hinein und beide fingen an zu keuchen.
Nach ein paar stößen, haben sie ihren Rhythmus gefunden und arbeiten zusammen.
Die Küsse wurde heißer und Leidenschaftlicher, die Stöße wurden harte, so dass der Tisch anfing sich mitzubewegen.
So liebten sie sich eine Weile lang, bis beide kurz vor dem Höhepunkt waren.
Red grub ihr Gesicht in Healys Schulter und versuchte ihr Stöhnen zu dämpfen.
Healy hingegen, war es egal, ob sie jemand hörte. Er posaunte quasi sein Stöhnen herraus. Als beide kamen, hielten sie sich noch ein Moment in den Armen und küssten sie ausgibig.
„Das war wunderschön“ träumte Red vor sich hin. „Das fand ich auch. Ich hoffe, das wir noch weitere Gelegenheiten dafür finden.“
Beide zogen sich wieder komplett an, doch plötzlich klopfte es an Healys Bürotür.
Erschrocken sahen sie sich an. „Healy, sind sie noch da?“ hörten sie eine Stimme fragen.
„Schnell, versteck dich unter meinen Schreibtisch“ flüsterte Healy Red zu.
Er wartete noch kurz einen Moment, bis Red in Sicherheit war.
Nun öffnete er die Tür nur ein bisschen und Caputo kam zum Vorschein.
„T-Dog, was kann ich für dich tun?“ lächelnd fragte Healy Caputo.
Der Gefängnisdirektor warf jedoch zuerst ein Blick in sein Büro, bevor er Antworten konnte. Er sah ein verwüsstetes Büro vor seinen Augen.
„Ist bei dir alles in Ordnung?“ und warf Healy einen Verdächtigen Blick zu, in sein Büro rein.
„Oh ja, es gab nur einen kleinen Zwischenfall. Aber mach dir keine Sorgen, es wurde alles geklärt und ich bin noch an Aufräumen.“
„Warum war deine Tür abgeschlossen?“ Caputo wollte diese Story, die Healy von sich gab nicht ganz glauben.
„Um kurz vor meinem Feierabend noch etwas Ruhe zu haben. Ich meine, diese Gören haben mein Büro demoliert, warum sollte ich da nicht in Ruhe aufräumen drüfen?
Jetzt sag mir endlich, was kann ich für dich tun?“
Caputo sah ihn misstrauisch an, aber gab dann nach. „Wir müssen uns noch um ein paar deiner Berichte unterhalten aber da du sichtlich noch beschäftigt bist, bitte ich dich morgen früh in mein Büro zu kommen, um dort alles zu klären.“
„Alles klar, T-Dog, wir sehen uns morgen“ Healy lächelte Caputo darauf hin nur ein. Caputo jedoch, war von diesem Anblick leicht verunsichert und ging den Gang runter.
Healy schloss die Tür, indem er mit dem Rücken gegenfiel.
„Das war knapp“ sagte er. Red kam aus ihrem Versteck hervor und ging auf Healy zu.
„Spannend war das.“ Sie sah in mit glänzenden Augen an. „Das könnte noch spaßig werden. Aber fürs erste mache ich mich erstmal auf den Weg in meine Bucht. Nachher fangen die Mädels noch an zu tuscheln, oder Piscatella findet mich so spät noch, obwohl ich morgen früh wieder Schicht habe.“ Beide küssten sich zum Abschied nochmal und wollten nicht voneinander los lassen.
„Ich möchte so gerne, das du bei mir bleibst“ gestehte Healy.
„Vertrau mir, hier kann ich dir nicht davon laufen.“ sagte Red zum Abschied und zwinkerte ihn zu.
Healy räumte noch einer Weile sein Schreibtisch wieder auf und ging darauf hin nach Hause mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Red machte sich auf, um direkt in ihre Bucht zu gehen. Doch sie wurde von mehreren aus der Küchenkolone gefragt, was jetzt mit dem Fraß ist, was sie immer vorgesetzt bekommen. „Wir müssen uns fürs erste mit dem zufrieden geben, was wir bekommen.“ gab sie jedem als Antwort.
Breit grinsend, machte sie sich Bett fertig. Endlich auf ihrere Matraze angekommen, versuchte sie zu schlafen. Obwohl sie Totmüde war, konnte sie nicht schlafen, da ihre Gedanken immer noch bei ihm waren. Genau so war es auf der anderen Seite, Healy lag in seinem Bett und hatte es noch genau vor Augen, wie Red wie Butter in seinen Händen war.
Nach mehreren Einschalf versuchen, träumten beide von der selben Sache.
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