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Ich bereue nichts

von grantaire
GeschichteDrama / P12 / Gen
Elphaba Thropp Fiyero Tigelaar/Tiggular
13.06.2017
16.06.2017
2
2.965
 
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13.06.2017 1.575
 
"ICH HABE GESAGT IHR SOLLT SIE LAUFEN LASSEN!" Wiederholte Fiyero nachdrücklich seinen Befehl, während er seine Waffe auf einen der Gardisten richtete. Er kannte ihn aus seiner Zeit in der Garde es war ein junger und für einen Gardisten sehr mitfühlender Mann namens Keris, doch das war jetzt nicht mehr wichtig Fiyero würde ohne zögern abdrücken wenn seinem Befehl nicht Folge geleistet würde.

"Lasst sie gehen oder ..." Fiyero hatte plötzlich eine Idee, von der er wusste dass sie erfolgreich sein würde. Blitzschnell drehte er sich um und richtete seine Waffe auf Glinda’s Kopf.

"Oder ihr könnt ganz Oz erklären wie die Garde des Zauberers untätig dabei zugesehen hat wie Glinda die gute weggepustet wurde“.

"Fiyero!" Sagte Glinda erschrocken und ungläubig. Fiyero brach es dass Herz sie so zu sehen doch er war fest entschlossen es zu tun um seine Elphaba zu retten.

"Lasst sie los." Wiederholte er energisch und spannte den Hahn seiner Waffe.

Die Gardisten beobachteten dies für einen Moment, dann entschieden sie schließlich, dass sie Glinda nicht unter ihrer Aufsicht sterben lassen konnten und stießen Elphaba zu Fiyero.

Fiyero zögerte nicht er packte Elphaba’s Besen und warf ihn ihr zu.

"Elphaba, verschwinde schnell!" Er musste seine Liebste doch schützen dafür war Fiyero entschlossen alles zu riskieren.Selbst wenn es sein Leben war.

"Nein, nicht ohne dich!" rief sie, beide tauschten einen Blick voller Schmerz und Glinda schien etwas sagen zu wollen.

"RUHE JETZT!" Fiyero hatte jetzt keine Zeit für irgendwelche Kommentare von seiner Ex Verlobten, er hasste es, sie zu verletzen, aber verzweifelte Zeiten verlangen nach verzweifelten Maßnahmen.

"GEH!" Verlangte er nochmals von Elphaba und versuchte, den Kloß zu bekämpfen, der in seinem Hals wuchs. Sie würde wieder gehen, genau wie an dem Tag, an dem sie in die Smaragdstadt ging, und er konnte es nicht ertragen. Er wollte doch sein Leben an ihrer Seite verbringen.

"Tu es!"  sagte Glinda schließlich sie war zwar immer noch sauer auf Elphaba aber Elphie war doch trotzdem noch ihre Freundin. Mit diesen Worten warf sie ihr  den schwarzen Hut, den sie ihr vor vielen Jahren gegeben hatte vor die Füße.

Elphaba schenkte Fiyero einen traurigen Blick, und obwohl es sie innerlich zerbrach,  es zu tun, lief sie von der Lichtung und flog nach Westen.

"Gut, zumindest kann ich sterben in dem Wissen dass Elphaba sicher ist." Dachte Fiyero, als er versuchte, nicht zu Weinen jetzt war es Zeit stark und unerschrocken zu sein. Er hoffte nur seiner Geliebten genug Vorsprung zu erkaufen. Er wusste, dass mindestens sechs Piken in diesem Moment auf seinen Hinterkopf gerichtet waren, einer  von den Gardisten würde schlussendlich zustoßen.

Er drehte sich um und richtete seine Waffe auf die Gardisten, die sich sofort zurückzogen. Dann richtete  er sie wieder auf Glinda's Kopf, woraufhin die Gardisten ihre Waffen erneut auf ihn richteten endlich verstand er, dass er Glinda niemals erschießen konnte. Es war Zeit, sich zu ergeben. Er senkte schließlich die Waffe, legte sie auf den  Boden und nahm seine Niederlage an.

"ERGREIFT IHN!" In Sekundenschnelle packten ihn mehrere Hände an den Schultern und rissen ihn von Glinda weg. Einer der Gardisten nahm seine Waffe an sich. Auf Glindas Gesicht war der blanke Horror zu lesen. Das hatte sie nicht gewollt, es war doch nie ihre Absicht gewesen jemandem zu schaden. Sie war doch Glinda die gute.

"Hört auf, versteht ihr denn nicht, er würde mir niemals schaden es ist nur so ... er liebt sie." Sagte sie traurig und begegnete Fiyeros Blick.

"Glinda es tut mir so leid." Er sagte diesen Satz voller Aufrichtigkeit und wusste, dass er sterben würde. Er wollte wenigstens dass Glinda die wie eine Schwester für ihn war nicht auf ewig glaubte sie wäre ihm vollkommen gleichgültig denn das war sie nicht nur eben nicht so wie Elphaba.

"Schafft ihn auf dass Feld dahinten, fesselt ihn an die Stange bis er uns verrät wo die Hexe ist!" rief einer der Gardisten die alle, nicht auf Glinda achteten. Fiyero fühlte wie ihn ein eiskalter Schauer durchlief  als er merkte, dass sie ihn nicht   nur  erschießen und es schnell machen würden ... sie wollten sich Zeit lassen ihn zu töten. Als sie ihn auf das Feld schleppten, konnte er Glinda hören die irgendetwas schrie er verstand nicht genau was. Fiyero ahnte schon dass es jetzt unangenehm werden würde er schwor sich jedoch den Gardisten niemals zu verraten wohin Elphaba geflohen war. Sobald sie weit genug waren, ließen sie Fiyero los, Zwei Gardisten packten seine Arme und zwangen ihn auf die Knie. Als ein Gardist sich vor ihn stellte und ihm direkt in die Augen sah bereitete er sich innerlich auf dass schlimmste vor" Nun Fiyero Tiggular Sie wissen, warum Sie hier sind?" Fiyero sah  den Gardisten direkt an. Er wusste genau warum er hier. Die Gardisten wollten um jeden Preis erfahren wohin Elphaba geflohen war.

"Du solltest wissen, dass ich es euch nie sagen werde", lachte Fiyero. Der Gedanke an Elphaba, seiner wunderschönen Elphaba gab ihm Kraft und hoffentlich würde er bald wieder bei ihr sein.

"Wo ist sie hingegangen?" Fragte der Gardist Fiyero welcher nicht mit seiner Antwort zögerte.

"Ich werde es dir nie sagen!" Der Gardist stand auf und trat Fiyero in den Magen. Fiyero wand sich vor Schmerzen.

"Wo ist die böse Hexe gegangen!" Verlangte er zu wissen  Fiyero schüttelte den Kopf und schrie

"Das ist nicht ihr Name!" Der Gardist  nahm ein Messer und berührte  Fiyeros Bein.

"Wo ist sie, ich weiß, dass du es weißt!" Fragte er leise und bedrohlich. Fiyero sah den Gardisten dann das Messer an seinem linken Bein an.

"Ich weiß wo sie ist, ich werde es euch niemals erzählen" der Gardist stach  das Messer in  Fiyeros Bein. Fiyero konnte nicht umhin zu schreien.

"Sag es mir!" Schrie der Gardist, während er Fiyero in die Rippen trat. Doch Fiyero würde Elphaba's Aufenthaltsort niemals preisgeben. Der Gedanke Elphaba würde das durchmachen müssen was ihm gerade angetan wurde war zu schrecklich.

"NEIN!" Schrie er zurück. Der Gardist sah die anderen sechs Männer unter seinem Kommando an.  

"Tut, mit ihm was ihr wollt", sagte er und wich zurück. Ein Gardist ging zu Fiyero hinüber und trat ihm mit all seinem Gewicht auf die rechte Hand, ein anderer  schlug mit einem Ast auf ihn ein.

"Bist du sicher, dass du es  uns nicht sagen willst?" Er starrte Fiyero an. Dieser schüttelte nur den Kopf er konnte nicht sprechen. Bald sprangen die anderen 3 Gardisten auf ihn, außer  Keris, der abseits saß und nur zuguckte.

"Warum tust du nicht, was ich gefragt habe", schrie der Gardist.Keris sah Fiyero ins Gesicht  dem einzigen Teil seines Körpers, der nicht mit Blut befleckt war.

"W-weil ich i-ich-ihn  nicht t-t-verletzen w-w-w-will" stotterte der junge Mann. "Wenn du nicht tust was man dir befohlen hat, werde ich dafür sorgen, dass du das bist!" Er zeigte auf Fiyero der  jetzt auf dem Boden lag und reichte Keris einen Stein. Der junge Gardist senkte den Kopf und ging zu Fiyero hinüber, mit den Worten "Es tut mir leid", warf er Fiyero den Stein mit voller Kraft ins Gesicht. Die Schläge und Tritte  kamen immer wieder. Ein Schlag ließ Blut aus seinem Mund fließen. Bald war eine Blutpfütze unter ihm, aber die Männer schlugen weiter auf ihn ein "Halt!" Sagte der Anführer und ging dorthin, wo Fiyero schwer atmete und sich vor Schmerzen wand, kniete  sich neben ihn und flüsterte: "Das  alles ist sofort vorbei, wenn du nur sagst, wo sie hingegangen ist." Fiyero grinste, packte den Kragen seines Hemdes  und schlug ihm ins Gesicht .

"Nein", sagte er einfach, der Wächter berührte sein Gesicht und spürte, wie ihm Blut aus  der Nase lief.

"Das reicht!" Schrie er "Schlagt ihn, bis er keinen Atem mehr hat!" Nach diesen Worten verließ er das Kornfeld und ließ die anderen allein um ihre Aufgabe zu beenden. Fiyero war von oben bis unten mit  Blut befleckt. Die Gardisten schlugen ihn weiter. Einer packte sein rechtes Bein und brach es dreimal, Fiyero schrie vor Schmerzen. Tränen fingen an, über seine Wangen zu laufen, aber die Schläge gingen weiter. Nach etwa einer Stunde sahen sie den stöhnenden Fiyero auf dem Boden und merkten, dass er innerhalb kurzer Zeit sterben würde also verließen sie dass Feld um dem Zauberer Bericht von den Ereignissen zu erstatten. Inzwischen brach die Nacht herein die Fiyero in seinem Zustand niemals überleben würde.Fiyero konnte den Schmerz nicht mehr ertragen, es war mehr Schmerz als  jeder Schmerz, den er in seinem ganzen Leben gefühlt hatte er konnte sich nicht mehr bewegen und ihm war so kalt. Fiyeros Gedanken wanderten zu Elphaba hoffentlich ging es ihr gut.Er erkannte, dass er hier sterben würde, und das war sein letzter Gedanke, bevor er bewusstlos wurde. Da erklang auf einmal aus weiter Ferne eine Stimme hören die für ihn klang wie der reine und klar Gesang einer Meerjungfrau. Elphaba's Stimme die anscheinend irgendeinen Zauberspruch murmelte.


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