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Dysfunctional

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Elijah Mikaelson Kol Mikaelson Niklaus "Klaus" Mikaelson OC (Own Character) Rebekah Mikaelson
13.06.2017
19.04.2021
29
36.675
19
Alle Kapitel
55 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
09.01.2021 1.197
 
Hier bin ich wieder mit einem neuen Kapitel für euch, was einen vor Augen führt wie sehr sich Theresa als Vampir verändert hat. Auch möchte ich nochmal Werbung für meine neue Geschichte Supercut machen, wenn ihr Harry Potter und ganz besonders Fred Weasley mögt, dann schaut doch gerne rein :)


Nach den Informationen, die Theresa von Pearl bekommen hatte, lebten die Nachkommen ihrer Geschwister in einer kleinen Stadt in Minnesota. Als sie vor dem Haus stand, indem sie angeblich wohnten, konnte sie ihr Glück nicht fassen. Nach all den Jahrzehnten Suche, hatte sie sie endlich gefunden.
Tief durchatmend, hob Theresa ihre Hand und klopfte an die schwarz gestrichene Tür. Sie konnte es gar nicht abwarten, die jetzigen Vanderbilthexen kennenzulernen. Kaum hatte sie geklopft, wurde die Tür schon geöffnet, fast so als hätte man jemanden erwartet. Doch Theresa fiel das nicht auf. Sie war viel zu nervös dafür. Sie hatte Angst, was aus den Nachkommen ihrer Geschwister geworden war und dass sie sie als ein Monster sehen würden. Auf der anderen Seite der Tür stand eine schwarzhaarige Frau, die keine Ähnlichkeit mit Theresa oder ihren Geschwistern aufwies. Aber es waren Jahrhunderte vergangen, neues Blut war in die Familie gekommen. Es musste keine Ähnlichkeit zwischen den beiden Frauen bestehen, auch wenn sie verwandt waren.
„ Theresa Mikaelson?“, fragte die Frau und von ihrem schnellen Herzschlag konnte Theresa eindeutig sagen, dass die Frau vor ihr ein Mensch war. Etwas anderes hätte sie auch überrascht. Theresa war viel zu sehr von dem Gedanken eingenommen, dass sie vielleicht vor einem Nachfahren ihrer Geschwister stand, dass es ihr gar nicht komisch vorkam, dass die Frau wusste, wer sie wirklich war. Kein Wort vor lauter Rührung hervor bekommen, sie hatte so lange gesucht, nickte Theresa stumm.
„ Kommen Sie herein.“ Darauf hatte Theresa die ganze Zeit gewartet. Sich neugierig umblicken, trat sie über die Türschwelle. Das Haus sah merkwürdig unbewohnt auf, etwas was ihr auch hätte komisch vorkommen sollen. Aber Theresa war so dumm und hatte keinen einzigen Gedanken daran verschwendet, dass es sich um eine Falle handeln konnte. Immerhin gab es niemanden der einen Grund dazu hatte ihr eine zu stellen. Natürlich hatte sie sich im Laufe der dreihundert Jahre den einen oder anderen Feind gemacht. Aber diese waren entweder schon lange tot oder wussten es besser, als sich mit ihr anzulegen. Die einzige Person die ihr wirklich eine Falle stellen würde, um sie wiederzubekommen, wusste nicht, dass sie am Leben war. Also machte Theresa sich nicht wirklich Sorgen. Ihr erster Fehler.
„ Sind Sie eine Vanderbilt?“, fragte sie die schwarzhaarige Frau, während sie dieser in den Salon des Hauses folgte. Dort stand schon ein Tablett mit Tee und Kuchen, als hätte man sie wirklich erwartet.
„ Nein ich bin die Haushälterin. Mr. Und Mrs. Vanderbilt werden aber in ein paar Minuten eintreffen. Darf ich Ihnen eine Tasse Tee anbieten?“ Bejahend, nahm Theresa in einem der Sessel Platz. Sie konnte es nicht erwarten, sie kennenzulernen. Vor lauter Aufregung fiel ihr nicht der komische Geruch des Tees auf. Erst als die Flüssigkeit anfing ihren Mund zu verbrennen und sie hustend zu Boden rutschte, wurde ihr ihr Fehler bewusst. Sie schaffte es gerade noch, sich an dem Kaffeetisch auf die Beine zu ziehen, dann wurde ihr auch schon das Genick gebrochen.

Theresa konnte es nicht fassen, als sie gefesselt an einen Stuhl aufwachte. Wie hatte sie nur so naiv und dumm sein können? Wie hatte sie nur die ganzen Anzeichen dieser Falle nicht bemerkt? Sie war doch kein unerfahrener Vampir. Sie war insgesamt schon dreihundert Jahre auf der Flucht, da konnte man doch denken, sie hätte etwas gelernt. Aber anscheinend nicht, sonst wäre sie nicht in dieser Situation. Vor lauter Wut auf sich selbst hätte sie sich gerne selbst geschlagen. Jedoch konnte sie das schlecht, wenn ihre Hände an einen Stuhl gefesselt waren. Ganz davon zu schweigen, dass es ihrer Situation nicht helfen würde.
„ Und du bist dir sicher, dass Klaus uns belohnen wird, wenn wir sie ihm gegeben?“, hörte sie eine Stimme aus dem Nebenraum und sie brauchte einen Moment, um zu begreifen, dass es die schwarzhaarige Menschenfrau war, die dort sprach. Dieser Name reichte aus, um Panik in Theresa zu schüren. Ihre Augen vor lauter Angst weit aufreißen, zerrte sie an den Seilen, die sie auf den Stuhl hielten. Die Leute, die sie gefangen genommen hatten, wussten wohl nicht sehr viel über Vampire oder sie waren einfach dumm. Denn sie hatten Theresa kein weiteres Eisenkraut gegeben, um sie zu schwächen, und auch die Seile waren nicht in diesem höllischen Kraut getränkt. Mit anderen Worten, mit einem Ruck, hatte Theresa den Stuhl auseinandergerissen. Klappernd fielen die Einzelteile auf den Boden, während sie in aller Seelenruhe die Seile von ihren Händen löste.
Von den Geräuschen alarmiert, rauschte ein Vampir in den Raum. Er pinnte Theresa an die Wand, jedoch schon von der bloßen Stärke seines Griffes bemerkte sie, dass er um einiges jünger war als sie. Ohne sich groß anstrengen zu müssen, stieß sie ihn von sich mit so viel Kraft, das er in die gegenüberliegende Wand flog. Bevor er aufstehen konnte, hatte sich Theresa schon ein Bein des Stuhles geschnappt, an dem sie gefesselt gewesen war. Gerade als er wieder auf die Beine kam, war sie schon direkt vor ihn gerauscht und ohne zu zögern, rammte sie ihm das Holzstück mitten ins Herz und pfählte den Vampir. Ihn achtlos zu Boden fallen lassen, strich sie sich die blonden Strähnen aus dem Gesicht, die sich bei dem Kampf aus ihrer Frisur gelöst hatten. Sie war hier noch lange nicht fertig. Sie hatte immer noch eine Menschenfrau umzubringen.
„ Du kannst dich nicht vor mir verstecken“, rief sie irre lachend. Dann legte sie abwartend ihren Kopf schief, lauschte auf ein Geräusch. Sie musste nicht lange lauschen, neben leisen Schritten erklang vom oberen Geschoss ein wild rasendes Herz. Da hatte jemand wohl Angst. Mit ihrer Vampirgeschwindigkeit rauschte sie nach oben, um direkt vor der schwarzhaarigen Frau zum Stehen zu kommen. Am liebsten hätte Theresa sie bis zum letzten Blutstropfen ausgesaugt. Zu sterben machte die Vampirin immer hungrig. Doch leider wusste sie nicht, ob die andere Frau Eisenkraut im Blut hatte. Ebenso wenig wie sie wusste, ob die andere Frau Vampirblut im Körper hatte. Nicht die Gefahr eingehen wollen, ein weiteres Mal Eisenkraut zu sich zu nehmen, riss Theresa der Schwarzhaarigen den Kopf ab, bevor der Mensch reagieren konnte. So würde sie immerhin nicht zu einem Vampir werden, hätte sie bei ihrem Tod Vampirblut im Körper gehabt. Denn nicht mal Vampirblut konnte etwas gegen einen fehlenden Kopf ausrichten.
Aber der Mord an ihren beiden Möchtegernentführern hatte noch nicht ihre Wut besänftigt, ganz zu schweigen, von ihrem Blutdurst. Sie war so durstig. Vor Wut und Durst knurrend, verließ sie das Haus, auf der Suche nach frischem Blut. Sie musste nicht lange suchen, keine hundert Meter von dem Haus entfernt, zu dem man sie hin gelockt hatte, befand sich eine Kirche. In den Gottesdienst hineinplatzen, schlachtete sie alle Besucher ab. Als sie den letzten blutleeren Körper auf den Boden fallen ließ, war sie zwar satt aber ihre Wut war noch lange nicht befriedigt. Sie würde erst befriedigt sein, wenn kein Herz in dieser verdammten Kleinstadt mehr schlug, was nach drei Stunden auch der Fall war.
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