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The Copy

von Lecram
Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Sci-Fi / P16 / Gen
13.06.2017
19.07.2017
2
4.536
 
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13.06.2017 1.528
 
Vorwort  
Diese Geschichte wird von jemanden geschrieben der das Spiel Star Craft mag und leidenschaftlicher Anime und Manga Fan ist, weshalb die Geschichte bis jetzt hauptsächlich in Japan stattfindet.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 1          Ein Normaler Tag

Die Sonne am Horizont fing langsam an unterzugehen und färbte den Himmel dabei in ein strahlendes Orange. Meine Freundinnen und Ich sind gerade auf dem Nachhauseweg. Im heutigen Geschichtsunterricht erfuhren wir, wie Jim Rayner, der Revolutionär, zusammen mit der Königin der Klingen und dem Prinzen den Diktator Mengsk gestürzt haben und somit der Liga zu neuem Glanz verhalfen. Meine Freundin Naomi ist eine der Top vier Schulschönheiten auf unserer Schule und wie versessen von Jim Rayner. Mit ihren dunkelbraunen Augen, die voller Begeisterung strahlen, wenn sie von ihm schwärmt und ihren langen, schwarzen Haaren ist es kein Wunder, dass sie eine der Schönheiten ist.

Naomi voller Begeisterung: „Und wisst ihr zufällig noch wie Jim Rayner die Königin der Klingen zu ihrer menschlichen Gestalt zurück verholfen hat und wie er.“  

Amaya packt Naomi an den Wangen und zieht diese auseinander, als sie gerade im Schwärmmodus war.

Amaya etwas genervt redet aber mit ruhiger Stimme:„ Jetzt reicht es aber mal findest du nicht auch…“

Amaya ist mit Naomi einer der Klassen besten. Sie ist kleiner als ich und ist Jungs gegenüber ziemlich schüchtern. Sie trägt eine Brille und hat kurze braune Haare. Ihr Traum ist es Archäologin zu werden für diesen Traum kämpft sie sehr hart. Ob Junge, Mädchen oder andere Wesen wenn es um Ruinen oder andere Bauwerke aus alter Zeit geht ist sie voll und ganz bei der Sache. In Gedanken vertieft blickte ich zum Himmel bis mich Amaya rief.

Amaya „Yuri!“

Ich schaute zu den Beiden rüber und bemerkte, wie Amaya, Naomi immer noch in die Backen kniff.

Yuri besorgt: „Ah ahhhha lass doch ihre Wangen los.“

Amaya: „Nur wenn sie aufhört mit Jim Rayner. Verstanden?“ fragt sie in einem befehlerischen Ton.

Naomi hingegen nickt mit schmerzerfüllten Gesicht. Als Amaya sie endlich loslässt hält Naomi ihre Wangen die schon etwas gerötet geworden sind.

Amaya: „Habt ihr eigentlich gehört die Liga hat ein weiteres Labor der alten Liga entdeckt.“

Yuri: „Wow das sie nach über 60 Jahren immer noch welche finden ist schon faszinierend.“

Amaya: „Ja anscheinend hat man dort Forschungen über die Zerg gemacht zudem fand man dort auch menschliche Überreste.“
Naomi schien besorgt: „Wurde auch gesagt was passiert ist?“

Amaya: „Anscheinend ist dieses durch einige Sicherheitsmängel den Zerg im inneren zum Opfer gefallen.“
Naomi und ich waren geschockt von dieser Information.

Naomi: „Weiß man auch wie die Zerg ausgebrochen sind?“ fragte sie mit zittriger Stimme.

Amaya: „ Leider nein. In den Nachrichten hieß es sie seien von irgendetwas Aufgebrochen worden. Und das war nicht das einzige.“

Bei Naomi erkannte man die Angst in den Augen, während ich hingegen immer interessierter  lauschte.

Amaya redete jetzt mit einem bedrücktem Ton: „Man hat sogar Knochen gefunden, die zu keinem erwachsenen Terraner passen auch nicht zu irgendeinem Zerg. Man vermutet, dass es sich um die zehntausend Weisenkinder handelt, die die Liga mitnahm als sie die Erde wieder entdeckten.“

Naomi hielt ihre Hand vor dem Mund: „Die armen Kinder.“

Yuri: „Ach kommt schon wir sollten uns nicht weiter über so ein deprimierenden Thema aufhalten. Vielleicht ist der Knochen abgebrochen und deswegen so klein.“

Amaya: „Aber du bist doch diejenige die Journalistin werden will. Du musst dich auch mit solchen Themen befassen.“

Yuri: „Aber das hat noch drei Jahre Zeit. Also gibt es auch irgendwas Gutes zu hören.“

Amaya: „Ja hast du schon davon gehört…“

Auf unseren weiteren Weg wurde dieses Thema nicht mehr angesprochen. Als ich schließlich zuhause ankam stand das Abendessen schon auf dem Tisch. Meine Eltern fragen mich immer wie es in der Schule war. Sie beide sind Wissenschaftler und kommen aus verschiedenen Ländern. Meine Mama ist von Amerika und hat schöne, lange, blonde Haare und eine weiche und zarte Haut während mein Vater aus Deutschland kommt er hingegen ist ziemlich groß und hilft mir meist bei so manchen naturwissenschaftlichen Hausaufgaben. Mir hingegen wird immer gesagt ich komme sehr nach meiner Mutter. Wäre auch bescheuert, wenn ich meinem Vater ähnlich wäre.
Jedenfalls bin ich nachdem Essen sofort in mein Zimmer gegangen und schrieb in mein Tagebuch. Ein wenig kindisch aber ich mag es immer noch zu schreiben. Beim Schreiben gingen mir immer wieder dieselben Fragen durch den Kopf. Wie konnten die Zerg ausbrechen aus einem Zergforschungszentrum der alten Liga? Das waren die mit Abstand sichersten Einrichtungen der ganzen Liga nie konnte ein Zerg ohne Hilfe Entkommen. Dann noch die Kinderleichen. Ich habe von Großmutter gehört, dass sie die Kinder mitgenommen haben um sie in ihren Kolonien vermitteln zu können. Dann was ist überhaupt aus den Zerg geworden? Sie sind schon seit 20 Jahren verschwunden. Einfach so. Man hörte vor meiner Geburt noch vieles von ihnen und dann war es auf einmal ganz still. Ab und zu finden Jäger, die sich auf die Jagd von ihnen spezialisiert haben, noch einige Nester jedoch meist ohne einen Zerg. Diese Jäger können mit einem Toten Zerg schon mal bis zu 35.000 Credits machen während eine Lebendige Brutmutter ihnen bis zu 1.500.000 Credits bringen kann. Manche von den Forschungseinrichtungen Zahlen sogar noch mehr. Immerhin ein Gutes hat es. Es sterben weniger Terraner an Zerg. Die Fragen quälten mich bis ich tief und fest schlief. Am nächsten Morgen war alles wie immer Papa schaut die Nachrichten während Mama versuchte zu kochen. Wir haben schon mal aus reiner Vorsorge ein Feuerlöscher am Eingang der Küche installiert und man muss sagen, er hat sich rentiert. Der Feuerlöscher wurde schon viermal diesen Monat benutzt. Mutter ist leider noch nicht so gut im Kochen. Sie gibt aber auch nicht auf. Dafür bewundere ich sie obwohl sie damit lieber aufhören sollte.

Ayumi (Mutter): „AHHHHH es brennt!“

Obwohl sie aus Amerika kommt waren ihre Eltern von der japanischen Kultur begeistert deshalb ihr Name. Als mein Vater endlich das Feuer löschte, musste ich schon los zur Schule. Ich verabschiedete mich von ihnen und verließ das Haus mit einer Scheibe Toast. In der Schule angekommen ging ich sofort zu meinem Klassenzimmer. Dort traf ich dann meine Freunde wieder.

Naomi: „Morgen.“

Amaya: „Morgen.“

Die beide lächelten mich an. Ich begrüßte die beiden auf dieselbe Weise.

Yuri: „Morgen.“

Naomi: „Habt ihr das in den Nachrichten eigentlich mitbekommen?“

Yuri: „Nein ich kam gestern nicht mehr dazu.“

Amaya: „Dito.“

Naomi: „Man hat Gesten eine Leiche entdeckt in einer Seitenstraße.“

Amaya: „Und sonst noch was?“

Naomi „Ja dieser Mensch wurde lebendig gefressen.“

Yuri: „WAS!?!“

Ich war so geschockt, dass ich erst im nächsten Moment bemerkte, das ich durch mein Geschrei die Aufmerksamkeit, vom ganzen Klassenzimmer, auf mich gezogen habe.

Yuri: „Entschuldigung.“

Naomi „Zurück zur Leiche. In den Nachrichten heißt es, dass der ganze Rücken aufgerissen worden ist zudem ist der rechte Arm bis auf den Knochen gegessen worden und einige der inneren Organe wurden ganz oder nur zur Hälfte verputzt.“

Während ich versuchte meinen Ekel herunter zu schlucken gab Amaya einen angewiderten Kommentar von sich.

Amaya: „Was für ein Psycho muss man sein umso etwas zu tun?“

Yuri: „Warum hat der man nicht nach Hilfe geschrien?“

Naomi: „Der Täter hat ihm zuerst den Hals angebissen.“

Amaya und ich hielten uns die Hände vor dem Mund. Uns beiden schien der gleiche Gedanke eingefallen zu sein. Was für eine kranke Person muss man bitte sein umso etwas zu tun?
Von unser Vorstellung hinweg gekommen und das Frühstück von heute Morgen herunter geschluckt setzten wir uns, nach dem Gong auf die Plätze. Nachdem Unterricht und den Clubaktivitäten gingen wir wieder gemeinsam nach Hause.

Naomi: „Und wie war es in euren Clubs?“

Amaya: „Ach durch den Gärtnerei kann ich viel für meinen zukünftigen Beruf lernen, jedoch nervt mich die Theorie, wie man eine Pflanze einpflanzt und so weiter. Ich will graben.“

Naomi: „Hört sich hart an, aber ich hingegen konnte heute das Stofftier vollenden, das wir machen mussten.“

Naomi kramte kurz in ihrer Tasche und zeigt uns ihr Stofftier, dass wir keiner Tierart oder Alien Rasse zuordnen konnten.

Naomi: „Und?“

Amaya: „Naomi was ist das?“

Naomi ganz stolz auf sich: „Ein Elefant!“

Amaya: „Naomi das ist kein Elefant.“

Naomi: „ WAS? Aber ich hab mir so viel Mühe gegeben.“

Amaya: „Und Yuri wie lief es bei dir…“
Ihrem Gesichtsausdruck nach müsste ich sehr deprimiert ausgesehen haben. Jedoch beantwortet ich ihre Frage obwohl ich an diesem Tag ziemlich erschöpft war.

Yuri: „Durch die ganzen arbeiten konnte ich keine Storys an Land ziehen und ich muss unbedingt übermorgen eine finden.“
Die zwei starrten mich mit ihren Mitleid haften Blicken an, bis Naomi etwas zu uns sagte.

Naomi: „Hey wie wäre es wenn wir morgen durch die Stadt gehen?“

Yuri: „Wieso so plötzlich?“

Naomi: „Na in einer Stadt passiert so vieles an einem Tag. wir könnten deine nächste Story schon um der
nächsten Ecke finden, zudem kann man zwischendurch noch shoppen gehen und Eis essen.“

Ich packte sie an beiden Armen und stimmte mit ruhiger Stimme zu.

Yuri aufgeregt und mit zittriger Stimme: „ABGEMACHT.“

Mit einer guten Laune und einem guten Gefühl morgen eine Story zu finden legte ich mich ins Bett und schlief. Jedoch hatte ich das Gefühl beobachtet zu werden.
 
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