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The Next Generation

von Cookie 24
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
12.06.2017
16.01.2018
32
149.273
7
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
12.06.2017 925
 
VORWORT

Erstmal ein herzliches Hallo an alle, die sich hier her verirrt haben! Ich freu mich, dass ihr hier gelandet seid.
Ich habe eine Weile überlegt, ob ich diese FanFiction nun online stellen möchte, oder nicht, da ich mir nicht sicher war, ob die liebe Leserschaft eine Geschichte über den Nachwuchs von Rose, Dimitri, Lissa, Christian, Adrian, Sydney und all unseren Lieblingen interessieren würde. Aber mit jeder weiteren Zeile, die ich geschrieben habe, habe ich die Rasselbande mehr ins Herz geschlossen und konnte von daher nicht anders, als diese Story zu veröffentlichen und mit euch zu teilen – jetzt habt ihr den Salat ;)
Ich möchte zusätzlich eine allgemeine Spoilerwarnung an diejenigen aussprechen, die die Bloodlines Reihe noch nicht gelesen haben. Auch wenn es hier eher um die Geschichte der Kinder geht, treten einige Kleinigkeiten auf, die man erst in dieser Buchreihe erfährt, aber ich werde versuchen, alles so gut wie möglich mit einzubinden, um keine Fragen aufzuwerfen. Wer dennoch welche hat, soll sich nicht scheuen, diese in den Reviews zu stellen. Natürlich freue ich mich auch herzlich über jeden, der diese Geschichte auch ohne Bloodlines zu kennen, lesen möchte.
Voraussichtlich werde ich jeden Dienstag ein Kapitel posten, es sei denn, ich bin termintechnisch so verhindert, dass ich es einmal nicht an den PC schaffe.
Und nun wünsche euch viel Spaß beim Lesen!



PROLOG

Ein lautes, schrilles Klingeln riss Declan aus dem Schlaf. Stöhnend rollte er sich auf die Seite und schlug mit einer solchen Kraft auf den Wecker, dass es an ein Wunder grenzte, dass er ganz blieb.
Verdammtes Ding.
Er konnte kaum die Augen offen halten, als er einen Blick auf die blau leuchtenden Ziffern des Weckers warf. 06:01 Uhr. Viel zu früh um aufzustehen, wenn man am Tag zuvor bis spät in die Nacht gefeiert hatte.
Die ersten Sonnenstrahlen des Tages fielen durch die Vorhänge in das Zimmer, zeichneten Schatten auf den Boden und schienen den Dhampir absichtlich ärgern zu wollen.
Normalerweise wäre er aus dem Bett gesprungen und hätte das Frühstück vorbereitet – schließlich war er heute damit an der Reihe –, doch sein Kater erzählte ihm da etwas ganz anderes.
Und so wälzte er sich noch einmal im Bett herum und schloss die Augen – wenigstens noch für fünf Minuten.
Seine Eltern würden es ihm sicher verzeihen, wenn er noch mal einnickte; immerhin war sein Vater ebenfalls ein leidenschaftlicher Langschläfer und zu früheren Zeiten ein ziemlicher Partylöwe. Er würde ihn also verstehen. Nicht zu vergessen, dass der Dhampir vor wenigen Tagen erst wieder ein paar Leben gerettet hatte - da war ihm eine extra Mütze Schlaf doch wohl vergönnt.
Zumindest dachte er das, denn aus den fünf Minuten wurden nur zwei, als sein Handy sich zu allem Überfluss und ohne Vorwarnung zu klingeln traute und er sich kerzengerade im Bett aufrichtete.
Fluchend tastete der Wächter nach seinem Mobiltelefon und musterte das Display, auf dem der Name einer Person erschien, die er nur zu gut kannte und von der er ehrlich gesagt eigentlich gehofft hatte, so schnell nicht wieder etwas zu hören.
„Cody? Teufel noch mal, was soll das? Vermisst du mich etwa schon so sehr, dass du mich in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett werfen musst?“
Zugegeben, er hätte längst auf den Beinen sein sollen, aber es ging um das Prinzip. Sie waren erst vor ein paar Tagen von ihrer letzten „Mission“ zurückgekehrt, bei der sie fast ein Dutzend Strigoi zur Strecke brachten, die zuvor ein Dorf überfallen hatten. Beinahe hätten sie dort selbst ihr Leben verloren,  weshalb Declan nicht so scharf darauf war, so kurze Zeit später erneut einen Anruf von seinem Partner zu erhalten. Und das konnte man deutlich an seinem schroffen Tonfall erkennen.
Cody kannte ihn allerdings nun schon eine ganze Weile – schließlich waren sie seit der Akademie miteinander befreundet –  und somit wusste er auch, was für ein Morgenmuffel Declan war. Sein Ton ließ ihn ungerührt.  
„Harper hat einen neuen Auftrag für uns“, antwortete er kurz angebunden.
Das war genau das, was Declan nicht hören wollte. Er verdrehte die Augen und ließ sich in die Kissen zurücksinken. Manchmal hasste er seinen Job. Aber was tat man nicht alles für die Sicherheit seiner Leute?
„Bitte, sag mir, dass wir nur ein Kätzchen von einem Baum retten sollen“, stöhnte er.
„Schön wär’s“, schnaubte Cody. „Aber das erfährst du, sobald du hier bist. Was bedeutet, dass du am besten aufbrechen solltest. Sofort“, fuhr er fort und Declan sah ihn bildlich vor sich, wie er sich gegen die nächste Schimpftirade seines Wächterpartners wappnete, doch die kam nicht.
Erneut schaute der Dhampir auf die Uhr und seufzte. Er würde wieder einfach so, ohne ein Wort – ohne sich vorher von seinen Eltern verabschieden zu können – von Zuhause verschwinden müssen. Ohne zu wissen, ob es das letzte Mal war, dass er seine Mom, seinen Dad und seine Schwester sah; ohne zu wissen, ob er je wieder zurückkehren würde. Doch das war nun mal das Opfer, das er bringen musste, wenn er ein sicheres Zuhause für seine Familie und auch für alle anderen schaffen wollte – ohne Strigoi. Cody und er nannten es auch zum Spaß ab und zu ihr „Berufsrisiko“, aber in diesem Moment fand er es nicht halb so lustig wie zu manch anderem Zeitpunkt.
Energisch schwang er die Beine über die Bettkante.
„Ich bin unterwegs.“


So damit hätten wir schon einmal den Prolog. Keine Sorge, die eigentlichen Kapitel werden um einiges länger, aber vielleicht reicht es schon mal für einen erster Eindruck.
Im nächsten Kapitel werdet ihr dann auch den Rest der Bande kennenlernen.
Bin gespannt was ihr davon haltet :)

Lg
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