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Summer Holidays~

von NekoMara
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Akashi Seijūro Aomine Daiki Kagami Taiga Kuroko Tetsuya
11.06.2017
12.12.2019
29
70.343
7
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.07.2017 3.357
 
Kapitel 03: Ach komm…sei nicht so angepisst.

-Kagami Sicht-

Ich war schon überrascht als Aomine plötzlich hier war und auch noch hier übernachten wollte. Eigentlich habe ich erwartet, dass er bei dieser Hitze zu Hause bleibt. Da habe ich ihn wohl unterschätzt. Irgendwie überrascht er mich jedes Mal. Nun ja, da ich ihn höchstens erst ungefähr seit einem Jahr kenne, kann er mich eigentlich mit allem überraschen was er drauf hat. Aber hey, ich kann ihn auch ab und zu überraschen! Besonders dann, wenn wir zusammen Basketball spielen.

Aber was mich noch mehr verwundet ist…warum er so bedrückt drein geschaut hat. Als er gehört hat was ich in den Ferien vor habe. Hat er etwa erwartet das ich zu Hause bleibe? Nee, auch wenn ich ungern in dieser Hitze raus gehe, möchte ich dennoch etwas erleben! Zwar habe ich ihm angeboten mit zu kommen aber da hat er prompt abgelehnt. Sein Pech, wenn er nicht nach Amerika mit kommen möchte. Ich kann ihn ja später nochmal fragen. Vielleicht überlegt er es sich ja anders? „Du kannst ja mal drüber nachdenken. Das mit dem Geld wäre wirklich kein Problem, wenn das deine einzige Sorge ist.“, schmunzelte ich nun. Irgendwie…will ich sogar das er dabei ist.

Er seufzte leise. An was er wohl gerade denkt? So wie er aussieht, denkt er gerade an etwas. „Das wird dann ziemlich spontan, nicht wahr? Du hattest ja gesagt das du dann erst hin gehst, wenn du weißt das deine Eltern auch Zeit für dich haben oder?“, auf seine Frage hin nickte ich. „Ja, sie arbeiten nämlich viel…und können sich nicht einfach frei nehmen. Sie sorgen aber dafür das sie auch Sommer Urlaub kriegen.“ Es ist wirklich nicht einfach aber wir kriegen das schon hin. Das haben wir jedes Jahr geschafft. Also werden wir es dieses Jahr auch schaffen! „Aber es wäre wirklich schön, falls du mitkommen solltest. Die einzige Bitte die ich an dich habe, ist mir Ende der Woche Bescheid zu geben. Immerhin kann es jederzeit passieren. Zwar wird das nicht diese Woche passieren aber vielleicht nächste Woche. Von daher sag mir bitte rechtzeitig Bescheid!“, bat ich ihn darum.

Meine Eltern können es nicht leiden, dass ich ohne Vorwarnung jemanden mit bringe. Außerdem muss ja noch alles andere geklärt werden. Zwar kann Aomine mit mir in meinem Zimmer schlafen. Das wäre für mich kein Problem aber sein Flug muss trotzdem gebucht werden. Und ich muss Fragen ob meine Eltern nichts dagegen hätten. Kann ja sein das sie ihren einzigen geliebten Sohn allein um sich haben wollen. Kann ja gut möglich sein? Und genau deshalb frage ich immer nach! „Hm…na gut, okay.“, überrascht schaue ich ihn an. Huh? Hat er gerade seine Meinung geändert? Warum das auf einmal? „Was glotzt du so? Natürlich werde ich dir das Geld zurück geben!“ Scheinbar ist er zu stolz für um eingeladen zu werden. Typisch.

„Ich muss trotzdem Fragen ob das wirklich in Ordnung ist…ich mein…ich würde schon ganz gerne die meiste Zeit über bei dir bleiben. Aber ich weißt nicht ob meine Familie auch irgendwas geplant haben…was ich aber bezweifle.“ „Hast du etwa nie was mit deiner Familie unternommen?“, fragte ich verblüfft nach. „Doch schon…natürlich Bakagami!“ Wieso muss er mich gleich immer so beleidigen?! Was kann ich dafür das es sich so angehört hat? Dann muss er sich besser ausdrücken! „Naja…die machen es dummerweise auch spontan.“, er seufzte leise. Ah…verstehe. „Also...aber du würdest gerne mitkommen?“, fragend schaue ich ihn an. „Klar! Ich war noch nie im Ausland! Es wäre also das erste Mal für mich!“ Sein erstes Mal…?

Eigentlich habe ich erwartet das er schon mal im Ausland gewesen wäre. Aber sieh einer mal an…da kann man sich doch glatt irren. Und zum zweiten Mal hat er mich überrascht. Wie oft er mich wohl am Tage überraschen will…? „Ich kann ja gleich mal zu Hause anrufen und nachfragen!“, meinte er voller Begeisterung. Irgendwie niedlich wie er sich gerade benimmt. Wie ein kleines Kind. Er holte sein Handy heraus und wählte die Nummer. „Ich mache auch gleich mal Lautsprecher an damit du mithören kannst.“, meinte er grinsend. Gesagt, getan. Es dauerte einige Minuten bis jemand endlich ran ging. „Ja, Dai-Chan?“, fragte eine sanfte Stimme nach.

Dai…-Chan? Diesen Spitznamen habe ich bis jetzt nur von Momoki gehört. Momoki Satsuki ist einer seiner besten und längsten Freunde. Und ist total in Kuroko verknallt aber dummerweise ist er mit Akashi zusammen. Ob sie es wohl weißt? Ich habe schon länger nichts mehr von ihr gehört. In der Schulzeit als wir uns oft aus Zufall gesehen haben, war sie immer an seiner Seite. Irgendwie macht mich das ja schon neidisch. Und irgendwie auch...etwas...eifersüchtig? Sie geht mit ihm immerhin in einer Schule und wahrscheinlich auch in einer Klasse. Manchmal denke ich, sie ist ein treu doofer Hund. So oft wie sie ihm immer hinterher kommt. Manchmal benimmt sie sich auch so.

Ich habe mit den Gedanken gespielt die Schule zu wechseln aber dann kann ich ja nicht gegen ihn Basketball spielen, wenn wir im gleichen Team sind. Außerdem würde ich ansonsten mein Team verraten und das…möchte ich nicht unbedingt. Sie brauchen mich immerhin! Auch wenn es schön wäre, viel mehr an seiner Seite sein zu können…könnte ich es dennoch nicht ertragen mein Team zu verlassen. Wir haben immerhin viel durchgemacht und haben viel erlebt und viel zusammen trainiert. Außerdem braucht mich Kuroko als sein Licht. Noch ein Grund nicht weg zu gehen.

Aomine war früher mal sein Licht aber jetzt bin ich es. Ich weißt alles…warum das jetzt nicht mehr so ist. Kuroko hatte mir alles erzählt. Er vertraut mir und auch wenn ich am Anfang nicht wollte…sind wir trotz allem irgendwie Freunde geworden. Witzig wie alles sich auf einem Schlag verändern kann. „Hey Mum…“ Ihm scheint es peinlich zu sein als ich es gehört habe. Seine Röte im Gesicht verrät ihn. Ein kleines freches Grinsen kann ich mir beim besten Willen nicht verkneifen. Zumindest weißt ich jetzt das noch andere ihn so nennen. Vielleicht nenne ich ihn ja auch so? Einfach nur um ihn ein bisschen zu ärgern. Er scheint wohl die Peinlichkeit ignorieren zu wollen. „Ich habe da mal eine Frage. Ich habe dir doch von Kagami Taiga erzählt oder? Er hatte mich nämlich gefragt ob ich mitkommen kann nach Amerika.“ „AMERIKA?! Bist du irre?!“ Da scheint wohl jemand nicht begeistert davon zu sein. So wie sie schreit. Kann man aber auch verstehen.

Er murrte leise. „Bin ich etwa noch ein Kind?! Nein, mittlerweile bin ich 17 und auch fast 18!“, beschwerte er sich. Er und ich haben im gleichen Monat Geburtstag…nur das ich am Anfang des Monats Geburtstag habe und er am Ende des Monats. Eigentlich bin ich paar Tage älter als er aber dafür ist er ein klein wenig größer als ich. Witzig oder? Seine Mutter seufzte leise. „Ich bin ehrlich gesagt nicht so begeistert darüber…aber du hast recht…“, murmelte sie dann nachdenklich. „Also…hast du nichts dagegen? Das ich mitgehe?“ „Solange du kein Blödsinn anstellst…habe ich nichts dagegen. Kann ich mal mit Kagami reden?“ „Er hört mit. Hab’s auf Lautsprecher eingestellt.“, erklärte er. Das war mein Stichwort. Jetzt bin ich dran. Aber scheinbar war sie nicht so begeistert darüber. Ich wäre das auch nicht…

„Hallo Mrs. Aomine.“, sagte ich ruhig. „Ist es denn wirklich in Ordnung für dich?“ „Also was mich betrifft habe ich nichts dagegen aber natürlich muss ich noch meine Eltern fragen.“, sagte ich schmunzelnd. „Wie lange willst du eigentlich in Amerika bleiben?“ „Normal bleibe ich eigentlich dann den ganzen Sommer über in Amerika aber ich kann durchaus auch nur zwei Wochen-…“ Aomine unterbrach mich auf einmal. Was fällt dem Typen eigentlich ein!? Hat er keine Manieren gelernt oder was!? „Ich möchte gerne dann die ganze Zeit über da bleiben!“, bestand er darauf. Huh? Sprachlos schaue ich ihn an. „Die ganzen Sommerferien? Na ich weißt nicht so Recht Dai-Chan…“ „Oder haben wir was Bestimmtes vor? Denk daran…dass du dann meine laute Musik nicht ertragen muss, wenn ich nicht da bin!“, sagte er nun frech grinsend.

Was genau hat er vor? Will er ihr etwa damit schmackhaft machen? „Ich kenne doch gar nicht die Eltern von Kagami…klar würde es mich freuen, wenn ich deine nervige Musik nicht hören muss aber trotzdem…ein bisschen Sorge habe ich schon…“, sagte sie nachdenklich. Ja, er wollte sie damit schmackhaft machen. „Und? Du muss auch nicht immer alles und jeden kennen Mum! Es ist mein Leben und nicht deins!“, meinte er nun mürrisch. Irgendwie habe ich das Gefühl das…es ziemlich außer Kontrolle gerät. „Wenn sie wollen können sie ja dann mit meinen Eltern reden?“, schlug ich vor. Ich möchte nicht das sie sich jetzt deshalb streiten. Ich kann seine Mutter auch verstehen.

„Kagami!“, säuerlich schaut er mich an. „Deine Mutter hat schon Recht Dai-ch…Daiki.“ Sein Spitzname wäre mir beinahe rausgerutscht. Er seufzte leise und murrte angepisst. „Ich muss sowieso meine Eltern fragen ob das in Ordnung ist. Kann ja sein das es nicht so ist?“, erklärte ich ihm. Jetzt scheint er launisch zu sein. „Mag zwar sein das du bald 18 wirst Daiki aber trotzdem…! Du musst ein bisschen Verständnis zeigen.“ Er verdrehte die Augen. Scheint wohl jetzt genervt zu sein. Er seufzte genervt. „Na gut…“, gab er nun doch nach. „Mrs. Aomine? Ich gebe Ihnen dann die Telefonnummer meiner Eltern. Ich frage sie und dann bitte ich sie auch darum das meine Eltern sie dann anrufen werden. Einverstanden?“, fragte ich schmunzelnd nach. „Einverstanden. Ich warte ab und danke Kagami.“ Man hörte heraus das sie lächelte und scheinbar auch inzwischen zufrieden war.

Einer muss ja vernünftig bleiben und das ist halt mein Part. Aomine ist ja auch schnell reizbar. Wie ich es eben mitbekommen habe. Zwar bin ich auch reizbar aber ich kann mich durchaus beherrschen. Anders als Aomine. Ich gebe ihr die Telefonnummer und haben aufgelegt. Dann holte ich mein Telefon her und wählte die Nummer meiner Eltern und hoffe einfach das sie ran gehen. Ich weißt, dass es ein Zeitunterschied gibt aber ich weißt auch das sie noch nicht schlafen gegangen sind. Sie bleiben, obwohl sie früh aufstehen müssen gerne lange wach. Natürlich habe ich auch auf Lautsprecher eingestellt damit Aomine mithören kann. Hier ist es Tags und bei ihnen ist es abends. Aber ich weißt ganz genau wann ich anrufen kann und wann nicht und wir haben einfach nur Glück das es genau die Uhrzeit ist in der ich anrufen kann!

„Hey Taiga!“, hörte man eine sanfte fröhliche Stimme. Das ist meine Mutter. So lieb wie eh und je. „Hey Mum. Ich habe da eine kleine Frage…wäre es vielleicht in Ordnung, dass ich ein Freund mit bringe?“ „Ein Freund? Also ich habe damit kein Problem und dein Vater auch nicht. Wir müssen sowieso mit dir reden.“ Hört sich ja gar nicht gut an. „Wir haben versucht Sommer Urlaub zu kriegen aber leider ist dieses Jahr viel los auf Arbeit…“, meinte sie bedrückt. „Aber wenn du trotzdem her kommen möchtest, haben wir nichts dagegen. Deshalb ist es sogar gut, dass du ein Freund mit bringst.“, sagte sie schmunzelnd. Dieses Jahr…klappt es wirklich nicht? Irgendwie bedrückt mich das schon aber es freut mich zu hören das ich trotzdem kommen kann und das ich auch ein Freund mit bringen kann. „Wann kann ich denn kommen?“ „Kannst gern diesen Sonntag sogar schon kommen. Damit wir dich vom Flughafen abholen kommen können.“ Diesen Sonntag schon?

Sonntag war bei ihnen immer ein freier Tag. Sie müssen sich immerhin auch mal erholen. „Ich denke das geht schon in Ordnung. Ach ja, mein Freund heißt übrigens Aomine Daiki. Und noch etwas…seine Mutter möchte gerne mit euch reden. Das übliche halt.“, erklärte ich ihr dann. „Ich habe ihr gesagt sobald ich euch angerufen und nachgefragt habe, dass du sie dann anrufst. Ich habe ihr eure Telefonnummer gegeben.“ „Was möchte sie denn wissen?“, fragte sie verblüfft nach. „Das übliche. Sie möchte halt etwas über uns wissen und wahrscheinlich möchte sie ein bisschen über Daiki erzählen.“, erklärte ich. „Ah okay. Ist sie denn nett?“ „Am Telefon klang sie zumindest nett und freundlich.“ „Wie lange kennst du denn schon diesen Aomine Daiki?“ „Knapp ein Jahr.“, dabei schaue ich ihn schmunzelnd an.

Erstaunlich jedoch ist doch das Aomine die ganze Zeit über schweigt und still zu hört. War er etwa schüchtern? Nein…kann ich mir eigentlich…nicht vorstellen. „Also seit du zur Seirin Oberschule gekommen bist?“ „Kann man so sagen. Wir haben uns auf dem Basketballplatz kennengelernt und seitdem spielen wir zusammen Basketball.“, sagte ich schmunzelnd. „Hast du also einen würdigen Gegner gefunden?“ „Jap. Ach ja, du kannst ruhig auch was sagen Daiki.“ Wir sind nun schon so lang befreundet das ich ihn durchaus bei seinem Vornamen ansprechen kann. „Ähm…ja…hallo.“, stammelte er verlegen. „Danke übrigens das ich mitkommen darf!“ „Also du bist dieser Aomine Daiki?“ „Ja…bin ich.“, schmunzelte er.

Ich schmunzelte amüsiert. „Ich würde vorschlagen du telefonierst gleich mal mit Mrs. Aomine und dann können wir alles andere klären. Ich dachte mir das Daiki dann bei mir mit im Zimmer schläft. Mein Bett in Amerika ist ja genauso groß wie hier in meiner Wohnung.“, plötzlich schaute mich Aomine mit einem komischen Blick an. Wieso guckt er so? „Alles klar.“ „Daiki? Gibt’s du Mum bitte ihre Telefonnummer?“ „Klar.“ Und somit gab er ihr die Telefonnummer. „Dann sehen wir uns am kommenden Sonntag! Wir freuen uns schon drauf.“, sagte ich grinsend. Also das wäre zumindest geklärt. „Wir freuen uns auch schon drauf! Melde dich bitte bei uns sobald ihr den Flug genommen habt.“ „Mach ich. Bis dann.“ Und somit…war das Gespräch auch schon beendet.

Bestimmt wird sie jetzt gleich mit Aomines Mutter telefonieren. Ich muss unbedingt dann wissen worüber sie geredet haben. „Ist doch gut gelaufen oder?“, fragte ich schmunzelnd nach. Man merkt ihm sofort an das er ziemlich aufgeregt war. „Bestimmt wird deine Mutter dich dann nochmal anrufen sobald alles geklärt ist.“, sagte ich amüsiert. Irgendwie ja schon niedlich wie er so gerade war. „Ja, bestimmt.“, meinte er amüsiert. „Und was wollen wir jetzt machen?“ „Ich würde vorschlagen das wir jetzt erstmal dein und mein Flugticket buchen. Jetzt wo ich das Okay von meinen Eltern habe.“ Je schneller wir das haben umso besser. „Danach würde ich vorschlagen das du dann morgen nach Hause gehst und deine Sachen zusammen packst.“, bestimme ich jetzt einfach mal. Er nickte einverstanden.

„Da wir dann die ganzen Sommerferien da bleiben, brauche ich wohl zwei Koffer!“, meinte er amüsiert. „Ach quatsch. So viel Sachen brauchst du nun auch wieder nicht. Denk daran das du nicht so viel einpacken sollst! Ansonsten müssen wir mehr bezahlen je mehr Kilo du einpackst.“ Zum Glück habe ich zu Not Sachen in meinem Zimmer da gelassen. Immerhin komme ich regelmäßig nach Amerika und da brauche ich doch auch Klamotten. Dann muss ich nämlich nicht so viel einpacken. Und außerdem werde ich ganz sicherlich wieder shoppen gehen. Ich bringe immer etwas für meine Freunde mit. Von daher…nehme ich also nur das wichtigste mit.

„Also muss du wichtigere Sachen einpacken. Wie Handy, Portmonee und sowas.“, sagte ich amüsiert. „Ja, ist ja gut aber heute Nacht bleibe ich hier!“ „Hab ich gesagt das du heute gehen und packen sollst? Nein, habe ich nicht! Hör doch mal richtig zu Baka!“, murrte ich säuerlich. Also echt! Der Depp hat mir gar nicht richtig zugehört. „Na dann…werde ich jetzt mal unsere Tickets buchen.“ Ich gehe also zu meinem Laptop der in meinem Zimmer auf dem Schreibtisch steht und schalte ihn an. Aomine ist mir natürlich gefolgt und schaut mir dabei zu was ich mache. Kurze Zeit später gehe ich auf diese Internetseite und kaufe die Tickets. Natürlich achte ich darauf das wir nebeneinander sitzen und möglichst auch am Fenster. Ich liebe es nämlich am Fenster zu sitzen. „Du solltest dir auch eine Beschäftigung mitnehmen. Der Flug dauert eine kleine Weile. Wir fliegen ca. 14 Stunden…so ungefähr.“ „What the fuck?! 14 Stunden!?“, fragte er geschockt nach. „Jap, eine krasse Zeitverschiebung oder?“, fragte ich amüsiert nach. Er nickte geschockt. Meistens nehme ich immer mein 3DS mit um zu zocken. Natürlich auch meine Musik und manchmal nehme ich auch was zum Lesen mit. Einfach um Abwechslung zu kriegen.

Natürlich werde ich meine Nintendo Switch auch mitnehmen! Damit wir zu Hause zocken können, wenn wir Langeweile haben. Die Konsole habe ich mir neulich erst geholt. Ich hätte sie mir durchaus auch früher holen können aber dummerweise war sie immer ausverkauft als ich im Laden war. Deshalb habe ich es auch erst vor kurzem holen können. Naja besser jetzt als nie.

Klar…hätte ich zu Weihnachten warten können aber hallo!? Wenn ich Zelda zocken will hole ich es mir selbstverständlich jetzt! Da kann man doch nicht bis Weihnachten warten! Also wirklich…solch eine enorme Geduld dafür habe ich nun auch wieder nicht. Ich könnte mir aber gut vorstellen das Kuroko bis Weihnachten warten wird. Die Konsole ist ja auch nicht gerade billig und ich weißt auch das seine Familie nicht so viel Geld hat aber ich denke das Akashi ihm die Konsole schenken wird. Immerhin kommt er aus einer reichen Familie. Da kann sich dieser Idiot sowas schon leisten und ich bin mir ziemlich sicher, dass er ihm damit eine Freude machen will. Wobei ich mir ziemlich sicher sein kann das Kuroko zuerst ablehnen wird. Er mag es nämlich nicht so beschenkt zu werden.

„So…gebucht.“, sagte ich schmunzelnd. Ein Glück konnte ich zwei Plätze nebeneinander ergattern. Hätte ja sein können das ich Pech habe aber ein Glück…habe ich Glück. Und in diesem Moment klingelte plötzlich Aomines Handy. Wie zu erwarten war es seine Mutter die anruft. „Meine Mum will mit dir reden.“ „Stell doch einfach auf Lautsprecher ein?“, fragte ich verblüfft nach. „Will sie nicht. Sonst hätte ich das schon längst gemacht.“, murrte er. Scheinbar will sie mit mir allein reden, damit Aomine auch ja nicht mithören kann. Ich nehme ihm einfach mal das Handy ab und halte es an meinem Ohr. „Sie wollten mit mir sprechen?“, fragte ich verblüfft nach. Ah…sie wollte mich nur über ein paar Dinge aufklären was Aomine betrifft. Ich schmunzelte amüsiert. „Danke für die Warnung aber ich werde schon damit klar kommen. Ich verspreche Ihnen das ich auf ihn aufpassen werde.“ Sie hat mir angeboten zu duzen also werde ich das auch tun. „Vielen Dank für alles.“ Diesmal dauerte das Gespräch auch nicht allzu lange.

„Was wollte sie eigentlich von dir?“, fragte er verblüfft nach. Er ist wie immer neugierig. „Ach…sie hat mir nur ein paar Dinge erzählt. Worauf ich bei dir achten soll und so.“, sagte ich amüsiert. Es waren einfache Sachen wie Macken und so ein Kram und sein Essverhalten. Nicht von Bedeutung. „Diese doofe Nuss…“, murrte er. „Ach komm…sei nicht so angepisst. Sie meint es doch nur gut!“, ich schmunzelte. Sie ist einfach eine typische Mama die sich Sorgen um ihren kleinen Sohn macht. Das ist alles.

So… „Ich würde vorschlagen das wir jetzt eine Runde Essen?“, schlug ich vor. Ich bekomme so langsam Hunger! „Gute Idee. Ach ja…wie viel hast du jetzt eigentlich für das Flugticket bezahlt?“, wollte er wissen. „Lass stecken Daiki. Du kannst es mir danach immer noch geben.“, sagte ich amüsiert. „Wieso nennst du mich eigentlich bei meinem Vornamen?“ Ist ihm wohl erst jetzt aufgefallen. „Wir sind doch Freunde oder nicht? Da darf ich das doch wohl!“, beschwerte ich mich gleich und schmollte. „Doch schon…ich wundere mich nur. Dann nenne ich dich aber ab heute Taiga!“, bestimmte er grinsend. Immerhin, wenn er schon mit mir mit kommen darf dann darf ich das wohl! Das er mich so nennt habe ich nichts dagegen. Im Gegenteil! Ich fühle mich sogar geehrt.

Da alles andere geklärt ist, können wir uns jetzt einen gemütlichen Tag machen. Wirklich viel bei dieser Hitze haben wir natürlich nicht gemacht. Es war also nicht so spannend. Dafür habe ich mit ihm keine Langeweile. Selbst wenn wir Langeweile haben…dann haben wir irgendein Blödsinn zusammen gemacht. Um irgendwie die Langeweile zu vertreiben.

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Ich hoffe es hat euch gefallen :3! Ein paar Kommis wäre schön .w.' ...

Lg Mara-Chan
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