Eissturm

von Perona15
GeschichteAllgemein / P16
Dazai Osamu OC (Own Character)
10.06.2017
10.11.2019
14
31553
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Hallo ihr Lieben :) Hier habe ich ein DazaixOC für euch und hoffe sie gefällt euch ;)
Natürlich hoffe ich auch, dass alle Charaktere gut getroffen sind ^^ Ich war der Meinung es gibt
viel zu wenig Bungou Stray Dogs FF´s und da dachte ich mir, dass es mal Zeit wird auch hier
eine Geschichte zu veröffentlichen :) Da Dazai mein Lieblingscharakter in diesem Anime ist, ist
dies auch eine DazaixOC ;) Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und freue mich über eure
Meinung ^^

Dazai´s Sicht

,,Oi, Kunikida-kun! Was ist denn nun unser Auftrag?“, hakte ich neugierig nach.
,,In einem neben anliegenden Dorf sollen Eisstaturen in Form von Menschen gesehen worden
sein. Wir sollen überprüfen ob es sich um echte Menschen handelt.“, erklärte er. Menschen die
eingefroren sind. Hört sich interessant an! Ich zog mir meinen Mantel an und schon machten
wir uns auf den Weg.

,,Hier muss es sein.“, meinte Kunikida-kun. Als ich aufschaute traute ich meinen Augen nicht.
Der ganze Ort war eingefroren! ,,Da sind sie ja endlich!“, rief jemand. Uns kam ein Mann
entgegen. Er hatte braune Haare und trug zerfetzte Klamotten. ,,Bitte, sie müssen uns helfen!
Dieses Mädchen war das Alles!“, sagte er panisch. ,,Ein Mädchen?“,fragte ich verwirrt.
,,Ja, kommen sie!“, forderte er uns auf. Wir folgten ihm bis zu einem abgelegenen Wald.
,,Ab hier bitte ich sie, zu warten. Sie könnten sonst ebenfalls eingefroren werden.“, sagte ich und
der Mann nickte verständlich. Wir liefen weiter ins Innere des Waldes und fanden an einem
Baumstamm angelehnt ein Mädchen, vom Alter her wie ich. Da wir sie nur von hinten sahen, erkannte man blonde Haare, die fast schon weiß erschienen und ihr bis zur Hälfte des Rücken gingen. Was für eine Schönheit! Vielleicht begeht sie mit mir einen Liebesselbstmord? Ich wollte sie gerade antippen, als sie hochschrak und aufstand. ,,Wer seid ihr?“, fragte sie uns verängstigt.
Ich sah in ihre Augen. Sie waren blau und wenn man genauer hinsah, könnte man meinen ein Eissturm wütet dort drinne. ,,Wir wollen dir ein paar Fragen stellen!“, meinte Kunikida-kun etwas schroff. Sie ging mehrere Schritte zurück. ,,Ähm…, tut mir leid, wenn mein Kollege dir Angst macht,
aber wir wollen dir nur ein paar fragen stellen. Ist das ok für dich?“, hakte ich nach. Zögernd nickte
sie. Als ich auf sie zugehen wollte, vernahm ich Schritte. Schnelle Schritte. Ich und Kunikida-kun
drehten uns um und der Mann von vorhin kam angerannt. ,,Das ist sie! Dieses Monster!“, schrie
er und rannte mit einem großen Stock auf sie zu. ,,Sind sie bescheuert?! Lassen sie das!“,
rief Kunikida. Ich stellte mich vor den aufbrausenden Mann und hinderte ihn daran auf das
Mädchen loszugehen. ,,Lassen sie mich durch! Dieses Monster hat es nicht anderst verdient!“,
meinte er laut und versuchte an mir vorbei zu kommen. Jedoch ließ ich ihn nicht. ,,Monster….“,
hörte ich das Mädchen sagen. Sie wiederholte dieses Wort immer und immer wieder und
ihre Stimme wurde bei jedem mal leiser. Sie sah zu Boden und ballte ihre Hände zu Fäusten.
Sie drückte so dolle zu, dass ihre Hände anfingen zu bluten. Was war jetzt los?? Sie sah wieder
hoch. Geschockt sah ich sie an. Ihre Augen begannen zu leuchten und die Luft war einem hohem
Druck ausgesetzt. ,,Ich bin kein Monster!“, brüllte sie und hielt ihre Hand in die Richtung von
mir und dem Mann. Neben ihr erschienen mehrere Eisspeere. Mit einer Handbewegung
feuerte sie diese in unsere Richtung ab. Ich packte den Mann am Arm und wich aus.
,,Dazai!“, rief Kunikida-kun. ,,Uns geht es gut. Aber mit ihr ist nicht zu spaßen.“, meinte ich.
Das Mädchen war von einer Aura umgeben, die ich nicht zuordnen konnte. Der Mann rannte
erneut auf sie zu. ,,Hey!“, schrie ich, doch ehe wir was machen konnten war es zu spät.
Sie schoss einen Eisstrahl auf ihn ab und er gefror zu einer Eisstatue. ,,Verdammt.“, zischte
mein Kollege. ,,Kunikida-kun, halte dich da raus! Ich übernehme das.“, sagte ich.
Er nickte und trat zurück. Brüllend rannte sie auf mich zu und versuchte mich mit ihrer rechten
Faust zu treffen. Dieser wich ich gekonnt aus und wollte ihren Arm packen. Doch kurz bevor ich sie
hatte, duckte sie sich und trat mir in den Magen. Mit einer enormen Geschwindigkeit knallte ich
in den nächsten Baum. Hustend stand ich auf. ,,Unfassbar...“, keuchte ich. Besorgt sah mich
Kunikida an, dennoch gab ich ihm zu verstehen, dass er sich fernhalten soll. Wieder kam sie
auf mich zugerannt und wollte zutreten, doch diesmal sprang ich hinter sie und packte ihren
linken Arm. Bevor ich meine Fähigkeit einsetzen konnte, schlug sie mir mit ihrer rechten Faust ins Gesicht. Ich schleuderte ein paar Meter weiter gegen einen Fels. Fünf Sekunden später
kam ich aus den Trümmern gestürmt und sie schlug erneut zu. Geradeso konnte ich ausweichen doch ihr Hand streifte mich an der rechten Schulter. Ich trat ein paar Schritte zurück. ,,Ihr
werdet...es bereuen, mich Monster genannt zu haben!“, schrie sie. Sie hob ihren rechten Arm in die Luft und schloss die Augen. Über ihr sammelte sich eine unglaubliche Kraft an, die zu einer riesigen blauen Kugel aus Eiskristallen wurde. Ihre Fähigkeit ist erstaunlich! Die Kugel wurde immer größer. ,,Ihr...ihr werdet es bereuen, mich so zu...nennen..! Ich bin kein Monster!“, schrie sie. Ihre
Stimme klang verzweifelt. Ich sah sie an und ihr liefen Tränen über die Wange. Sie weint…?
,,Beruhig dich doch!“, rief ich, doch sie hörte nicht. ,,Nein! Ihr seht mich alle als Monster an!“,
ihre Stimme klang immer verzweifelter. Sie wollte ihren Arm nach vorne ausstrecken, um diese
Kugel aus Eiskristallen auf uns zu schleudern. Bevor sie es ausführen konnte, war ich in Sekunden
schnelle vor ihr und griff nach ihren rechten Arm. Ich setzte meine Fähigkeit frei und neutralisierte
ihre Fähigkeit. Die Eiskugel verschwand und das Mädchen wurde bewusstlos. Geschickt fing ich sie
auf. Ihre Atmung verlief wieder normal, jedoch war ihr Körper kalt. Das muss an ihrer Fähigkeit
liegen. ,,Sie ist verdammt stark, das muss ich zugeben.“, seufzte Kunikida-kun. ,,Stimmt...“,
stimmte ich zu. Kurz legte ich sie auf dem Boden ab. Ich streckte mich ausgiebig. ,,Oh, sieh mal Kunikida-kun!“, sagte ich. ,,Was ist?“, fragte er mich. ,,Ich habe ein Seil gefunden! Ob ich hier einen schönen Baum finde?“, murmelte ich. ,,Du wirst dich garantiert nicht damit aufhängen!“, meckerte er mich an. ,,Nein nein. Ich wollte mich damit von Baum zu Baum schwingen. Das nennt man die Baum-zu-Baum Theorie!“, meinte ich. ,,Achso?“, fragte er verwundert. ,,Ja, los schreib auf.“, sagte ich. Er holte sein Ideal-Buch und einen Stift hervor. ,,Die Baum-zu-Baum Theo...“, fing er an zu schreiben. ,,Verarscht.“, grinste ich und Kunikida-kun zerbrach seinen Stift. Mit seinen Händen wollte er mich erwürgen. ,,S-sollten wir nicht...l-l-langsam mal mit… dem Mä-mädchen zurück?“, versuchte ich unter Luftmangel zu sagen. Genervt ließ er von mir ab. ,,Ja, komm!“, befahl er. Ich warf mir das Mädchen über die Schulter und fuhr mit Kunikida-kun zurück nach Yokohama.
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