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Ich bin Superman & sie ist mein Kryptonit ! [Ravi x Reader]

OneshotLiebesgeschichte / P18 / Gen
Dr. Ravi Chakrabarti Major Lilywhite OC (Own Character)
10.06.2017
10.06.2017
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10.06.2017 5.177
 
Hey Leute -w-
Dies ist meine erste x Reader Story! Ich hoffe vom ganzen Herzen, dass sich euch gefällt!
Ich habe mir verdammt viel Mühe gegeben! Es gibt eine kleine Erklärung & dann könnt ihr sofort anffangen mit Lesen! :3

Erklärung:
d/n = Dein Name
d/Hf = Deine Haarfarbe
d/Hl = Deine Haarlänge
d/Af = Deine Augenfarbe


Jetzt wünsche ich euch extrem viel Spaß beim Lesen!
-X-♥-X-♥-X-♥-X-

Es war spät am Abend, als du gerade noch auf den Weg zu Major warst. Du warst Major seine kleine Schwester und hast ihn schon seit knapp drei Wochen nicht mehr gesehen. Ihr hattet ab und zu mal mit einander geschrieben und euch auch wöchentlich gesehen. Aber seit dem die Jugendlich von Major verschwunden sind, hatte er keine Zeit mehr für dich. Dies wolltest du nun ändern und ihn einen spontanen Besuch abstatten. Natürlich wusstest du, dass Major einen neuen Mitbewohner hat. Du wolltest schauen, wie er so drauf ist und ob er deinen großen Bruder gut tut. Als du am Haus deines großen Bruders ankamst, standest du nun vor der Tür. Du klingeltest kurz und wartest darauf, dass dir jemand die Tür aufmachte. Es war schon dunkel, weshalb du dich aus reiner paraneuer nochmal umgedreht hattest. In dem Moment, wo du weg sahst öffnete jemand die Tür. „Ehmm.. hallo?“, fragte eine männliche Stimme etwas unbeholfen. Du kanntest die Stimme nicht. „Ich wollte zu…“, sagtest du, als du dich gerade umdrehtest. Du stopptest sofort deinen Satz, als du ihn sahst. Du sahst ihn direkt in seinen tief braunen Augen und er sah direkt in deine (d/Af) Augen. Dieser Moment zwischen euch schien magisch zu sein. Der Mann an der Tür schien sprachlos zu sein, genauso wie du es warst. „Ravi, wer ist da?“, fragte eine andere männlich Stimme, die du aber sofort zu ordnen konntest. Es war die Stimme von Major. Du schütteltest leicht deinen Kopf und fasstest dich wieder. „Ich.. Ich wollte zu Major...“, sagtest du verlegen und streiftest eine (d/Hf) Haarsträhne von dir hinter dein Ohr. In diesem Moment kam Major schon an die Tür. „(d/N), schön dich zu sehen! Was machst du hier?“, fragte Major dich und bat dich rein zu kommen. „Wir haben uns schon ewig nicht mehr gesehen! Darum dachte ich mir, ich komm mal vorbei!“, sagtest du lächelnd und warst froh deinen großen Bruder wohlbehaltend wieder zu sehen. „Mich freut es sehr, dass du hier bist. Aber schon mal nach draußen geschaut? Es ist schon dunkel und weißt du was alles hätte passieren könne?“ Major war immer noch der gleiche fürsorgliche Bruder wie damals. Du seufztest leicht genervt auf und rolltest mit den Augen. „Ich bin kein kleines Kind mehr!“, erwidertest du trocken. „Ich weiß… trotzdem mache ich mir Sorgen um dich. Ach ja, bevor ich es vergesse das ist Ravi Chakrabarti mein neuer Mitbewohner. Ich hatte dir das ja geschrieben“, sagte er zu dir und drehte sich zu Ravi um. „Ravi, das ist meine kleine Schwester (d/N)!“ Ravi sah dich an und lächelte leicht. Er streckte seine Hand aus. „Sehr erfreut“, sagte er mit einem leicht verlegenen Lächeln. Du erwidertest seine Hand und wurdest leicht rot im Gesicht.

„Hast du schon etwas gegessen?“, fragte Major fürsorglich und ging in die Küche. Du löst dich von Ravi seiner Hand und folgtest Major in die Küche. „Nein... aber ich hab einen riesen Hunger“, erwiderst du und legtest eine Hand auf dein Magen, welcher gerade knurrte. „Ehm… wir können ja Pizza bestellen“, sagte Ravi und kam ebenfalls in die Küche, „A-Aber… wir können auch noch einen Salat bestellen für dich.“ Ravi stotterte leicht verlegen, was du irgendwie als süß empfandest. Major lachte leicht und sah zu Ravi, „Meiner Schwester brauchst du keinen Salat andrehen. Sie verdrückt eine XL Pizza ganz alleine.“ Du lächeltest stolz und sahst die Jungs an. „Also bestellen wir dann nun Pizza?“, fragtest du hungrig in den Raum hinein. Major nickte und bestellte das übliche. Mittlerweile hattet ihr euch es im Wohnzimmer bequem gemacht. Ravi hatte aus der Küche drei Biere mitgebracht, wovon du eins  dankend annahmst. Ihr fingt an euch zu unterhalten. Du merktest, wie die ganze Situation Major mitnahm. Deshalb wolltest du ihn aufmuntern und da kam dir die Idee. „Hey, wie ich sehe hast du deine Konsolen immer noch angeschlossen. Wie wäre es, wenn wir ein bisschen spielen?“, fragtest du Major lächelnd. Major schüttelte leicht lachend mit dem Kopf. „Wirklich jetzt? Du kommst her um mich zu sehen und willst in Wirklichkeit nur spielen?“, sagte Major lachend und schaltete schon den Fernseher um. „Meinst du, das ist so eine gute Idee? Ich meine, Frauen kommen doch nicht wirklich klar mit einer Konsole...“, murmelte Ravi zu Major. Major sah rüber zu Ravi und lachte leicht, „Oh Ravi… Ravi… Ravi. Da kennst du meine Schwester noch nicht...“, sagte er lachend. „Wie meinst du das?“, fragte Ravi verunsichert. „Uh lass uns in Call of Duty zwei gegen eins machen!“, sagtest du freudenstrahlend und nahmst dir einen Controller. „Sicher?“, fragte Major bevor er es einstellte. Du erwidertest es mit einem Nicken und nahmst den letzten Schluck von deinem Bier. Ravi lachte leicht misstrauisch und beugte sich vor. Dabei sah er dich an, „Also du und Major gegen mich?“, fragte er bestätigend. Major schüttelte den Kopf und beugte sich ebenfalls vor, „Nein Ravi, wir gegen sie.“ Ravi sah zum Fernseher und sah die Team Verteilung. „Aber nicht weinen, wenn wir dich fertig machen...“, sagte Major spaßig und sah kurz zu dir rüber. „haha, als ob. Fang du nicht wieder an mit weinen...“, lachtest du und fingst an mit den Jungs zu spielen. Die Runde ging eine knappe halbe Stunde und am Ende hattest du mit einem Punkte unterscheid von 10 Punkten gegen die Jungs gewonnen. In dem Moment, wo die Runde zu Ende ging, kam die Pizza. Major stand auf und ging an die Tür. Ravi sah verdutzt auf den Bildschirm und konnte das Ergebnis nicht fassen. „Wie… wie?“, fragte er. „Nun, ich hab damals immer mit Major zusammen gespielt und seit dem wir nicht mehr unter einem Dach wohnen hab ich angefangen selber zu spielen. Und da ich keinen Freund habe, hab ich viel Freizeit zum spielen“, erwidertest du und empfandest es als ganz normal. Ravi sah dich an und lachte leicht beschämt. „Ich ziehe meinen Hut vor dir“, sagte er lachend. Du lächeltest und sahst ihm wieder in seine braunen Augen. Du verlorst dich in diesen und bemerktest nicht, wie ihr euch näher kamt. Ravi sah dir ebenfalls in die Augen. Ihr beide fühltet das gleiche. Eine kaum beschreibbare Anziehung zu einander. Es schien, als wäre es Liebe auf den ersten Blick gewesen. Schließlich hattet ihr fast die gleichen Interessen, was ihr bisher feststellen konntet.

Plötzlich kam Major mit den drei großen Pizza Kartons ins Wohnzimmer, weshalb ihr euch sofort wieder distanziert. Du nahmst die Pizza dankend an und fingst sofort an mit essen. Das gleichen taten die Jungs auch. Du liest ein paar Stücken Pizza im Karton, als du dich gesättigt nach hinten in die Couch fallen liest. „Also ich bin satt“, sagtest du glücklich zu den Jungs. „Naja bist wohl ziemlich aus der Übung...“, sagte Major lachend und aß deine letzten Stücke auf. Ich sah ihn an und lachte leicht, „Naja seit dem wir nicht mehr unter einen Dach wohnen bestelle ich nicht mehr so oft Pizza.“ Da Ravi der Letzte war der aufgegessen hatte, musste er auch die Kartons wegbringen. „Naja, es war ein schöner Abend aber für mich wird es langsam Zeit zu gehen“, sagte ich während ich mich von der Couch aufrichtete. „Wie? Du willst JETZT nachhause gehen? (d/N) weißt du wie spät es ist? Es ist nach null Uhr, denkst du ich lass dich alleine nachhause gehen?“, sagte Major leicht vorwurfsvoll. „Ich bring dich wenigstens noch nachhause“, fügte er noch hinzu und stand mit mir auf. Ravi kam aus der Küche und bemerkte, dass wir gehen wollten. „Nein.. Ehmm, ich meinte… sie kann doch auch hier schlafen“, sagte Ravi verlegen. Major sah mit einer angehobenen Augenbraue zu Ravi. „Sicher? Du bist doch normalerweise nicht der Typ für spontane Übernachtungen...“, sagte Major verwundert. „Aber es ist… deine Schwester. Da kann ich mal eine Ausnahme machen“, sagte er locker und verständnisvoll. „Ich will euch keine Umstände machen.“ Du tatest so, als ob du dich nicht aufdrängen wolltest aber in Wirklichkeit wolltest du unbedingt da bleiben wegen ihm. „Nein! Nein.. ist voll in Ordnung...“, sagte Ravi rasch und zuckte mit der Schulter. „Na wenn das so“, sagte Major. „Dann kannst du ruhig hier schlafen. Couch ist in Ordnung?“, fragte er dich. Du erwidertest dies mit einem Nicken. Major ging los und holte frische Bettwäsche für dich. Nun waren Ravi und du wieder alleine im Raum. Du sahst verlegend weg. Da du wusstest, dass du dich wieder in seinen Blicken verlieren würdest. „(d/N)…du bist echt eine Granate.“ Die Worte platzten einfach aus Ravi raus. Du sahst ihn an und würdest sofort rot. Ravi realisierte was er sagte und entschuldigte sich sofort, „Also…so war das jetzt nicht gemeint. Nicht das du denkst, dass ich mich an dich ran machen würde. Ich meinte du gehst gut um mit den Granaten.“ Als er bemerkte wie falsch das auch klang korrigierte er sich nochmal. „So sollte das jetzt auch nicht rüber kommen! Ich meine...“, er seufzte leicht. „Du bist echt in Ordnung...“, murmelte er. Man bemerkte wie unangenehm ihm diese Situation war. Bevor die ganze Situation noch peinlicher wurde kam Major schon rein. Nur anscheinend hatte er ein Teil von Gespräch mitbekommen. „Jetzt findest du sie noch voll in Ordnung… erlebe sie dann nicht in World of Warcraft!“; sagte Major lachend zu Ravi. „Dort versetzt sie sich voll und ganz in ihre Rolle als heimtückischer Nachtelf.“ Ravi’s Mund stand leicht offen, als er dies hörte. „Sie... sie spielt WoW?“, fragte er Major, welcher nur nickte. „Naja man muss dem Spiel ja gerecht werden“, sagtest du lachend zu Major und bedanktest dich für die Bettwäsche. Du umarmtest deinen Bruder kurz. „Gute Nacht, Major“, murmeltest du dabei leise in sein Ohr. „Schlaf gut“, erwiderte er. Du sahst zu Ravi und wünschtest ihm ebenfalls eine gute Nacht. Danach verschwanden die beiden aus dem Wohnzimmer, machten sie das Licht aus und du legtest dich hin schlafen.

Major und Ravi gingen die Treppen hoch zu ihren Schlafzimmern. Major wollte ohne viel Gerede in sein Schlafzimmer. „Major, warte mal kurz“, sagte Ravi und sah ihn an. Major drehte sich zu Ravi und wartete auf den nächsten Satz von Ravi. „Ich… du… sie...“, stotterte Ravi, eh er die richtigen Worte fand. „Warum hast du mir nie etwas von deiner kleinen Schwester erzählt?“, fragte Ravi leicht vorwurfsvoll. Major zuckte kurz mit der Schulter und erwiderte, „Ich hab dir gesagt wie sie heißt. Ich dachte das reicht.“ Ravi sah ihn etwas ernster an, „Hallo? Deine Schwester ist eine hammer Frau! Das hattest du mir sagen müssen.“ Major seufzte und verdrehte leicht genervt die Augen. „Erstens sie sieht verdammt gut aus mit ihren (d/Hf) (d/Hl) Haaren. Zweitens sie liebt es Pizza zu essen. Drittens sie hat einen verdammt geilen Humor. Viertens spielt sie auf der Konsole und WoW. Fünftens hat sie so wunderschöne...“, während Ravi die ganzen Sachen von dir aufzählte unterbrach Major ihn. „Genau deswegen hab ich dir nichts von ihr erzählt!“, sagte er mit einer leicht genervten Stimme. Ravi sah ihn verwundert an. „Wie meinst du das?“, fragte er verwirrt. Major seufzte erneut, „Naja genau deswegen. Denkst du ich hab nicht mitbekommen was da zwischen euch war? Ich weiß, dass du schon Gefühle für sich hast.“ Ravi wollte dies abstreiten, doch Major sah ihn ernster an, „Das brauchst du auch nicht abstreiten“, sagte Major mahnend. Ravi rollte mit den Augen, „Ja du hast Recht. Nur seid der Sache mit Payton hab ich keine Interesse mehr für Frauen gezeigt. Bis heute Abend! Schon, als ich sie das erste Mal an der Tür gesehen habe, wusste ich das sie die eine ist.“ Ravi war voll und ganz in seiner Überzeugung vertieft, bis Major ihn wieder unterbrach. „Ravi! Sie ist immer noch meine Schwester! Und sie hatte bisher kein Glück mit Typen, glaube mir. Zuerst hatte sie einen Drogendealer, danach einen Mörder. Dazu kam noch jemand der sie missbraucht hat und sie danach für eine andere sitzen gelassen hat. Ach und bevor ich es vergesse, der letzte Typ hat sie ausgeraubt und mit ihrer besten Freundin betrogen.“ Ravi schwieg und wandte seine Blicke leicht von Major. „Das… das wusste ich nicht...“, sagte Ravi vorwurfsvoll. Er realisierte nun, wieso seine Schwester war, wie sie war. Ravi fasste sich wieder und sah Major ernst an. „Aber ich bin weder ein Drogendealer, Mörder, Schläger oder Betrüger, dass weißt du!“, sagte er ernst. Major schüttelte leicht den Kopf. „Ich weiß Ravi aber sie ist seit langem endlich mal wieder glücklich. Das soll auch so bleiben. Und wenn ihr dann zusammen kommt seid ihr für den Augenblick glücklich aber was ist wenn du dich dann doch um entscheidest? Dann hab ich eine traurige Schwester und einen Mitbewohner weniger.“ Gerade als Ravi etwas sagen wollte, stoppte Major ihn. „Akzeptiere es bitte einfach“, sagte Major ernst und verschwand in seinem Zimmer.

Am nächsten Morgen wachtest du durch den Geruch von frisch gebratenem Speck mit Rührei auf. Die drehtest dich einige Male auf der Couch hin und her, eh du dich entschieden hast doch aufzustehen. Nachdem du dich einige Male gestreckt hattest, standest du auf und gingst in die Küche, wo der Geruch herkam. Du dachtest Major sei in der Küche, weshalb es dich nicht störte nur in deinen Panties und deinem Top in die Küche zu gehen.“Morgen, Major“, murmeltest du, als du dir die Augen riebst. Du gingst zu einem Hängeschrank und nahmst dir eine Tasse raus. Du wusstest wo alles steht, weshalb auch dein nächster Weg zur Kaffemaschine war. „M-M-Mo…Morgen...“, erwiderte derjenige der in der Küche stand. Erst als du dich mit deiner Tasse Kaffee umdrehtest bemerktest du, dass Ravi in der Küche. Ravi ließ seine Blicke von oben nach unten wandern. Du realisiertest erst jetzt, dass er dich die ganze Zeit beobachtete. Du spürtest seine Blicke auf deiner Haut, weshalb du dich verlegen weg drehtest. Ravi merkte wie unangenehm dir das war und sah sofort weg. „S-Sorry!“, sagte Ravi rasch. „Schon gut… Ich hätte nicht so freizügig rum rennen sollen. Ich hab vergessen, dass Major nicht mehr alleine wohnt. Ich zieh mir schnell was an…“, sagtest du rasch und wolltest aus der Küche gehen. Ravi drehte sich wieder zu dir um. „Nein… Nein, brauchst du nicht. Fühl dich ruhig wie zuhause“, sagte er verlegen. Anscheinend gefiel ihm was er sah. Du sahst ihn an und lächeltest verlegen. „In Ordnung“, murmeltest du. Du gingst mit deiner Tasse Kaffee zu dem Tisch, welcher in der Küche stand. Dort setztest du dich hin und saßt zu Ravi rüber. Du beobachtest ihn während er das Rührei machte. „Also, was machst du so beruflich?“, fragte Ravi und sah kurz über seine Schulter zu dir. „Ich mache nichts Besonderes. Ich arbeite im Tierheim, als Pflegerin.“ „Interessant. Also liegt so das Soziale bei euch in der Familie.“, sagte Ravi leicht lachend und drehte sie dabei um zu dir. Du lachtest mit und nicktest. „Ja so in der Art. Aber was machst du beruflich?“, fragtest du interessiert. Ravi verschränkte die Arme und fuhr mit einer Hand, durch seinen Vollbart. „Ich mach auch nichts Besonderes. Ich arbeite als Gerichtmediziner für das Seattle PD...“, sagte er locker. Du verschlucktest dich leicht am Kaffee, „Wie bitte? Nichts Besonderes? Weißt du wie cool das eigentlich ist? Ich wollte schon immer in die Medizin gehen!“ Ravi lächelte, „Wenn du Lust hast kannst du ja gerne mal vorbeikommen. Dann kann ich dir alles zeigen. Liv hat momentan eh Urlaub und ich könnte einen Helfer gut gebrauchen.“ Du sahst ihn mit großen Augen an. „Meinst du das ernst?“, fragtest du nochmal. Ravi nickte und lächelte dabei. Durch deinen Körper schossen tausend Glücksgefühle, wovon einige auch zum Vorschein kamen. Ravi lachte, als er sah wie sehr du dich darüber freutest. Danach wandte er sich wieder dem Rührei zu, welches er anfing mit würzen. Nachdem er dies getan hat, probierte er es. Du bemerktest dabei wie er sein Gesicht verzog, du lachtest leise in dich hinein. Schließlich standest du auf und gingst zu ihm rüber. Gerade als er es nochmal probieren wollte, fragtest du ihn ob du auch mal probieren kannst. „Klar...“, erwiderte er und fuhr mit der Gabel zu deinem Mund. Du aßt das kleine Stück Rührei auf der Gabel, welches ziemlich salzig schmeckte. „Zu salzig, da musst du etwas Zucker ran machen“, antwortest du und sahst leicht zu ihm hoch. Jetzt bemerktest du, wie nah ihr euch wart. Eure Blicke trafen sich wieder und ihr verlort euch in den Augen des anderen. Du spürtest, wie dein Herz immer schneller und härter gegen deinen Brustkorb schlug.  „Dein Herz rast, wie verrückt…“, flüsterte Ravi sanft und sah dir in deine Augen. Du nicktest sanft, da du keinen Ton mehr raus bekamst. Dir blieb die Luft zum atmen und erneut kamt ihr euch näher. Du sahst kurz runter zu seinen Lippen. Eure Lippen waren vielleicht fünf Millimeter auseinander, weshalb du sanft deine Augen anfingst zu schließen. Du spürtest schon seinen warmen, leicht unregelmäßigen Atmen auf deinen Lippen, als plötzlich Major in die Küche kam. „Morgen!“, sagte Major lauter. Er schien schon fast zu schreien. Du und Ravi schreckten gleichzeitig auf, wodurch ihr euch etwas von einander entferntet. „Hab ich etwas verpasst?“, fragte Major und machte sich einen Kaffee. Du räusperst dich kurz und umschließt dann deinen Oberkörper mit deinen Armen. Dabei schütteltest du leicht den Kopf, „N-Nein…ich und Ravi haben und uns nur ein bisschen unterhalten..“, stotterst du verlegen. „Hast du Fieber?“, fragte Major und kam zu dir. Er hielt eine Hand an deine Stirn. „N-nein. Wieso?“, fragtest du. „Du bist so rot im Gesicht..“, antwortet er. Major wusste genau woher die Röte in deinem Gesicht kam, nur er wollte es nicht wahr haben. „Ich- Ich geh mich umziehen!“, sagtest du und verließt schnell die Küche.

Ravi widmete sich in der Zwischenzeit wieder dem Rührei zu. Major stand mit seiner Tasse Kaffee ernst im Raum. Er sah Ravi mit einen tötenden Blick an. „Was sollte das eben werden?“, fragt er Ravi streng. Ravi tat so, als hätte er es überhört. „Ravi“, appellierte Major. Ravi seufzte, schaltete den Herd aus und drehte sich zu Major um. „Was willst du hören, Major?“, sagte er leicht seufzend. Major stellte seine Tasse ab und sah Ravi scharf in die Augen. „Was war das eben mit (d/N)?“, fragte Mayor ernster. Ravi sah raus ins Wohnzimmer, ob du zu sehen warst, danach sah er wieder zu Major. „Es tut mir Leid. Nur ich kann mich kaum beherrschen in ihrer Nähe. Sobald ich nur in ihre wunderschönen (d/Af)  Augen sehe, verliere ich komplett meinen Verstand.“ Ravi klang leicht quälend. Es war für ihn eine Qual dich nicht küssen zu dürfen. „Ich bin Clark Kent und sie ist mein Kryptonit.“ Major sah ihn mit einer angehobenen Augenbraue an, „Du vergleichst euch ernsthaft mit Superman? Ravi, ich bitte dich als gute Freund. Lass bitte die Finger von meiner Schwester! Versprich es mir.“

„So da bin ich wieder“, sagtest du lächelnd. „Hab ich etwas verpasst?“, fragtest du die Jungs und setzt dich wieder an den Küchentisch. Major schüttelte den Kopf und warf Ravi noch einen ernsten Blick zu. Danach setzte er sich zu dir an den Küchentisch und trank seinen Kaffee. Ravi serviert dann die Teller mit Rührei und Speck. Ihr drei fingt an mit Essen, als Major das Gespräch anfing. „(d/N), nach dem Essen fahre ich dich zur Arbeit, weil ich muss da eh vorbei wenn ich zur Arbeit will.“, sagte er mit einen Lächeln auf den Lippen. Du schlucktest das Essen, welches du noch im Mund hattest runter bevor du antwortest. „Mh, ich habe Urlaub.“, antwortest du freudenstrahlend. „Wo soll ich dich dann hin fahren? Nachhause? Oder willst du mit ins Jugendzentrum kommen?“, fragte er während er weiter aß. Du legtest deine Gabel auf den Teller, da du fertig mit frühstücken warst. „Nun… ich wollte eigentlich..“, du sahst kurz zu Ravi bevor du deinen Satz beendetest, „Ich wollte eigentlich mit zu Ravi in die Gerichtsmedizin. Da er meinte, er könnte etwas Hilfe gebrauchen.“ Ravi hielt sich aus dem Gespräch raus. Damit er Major beweisen kann, dass er das Versprechen halten will. „Ehmm.. ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist. Ich meine, kommst du mit dem Gestank und den toten Menschen denn klar?“ Du hobst eine Augenbraue und fragtest Major ob das gerade sein Ernst sein. „Nun ja, der Gestank ist wirklich widerlich, nicht wahr Ravi?“, er stieß ihn leicht gegen das Bein. Ravi sah auf und nickte sofort, „Ja also der Gestank ist echt nichts für schwache Mägen.“  „Siehst du“, appellierte Major an dich. Du zuckst nur mit den Schultern und stelltest dann deine leere Tasse ab. „Stört mich nicht“, sagtest du gleichgültig und standest auf. „Wollen wir?“, fragst du, als du aus der Küche gingst um deine Sachen zu holen.

Major sah Ravi ernst an. „Ich vertraue dir das du dein Versprechen hältst.“, sagte er mit einer ernsten und eiskalten Stimme. Anschließend stand Major auf und ging ebenfalls aus der Küche. Ravi seufzte und ließ sich nach hinten gegen die Lehne fallen. Dabei fuhr er sich mit seinen Händen durchs Gesicht. Er wusste nicht, wie er es schaffen sollte aber irgendwie musste er es hinbekommen. Sein Verstand muss stärker als seine Gefühle sein. Schließlich trank Ravi seinen Kaffee aus und folgte den beiden.

Major und du warteten im Auto auf Ravi, der dann schließlich hinten einstieg und seinen Rucksack neben sich in den Sitz schmiss. Major fuhr los und ihr schwiegt im Auto. Das einzige was zu hören war, waren die schlechten Hits aus dem Radio. Schließlich kamt ihr nach einer halben Stunde beim Seattle PD an. „Man sieht sich dann Major“, sagtest du freundlich und stiegst aus dem Wagen. „Schreib mir ruhig eine SMS, wenn er dich zu viel arbeiten lässt“, sagte Major spaßig und lächelte dir nach. Danach warf er Ravi wieder diesen ernsten Blick zu. Ravi nahm seinen Rucksack und stieg ebenfalls aus dem Wagen. Major fuhr dann sofort weiter, weil sich hinter ihm eine kleine Schlange an Autos gebildet hatte.“Hier sind wir nun beim Seattle PD“, sagte Ravi und lächelte dich an. Danach ging er in Richtung des Personaleingangs mit dir. Dort angekommen zeigte er seinen Ausweis vor und sagte, dass du zu ihm gehörtest. Er log und sagte, dass du die neue Praktikantin seist. Ihr beide kam rein und er ging mit dir nach ganz unten in den Keller. Er schloss die beiden Doppeltüren auf und machte diese weit auf. Zum ersten Mal in deinem Leben erblicktest du eine Gerichtsmedizin, welche du sonst nur aus dem Fernsehen kanntest. Ravi ging die letzten fünf Stufen hinunter. Unten angekommen drehte er sich zu dir um, schlug seine Arme nach außen und lächelte. „(d/N)? Willkommen an meinem Arbeitsplatz.“, sagte er stolz und sah dich von unten an. Du gingst langsam eine Stufe nach der anderen runter und sahst dich um. Man sah dir an, dass du glücklich und neugierig zugleich warst. Ravi ging mittlerweile in den Lounge Raum, wie er ihn nannte und stellte dort seinen Rucksack ab. Danach kam er zurück in die Halle, schnappte sich seinen weißen Kittel, welcher super zu ihm passte. „Du siehst echt gut aus..“, sagtest du verlegen. Ravi sah dich an und lächelte. „Ich weiß, der Kittel passt super zu meiner Frisur..“, sagte er leicht lachend. „Sehe dich ruhig erst einmal um. Ich fange in der Zeit schon mal mit der Arbeit an.“ Du nicktest während Ravi sich den Akten widmete, die die Nachtschicht liegen ließ. Du gingst in den Lounge Raum und stelltest dort deine Tasche ebenfalls ab. In dem Raum stand eine kleiner Schrank mit einem Fernseher und DVD-Player drauf, eine schwarze Couch, ein Kühlschrank und ein paar weiter Schränke drinnen. Dort war alles drinnen, was man zum leben brauchte. Natürlich war mit einem Raum deine Neugierde noch nicht befriedigt. Du gingst von Raum zu Raum und sahst dir alles genau an. Du bemerktest gar nicht das Ravi ab und zu, zu dir hoch sah und dich ein paar Minuten beobachtete. Nachdem du dir alles angesehen hattest gingst du zu Ravi, welcher gerade einen Toten aufschneiden wollte. „Also ich muss wirklich sagen… ich bin baff und neidisch zu gleich. Hier ist es so cool!“; sagtest du leicht schwärmend und sahst ihn dabei an. Ravi lächelte charmant, „Vielen Dank für das Kompliment.“ Du bemerktest das Ravi ein scharfes Skalpell in der Hand hielt. „Willst du den jetzt aufschneiden?“, fragtest du neugierig. „Im Normalfall - Ja“, erwiderte er mit einem Schulter zucken. „Es sei denn es ist dir unangenehm, weil dann kann ich es auch später machen“, sagte er, als er gerade Skalpell ablegen wollte. „Nein! Mach! Bitte. Ich wollte sowas schon immer Live sehen“, sagtest du und sahst ihn bittend an. Ravi überlegt nicht lange und nickte. Er stand von seinem Drehhocher auf und holte dir ebenfalls einen weißen Kittel. Wie ein britischer Gentleman nun eben ist, hielt er dir den Kittel auf, so dass du nur noch mit deinen Armen hinein gleiten musst. Dies tatest du auch und drehst dich dann zu ihm um.

Ihr standet euch nun wieder so nah. Diesmal wusstest du genau es würde keiner dazwischen kommen. Kein Major der euch störte. Eure Blicken trafen sich wieder und es war, als würdet ihr wieder in eine Art Trans fallen. Eure Gesichter kamen sich näher und näher. Du spürtest, wie dein Herz wieder anfing mit rasen, doch diesmal war etwas anders. Du spürtest, wie Ravi sein Herz ebenfalls anfing wie verrückt zu pochen. „Dein Herz rast, wie verrückt..“, flüstertest du dieses Mal. „Ich weiß, nur ich kann nicht..“, antwortete dir Ravi. Du verstandest nicht was er meinte. Doch bevor du fragen konntest hörtest du Schritte, die die Treppe hinunter kamen. Ravi löste sich von dir und ging einige Schritte Richtung Eingang. Ein dunkelhäutiger Mann Mitte dreißig kam die Treppe hinunter. „Guten Morgen, Clive! Was verschafft uns die Ehre?“, sagte Ravi lächelnd. Clive trat die letzte Stufe hinunter und sah an Ravi vorbei. „Wer ist das?“, fragte er Ravi. „Ich bin nur eine Praktikantin“, antworte ich mit einem freundlichen Lächeln. Clive nickte und sah dann zu Ravi. „Kann ich mit Ihnen unter vier Augen reden?“, fragte er leise. Ravi nickte und drehte sich zu mir um. Du nicktest schon und gingst in den Lounge Raum. Dort schlosst du die Tür hinter dir und zogst den weißen Kittel aus. Danach legtest du dich auf die Couch und dachtest nach. Der Satz von Ravi hallte in deinem Kopf nach und bereitete dir jedes Mal aufs Neue ein Ziehen in der Brust. Du dachtest, dass das was zwischen Ravi und dir war etwas Echtes war. Du dachtest es wäre Liebe auf den ersten Blick gewesen, doch hast du dich wirklich so sehr getäuscht? Nein, dachtest du. Es war bestimmt nur ein Missverständnis.

Nach knapp zehn Minuten hörtest du, wie die Tür aufging. „Clive ist jetzt weg. Also wir können jetzt endlich unseren Toten aufschneiden“, sagte Ravi lächelnd. Du richtest dich auf und sahst ihn nicht an. Du schwiegst. Ravi bemerkte, dass du den Kittel ausgezogen hattest. Er wusste weshalb und setzte sich deswegen neben dir. „(d/N)?“, fragte er vorsichtig. Du reagiertest nicht. „(d/N)?“, fragte er erneut. „Ich kann es nicht..“, murmelst du kaum hörbar. Trotzdem hatte Ravi es verstanden, weshalb er bedrückt ausatmete. Du drehtest dich zu ihm um. „Wieso? Sag mir wieso?“, fragtest du schmerzlich. Ravi konnte dich nicht ansehen, da er wusste was wieder passieren würde. „Ravi, sag mir wieso. Sieh mir in die Augen und sag mir wieso! Gefalle ich dir nicht? Bin ich zu klein? Zu dünn? Bin ich zu temperamentvoll oder...“, plötzlich unterbrach er dich. „Hör auf!“, rief er laut aus. Du erschrecktest dich kurz und sahst ihn an. Er drehte seinen Kopf zu dir und eure Blicke trafen sich wieder. Du sahst, wie Ravi gerade ansetzen wollte zum sprechen. Doch bevor du deine letzte Chance verspielst, hast du alles auf eine Karte gesetzt. Endlich fasstest du Mut und beugtest dich zu ihm rüber. Du küsstest ihn direkt auf den Mund. Dabei schlosst du deine Augen und legtest eine Hand auf seine Wange. Ravi spürte deine weichen Lippen auf seinen und konnte seine Gefühle nicht länger unterdrücken. Er musste den Kuss erwidern, sonst würde er es für immer bereuen. Also legte er seine Hände in deine Seite und drückte dich näher an seinen Körper. Du spürtest, wie er den Kuss erwiderte. Du spürtest seinen Bart unter deiner Hand. Du fühltest seine Wärme, seine Sicherheit und seine Geborgenheit. Dies hattest du noch nie bei einem Typen gespürt. Dieser kleine Moment schien ewig zu sein für euch. Schließlich löstest du dich von dem Kuss und sahst ihn direkt in die Augen. Dein Gesicht war knall rot und ein Lächeln war, wie in dein Gesicht gebrannt. „Sag mir, wieso du nicht wolltest?“, fragtest du direkt. Du wolltest die Antwort wissen. Ravi sah dir in die Augen und strich eine Haarsträhne von dir hinter dein Ohr. „Ich wollte seit dem ersten Moment an, wo ich dich gesehen hab. Nur ich hatte Major versprochen…“, du unterbrachst ihn. „Ich verstehe. Aber jetzt zählt Major nicht. Es ist mein Leben und es sind meine Entscheidungen. Und jetzt entscheide ich mich für das einzig Richtige und zwar für dich.“ Ravi wusste nicht was er hätte antworten können, worauf er schließlich Taten folgen ließ. Er drückte dich an ihn und küsste dich erneut. Nur dieses Mal küsste er dich intensiver, als vorher. Du erwiderst den Kuss und lehntest dich zu weit zu ihm. Dadurch fiel er nach hinten auf die Couch. Ihr löstet den Kuss und fingt an gemeinsam zu Lachen. Ravi konnte seinen Blick nicht von deinen Augen lassen. „Ich hoffe es ist nicht zu früh dafür aber ich liebe dich, (d/N)! Und ich werde dir niemals weh tun“, murmelte er und legte behutsam seine Hand auf deine Wange. Dabei zog er dich an sich ran und ihr küsstet euch erneut.

Major kam gerade in den Moment in die Gerichtsmedizin, als ihr beide anfingt euch zu küssen. Er fing an zu lächeln, als er das sah. „Glückwunsch Ravi, du hast den Test bestanden. Jetzt weiß, dass du alles für meine Schwester aufs Spiel setzen würdest. Behandel sie gut“, murmelte er mit einen Lächeln im Gesicht.
-X-♥-X-♥ - E - N - D -E - ♥-X-♥-X-

So das war meine erste  x Reader Story! Ich hoffe sie hat euch gefallen!
Wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, schreibt sie mir bitte!
Dazu bin ich am überlegen noch ein weiteres Kapitel zu schreiben, wo es dann zu FSK 18 kommen würde. Wenn ihr darauf Bock habt, dann schreibt es mir. :3

So von meiner Seite aus gibt es nichts mehr zu sagen!
Ich danke euch für's Lesen und man sieht sich beim nächsten Mal! <3
 
 
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