Awakening of the Guardian

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
06.06.2017
11.02.2019
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Ein kleiner Sonnenstrahl kitzelte meine Nase und ich schlug inzelnt meine Augen auf. Ich war etwas träge, aber ansonsten ging es mir relativ gut. Ich schob die Vorhänge beiseite, die ersten Sonnenstrahlen schienen durchs Fenster auf mein Gesicht. Ich schloss meine Augen und genoss das warme Gefühl das sich, wie Gestern Abend, in mir breit machte.
Nach ein paar Minuten kam Liam, mit neuer Kleidung ins Zimmer ,,Gut. Du bist schon wach. Schnell zieh das an. Wir müssen bald los   und außderm brauchst du noch etwas womit du dich wenigstens verteidigen kannst." Ich gab Liam ein Zeichen das ich verstanden hatte ,,ich hab dir gestern gesagt das die nächsten Tage ungemütlich werden. Glaub mir die Gliederschmerzen sind unerträglich, aber ich war so frei und habe etwas Schmerzmittel eingepackt, also wirst du es überleben."
Verwirrt sah ich zu Liam ,,Danke. Aber mir fehlt nichts. Also nichts mehr, das Fieber ist gestern irgendwann einfach verschwunden."
Liam sah mich mit einer Mischung aus Staunen, Neid und... Interesse? An ,,Unfähr."
Er schmiss die Kleidung auf das Bett und ging nach unten.
Zügig hatte ich meine Kleidung gewechselt, sie sah genauso aus wie die andere die Liam mir gegeben hatte, nur sauber, dann ging ich nach unten wo mir Liam auch schon ein Bündel zu warf. Ich konnte es grade noch so fangen, denn sein Gewicht hätte mich fast umgeworfen ,,Was zur Hölle ist da drin?"
,,Nur das nötigste für die Reise und das Packet was Fischi dir gegeben hatte." sagte Liam in einem merkwürdig nervösen Tonfall, was mich  äußerst stutzig machte, er Schulterte sein Bündel und bedeutete mir dann ihm zu Folgen.
Er führte mich zu einer verzierten Holztür in der Nähe der Haustür ,,Was ist das für ein Raum?" Liam schaute sich verstohlen um und holte dann einen massiven Eisenschlüssel hervor ,,Das ist das Arbeitszimmer und Waffenlager von meinem Vater."
,,Und deshalb bist du so nervös?"
,,Nein. Nicht deswegen. Aber Vater wird sicher bald bemerken das ich ihm den Schlüssel geklaut habe und dann könnte er dich entdecken."
,,Was hat das denn jetzt damit zu tun das ich gesehen werde?" Liam seuftzte ,,Du weißt es wirklich nicht?"
,,Was meinst Du?" Liam schüttelte leicht den Kopf, schloss die Tür auf und betrat den Raum ,,Schon gut. Nicht so wichtig." ich folgte ihm.
Er ging um einen Schreibtisch herum, auf einen großen verzierten Schrank zu. Liam öffnete ihn und brachte eine kleine Ansammlung von Waffen zum Vorschein, langsam trat ich näher an die Waffen heran
,,Alles klar. Adam streck deine Hand aus und schließ deine Augen. Du musst dich ganz und gar auf dich konzentrieren. Wenn du das gemacht hast musst du nach deiner Waffe suchen. Verstanden?" ich nickte ,,und was wenn "meine Waffe" nicht dabei ist?"
Liam winkte ab ,,Vater hat fast von jeden etwas, außer Kriegshämmer, Morgensterne und andere Schwergewichte Waffen. Aber ich denke nicht das du eine von denen brauchst und jetzt konzentrier dich! Wir müssen so bald wie möglich los." drängte Liam. Ich streckte meine Hand aus, schloss die Augen und versuchte mich auf mich selbst zu konzentrieren.
Am Anfang spürte ich nichts, doch dann stieg etwas in mir auf und durchflutete mich, es fühlte sich seltsam aber dennoch vertraut an. Ich konzentrierte mich mehr auf dieses Gefühl, es nahm meinen ganzen Körper ein und erinnerte mich etwas an das brennen das ich während meines "Kampfes" mit dem Ding in der Arena hatte, nur war es kein heißes brennen sondern ein angenehm warmes Gefühl welches sich, auch wie das brennen, nach außen hin ausbreitete. Es schien sich in meinen Fingerspitzen zu konzentrieren, als wolle es mich leiten und ich folgte ihm bis das Gefühl am stärksten war und ich meine Hand aus streckte.
Meine Hand bekam einen Griff zu fassen, ich hob die Waffe vorsichtig von ihren Haken und öffnete die Augen.

Ein Speer! Aber nicht so einen die man warf. Nein. Dafür war die Klinge zu lang und zu breit. Diese Waffe werwendete man zum Schwingen und im Notfall zum Stoßen. Erstaunt und etwas nervös bestaunt ich die Waffe. Sie war eine Wunderschöne Arbeit aber genauso gefährlich. Ich könnte anderen damit Schaden zufügen vielleicht sogar töten. Ich übernahm Verantwortung für diese Waffe und was ich damit anrichten könnte.
Liam schloss den Schrank wieder und klopfte mir auf die Schulter (wobei er seinen Arm komplett ausstrecken musste, da ich nun mal keine kleine Person bin und er keine besonders große) ,,Herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Waffe. Übrigens das sollten wir lieber verdecken." sagte Liam und deutete auf meine Hände. Verwirrt sah ich auf sie runter und ließ dann vor schreck den Speer fallen
,,Was ist das?" auf meinen Armen und Händen waren Muster und Zeichen zu sehen die golden schimmerten ,,Keine Sorge. Das ist zwar nicht normal, aber es gibt Leute die das auch haben."
,,Und was bedeutet das?"
,,Kann ich dir leider auch nicht sagen. Es gibt ja nicht viele die so etwas haben. Ist jetzt auch egal. Ich hole Verbände dann können wir sie Abdecken."

Ein paar Minuten später waren wir Reise fertig. Meine Arme und Hände wurden von Verbänden verdeckt, mein neuer Speer war auf meinen Rücken geschnallt und mein Büdel hatte ich bequem aber fest geschultert. Liam hatte noch seinen Bogen und Pfeile geholt und dann das Arbeitszimmer seines Vaters wieder abgeschlossen.
Wir verließen das Haus und Liam führte uns in den Wald, er hielt etwas in der Hand was einem Kompass ähnlich war, irgendwie.
Der Rahmen hatte eine Sechseckige Form, bestand aus Holz und hatte eine kleine Glaskuppel über dem Blatt. Allerdings hatte es drei Nadeln, eine davon hatte eine Wellen Form, die andere war Bogenförmig und die letzte sah verdreht aus ,,OK. Wir müssen als erstes zum Fluss und ihm dann Flussaufwärts aus Forest Eye raus folgen, dann durch ein kleines Hügelland, dort machen wir kurz rast. Nach dem Hügelland kommen wir zu ein paar alten Mienen, dort werden halten und rasten. Irgewelche Einwände?"
Ich schüttelte den Kopf ,,Wie sollte ich auch, ohne dich wüsste ich nicht wo ich hin muss."
Liam grinste ,,Da hast du absolut recht Adam. Hier müssen wir links."
Ein wenig später hörten wir das rauschen des Flusses, und kurz danach sahen wir ihn auch. Wir gingen zu ihm und folgten ihm dann Stromaufwärts. Ab und zu mussten wir durch Wurzeln schlüpfen, über umgestürzte Bäume klettern oder um kleinere Felsen herum gehen, bei einigen murmelte Liam verärgert vor sich hin ,,Das die sich dauert in den Weg legen müssen." weshalb ich auch immer wieder verwirrt zu Liam schaute ,,Das sind Felsen die können sich nicht aussuchen wo sie liegen."
,,Nein. Normale Felsen können das auch nicht, aber das sind Wander Felsen und die können sich entscheiden wo sie lügen wollen."
,,Wander Felsen?"
,,Ja. Felsen die Wandern. Gibst das bei dir nicht?"
,, Äh nein. Da sind Felsen einfach nur Felsen." Hoffe ich zumindest...
Liam seuftzte ,,Man hast du es gut."
Wir gingen noch eine Weile weiter und mussten uns mal wieder durch dichtes Wurzelwerk zwängen, als ich plötzlich ein knacken dicht hinter uns hörte. Ruckartig drehte ich sah hinter mich, aber da war nichts
,,Hey! Adam! Was ist los? Hängen geblieben?"
fragte mich Liam ,,Nein. Ich dachte nur ich hätte was gehört."
,,Das war bestimmt nur einer der Wurzeln oder ein Tier oder einer der Bäume und nun komm, wir sind fast beim Hügelland."
Ich blickte noch ein letztes Mal hinter mich und zwängte mich dann weiter durch die Wurzeln.

Als der letzte Rest geschafft war, hatten wir den Waldrand erreicht und vor uns erstreckte sich nun eine weite, freie Fläche mit einzelnen Bäumen, Büschen und natürlich Hügeln.
Es ging weiter über die kleinen Hügel drüber, welche zwar nicht groß oder steil waren, aber nach dem 15 Hügel ging mir langsam die Puste aus und auch Liam geriet ins Schwitzen. Also machten wir kurz rast um zu Essen, trinken, die Beine aus zu ruhen etc.
Nach knapp zwei Stunden (die Zeitangabe stammte von Liam) ging es weiter
,,bald sollten wir einen Waldgürtel sehen, dort sind die alten Mienen."
Tatsächlich konnte man bald den Waldgürtel sehen den Liam meinte, das Problem war nur er war noch mindestens 30 Hügel, in verschiedenen Größen, entfernt.

Wir erreichten die Mienen erst am frühen Abend, da es sich eine Herde Wander Felsen im Waldgürtel gemütlich gemacht hatte und wir mussten sie erst mal alle umgehen mussten.
Nun suchen wir unser Nachtlager auf, machten Platz für eine Feuerstelle und Liam verteilte über all um unser Lager irgendwelche Kerzen die Raubtiere von uns Fernhielt.
Dann saßen wir am Feuer und Liam erklärte mir etwas über Magie und das dazu gehörige System im Anwender. Welches im Grunde ein noch koplexeres System war als das normale nervensystem, es transportiert Magie durch den Körper und kann vom Anwender so benutzt werden wie er es möchte, allerdings kann er es nur eine paar mal am Tag anweden. ,,Das System regneriert sich von selbst wenn es beschädigt wird, es dauert aber, bei jedem Magier unterschiedlich lange."
Schloss Liam seinen Vortrag ab, während ich mir versuchte so viel wie möglich zu merken und zu verstehen ,,Verstehe... Wie oft kannst du Magie anweden?"
,, es kommt drauf an, bei kleinen Objekten kann ich bis zu 5-mal für ein paar Sekunden die Zeit stoppen lassen oder 1-mal für 45 Sekunden. Je größer das Objekt desto mehr Magie brauche ich und je mehr Magie verbraucht wird desto weniger kann ich sie anwenden."
,,ich dachte man kann Magie unendlich oft einsetzen."
,, Wo hast du denn so was gehört? Wie den auch sei... Es gibt aber tatsächlich ein paar Ausnahmen."
,,Ach ja?"
,,Ja. Aber da musst du in die richtige Spezies reingeboren sein."
,,Spezies?"
,,Erklär ich dir morgen, ist ein kompliziertes Thema." Liam stand auf und streckte sich ,,Ich geh noch mehr Feuerhz suchen, bleib du hier und pass auf das Lager auf." dann ging er in den mittlerweile dunklen Wald und ließ mich am Feuer zurück.

Ein zischen ließ mich hoch Schrecken, ich musste irgendwann eingedöst sein. Ich blickte mich um und sah das ich nichts sah. Jemand hatte das Feuer gelöscht.
Angespannt streckte ich die Hand nach meinem Speer aus, meine Fingerspitzen berührten bereits den Griff. Ich hörte wie ein Messer oder etwas ähnliches zückte, die Person Schnitt mir damit in die Hand. Schmerz durchzog meine Hand, ich unterdrückte einen Schrei und zog meine Hand weg. Ich hatte mich schon öfters geschnitten, abef das fühlte sich nicht normal an. Es kam mir vor als würde sich etwas langsam in mich hinein fressen und ausbreiten wollen.
Ich wurde am Arm gepackt und auf die Beine gezogen und jemand sagte mit rauer Stimme ,,Hab dich gefunden"


To be continued...
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