Who would you choose?

GeschichteDrama, Familie / P12
Batman / Bruce Wayne Deadshot / Floyd Lawton Harley Quinn / Dr. Harleen Quinzel Joker OC (Own Character)
05.06.2017
17.03.2019
42
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42 Stunden zuvor…

„Hey J, hast du Lucy irgendwo gesehen?“, fragte Harley Quinn ihren Ehemann. Dieser drehte sich daraufhin fragend zu seiner Frau um. „Nein, wieso fragst du? Was ist mit ihr?“ „Nichts Schatz, ich wollte nur wissen ob sie schon wieder da ist!“ „Wieso, wo ist sie denn?“, fragte Joker mit ernster Stimme nochmal. Harley schmunzelte und schüttelte den Kopf. „Puddin! Wir hatten doch besprochen, das Lucy ihren Freiraum braucht!“ Joker gab jedoch nur einen schwerfälligen Seufzer von sich. Er wollte gerade die Treppe zum Badezimmer hoch gehen, doch irgendetwas hielt ihn davon ab. Vielleicht war es die Sorge um Lucy, vielleicht aber auch nur die Tatsache, dass er nicht alles überblickte und nicht wusste wo sie war! „Mann Harley! Du kennst sie doch!“, meinte er missmutig. „Sie manövriert sich immer in irgendeinen Schlamassel!“ Seine Königin sah lächelnd zu ihrem Mann hinüber. „Da kenne ich jemanden der noch viel schlimmer darin ist!“, grinste sie frech. Joker wusste sofort das er damit gemeint war. Er warf ihr einen entsetzten Blick zu und wurde etwas lauter. „Das war etwas anderes das… Hey!! Das kannst du nicht vergleichen!!“ Doch das hatte Harley schon gar nicht mehr mitbekommen, da sie sich bereits durch die Terrassentür in den Garten begeben hatte.

Obgleich das nur ein spaßig gemeinter Spruch gewesen war, hatte er ihn sehr wohl ernst genommen. Hastig folgte er seine Frau durch die gläserne Tür. Harley hatte es sich inzwischen schon auf einer der Liegen bequem gemacht um die strahlende Sonne zu genießen. „Hey Harley, du weist doch genau, dass ich solche Anspielungen hasse wie sonst was!“ „Jetzt rege dich nicht auf Puddin!“, meinte sie gelassen. „Lass uns doch einfach die Sonne genießen!!“
Kurz hielt der ehemalige König inne, doch dann erkannte auch er, dass es keinen Sinn hatte weiter darüber zu diskutieren. Also begab er sich zu seiner Frau und setzte sich ohne ein weiteres Wort auf die andere Liege, streckte die Füße aus und setzte seine Sonnenbrille auf. Auch die Musik durfte natürlich nicht fehlen! Also holte er sein Handy hervor, steckte sich die Kopfhörer ins Ohr und schloss die Augen. So wie jetzt, könnte Joker stundenlang in der Sonne liegen! Obwohl es ihm natürlich lieber gewesen wäre, wenn nun auch noch kühle Drinks neben ihm gestanden hätten!!

„H....Hey,Heeeyyyy!!“ Hastig schreckte Joker auf, als er bemerkte dass seine Frau ihn die ganze Zeit zu rief. „Was den Harley? Ich dachte wir wollten etwas entspannen?“, fragte der Joker verwirrt. Doch sie sah ihn nur strafend an.  „Ach ja Puddin! Das ist ja mal wieder so typisch!“, meinte sie spöttisch. Gereizt und mit einem Blick als würde er sie gleich umbringen, setzte sich Joker nun endgültig auf. „Was willst du eigentlich? Es war doch dein Vorschlag, ein wenig die Sonne zu genießen!“ „Joker ich sagte lass UNS die Sonne genießen!“, meinte Harley und verschränkte nun ebenfalls verärgert, die Arme vor de Brust. Joker’s Stimme wurde lauter und er schrie fast schon. „Ach ja Harley? Dann sag doch, dass du mit mir Weiberklatsch halten willst! Dazu brauche ich nicht hier heraus zu kommen“ So als wolle er Harley´s Geduld noch weiter auskosten, steckte er seine Kopfhörer wieder ins Ohr. Harley hingegen hatte genug von Jokers Launen und ging mürrisch ins Haus zurück. Joker hingegen genoss die Ruhe. Langsam fielen ihm seine Augen wieder zu und er schlief ein…

Es war schon sehr spät am Abend. Außer die vereinzelt am Wegesrand stehenden Lampen war es stockduster. Doch der Nachthimmel über Gotham City, war mal wieder sternenklar. Kein normaler Mensch war um diese Uhrzeit mehr auf den Straßen zu sehen. Langsam schlenderte Joker durch die leeren Seitengassen.
Nach kurzer Zeit machte er in einiger Entfernern ein sehr grelles Licht aus, der helle Strahl durchdrang die Dunkelheit so sehr, dass Joker seine Augen zusammenkneifen musste, damit sie ihm nicht schmerzten. Doch irgendwie schien ihn dass Licht magisch zu sich zu ziehen. Langsam bewegte er sich immer weiter und weiter darauf zu. Je dichter er kam, desto heller wurde es. Weit und breit war keine andere Menschenseele zu sehen.
Plötzlich erfasste ihn ein starker Sog. Er konnte nicht fassen, was gerade geschah. Die unsichtbare Kraft saugte ihn förmlich immer weiter an dass Licht heran!
Er versuchte sich dagegen zu wehren und sich irgendwo festzuhalten, doch was er auch unternahm, war vergebens. Dann endlich sah er das Übel. Er traute seinen Augen nicht. Es war ein riesiges, Silberleuchtendes Ufo.
Rundherum sah er nun hunderte grüner Aliens, die alle mit dem Finger auf ihn zeigte und anfingen zu lachen. Panisch fing er an zu schreien, denn er hatte furchtbare Angst vor Aliens. Doch dann schien sein Schicksal auch schon besiegelt. Mit einem lauten blubberigen Geräusch fingen die Aliens an, Joker mit tödlichen Strahlen zu beschießen. Höllische Kopfschmerzen erfassten ihn. Es fühlte sich so an als würden sie ihm sein Gehirn rösten wollen!
Mit letzter Kraft versuchte er seine Waffe zu ziehen....

„Ahhhhhhhhh!!!!!“ Mit einem lauten Schrei wachte Joker auf und stellte fest, dass es wieder einmal einer seiner bizarren Träume war. Das einzige was daran kein Traum war, war dass er seine Waffe abermals nach solch einem Traum in der Hand hielt. Harley die den Schrei bis ins Haus gehört hatte kam heraus gerannt.  Als sie ihn sah, wurde ihr komisch zu mute.  „Was zum!? Joker! Steck sofort das Ding weg!!“ Erst jetzt war Joker wieder Herr seiner Sinne und bemerkte, dass er die Waffe wirklich in der Hand hielt. So schnell er konnte steckte er sie wieder weg. „Sorry Baby, ich...“ Langsam beruhigte sie sich wieder. „Schlecht geträumt?“ fragte sie nun wieder etwas ruhiger. Joker sprang von der Liege auf und erwidert, „Lass uns nicht mehr darüber reden okay?“
Harley warf ihm nur einen fragenden und zugleich mitleidigen Blick zu. „Hey es ist ja schon dunkel, wo ist Lucy?“ Harley’s senkte ihren Kopf. „Harley, sag nicht sie ist noch nicht...“ Bevor er seinen Satz zu ende bringen konnte fuhr seine Frau ihm ins Wort. „Sie ist kein kleines Kind mehr Joker, akzeptiere das gefälligst!“ Joker schüttelte nur den Kopf. „Das würde ich ja, wenn sie sich auch so verhalten würde!“, meinte er verzweifelt. „Ich meine, du weißt doch selbst, wie sie ist! Wenn wir sie nicht im Zaun halten, wird sie sich noch eines Tages selbst umbringen!“
„Ach ja? Wir wären wegen dir auch schon ein paar mal fast umgekommen Joker!“ Beiden war nicht aufgefallen, dass sie sich inzwischen anbrüllten. „Dann müsste genauso jemand auf dich aufpassen!!“ Joker sah seiner Frau streng in die Augen und ging anschließend fluchend ins Wohnzimmer.

Etwa zehn Minuten später klingelte es an der Haustür. Da eh nichts gescheites im Fernsehen lief, oder Joker in seinem Wahn eine mögliche Bedrohung um diese späte Zeit vermutete, rappelte er sich vom Sofa auf und ging an die Tür. Doch es war nur Lucy! „Hey was klingelst du? Wo ist dein Schlüssel?“, fragte Joker überrascht. „Das ist ja mal wieder eine nette Begrüßung Pa!“, knurrte Lucy abwegig und schob sich an ihm vorbei in die Wohnung. „Ich hab sie zu Hause liegen gelassen als ich vorhin los bin okay?“ Etwas angesäuert sah sie ihren Vater an. „Hey kleines, wird man sich als Vater nicht mal mehr Sorgen, um seine liebe Tochter machen dürfen?“ Er versuchte zu lächeln und fuhr seinem Mädchen dabei liebevoll durch die Haare. „Ach übrigens, du triffst dich doch nicht wieder mit solchen Typen wie diesem Felix oder?“, wollte er dann allerdings streng wissen. Lucy sah ihren Vater an und grinste. „Doch! Ich war gerade bei ihm!“ „WAAASS!?,“ fuhr Joker aus der Haut. „Ein Scherz Dad! Es war ein Scherz! Denkst du ich will dass du ihn nochmal das Leben zu Hölle machst?“ Joker sah seine Tochter mehr als ernst an und erwiderte: „Dieser scheiß Wichser hat es nicht anders verdient! Wenn es nach mir gegangen wäre...,“ dann hielt er plötzlich inne. „Geh auf dein Zimmer Lucy!“, befahl er knapp, nachdem er erkannt hatte, dass es sowieso keinen sinn ergab, sich mit seiner pubertierenden Tochter streiten zu wollen. „Ja Papa!“ Ohne weitere Aufstände zu machen ging sie die Treppe hoch und verschwand in ihren Zimmer.

Dann begab Joker sich wieder ins Wohnzimmer und setzte sich neben seine Frau, die inzwischen auch auf der Couch saß. „Wehe, sie trifft sich wieder mit diesem Felix!“, brummte er mürrisch, Harley sah ihren Mann an und sagte mit sanfter Stimme: „Mach dir nicht so einen Kopf!“ Joker stieß einen tiefen Seufzer aus. „Wenn ich nur könnte Harley! Wenn ich nur könnte!“
Beide saßen bestimmt noch zwei Stunden zusammen und guckten Fern. Während dieser Zeit, kuschelte sich Harley immer näher an ihren Mann heran, so dass dieser erst sehr spät bemerkte, dass sie eingeschlafen war. Vorsichtig schlug er seinen Arm um ihre Schulter und hievte sie in seine Arme, möglichst ohne sie aufzuwecken. Langsam trug er sie die Treppen hoch legte sie ins Bett, anschließend legte er sich neben sie. Schneller als jemand es erahnen konnte war auch er eingeschlafen…
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