Ein etwas anderer Ausflug

von Bambus
KurzgeschichteAllgemein / P6
Doubt Doubt / Jeje Mikuni Alisuin
02.06.2017
02.06.2017
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Soo,
Eine Geschichte für FireRazer hoffe sie gefällt dir  und ich hoffe ich kann dir wenigstens ein kleines Schmunzeln übers Gesicht kommen lassen xD
Seid bitte nicht alt zu streng, dass ist die erste Story zu diesem Format ><
Viel Fun beim lesen ^^

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Mikuni lief in seinem Antiquitätenladen hin und her. Die Langeweile übermannte ihn. Die Sonne schien zu stark und erhitzte ganz Japan. Da wollte der Blondhaarige nun wirklich nicht arbeiten. Er setzte sich an einen Stuhl und fing an zu kippen. Vor einigen Minuten hatte er seinen Servamp vergrault und konnte diesen so nicht mehr ärgern. Er seufzte. „Ich kann doch nichts dafür dass er immer noch glaubt, dass er Blut von mir bekommt.“ Er sah aus dem Fenster und betrachtete die Menschenmassen, wie diese verschwitzt ihre Einkäufe erledigten. Ein Schauder lief ihm über den Rücken. Vor ein paar Tagen halfen sie Misono. Zwar hatte dieser ihn nicht gesehen, aber doch wusste er, dass ihn sein jüngerer Bruder hasste. Außerdem verwunderte es ihn, dass Misono zu so einem Griesgram geworden war. Früher war er schließlich so süß und knuffig gewesen. Alles beeindruckte ihn. Er kicherte und ihn packte die Lust, die Alten Bilder von damals anzusehen. Er stand auf und schüttete seinen Rucksack aus, um jedes einzelne Bild anzusehen und über alte Zeiten zu schwelgen. Wie groß Misono nein wie groß er und Misono doch geworden sind. Der Blondhaarige stand auf und ging in einen Hintergang zu einem großen alten Holzschrank. Er sah hinauf, zu einer großen Kiste auf dem Schrank. Diese lag kurz unter der Decke. Mikuni sah sich um und packte sich kurzerhand einen Drehstuhl, der hinter ihm stand. Einen Moment hielt er inne, bevor er hinauf stieg. Mit seinen Händen tastete er nach der Kiste um sie herunter zu holen. Es war schwer etwas zu erkennen. Schließlich war es Nacht und er war zu faul gewesen das Licht anzuschalten. Außerdem war die Kiste noch so weit oben, dass er nicht einmal zu dieser schauen konnte.

Plötzlich rutschte ihm der Stuhl von den Füßen weg und er fiel mit dem Kopf auf den Boden. Der Braunäugige sah nur noch schwarz vor Augen und verlor das Bewusstsein. Vermutlich hätte er seinen Servamp ausgelacht, wenn er gesehen hätte, wie dieser aus dem Tisch hervor kroch und schnell zu seinem Schützling rannte. Er „rief“ nach Mikuni. Dieser gab jedoch keinen Laut von sich und reagierte auch nicht auf die Schüttelattacke, von Jeje. Nachdem Mikuni weiterhin nicht zu Bewusstsein kam, überwand er sich nach einigen Minuten den Notarzt zu rufen. Als er dies geschafft hatte, seufzte er und war erleichtert, dass der Notarzt sein Genuschel überhaupt verstand. Bereits nach paar Minuten erklangen die Sirenen des Krankenwagens, der vor dem Antiquitätenladen hielt. Als die Sanitäter in den Laden stürmten und einer Jeje fragte was passiert sei, zeigte Jeje auf seinen Schützling und sprach leise, dass dieser zu Boden gefallen war und mit dem Kopf aufschlug. Der Sanitäter nickte und zwei weitere trugen den Blondhaarigen mit einer Trage in den Krankenwagen. Jeje setzte sich neben den Jüngeren und sah den Sanitätern bei der Arbeit zu. Er hätte ihm auch sagen können, dass er Hilfe bei der Kiste braucht. Er mit seinen 2,50 Meter wäre schließlich ohne große Probleme an diese gekommen.

Nach etwa 5 Minuten wachte der Blondschopf auf, ließ jedoch seine Augen zu, als er die Schmerzen spürten, die in seinen Kopf stachen. Sein Kopf fühlte sich an wie Brei und er konnte nicht denken. Er konnte seine Gedanken nicht ordnen und es fiel ihm schwer überhaupt die Sanitäter anständig bei ihrem Gespräch zu belauschen. Nachdem eine Ewigkeit für Mikuni vergangen war und er spürte, wie die Sanitäter ihn in das Krankenhaus trugen, waren die Schmerzen so gut wie verschwunden und er öffnete seine Augen. Sein Blick wanderte von den Ärzten die ihn empfangten, zu Jeje der neben diesen lief. Als Mikuni auf ein Bett gelegt wurde, wurde er auch sofort untersucht. Zwar zappelte dieser, dass Ärzte über alles hasste. Als die Ärzte nach der Untersuchung gingen, sprang Mikuni auf und sagte: „ Jeje hast du meine Geliebte Abel?!“ Jeje sah verwirrt zum Jüngeren und sprach ruhig: „ Leg dich hin. Ich hole sie.“ Mit diesem Satz verschwand Jeje aus dem Krankenhaus um zum Antiquitätenladen seines Chefs zu gehen. Mikuni legte sich hin und betrachtete sein Steriles Zimmer an. Der Neid nahm Abel zu sich und lief zurück ins Krankenhaus. Ein Glück war bereits seid zwei Stunden Nacht, sonst hätte er nicht auf den Blondschopf aufpassen können. Ein kleines Schmunzeln konnte er sich jedoch nicht verkneifen. Zu sehr faszinierte es ihn, dass sein Eve selbst in so einer Situation an seine Puppe dachte. Er sah in Abels kleine Perlenaugen. Sein Eve würde ihn jetzt vermutlich umbringen wenn er wüsste, dass er Abel betrachtet hatte.

Als er zurück in das Krankenzimmer des Blondschopfes ging, sah er diesen bereits stehen vor seinem Bett. Gerade zog er sich seinen zweiten Schuh an und machte eine Anstalt des Gehens. Jeje hielt ihn fest. „Wohin des Weges?“ kam es leise von ihm. „Nach Hause ich will nicht hier bleiben.“ „Du wurdest nicht entlasse-„ „Abel!“ Mikuni riss Abel an sich und drehte sich von seinem Servamp weg. „Hat Jeje dich lüstern angesehen?“ Der Neid schüttelte den Kopf und schob den Jüngeren zurück ins Bett. „Bleib liegen.“ „Aber ich will nicht!“ maulte der Blondschopf. Kurzerhand zog Jeje die Decke über den Jüngeren und ignorierte dessen Gejammer. Zwei Stunden später, ging der Arzt noch einmal zu Mikuni um Blutdruck zu messen. Danach sah er zu Jeje und meinte: „ Die Besucherzeit ist im 30 Minuten beendet.“ Der Schwarzhaarige nickte und wurde zur Schlange, als der Arzt den Raum verließ. Kurz darauf schlängelte er unter das Bett um versteckt zu bleiben. „Jeje~.“ Mikunis Augen funkelten und er nahm die Schlange zu sich. „Was sollte das? Ich bin alt genug mich selbst zu entlassen.“ „Du musst dich noch auskurieren.“ Gab Jeje hauchend von sich. Mikuni lies etwas los und fing an zu maulen. „Ja aber warum hier ist es sooo langweilig.“ Mikuni seufzte und sah aus dem Fenster. Der Vollmond erhellte das Zimmer und lies sogar die Laternen matt aussehen. Noch einmal seufzte er und lies zu, dass Jeje sich um seinen Hals schlängelte und seine Knopfaugen schloss. Nachdem der Braunäugige merkte, dass die Zeit nicht schneller verging, wenn er den Mond ansah, schloss er seine Augen und schlief nach einiger Zeit ein.

Als Jeje hörte wie die Tür mitten in der Nacht quietschend aufging, schlängelte dieser zurück ins Bett, um der Schwester dabei zuzusehen, wie diese einmal die Augen des Blondschopfes durchleuchtete und wieder aus dem Zimmer ging. Der Neid schlängelte zurück ins das Bett seinen Schützlings und döste die Rest der Nacht vor sich hin.

Am nächsten Morgen stopfte Mikuni Jeje unter die Decke, als er mitbekam wie die Schwester ihm das Frühstück hinstellte. Sie lächelte den Braunäugigen kurz an und wünschte einen guten Morgen, bevor sie das Zimmer verließ. Mikuni fing an zu essen während Jeje sein trinken mit seiner kleinen Schlangenzunge trank. Nachdem die die Schwester das Frühstück zurück brachte, sagte sie: „ Der Chefarzt kommt gleich.“ Mikuni nickte und wartete. Er wartete und wartete. Als er bereits über zwei Stunden wartete, gab er ein genervtes Stöhnen von sich und nahm Jeje in die Hand um einen Knoten aus diesem zu machen. Dieser keuchte und fragte sich wie so oft, weshalb er immer noch bei Mikuni war. Sein Eve gab ihm weder Blut noch behandelte er ihn gut. Außerdem musste er mehr Arbeiten wie der Braunäugige. Der Jüngere wusste ja gar nicht wie viel Arbeit es machte ein Schiff in eine Flasche zu bekommen. Er seufzte und versuchte den zweiten Knoten den Mikuni bereits in Angriff nahm zu ignorieren.

Als der Chefarzt ins Zimmer kam, warf der Blondschopf Jeje weg und lächelte etwas unbeholfen den Arzt an. „Also ihre Werte sind gut und es sind auch keine weiteren Verletzungen.“ Der Arzt lächelte und gab Mikuni ein Entlassungsschein. Dieser stand fröhlich auf und bedankte sich.  Nachdem der Arzt aus dem Zimmer ging, schnappte er Abel und ging aus dem Krankenhaus. Jeje versuchte schwer mit den Knoten voran zu schlängeln. „Mikuni.“ Kam es leise vom  Älteren. Dieser wand sich zu seinem Haustier um und nahm ihn mit einem kurzen „Oh“ zu sich um den Hals. Er ignorierte die Blicke der Patienten, Ärzte und Schwestern die die Schlange ängstlich, neugierig und verwundert musterten. „Endlich wieder Freiheit.“ Jeje kam ein zustimmendes sss von sich und kuschelte sich an den Hals des Jüngeren. Mikuni kraulte Jeje und Jeje sagte sich innerlich. „Zumindest bekomme ich Streicheleinheiten wenn ich eine Schlange bin. Kurz bevor die beiden am Antiquitätenladen ankamen, löste Mikuni die Knoten seiner Schlange. Dieser atmete einmal schwer ein und aus und war glücklich über die größere Luftmenge die seine Lungen füllten.

Als Mikuni den Laden betrat, sah er die gesamten Bilder auf dem Boden verteilt. Jeje sah zu seinem Schützling. Plötzlich wurde der fröhliche Blick von Mikuni zu einer finsteren Mine. „JEJE!“ Der Angesprochene wollte wegschlängeln, jedoch hielt Mikuni diesen fest und begann damit Knoten zu knoten.

Jeje hätte möglicherweise nicht auf die Bilder von Mikuni treten sollen ….


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So ich hoffe es hat euch gefallen, ich würde mich sehr über Reviews und Kritik freuen. Und ich würde gerne wissen, ob ich die Charaktere gut getroffen hab :3

LG
Bambus
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