J.D. x Perry Cox ~ Mein Mädchen gehört zu mir!

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Dr. John Michael "J.D." Dorian Dr. Percival Ulysses "Perry" Cox
01.06.2017
06.07.2017
5
5.228
2
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
01.06.2017 1.149
 
Hallo zusammen!
Bitte seit nachsichtig mit mir das ist meine erste Scrubs Story, ich werd mir aber Mühe geben! ;D
Disclaimer: I own nothing!

Es wird vermutlich 3-4 Kapitel geben, vielleicht auch mehr ich muss mal schauen wie ich hinkomme.

Viel Spass!
________________________________________________

"J.D. ich kanns nicht fassen dass du mir das nicht gesagt hast!" schmollte der Chirurg als er mit dem jungen Arzt bei Carla an der Schwesternstation stand und schmollte.
"Hey J.D. heute ist doch dein großer Tag nicht?" wirbelte eine junge blonde Ärztin mit einer Akte an ihnen vorbei und John Dorian schaute entschuldigend zu seinem besten Freund dem der Mund vor fassungslosigkeit offen stand "Da sogar Elliot wusste es!" maulte er und schaute sein Gegenüber fassungslos an. "Ach Baby stell dich nicht so an, Bambi ist doch nicht aus der Welt."  versuchte Carla ihren Mann zu beruhigen doch er wurde immer fassungsloser "du wusstest es auch?!" stammelte er ungläubig und Carla verzog entschuldigend das Gesicht. "Ich fasse das nicht!" gab Turk seinem Unmut freien Lauf "J.D. Wie kannst du mir das antun? Ich dachte wir sind eine Einheit du weisst schon Turk und J.D., J.D und Turk! Der VanilleBär und der Schokobär!." Der Schwarzhaarige atmete tief durch, für den Augenblick einer Sekunde sah er wie sich die Schokolade auf dem Tresen selbsständig machte und sich inform eines Vanille und eines Schokobären tanzend über die Ablagefläche bewegte, er schüttelte seinen Kopf um jetzt nicht in einen ausschweifenden Tagtraum zu versinken denn er hatte es eilig.

"Aber das sind wir doch weiterhin Schokobär!" versuchte er seinen Freund zu überzeugen doch Turk ließ sich absolut nicht darauf ein, er schüttelte mit dem Kopf, wandte ihm den Rücken zu und schloss sich dem Todd an der gerade auf dem Weg runter in die Chirurgie war.
"Gib ihm Zeit er wird sich beruhigen Bambi." sprach Carla leise und J.D. schaute sie einfach nur hilfesuchend an als hinter ihm ein schriller Pfiff erschien und J.D. sich umwandte, er wusste sehr genau wer da nach ihm gepfiffen hatte, der Mann der einmal sein Mentor war, der Mann der ihn zu dem Arzt gemacht hatte der er heute war.
"Hey Flachzange, du hast Dienstschluss sieh zu dass du deinen Prinzessinenarsch hier rausschiebst, damit ich dich nicht länger ertragen muss." Er nahm sich eine Akte vom Schwesterntresen und studierte diese und bemerkte auch nicht das Carla ihn jetzt entsetzt ansah.
J.D. wusste nicht woher Cox davon wusste, er hatte es den wenigsten gesagt aber verstand die Botschaft sehr genau, der Mann um dessen Lob und Anerkennung er sich stets bemüht hatte war froh wenn er ihn los war.

J.D. ließ seine Schultern hängen und warf nochmal einen Blick zu Carla die ihn nur mitleidig ansah und ihm ein tröstendes lächeln schenkte, so machte sich der junge Arzt auf den Heimweg.
"Musste das sein?" wandte sich Carla vorwurfsvoll an Perry der nur eine Augenbraue in die Höhe hob?
"Musste was sein?" fragte er skeptisch nach, es war alles wie immer, auch die Art und Weise wie er mit der Flachzange umging, morgen war ein neuer Tag und es würde wieder alles seinen gewohnten Lauf nehmen.
"Das war sein letzter Tag heute!" Mahnte ihn Carla vorwurfsvoll und Perrys Gehirn brauchte einen Moment um die empfangene Botschaft zu verarbeiten ehe er überrascht zu Carla hochblickte. "Was?" fragte er etwas überrollt.
Die Latino-Schwester atmete tief durch ehe sie auf seine Frage einging "J.D. hat gekündigt, es war sein letzter Tag, heute Abend gibt es noch eine kleine Abschiedsfeier und morgen fliegt er nach England." erklärte sie war sich aber sicher dass es Cox nicht weiter interessierte, er war wohl einfach nur überrascht dass er tatsächlich ging.

"England?" fragte er mit hochgezogener Augenbraue und die Schwester nickte. Perry strich sich mit der flachen Hand durch seine Locken. "Das wusste ich nicht.." murmelte er schließlich mehr zu sich selbst "Wenn sie nicht so sehr damit beschäftigt wären ihn von sich weg zu halten, hätten Sie es sicher gewusst Dr.Cox" sprach Carla und ihre Augen weiteten sich dabei Vorwurfsvoll. Cox drehte sich um und schaute in den langen Gang doch der junge Arzt war bereits gegangen.
Carla seufzte "ich weiss dass sie sowieso nicht kommen aber heute Abend findet hier nochmal so etwas wie eine kleine Verabschiedung statt, da könnten sie nochmal mit ihm reden.." erwähnte sie beiläufig und widmete sich wieder ihrer Arbeit.
Das Gehirn von Perry Cox war hart am arbeiten, es versuchte die Information das John Dorian, der Arzt mit dem er seit Jahren zusammen arbeitete, dessen Mentor er war ihn verlassen würde und er wusste nicht warum aber irgendetwas störte ihn ganz gewaltig daran und wenn er behaupten würde es wäre die Tatsache dass er ihn nicht mehr aufziehen oder beleidigen könnte würde er sich selbst etwas vormachen.

Auch wenn er es nicht gerne zugab aber er war durchaus stolz auf das was aus dem Träumenden Assistenzarzt geworden war, er träumte zwar immernoch aber man konnte sich ohne sich Gedanken zu machen auf ihn verlassen, er wusste genau was er tat und war weit mehr als kompetent. Das einzige was die beiden Unterschied und Perry noch den besseren Arzt sein ließ war seine wesentlich höhere Berufserahrung aber auch dass hatte der jüngere bereits gut kompensiert.
Er bereute es gerade dass er ihn nicht wenigstens einmal wirklich aufrichtig gelobt hatte, ob er jetzt noch einmal die Chance dazu bekommen würde?
Er würde auf jedenfall nachher zu dieser Verabschiedung gehen, auch wenn niemand mit ihm rechnete aber das war er ihm nach all den Jahren schuldig.

Cox wandte sich wieder seiner Arbeit zu, Carla bemerkte dass er nachdenklich wurde und schüttelte nur amüsiert den Kopf, vor ihr konnte man sowieso nichts verbergen, sie wusste schon länger das Dr.Cox dem jungen Arzt gegenüber gar nicht so abgeneigt war wie er immer tat und wenn er ihm Frauennamen gab oder ihn Aufzug dann diente das einzig und allein dem Punkt dass er sich das selbst nicht eingestehen konnte dass er ihn mochte. Das war nunmal so wenn zwei Menschen ihre meiste Zeit miteinander verbrachten auch wenn es an der Arbeit war, irgendwann sprang der Funke einfach über und man begann sich zu mögen, bestes Beispiel waren doch Sie selbst und Elliot, wie hatte sie die junge blonde Ärztin am Anfang gehasst und jetzt, jetzt waren sie wirklich gute Freundinnen. Vielleicht konnte sie Bambi ja nochmal überreden bei Perry vorbeizufahren und ein letztes Mal bei ihm zu klingeln, jetzt wo der Ältere wusste dass er ging würde er sich wohl kaum weiterhin wie ein Arsch verhalten, er will seinem Schützling doch bestimmt etwas gutes mit auf den Weg geben.
Review schreiben