Elfen Lied-  Life in another World

von GothikCat
GeschichteAllgemein / P12
Mayu Nana (Nr.7) Nyu/Lucy
30.05.2017
30.05.2017
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„Luciel was hältst du davon wenn du dich auf einer Schule anmelden würdest?“ ich schaue Maic an und antworte „Nicht viel, die würden mich mobben wegen meiner Hörner.“ es scheint es zu verstehen und fragt nicht weiter nach. „Darf ich heute kochen?“ frage ich leise. Ich hatte nicht erwartet das er meine frage gehört hat jedoch nickt er zustimmen und fragt: „Was gibt es denn?“ „Reis mit Curry-Sauce“ er lächelt mich an und nickt. „Dann müssen wir aber noch einkaufen. Ziehst du dich um? Wir gehen direkt los.“ Ich nicke kurz und laufe in mein Zimmer. Ich ziehe eine kurze Hose, Turnschuhe und einen Hoodie an. Ich ziehe die Kapuze über den Kopf um meine Hörner zu verstecken und schon verlassen wir das Haus. Wir leben nun seit einer Woche zusammen, ich habe jedoch seit diesen Abend nicht ein Wort mit Maic gewechselt. Luna jedoch scheint sich gut mit ihm zu verstehen, sie reden viel und gehen auch öfters raus während ich die Zeit in meinen Zimmer oder im Garten verbringe. „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ fragt er nun. „Ich liege und warte darauf das der Tag vorbei geht.“ antworte ich leise. „Wieso unternimmst du nie was mit mir und Luna?“ Ich schaue ihn an „Ich will euch nicht stören.“ Er lacht kurz und sagt dann „Okay, dann werden wir beide jetzt mindestens ein mal die Woche was gemeinsam unternehmen!“ Ich schaue ihn nur an während er mich anlächelt. Nach dem Einkauf gehen wir zu einer Eisdiele, jeder nimmt eine Kugel, danach gesehen wir in einen Wald. „Wieso sind wir hier? Ich mag Wälder nicht.“ sage ich leise und halte mich an seiner Jacke fest. „Das wusste ich nicht, ich finde die ruhe sehr angenehm. Ich dachte da du den ganzen Tag in der Stille zuhause verbringst würdest du es hier mögen.“ Ich schüttele den Kopf und sage „Ich hasse diese Stille die mich umgibt, jedoch gehört sie leider zu meinem Leben. Die Welt der ohne stille gehört Luna.“ Er schaut mich an „Du hasst die Stille also, dann schenke ich dir zuhause etwas damit deine Welt nicht mehr so still ist.“ sagt er lächelnd und bleibt stehen. Ich bleibe direkt neben ihm stehen. Er dreht sich zu mir und umarmt mich. „Versteh doch das ich nicht nur deine Schwester kennen will. Ich bin auch an dir interessiert Luciel.“ Ich schaue auf den Boden und sage „Das solltest du nicht. Luna ist viel interessanter als ich. Sie ist immer glücklich und voller Fantasie. Ich hingegen schweige am liebsten und lebe in ihren Schatten.“ Maic schaut mich an und nimmt mich dabei fester in den Arm. Nach kurzer Zeit löst er sich von mir und geht einen Schritt zurück. „Sollen wir nach hause?“ fragt er und ich nicke ihn nur zu. Dort angekommen stürmt direkt Luna zur Tür und fragt Maic „Wo warst du so lange? Ich habe mir sorgen gemacht, du kannst doch nicht einfach so gehen!“ Er schaut kurz zu mir „Bringst du die Einkäufe in die Küche? Ich muss kurz etwas suchen.“ Ich nicke ihm zu und nehme die Tüten. Während er in die obere Etage geht folgt Luna ihm. „Wieso ignorierst du mich?“ ruft sie ihm hinterher. „Lass mich mal kurz in ruhe Luna!“ schreit er zurück. Sie kommt zu mir und fragt wütend „Was hast du dieses mal für eine Lüge erzählt?“ „nicht“ sage ich und sie schlägt mir kräftig in den Magen. Ich falle direkt zu Boden und schaue sie an. „Ich habe wirklich nichts gesagt Schwester.“ Sie tritt mich noch mal dreht sich um und sagt noch „Wenn er mich noch ein mal ignoriert sage ich ihm das du eine Mörderin bist und ich nur wegen dir in diesem Labor eingesperrt wurde!“ bevor sie geht. Maic stürmt die Treppen runter und kommt in die Küche während ich noch auf dem Boden hocke. „Was ist passiert?“ fragt er geschockt und rennt direkt zu mir. „Mir ist nur etwas schlecht geworden, geht aber schon wieder“ Lüge ich und stehe auf. Er drückt mir ein kleines Paket in die Hand „für dich“ Ich öffne es und drinnen liegt ein iPod. „Danke, aber willst du den nicht lieber Luna schenken?“ frage ich und halte ihm das Paket hin. Er schüttelt den Kopf. „Als Belohnung weil sie dir droht, dich schlägt und tritt?“ Er hat das gesehen? „Tut mir leid das ich nichts unternommen habe. Ich war zu geschockt“ sagt er kurz und ich nicke ihm nur zu. Er nimmt meine Hand und zieht mich in die obere Etage und dort in ein fertig eingerichtetes Zimmer. „Wie findest du dieses Zimmer?“ fragt er und ich antworte „es ist schön“ er lächelt „dann schläfst du nun hier.“ In dem Paket sind auch noch ein paar Kopfhörer und das Ladekabel. Ich habe bereits einige Musik runter geladen jedoch kannst du dir auch andere Lieder holen falls du das möchtest. Ich lass dich mal mit deinem neuen Zimmer alleine.“ Ich nicke ihm nur zu und lege mich in das Bett.  Vielleicht sollte ich ihm ja vertrauen? Vielleicht könnte ich ihm erzählen was damals passiert ist. Vielleicht könnte ich mit ihm sogar glücklich werden ohne mir Gedanken wegen meiner Schwester machen zu müssen.