Elfen Lied-  Life in another World

von GothikCat
GeschichteAllgemein / P12
30.05.2017
30.05.2017
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„Ich hoffe ihr könnt hier in ruhe leben, Viel Glück!“ sagte der fremde Mann uns während wir das Flugzeug verlassen. Ich kenne ihn nicht und doch haben ich und meine Schwester ihm vertraut, wahrscheinlich weil es unsere einzige Hoffnung auf ein Leben außerhalb dieses Labors war. Diese ganzen Versuche waren echt nervig. „Und was machen wir jetzt ?“ frage ich meine ältere Schwester Luna. Sie schaut mich an und fragt: „Wie wäre es wenn wir uns erst mal Kleidung kaufen? Der Mann hat uns genug Geld gegeben. Und dann können wir noch etwas essen gehen.“ Ich nicke nur kurz zustimmend und dann gehen wir los. Wir finden einen riesigen Laden voller Kleidungsgeschäfte und kaufen ziemlich viel. Am Abend gehen wir zu einem kleinen Laden und kaufen uns ein paar Pommes und Chicken Nuggets. In dem Moment in dem Luna den Laden verlässt will ein Junge rein kommen und bekommt die Tür ins Gesicht geschlagen. Ich renne direkt zu ihm hin und frage ihn ob es ihm gut geht. Er schaut mich nur etwas verwirrt an „Wie heißt du?“ fragt er leise. Ich schaue meine Schwester an und sie fängt sofort an zu reden „Entschuldigung meine Schwester ist sehr schüchtern. Also ich bin Luna, kann ich dir als Entschädigung meine Pommes anbieten?“ Er schaut weiter nur mich an während er meiner Schwester antwortet „Nein danke, aber wie wäre es wenn ihr mit zu mir kommt?“ Nun folgen wir ihm also zu seinem Haus. Es liegt am Rand der Stadt und hat einen riesigen Garten. Er scheint hier alleine zu leben. „Ist das Haus nicht zu groß für eine Person?“ frage ich ihn und er antwortet nicht sondern führt uns einfach durch das ganze Haus. Er bietet uns an die Nacht hier zu bleiben und Luna nimmt das Angebot direkt an. Am Abend liegt sie schon in ihrem Zimmer und schläft während ich mit dem Jungen im Wohnzimmer sitze. „Du bist nicht schüchtern oder?“ fragt er und ich antworte „Nein eigentlich nicht.“ er fragt weiter „Seit ihr beide Geschwister?“ Ich nicke kurz „Ja, sie ist zwei Jahre älter.“ „Ich beneide dich. Ich hätte auch gern eine ältere Schwester oder einen Bruder. Und wie heißt du nun?“ sagt er. Ich schaue ihn an „Es ist unhöflich jemanden nach seinem Namen zu fragen ohne sich selbst vorzustellen.“ Er schaut mich kurz an und sagt „Ich bin Maic. Also wie heißt du?“ „Luciel“ Er schaut mich eine weile an und fragt dann „Wirklich? Bist du ein Engel oder so?“ und fängt an zu lachen. Ich antworte „Nein aber ein Diclonius. Ich gehöre einer Rasse an welche die Menschheit vernichten soll.“ Er schaut geschockt und ich ziehe meine Mütze aus. „Muss ich jetzt angst haben?“ fragt er ruhig und ich schüttele den Kopf „Nein, ich und meine Schwester haben den Menschen zu viel zu verdanken. Außerdem haben wir unsere Mordlust im Griff.“ Er nickt nur kurz ohne weitere Fragen zu stellen. Nach einiger Zeit gehe auch ich in meine Zimmer und lege mich direkt schlafen. Am Morgen kommt Maic in mein Zimmer um mich zu wecken, jedoch bin ich schon wach. „Wieso kommst du nicht ins Wohnzimmer wenn du schon wach bist?“ fragt er, ich antworte nichts darauf und gehe an ihm vorbei und in die Küche. Ich nehme ein paar Eier aus dem Kühlschrank und mache Spiegeleier zum Frühstück. Dazu tue ich jedem ein Toast mit auf den Teller und Besteck dabei. Das fertige essen stelle ich auf den Esstisch und fange an zu essen. Luna setzt sich zu mir und fängt direkt an zu essen. „Du kannst kochen?“ fragt Maic und ich nicke nur. Ich habe gerade einfach keine Lust zu reden. Ganz besonders nicht mit jemanden den ich wahrscheinlich ab morgen nicht mehr sehe. Während des Essens beobachtet Maic mich durchgehend. Was er wohl denkt? „Wollt ihr nicht hier einziehen? Ihr scheint wirklich freundlich zu sein und ein Zuhause habt ihr ja bisher auch nicht. Und außerdem ist dieses Haus viel zu groß für eine einzelne Person.“ Luna stimmt sofort zu. Nun wohnen wir also hier.
 
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