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Wunden heilt die Zeit.

von MaryJoexX
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
30.05.2017
30.05.2017
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3.789
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Dieses Kapitel
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30.05.2017 3.789
 
Dies ist meine erste FF und Rechtschreib-und Grammatikfehler sind nicht ausgeschlossen also seid bitte Nachsichtig mit mir. Versuche mir Mühe zu geben. Viel Spaß :)


Kapitel 1


Ich war wie erstarrt. Keine Ahnung wie viel Zeit vergangen war. Immer wieder spielten sich vor meinem Inneren Auge die Szene auf der Klassenfahrt ab. Die Szene die mir mein Herz zerreisst. Fred wie er mich Betrügt mit dieser Sabrina. Ich konnte nicht schlafen,nicht wach bleiben, nicht lachen. Ich fühlte mich Zerrissen. Übermorgen ging es zurück nachhause. Jedoch hielt ich es keinen Augenblick aus. Ich tappte zu dem Zimmer meiner Mutter, und klopfte, als sie mich herein bat ich eintrat sah sie mir an meinen Verquollenen Augen an das etwas passiert war. „Mama kannst du mich bitte Nachhause bringen? Oder Dad anrufen damit er mich abholt?“ fragte ich völlig am Boden zerstört „Sprotte was ist passiert?“ fragte sie und legte ihre Arme um mich „Bitte Mama. Ich will nachhause“ „Na schön. Hat es mit Fred zu tun?Zwischen euch kriselt es schon länger oder“ ich fing an zu Schluchzen „Ich will jetzt nicht über Fred sprechen“ Sie nickte wissen und nahm ihr Handy und rief meinen Vater an der sich umgehend auf den Weg machte, nachdem sie Aufgelegt hatte ging sie zu Frau Rose und sprach mit ihr. Sie war einverstanden. Nach 2 Stunden es war 3 Uhr nachts, war mein Vater da. Die Anderen lagen im Bett und ich verabschiedetet mich noch von Frau Rose da es direkt nach der Klassenfahrt in die Ferien ging. Ich umarmte meine Mutter die sich noch kurz mit meinem Vater unterhalten hatte. Dann stieg ich ins Auto und er fuhr los. Ich sah aus dem Fenster , es hatte begonnen zu Regnen und die Tropfen liefen an der Scheibe hinunter, ebenso wie die Tränen in meinem Gesicht. Meine Vater sprach nicht , jedoch fühlte ich meine Blicke auf mir.
„Sprotte, ich weiß nicht was passiert ist, aber ich sehe es geht dir sehr schlecht. Deine Mutter sagte es hat mit deinem Freund zu tun.Du musst nicht mit mir darüber Reden , ich will dir ein Angebot machen. Die Ferien stehen doch jetzt kurz bevor und ich vereise Übermorgen nach Amerika für ein Jahr. Und du siehst aus als ob du Abstand gebrauchen kannst. Da hatte deine Mutter und ich die Idee , dich zu fragen ob du mich begleiten möchtest den Sommer? Denk darüber nach“ sagte er und ich starrte aus dem Fenster. Mein Leben war vorbei, dort wo mein Herz war so fühlte es sich an war ein Schwarzes Loch durch das der kalte Wind pfeift. Ich dachte die ganze Fahrt lang über das Angebot nach. Vielleicht wäre es keine so schlechte Idee. Abstand.
Zuhause angekommen brachte mein Vater mich rein und ich legte mich ins Bett,durch das Weinen war ich so müde das ich einschlief.

Am nächsten Morgen roch es nach Pfannkuchen und heißem Kakao , als ich in die Küche ging sah ich das mein Vater mir Frühstück gemacht hat. Ich lächelte ihn leicht an „Und hast du über mein Angebot nachgedacht?“ fragte er während er mir eine Tasse Kakao hinstellte. Nickend nippte ich an meiner Tasse „Ja. Und ich werde mit kommen. Ich fange nachher an zu Packen wenn es Morgen los geht.“ sagte ich und trank meine Tasse aus . Mein Vater lächelte und rief meine Mutter an. Ich sah auf mein Handy. Nachrichten von meinen Freunden. Und von Fred. Ich hatte ein Flaues Gefühl im Magen und rang mit mir ob ich sie lesen sollte oder löschen sollte.
Ich ging in mein Zimmer nachdem ich den großen Koffer aus Mamas Zimmer und fing an zu packen. Meine Freunde würden erst heute Abend zurück sein. Also beschloss ich Frieda eine SMS zu schreiben //Hey Frieda, mach dir keine Sorgen. Wenn Fred dich fragt was passiert ist, frag ihn was er gestern so im Schwimmbad gemacht hat. Ich werde mit meinen Vater wegfahren die Ferien über. Sag den anderen Hühnern einfach was du denkst. Anbei meine neue Nummer. Gib sie nicht Fred. Ich hab euch lieb. Liebe Grüße Sprotte.//
Ich schickte diese ab  samt meiner Neuen Nummer ab und atmete tief durch und schrieb dann Fred eine SMS //Hey Fred. Es ist vorbei. Schönen Sommer. Sprotte//
Dann machte ich mein Handy aus und nahm die Sim Karte hinaus und legte die neue ein. Mein Vater hatte in der Zeit mit meiner Mutter gesprochen. Der Tag zog sich , ich hatte noch einiges erledigt gehabt. Um 1 Uhr Morgens ging unsere Flug. Meine Mutter kam gerade Rechtzeitig und wollte uns zum Flughafen fahren. Als ich in das Taxi einstieg und wir losfuhren , fuhr Fred auf dem Fahrrad an uns vorbei, für einen Kurzen Augenblick sahen wir uns die Augen und ich sah weg. Meine Mutter deutete meine Miene richtig und fuhr weiter. Wieder fing ich an zu Weinen.
3 Monate später...

Ich schlug die Augen auf und streckte mich,die Sonne schien durchs Fenster und kitzelte in meiner Nase. Lächelnd stand ich aus meinem Großen Bett auf und ging zum Fenster und sah hinaus und ging danach ins Bad um zu Duschen. Während des Duschen dachte ich darüber nach was passiert war. Die erste Woche in Amerika, um genau zu sein in Santa Monica, Kalifornien, lag ich im Bett und sah an die Decke ,weinte viel. Frieda hatte mich über einiges Informiert per Email. Auch das sie sauer war,da ich einfach gegangen war.

//Hey Sprotte,
es tut mir leid was passiert ist. Als ich Fred darauf angesprochen habe hat er mir erzählt was passiert ist. Er sagte es tut ihm Leid das es so passiert  ist und er wollte mit dir Reden aber du warst fort.
Ich fasse es nicht das du einfach gegangen bist ohne mit uns zu reden, mit mir zu reden? Ich dachte ich wäre deine beste auf-immer-und-ewig-Freundin. Weißt du wie es war als wir aufgewacht sind und dein Bett leer war? Als deine Mutter uns dann erzählt hat was passiert ist , das du nachhause bist, waren wir alle ziemlich verwirrt. Als du mir dann die SMS geschrieben hattest , konnte ich mir auch Freds Gesichtsausdruck erklären. Er hatte ein schlechtes Gewissen. Sollte er auch haben. Ich hätte ihn am liebsten gehauen. Willi hat es sogar getan. War irgendwie lustig. Melde dich bei uns. Regelmäßig. Ich verstehe das du Abstand brauchtest. Ich hab dich lieb , wir haben dich lieb.
Schöne Grüße von den Wilden Hühnern, den echten und den Menschen.//

In der zweiten Woche ging es bergauf, ich sah mir die Gegend an und begleitete meinen Vater. Ich lernte unsere Nachbarn kennen , die auch Kinder in meinem Alter hatten. Mike und Emily. Wir verstanden uns gut und mein Englisch wurde von Tag zu Tag besser. Danach lernte ich fast jeden Tag neue Leute kennen , mit denen ich was unternahm. Ich fuhr sogar für 2 Wochen mit Mike , Emily und ein paar anderen in ein Sommercamp. Es war wirklich wunderbar und ich dachte kaum an zuhause. Mit Frieda und den Hühnern hielt ich regelmäßig Kontakt, schickte Fotos und Postkarten. Als der Sommer sich dem Ende näherte kam meiner Mutter und meinem Vater eine Idee. Sie gaben mir die Möglichkeit das eine Jahr bei meinem Vater zu bleiben. Es wurde als Austausch Jahr angerechnet. Es hatte einiges an Arbeit gekostet aber es hatte geklappt. Als ich Frieda das in einer Email mitteilte war sie ganz und gar nicht begeistert.Sie schrieb mir aus Trotz zwei Wochen nicht.


Als in Deutschland die Schule wieder los ging, bekam ich von Frieda wieder eine E-Mail

//Liebe Sprotte,
ich hatte eigentlich vor eine Weile nicht zu schreiben, weil du einfach beschlossen hast nicht wieder zu kommen. Aber heute ist einiges in der Schule passiert. Fangen wir mal an. Erst Mal war es komisch das du nicht da warst. Fred hatte ich es noch nicht gesagt gehabt und er war der erste der Nach dir fragte. Als Frau Rose dann erklärte das du ein Austauschjahr in Amerika machst ist Fred bleich wie die Wand geworden. Er war mir ein unsicheren Blick zu und starrte dann hinaus zu Fenster, so ging das den ganzen Tag. Als ich nach der Schule Willi darauf ansprach erzählte er das Fred und Sabrina den Sommer über sich ein paar mal gesehen hatten und wohl auch zusammen waren. Aber um so näher der Tag deiner Rückkehr war desto Komplizierter wurde es für die beiden bis sie sich schließlich trennten. Ich kann mir denken voran du gerade denkst und der Gedanke kam mir auch. Ansonsten läuft es in der Schule wie und je. Trude und Steve sind ziemlich Glücklich und Melli hat endlich mir verziehen und kommt damit klar das Willi und ich nun ein Paar sind. Wir halten uns in ihrer Nähe immer noch zurück. Torte meldet sich regelmäßig und kommt in den Herbstferien. Er hat wohl ein Mädchen kennen gelernt. Und Wilma trifft sich mit einem Mädchen aus der 12ten. Es scheint ein gutes Jahr zu werden, das einzige negative ist das du nicht da bist.
Ich habe dich lieb und soll dich von den Hühnern grüßen. Liebe Grüße Frieda//
Als dann mein Erster Schultag war, war ich super nervös. Aber Mike und Emily halfen mir mich einzuleben. Und ab da vergingen die Wochen wie im Flug. Ich fand viele Freunde,trat den Cheerleadern bei-ob man es glaubt oder nicht- und veränderte mich. Wir gingen Schoppen und Emily kleidete mich neu ein sozusagen. Meine Klamotten wurden Mädchenhafter und trendiger. Ich schminkte mich öfters und hatte mich zu Extension überreden lassen. Es war eigenartig mich im Spiegel zu betrachten die erste Zeit. Mein Herz hatte begonnen zu heilen irgendwann zwischen da und hier. Meine Mutter wollte uns gern in den Ferien besuchen , doch wurde ihr von meiner Kleinen Schwester/Bruder ein Strich durch die Rechnung gemacht.Mit meinem Vater verstand ich mich prächtig und in der Schule war ich ebenfalls gut. Es Stellte sich heraus das ich ein Talent für Sprachen und Geschichte hatte. Das Jahr schritt voran und ich erlebte so vieles. Und irgendwie stellte ich irgendwann fest das mein Herz bei Mike schneller schlug. Er stand auf mich das wusste ich von seiner Schwester, ich jedoch war Vorsichtig,hatte Angst wieder verletzt zu werden. Mike ließ mir Zeit und war einfach ein guter Freund. Drei Monate vor dem Tag an dem es wieder Nachhause ging küsste mich Mike auf einer Party, und danach waren wir irgendwie zusammen. Jedoch wussten wir auch das, dass unsere Beziehung ein Ablaufdatum hatte. Bald wäre ich wieder in Deutschland und meine Abi fertig zu machen. Wir unterhielten uns darüber das ich eventuell danach wieder herkam um zu Studieren. Es war einfach eine Wunderbare Spinnerei. Manchmal dachte ich noch an Fred. Wie es wohl sein würde wenn ich ihn wieder sehe.Würde es Weh tun? Wäre es Okay? Den Gedanken jedoch verdrängte ich.

Die letzten drei Monate vergingen ebenfalls wie im Flug. Schließlich war es soweit und  nach dem Sommer würde ich wieder nachhause gehen . Der Abend des Abschlussballs war wundervoll und ich wurde zur Ehrenballkönigen gekrönt. Eine Idee meiner Freunde. Der Sommer verging in Windeseile am letzten Tag , lagen wir am Strand und sahen uns die Sterne an ,keine sagte etwas.Am nächsten Tag war der Abschied gekommen und es zerriss mir mein Herz. Einerseits war ich traurig anderseits freute es mich nachhause zu kommen. Vor allem was würden meine Freunde von meiner Veränderung halten? Wie würde Fred reagieren? Würde ich Normal mit ihm umgehen können? Mit diesen Fragen schlief ich ein. Kurz vor der Landung weckte mich mein Vater. Es ging gerade die Sonne auf und Aufregung überkam mich.
Am Flughafen wartete meine Mutter bereits mit meiner kleinen Schwester. „Tja Papa sieht so aus als seist du in der Unterzahl“ sagte ich und sah die kleine an. Sie war Zauberhaft. Mein Vater lachte und nahm uns in die Arme. Wir fuhren nachhause und ich packte aus und überlegte zum Wohnwagen zu fahren. Erst mal hinlegen, dachte ich und kaum im Bett schlief ich ein. Jetlag. Ich schlief Samstag und fast den Gesamten Sonntag. Ich schrieb schnell meinen Amerikanischen Freunden eine Email das ich wohlbehalten zuhause war und legte mich wieder hin, morgen würde wieder die Schule losgehen. Die Nacht verlief Traumlos und ich schlief wie ein Stein. Am Morgen um 7 weckte meine Mutter mich. Ich sprang aus dem Bett, ich hatte den Wecker nicht gehört. Also  beeilte ich mich zu duschen und zog mich an. Ein kurzen Rock aus mehreren Lagen Stoff und ein Spitzentop. Dazu meine Keilabsatzsandaltteen. Meine Haare wuschelte ich durch und ließ sie offen, auch das Schminken ging schnell. Meine Federkette-ein Zeichen der wilden Hühner- hatte ich zu Haarschmuck umgewandelt und es war eine Art Markenzeichen geworden. Zumindest an der High School. Ich betrachtet mich im Spiegel und lief dann in die Küche um mir schnell ein Brot zu nehmen „Mam Fährst du mich?“ fragte ich und sie nickte grinsend und ich sprang ins Auto. Es war 8. in 10 Minuten begann der Unterricht. Erste Schultag und schon zu Spät. An der Schule angekommen, nahm ich meine Tasche und ging ins Schulgebäude. Die Schüler die noch Grausen standen sahen ziemlich erstaunt aus. Durch die Tür und die Treppe hoch es hatte sich nichts verändert. Ich sah auf die Uhr. Die Anderen waren schon in der Klasse, nur vor meiner Klasse standen noch Schüler, anscheint hatte Frau Rose Verspätung. Als ich Frieda sah musste ich grinsen und ging zu Ihr sie bemerkte mich und die anderen auch und starrten mich total verwirrt an. Frieda fing sich als erste und kam auf mich zu und wir umarmten uns.Die anderen Hühner kamen dazu. Die Pygmäen standen da  und sahen immer noch blass aus. Naja es waren nur zwei. Fred schien nicht da zu sein. Wir gingen in die Klasse , wo ich ebenfalls wieder angestarrt wurde und ich wurde ausgefragt. Ohne Ende. Als Frau Rose dann kam freute diese sich Ebenfalls mich wiederzusehen. Eine Halbe Stunde nachdem die Stunde begonnen hatte kam Fred in die Klasse „Entschuldigen sie die Verspätung Frau Rose , Ich wurde....“ Er brach ab und starrte mich an „Schon gut Fred deine Mutter hat schon angerufen. Setz dich“ es dauerte einen Augenblick bis er sich fing und sich setzte.
Die Ganze Zeit spürte ich seinen Blick auf mir,es kribbelte meine ganze Haut und mein Herz schlug hinauf bis zum Hals. Ich war in Gedanken versunken als Frau Rose mich ansprach: „Sprotte würdest du ein Vortrag vorbereiten über dein Auslandsjahr ? Es wäre sicherlich für einige Interessant zu erfahren was du an einer Amerikanischen High School so alles erlebt hast?“ Sie lächelte mich mit ihrem warmen typischen Frau Rose lächeln an „Aber gerne“ sagte ich und wir einigten uns auf heute in einer Woche, damit ich mich erst mal wieder einleben konnte. In der Pause wurde ich Regelrecht umzingelt und musste einige Fragen beantworten, ebenfalls merkte ich wie einige Jungs mit mir flirteten. Fred bemerkte das auch und ich wusste nicht wie ich sein Gesichtsausdruck deuten sollte. Nach der Pause hatten wir eine Freistunde und da schönes Wetter war setzten sich die Hühner , begleitet von den Pygmäen in die Sonne:
„Und nun sag schon was hast du alles gemacht?Gab es dort viele Gut aussehende Jungs?Bestimmt wenn man sich so die Amerikanisieren Sendungen ansieht“ sagte Melli und sah mich dabei an „Joa da gab es einige“ grinste ich „Wie bist du mit dem Schulischen klar gekommen? Du hast in den Emails ja nicht viel erzählt“ ich hörte den leichten Vorwurf in Friedas Stimme „Einfach weil man diese Eindrücke nicht beschreiben kann. Ich habe mich Super eingelebt und die Idee mit dem Austauschjahr kam meinem Vater und meine Mutter. Mike und Emily fanden es super und halfen mir mich in der Schule einzuleben. Zuerst dachte ich , ich würde eher als Außenseiter da stehen , aber Emily half mir, sie ging mit mir Schoppen, schleppte mich zu den Cheerleadern und und und. Nach 3 Monaten gehörte ich dazu, keiner sah mich komisch an oder ähnliches. Jeden Freitag waren die Football-Spiele der Schule und Mike war Running-Back. Im Cheerleading wurde ich ziemlich gut, ich wurde mit Emily zusammen Headcheerleader. Ich durfte sogar meine Uniform behalten“ grinste ich und die anderen hörten mir zu. „Wer sind Mike und Emily?“ fragte Fred. Es war das erste mal das er etwas zu mir sagte „Mike und Emily sind Geschwister und meine Nachbarn gewesen. Es waren die ersten die ich dort kennengelernt hatte. Wir haben den Sommer viel unternommen und waren sogar noch in einem Sommercamp für 2 Wochen. Ihr Vater war viel unterwegs er ist CEO von irgendeiner IT-Firma und deren Mutter arbeitet als Immobilien-Maklerin halbtags. Also hatten die beiden viel Zeit. Durch die beiden habe ich dann auch David, Heather, Kirsten und Eddie kennengelernt , wir waren sozusagen eine Clique und haben viel unternommen. Ich habe ihnen immer von den Wilden Hühnern erzählt und was wir alles so gemacht haben. Sie fanden es super und haben gesagt wenn sie mich besuchen kommen , wollen sie gerne euch mal kennen lernen.“ erklärte ich lächelnd.Wir redeten die ganze Freistunde über, über mein Jahr in Santa Monica.


Fred.

Ich konnte meine Augen kaum von Ihr abwenden. Als ich sie in der Klasse war kam es mir so unwirklich vor und zuerst hatte ich sie nicht erkannt. Ich Dummkopf. Ihre Roten Haare waren länger und welliger,nicht mehr so grau wie früher,sie war dünner aber irgendwie auch trainierter. Sie hatte das Kindliche verloren und sah aus wie eine Junge Frau. Die Klamotten die sie trug,der alten Sprotte wäre so was nie eingefallen. So gut sie auch aussah,jedoch vermisste ich die alte Sprotte,meine Sprotte. Ich Idiot habe sie aufgeben nur für ein kurzes Abenteuer,weil sie noch nicht bereit war. Ich hätte mich direkt Ohrfeigen können und erinnerte mich an den Tag nach dem größten Fehler den ich gemacht habe...

Ein Jahr zuvor...
Ich stand mit einem ziemlich mulmigen Gefühl im Magen auf und ließ die letzte Nacht Revue passieren. Mir kamen die Bilder in den Kopf. Sabrina und ich,im Schwimmbad,Nackt.Einerseits musste ich grinsen aber mein Gefühl erinnerte mich daran das ich etwas zu erledigen hatte, also stand ich auf. Ich musste unbedingt mit Sprotte reden. Ich hatte schon länger das Gefühl das in unseren Beziehung was nicht stimmt. Sie war langweilig geworden. Klar liebte ich Sprotte, aber wir waren noch auf dem Level einer Kinderbeziehung und das war anstrengend. Nachdem ich mich angezogen hatte ging ich in den Speisesaal und hielt nach Ihr Ausschau,doch sah nichts. Ich schrieb ihr eine SMS. Nach etwas einer halben Stunde kamen die anderen Hühner an unseren Tisch und Frieda sah mich an mit diesem Blick. Fuck. Wusste sie etwas? „Guten Morgen, wo ist den Sprotte?“ wollte ich so  beiläufig wie möglich wissen. „Abgereist“ „Wann?“ „Heute Nacht“ sagte Frieda mit einer Stimme die ich noch nicht an Ihr kannte. „Kannst du dir denken warum?“ fragte sie und ihr Blick schien mich zu durchbohren. Verflixt nochmal. „Du weist es. Woher?“ fragte ich und konnte ahnen wie Ihre Antwort ausfiel „Sprotte hat euch gestern Abend gesehen. Sag mal wie konntest du so was nur tun Fred? Wie konntest du es nach solange Zeit Sprotte antun für diese Hohlbirne. Wirklich von ihr ist es genau so beschissen. Als Frau sollte man nie einer Anderen Frau den Mann ausspannen. Du hättest wenigstens mit Sprotte Schluss machen können statt sie mit diesem Mädchen zu betrüge“ fuhr Frieda aufgebracht weiter. „Sprotte ist weg, sie wurde heute Nacht von Ihrem Vater abgeholt. Und sie wird verreisen die Ferien über. Laut ihrer Mutter nach Amerika.“ in dem Moment piepte mein Handy und ich sah drauf das es von Sprotte war und öffnete die SMS ://Hey Fred. Es ist vorbei. Schönen Sommer. Sprotte// war das ihr Ernst? Sie hat Schluss gemacht. Ich musste mit ihr Reden und rief sie an. Jedoch sagte mir die Maschine das diese Nummer nicht zu erreichen war, Frieda sah mich an „Wenn du versucht sie anzurufen, bringt es nichts sie hat eine Neue Nummer und wird heute Abend mit ihrem Vater abreisen.Ich hoffe wirklich das war es Wert Fred“ sagte sie in einem traurigem Tonfall. Ich wollte zwar Schluss machen, aber so sollte es nicht laufen, das war mehr als Falsch. Nie wollte ich Sprotte weh tun. Ich Idiot. Vielleicht schaffte ich heute Abend noch mit Ihr zu reden bevor sie Fuhr. Der Tag zog sich und nach dem Mittag essen war die abreise. Ich wurde den ganzen Weg von den anderen Hühnern verächtlich angestarrt. Und ich sah auch das Willi und Steve es mir übel nahmen,jedoch würden sie immer zu mir stehen.
Zuhause angekommen steig gleich aufs Rad, es war schon spät und fuhr zur Sprottes Haus, von weitem sah ich wie sie in die Taxe ihrer Mutter einstieg und fuhr schneller. Als ich an dem Auto vorbeifuhr sah sie aus dem Fenster direkt in die Augen. Ihr Blick hat ein Teil in mir vernichtet. Ich Vollidiot. Dieser Blick voller Enttäuschung und Wut,Verachtung. Ich sah den Rücklichtern nach. Verdammt ich war zu spät.

Den Sommer hörte ich nichts von Ihr. Auch Frieda erzählte mir nichts und die Hühner hielte sich von mir fern, selbst Willi und Steven hielten Abstand nachdem ich mit Sabrina zusammen gekommen war. Durch Willi wusste ich das Frieda Kontakt mit Sprotte hatte mir aber nichts erzählte. Es fuchste mich wirklich nicht zu wissen,wie es ihr ging, was sie tat. Ob sie mir je verzeihen würde. Kurz vor Schulbeginn machte Sabrina mit mir Schluss, sie sah nicht den Sinn darin diese Beziehung weiter zu führen wenn sie nicht akzeptiert wurde und immer diese Verachteten Blicke kassierte. Ebenfalls-so sagte sie- spüre sie das ich nicht bei der Sache war. Wo sie Recht hat. Die Gefühle für sie kamen nicht mal annähernd an die Gefühle für Sprotte dran. Ich sah ein das es der größte Fehler war den ich begangen habe Sprotte so zu verletzen und sie aufzugeben. Das Neue Schuljahr würde beginnen und dann würde ich Sprotte dazu bringen mir zu Verzeihen.
Jedoch als ich Montag zur Schule ging und sie nicht da war fragte ich kurz darauf wo sie war. Dann erklärte Frau Rose das Sprotte dieses Schuljahr nicht wiederkommen würde. Es riss mir die Füße weg. Sie hatte beschlossen ein Austauschjahr in Amerika zu machen. Es war meine Schuld. Sie war wegen mir gegangen, weil sie mich nicht ertragen kann. Es war der Horror. Den Ganzen Tag über bekam ich nichts mit. Meine Gedanken waren nur bei Sprotte, was war ich nur für ein Idiot und ich wurde von ihrem Blick ,als sie mich aus dem Fenster ansah verfolgt. Ich erinnerte mich an Friedas frage ob es wirklich wert war....nein war es nicht. Ganz und gar nicht.
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