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Last Run

von -Aye-
OneshotAbenteuer, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Minho Newt Thomas
30.05.2017
30.05.2017
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30.05.2017 923
 
Heyho, liebe Reader!
Zurzeit lese ich die Maze Runner Trilogie und bin zum Entschluss gekommen, mal was darüber zu schreiben. Erst noch einen OneShot aus zeitlichen Gründen, aber sollte sich mal mehr von dieser Zeit finden lassen, werde ich vielleicht mal eine richtige FanFiction zu diesem Shot verknüpfen ^^
Wie dem auch sei, ich halt jetzt mal die Finger hier zurück und lass euch den wichtigeren Teil lesen ;)



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Point Of View: Third Person


Schneller!

Der wiederholte Ton von schnellen Schritten wurde von kalten grauen Wänden zurückgeworfen und mit einem zusätzlichen schwerem Keuchen untermauert, was das Gefühl deutlicher Anstrengung demonstrierte.

»Schneller, verdammt!«

Ein heiser Schrei verriet, wie verzweifelt diese Situation zu sein schien. Trotz aller Bemühungen vermochte sich das bedrohliche Klirren und die unnatürlich schleimigen Geräusche nicht einstellen zu wollen. Es schien, als würde dieses Ungeheuer mit jeder vergangenen Sekunde seine Geschwindigkeit drastisch erhöhen, weshalb es der Gejagten eiskalt den Rücken herunterlief.

Noch schneller!

Zähne zusammenbeißend und mit brennender Kehle überkam der Gejagten ein Gefühl der Hoffnung, als sich vor ihren [e/c]farbenen Augen ein ihr wohlbekannter Abzweig in der dunklen Ferne im Schatten hervorhob. Der scharfe Wind schnitt ihr ins schmale Gesicht, als sie weiterhin mit aller Mühe und maximaler Willenskraft nach vorne preschte.

Dreißig Meter... Zwanzig Meter... Zehn Meter...

Gekonnt flitzte die Gejagte um die Kurve, verlor dabei nur eine halbe Sekunde an Beschleunigung und ließ sich mit größeren Schritten von ihren Beinen davontragen. Die plötzliche scharfe Kurve irritierte ihren Jäger nur kurzzeitig und ließ sie die Entfernung vorübergehend ausdehnen, bevor sich das drohende Klirren wieder gefährlich näherte.

»[NAME]!«

Kaum ihren Kopf spürend zwecks Adrenalinkicks und anstrengender Beinarbeit hob sie ihn leicht an und erblickte eine Menge von jungen Männern, die mit Fackeln ihren Zielort hell erleuchteten. Das Feuer flackerte unruhig und ließ die Schatten der Jungen über den gesamten Lichtkegel auf dem Boden erstrecken. Erschöpft und ausgelaugt hetzte sich das Mädchen in die Richtung der angesammelten Menschenmenge, die ihr entsetzt entgegenblickte.

»GRIEVER!«
»Schneller, [Name]! Du schaffst das!«
»Beeil dich!«

Vierzig Meter... Drei-
»Pass auf!«

[Name] riss die Augen auf, legte einen knappen Haken hin und fiel dabei auf die Knie, als ein weiterer Griever aus heiterem Himmel plumpste. Zehn Meter vor dem Ausgang, vor ihrer Rettung, war er gelandet und brüllte sie mit einem übernatürlichem Kreischen an.

»Nein...«,
flüsterte sie und sah dem Biest mit glasigen Augen und ungläubigem Gesichtsausdruck entgegen. Zu ihrem Entsetzen drehte sich der Griever um die eigene Achse und bedrohte nun die verängstigte Menge von Jungs, die es nicht wagten sich vom Fleck zu bewegen, mit einem fürchterlichem Grölen. Erst da fiel ihr auf, wie sich die Tore langsam, aber mit einem höllisch lauten Schleifen, für die Nacht zu schließen begannen und ließ ihren Kiefer verzweifelt fallen.

»Nein...«,
wiederholte sie niedergeschlagen und stand mit schwindender Kraft auf, während sie der kriechenden Bewegung der riesigen Mauern verfolgte, die Gefahr um sie herum entfiel ihr vollkommen in diesem Zeitpunkt. Plötzlich röhrte der Griever vor sowohl auch hinter ihr ohrenbetäubend und erregten damit auf Anhieb ihre Aufmerksamkeit. Ihr rückwärtiger Verfolger hatte innegehalten, den Grund konnte sie sich nicht annähernd erklären und seltsamerweise schienen die Biester wie in einem Bann gezogen zu sein. Schnell warf das Mädchen einen knappen Blick Richtung Tore und kalkulierte ihre Chancen ein.

Ich könnte es noch schaffen!

Mit aller Kraft trabte sie zur ihrer Erlösung und beobachtete den immer kleiner werdenden Spalt, hinter welchem sich die Lichter befanden, und berechnete ihre Chancen jede Sekunde auf ein Neues.
Abrupt kam sie erneut zum Halt, als sich mit einem Mal ein Metallbein nur wenige Millimeter vor ihrer Nase sich ihr in den Weg stellte. Der Griever hatte sie unglücklicherweise bei ihrer verzweifelten Flucht bemerkt und rammte ihr einen Moment später sein Bein vor ihr in den Boden, um sie vom wegschleichen zu hindern. Folglich brüllte das Monster sie lärmend an, um sie an Ort und Stelle zu heften und bespuckte sie währenddessen mit einem abscheulichem Schleim, der sie unkontrolliert aufwürgen ließ, als ihr der beißende Geruch in die Nasenhöhlen stieg.

Is' ja wider-
»[NAME]!«

Der Gedankenfluss des Mädchens wurde sofort unterbrochen, als sie ihren Namen wahrnahm. Infolgedessen knallte es unüberhörbar. Es schepperte so laut, dass die Wände den Ton zurückwarfen, weswegen ein Echo im gesamten Labyrinth ertönte.

Die Tore waren verschlossen.

Hoffnungslos starrten ihre feuchten [e/c] Augen die hohe Wandmauer an, wo sich gerade eben noch der kleine Luftraum befunden hatte. Wo der Junge war, dessen Stimme sie zuletzt gehört hatte. Obwohl sie ihn nicht sah, wusste sie sofort anhand der Art, wie er ihren Namen kreischte, um wen es sich gehandelt hatte. Und nun würde sie ihn nie wieder sehen. Nicht einen einzigen von ihnen.
Rastlos fiel sie auf die Knie, die Griever und ihr bösartiges Klirren in ihrer Trauer ignorierend, und ließ ihren Kopf hängen.

Das... war's..

Schweigend stützte sie ihren Körper mithilfe ihrer Arme ab, indem sie die Hände flach und kraftlos auf den Boden schlug. Alles um sie herum drehte sich in solch einem Tempo, dass sie nicht einmal mehr ausmachen konnte, aus welcher Richtung der Schrei des Monsters dröhnte, geschweige denn welcher von den Beiden das Kreischen von sich gab. Schließlich war ihr das jetzt auch egal. Sie hatte versagt. Es war aus für sie.


Dies würde ihre letzte Nacht sein.


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Nun.. Das sollte es für's erste Mal gewesen sein. Ich hoffe wirklich, dass ich schnellstmöglich weiter machen kann! Aber erwartet bitte nicht zu viel! ^^' Jedenfalls danke für's Lesen, ich hoffe, dass es euch soweit gefallen hat :)


-Aye-
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