Is this love?

GeschichteRomanze, Fantasy / P12
Ashallayn "Ash" Darkmyr Tallyn Grimalkin Mab Meghan Chase Robin "Puck" Goodfellow Rowan
25.05.2017
12.09.2017
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Maghan Chase:

Es war kalt. Ein Schauer lief mir über den Rücken. Nichts. Ich sah nichts außer Schnee und Eis. Sie strahlten eine gewisse Einsamkeit aus, die mir den Atem raubte. Ich wusste auch nicht warum, aber auf einmal liefen mir Tränen über die Wangen, welche direkt gefroren. "Alles in Ordnung Meghan?" Eine warme Hand wischte mir die gefrorenen Tränen von der Wange. Mich durchlief eine warme Welle. Es fühlte sich so an, als würden Schmetterlinge in meinem Bauch fliegen. Ich mochte das Gefühl, das mich durchzog, wenn ich seine Stimme hörte und seine Berührungen fühlte. Als er die Hand wegnehmen wollte, hielt ich sie fest, sodass sie auf meiner Wange weiterhin verweilte. "Was ist los? Meghan, ich habe es dir bereits gesagt. Wenn du nicht zum Winterhof möchtest, bist du frei zu gehen. Ich kann es nicht ertragen, dich leiden zu sehen. " Ich guckte in seine Augen, die Angst, Verzweiflung, aber auch Liebe versprühten. "Ash. Ich habe dir ein Versprechen gegeben. Du hast mir mit Machina geholfen, obwohl es dir Qualen bereitet hat, durch das Eisenreich zu gehen. Jetzt bin ich dran, die Abmachung zu erfüllen. Du hast Verpflichtungen deiner Königin gegenüber. Aber damit du eines weißt. Ich mache das nicht nur wegen der Abmachung." Ich guckte ihm tief in die Augen, beugte mich vor und küsste ihn. "Ich mache es auch, weil ich dich liebe. Daran kann niemand etwas ändern. Vergiss das nicht." Ich entlockte ihm ein kleines Lächeln, was mich gleich viel breiter Grinsen ließ. "Oh Meghan Chase. Was machst du nur mit mir?!" Er lehnte sich vor und küsste mich zuerst sanft, doch nach einiger Zeit wurde unser Kuss immer intensiver und leidenschaftlicher. Als wir uns schließlich trennten, schnappten wir nach Luft. Ich hatte die Kälte, die uns umgab, total vergessen, denn das Einzige was für mich in diesem Moment zählte, war Ash.

Ash:

Ich sah sie an. Sie sah so verletzlich, aber auch willensstark und selbstbewusst aus. Sie guckte mich voller Liebe an. "Ash? Kann ich dich was fragen?" Ich schaute sie neugierig an. "Natürlich. Alles, was dein Herz begehrt." Sie verdrehte kurz die Augen und kicherte dann kurz, bevor sie wieder ernst wurde. "Wie ist es dort so? Auf dem Winterhof meine ich." Nach dieser Frage gefror mir mein Blut in den Adern. Meine Angst von vorhin breitete sich wieder aus. Ich wollte nicht, dass sie mit mir mitkam. Ich wollte nicht, dass sie den Dingen ausgesetzt wurde, die mich zu dem machten, der ich war. Ein Junge, der seine Gefühle vor anderen verbirgt. Ich wusste, dass Meghan ein Mädchen war, das voller Gefühle war, wundervolle Gefühle. Ich wollte nicht, dass sie diese verlor. Ich würde alles für sie tun, alles für sie sein, damit sie keinen Schaden nahm. "Meghan. Damit du eines weißt. Ich werde anders zu dir auf dem Winterhof sein. Gefühle sind dort dein Feind. Dort gibt es sehr viele Geschöpfe, die dich brechen oder gar fressen wollen. Ich will nicht, dass dir etwas zustößt. Du bist mir zu wichtig." Eine leise Träne bahnte sich einen Weg über meine Wange. Sie lächelte mich leicht an, kam mir noch näher und wischte mir meine Träne weg. Nachdem sie das getan hatte, nahm sie mein Gesicht in beide Hände und guckte mir intensiv in die Augen. "Ash, du weißt doch, wie ich bin. Mich kriegt keiner einfach so klein. Ich habe die Cheerleader in der Schule ertragen, habe akzeptiert, dass ich halb Fee bin, habe Machina besiegt und ich habe dich. Obwohl du anders zu mir sein wirst, weiß ich immer, dass du innerlich bei mir bist. Du brauchst dir um mich keine Sorgen machen. Ich bin Meghan Chase. Schon vergessen?!" So strahlte ein warmes Licht aus, das mich beruhigte. "Meghan Chase. Ich liebe dich." Nachdem ich das gesagt hatte, zog ich sie an mich und unsere Lippen trafen aufeinander. Ich fühlte förmlich unsere Liebe in diesem Kuss und vertiefte ihn. Es war, als wären wir wo anders, in einem Leben, in dem nur wir waren und kein Winter- oder Sommerhof oder Eiserne Feen. Ein Leben, das wir nie haben würden.
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