Second Ghost - Wogen des Wahnsinns

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
Gestaltwandler Werwölfe
24.05.2017
11.01.2019
15
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Es ist vollbracht ! Wie lange hab ich dieses Kapitel jetzt schon vor mir her geschoben :D Wir nähern uns dem finalen Ende ihr Lieben. Danke für eure Treue :D Ich habe beschlossen, das Ganz nach Abschluss zu überabeiten und an einen Verlag zu schicken :D Aber Genung von mir. Ich hoffe ich hab das Kapitel nicht all zu sehr versaut :) Genießt es, und gebt mir Feedback :D Ist das erste mal, dass ich sowas schreibe :D Also habt Spaß, denn es wird heiß zwischen unseren beiden Turteltauben :D


Starr war ihr Blick auf die Flammen des Kamines gerichtet. Curran hatte das Rudel im Haupthaus versammelt und offenbarte dem gesamten Rudel nun die Bedrohung durch seinen Bruder. Malia konnte den Unglauben der anderen überdeutlich spüren. Laut hallten ihre Zweifel durch den Geist der Omega. Das Rudel wurde in seinen Grundfesten erschüttert. Scheu glitt Malias Blick in Richtung des Katers der weit abseits in einer der Ecken stand. Kilian war blass, die Haut wirkte fahl und eingefallen. Der Mann der dort stand, hatte nichts mehr mit dem Wächter zu tun der einst seinen Alpha verteidigt hatte. Gebeugt stand er dort, den Blick gen Boden gerichtet. Er vermied es in ihre Richtung zu schauen. Curran hatte sie nicht zu ihm gelassen, dabei verspürte sie doch das dringende Bedürfnis mit ihm zu sprechen. Kilian musste begreifen, dass der Angriff nicht seine Schuld war. Er drohte ihnen zu entgleiten. Die junge Wandlerin fruchtete um seine seelische Gesundheit, hatte sie doch all seinen Schmerz spüren können. Ihn traf keine Schuld, nicht einmal Curran hatte sich dem Zwang seines Bruders entziehen können. Alia hatte es so deutlich gespürt. Sie hatte gespürt wie ihr Alpha sich von ihnen entfernte, immer weiter hin zu jenem gefährlichen Zorn dem Kilian bereits verfallen war. Die Omega konnte die Kälte noch immer spüren, die von ihr besitz nahm als Curran sich in den Wogen des Wahnsinn verlor, die von seinem Bruder ausgingen. Für einen kurzen Moment hatte Malia wirklich geglaubt, sie hätte ihren Alpha verloren. Selbst jetzt schien die Magie dieses Monsters noch an zum Haften. Wie ein giftiger Nebel hatte sie sich über die Lichtung des Rudels gelegt und zog sie aller tiefer in diese Dunkelheit. Sie spürte es. Sie kroch ihr unter die Haut, ließen ihr Katze wild auf und ab springen, fauchend und die krallen wetzend. Während ihre Katze die letzten Stunden den Schlaf der Heilung verfallen war, hatte Malia viel nachgedacht. Das, was dieser Wandler mit ihres Gleichen machte, glich dem Wahnsinn wie ein Ei dem anderen. Es war äußerlich überhaupt nicht von jenem degenerativen Prozess zu unterschieden, der vor allem die jungen ihrer Art heimsuchte. Er kam mit der Pubertät. Die meisten schafften es den neu erwachten Trieben ihrer Tiere stand zu halten. Doch eine wenige verfielen dem treib der Tiere. Immer öfter liefen sie unter Pelz durch ihre Welt. Verloren sich im Rausch der Jagd und des Todes. Bis zu jenem Punkt, von dem es keine Widerkehr mehr geben würde. Es traf vielleicht ein oder zwei Jungen aus einer Generation. Do betrachtet man die geringe Anzahl an Jungtieren innerhalb der Rudel, war jeder Verlust um so schmerzlicher. Hin und wieder verloren sie auch ältere Brüder und Schwestern an den Wahnsinn. Jene die traumatisches erlebt oder ihren Gefährten verloren haben. Doch dann gab es auch noch jene, die sich bewusst für den Wahnsinn entscheiden, sei es um ihren Rudel zu Schaden und anderen. Es gab Zeiten, da wurden jene Krieger wie Helden gefeiert, dich sich in die Städte der Menschen schlichen um dann ihr Tier von jenen Ketten zu lösen, die sie alle die Menschlichkeit banden.

Wieder glitt ihr Blick zu jenem gezeichneten Wächter. Mitfühlend lag ihr Blick auf jenem Jaguar. Malia hatte gesehen, was ihn all die Jahre verfolgte. Es war ein Wunder, dass er noch hier bei ihnen war. Er hatte seine Gefährtin an den Wahnsinn verloren. Hatte sie töten müssen, nach dem diese ihr eigenes Junges anfiel. Wie entsetzlich musste nur dieser Schmerz gewesen. Malia mochte es sich nicht einmal ansatzweise vorstellen. Vorhin, als dieser ignorante Schwarzbär Curran bedrohte – der Gedanke ihn zu verlieren hatte ihr Herz gefrieren lassen. Kilian hatte die Liebe seines Lebens töten müssen. Hatte sein Junges zu Grabe getragen. Dennoch stand er hier in diesem Raum. In ihm lebte so viel Schmerz und dennoch schaffte er es, Aufrecht zu stehen. Curran schien seinen Monolog beendet zu haben, denn das Rudel löste sich langsam auf. Abwartend stand er nun an der Tür und blickte sie an. Doch Malia schüttelte leicht den Kopf und deutete nur mit einem Nicken auf jenen Kater, der anscheinend nicht einmal bemerkt hatte, das er beinahe allein im Raum war. Curran zögerte, Malia konnte es deutlich erkennen. Nur zögerlich lies er sie zurück, das wusste Malia. So wirklich vertraute er Kilian noch nicht um ihre Verletzungen wogen schwer. Auch wenn sie nun bedeutend schneller heilten als noch vor ein paar Tagen. Die Wunde an ihrem Arm würde einige Tage brauchen. So lange würde sie auf die Gestalt ihrer Schwester verzichten müssen. Etwas schwerfällig erhob sie sich von jenem Sofa vor dem Kamin. Kilian stand nach wie vor schweigend in jener Ecke. Die tiefstehende Sonne warf scharfe Schatten auf sein Gesicht. Er schien weit weg, verloren in seinen Gedanken undErinnerungen. Langsam schritt Malia auf ihn zu. Sie selbst zögerte einige Sekunden lang ehe sie vorsichtig den Arm austreckte und ihn sanft am Arm streifte. Kilian jedoch zuckte zurück, als hätte sie ihm mit einem glühenden Eisen geschlagen. Sein Kopf fuhr ruckartig in ihre Richtung und er starrte sie mit geweiteten Augen an. Die einst klaren graublauen Augen wirkten matt und getrübt. Das spröde und glanzlose Haar schien brüchig und ungepflegt. Sofort wich er einen Schritt zurück und wandte den Blick wieder ab. „Kilian“ sprach Malia sanft zu dem geschundenen Kater. „Bitte sieh mich an.“ Malia ließ ihm Zeit, denn er rang mit sich. Nur zögerlich wandte er den Kopf wieder zu ihr. Er sah ihr nicht in die Augen, fixierte zunächst einen Punkt hinter ihr. Doch dann glitt sein Blick zurück ihr, über jene Wunden die er ihr zugefügt hatte. Abwesend hob er eine Hand, strich federleicht über die dicken Verbände an ihrem Unterarm, ehe er das schlichte graue Shirt nah oben schob. Ein leichtes Zittern ging durch seinen Leib als sein Blick auf die bereits verheilten Wunden seiner Krallen fielen. Auch wenn seine Klauen tief in ihren Brustkorb eingedrungen, waren diese Wunden bereits verheilt. Lediglich die dicken roten Striemen zeugten noch von den Verletzungen. „Du müsstest tot sein.“ Er sprach nicht von diesem Wunden, dass wusste sie. „Ich sollte tot sein.“ Seine stimme bebte, klang jedoch matt und gebrochen. Als hätte er sich verbrannt, löste er die Hand von den Verbänden und starrte wieder an Malia vorbei. „Er hätte mich töten sollen.“

Es schmerzte Malia zu tiefst, diesen stolzen Kater so zu sehen. Ihre Katze wimmerte leise auf, als sie den unbändigen Schmerz und die Verzweiflung ihres Rudelbruders spürte. „Es war nicht deine Schuld, Kilian. Selbst Curran konnte sich seinem Einfluss nicht entziehen.“ Milde lächelte Malia zu ihm auf und suchte seinen Blick. Doch der Kater schwieg, schien ihre Worte nicht einmal vernommen zu haben. „Ich habe dagegen angekämpft.“ Seufzend hob Malia erneut die Hand, legte sie auf den verspannten Oberarm des Mannes. Er zuckte erneut zurück, doch blieb er dieses Mal stehen. „Ich weiß. Ich habe es gespürt Kilian. Dein innerer Kampf war es, der vielen hier das Leben gerettet hat“ sprach Malia leise und trat einen weiteren Schritt an ihn heran. „Ich habe es versucht Malia. Aber dann habe ich sie gesehen. Ich war wieder dort, bei ihr und unserem…. Kind“ Seine Stimme brach und er schwankte bedrohlich. Kilian versuchte verzweifelt, seine Schwäche zu verbergen, die Trauer nicht zuzulassen. Gequält schloss Malia die Augen, blinzelte eine einzelne Träne fort ehe sie vorsichtig eine Hand die Wange des Mannes legte. „Niemand hätte dem stand halten können. Du bist unglaublich stark Kilian. Du bist noch hier, obwohl du alles verloren hast. Selbst er war nicht so mächtig.“ Zum ersten Mal seit seinem Angriff sah ihr der Wächter nun in die Augen. Sie sah all den Schmerz, als die Trauer und die verzweifelte Wut auf sich selbst. Sie spürte seinen inneren Zorn, seine Selbstzweifel, als wären es ihre eigenen. Ein Zittern ging durch den starken Körper, kurz schwankte er, ehe er seine arme um diese zierliche Frau vor ihn schlang. Malia legte behutsam die Arme um ihn, strich ihm zärtlich über den Rücken während sie sprach. „Es ist okay. Niemand ist hier. Niemand sieht dich.“ Als wäre nun auch die letzte Mauer niedergerissen, drang ein herzzerreißendes Schluchzten über seine Lippen. Nur Sekunden später wurde sein Körper von einem erneuten Schluchzten erschüttert. Sein Schmerz kroch Malia tief unter die Haut und wurde zu ihrem. Ihr schwarzes Funkenmeer hüllte beide Wandler ein, strahlte eine wohlige Wärme aus. Den weinenden Mann in den Armen halten ließ sie sich beide zu Boden geleiten. Immer wieder flüsterte sie beruhigende und tröstende Worte zu jenem Mann, der nur noch ein Schatten seiner Selbst war. Schmerzhaft bohrten sich seine Fingerspitzen durch das Shirt in ihre Haut. Immer wieder erbebte sein Körper, während seine Tränen ihre Schulter hinab rannen. Malia schloss die Augen, konzentrierte sich einzig allein auf seinen Schmerz. Sie nahm ihn tief in ihrem Inneren an. Sie war dem Wächter ihres Alphas nun so emotional nah, dass sie die tiefe Verbundenheit der Männer spüren könnte. Sie alle waren gerade gedanklich bei ihm. Auch sie spendeten ihm Kraft. Einige Minuten lang lag er so in ihrem Armen, während sie beruhigend durch sein mattes Haar strich. Erst nach und nach ebbte des Schluchzten ab. Malia spürte wie er sich von ihre entfernte. „Malia, ich…“ doch Malia lehnte mit einem müden lächeln ab. Langsam fielen auch die letzten schwarzen Funken zu Boden und Kilian löste seinen klammernden Griff. „Dich hat jeder Biss, jeder Klauenhieb ebenso geschmerzt wie mir Kilian. Ich weiß, dass es nicht dein freier Wille war, denn ich habe dich hören können. Unter all dem Zorn und den Wahnsinn den dieser Bastard geschürt hat, habe ich dich gehört.“ Zweifelnd blickte er sich, strich über die dicken Verbände an ihrem. „Diese Wunden werdenheilen. Kilian, er braucht dich. Er braucht seine Wächter, alle. Ich traue diesen Alphas nicht.“ Eindringlich sah sie ihn an, zwang ihn sie anzusehen. „Gib ihm keine Macht über dich. Du bist ein Wächter des Marrok. Der Dritte im Rudel. Definiere dich nicht über das, wozu er dich zwang. Wir vertrauen dir Kilian, ich vertraue dir.“ Malia spürte, dass er ihr nicht glaubte. Kilian hatte noch einen sehr langen weg vor sich. Es würde Zeit brauchen um das Geschehene zu überwinden. Doch zumindest schien er sich zu sammeln, denn er straffte nun die Schultern. Elegant stemmte er sich auf die Beine ehe er die Hand nach Malia ausstreckte. Vorsichtig zog er sie wieder auf die Beine ehe er sie noch einmal mit festen Blick ansah. „Für das, was ich dir angetan habe kann ich mich nicht entschuldigen. Aber ich schwöre dir, ich werde nicht zulassen, dass dieser Bastard noch einmal in deine Nähe gelangt. Er wird meiner Alpha nicht ein Haar krümmen.“ Malia schossen augenblicks die Tränen in die Augen. Diese Worte bedeuten so viel mehr als ein bloßes Versprechen. Kilian hatte sie als seine Alpha angenommen. Er stellte sie mit Curran gleich. Er vertraute ihr bedingungslos. Als er nun eine Hand in ihren Nacken legte und die junge Frau zu sich zog, hielt diese den Atem an. Fest drückte er die Lippen auf ihre Stirn und verharrte so einen Moment lang. „Jetzt lass uns zu ihm gehen. Ich will nicht unnötig seinen Zorn auf mich ziehen.

Die Diskussionen verstummten Augenblick, als Malia an der Seite des fehlenden Wächters den Raum betrat. Die Alphas und Currans Wächter debattierten gerade über die weitere Vorgehensweise. Malia entdeckte Elias im hinteren Teil des Raumes. Er musste als Makotos Stellvertreter an diesem Gespräch teilnehmen. Ihr langjähriger Freund nickte ihr kurz freundlich zu ehe er sich wider den Alphas zu wandte. Malia setze sich auf das Sofa während Kilian seinen Platz an Currans Seite bezog. Kurz suchte ihr Alpha ihren Blick, lächelte jedoch leicht als sie ihm zu nickte. Malia konnte seine Erleichterung aber die Rückkehr Kilians spüren. Es dauerte nicht lange, da verfielen die Männer wieder heftige Diskussionen. Doch Malia hing ihren eigenen Gedanken nach. Sie selbst hatte sich auch lange damit beschäftigt. Wie sollte es jetzt weitergehen? Selbst Curran konnte sich seinem Einfluss cniht entziehen. Würde das Rudel angreifen, würde es unendlich viele Tote geben, wenn sie es überhaupt schafften. Die bloße Nähe dieses Wandlers war wie giftiges Gas. Ihr Blick fand den des jungen Bären. Auch er schien ähnliche Gedanken zu haben. Die beiden tauschten intensive Blick aus, doch das leichte Kopfschütteln des Bären unterbrach die enge Verbindung. Die langen Blicke blieben jedoch auch den übrigen nicht verborgen. Für einen kurzen Moment glaubte Malia, Currans Knurren zu hören. Doch es war die Alpha des russischen Rudels, die die Stille zerbrach. „Habt ihr uns etwas mitzuteilen?“ Erneut schüttelte der junge Bär warnend den Kopf. „Malia.“ Die kalte Stimme ihres Alphas lies Malia nun zu ihm Blicken. „Das was ihr plant ist Wahnsinn und das weist du. Niemand von euch kann sich ihm nähren. Er hat selbst dich in seinen Bann ziehen können. Streite es nicht ab Curran. Ich habe es gespürt. Sein Wahnsinn haftet an dir.“ Malia sprach ruhig, rational. Curran jedoch reagierte höchst emotional als er sich nun knurrend von Tisch abstieß und auf sie zu ging. „Und was schlägst du vor? Soll ich etwa die Hunter bitten, ihm für mich zu töten?“ er knurrte bedrohlich während er sprach. Es war nicht fair von ihm, dieses Thema jetzt anzusprechen. „Malia… nicht.“ Knurrend schnellte Currans Blick zu jenem jungen Bären der nun an Malia heran trat. „Es ist die einzige Möglichkeit. Als wäre dir der Gedanke nicht auch schon gekommen.“ Curran wandte sich nun Elias zu und sah ihn mit eisigem Blick an. „wo von spricht sie?.“ Malia rieb sich müde die Stirn ehe sie sich leicht schwankend erhob und nun in die Runde der Alphas blickte. „Es ist zu gefährlich. Wir können keinen offenen Kampf riskieren, nicht so lange er so mächtig ist. Nicht auszudenken, wie groß die Opfer wären.“ Curran schnaubte verächtlich und sah sie vernichtend an. „Berufe dich auf den alten Kodex. Die Hunter unterliegen seiner Magie nicht. Sie können ihn ausschalten ohne von ihm mitgerissen zu werden. Es gibt sie noch. Jene alten Familien.“ Eindringlich sah Malia Curran an. Hoffte in seinem Augen zumindest einen funken Verständnis zu sehen. Doch die Hoffnung erlosch noch im selben Augenblick. Curran wandte sich von Malia ab, drehte ihr den Rücken zu ehe wieder sprach. „Kein Hunter wird lebend ein Fuß in mein Revier setzen.“ Malia schnaubte getroffen nach Luft. Sein Verhalten verletzte sie zutiefst. „Dein falscher Stolz wird das Rudel in den Abgrund stürzen. Es geht hier nicht um sie oder deine persönliche Rache. Das Rudel ist in Gefahr. Selbst jetzt zieht seine Magie noch durch deinen Bau.“ Als Curran sich nun wieder zu ihr umwandte, blickte sie in die Augen seines Löwen. Malia war zu weit gegangen, das wusste sie noch bevor sie die Worteaussprach. Die Wellen der Dominanz die von ihm ausgingen erfassten sie, rissen sie beinahe zu Boden. Schwankend griff sie nach der Lehne des Sofas ehe sie sich abstützte und Augenblick den Kopf senkte. Er zwang sie dazu. Er unterwarf sie. „Geh. Die Belange des Rudels sind nicht deine Sorge.“ Malia schluckte schwer, zwang die siedend heißen Tränen zurück ehe sie die Schultern straffte und das Arbeitszimmer verließe. Niemand schenkte der Frau noch Beachtung, die gerade von ihrem Alpha fortgeschickt wurde wie ein kleines Kind.

Malia tobte. Dieser Blick. Wie er sie angesehen hatte. Als wäre sie unbedeutend, ein nichts. Nicht würdig in selbem Raum zu sein wie jene Alphas die ihre Rudel führten. Sie war zu weit gegangen. Das wusste sie. Ihn der Art anzuzweifeln, im Beisein fremder Alphas. Sie hatte nicht nur seinen Stolz verletzt, sondern seine Autorität als Marrok angezweifelt. Doch seine Reaktion hatte sie so tief getroffen. Noch immer jammerte ihre Katze leise in ihrem Kopf. Wie er sie angesehen hatte. Als wäre sie wertlos. Sie tigerte wild durch sein Schlafzimmer. Sie wollte gehen, wollte zumindest ihr Zimmer, doch er hatte ihr keine Wahl gelassen. Selbst aus der Ferne hatte er si dominiert. Seit Stunden lief sie nun schon durch seine privaten Gemächer. Je länger sie hier eingesperrt war, um so wilder wurde sie. Um so größer wurde der Zorn der glühend durch ihre Adern schoss. Sie hörte ihn. Hörte seine schweren Schritte auf dem Gang. Sie spürte den Zorn der in ihm loderte und die Dominanz die noch immer von ihm ausging. Wie sehr er sich sonst zurückhielt, wurde Malia er jetzt in diesem Moment bewusst. Er zeigte sonst nur einen Bruchteil seiner angeborenen Dominanz. Sie hörte das leise Knarren der Tür als er diese unsanft aufstieß. Sie hörte sein Fluchen, als er jenem Glas auswich, dass sie nun nach ihm schmiss. Mit einem lauten Klirren zerschellte es unmittelbar neben ihm an der Wand. Sie hätte ihn treffen können, wenn sie es gewollt hätte-dessen war er sich bewusst. Doch wider reagierte er anderes las es Malia sich wünschte. Er sollte zornig werden. Sollte sie endlich ansehen, damit er sah wie sehr er sie verletzt hatte. Doch Curran schritt gleichgültig an ihr vorbei. Noch ehe die Tür des Badezimmers in schloss fielen hallten seine kalten und emotionslosen Worte im Schlafzimmer wieder. „Räum das weg.“ Malia fauchte die nun geschlossene Tür an. Ehe sie ei n weiteres Glas rauf schmiss. Einen Teufel würde sie tun. Sie stürmte zu jener Tür die sie aus diesen Räumlichkeiten führen würde, doch wieder war es Currans eisiger Wille der sie in diesem Zimmer hielt. Seit ihre Katze ihn als ihren Alpha akzeptiert hatte, besaß er eine beängstigende Macht über sie. Omega hin oder her. Sie war ihm unterlegen. Voller Zorn Griff sie nun auch nach der gläsernen Karaffe, ehe nun auch diese an einer Wand zerschellte. Als Curran wenige Minuten später das Bad verließ war er nackt. Die letzten Wassertropfen perlten von seiner Haut ab. Er beachtete die tobende Frau nicht eine Sekunde. Doch Malia sah ihn. Sie wollte zornig sein, wollte ich anschreien und anfauchen. Doch die Sorge um ihm fuhr ihr augenblicklich in die Glieder. Erst jetzt sah sie die tiefen Wunden, die ihm sein Bruder zugefügt hatte. Innerlich verfluchte Malia dieses zarte Band des Paarungstanzes, das sie beriets mit ihm verband. Erst jetzt fiel ihr auf, dass seine Bewegungen ungelenk und steif waren. Er musste Schmerzen haben, sonst würde eine Beeinträchtigung die so offensichtlich zeigen. Er hatte sich diese Wunden zugezogen. Als er sie schützen wollte. Malias Zorn war verraucht, als sie nun zögerlich einen Schritt auf ihn zu ging. Curran beachtete sie nicht, während er nach Tiegel mit Heilsalbe griff. Erst als Malia ihm diesen wortlos aus der Hand nahm, schenkte er ihr endlich seine Aufmerksamkeit. Noch immer war sein Blick kalt und berechnend. Malia war zu weit gegangen. Das wusste sie. Sie zögerte, hielt einen Moment inne ehe sie die Salbe zart auf seinen geschundenen Rücken verteilte. Dieser Bastard hatte ihn zweimal dort erwischt. Tiefe Furchen hatten seine Klauen in den muskulösen Rücken gerissen. Sorgsam versorgte Malia die Wunden ehe sie langsam in die Knie sank und einen Biss an seinem rechten Wadenbein behandelte. Die Schmerzen ihrer eigenen Wunden ignorierte sie. Leise seufzte sie, als sie sich erhob und um Curran herum ging. Sein Blick klebte eisern an ihr, als sie die Klauenspuren auf seiner Brust einzustreichen. Stahlhart waren die Muskeln angespannt, als sie diese streifte.

Kurz zögerte sie, als ein leises Knurren seine Lippen verließ. Doch sie führte die Prozedur fort. Wieder sank sie in die Knie, mied jedoch den Blick des Alphas welcher stumm auf sie herab sah. Malia zwang sich, den Blick von seiner Körpermitte abzuwenden, bevor zu sich die Wunde an seinem Beckenknochen genauer ansah. Sie heilte bereits, doch würde auch hier sicherlich eine Narbezurückbleiben. Mit zitternden Fingern verteilte sie Salbe auf der geschundenen Haut. Beinahe fiel ihr der Tiegel mit der Salbe aus der Hand, als ihr der Geruch seiner Erregung in die Nase stieg. Malia schluckte schwer. Ihr schoss das Blut ins Gesicht und ein leichtes Kribbeln zog durch ihre Glieder. Doch sie hielt dem Drang zu Fliehen entgegen. Erst als sie mit sichtbar zittrigen Händen auch die Bisswunde an seinem Oberschenkel versorgt hatte. Richtete sie sich langsam wieder auf.

Curran schenkte ihr keine Beachtung. Sollte sie doch toben. Se hatte ihn vor der Allianz bloßgestellt. Unmittelbar nach dem ihm einer dieser Alphas herausgeführt hatte. So sehr er es mochte, wenn Malia war wahr als ein Häufchen unterwürfiges Elend. Sie musste wissen, wo ihr Platz war. Lediglich eine Augenbraue wanderte nach oben, als sie ihn mit einem Glas bewarf. Er konnte ihren Zoen selbst hinter der geschlossenen Tür des Badezimmers spüren. So überraschte ihn auch das Zerschellen eines weiteren Glases nicht. Sie würde es beseitigen. Und wenn sie auf Knien den Boden wischte. Dieses Verhalten würde Konsequenzen haben. Mühsam schälte er sich aus seiner Kleindung, ehe unter das warme Wasser der Dusche stieg. Er wusch sich die letzten Spuren des Kampfes vom Körper. Genoss für einen Moment lang die Stille um sich herum. Er schloss die Augen und lies die Anspannung abfallen. Hier musste er niemanden etwas vorspielen. Er hätte sie beinahe verloren. Beinahe wäre es ihm gelungen. Er konnte den Gedanken nicht einmal zulassen. Er hatte Carrie geliebt, doch Malia. Das ging viel tiefer. Allein die Vorstellung sie zu verlieren, ließen den Wahnsinn an seinen Ketten nagen. Seinen Bruder so nahm an ihr zusehen, hatte ihn beinahe den Verstand geraubt. Das Wasser brannte in seinen Wunden. Er musste sie versorgen. Wer weiß, wann Hawke erneut angreifen würde. Wehmütig stellte er das Wasser ab und verließ die ebenerdige Dusche. Behutsam trocknete er jene unverletzten Stellen mit einem Handtuch ab, ehe er das Bad verließ. Malia tobte noch immer, doch er hatte jetzt keine Nerven für sie. Diese Wunden hatten Vorrang. Seufzend griff er nach den Tiegeln der Heilerin, die hier deponiert waren. Erst als Malias zarte Finger ihm diesen aus der Hand nahm, schenkte er seiner angehenden Gefährtin wieder Beachtung. Sie schien sich beruhigt zu haben, denn der Zorn war aus ihrer Aura verschwunden. Stattdessen konnte er ihre Sorge spüren. Deshalb ließ er zu, dass sie nun seine Wunden versorgte. Die zärtlichen Berührungen ihrer schlanken Finger waren Balsam für seine geschundene Seele. Jede noch so kleine Berührung schenkte ihm mehr Kraft als dieses kleine Mädchen ahnen konnte. Sie war sein Fels in der Brandung. In Momenten wie diesen, wenn er am verletzlichsten war, sehnte er sich einzig und allein nach den Berührungen seiner Gefährtin. So lange hatte er darauf warten müssen. Vorhin, draußen auf dieser Wiese, hatte er spüren können wie das zarte Band das sie beide mit einander verband, stärker wurde. In dem Moment al er sich entschied ihr zu vertrauen, war es spürbar fester geworden. Er hatte Malia genau beobachtet. Sie hatte es wieder nicht bemerkt. Doch ihm reichte sein wissen vollkommen aus. Trotz aller Umstände befand er sich auf einen guten Weg. Kurz zuckte er etwas zurück, als er ihre zarten Finger an seinem Wadenbein spürte. Als sie kurz darauf jedoch vor ihm stand. Die Wangen bereits leicht gerötet und scheu zu ihm aufblickte, spürte er etwas ganz anderes als den Schmerz seiner Wunden. Wie sie zaghaft an ihn herantrat. Ihre feingliedrigen Finger auf seiner nackten Haut zu sehen, weckte etwas ihn ihm. Das Gefühl ihrer zarten Haut, wie sie sanft die Salbe auf seiner Brust verteilte. Er musste es beherrschen. Sie war bei weiten noch nicht so weit. Doch als sie auf Knie sank und ihr warmer Atem sein Glied streifte, konnte er ein leises knurren nicht verhindern. Das hier war gerade mehr als gefährlich. Dennoch genoss er den Anblick, als Malia seine Erregung roch. Wie ihr Atem sich beschleunigte, ihre Finger zu zittern begannen. Wie kurz scheu zu ihm aufblickte, nur um blitzschnell den Blick zu senken. Allein die Art, wie sich auf die vollen Lippen biss. Vor seinem inneren Auge erschienen ganz andere Bilder. Bilder einer nackten Malia, die vor ihm kniete, Die zarten Hände fest und seinen Schaft geschlungen, während er seine Eichel in ihren kleinen Mund versenkte. Curran zwang dieses Bild mühsam beiseite, spürte er doch bereits wie das Blut in sein Gemächt schoss. Als Malia sich nun wieder erhob und ihre Haare sein angeschwollenes Glied streiften, zog er scharf die Luft ein.

Mala war froh, als sie den Tiegel endlich bei Seite stellen konnte. Er schien plötzlich tonnenschwer zu sein. Der Geruch seiner Erregung umgab ihn mittlerweile wie eine Wolke. Für einen Moment huschten Bilder vor ihren Augen vorbei. Das letzte Mal, als sie diesen Geruch wahrgenommen hatte,hatte sie schreckliche Nagst gehabt. Doch anders als beim letzten Mal ging jetzt keine Bedrohung von ihm aus. Sie stellte das Tiegelchen ab, ehe sie sich scheu zu ihm umwandte. Kurz glitt ihr Blick über sein leicht angeschwollenes Glied, das bereits jetzt riesig war. Doch irgendwie gelang es ihr, scheu den Blick zu heben. Sie musste sich für ihr Verhalten vorhin entschuldigen. Als sie jedoch seinen Blick fand, lag ein loderndes Funkel in seinen Augen, dass sie unbewusst einen Schritt zurückweichen lies. Doch sie konnte den Blick nicht lösen, versank förmlich in dem satten moosgrün seiner Augen. „Du solltest gehen.“ Er gab ihr die Chance zur Flucht. Malia verstand diesen Hinweis. Ihr Blick glitt zu jener Tür. Würde sie jetzt gehen, würde er sicherlich wieder zu dieser Wölfin gehen. Doch wenn sie blieb? War sie dem gewachsen was dann kommen würde? Wollte sie gehen? Las Blick wieder auf seine berauschenden Augen fiel, war sie sich dessen nicht mehr so sicher. Sie fühlte sich nirgends so sicher, wie an seiner Seite. Und heute Nacht wollte sie nirgends sein, als genau dort. „Kätzchen“erneut gab er ihr die Chance zur Flucht. Machte ihr deutlich, dass ihre Entscheidung endgültig war. Doch ihr Spitzname au seinem Mund jagt ihr einen so wohligen Schauer über den Rücken, dass sie leise seufzte. Ihre Katze hatte längst zu Schnurren begonnen, wand sich ihrem Kopf und rollte sich auf dem Rücken hin und her. Zögerlich legte sie eine Hand flach auf seine bebende Brust. Die Muskeln unter ihrer Haut zuckten aufgeregt. Malia schluckte schwer, als sie den Blick von ihrer Hand löste und zu ihm aufsah. Ihr blick glitt von seinen Augen hinab zu seinen Lippen. „Malia.“leise knurrte er, als sie einen Schritt auf ihn zu ging. Sie hielt inne, bevor sie sich auf die Zehenspitzen stellte. Leicht kratzten ihre Fingerspitzen über seine Haut, als sie ihre Lippen hauchzart auf seine legte. Sollte sie sich getäuscht haben? Wollte er etwa doch nicht… Doch die Zweifel verschwanden augenblicklich als Currans nach einigen Sekunden die Hand in ihren Nacken legte und sie harsch an sie zog. Malia stolperte einen Schritt, musste sich haltsuchend an seiner muskulösen Brust abstützen während seine Lippen brennend heiß auf ihren lagen. Besitzergreifend presse er seine rauen Lippen auf ihre, stahl ihr einen verheißungsvollen Kuss. Anders als die letzten Male lag keine Grobheit in dieser Berührung. Der Kuss war rau, intensiv und stürmisch, aber nicht gewaltsam. Seine Hand grub sich in ihren Haaransatz, zog ihren Kopf noch näher zu sich. Die andere Hand fuhr unter das Shirt und presste die zierliche Frau fest an seinen Körper. Curran fuhr mit seiner Zunge über ihr Lippen und sie gewährte ihn bereitwillig Einlass. Während er forsch und dominant ihren Mund in Besitz nahm, drängte er sie an die Wand in ihrem Rücken. Seine zweite Hand löste sich aus ihrem Nacken und strich raum unter ihr Shirt. Malia keuchte leise aus als seine Hand ihren Brustansatz streifte. Curran jedoch lies ihr keine Zeit darüber nachzudenken. Seine Hände waren überall während seine Lippen langsam den Weg von ihren hinab zu ihrem schlanken Hals fanden. Rau und intensiv waren die Küsse die Curran auf die empfindliche Haut drückte. Abwechselnd mit dem leichten Stechen, dass seine Zähne auf ihrer Haut hinterließen. Wann immer er sie biss, saugte er kurz darauf kräftig an jener Stelle. Nur am Rande vernahm Malia das Reißen von Stoff, nur um kurz darauf seinen Atem an ihrer nackten Brust zu spüren. Mit glasigem Blick sah sie zu ihrem Alpha. Andächtig strich er über ihre nackten Brüste, fuhr sanft mit dem die Rundungen nach. Malia keuchte, als seine Daumen ihre Knospen streiften, die sich ihm schon prall und tiefrot entgegen streckten.

Malia biss sich auf die Lippe um nicht lauthals zu stöhnen als er kurzdarauf seinen Mund abwechselnd auf ihre Knospen senkte. Ihre Knie wurden ganz weich, während sich das wohlige Kribbeln von ihren Gliedern immer weiter hinab in ihren Unterleib zog. Doch dann zwickten seine Zähne leiht in einer ihrer Knospen und zogen daran. Malia konnte den spitzen Schrei nicht zurückhalten und stöhnte danach leise. Das verräterische Funkel in den Augen ihres Löwen ließ sie beschämt zu Seite blicken. Doch Curran gönnte ihr diese Verlegenheit nicht. Während er weiter an ihren Knospen leckte und saugte, wanderte eine Hand ihren Bauch hinab, strich unter den weichen Hosenbund und legte sich brennend heiß auf ihre Mitte. Als seine Finger ihren Weg durch das haarige Dreieck fanden und auf ihre Perle stießen, keuchte Malia überrascht auf während sich ihre Augen weiteten. Als Currans Fingerspitzen begangen um die zarte und empfindsame Perle förmlich zu tanzen, fing er ihren leisen Schrei mit den Lippen auf. Er verfing sie in einem wilden Kuss während sie sich Malia unter seinen Fingern wand. Malia war berauscht von jenen Gefühlen, die er gerade in ihr auslöste. Das Kribbeln in ihrem Unterlaib wurde mit jeder Bewegung stärker, fest zog sich alles in ihre zusammen. Sie drohte förmlich zu zerspringen während Curran unaufhörlich ihre Perlemassierte. „Curran“ wimmerte sie leise, als die Gefühle drohten, sie von Innen zu zerreißen. „Komm für mich, Kätzchen“ rau klang seine Stimme in ihren Ohren. Seine Stimme war um vielen tiefer als sie es gewohnt war. Sein heißer Atem direkt an ihrem Ohr, seine Finger die nun mit deutlich mehr Druck über Perle streiften. Dann zwickten seine rauen Finger in die empfindsame Perle und alle Dämme brachen. Keuchen und stöhnend kam Malia unter seinen Fingern. Ihre Knie wurden weich und sie drohte zu fallen. Doch Curran hob sie mit der freien an ein Stück an, drängte sich zwischen ihre Beine und presste sie fest gegen die Wand. Intuitiv schlag Malia die Beine um seine Hüften während ihre ganze Körper zu beben schien. Noch nie hatte sie etwas Derartiges gespürt

Während Malia sich unter ihrem ersten Orgasmus wand und laut stöhnend die zarten Finger ins seine Brust krallte, wanderten seine Finger tiefer hinab. Mit einem leisen Knurren begrüßte er die Feuchte zwischen ihren Schenkeln. Malias Körper bebte und zitterte noch immer, als vorsichtig einen Finger in ihre enge Spalte gleiten ließ. Längst war sein Schwanz schmerzhaft angeschwollen. Stahlhart drückte er sich nun gegen den Stoff ihrer Hose. Ein Stöhnen drang über seine Lippen als er den Hauzarten Widerstand in ihrer nassen Spalte spürte. Er hatte es zwar gewusst, doch jetzt zu spüren, dass er tatsächlich der erste sein würde. Er zog den Finger zurück während er merklich mit seiner Beherrschung kämpfte. Er musste behutsam, zumindest sollte er es versuchen. Immer wieder glitt er nun mit seinem Finger hin sie. Während Malia sich keuchend und wimmernd an ihm klammerte. Er ließ ihr keine Zeit sich zu erholen. Sie würde zweifeln, würde sie verspannen und er würde ihr weht tun. Sie wird Schmerzen haben, dessen war er sich bewusst, doch sie sollte keine Zeit haben, darüber nachzudenken. Er nahm einen zweiten Finger hinzu, weitete vorsichtig die enge Spalte. Doch lange schaffte er es nicht. Der Geruch ihrer Erregung drang tief in seinen Kopf ein. Viel zu lange hatte er warten müssen. Malia schrie leise auf als mit seinen Krallen über die zarte Haut ihrer Schenkel fuhr. Ihr glasiger Blick suchte seinen. Sie begann zu zweifeln, dass ah er ihr deutlich an. Er drehte die Hand herum, steif die Krallen in den Stoff der Hose ehe er sie nur Sekunden Später zerriss. Noch während die Fetzen der Hose und ihrer Unterwäsche zu Boden fielen, brachte er sich in Position. Er verfing Malia in einen gierigen und heißen Kuss, während seine Hände hinab wanderten und ihren Po umfassten. Fest grub er die Fingerspitzen in das zarte Fleisch ihres Hinterns. Langsam drückte er seine Eichel gegen den Eingang der feuchten Spalte. Malia war eng, beinahe zu eng. Doch sie war sein, ihre beiden Körper für einander geschaffen. Er vertraute auf diesen Wissen, während er sich langsam weiter in sie schob. Sein Knurren ging in dem Stöhnen unter als ihre zarten und warmen Muskeln seine stahlharte Eichel fest umschlangen. Mit jeden Millimeter, den er weiter in sie eindrang keuchte er schwer. Erst als er das Häutchen spürte, dass ihre Unschuld bewies, hielt er inne.

Malia verkrampfte sich, als sie seine Finger in sich spürte. Doch das, was er dort unten anstellte ließ das Kribbeln schnell wieder in ihre Glieder steigen. Doch dann spürte sie etwas viel größeres und härtes an ihrem Eingang. Zweifel schlichen sich in ihren Kopf, Angst kroch ihr in die Glieder. Er war so groß. Wie sollte das gehen?„Kätzchen?“Ihr Blick schnellte zu Curran, zweifelnd und ängstlich blickte sie zu ihm auf. „Ich liebe dich.“ Überrascht weiteten sich ihre Augen, während diese Worte in ihren Geist eindrangen. Ein unglaubliches Gefühl der Wärme und der Glückseligkeit breiteten sich in ihrem Inneren aus. Doch auch diese Gefühle konnten den Schmerz nicht mindern, der durch ihren Körper schoss als sich Curran mit einem einzigen festen Stoß in ihr versenkte. Kurz verharrte er, ließ ihr Zeit sich an das Gefühl der vollkommen Ausgefülltheit zu gewöhnen, ehe sich langsam begann zu bewegen. Malia kniff die Augen zusammen, wollte nicht, dass er in ihnen den Schmerz sah. Erst als Curran eine Hand von ihren Hintern löste und diese den Weg zu ihrer gereizten Perle fand, wurde der Schmerz schwächer. Während Curran nun sanft ihre Perle massierte, stieß er immer wieder in sie, Steigerte langsam das Tempo und die Intensität seiner Bewegungen. Es brannte noch immer fürchterlich, doch auch dies quälend schöne Kribbeln durchzog wieder ihren Körper. Ihre Muskeln spanten sich an, sie zuckte immer wieder unkontrolliert zusammen. Je stärker dieses Gefühl wurde um so schneller bewegte sich Curran. Er löste seine Hand von ihre Perle und legte diese wieder an ihren Po. Erneut steigerte er das Tempo und die Härte seiner Stöße während das aufeinander klatschen nackter Haut zwischen dem Stöhnen beider Wandler unterging. Fest krallt sich seine Hände in ihren Po während er sie mit jeden Stoß fester an die Wand presset. Malia hatte längst die Armeum seinen Hals geschlungen und kratzte mit den Fingern über seine nackte haut. Um ihre Fingerspitzen tanzten jene schwarzen Funken während sie ihre Beine fester um Curran schlang. Es dauerte nicht lange, da brachen erneut jene Dämme und Malia verlor sich rausch der vollkommen Ektase. Malia wand sich unter Curran unritterlichen Stößen während sie ihre Spalte fest um seinen Schaft zusammenzog. Nur am Rande bekam Malia mit wie Curran sich fest in ihrer Schulter verbiss und immer fester in sie stieß.„Meins!“mit einem animalischen Knurren stieß Curran ein letztes Mal fest in sie, bevor er seinen heißen Saft in ihr entlud.

Die Sonne bahnte sich bereits ihren Weg hinter dem Horizont hervor. Curran hatte Malia nicht zu Ruhe kommen lassen. Er hatte sie vier weitere Male gefickt, bevor er sie müde schnurrend in seine Arme gezogen hatte. Naders konnte man es nicht nenne. Denn im Vergleich zu dem was danach folgte, war er beim ersten Mal fast schon sanft gewesen. Malia bereute es nicht. Sie bereute es nicht, sich ihrem Alpha hingeben zu haben. Dieses Gefühl, als er in ihr kam und sie las die seine kennzeichnete. Als er ihr das Mal seines Bisses schenkte. Nie hatte sie sich glücklicher oder vollkommender gefühlt. Sie war jetzt seine Gefährtin und er der ihre. Es fühlte sich richtig an. All ihre Zweifel waren wie weggeblasen. Sie bereute es nicht, den Paarungstanz mit ihm beendet zu haben. Aber sie bereute bereits jetzt, was sie nun tun musste. Sie bereute, was sie getan hatte bevor er dieses Zimmer betreten hatte. „Ich liebe dich“. Seine klaren Worte hallten noch immer tief in ihm herzen wieder. Es war keine Lüge darin gewesen, sie hatte es spüren können. Und dennoch, si tat das richtige. Das wusste sie. Auch wenn er sie danach vielleicht vollkommen von sich stoßen würde. Sie musste es tun. Sie musste das Rudel beschützen, sie musste ihm beschützen. Leise erhob sie sich, schälte sich aus den Armen des Katers, der tief und fest schlief. Leise schlich sie sich in das Ankleidezimmer, stahl sich eine einfache Hose und ein Shirt. Ein letztes Mal ließ sie den Blick über den schlafenden Gestaltwandler gleiten. Sehnsüchtig prägte sie sich sein friedliches Gesicht ein.
Dann schlich sie leichtfüßig aus den Zimmer. Ungehört und ungesehen durchquerte sie das Haupthaus, während sie sich die ungekämmten Haare zusammenband. Wehmütig blickte sie jene Treppe hinauf, die zu seinen Räumen führte. Doch es musste sein. Es war ihr einzige Chance. Sie schritt durch das Anwesen, hinaus auf die Terrasse und in Richtung Wald niemand hatte sie gesehen, niemand sollte sie sehen. Stumm blickte sie in den nahenden Wald, während die ersten warmen Sonnenstrahlen auf ihrer Haut tanzten. Blad würde das Rudel erwachen. Ihr bleib nicht mehr viel Zeit. Dann landete ein Rucksack vor ihm Gras. Malia hob den traurigen Blick und zwang sich zu einem Lächeln. „Kyra.“ Malia blickte in die grünen Augen der rothaarigen Hunter. Die langen roten Haare waren zu einem hohen Zopf gebunden. Hier und da schienen einige Strähnen durch die geflochten und zu Dreads gedreht waren. In ihren waren silberne Perlen eingearbeitet. Die junge Hunter strich die enganliegend dunklen Sachen glatt ehe sie den Blick hob. Ihre Lippen zierte ein freundschaftliches Lächeln. Hinter ihr traten weitere Hunter aus dem Dickicht des Waldes. „Malia – was hast du getan?“ Beide Frauen wandten den Blick zur Seite. Unweit von Ihnen stand Kilian, welcher die junge Gestaltwandlerin zweifelnd ansah…
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