Armageddon 3.0

GeschichteSchmerz/Trost / P12
Ares Callisto Gabrielle Hercules Iolaus Xena
23.05.2017
23.05.2017
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Es war tiefste Nacht, vielleicht sogar die schwärsteste die die schwarzhaarige Kriegerprinzessin je in ihren Leben erlebt hatte, nachdem Gabrielle und sie nun getrennte Wege gingen, warf es die Kriegerin wie ein Faustschlag in ein tiefes Loch, aus dem sie nur schlecht aus eigener Kraft heraus kam.


Nichts war mehr wie es mal war und würde vermutlich auch nie mehr so sein. Das kam davon, wenn man jemanden vertraute den man liebte.

Irgendwann wenn du ihnen den Rücken zukehrst oder ihnen vertraust und unachtsam bist, schneiden sie dir die Kehle durch. Konnte man überhaupt irgendjemand noch vertrauen? Vermutlich nicht, dachte sie grimmig und knibbelte gedankenverloren an ihrem Fingerknochen herum und starrte in die lodernden Flammen vor ihr, die ihr als einzige noch etwas Licht in diese kalte finstere Nacht gaben. Selbst an Schlaf war nicht mehr zu denken, die Alpträume die sie jede Nacht plagten ließen sie kaum noch zu Ruhe kommen und ließen sie jedes Mal schweißgebadet oder sogar schreiend aufwachen. Warum quälten die Götter sie so? Was hatte sie getan, dass sie in solcher Ungnade gefallen war? Resigniert schüttelte sie den Kopf leise seufzend und legte sich zurück auf ihre Bettrolle.

Für einen kurzen Moment schloss Xena ihre Augen und atmete kurz durch ehe sie wieder ihre Augen öffnete und in den mondlosen Nachthimmel schaute. Natürlich war sie wütend, verletzt darüber was Gabrielle ihr angetan hatte aber trotzalledem war sie immer noch ihre Freundin, oder nicht? Oder hatte Ares wohlmöglich doch Recht gehabt, als er ihr damals sagte, dass ihre guten Taten nur Zeitverschwendung waren und es niemand kümmern würde wie sehr sie sich auch anstrengte, dass was sie getan hatte wieder halbwegs ungeschehen zu machen? Was sollte sie jetzt tun? Vor allem was sollte sie jetzt mit Gabrielle tun, nachdem was passiert war- Ihr einfach wieder vertrauen? Sie wusste selbst as dies nicht möglich war. Wenn mal das Vertrauen missbraucht wurde, war es schwer dies wieder zu gewinnen, vorallem bei ihr. Ratlos seufzte sie hörbar und zog ihr Fell über sich. darüber würde sie wohl morgen weiter nachdenken, jetzt war die Müdigkeit doch zu groß um noch irgendeinen klaren Gedanken fassen können.


Am nächsten Morgen in der Nähe vom Tempel des Ares waren Hercules und sein bester Freund Iolaus damit beschäftigt, so schnell wie möglich ihr Frühstück hinunter zu bekommen, um Callisto wieder ein zu fangen und sie wieder ein zu sperren, wo sie keinen Schaden anstellen konnte.

" Vielleicht sollten wir Xena und Gabrielle auch bescheid sagen, damit sie ein Auge mit darauf haben, immerhin kennt Xena Callisto um einiges besser als wir beide " schlug Iolaus seinem besten Freund vor bevor er wieder hastig in sein Brot biss und auf dessen Antwort wartete.

" Ja du könntest sogar Recht haben. Wir wissen ja wie besessen Callisto von Xena ist. Vielleicht haben wir es diesmal auch etwas einfacher und sie ist schon bei ihr und außerdem hab ich lang nichts mehr von unserer Freundin gehört. Ein kleiner Besuch kann ja nicht schaden " schmunzelte er und packte schon mal das Camp zusammen während Iolaus noch dabei war sein Frühstück zu vernichten und sich große Mühe gab nicht zu Trödeln.


“ Du kennst sie doch, unsere Xena ist immer auf dem Sprung und vergisst gelegentlich mal ein Lebenszeichen von sich zu geben.“ Witzelte er etwas. Der kleine Mann hatte leider damit Recht was Xena anging, diese Frau war leider immer ausgebucht. Des öfteren  dachte er über die vergangene Zeit nach in der er selbst der Zerstörerin der ganzen Völker zum Opfer gefallen war und  seine Freundschaft zu Hercules beinahe zerstört worden wäre. Doch nun konnte er sich kaum noch vorstellen ein Leben ohne Xena. Es war unglaublich wie schnell sie doch sein herz als Freund zurück erobern konnte und wollte sie auch nicht mehr auf keine  Preis der Welt mehr missen
“ Bist du so weit? Ich möchte Callisto auf keinen Fall noch mehr Zeit einräumen um irgendwas anstellen zu können“ hörte der Jäger seinen besten Freund ungeduldig rufen. Mit leichten Augenverdrehen stopfte er sich noch schnell das letzte Stück in den Mund, rieb sich die Hände sauber und stand auf.

“Och komm joa  schoon“ nuschelte er eilig mit vollem Mund. Als er nun neben seinen riesigen Freund trat, der nun wirklich mindestens zwei Köpfe größer war als er, sofort nahm er ihm etwas Gepäck ab und stapfte los“ Wo finden wir die beiden eigentlich?“

Der Halbgott schnaufte kurz überfordert und suchte die Gegend nach wohl möglichen Fallen oder Banditen ab, die ihnen den Weg abschneiden wollten“ Naja vielleicht fragen wir im nächsten Dorf nach ob sie was von unserer Kriegerprinzessin und ihrer Freundin in letzter Zeit gesehen oder gehört haben.“ Sein Weggefährte nickte nur zustimmend und stimmte ein lockeres Lied für den Weg an

Im Laufe des Mittags erreichten der Halbgott und sein Kumpan die kleine Stadt Pythia. Wie jede der kleinen  Vorstädte Griechenlands war auch Pythia äußerst lebhaft und fröhlich. Die Marktschreier waren schon vor den Stadttoren zu hören, Leute die sich unterhielten standen an den Ständen und feilschten um ihre Ware. Die Harmonie und Zufriedenheit war in dieser Stadt wortwörtlich greifbar und man hatte sofort das Gefühl willkommen zu sein. Von allen Seiten wurden die beiden Neuankömmlinge mit einem Lächeln begrüßt.

Hercules schüttelte etwas mit dem Kopf  als sein Teamkollege nur Augen für die Dorfschönheiten hatte und ihnen hinterher schaute " würdest du dich bitte auf das konzentrieren wozu wir eigentlich hier sind ?" Der Lockenschopf sah ihn entsetzt an " das tue ich doch. Hercules ich bitte dich was denkst du bitte von mir ?!" Kaum hatte er diesen Satz zu Ende gesprochen, lief eine halbnackige blonde Schönheit an ihnen vorbei und als hätte man auf einen Knopf gedrückt schaute er ihr hinter her, schon beinahe sabernd " Ja anscheinend genau das richtige " erwiderte er höhnisch und beschloss die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sprach jemand an" Eh Entschuldigung, mein Partner und ich suchen nach zwei Frauen, eine große schwarzhaarige Frau. Gut gebaut ist meistens bewaffnet mit einem Pferd dabei und ihre Freundin ist blond kleiner und hat einen Stab dabei. "

Der Bauer schaute ihn etwas irritiert an und überlegte während er seine Ware auf den Tisch legte" hier ist nur eine Blondine in die Stadt gekommen aber da war keine gutaussehende schwarzhaarige Frau, an die hätten wir uns erinnert. Sie hat einen jungen Mann dabei. Sie sitzen davorne " sagte er und zeigte auf einen Tisch wo Gabrielle und Joxer zusammen saßen. Irgendwas stimmte hier nicht , Gabrielle würde doch niemals Xena von der Seite weichen " Iolaus! " Rief er und schnappte sich seinen kleinen lockigen Freund und zeigte an den Platz wo Gabrielle saß die mit gesenktem Kopf in ihrem Essen herum " Gabrielle du musst was essen!" Mahnte der vermeintliche gewaltige Joxer zu seiner Gefährtin" iss es doch selber" schrie sie gereizt und schmiss ihren Freund ab. " Hallo Gabrielle?" Lächelte der Halbgott die Bardin an als er an ihren Tisch heran trat. Sofort blitzten ihre Augen auf " Hercules.. Iolaus!" Rief sie, sprang auf und fiel den beiden erleichtert in die Arme " hey wir freuen uns auch dich zu sehen, aber wo ist denn Xena ?" Fragte Iolaus. Im Bruchteil einer Sekunde erlosch das Strahlen in ihrem Gesicht und sie senkte den Blick " wir... Wir haben uns getrennt !"
// So liebe Freunde. Jetzt seid ihr gefragt. Was haltet ihr von meiner Story. Ich muss gestehen ich bin etwas eingerostet was Xena Fanfiction angeht. Reviwes please :D
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