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Der Graf und sein Butler

Kurzbeschreibung
OneshotHumor, Fantasy / P12 / Gen
22.05.2017
22.05.2017
1
1.504
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22.05.2017 1.504
 
Hallo und Herzlich Willkommen, zu meinen aller ersten, World of Warcraft One Shot. Das Spiel ist von Blizzard Entertainment. Die Charaktere sind zum Teil inspiriert und leicht übernommen vom Pen & Paper: Was geschah auf Morritons Manor, von den Rocket Beans. Dies ist übrigens ein Comedy One Shot den man nicht zu Ernst nehmen sollte. Ansonsten wünsche ich noch ganz viel Spaß dabei und würde mich freuen wenn ihr mir was da lässt.

✬ † ✬


An einem besinnlichen Morgen, im Unterwasserpalast des Grafen, zog wie immer der treue Butler, Earl D. Wilson seine Runden. Langsam schritt er zur großen, verzierten Doppeltür aus Eisen und stieß sie leicht auf. Earl trug wie immer einen Frack, der seinen zarten, pummeligen Bauch, hervorragend betonte. Seine drei, leicht grauen Haare, waren dezent nach hinten gekämmt und seine Schuhe perfekt poliert. Gelangweilt und äußerst beschämt, mal wieder, als Butler des Grafen aufgewacht zu sein, zog er die langen Vorhänge auf. Der Ausblick war unbeschreiblich schön, viele bunte Fischschwärme schwammen am Fenster vorbei und das Sonnenlicht der Oberfläche, erhellte das Korallenriff und ließ alles in einem wunderbaren Licht erstrahlen. Doch, dem Earl ließ das alles kalt. Er hasste sämtliche mit Murlocs, Fische, Menschen.. Ach er hasste alle Lebewesen außer sich selbst. Stumm verließ er also wieder das Schlafgemach des Grafen, um einen Tee zu kochen und das Frühstück vorzubereiten.

Kaum war sein treuer Butler aus der Tür heraus, erwachte auch der ehrwürdige Graf Thaddeus Mondgomery von Murgelbach, aus seinem Tiefschlaf. Sofort schritt er stolz, wenn auch komplett nackt, zu seinem großen Fenster und begrüßte die Sonne. Nackt wie Gott ihm schuf, stand er da und rief lautstark :“Winston! Winston!“ Denn sein Morgen war nur dann perfekt, wenn sein treuer Butler bei ihm war, wessen Namen er aber, nach all den Jahren immer noch falsch aussprach. Ungeduldig zappelte der Graf Mon umher, während er auf seinen Butler wartet. Die Geschichte wie Sie sich kennenlernten, war äußerst ungewöhnlich. Denn der junge Graf stand eines Tages vor einer jungen, schwangeren Murlocdame und zeigte mit dem Finger auf ihr. „Den, genau den will ich. Der soll mich pflegen bis ich da niederliege!“ Hatte er gesagt und so wurde der kleine Earl D. Wilson seiner Mutter entrissen. Gerade als er wieder nach ihm rufen wollte, stand Earl direkt vor ihm. Graf Mon erlitt einen halben Herzeinfakt und sah seinen Butler mit großen Augen an. „Müssen sie immer so plötzlich auftauchen? Aber, nun gut, jetzt sind sie ja da.“ Murmelte der Graf. „Ich hoffe Sie haben gut gelegen, letzte Nacht?“ Erwiderte Earl, äußerst freundlich. „Nein, es war fürchterlich.“ Antwortete der Graf wehleidig. „Nun, das freut mich wirklich sehr.“ Murmelte Earl leise. „Der Rücken.“ Ergänzte Graf Mon. „Entschuldigen Sie bitte?“ Fragte der schwerhörige, Butler. „Der Rücken.“ Wiederholte Graf Mon seine Aussage. „Entschuldigen Sie bitte?“ „Der Rücken. Sie sollen mir meinen Rücken gerade rücken wie jeden Morgen.“ Erklärte der Graf. Nun nickte der Butler und sagte :“Ja, Sie sind verrückt. Möchten Sie einen Tee?“ Fragte Earl, oberflächlich freundlich und hielt das Silbertablett mit den Tee und Gebäck bereit. „Tee? Sagten Sie Tee? Ja, gern“ Erwiderte, der ebenfalls schwerhörige Graf. Gelangweilt reichte der Butler, nun seinen Grafen den Tee und drehte sich noch einmal um, wie jeden Tag und verabscheute sein Leben, als Butler von Graf Mon. „Möchten Sie ein Gebäck, Sir.“ Fragte er den Grafen, welcher gierig nickte und ihm das Gebäck aus der Hand riss. Und wieder einmal, hatte er, durch seine medizinischen Kenntnisse, die Chance ihn umzubringen und damit sein Leben, deutlich zu verschönern. Doch so gehässig war er nicht und dachte sich: > Vielleicht Morgen. < „Hach Winston, Sie sind mein bester Freund. Nehmen sie sich einen Keks, den Kleinsten.“ Sagte der Graf strahlend und immer noch nackt. Earl schüttelte den Kopf ablehnend und verließ den Raum. Kurz bevor er den Flur betrat, drehte er sich noch einmal um und sagte :“Ich hasse mein Leben.“ Dann verließ er den Flur und somit auch die Sichtweite des Grafen. Geübt lief Earl die vielen Treppen nach oben, bis er die Wasseroberfläche verließ und in den Teil des Palastes ankam, der über dem Wasser lag. Der Unterwasserpalast des Grafen, war nur teilweise unter Wasser, doch der Graf bestand auf diesen Titel. Der Palast reichte weit nach oben und lag an einem kleinen Strand. Oben angekommen, lief Earl zügig zu dem Boten-Murloc und beauftragte ihn, die Kutsche, wie jeden Tag bereit zu machen. Denn der ehrwürdige Graf Mon, verlangte seine täglich Fahrt, nach Melodika. Melodika war eine abgekoppelte Unterwasserstadt, ungefähr eine Stunde Fahrt, von dem Palast entfernt. Nach dem Earl nun auch dies geregelt hatte, lief er wieder hinunter zum Grafen. Denn wenn er ihn nicht anzog, dann tat es Niemand.

Unten angekommen, öffnete Earl wieder die Tür und lief zum nackten Grafen, der immer noch aus dem Fenster sah. „Sir? Die Kutsche ist gleich bereit, wollen Sie sich nun anziehen?“ Fragte Earl, wieder gezwungen freundlich. „Und wenn ich nackt, gehen möchte?“ Entgegnete der Graf, trotzig. Earl wieder stand den Drang sich selbst zu schlagen und antwortete stattdessen :“Dann können Sie nicht mitfahren.“ „Ich will aber!“ Rief Graf Mon empört. Wiederwillig lief der Graf zu Earl und streckte die Arme nach oben. Nun war Wilson der, der seufzte und begann, seinen Grafen den Smoking und das Monokel anzulegen. Als der Graf endlich fertig eingekleidet war und nicht mehr sein Geschlechtsteil präsentierte, machten die Beiden sich auf den Weg zur unteren Treppe. Diese liefen Beide dann nach unten, bis Sie die Kutsche sahen. Wie es sich von einem guten Butler gehörte, lief Earl vor um die Kutschentür aufzuhalten. Langsam schlich der alte Graf zur Kutsche und stieg, leicht problematisch ein. Die Kutsche wurde von zwei Meeresdrachen gezogen und war aus schön verziertem Eisen. Nachdem nun der Graf und Earl endlich saßen, ging es auch schon los.

Schon von weiten, sah man beim vorbei schwimmen, die große Kuppel, welche die Stadt umhüllte. Es war eine magische Barrikade, welche Sauerstoff einschloss, damit auch andere Wesen dort einkaufen konnten. In der Stadt, handelte man öfters mit Meerestieren oder schönen Perlen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, trafen sie vor dem Eingang an. Eine große schwere Eisentür, hinter der eine kleine Kammer war, wo das hinein gelaufene Wasser abgesaugt wurde und man so trocken hindurch konnte. Der Graf hakte sich bei Earl, im Arm ein und lief mit ihm durch die Kammer. Auf der anderen Seite angekommen, begannen die Augen des Grafen zu leuchten. „So viele wunderschöne Frauen.“ Sagte er freudig und besah sich die, leicht bekleideten Murlocdamen. Earl seufzte bloß und zog seinen Herrn weiter. Nach wenigen Minuten Fußmarsch, blieb Graf Mon mit großen Augen stehen, weshalb Earl seinen Blick folgte. Der Graf, besah sich die junge Gräfin Aioli Santania von Murrel. Die Gräfin Aioli, trug ein pinkfarbenes Rüschenkleid und einen ebenfalls pinken Sonnenhut. Auf einmal riss sich der Graf, von seinen Butler los und stürzte zur Gräfin. Ohne auch nur ein Wort zu sagen, griff er nach ihrer zierlichen, schuppigen Hand und küsste sie. Mehrmals. Mehrere Minuten lang. Sein Mund klebte fast an ihrer Hand, als sie sich räusperte. Sofort schnellte der Graf nach oben, was allerdings seinen Rücken zum knacken brachte. Der Graf war schon deutlich älter. So alt, das niemand genau wusste wie alt er war. Er war einfach immer da. Auch der, im Vergleich junge Earl D. Wilson wusste es nicht. „Verzeihung, aber ihr seht so zum vernaschen aus, Lady Aioli.“ Flüsterte der Graf, süffisant und sah tief in ihre grünen Augen. Earl wollte ihn natürlich sofort wegziehen, doch die junge Gräfin begann zu kichern. „Welch ein Charmeur ihr seid, mein lieber Graf Mondgomery.“ Sagte die Gräfin lächelnd und fächerte sich, mit ihrem Fächer, Wind zu. Überaus von sich selbst beeindruckt, lächelte der Graf und trat näher auf sie zu. „Sagt, meine wunderschöne Gräfin, habt ihr euch eigentlich weh getan, als ihr vom Himmel zur Erde fielt? So ein schöner Engel wie ihr es seid.“ Schnurrte der Graf, mit einem begerenden Blick. Wieder kicherte die, nicht ganz so intelligente Gräfin und hörte ihm weiter zu. „Für euch habe ich nur zwei Worte meine Liebe. Murrgle, Murrgle.“ Kaum hatte er es ausgesprochen, weiteten sich die Augen der Gräfin und fiel ihm in die Arme. „Oh mein lieber Graf, es ist mir eine Ehre.“ Schnurrte sie und küsste den Grafen.

Nun das war der Beginn einer längeren Geschichte. Der Graf und die um einiges jüngere Gräfin, beschlossen zusammen in seinen Palast zu ziehen und lebten dort nun glücklich zusammen. Zum bedauern unseres lieben Earls. Denn der hatte nun einen alten, staubigen Grafen und eine junge strohdumme Gräfin, an der Backe, welche die ganze Zeit im Bett lagen. Im zweideutigen Sinne. Er war zwar alt, unfassbar alt, ein Murloc-Dinosaurier, aber immer noch äußerst agil und flexibel. Im Notfall sprang halt die Gräfin ein und übernahm das Problem. Ja und wenn sie nicht gestorben sind, so liebten sie sich und nervten den lieben Butler, noch heute.

✬ † ✬


Ich hoffe ich konnte euch wenigstens ein bisschen zum Schmunzeln bringen oder vielleicht sogar ein Lachen entlocken. Ansonsten sehen wir uns hoffentlich bald wieder! ♥
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