The ends beginning - Transformers FF/ Optimus FF

GeschichteRomanze, Familie / P12
22.05.2017
15.03.2019
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21.07.2008

In ihre Gedanken versunken, kam Chloe aus dem Wald und merkte nicht einmal, dass einige Soldaten hier schon herumliefen
In ihre Gedanken versunken, kam Chloe aus dem Wald und merkte nicht einmal, dass einige Soldaten hier schon herumliefen. Oder das Brains & Wheelie auf sie zukamen.
„Chloe?!", rief Brains zu ihr hoch und wartete auf ihre Antwort.
„Entschuldige, Brains, ich...ich war nur in Gedanken.", entschuldigte sie sich und sah kurz über ihre Schulter, zurück zum Wald. Optimus war immer noch nicht hinterhergekommen.

<Anscheinend wartet er darauf, dass es nicht so offensichtlich ist.
>Das was offensichtlich ist?
<Das musst du später alleine herausfinden.

„Chloe?!", rief Wheelie und sie schreckte auf. „Was ist denn los mit dir? So in Gedanken versunken warst du ja noch nie.", er verschränkte besorgt die Arme.
„Hm?", fragend sah sie auf beide herunter. „Tut mir leid, es ist nur alles so neu für mich.", seufzend kratzte sie sich am Nacken und sah sich kurz um. „Ich muss mich erst an all das gewöhnen. An den neuen Körper und die ganze Situation."

Langsam drehte sich die einundzwanzigjährige von ihren Freunden weg und ging wieder in Ratchets Krankenstation, um wieder in ihren alten Körper zu gelangen. Auf der Liege legte Chloe sich in eine bequeme Position, schloss die Augen und dachte wieder daran, ein Mensch zu sein. Das Gefühl in ihrer Brustgegend ignorierte sie gekonnt und merkte, wie sie sich von ihrem Körper löste.

Seufzend strich sie sich ihr braunes Haar zurück und drehte den Ring ihrer Mutter am Finger wieder richtig herum. Diesen hatte seit dem Tod ihrer Mutter nicht vom Platz genommen. Er war stets an ihrem Finger und so immer dabei. Ihre Mutter starb bei einem Autounfall, als Chloe gerade mal fünfzehn war. Und das war der schlimmste Tag ihres Lebens.

Chloe kam am Nachmittag nach Hause und hatte auf ihre Mutter gewartet, doch sie kam bis spät in die Nacht nicht. Immer öfters hatte sie bei ihr angerufen, doch niemand ging ran. Als sie zum hundertsten Mal wieder anrufen wollte, klingelte es an der Tür. Erleichtert hatte die damals fünfzehnjährige die Tür geöffnet, doch statt ihre Mutter standen zwei Polizeibeamte dort. Beide ein trauriges Gesicht auf Lager. Langsam erklärten sie ihr, dass ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Das sie nie wieder kommen würde.

Kopfschüttelnd band Chloe sich ihr Haar zu einem Zopf zusammen. Daran wollte sie nicht mehr denken. Das, was passiert war, konnte man nicht mehr ändern.
Draußen liefen eilig einige Soldaten herum und luden Jets & Helikopter voll. Verwirrt zog sie die Augenbrauen zusammen als die Autobots aus dem Hangar fuhren und in Richtung von zwei Frachtflugzeugen.

>Was ist denn hier los?

„Brains, Wheelie!", rief Chloe als die beiden Minibots nicht weit von ihr entfernt standen und sich alles ansahen. „Was ist denn hier los?", fragte sie bei den beiden angekommen und sah sich das rege Treiben an. Eigenartig.
„Einige Decepticonaktivitäten", zuckte Brains mit den Schultern. „Wie immer eigentlich."

>Waren etwas noch so viele Decepticon auf freiem Fuße?
<Genügend um sie aufhalten zu müssen.

Seufzend sah sie dem rotblauen Truck nach, als er in eines der beiden Frachtflugzeuge fuhr und die Klappe sich hinter ihm schloss. Warum war er auf der einen Seite so gesprächig & nah, aber auf der anderen Seite so still & distanziert? Wo war sein Mittelmaß?

„Wo sind die Decepticons heute?", fragend sah sie auf ihre Freunde hinab.
„Deutschland.", sagte Wheelie ihr und fuhr langsam Richtung Hangar.
„Und wer ist hiergeblieben?", fragte Chloe weiter und folgte dem Spielzeugauto.
„Die Wreckers, Que, die Zwillinge, Ratchet und Jolt.", meinte nun Brains und sprang auf eine der Kisten, die sich hier stapelten.

<Also ist Prime mit den Nahkampfkriegern losgezogen.
>Ratchet ist auch ein Nahkampfkrieger, genauso wie die Wreckers.
<Du weißt doch, was ich meine.
>Nein. Nein, weiß ich nicht.

Seufzend ging Chloe in den Hangar hinein und sah die Autobots überall verteilt. Ratchet & Jolt hatten sich in eine Ecke verkrochen und gingen die Lehre des blauen Bots durch. Leadfoot & seine Partner waren in der anderen Ecke und unterhielten sich, was ab & zu Mal lauter wurde oder endete. Que erfand wahrscheinlich irgendwas in seinem Hangar, da man ab & zu hören konnte, wie es „Boom" machte. Die Zwillinge waren...wie immer. Sie stritten.

Chloe musste feststellen, dass sie hier nichts tun konnte und ging in ihr Quartier, um sich ein Buch zu holen. Die Legenden der griechischen Mythologie, eines ihrer liebsten Bücher. Als sie zum ersten Mal den Film Hercules sah, war sie sofort von ihm & Hades fasziniert. Beide so starke Personen, die so vieles durchmachen mussten und sich nicht unterkriegen ließen. Mit dem Buch auf einer Kiste sitzend, schlug die Frau es auf und fing zu lesen an.
Nichts bekam sie von ihrer Umgebung mit und auch nicht, wie Brains & Wheelie sich zu den anderen gesellten.

--------------

„Was machst du da?", fragte eine Stimme hinter ihr leise. Direkt neben ihrem Ohr, was sie aufschreien ließ. Beim Umdrehen sah Chloe, wie Epps lachen musste, als Will sie erschreckte.

Gespielt beleidigt schlug sie ihm gegen die Brust, schlug ihr Buch zu und rutschte von der Kiste. „Lesen.", kräuselte sich ihre Nase. „Sollte dir auch guttun."

Lachend stützte sich Robert an der Kiste ab, wo zuvor Chloe drauf saß. „Oh man, so viel habe ich schon lange nicht mehr gelacht, bevor Chloe herkam.", wischte sich der Sergeant die Lachtränen aus dem Gesicht. Das würde einer der letzten Tage sein, das er hier auf der Basis war. Denn Robert Epps hatte sich entschieden, in den Ruhestand zu gehen. Irgendwohin gehen, wo er Ruhe bekam. Seit mehr als fünfzehn Jahren arbeitete er für das Militär und wollte nur noch eins. Ruhe.

Schnaubend verschränkte sie ihre Arme vor der Brust und drehte sich von den beiden weg. Den Kopf hoch erhoben. „Och, sag jetzt nicht, du bist beleidigt?", schmollend stand Lennox vor Chloe.
„Pff.", drehte sie ihren Kopf in die andere Richtung. Hinterhältig grinste der Captain, nährte sich Chloe und fing an, sie zu kitzeln.

Lachend wand sie sich in seinem Griff, ging einige Schritte von ihm weg und versteckte sich hinter Epps. „Epps, hilf mir.", lachte sie und lugte über seine Schulter hinweg zu Lennox. Kichernd streckte sie ihm die Zunge heraus, was mehr als kindisch war, aber es hatte seinen Effekt. William sah gespielt entsetzt zu ihr.
„Lässt du etwa zu, dass dein bester Freund so behandelt wird?", fragte er Epps ernst.
„Ja.", grinste der Farbige und verschränkte seine Arme vor der Brust. „Das hast du manchmal so ziemlich verdient, Buddy."

„Rennt. Rennt ihr beide.", knurrte er und fing an, beide durch den Hangar zu jagen. Erschrocken nahm Epps Chloes Hand und zog sie hinter sich her. Lachend rannten beide aus dem Hangar und wurden verwirrt von fünf Autobots angesehen.
„Versteh einer mal die Menschen.", brummte Ironhide und verschränkte die Arme.
„Das hab ich gehört, Ironhide!", rief Lennox und jagte seinem Partner & Chloe noch immer hinterher.

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„Lass uns in Ruhe! Wir wollen doch nur leben!"

„Ach, hör auf, so dramatisch zu sein, Epps!"

„Ach, und du darfst das sein?!", schaute er resigniert, ehe er eine schockierte Miene vorspielte.

„Hör auf zu reden und renn lieber, du Volltrottel!"
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