In meinem Wohnzimmer herrscht Krieg

GeschichteAbenteuer, Humor / P12 Slash
Allan A Dale Maid Marian Robin Sir Guy of Gisborne Vaisey der Sheriff of Nottingham Will Scarlett
21.05.2017
03.02.2018
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Es ist ein ruhiger Freitagnachmittag in meinem Heimatdorf, als ich mir gerade Pfannkuchen zum Abendessen gönne.
Ruhig ist es besonders aus einem Grund.
Nämlich deshalb, weil es der Beginn meiner Ferien ist und meine Mutter seit heute Mittag nicht mehr Zuhause ist, weil sie und mein Vater zu Zweit einen Entspannungsurlaub in den Bergen machen. Und da ich die Ferien als Auszeit von allem sehe, was zu sehr anstrengt und keinen Spaß macht –womit ich auch das Wandern in den Bergen verbinde- bleibe ich die Zeit alleine bei uns im Haus und entspanne mich.

Gerade hole ich den dritten Pfannkuchen aus der Pfanne, als ich es im ersten Stock, genauer gesagt, über mir und damit in meinem Zimmer, rumpeln höre.
Was ist denn da los?

Manchmal kommt mich unverhofft die Katze unserer Nachbarin besuchen, und das auch nur, weil wir in einem Reihenhaus wohnen, welches sich mit den angrenzenden Häusern einen Vorgarten teilt, aber so viel Krach hat sie noch nie verursacht!
Was da oben gerade Lärm gemacht hat, klang mehr wie eine Horde Elefanten!

Alter, da habe ich frei und dann kann ich mich trotzdem nicht entspannen. Aber egal, erstmal wird nachgesehen, was sich da bei mir eingeschlichen hat….
Auf der Treppe, die das Erdgeschoss (mitsamt dem Wohnzimmer, der Küche, der Speisekammer, dem Gästeklo und dem Hausflur), mit dem ersten Stock (in dem sich mein Zimmer, das Schlafzimmer meiner Eltern, ein Gästezimmer und ein großes Badezimmer befinden) und dem Dachboden (ja, nur ein großer staubiger Raum) verbindet, stoppe ich erneut.
Da kommen Stimmen aus meinem Zimmer!
Ich denke, es sind mindestens drei Männer in meinem Zimmer, denn zwei männliche Stimmen scheinen sich zu streiten, während eine dritte beruhigend auf die zwei anderen Stimmen einredet.
Ganz ehrlich? Meine Gedanken kann zurzeit keiner deuten, aber im Klartext sehen sie so aus: Wie kommen die da rein? Wer ist das überhaupt? Und waaah! Was wollen die von mir? Was haben drei Männer in meinem Zimmer verloren?

Okay, du musst dich beruhigen, Lilith, du atmest einfach mal ganz tief durch.
Rätseln bringt eh nichts, also werde ich einfach mal nachfragen müssen, was? Genau, dass tust du jetzt. Und dann ab ins Zimmer.
Gerade erst den Entschluss gefasst und bis vor meine Zimmertür gegangen, als ich erneut stehen bleibe und anklopfe. Warum eigentlich?
Das ist MEIN Zimmer!

Der Lärm in meinem Zimmer verstummt jedoch und meine Tür wird vorsichtig geöffnet. Als ich den Mann dahinter erkenne, zucke ich erschrocken zurück.
Er hat kurze, dunkelblonde Haare, strahlend blau-graue Augen und einen kurzen Bart. Normalerweise, hat er zudem noch ein schelmisches Grinsen im Gesicht, doch gerade ist dieses einer neugierigen Miene gewichen, die mich jetzt betrachtet.

Es ist Allan a Dale, der meine Tür geöffnet hat.
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