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Dead 'best Friends' forever

GeschichteDrama, Freundschaft / P18 / Gen
Blaine DeBeers Dr. Ravi Chakrabarti OC (Own Character) Olivia "Liv" Moore
21.05.2017
13.11.2018
10
18.062
4
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
21.05.2017 1.683
 
Hey Leute,
hier ist meine neue Storie 'Dead Best Friends forever'... ja ich weiß der Titel ist irgendwie nicht so der Beste.
Vielleicht habt ihr ja einen besseren? Würde mir jeden Vorschlag durch den Kopf gehen lassen xP

Nunja, ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen :) ♥
-X-♥-X-♥-X-♥-X-


Stille, stille war das Einzige was mich im Augenblick um gab. Über meinem Körper fuhr eine leichte, kaum spürbare Gänsehaut, als der lauwarme Wind über meine Haut zog. Das leise Rascheln der Blätter erklang in meinen Ohren. Ich öffnete meine Augen und sah einen See vor mir. Die Sonne spiegelte sich im See und auf der anderen Seite vom Ufer erblickte ich Reh, welches sich gerade runter beugte um etwas zu trinken.
Plötzlich ertönte ein lautes Geräusch, welches das Reh dazu veranlagte zu flüchten. Ich bemerkte, dass dieses Geräusch aus meiner Jackentasche kam, so fuhr ich mit meiner Hand in diese und zog mein Handy vor. „Hallo?“, erwiderte ich leise den Anruf. Eine mir unbekannte Stimme erzählte mir etwas, was mein Körper für einen Augenblick erstarren lies. Mit einer kurzen Handbewegung legte ich auf und steckte das Handy weg. Nun begab ich mich auf den Weg zu meinem Auto, welches ich an einem Waldweg parkte. Dort angekommen öffnete ich dieses, setzte mich hinein und fuhr los. Ich fuhr aus dem Wald raus und zurück in die Stadt.

Meine Blicke schauten starr geradeaus. Mit meinen bleichen Händen griff ich fester ins Lenkrad. Schließlich kam ich nach einiger Zeit an meinem Ziel an. Rasch stieg ich aus dem Auto, welches ich direkt vor einem Apartment geparkt hatte. Ich drückte die untere Tür auf und rannte die Treppen hoch in den vierten Stock, dort stand die Tür schon offen. Langsam drückte ich diese weiter auf und betrat die Wohnung. Sie war schlicht  und einfach eingerichtet. Mit sanften Schritten glitt ich über den Boden und ging von Zimmer zu Zimmer. Bis ich schließlich im Wohnzimmer ankam, wo ich ihn sah. Ich sah seinen leblosen Körper auf dem Boden vor mir. Noch bevor ich etwas sagen konnte hörte ich Schritte und Stimmen hinter mir. „Hände hoch und keine Bewegung. Mein Name ist Clive Babineaux vom Seattle PD und sie sind gerade eine Hauptverdächtige in einem Mordfall.“, sprach Clive mit ernster Stimme. Ich drehte mich um und hielt meine Hände hoch. Einige Polizeibeamte kamen auf mich zu und tasteten mich ab. Der eine nickte Clive sicher zu, welcher darauf die Waffe runter nahm. „Wer sind Sie?“, fragte Clive ernst. „Ich bin Isabella, Isabella Davis und der junge Mann dort ist mein Bruder Jacob Davis…“, erwiderte ich monoton. Ich sah an Clive vorbei und bemerkte wie zwei weitere Personen den Raum betraten. Clive drehte sich zu den beiden um und begrüßte diese, „Liv, Ravi das Opfer liegt im Wohnzimmer, seine Name ist Jacob Davis.“ Ravi nickte zu Liv und ging durch ins Wohnzimmer, Liv blieb bei Clive stehen und musterte mich kurz. Ich bemerkte sofort, dass diese Liv ein Zombie sein musste, denn verstecken tat sie es nicht. Ihre Haut war genauso bleich wie meine und ihre Haare hatten ebenfalls diesen hellen Blondton. Der Unterschied zwischen uns war nicht nur die Größe oder die Haarlänge. Ich färbte meine Spitzen rot, damit man nicht sofort denkt, dass ich ein Zombie sei. „Wer ist das, Clive?“, fragte Liv verwundert und zeigte dabei auf mich. „Das ist Isabella Davis, die angebliche Schwester von dem Toten“, erwiderte er, „und unsere Hauptverdächtige.“ Liv drehte sich sofort zu Clive, „Sie denken wirklich sie hat ihren eigen Bruder umgebracht?“ Man hörte ihren fraglichen und schockierten Unterton. Clive nickte. „Ich habe ihn nicht getötet.“ Clive drehte sich wieder zu mir, „Und wieso sollte ich Ihnen das glauben?“, fragte er. Ich seufzte und fuhr mir durch meine brustlangen Haare. „Er war alles für mich. Ich hatte einen heftigen Streit mit meinen Eltern in Deutschland vor einem Jahr, weshalb ich hier blieb. Jacob nahm mich bei sich auf und war das Einzige was mir Halt gab…“, meine Stimme klang leicht bedrückt, doch ich ließ es mir nicht anmerken. Gerade als Clive mir die nächste Frage stellen wollte, kam Ravi rein und zog sich seine Handschuhe aus. „Also der junge Mann ist seit ca. einer dreiviertel Stunde tot“, sagte Ravi und sah Clive an. Clive wandte seinen Blick zu mir, „Wo waren Sie?“ Ich verschränkte meine Arme und erwiderte, „Ich war zu dem Zeitpunkt grad auf dem Weg hier her. Vor ca. einer Stunde war ich im Wald und bekam einen Anruf von einer unbekannten Nummer. Die Person sagte, dass etwas Schlimmes passiert, wenn ich nicht sofort zu meinem Bruder fahren würde. Dies tat ich dann und zum Zeitpunkt des Mordes war ich grad in die Stadt reingefahren, wenn sie sich die Verkehrskameras anschauen werden sie dies bestimmt bemerken.“ Clive seufzte, „Das werde ich tun, wenn sie uns aber bitte begleiten würden.“ Clive trat zur Seite, worauf ich an ihm vorbei ging. Liv und Ravi folgte Clive. Ich stieg in das Polizeiauto und fuhr mit. Beim Seattle PD begleiten mich zwei Polizeibeamte. Sie brachten mich in einen Verhörraum, wo ich dann alleine drinnen saß. Ich seufzte und dachte über einige Dinge nach, aber am meisten dachte ich drüber nach wer meinen Bruder getötet hat.

Ich schreckte aus meinen Gedanken, als Clive mit einer leicht verzweifelten Mimik in den Raum trat. Liv folgte im schweigend. Die beiden setzten sich vor mir hin und Clive sah mich ernst an, „Wir haben die Verkehrskameras überprüft und sie haben recht. Sie haben ihn nicht hetötet, aber wer dann? Hatte ihr Bruder irgendwelche Feinde?“ Ich antwortete mit einem Kopf schütteln. Clive seufzte, „Nun da sie ein Alibi habe, können wir sich nicht weiter festhalten. Sollte ihnen doch etwas einfallen melden sie sich bei mir, in Ordnung?“ Er schob seine Karte über den Tisch, welche ich an mich nahm. „Ich werde sie raus bringen“, sprach Liv rasch und stand auf. Mit einem Nicken verabschiedete ich mich von Clive und ging mit Liv raus. Liv ging mit mir raus und stand im Flur, „Kommen Sie mit.“ Liv ging die Treppen hinunter welche zum Keller führte. Mit einem leichten Zweifel folgte ich ihr. Nachdem wir die Treppen hinunter gingen, zog Liv ihren Ausweis über einen Scanner, worauf ein Piepen ertönte und eine Tür öffnete, welche sie mir aufhielt. Ich trat durch dieses und folgte dem Flur, welcher mich zu einer großen Doppeltür brachte, welche weit offen standen. „Ich wusste sofort, dass du ein Zombie bist“, sagte Liv mit einem leichten Lächeln auf den Lippen und ging an mir vorbei. „Bei dir erkennt man es auch sofort..“, erwiderte ich leise. Meine Blicke gingen durch den Keller, welcher die Gerichtsmedizin darstellte. Langsam trat ich die Treppen hinunter und sah mich weiter um. Plötzlich kam der Mann von vorhin aus einem Nebenraum raus und lächelte mich an. „Sind sie bereit?“, sagte er zuversichtlich. Ich schaute ihn fraglich an, als Liv dann antwortete, „Zu nächst erkläre ich dir das. Und zwar ich bin Olivia Moore aber sie können mich Liv nennen und das ist mein Chef Dr. Ravi Chakrabarti. Wie sind wahrscheinlich mitbekommen haben bin ich ein Zombie und er weiß davon. Darum will er ein Heilmittel machen und deswegen untersucht er Zombies auf ihre Vitalwerte. Dazu sind sie wahrscheinlich der erste weibliche Zombie den ich begegne.“ Liv sah mich mit einem sanften Lächeln an. „Sie sind also Gerichtsmedizinerin… nicht schlecht. So kommt man auch an Hirne ran ohne, dass es jemanden auffällt“, murrte ich leicht vor mich hin. Danach räusperte ich mich und sah die beiden an. Mit einem Nicken willigte ich ein. Ravi deutete an, dass ich ihn folgen sollte. Wir verschwanden in einem Nebenraum, als gerade Clive reinkam, „Liv ich bräuchte sie und ihre Hellseherfähigkeiten.“ „Ravi, ich bin Clive helfen“, rief sie und verschwand.

Nun waren Ravi und ich alleine im Keller. Ich setze mich auf einen Stuhl und sah mich im Raum um. „Schon etwas gefährlich oder nicht? Mit einem fremden Zombie, so ganz alleine. An einem Ort wo sie niemand hört“, sprach ich mit einem leichten Lächeln im Gesicht. Ravi ließ sich nicht beirren und holte alles was er brauchte aus einem Schrank, „Ich denke nicht, dass sie mir etwas tun werden. Ansonsten hätte Liv sie nicht hergebracht.“ Ravi drehte sich nun zu mir um und befestigte ein Blutdruckmessgerät an meinem Oberarm. „Mein Name ist Isabella aber sie können mich ruhig Bella oder Issy nennen.“ Ravi lächelte und nickte. „Und sie… ich meine du kommst aus Deutschland?“ Ich nickte, „Und du kommst bestimmt auch aus Europa? Ich würde auf Groß Britannien tippen.“ Ravi staunte und lachte, „Richtig, woher?“ Ich lachte leicht und schaute zu ihm hoch, „Man merkt es an der Art und Weise. Du bist so typisch unamerikanisch.“ Ravi überlegte kurz aber nickte zustimmend.

Ravi steckte sich das Stethoskop in die Ohren und pumpte das Blutdruckmessgerät auf. Für einen Moment war es still und Ravi staunte. Er legte das Stethoskop wieder um seinen Hals und entfernte das Messgerät. „Dein Blutdruck ist höher, als bei den anderen…komisch. Naja jetzt würde ich dir gerne noch Blut abnehmen.“ Ich nickte und ließ Ravi machen. Nachdem er fertig war legte er die Blutprobe zu den anderen. Danach drehte er sich zu mir, „So das war es schon.“ Er lächelte leicht, worauf ich aufstand und meinen Pullover runter krempelte. „Ich bräuchte noch deine Telefonnummer...“, sagte er rasch. Ich hob eine Augenbraue und sah ihn verwundert an. „Also nicht deswegen… also. Nun falls ich noch weitere Proben brauche“, sagte er verlegen. „Ach so. Na dann, wenn es nur für den wissenschaftlichen Zwecke dient, dann…hier.“, ich nahm einen Zettel und schrieb dort meine Handynummer drauf, „Bitte sehr.“ Ich gab ihn den Zettel und verließ den Nebenraum. Ich sah mich um und nahm den Hinterausgang. Schnell verließ ich das Gebäude und ging  die Straße hinunter. Mittlerweile war es dunkel geworden, weshalb ich mir ein Taxi nahm und in der Nacht verschwand.
-X-♥-X-♥ - E - N - D -E - ♥-X-♥-X-

So ihr Zuckermäuse,
ich hoffe euch hat die Geschichte gefallen.
Ich probiere nächstes Wochenende weiter zuschreiben :)

Seit gespannt und bis zum nächsten Mal ♥
 
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