Qual der Vergangenheit 10-11

von Megera
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
19.05.2017
19.05.2017
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10.

Es war eine laue Sommernacht. Gabrielle, Megera und Lucy waren endlich  bei den Amazonen angekommen und feierten wie üblich. Megera schien so ausgelassen und vergnügt, was Lucy’s Herz höher schlagen ließ. Sie beobachtete ihre Freundin, wie sie ihre Geschichten erzählte und machte sich Gedanken. Sie waren mittlerweile schon  einige Monate zusammen, reisten überall zusammen hin und hatten vieles erlebt. Ob Gut oder Böse, sie waren einfach unzertrennlich, aber eines fehlte in ihrer Beziehung. Die ganzen Monate waren sie zusammen, sie schliefen miteinander, bekommen ein Kind und doch, es fehlte ihr was. Ephiny, die Lucy nachdenkend vorfand, setzte sich zu ihr und suchte ein Gespräch.

>>Lucy, ist alles in Ordnung bei dir? << Lucy drehte sich zu ihr und man sah, wie aus ihren Gedanken gerissen wurde.

>>Ja, es ist alles in Ordnung. Ich frage mich nur... nun ja... Megera  und ich sind jetzt schon so lange zusammen. Ich liebe sie unendlich, ich würde sogar für sie sterben. Ich frage mich,… ob sie mich auch heiraten würde, aber ich weiß nicht, wie ich sie fragen soll. << Sie schluckte hart, denn auch wenn sie wusste, dass Megera sie liebte, sie eine Zurückweisung nicht ertragen würde. Ephiny lächelte, denn so kannte sie die starke Kriegerprinzessin nicht.

>> Hör mal, ich bin mir ziemlich sicher, dass Megera dich heiraten würde. Ich mein, ihr beide gehört einfach zusammen. << Diese liebe Geste von der Amazone stärkte die Kriegerin, so dass sie doch den Mut fasste und sich überlegte, wie sie ihrer Kriegerin fragen könnte.

>> Sag mal Ephiny, könnt ihr Megera  nicht ein wenig ablenken und hier ein zwei Frauen tanzen lassen? << grinste die Kriegerin.

>> Ja, das könnten wir, aber warum? << Lucy erklärte ihr ihre Idee und lächelte, was Ephiny mit einem Lächeln erwiderte.

>> Ich glaube, Megera wird umfallen bei dem Einfall, Lucy. << stand auf, schaute sie grinsend an.

>> Das hoffe ich mal << lächelte Lucy leicht verlegen. Lucy stand auf und ging in die königliche Hütte, um ihren Plan in die Tat um zu setzten.

>> Was hast du vor? << fragte Gabrielle nach.

>> Kannst du mir ein Gefallen tun, und zu Ephiny gehen, sie wird dir des weiter sagen! << schaute sie Gabrielle glücklich und doch nervös an.

>> Lucy was ist los? << und verstand sie nicht mehr.

>> heute ist der Tag an dem ich Megera  fragen will, ob sie meine Frau werden will. << Gabrielle ver
stand jetzt alles, und nickte darauf legte Lucy ihre Hand auf die Schulter.

>> Ich werde zu Ephiny gehen und ihr Helfen. << und verschwand dann zu Ephiny.  Ephiny versuchte, ohne dass  Die Kriegerin was davon bemerkte, einige Amazonen und Gabrielle  in Kenntnis zu setzten, was ihr auch gelang. Die Musik erklang und einige Amazonen tanzten. Es wurde viel getrunken und getanzt. Megera war fasziniert von den Bewegungen der Frauen und lächelte. Ihre Augen versuchten Lucy zu finden, jedoch vorerst vergebens. Gabrielle, von Ephiny gebeten. ging auf Megera zu und tippte ihr auf den Arm.

>> Kriegerin  Megera, darf ich dich zum Tanzen auffordern? << Megera konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen und bejahte ihr die Frage. Beide begannen, sich zur Musik zu bewegen und Megera träumte vor sich hin. Sie fragte sich, wie lang das schon her war, dass sie mit Lucy so getanzt hatte, mal abgesehen davon, dass Lucy nicht gerne tanzt. Ein leichter, verträumter Seufzer kam über die Lippen der Kriegerin. Plötzlich wurden sie von Ephiny's Worten unterbrochen.

>> Amazonen! hört. Heute haben wir uns hier zusammen gefunden, um das Wiedersehen unserer Königin und Freundinnen zu feiern. Da sollte dann auch eine Überraschung von der Königin nicht fehlen. << Bei dem Wort Überraschung konnte sich Megera nicht zurück halten. Ihre Augen strahlten und ihre Neugierde stieg. Wieder suchte sie Lucy, die sie aber nirgends fand.

>> Amazonen, lasst mich ein Jubeln hören zu Ehren unserer Königin und Freundinnen! << rief sie, und Gabrielle entfernte sich etwas von Megera.

>>  und begrüßt mit mir unsere besten Tänzerinnen! << Alle Amazonen schrien lauthals, dass Megera leicht die Röte ins Gesicht stieg.

>> Megera, Lucy kommt gleich zurück << sagte Gabrielle,

>> Und die Tänzerinnen tanzen nur für euch. << Ja, sie tanzten. drei Frauen tanzten um die Kriegerin herum. Eine schöner als die Andere, dachte sie sich. Eine Bewegung erotischer, als die Andere. Jedoch eine Frau, ganz in schwarz gekleidet, den Ausschnitt ganz tief geschnitten, hinten wie vorn, ließ das Interesse steigen. Sie glaubte nicht, dass es... Nein... DAS kann nicht sein. Das ist doch nicht etwa..., dachte die Kriegerin. Doch,... sie war es. Ihre starke Kriegerin hatte sich in ein Kleid gezwängt und tanzte. Sie tanzte für sie. Ihre Augen wurden feucht und funkelten. Sie tanzte auf eine Weise, die sie noch nie vorher getanzt hatte. Voller Leidenschaft, Anmut und Eleganz, dass es selbst den anderen Amazonen schwer fiel zu atmen. Sogar Ephiny blieb die Spucke weg. Ein verführerisches Lächeln hatte sich auf dem Gesicht der Kriegerin abgezeichnet und sie tanzte direkt auf Megera zu, nahm sie an die Hand und zog sie zu sich ran. Wie in einem Bann gezogen, ließ Megera alles mit sich machen. Sie verlor sich in den blauen Augen und sah nichts außer ihrer Liebsten. Alles schien stehen zu bleiben, als sie sich den Bewegungen Lucy’s anpasste. Leichte Erregung durchstieß ihren Körper. Dann war der Tanz zu Ende. Megera wollte gerade etwas sagen, als Lucy sie unterbrach. Laut, so dass alle anderen sie hören konnten.

>> Megera, wir sind schon so lange zusammen. Ich erinnere mich noch gut, wie ich dich kennen lernte. Ich habe dich gesehen und mich in dich verliebte. Es tut mir leid, dass ich dir meine Gefühle erst so spät gestand, dass ich dich so oft verletzt habe. Doch wir haben immer wieder zu einander gefunden .Mir ist über die Jahre bewusst geworden, dass ich ohne dich nicht mehr leben kann und will. Da wo du bist da möchte ich sein. <<  Sie kniete sich hin und hielt die Hand von Megera.

>> Ich möchte alles mit dir teilen Megera, alles. Im Leben wie im Tod. Für mich gibt es nur dich, daher will ich dich fragen, ob du meine Frau werden willst. << Eine stille ward. Alle warteten darauf, dass Megera etwas sagte. Sie glaubte sich verhört zu haben. Hatte Lucy ihr gerade einen Antrag gemacht? Sie schluckte und versuchte, Feuchtigkeit in den Mund zu bekommen, um Lucy zu antworten. Sie kniete sich zu ihr runter, nahm Lucy’s Gesicht in ihre Hände und gab ihr einen Hauch von Kuss auf die Lippen.

>> Ja mein Schatz <<, sagte die Kriegerin heiser,
>> Ja, ich will. << Alle jubelten und tobten vor Begeisterung. Sie applaudierten und pfiffen. Beide hielten sich in den Armen und küssten sich leidenschaftlich. Ein Kuss der niemals enden wollte. Als sie sich vor Atemnot trennen mussten, kam Ephiny und Gabrielle dazu.

>> Darf ich gratulieren und fragen, wann die Trauung stattfinden soll? << Fragte Ephiny neugierig. Lucy wollte gerade was sagen, als Megera sie dieses Mal unterbrach.

>> Lieber gestern als heute. << Beide mussten nun lachen. Megera sah zu Lucy.

>> Ich bin froh das ihr es endlich wagt! Ich freue mich so sehr für euch beide. << lächelte Gabrielle freudig und nach Megera´s Umarmung, umarmte sie schließlich Lucy. Gabrielle sah pures Glück in ihren Augen funkeln, was niemals erloschen solle. Gabrielle bestätigte dieses mit einem lächeln und einer Träne. Lucy wischte sie weg.

>> Ich danke dir Gabrielle. << und drehte sich dann zu ihrer Verlobten um.

>> Lucy, ich will jetzt. Jetzt auf der Stelle, ich will und kann nicht mehr warten. Alle sind da. << Lucy konnte ihre Bitte nicht abschlagen und entgegnete sanft mit einem Lächeln.

>> Gut, dann jetzt. << Ephiny setzte alles in Bewegung und alle Amazonen versammelten sich im Kreis. Eigentlich bedarf es einer speziellen Zeremonie, aber nur die Königin, hat das Recht, anders zu entscheiden. Nun war es soweit. Megera und Lucy wurden vor allen getraut. Gabrielle hielt die beiden Hände der Frauen zusammen und sprach.

>> Willst du Megera, Lucy zu deiner Frau nehmen, sie lieben und ehren auch nach eurem Tode bis auf ewig? << schaute Megera an.

>> Ja, auch nach dem Tod werde ich sie immer lieben und ehren<< strahlte die Kriegerin,

>> Ja ich will. <<  Gabrielle drehte sich zu Lucy.

>> Willst du Lucy, Megera zu deiner Frau nehmen, sie lieben und ehren auch nach eurem Tode bis auf ewig? << schaute Gabrielle zu Lucy

>> Ja, ich will. Auch nach dem Tod werden wir immer zusammen sein << Beide Frauen sahen sich tief in die Augen und strahlten heller, als die Sonne oder der Mond es je könnten.

>> Dann erkläre ich euch nun für vereint, bis in alle Ewigkeit. << Megera zog ihre Frau zu sich ran und küsste sie. Die Feier ging noch eine ganz lange Zeit, aber das bekamen die frisch vermählten gar nicht mehr mit, denn sie begaben sich in ihre Hütte. Megera schloss hinter sich die Tür und sah ihrer Frau tief in die Augen, die glaubte darin zu ertrinken. Immer wieder war sie erstaunt darüber, dass man in den Augen so tief sinken kann und sich darin verlaufen konnte. Für andere Menschen war es ein kalter, grausamer und gefährlicher Blick, aber nur sie wusste, was in den Augen ihrer Kriegerin geschah.  

>> Ich liebe dich Lucy <<, hauchte sie in das Ohr der Kriegerprinzessin.

>> Ich liebe dich auch mein Schatz <<, erwiderte sie. Sie strahlten so viel Wärme und Liebe aus. Ganz zart zog sie ihre Frau zu sich ran und küsste sie. Ihre Zunge spielte ein wenig an Lucy’s Lippen und bat um Einlass, was Lucy ihr gewährte. Nun tanzten beide Zungen einen Tanz und ließ sie schweben. Megera wollte ihre Liebste spüren. Langsam entkleideten sie sich, als wäre es ihr erstes Mal gewesen, mit Vorsicht und haltenden Blickkontakt. Lucy legte ihre Kriegerin aufs Bett und begann sie zu Küssen. Sie liebten sich in jener Nacht und waren nun endlich voll und ganz vereint. Die Nacht war kurz. Als Lucy ihre Augen öffnete, drehte sie sich zu Megera um und streichelte ihren Arm. Megera erwachte und schaute ihr in die Kristall blauen Augen ihrer Frau.

>> Morgen mein Engel, hast du gut geschlafen? << lächelte Lucy sie an.

>> Oh ja, ich wüsste nicht wie ich es ohne dich in meiner Nähe noch ertragen würde. << gab sie von sich. >> Wir müssen jetzt alles vorbereiten, den es ist bald soweit! << schmunzelte Lucy und streichelte ihr über das Gesicht.
>> Lucy, ich will dir was sagen! << und setzt sich hin.

>> Ok, was den? Ich hoffe ich habe dich mit meinem schnarchen nicht aufgeweckt. << Grinste Lucy sie an und wollte mal wieder witzig sein.

>> Nein, das hast du nicht! Wenn dann hätte ich schon längst dir was gesagt. Ich möchte dass du auf das Baby aufpasst. << wurde Megera ernst, und schaute ihr direkt in die Augen.

>> Nein, das werden wir gemeinsam machen. << stand Lucy wehrend dessen auf und ging zum Fenster.

>> Bitte, dieses Kind wird bei dir die Liebe, Zuneigung und Wärme bekommen, das was ich nicht bieten kann. << Wurde sie leiser, Lucy drehte sich wieder zu ihrer Frau um und setzte sich neben sie aufs Bett.

>> Nein, sag so was bitte nicht. Ich weiß das es dich immer begleiten wird egal wann egal wo, aber es wird leichter werden. Glaub mir. Callisto hat es für dich getan. Sie hat schlimme Dinge getan früher, ja auch bei dir! Aber ich habe ihr auch nie die Chance gegeben sich zu ändern. Es war falsch. Aber als Gabrielle und ich Tod waren, habe ich mich für sie geopfert, weil ich früher auch ein schlechter Mensch war. Du weißt was ich damit sagen will. Sie wollte endlich was Gutes tun. Das hat sie auch. Und sie wusste über alles von deinen Geschehen Bescheid. Sie hat es möglich gemacht das ich die Erzeugerin unseres Babys bin. Glaub mir, ich werde dir und unserem Kind zu Seite stehen. Ich liebe dich mehr als mein Leben, und unser Baby auch. << Doch diese Worte halfen von Lucy nicht.

>> Meine Seele ist Schwarz. Ich werde erst Frieden finden wenn das alles ein Ende hat. Wenn ich dann dieses Kind anschaue…. << aber Megera wurde sofort unterbrochen.

>> Unser Kind. Bitte, es tut weh das zu hören. << schaute Lucy verzweifelt ihn ihre Augen.

>> meinst du mir nicht? Jeden Tag werde ich an meine Schwester erinnert. Jeden Tag werde ich an das geschehen erinnert. Ich fühle momentan wieder nichts. Bei unserer Hochzeit, habe ich die Liebe zu dir gespürt. Und musste nicht an alles andere denken. Doch danach…..! Ich fühle keine liebe zu unserem Kind. Ich liebe dich Lucy, aber ich kann es nicht ertragen das ich ein schlechter Mensch bin der dir die liebe nicht zeigen kann. Ich werde immer eine dunkle Seele besitzen und sie wird niemals weichen. Gabrielle ist eine gute Seele, sie würde dich niemals auf die Seite bringen wollen. Ich kann es aber nicht ertragen, das du alleine in die Schlacht ziehst und ich bangen muss ob du noch lebst und das du heile nach Hause kehrst. Dann schmerzt es in mir durch diesen Gedanken. Und da weiß ich dass es liebe ist. Aber meine Gedanken sind schon am Abgrund geraten. Denn wir wissen alle dass ich eine dunkle Seele besitze. Und wenn die liebe zu dir mal durchdringen kann, denke ich, ich würde sterben vor schmerzten. Und dann bekomme ich keine Luft und falle in Ohnmacht. Die Liebe zu dir, es tut so weh, da ich dich niemals verlieren kann, aber ich kann dich nicht mehr in Gefahr bringen. Auch die große Kriegerin kann nicht alles bewältigen. Und habe mich entschieden dass du nach der Geburt auf es aufpasst. Ich werde es nicht können. << beendete Megera mit den Satz.

>> Hey… hör zu, ich werde nicht zulassen das du unser Baby bei mir alleine lässt, und du abhaust um ihn zu töten. Hast du gehört! Das will ich nicht zu lassen. Wenn dann findet er uns, aber wir sind dann auf ihn vorbereitet. Das was du vor hast ist reiner Selbstmord. << reagierte sie wütend auf Megera´s verhalten. Lucy versuchte ihr in die Augen zu schauen, um zu hoffen dass sie sehen könnte, was ihre Frau fühlt und gerade denkt. Doch Megera drehte den Kopf zu Seite und da wusste Lucy was in ihr vorging.

>> Nein, das kannst du nicht im Ernst jetzt denken, das ich dich gehen lasse! Meinst du wenn Medecales oder der Nachfolger von ihm und du Tod seid, das du Frieden findest. Ich könnte es nicht ertragen dich zu Grabe zu tragen, den dann ist, mein weg auch zu ende. Schau mich gefälligst an! << drehte Lucy Megera´s Kopf in ihre Richtung.

>> Er wird seine strafe schon bekommen, dafür sorge ich, du wirst auf keinen Fall was alleine unternehmen, hast du verstanden! << In Lucy’s Augen sah man die Angst hoch kommen, und wusste jetzt aber das sie jetzt wachsam sein muss.

>> ok, ich werde nichts unternehmen. Versprochen! << Doch Megera´s Gedanken waren ganz anders. Lucy sah es in ihren Augen, aber ließ sich nichts anmerken.

>> Gut, dann werde ich mal schauen was die Vorbereitungen machen ok. Du ruhst dich noch was aus. << lächelte Lucy doch ängstlich.

>> ja gut, geh nur ich lege mich dann noch was hin. << gab sie leise von sich als sie sich während dessen hinlegte. Lucy nickte, und ging dann aus der Hütte raus. Sie ging zu Gabrielle, die seit ein paar Tagen den Amazonen half alles vor zu bereiten, für die Geburt und der Feier.

>> Lucy, alles in Ordnung? << und konnte in Lucy’s Ausdruck direkt sehen das was nicht stimmt. Doch Lucy wollte sie nicht damit beunruhigen, aber sie wusste das Gabrielle niemals locker ließ.

>> Megera´s Gefühle zu unserem Kind… es wird schwerer werden als ich dachte! Sie kann jetzt noch nicht ein Mal die Bindung zum Kind aufbauen, obwohl es schon lange in ihr heran wächst. Und dann will sie dass ich nach der Geburt auf unser Kind aufpasse. Sie will ihn töten. << setzte sich Lucy erschöpft und drahtlos auf einen umgefallenen Baumstamm.

>> Sie braucht Zeit. Ihre Seele verhindert das sie Zuneigung und liebe für euer Baby fühlt, aber sie wird es bald schaffen, vertrau mir, sie hat dich. Die unendliche Liebe zu ihr. Und so lange werden wir sie beobachten dass sie ihm nicht in die Quere kommt. Das wird schon. << schaute Gabrielle sie an, und wusste das das Lucy nicht wirklich beruhigen würde. Aber sie wusste das Lucy ihr vertraut, also musste sie schauen das sie Lucy zu Seite stand so gut sie nur konnte. Sie haben schon viel erlebt und auch zusammen überstanden, also werden sie das auch überstehen. Dachte sie sich. Lucy stand auf und schaute Gabrielle lächelnd an.

>> also los, las uns weiter machen, es wird bald so weit sein. Lucy legte Gabrielle ihren Arm um die Schultern und gingen gemeinsam zu Ephiny um ihr beim aufbauen der tische zu helfen.  Als es nach einiger zeit dunkel wurde, beschloss sich Lucy zurück zu ziehen und nach Megera zu schauen. Gabrielle beschloss sich auch in ihre Hütte zurück zu gehen. Als Lucy Richtung Hütte ging sah sie wie sich
Megera aus dem Fenster schlich und in den Wald lief. Lucy rannte schnell zu Gabrielle.

>> Gabrielle, ich muss ihr folgen.  Warte hier, bin bald wieder da. << versuchte Lucy ruhig zu bleiben. Doch Gabrielle sah in ihren Augen das sie Furcht bare Angst hatte.

>> Sei vorsichtig! << brauchte Gabrielle nur ihr zu sagen. Lucy nickte und verschwand. Sie lief durch den Wald wohin die Spuren von Megera sie führten. Doch dann sah sie Megera auf einen Felsen sitzen. Lucy versteckte sich hinter einen Gebüsch um sie im Auge zu behalten. Dann sah Lucy eine Blonde langhaarige  Frau auf Megera zu kommen, die in dem Alter sein müsste wie ihre geliebte Frau. Lucy wurde unruhig. Die blonde Frau setzte sich neben Megera und umarmte sie. Lucy kochte schon vor Wut, aber sie merkte das es doch auch Eifersucht war die in ihr hoch stieg. Was  hat sie mit dieser Frau zu tun? Was hat sie mit Meiner Frau vor? Sie führt irgendwas im Schilde, und ich werde noch raus bekommen was sie vorhat. Doch Megera entfernte sich von der blonden Frau und ging direkt auf Lucy zu. Die blonde Frau ging ihren weg wieder den sie auch gekommen war. Lucy sprang aus ihrem Versteck raus und blieb stehen. Ihr blick weichte keine Sekunde von ihrer Frau weg. Auf ein Mal stoppte Megera und schrie vor schmerzten auf. Lucy lief ihr entgegen.

>> komm, ich bringe dich ins Dorf zurück. << nahm sie auf die arme und genoss dieses Gefühl ihrer Frau endlich wieder so nahe sein zu dürfen in letzter Zeit.

>> Was machst du denn hier? << presste sie diese Worte raus bis die nächste wehe kam.

>> Ein Glück das ich hier bin. Über das von eben meine süße, werden wir uns noch unterhalten wenn du wieder voll auf den Beinen bist. << Antwortete Lucy mit einem befehlshaberischen Ton. Sie kamen ins Dorf an. Gabrielle sah sie von weiten schon kommen und gab Ephiny Bescheid dass die Geburt los Geht.

>> Lucy, in die Hütte. << Gabrielle zeigte auf die Hütte die rechts von Lucy stand. Sie lief rein und legte Megera auf die liege drauf.

>> Ephiny, ich werde Megera bei der Geburt helfen. << war Lucy’s Meinung, und keiner konnte sie davon ab bringen, das wollte auch erst keiner versuchen.

>> ok. Ich denke dass es auch besser ist, denn du kennst die Drucktechniken und weißt was dann zu tun ist. Gab sie mit einem kleinem lächeln wieder und verließ die Hütte. Megera´s Kräfte schwanden von wehe zu wehe.

>> Gabrielle ich brauche kalte Tücher und eine Schüssel mit warmen Wasser. << befahl sie ihr diese Sachen zu besorgen. Gabrielle ging raus und Ephiny gab ihr diese Sachen entgegen. Gabrielle brachte sie rasch zu Lucy in die Hütte.

>> Lucy, brauchst du mich jetzt noch? << und schaute Megera dabei an.

>> Nein Gabrielle. << Sagte Lucy freundlich zu ihr.

>> Dann werde ich draußen warten. << den Gabrielle wusste das Lucy ruhe dafür brauchte. Und wollte sie nicht stören.
>> ok! << gab sie ein kleines Lächeln von sich und Gabrielle verließ die Hütte. Ihr Atem wurde heftiger und bekam kaum Luft.

>> Ruhig atmen, langsam ein und aus atmen. Es wird schon alles gut werden. Ich werde dir die schmerzten blockieren ok? << sie hielt Megera´s Hand fest, und schaute ihrer Frau liebevoll in die Augen. Megera nickte darauf nur. Lucy schlug mit einer Hand Bewegung auf die Oberschenkel und der Schmerz war blockiert. Es verging eine Ewigkeit. Bis morgens hatte die Geburt gedauert. Aber dann war es voll bracht. Das Baby ist da. Lucy’s lächeln war größer als je zu vor. Megera jedoch hatte große Angst. Lucy näherte sich ihr langsam und schaute ihrer Frau in die Augen, dann wollte sie Megera das Baby auf den Bauch legen doch sie verweigerte es.

>> Nein Lucy, ich kann das jetzt nicht. Bitte tu mir das jetzt nicht an. << voller Furcht und Panik gegen über dem Baby verlor sie fast eine Träne, konnte sie aber noch zurück halten. >> ok, ich gebe dir die Zeit die du brauchst meine süße. Ich passe auf unser Baby auf. Werde erst ein Mal wieder gesund, das ist jetzt das wichtigste. Ruh dich aus. Ich werde dich etwas alleine lassen. << und verließ die Hütte. Die Amazonen warteten schon alle draußen vor der Hütte.

>> mein Glückwunsch Lucy, und wie geht es Megera? << Gabrielle freute sich sehr für die Zwei, aber sie wusste das es Megera gestern nicht gut ging, und wollte wissen was ihr fehlt.

>> Naja, sie ist noch schwach und braucht jetzt ruhe. << Lucy’s Reaktion war aber nicht gerade glücklich.

>> Sie kann euer Baby nicht nehmen hab ich recht? Konnte Gabrielle sich schon die Antwort denken.

>> Sie kann es noch nicht Gabrielle, sie braucht die Zeit und auch die Unterstützung, die sie von mir bekommen wird. Aber jetzt werde ich unser Baby in unsere Hütte bringen. << drehte sie sich dann um und ging zu ihre Hütte. Doch was  Lucy und Gabrielle noch nicht wussten, war das Megera sich trotz ihres Zustandes weg geschlichen hatte. Nach ein paar Stunden kam Megera wieder zurück und schlich sich leise durch das Fenster. Doch in diesem Augenblick kam Lucy rein. Megera erschrak als sie Lucy in der Türe stehen sah. Ihre Angst das was auf fallen sollte war groß, aber zugleich stieg die Wut in ihr weil sie wusste das Lucy wenn sie wütend war genau so ist wie sie selbst. Das machte ihr mehr angst. Lucy wusste gar nicht was sie denken sollte und Schloss hinter sich die Türe.

>> wieso steigst du gerade durch das Fenster hier rein? << stellte sich dann mit geschränkten Armen vor ihrer Frau.

>> ich will jetzt nicht darüber reden, es sei denn du willst ärger mit mir bekommen! Ich werde jetzt in unsere Hütte gehen. << versuchte sie an Lucy vorbei zu kommen, doch Lucy stellte sich direkt vor sie.

>> Ich erwarte eine Antwort von dir. Du schleichst dich aus dem Fenster raus und erwartest dass ich das so hinnehme! Nein, du hast gerade unser Baby bekommen und dein Zustand ist immer noch sehr schlecht. Also was hast du dazu zu sagen? << Ihre Augen wurden ernst und ihre Wut stieg ins unermessliche, weil sie wusste das Megera nicht mit sich reden ließ, aber sie musste, denn es ist ihre Frau die sie über alles liebte. Auch wenn das den Ausbruch von Megera´s dunkle Seite bedeuten würde. Egal. ihr Gefühl sagte ihr das Megera sich von ihr immer weiter entfernte.

>> Ich habe da zu nichts zu sagen, also lass mich jetzt gehen. Ich will dir nicht wehtun. << flüsterte sie Lucy leise zu. Stieß Lucy leicht zu Seite und verließ die Hütte. Lucy musste nachgeben und ließ sie gewähren. Aber ging ihrer Frau hinter her. Megera verschwand ins Schlafzimmer und legte sich ins Bett. Lucy folgte ihr und legte sich Wort los neben ihre Frau.




                                                                   11.


Es vergingen fast drei Wochen. Megera war wieder voll kommen auf den Beinen. Aber Megera konnte es die drei Wochen nicht sein lassen jede Nacht wenn Lucy schlief sich mit der blonden Frau zu treffen. Sie haben jede Nacht mit einander geredet und sich näher kennen gelernt, und es wurde intensiver, obwohl es Megera es niemals zulassen wollte. Denn sie liebte ihre Frau, aber sie wusste das Lucy was merkt, das was nicht stimmt. Aber Megera konnte es nicht mit Vaia so einfach beenden. In jener Nacht schlich sich Megera wieder aus dem Schlafzimmer um sich mit Vaia im Wald zu treffen.  

>> Hey, was hast du? << fragte Vaia sie verwirrt nach.

>> weißt du, ich weiß nicht ob das richtig ist was wir hier tun. Meine Frau liegt in unserem Bett und Weiß nicht einmal das ich nicht neben ihr liege, und ich bin hier bei dir. << nervös lief sie auf und ab.

>>  Du liebst deine Frau über den Tod hinaus, das weiß ich. Ich weiß das es zwischen uns niemals
was  werden kann, das muss ich akzeptieren. Geh nach Hause, du brauchst sie jetzt, wir sehen uns morgen. << schaute Vaia sie an und gab ihr einen Kuss auf dem Mund. Megera war von Sinnen und lief zur Hütte. Doch als sie die Türe der Hütte öffnete, sah sie Lucy am Tisch sitzen. Gelassen, die Beine über kreuzt, klopfte mit den Fingern auf den Tisch. Lucy war so was von wütend. Megera wollte gerade zu Lucy gehen als Sie vom Stuhl auf stand und sich vor Megera stellte.

>> warum in aller Welt schleichst du dich seit drei Wochen nachts raus? Ich will dass du mir das jetzt sagst. << schaute Lucy sie Wütend an. Als wolle sie gleich einen Kampf anfangen. Megera hatte in ihrem Leben das erste Mal angst Gefühle gegenüber Lucy und starte sie an, als wolle sie ihr gleich an den Hals springen. Den das Gefühl hatte sie einige Zeit noch unterdrücken können in dem sie Menschen tötete, doch jetzt stand sie vor ihrer großen Liebe, vor ihrer Frau und musste ihr eine Erklärung abgeben.

>> Du kennst es besser als jeder anderer, ich brauch einfach Zeit für mich. Und ich gehe nachts raus, denn da ist es am besten über alles nach zu denken. Ich will verhindern dass die dunkle Seite wieder in mir entfacht. Und ich…nein… das kann ich nicht zu lassen, der Gedanke daran das ich dir jemals schaden zu fügen könnte ist zu groß. Bitte, ich will nicht dass du mir deswegen vergibst, dass ich euch Angst gemacht habe. Aber ich musste es tun. << Sie spürte den schmerzt in ihr, den sie immer spürt wenn die Liebe zu Lucy endlich wieder erschien. Sie fast sich an ihr Herz und atmete schwer.

>> Ich weiß was du meinst! Wenn ich meine Ruhe brauche dann gehe ich zu meiner Argo. Ja ich verstehe dich. << Lucy hält Megera´s Hand fest an ihrem Herzen. Und versucht sie zu beruhigen.

>> Ja, ich weiß was jetzt gerade in dir vorgeht. Versuch ruhig zu atmen. Komm wir gehen schlafen. << Lächelte Lucy sie an, nahm ihre Hand und führte sie ins Zimmer. Diese Nacht war für Megera was besonderes, sie sehnte sich danach Lucy zu berühren und ihr zu gehören voll und ganz. Im hinter Kopf blieben aber die Gedanken das sie ihre Frau belogen hatte in einer Hinsicht. Aber sie konnte ihr nicht von Vaia erzählen, denn das würde Lucy voll falsch verstehen. Naja aber andererseits hat Vaia ja starke Gefühle für sie, aber Megera nicht. Das muss Vaia akzeptieren. Sie dachte jetzt nur an ihre Frau und dass sie ihr voll kommen alleine gehörte. Und das bekam sie diese Nacht auch. Es wurde langsam hell und Megera hörte wie das Baby schrie. Doch Lucy schlief. Megera stand langsam auf und ging langsam aus dem Zimmer raus. Sie hoffte das Gabrielle wach wurde, aber vergebens. Sie bekam Angst! Sie ging ganz langsam ohne ein Ton zum Zimmer wo das weinen raus kam, sie öffnete die Türe. Lucy bemerkte dass ihre Frau nicht mehr neben ihr lag und stand auf, ging aus dem Zimmer und sah wie Megera ganz langsam in das Zimmer zum Baby ging. Ihr war nicht wohl bei diesem Gedanken. Megera ging ans Bettchen und schaute sich ihr Baby an, Lucy stellte sich hinter ihre Frau. Doch Sie bekam Panik und rannte raus. Lucy Folgte ihr, sprang auf ihr Pferd und ritt los. Sie wusste wo sie Megera finden würde. Als sie am Ort an kam sah sie wie Megera mit Vaia redete.

>> Ich will das heute beenden. Ich kann und will das nicht mehr, es tut mir leid. << gab sie voller Wut ihr entgegen.

>> Nein, wenn ich dich nicht haben kann, dann auch nicht Lucy. Sie ist eine Bestie. Und ich würde dir alles geben. sie ist jetzt auch nicht für dich da. Sieht sie wie weh es dir tut wenn du dein Baby siehst? Nein. Also nimm mich. << wurde Vaia sauer.

>> Nein, niemals. Eher sterbe ich als das Ich meine Frau betrüge geschweige verlassen würde. << war es Megera´s letzte Wort. Sie wusste was auf sie zukommen würde und stellte sich aber locker hin. Lucy war fassungslos das sie ihrer Frau was unterstellt hatte, was sie gar nicht getan hatte.

>> Ich weiß was du vor hast, du suchst Medecales. Deswegen habe ich dich auch gefunden, aber dass ich mich in dich verliebe habe ich nicht geplant. Naja es endet heute eh und dann sind deine Frau und dein Baby dran. << Megera verlor ihre Kontrolle, zog ihr Schwert, hielt ihr es an den Hals und drängte sie an den nächsten Baum.

>> Meinst du wirklich das wird mich davon abhalten dich und deine liebsten zu töten? Niemals. << und stieß Megera zurück. Megera setzte wieder vor und blockierte Vaia die Gehirn zufuhr. Lucy lief zu ihrer Frau. Sie hatte Angst vor dem was sie sah, es war nicht ihre geliebte die da stand sondern die Zerstörerin von früher. Ihre Dunkle Seite hat dieses Mal gesiegt und sie davon ab zu wenden ist fast unmöglich. Lucy trauerte innerlich, und musste sich beherrschen.

>> Nein, tu es nicht! Bitte. Entferne die Blockade. << Lucy lief eine Träne über die Wange.

>> Sie will dich und unser Baby umbringen, und das werde ich nicht zu lassen. <<entfachte das Feuer in ihr mehr und mehr.

>> Sie wird die gerechte Strafe schon bekommen, bitte, wir werden sie bestrafen dafür was sie getan hat. << ging sie langsam auf Megera zu. Und Löste schnell die Blockade von Vaia. Megera war wütend, doch als sie auf Vaia losgehen wollte stand plötzlich ein Mann hinter Vaia.

>> Na, das würde ich nicht machen, oder soll das junge Leben jetzt schon zu Ende sein.. << sah er zu Megera und grinste.

>> was soll das heißen? << ruhig fragte Lucy nach, denn sie wusste das das jetzt die ein zigste Möglichkeit ist als das kämpfen. Der Mann holte das Baby unter seinem Umhang hervor.

>> Du dreckiger Bastard.  Dafür wirst du sterben. << voller Aggressionen hob Megera ihr Schwert. Doch Lucy hielt sie mit einer Hand davon ab zu ihm zu laufen.

>> Gut gemacht Vaia, aber eins solltest du nicht tun, dich in sie Verlieben. Das war nicht unser Plan. << wurde er  wütend.

>> Und welchen Plan sollte sie erfüllen? << fragte Lucy neugierig nach und verschränkte ihre Arme.

>> Medecales hat mich vor seinem Tod beauftragt dich zu finden und seine Sache zu beenden. << und grinste, er kam Megera näher und schaute sie an.

>> was hast du mit der blonden Frau gemacht? << schaute Megera ihm tief in die Augen. Um zu sehen ob er lügt.

>> Sie lebt noch. Ich will sie ja nicht. << gab er den Blick wieder. Megera sah das er die Wahrheit sagte.
>> Komm mir bloß nicht zu nah! << befahl Megera angespannt.

>> oh ja. Ich bin es, verfolgt dich deine Vergangenheit. Das ist gut. Denn jetzt habe ich was ich wollte. Dich, dank Medecales. Er hat nur die Vorarbeit geleistet.

>> Wer bist du? Fragte Lucy befehlend nach.

>> Megera weiß wer ich bin, frag sie doch. Ich hatte das Vergnügen mit ihr früher. << Lachte er auf.

>> Ist das der…<< Fragte sie verbittert ihre Frau.

>> Ja das ist er<< gab sie von sich und schaute weiterhin zu ihm.

>> Schön jetzt ist die Familie endlich wieder zusammen. Also, gehen wir. << gab er mit einem Handzeichen von sich.

>> Meine Frau geht nirgendwo hin. Sie bleibt bei mir und das Baby auch. Also gibst du uns das Baby freiwillig oder wir regeln das anders! << fuhr Lucy in hoch Form hoch. Denn jetzt merkte sie selbst ihre dunkle Seite wieder hoch kommen, und das musste sein, weil sie sonst blind vor liebe wäre.

>> du hättest dir jemand andern aussuchen sollen. Also bitte. << und gab das Baby einen seiner Leibwächter und zog sein Schwert. Vaia nutzte dass aus, das Megera abgelenkt war und stach ihren Dolch in Megera´s Bauch. Megera schaute sie voller Hass an, als Vaia ihn raus zog. Lucy bekam davon noch nichts mit denn sie kämpfte mit dem Mann. Megera hob ihr Schwert und stellte sich in Kampf Position.

>> Vaia, das wird hier und jetzt dein ende sein! << schaute sie Vaia an, stürzte sich dann mit Gebrüll auf sie. Megera stieß sie auf Seite und Vaia verlor ihr Gleichgewicht. Megera lief zu Lucy und kämpfte nun mit dem Mann. Lucy tötete mit zwei geschickten Bewegungen den Leibwächter, legte das Baby in ein kleines Gestrüpp und  ging zu Vaia. Da Vaia versuchte einen Angriff auf Megera zu starten. Doch Lucy kam ihr zuvor. Jetzt musste Vaia an Lucy vorbei kommen.

>> Lucy, es wird mir eine Freude sein dich zu erst zu töten. << grinste Vaia provokant, doch Lucy blieb ruhig.
>> Mal sehen wie oft du überhaupt die Schläge von  mir ertragen kannst! << lächelte Lucy Sieges sicher.

>> Naja zumindest habe ich meine Pflicht erfüllt. Ja Lucy, Megera wird bald Hades Grüßen. << Vaia lief auf Lucy zu, doch Lucy voller Wut folgte dem Beispiel. Lucy parierte die Schläge von ihrer Gegnerin ab als wäre das eine Übung. Vaia kam schon ins Schwitzen und schwankte schon auf den Beinen. Der Zeit bei Megera und dem Mann war es nicht anders. Doch Er hat Megera schwer erwischt. Ihr Bein War Gebrochen, und eine tiefe schnitt wunde am Oberschenkel. Doch auf dem einen Bein abgestützt versuchte sie den letzten Zug zu machen. Megera passte den Augen blick ab wo ihm seine Kräfte verließen und stach zu.

>> Jetzt kannst du Medecales Grüße von mir ausrichten. << lächelte Megera mit schwächender Kraft. Sie zog das Schwert aus seinem Bauch raus. Doch nichts ahnend drehte er sich um und verschwand auf seinem Pferd. Lucy machte ihren Salto über Vaia, die so schnell nicht reagieren konnte. Lucy stand mit ihrem Rücken an Vaia’s  und stach nach hinten in sie ein. Vaia schrie kurz auf. Megera schleppte sich langsam zu den beiden hin und legte sich vor Vaia hin.

>> Ich kann nicht verstehen was du an ihr so begehrst. << stotterte Vaia. >> das was wir niemals sein werden. Menschen die wir töten würden. << brachte Megera noch raus und Vaia’s Kopf fiel tot zu Boden. Megera legte sich auch zu Boden denn ihre Kraft ließ voll kommen nach. Ihre schmerzen waren unerträglich. Lucy kniete sich zu ihrer Frau nieder.

>>Komm schon, Megera, steh auf. << Lucy  versuchte ihre Frau hochzuziehen. Megera  machte den Versuch sich auf den Armen hoch zu Stämmen, scheiterte aber, als der lähmende Schmerz ihren Körper ein weiteres Mal durchflutete. Daher sank sie mit einem unterdrückten Schrei zurück.
>> Mein Bein. <<  presste Megera zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.


>> Ich kann es nicht bewegen ... Es ist ... gebrochen. << Erst jetzt richtete Lucy  ihren Blick auf Megera´s Bein. Äußerlich schien es beinahe unversehrt, nur eine leichte Wölbung wies auf einen Bruch hin, wohingegen die Wunde an ihrem anderen Bein noch immer stark blutete.

>> Ich werde es schienen. << Lucy unterdrückte den Schmerz, den sie selber beim Anblick von Megera´s Bein empfunden hatte und suchte nach etwas Geeignetem, um es zu stabilisieren.  

>> Das ... wird nichts bringen. <<  Kam es krächzend aus Megera raus

>> Was? Du hast doch gesagt  <<  und wusste nicht was sie tun sollte

>> Es ist ... nicht nur das Bein. <<  Megera rollte sich unter Anstrengung auf den Rücken, wo durch Lucy  sah, dass sich eine klaffende Wunde unmittelbar unter Megera´s Brust, direkt neben ihrem Herzen befand, dort, wo der Brustpanzer sie nicht schützte.

>> Oh Gott, nein. <<  flüsterte Lucy, ein eisiger Schauer lief ihr den Rücken hinunter. Dann legte sie ihre Hand zögerlich auf die Wunde. Megera zuckte unter ihrer Berührung zusammen.

>> Tut mir leid. <<  wisperte Lucy kaum hörbar. Warmes Blut rann zwischen ihren Fingern hindurch und Lucy merkte, dass sie sehr stark blutete und selbst leichter Druck mehr Schaden als Nutzen brachte. Deshalb nahm sie die nun blutverschmierte Hand wieder fort.

>> Sie hat mich ... angegriffen ... << Megera deutete soweit es ihr möglich war auf den Leichnam von Vaia, der wenige Schritte neben ihr lag. Blut sickerte aus einer tödlichen Verletzung in ihrer Brust.  

>> ... als ich mit ihr gekämpft hatte. ... Ich war nicht ... vorbereitet. << Megera ließ sich mit geschlossenen Augen auf den Rücken sinken und atmete flach. Selbst das Sprechen schien sie unglaubliche Kraft zu kosten.

>> Bleib bei mir! << Lucy erhielt keine Antwort.

>> Megera, bleib bei mir! Ich muss schauen das ich dir hier helfen kann, <<  wiederholte sie beinahe panisch und unterdrückte den Drang Megera zu schütteln, damit sie nicht das Bewusstsein verlor. Megera rang sich dazu durch die Augen wieder zu öffnen.

>> Gar nichts. Versprich…. Mir eins… ich will… bei deiner Familie… begraben werden. << Das Blut sickerte unaufhörlich zwischen ihren Fingern hindurch, die sie auf die Wunde in der Brust presste.  

>> Du kannst das nicht von mir verlangen. Ich lasse dich nicht gehen, hörst du? <<  Lucy strich Megera eine verschwitze Haarsträhne aus dem Gesicht und beließ ihre Hand an ihrer Wange. Ihr Blick flog über Megera´s geschundenen Körper und suchte dann wieder den Kontakt zu deren Augen.

>> Tu es. << Megera´s Stimme war ungewöhnlich fest für ihren derzeitigen Zustand. Sie hatte so viel Nachdruck wie sie aufbringen konnte, in diese zwei Worte gelegt, um Lucy das begreiflich zu machen.

>> Ich verspreche es dir. <<  verzweifelt brachte Lucy keine Worte mehr raus.

>>  Nun, geh jetzt und hol Argo, damit du mich hier fort bringen kannst. <<   versuchte sie Lucy zu überzeugen.  

>>Nein. << Ihre Stimme klang recht beherrscht, aber Lucy war den Tränen nahe.

>> Hast du denn alles vergessen? Hast du dein Versprechen vergessen? << Wurde Lucy wütend.

>>  Mein Versprechen? <<  flüsterte sie die Worte.

>> Wir bleiben zusammen. <<  Megera erinnerte sich nur zu gut an ihr wortloses Versprechen das sie Lucy ihr immer gesagt hatte und auch an etwas, dass sie einmal gesagt hatte

>> Auch im Tod, Lucy, werde ich dich niemals allein lassen. << Die Erinnerungen daran hätten nicht lebendiger sein können und doch konnte sie nicht zulassen, dass Lucy bei ihr blieb und womöglich gerade aus diesem Grund umkam. Denn es würde nicht lange dauern und die Arme von Medecales würde auftauchen

>> Lucy, du ... du kannst ... nichts mehr für mich tun. <<  Nicht einmal unter optimalen Bedingungen hätte sie ernsthafte Aussichten auf Genesung gehabt und unter diesen Umständen lagen sie bei null, das wusste Megera.

>> Ich werde dich hier raus bringen. << Es schien als hätte Lucy ihr gar nicht zugehört. Sie wollte ihre Arme unter Megera schieben, um sie hochzuheben, doch die wurde von einem Hustenanfall geschüttelt und spuckte Blut. Lucy half ihr, sich auf dem Unterarm abzustützen. Über den Boden gebeugt würgte sie weiteres Blut hervor.

>> Du ... willst mir helfen? << brachte Megera, nachdem sie aufgehört hatte zu husten, unter Aufarbeitung ihrer ganzen Kräfte hervor.

>> Dann <<  Sie hustete erneut, so dass es ihr nicht möglich war weiter zu sprechen. Lucy umfasste Megera´s Kopf vorsichtig mit ihren Händen.

>> Was? Rede weiter. << Megera ließ sich zurücksinken und lag somit  auf Lucy’s Schoß. Sie richtete ihren Blick langsam auf Lucy und sah ihr direkt in die Augen. Ihre  Augen schienen unendlich müde und vermittelten ihr doch solch eine Bestimmtheit. Lucy verstand worauf Megera hinaus wollte.

>> Nein, nein. << Sie schüttelte in Unglauben den Kopf und blinzelte die Tränen fort.

>> Ich werde dich nicht töten. << Erschöpft wandte Megera den Kopf von ihr ab. Sie hatte nichts anderes erwartet.

>> Dann geh. << sagte sie heiser. Für sie stand fest, dass sie Megera nicht aufgeben würde; niemals. Lucy hielt Megera´s Kopf fest auf ihrem Schoss fest, wobei ihre Hand auch jetzt noch an Megera´s Wange ruhte. Megera war kaum noch bewegungsfähig. Längst wusste sie, dass Lucy bei ihr bleiben würde und sie musste sich eingestehen, dass sie dankbar dafür war. Sie hasste und liebte Lucy für ihre Sturheit gleichermaßen.

>> Lucy ... bitte lass die schmerzen verschwinden. <<  Megera hoffte das des dann leichter werden würde

>> mache ich << Lucy beugte sich über ihre Frau. Megera hustete erneut etwas Blut. Es verursacht ein Taubheitsgefühl unterhalb  der Brust.  Lucy setzte ihre Finger an die rechte Seite,  dann schlug sie mit zwei Fingern auf die Stelle.

>> Besser? << Am liebsten hätte sie Megera in den Arm genommen, doch sie wagte kaum sie anzufassen, aus Angst ihren Zustand nur noch zu verschlimmern. Obwohl sie wusste, dass es absurd war und es kaum schlimmer kommen könnte. Megera´s Gesicht entspannte sich kaum merklich, was Lucy als Antwort genügte. Sie hoffte, dass die Schmerzen, die sie jetzt noch hatte, erträglich waren. Abermals legte sie Megera´s Kopf auf den schoss hoch. Eigenartigerweise schien bis jetzt niemand von Der Arme vom Tod des Anführers mitbekommen zu haben. Auch nicht das Megera und Lucy noch lebte. Wahrscheinlich nahmen sie an, dass sie mit den anderen bei dem Kampf ums Leben gekommen waren. Megera tastete nach Lucy’s Hand, die an ihrer Hüfte lag, und hielt sie fest. Es bestürzte Lucy wie unsäglich schwach der Druck war, den Megera auf ihre Hand ausübte.

>> Komm nicht so bald nach. << flüsterte Megera. Ihre Lunge füllte sich kaum noch mit Luft, so dass ihre Atmung immer flacher und gepresster wurde. Lucy hob ihren Kopf leicht und presste ihre Lippen aufeinander, da sie vergeblich versuchte die Tränen noch länger zurückzuhalten. Es würde ihr schwer
fallen. Fast zärtlich wischte sie Megera das feine Rinnsal frischen Blutes vom Mundwinkel fort.

>> Lucy? <<  flüsterte sie

>> Hmmm. << Schaute Lucy sie mit Tränen in den Augen an >> Vergiss mich nicht. << brachte sie räuspernd raus >> Du wirst immer mehr für mich sein, als nur eine Erinnerung, Megera. <<  Schluchzte Lucy

>>Behalte mich bloß in deine ... Gedanken. <<Und es fiel ihr schwerer zu reden

>> Nein. Ich werde dich in meinem Herzen behalten, wo du hingehörst. << Ein müdes aber sehr glückliches Lächeln erschien auf Megera´s Gesicht.

>> Lucy << doch Megera wurde unterbrochen.

>> Shh. Ruh dich jetzt aus. << Sie hob ihren Kopf an und sah schwermütig geradeaus, während sie unbewusst mit einer Hand über Megera´s dunkle Haare strich.

>> Danke. << Mehr brauchte Megera nicht sagen, damit Lucy verstand und sich ein kleines Lächeln auf ihrem abgespannten Gesicht zeigte. Dann beugte sie sich über Megera und lies ihre Lippen die Megera´s berühren. Nicht mehr fähig dies wirklich zu erwidern, senkte Megera den Blick und nahm dieses angenehme Gefühl in sich auf. Lucy fühlte wie Megera´s Körper unter ihrer Berührung erschlaffte. Ihr Gesicht verzerrte sich allmählich in Schmerz und Trauer, als eine Träne ihr die Wange hinunterlief und hinab auf Megera´s ruhiges Gesicht fiel. Sie merkte  wie Megera´s Körper sich nicht mehr regte und ihr Kuss nicht mehr erwidert wurde. Lucy hob ihren Kopf in die Luft und schrie mit Leid und schmerzt. Ihr Herz zerbrach, und dachte gerade selber zu sterben, doch es sollte nicht so sein. Nach einigen Stunden stand sie auf, holte ihre Tochter band sie auf ihren Rücken  und hob ihre Frau dann auf ihre starken Arme. Sie trug sie ins Haus wo Gabrielle nur Weinend im Haus stand. Gabrielle lief zu Lucy die währenddessen Ihre tote Frau auf das Bett gelegt hatte. Gabrielle fiel ihr in die Arme.

>> Es tut mir so leid. << schluchzte Gabrielle. Lucy löste sich von ihr und band das Baby von ihrem Rücken ab.

>> Ich will jetzt allein sein Gabrielle. << schaute sie Gabrielle in die Augen. Gabrielle verstand das und
wusste dass sie  Zeit braucht und ging in ihr Zimmer. In der Zeit bei Megera. Megera befindet sich im Himmel bei dem Erz Engel Michael. Dort soll sie durch das Feuer der Reinheit gehen, um Ein Engel zu werden wie sie es sind. Doch es erschien eine blonde Frau die Megera wieder den Zorn in ihr auf stiegen ließ.

>> Bitte Megera du bist noch nicht so weit. Es tut mir alles so leid was ich dir angetan habe, aber seit dem ich hier bin weiß ich das du es nicht verdient hast bei uns zu sein sondern bei deiner Frau und eurem Kind. << Megera konnte es nicht fassen das Vaia da auf einmal vor ihr stand und ihr das gesagt hat.

>> Wie kannst du es wagen so was jetzt zu sagen, Lucy leidet um meinen Tod und ich eben falls, das ich nicht bei ihr sein kann. Und du warst der Auslöser dafür. << wurde Megera zornig. Doch Michael gab Vaia recht. Lucy saß auf einem Stuhl neben ihrer Frau und hielt ihre Hand. Sie schaute zu ihrer Tochter rüber ´die friedlich in ihrem Bettchen schlief.

>> Ich liebe dich Megera, und ich kann ohne dich nicht Leben, die Schmerzen sind zu groß um das sie heilen können. << weinte Lucy und streichelte ihrer Frau über ihre Haare, Sie sah aus als würde sie nur schlafen, aber dem ist nicht so musste Lucy ein gestehen. Michael winkte mit seiner Hand und schon fuhr Megeras Seele in ihren Körper zurück. Lucy bemerkte das sich Megeras Finger bewegten, und ihr schock sah man in ihrem Gesicht. Mit großem Blick und offenen Mund schaute sie auf die Hand.

>> Gabrielle! << rief Lucy laut. Gabrielle rannte ins Zimmer zu Lucy, denn sie dachte das was passiert sei.

>> Lucy, was ist passiert? << fragte sie ängstlich.

>> Megeras Finger haben sich bewegt. << lächelte Lucy, und dann bewegte Megera ihren Kopf und ihren Mund. Lucy stand auf, beugte sich über ihre Frau.
>> Megera, Hey ich bin es. Wach auf. << flüsterte Lucy leise zu ihr. Megera öffnete ihre Augen und sah erschrocken in Lucy’s Augen. Gabrielle weinte und lachte zugleich vor Freude. Lucy hob langsam Megera hoch und nahm sie in ihre Arme.

>> Versprich mir das du nie wieder so etwas machst. << vor lauter Freude weinte Lucy und lächelte Megera an.

>> Versprochen. << kam es heiser aus Megera raus. Gabrielle gab Megera einen Becher mit Wasser
den sie direkt aus leerte.

>> Mach so was nie wieder! Ich hätte es schon erledigt. << Lucy war immer noch nicht ganz bewusst das ihre Frau wieder lebt, und muss erst den Schock verarbeiten.

>> Es tut mir leid! << Das war ein Wort, das Lucy’s Hertz schlagen ließ, den Das Megera sich entschuldigte war ein großer fort schritt.

>> Wir werden heute weiter ziehen, Gabrielle! Packst du schon mal die Sachen? << Den Lucy wollte nicht länger an diesem Ort bleiben. Sie will ein Neues Leben mit ihrer Frau anfangen.

>> Ja, mache ich. << und Gabrielle ging raus.

>> Megera ich muss was erledigen, ich möchte das du mit Gabrielle am Tempel der Menosyme auf mich wartet, ich werde dann zu euch stoßen. << Lucy wusste das es schwer werden würde Megera davon ab zu halten ihr zu folgen.

>> Ok Lucy. << Sagte Megera doch Lucy war überrascht. Aber sie wollte jetzt nicht weiter nachfragen. Also beließ sie es dabei. Sie machten sich alle auf den Weg. Lucy verließ sie auf dem Weg. Megera und Gabrielle gingen zu dem gesagten Treffpunkt. Sie schlugen ein Lager im Wald auf in der Nähe des Tempels. Es war bereits schon Dunkel und beide legten sich schlafen. Megera träumt von dem Tag als Lucy erfuhr das sie Schwanger sei. Wie Lucy es aufgenommen hatte. Und das Megera mit Medecales ein jahrelanges Verhältnis hatte, und er sie Vergewaltigt hatte. Megera wollte ihn töten, doch wurde sie oft schwer verletzt.



                                                    11.

Es war bereits morgens als Megera  Schweiß gebadet und voller Angst und Furcht in den Augen aufwacht. Gabrielle bekam es mit wehrend sie vom Frühstück holen zurück kommt.

>> Megera was ist? Ich komme ja schon! << Megera konnte keine klaren Gedanken fassen. Immer wieder diese Albträume. Sie beugt sich nach vorne und stützt ihren Kopf auf ihrer Hand ab. In der Zeit erreicht Gabrielle das Lager. Sie setzte sich hinter Megera auf einen liegenden Baumstamm.

>> Megera, Hey, fehlt dir was? << schaute sie betroffen zu Megera, die aber zum rücken zu ihr saß.

>> Ich kann es nicht. << Megeras Gedanken schienen nicht verschwinden zu wollen.  

>> Was ist mit dir? << Fragte sie Megera.

>> He? << Doch Megera schaute sie immer noch nicht an.

>> Also gut! Dann lassen wir es. << gab Gabrielle von sich, weil eins wusste sie genau. Megera würde nie über ihre Gefühle oder Probleme offen aussprechen. Wie Lucy.

>> Ich muss hier weg! <<  stand Megera auf und ging etwas weg von Gabrielle.

>> Weg? Wo hin den? << Gabrielle stand auf und wusste nicht was los war.

>> Wir wollten doch Lucy beim Tempel der Menosyme treffen. Da können wir nicht einfach davon laufen und…<< stoppte Gabrielle den Satz. Megera entfernte sich darauf vom Lager.

>> Halt! Warte. Hey. << Lief Gabrielle hinter ihr her.

>> Hey hey hey hey. Gut, ich weiß nicht was los ist, aber irgendwas stimmt doch mit dir nicht, kann ich dir irgendwie helfen? << Fragte Gabrielle nach.

>> Keiner kann mir helfen! Es sind meine Erinnerungen. Ich kann sie nicht los werden kann nicht mehr schlafen nicht mehr Essen. Ich muss für irgendwas büßen, aber ich weiß nicht wofür! << Verzweifelt dachte sie nach und drehte Gabrielle den Rücken zu.

>> Ich muss das raus kriegen. << Megera wollte gerade weiter gehen.

>> Also gut, also gut. Dann treffen wir Lucy eben später, ja << versuchte Gabrielle ihr bei zu stehen.

>> Gabrielle. Ich mach das lieber allein! Du wartest hier. Pass bitte auf unser Baby auf. << Megera schaute sie an und kehrte ihr wieder den Rücken zu.

>> Warten! wie lange? << zog sie Megera an ihrem Arm zu sich.

>> Das weiß ich nicht. << Riss sich Megera los und ging weiter Richtung Tempel. Gabrielle wusste das sie keine Chance hatte ihr zu folgen. Sie beschloss mit der kleinen  am Lager auf sie zu warten. Ein paar Fußschritte entfernt stand sie vor dem Tempel. Ringsherum Grün, Selbst an den Mauern vom Tempel hingen Girlanden. Ein Dach aus einer Halbkugel geformt Ein schöner Anblick dachte sie sich. Doch Megera wusste  dass sie es machen musste, sie muss wissen warum sie immer noch so leiden muss und Nacht für Nacht diese Albträume verfolgt. Sie ging rein und die Priesterin füllte eine Schale mit Wasser. Megera wird drei Flüsse durchqueren müssen. Und am Ende dieses Weges steht Diese Schüssel. Wenn sie sie leert, werden all ihre Erinnerungen gelöscht werden, auch die Menschen die sie liebt. Die Priesterin versetzte sie in Trance. Megera befand sich jetzt an dem ersten Fluss, gehüllt in einem weißen Tuch. Sie kniete sich an das Wasser ran und hielt ihre Hand rein. So schlimm ist es ja nicht. Dachte sie. Doch dann tauchte neben ihr Medecales auf.

>> das würde ich an deiner stelle lieber nicht tun. << gab er ernst rüber.

>> Was tust du den hier! << ängstlich drehte sich Megera wieder Richtung Wasser.

>> Das weißt du nicht! Ach ja. << kam er ihr näher. Und stellte sich direkt vor sie.

>> Um dein Gedächtnis geht es! Kleines Problem da oben? Böse Gedanken Halten dich wach? << lief er um Megera Rum. Megera blieb ganz ruhig stehen.

>> Ob du es glaubst oder nicht, ich bin hier um dich zu beschützen. << flüsterte Medecales ihr von hinten in ihr Ohr.

>> ich glaube eher du bist aus purem Egoismus hier. << Megera setzte erst den einen Fuß und dann den anderen ins Wasser.

>> Mann nennt den,  den Fluss des Wegklans. Und denk dran, ich hab dich gewarnt. << Medecales verschwand in einem hellen Licht. Megera ging tiefer ins Wasser und wurden dann von den Wasser maßen in die Tiefe gezogen. Plötzlich kamen die Gedanken von ihren Morden die sie begangen hatte. Wie sie die Dörfer nieder Brannten. Alle Männer dort tötete. Wie sie durch die schlachten gezogen ist mit ihrem Heer, von einer Schlacht in die nächste, und ihre Stärke nur durch schwäche von anderen geprägt war. Sie gefürchtet wurde. Wie sie es liebte Blut an ihren Händen zu haben. Wie viele Menschen daran glauben mussten. Megera ging aus dem Fluss raus und schaute sich an. Über all an ihrem Körper war Blut. Sie hielt ihre Hände hoch, schaute sie sich an und schrie vor lauter Furcht. Doch sie ging dann zum nächsten Fluss.

>> Das ist der Fluss der Leiden, und glaub mir, der ist kein Stückchen besser als wie den, den du hinter dir hast. Überlege es dir. << stand auf ein Mal Medecales da. Megera wusste das er ihr nichts mehr anhaben  kann, doch sie fürchtete sich trotzdem etwas.
>> Das habe ich! Beim ersten traf es mich unvorbereitet, doch jetzt bin ich es. << schaute sie ihn an, doch was sie erwartete, wusste sie nicht. Sie stieg in den Fluss mit Eisschollen hinein. Doch die Eisschollen drängten sie in die Tiefe und verschlossen dich. Megera kam nicht mehr an die Oberflächen, und die nächsten Erinnerungen erschienen. Die Gedanken als sie Lucy belogen hatte und sich nachts immer von ihr weg geschlichen hatte um sich mit Vaia zu treffen, und Lucy, sie zu Rede stellte wo sie war. Doch sie log und sagte ihr sie brauchte Zeit für sich um nach zu denken, aber in Wahrheit begann Megera fast ein Verhältnis mit Vaia an. Doch Megera erkannte es noch rechtzeitig das das falsch sei, Ihre Frau zu betrügen um über ihren schmerzt hin weg zu kommen. Und beendete die Treffen mit Vaia. Megera konnte aus dem Fluss entkommen und kniete sich hin um sich zu wärmen. Sie zitterte am ganzem Körper durch diese Eisens Kälte. Sie rieb sich ihre Hände an einander, doch es brachte nichts. Medecales erschien, und machte ihr ein Feuer an. Megera hielt ihre Hände übers Feuer, wippte dabei hin und her.

>> Du bist ein kluges kleines Mädchen, das mag ich ja so an dir. Aber du hast es noch nicht geschafft. Die Antwort ist doch ganz einfach! Hier bleiben bis in alle Ewigkeit oder, Tod. << versuchte Medecales sie dazu zu bringe auf zu geben.

>> Nein, ich gebe nicht auf. Niemals, und du erst recht nicht! << wurde Megera wütend. Sie kam am letzten Fluss an. Auf der Oberfläche des Flusses brannte Feuer in dem Megera durch gehen musste.

>> Ich bin hier Medecales! << gab sie erleichtert von sich. Medecales erschien darauf in einem Weißen Licht.

>> Ja das bist du! Erstaunlicherweise. << schaute er sie von hinten mit einem grinsen an. >> Aber ich muss weiter. Die Priesterin sagte, die Antwort läge auf der anderen Seite. << Inständig hoffte Megera das es bald ein Ende haben würde. Um endlich Frieden zu finden.

>> Was sie dir Gesagt hat, bedeutet gar nichts. Wenn du es überlebst, machst du dort die Antwort finden! Aber ist es das wert? Ist die Suche nach Erkenntnis all diesen schmerzt wert? << Medecales versucht es jetzt mit allen Mitteln sie davon ab zu bringen die Wahrheit raus zu bekommen. Denn ihre Seele gefangen für immer wäre sein sehnlichster Wunsch.

>> Ja, sie muss es wert sein, wo läge dann der Sinn des Lebens? << Megera schrie ihn an, ihre Wut stieg wieder an.

>> Der Sinn. Das Leben hat keinen Sinn. Begreife das endlich Megera, die Suche danach ist der Grund deiner Pein. Was du mit Lucy erlitten hasst, was sie dich erlitten ließ, wird am Ende vollkommen sinnlos gewesen sein. Vielleicht begreifst du das endlich. << sein Zorn stieg an. Er bemerkte dass sie es ihm nicht leicht macht.

>> Du täuschst dich, nicht bei Lucy. << sagte sie nur noch, drehte sich zum Wasser hin und stieg hinein. Die Flammen ergriffen sie rasch. Die schmerzten waren groß, ihr schreien voller Qualen. und ließen dann die nächste Erinnerung erscheinen. Es war der Tag als Lucy von einer Heilerin erfuhr das sie schwanger sei, und Sie es ihr verschwiegen hatte ob wohl sie es wusste. Lucy zerbrach dass das Herz. Sie liebte Megera so sehr das sie ihr eigenes Leben für sie geben würde, und dann das. Das Megera von einem Mann ein Kind bekommen sollte. Megera wusste nicht mehr was sie tun sollte. Doch als Lucy dann noch erfuhr das es Medecales war der sie vergewaltigt hatte und er der Vater ist. Wusste sie nicht mehr was sie tun geschweige noch denken sollte. Megera versuchte ihn zu töten ohne dass es Lucy mit bekommen sollte, doch es misslang einige male. Megera wollte Lucy nicht noch einmal so enttäuschen und so sehr verletzten, dass sie Lucy’s Ratschläge ignorierte. Beide Litten qualvoll darunter was geschehen ist. Megera tauchte aus dem brennenden Wasser auf, ging an Land. Sie lag brennend auf dem Bauch, ballte eine Faust und schlug auf den Sandboden.

>> Tja, jetzt weißt du es. Und hast keine Kraft mehr. Die Wahrheit die du suchst, brachte dir keinen Segen. << Drehte sich Medecales siegessicher um.

>>Du irrst dich, du irrst, du irrst. << schrie sie mit schlagenden Fäusten auf dem Boden und des Feuer auf ihr verschwand. Megera stand auf mit Hass erfüllten Augen und stellte sich vor ihm.

>> Du bist nicht Medecales, du bist es nicht. Du bist ein Teil von mir. Du bist der Teil von mir der die Wahrheit verbergen will. << Megera durchschaute ihn und wusste genau was los war.
>> Was ich auch sein mag. Deine schuld, dein verdrängen. Der Versuch mich zu besiegen wird dein Tod sein. Versuchte er sie Wütend zu machen. Er wusste dass sie die Wahrheit kennt, doch er will ihre Seele gefangen halten. Megera streckte ihre Hand zur Seite aus und dachte an ihr Schwert. Plötzlich hielt sie es in ihrer Hand und ihr Hass stieg ins unermessliche. Sie griff Medecales an, der ihren Schlägen aus wich.

>> Also deshalb erscheinst du als Medecales hier. << schlug Megera weiter auf ihn ein, doch er parierte ihre Schläge gekonnt ab.

>> Ja, Medecales ist der Schlüssel. Aber nur zur halben Antwort. << gab er gehässig wieder.

>> ich weiß, es ist wegen dem was ich getan habe. Und vor allem weshalb ich es getan habe. << Und versuchte ihn noch einmal zu treffen. Und dann haute sie ihn mit dem Handknauf ins Gesicht so dass er auf den Boden fiel.

>> ja, ich wollte es Lucy nicht sagen, weil ich sie liebe, ich wollte ihr von der Schwangerschaft und der Vergewaltigung nichts sagen. Denn ich dachte dass sie mich als Schwächling sieht. Ich hasste sie dafür das sie trotzdem mich Liebte und mich nicht als schwaches kleines Mädchen sieht. Ich wollte ihr weh tun! Ich wollte sie bestrafen, und fast wäre es ihr Tod gewesen. << Und fiel erschöpft auf die Knie.

>> Mein Hass und meine Wut hätte fast meine Frau getötet. << wurde es Megera jetzt bewusst. Jetzt sah sie was passiert war.

>> Jetzt hast du die Antwort. Die Frage ist, ob du damit Leben kannst << stand Medecales auf und ging zur schale die Die Priesterin am Anfang mit Wasser gefüllt hatte. Er nimmt sie und überreichte sie Megera.

>> Trink, leere die Schale << hoffte er das sie es macht. Sein funkel der Rache schien unendlich zu sein.

>> wenn ich sie leere, töte ich alle meine Erinnerungen. << starrte Megera in die Schale die Medecales ihr vor hielt.

>> Allen schmerzt, und all deine Gewissens Qualen. << und schaute Megera in die Augen. >> Die Erinnerung an meine Jugend, meine Eltern, meine Freunde. << dachte sie nach. Ob es wirklich dieser weg sein soll.

>> An deinen Verrat, und an den Tod von mir! << Gabrielle schaute ihn an. Und schüttelte leicht den Kopf.

>> Und an meine Frau Lucy. << doch das fiel ihr schwer es zu sagen. Und schaute dann in die Schale.

>> Letzt endlich Megera, Vermisst keiner von dem er nichts weiß. << Gab Medecales ihr die Schale in die Hände und verschwand. Megera setzte die Schale an ihre Lippen zum trinken an, doch sie entschied sich anders. Megera kam wieder zu sich und ging zum Lager zurück. Es war schon dunkel. Dort wartete Gabrielle am Feuer auf sie.

>> Hey, alles in Ordnung? << Fragte sie neugierig nach.

>> ja, alles in Ordnung. Ich bin voll kommen wieder da. <<  lächelte sie. Doch dann stand Lucy hinter ihr.

>> Ja, das ist sie. << Lucy stand locker da, doch ihr Gesicht sagte was anderes. Ihr tat es weh Sie leiden sehen zu müssen und den weg ohne Hilfe schaffen zu müssen.

>> Lucy, du hast das schon immer gewusst! Deshalb sollte ich beim Tempel der Menosyme auf dich warten. << wurde ihr Lucys plan klar.

>> ich hab mich gefragt wie du mir das verheimlichen konntest all die Jahre. Und ich nie was mit bekommen habe. Da wusste ich gleich das ein Mann seine Hand im Spiel haben könnte, aber ich wusste nicht wie.

>> Sie schaut ihrer Frau in die Augen, die ihre Tränen zurück hielt.

>> In Alpträumen kann man viel verraten, und du sprichst laut und deutlich im Schlaf. << Lucy schmerzte es sie so zu sehen. Doch sie konnte nicht anders.

>> Diese Reise musstest du ohne mich machen. Ich bin froh dass du das geschafft hast. << verlor Lucy eine Träne und streichelte Megera über die Wange.

>> Wer keine schlimme Erinnerungen hat weiß nicht wie schön die guten sind, stimmst? << weinte Megera, und hielt Lucys Hand fest.

>> ich konnte nicht los lassen, wie schmerzhaft es auch war! Es tut mir leid. << senkte Megera ihren Kopf.

>> Nein, es ist vorbei. Willkommen Zuhause. << lächelte Lucy mit Tränen in den Augen, und Gab ihr einen innigen Kuss. Nach einer Weile beendeten sie den Kuss und setzten sich zu Gabrielle ans Feuer. Megera schaute zu ihrem Baby rüber und sah das es friedlich schlief. Gabrielle grillte schon mal das Abendessen, und sie unterhielten sich über das Tier was Gabrielle gejagt hatte.

>> Das Essen ist aber heute wiedermal bedürftig ausgefallen. << grinste Lucy. Und Megera musste lachen.

>> Du brauchst gar nicht so zu lachen Megera, denn du hättest den ganzen Wald erlegt. << lächelte sie zu ihr. Lucy schaute ihrer geliebte an.

>> Zu mindestens hätten wir dann mehr zu essen gehabt, und es wäre nicht so mickrig ausgefallen. << und stocherte im Feuer Rum.

>> Es wäre jetzt aber mal zeit eurem Kind einen Namen zu geben! << brachte Gabrielle so zum Vorschein, und machte den Hasen vom Spieß ab.

>> Ich weiß, aber ich möchte das Megera überlassen! << schaute Lucy ihrer Frau tief in die Augen, und sah das sie bereit für all das war.

>> ich möchte sie nach deiner ersten Tochter benennen. Eve. Denn was anderes käme für mich nicht in Frage. << verlegen und gespannt schaute sie Lucy an.

>> Ja, das finde ich gut. << Lächelte Lucy sie an, und war überglücklich für diese Entscheidung von ihrer Frau. Sie wusste aber, dass das mit Megera und Eve, nicht leicht sein wird. Aber sie will es mit ihr gemeinsam durch stehen. Nach dem Essen legten sie sich hin.

>> Gute Nacht ihr zwei. << flüsterte Gabrielle ihnen zu.

>> Gute Nacht Gabrielle. << gab Lucy wieder. Gabrielle drehte sich mit dem Rücken zu Lucy. Lucy drehte sich zu ihrer Frau. Die Nacht war schön, und warm. Sterne schienen und die Grillen zirpten. Unsere beiden Kriegerinnen schliefen nun auch allmählich ein.
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