Qual der Vergangenheit 7-9

von Megera
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
19.05.2017
19.05.2017
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7.

Die Feier ging los, es dämmert bereits. Das Feuer brannte hell auf. Die Amazonen tanzten fröhlich ihren tanz. Gabrielle gesellte sich zu dem Tanz. Lucy wunderte sich wo Megera bleibt und machte sich Gedanken. Aber dann kam sie aus der Hütte raus. Lucy konnte ihre Augen nicht von ihr lassen, denn sie sah wie immer in ihrer Rüstung Bezaubernd aus, ihr Körperbau, die einzelnen Muskeln an den Armen und Beinen. Lucy begehrte diesen Körper so sehr. Megera ging langsam zu ihr hin. Gabrielle dachte sich schon was Megera vorhat, sie wusste  das das momentan keine gut Idee ist. Doch sie wartete erst mal ab und tanzte weiter. Lucy war wie erstarrt, und Megera genoss das, das ihre Kriegerin den Bann nicht durchbrechen konnte. Sie setzte sich auf Lucy’s Schoss und schaute ihr tief in ihre klaren blauen Augen die nach mehr verlangten. Megera nutze die Situation aus, beugte sich über Lucy und Küsste sie leidenschaftlich.

>> Alles Liebe zu deinem Geburtstag meine Süße!  << und entwich dem Blick nicht.

>> Ich danke dir meine Liebe. Du bist so wunder schön! << brachte Lucy mit einer leisen rauen Stimme noch raus.

>> Komm Mit mir, ich habe noch ein Geschenk für dich! << grinste Megera und stand von Lucy’s schoss auf, nahm ihre Hand und zog sie Richtung Hütte. Gabrielle sah das geschehen, und wusste das das nicht gut geht. Sie folgte langsam den Zweien und wartete erst mal vor der Hütte. Megera drückte Lucy aufs Bett und küsste sie leidenschaftlich. Ihr verlangen wurde immer größer, doch es kamen diese Bilder wieder hervor. Aber sie ließ sich nicht beirren und gleitet mit ihren Küssen an Lucy’s Hals entlang. Doch Lucy versuchte sie zurück zu halte. >> Megera bitte! << Hauchte Lucy.

>> Lucy, ich will dich!! Jetzt. << sagte sie verlangend zu ihr. Lucy fasste sie an die schultern um sie was von sich zu halten.

>> Nein Megera, unter diesen Umständen kann und will ich es nicht machen! Bitte ich will dir nicht wehtun. << Brachte sie einen ernsten blick zu Megera, aber sie versuchte sie weiter zu küssen und Lucy schmiss sie sanft auf die Seite und stand auf. Megera richtete sich auf und Packte sich das Schwert. Drehte sich in Richtung Lucy die sich jetzt im Kreis drehte so das Megera mit dem Rücken Richtung Türe stand.

>> Bitte, leg das Schwert hin, ich liebe dich, und ich werde nicht gegen dich kämpfen! << versuchte Lucy sie zu beruhigen und schaute Megera erschrocken an.

>> Nein Lucy, ich will dich jetzt. Egal was passiert ist, ich werde niemals wissen wie es ist dich lieben zu können. Denn ich glaube du willst es gar nicht! << sagte sie mit voller Wut. Lucy wusste das sie jetzt nichts Falsches machen darf, das Megera einen Fehler bei ihr sieht. Aber das hatte sie, den Lucy war abgelenkt von ihren Gedanken und Megera nutzte dies und wollte gerade zu stechen, als Gabrielle rein gestürmt kam und Megera mit ihrem Stab außer Gefecht gesetzt hatte.

>> Lucy, alles in Ordnung ? << Fragte sie.

>> Nein, nichts ist in Ordnung. Megera ist in der Lage mich zu töten. Und das würde sie nicht tun wenn sie wüste das ich sie wirklich liebe. Sie zwingt sich dazu mit mir zu schlafen. So wird sie niemals normal leben können. << gab sie wütend von sich.

>> Ich weiß jetzt was ich zu tun habe! Warte hier, bin gleich wieder da. << sagte sie und ging mit Gabrielle aus der Hütte, und Lucy verschwand. Gabrielle wusste was sie vor hatte und flüsterte nur

>> Pass auf dich auf <<  Megera kam wieder zu sich und schlich sich hinten aus der Hütte raus. Sie Musste ihn jetzt töten  um endlich Frieden zu haben. Sie ging zum Lager wo sich Medecales und seine Arme aufhielt, spazierte einfach dort rein als wäre es ihre Arme. Die Soldaten machten auch keine Regung Megera töten zu wollen. Denn sie wussten das Medecales sie haben wollte.

>> Megera, was für eine Überraschung. << sagte er und zog sein Schwert.

>> für mich nicht! Ich glaube du weist warum ich hier bin. << Sagte sie

>> Tu es nicht << Sagte eine Stimme hinter ihr. Megera drehte sich um und sah Lucy Kampf bereit da stehen. Sie war voller Wut, Zorn. Sie wusste das Lucy sauer auf sie war, dass sie eigenmächtig einen Feldzug geplant hatte. Also musste sie dieses jetzt zu Ende bringen und schaute wieder nach vorn.

>> Du wirst mich nicht töten. Du trägst das Kind in dir was der baldige Nachfolger meiner sein wird. Und da kann ich nicht zulassen dass du mich tötest. Also habe ich Vorkehrungen getroffen. Nehmt Lucy gefangen. << Befahl er und Lucy erhob ihr Schwert und kämpfte. Sie versuchte ein Soldaten nach dem anderen zu töten um an Megera ran zu kommen, doch es wurden immer mehr. Megera sah das, und in ihr bahnten sich der Zorn und die Wut an, so dass sie schreiend auf Medecales zu lief. Plötzlich traf sie ein Pfeil in die linke Schulter. Doch das hielt sie nicht auf. Voller Hass ging sie weiter Dann der zweite Pfeil in den rechten Oberschenkel.

>> Neeeeiiinn…. << Schrie Lucy und machte mit dem letzten Soldaten abrupt Schluss. Megera lief mit aller Kraft noch weiter. Medecales rechnete nicht damit und stand mit dem Rücken zu ihr. Sie hob ihr Schwert und stach ihm das direkt oben in die Schulter ins Hertz rein. Er blieb stehen.

>> Du wirst mich nie wieder besitzen. << und stach es weiter durch seinen Körper. Das Blut ran am Schwert hinunter. Und Medecales viel zu Boden. Megera zog das Schwert aus dem Körper,  sank dann zu Boden. Es war eine toten stille. Lucy lief zu ihr und Kniete sich hin, nahm ihren Kopf, legte ihn auf ihren Schoss. So das der Pfeil nicht weiter in Ihre Schulter rein stach.  

>> Megera. Warum! Ich hätte es doch getan! << kam eine leise raue Stimme aus ihr raus. Lucy  brach den Schaft vom Pfeil ab der  in der Schulter steckte.

>> Aahh… Lucy, .. Ich könnte es nicht ertragen ihn lebend sehen zu müssen... und das ich dich nicht lieben kann mit meinem ganzem ich!! .. Ich sterbe lieber als das du unglücklich bist und dich wegen mir in Gefahr begibst. .. Aahh. << stotterte sie noch.

>> Warum tust du das nur! Ich liebe dich und wir hätten es schon geschafft das zu bewältigen. Aber du musst ja wieder deinen sturen Kopf durchsetzen und lässt deine dunkle Seite bestimmen und rennst genau in die Falle. << sagte Lucy, und es bildeten sich tränen in ihren Augen. Sie beugte sich über Megera und gab ihr einen innigen Kuss. Dann hob sie sie hoch und trug sie zu Hütte zurück. Die Amazonen sahen Lucy sofort und schrien

>> Lucy kehrt zurück und trägt jemanden bei sich. << Gabrielle lief ihr entgegen, und sah das es Megera war auf Lucy’s Arm. Nein, Nein dachte sie sich und schaute Lucy in die Verquollenen Augen.

>> Ephiny bereitet das Zimmer vor. << gab sie erschüttert von sich. Beide gingen schweigend in die Hütte rein, und Lucy legte sie auf das Bett.

>> Gabrielle, mach bitte das Eisen heiß, und mach ein paar Tücher sauber. << gab Lucy befehlend von sich, aber Gabrielle wusste das sie es nicht so meint. Sie ging und legte eine Eisenstange in die Glut vom Lagerfeuer das sie fürs grillen angemacht hatten. Dann ging sie rein und machte die Tücher sauber und brachte sie gleich in Megera´s Zimmer. Dann lief sie raus und holte die glühende Stange aus der Glut raus und brachte sie zu Lucy.

>> Ist es sehr schlimm?  << fragte Gabrielle vorsichtig.

>> Die Pfeile sind nicht tief. << erwiderte Sie mit einer ruhigen stimme.

>> Ist das nicht gut? << fragte Gabrielle nach um heraus zu bekommen wie es um Megera steht, Sie machte sich vorwürfe das sie nicht aufgepasst hatte das sie nicht abhauen konnte. Aber wollte es Lucy nicht anmerken lassen, weil sie genug sorgen hatte, Megera zu verlieren.

>> Ich muss die Spitzen durchbohren, damit ich es raus ziehen kann. << Schaute sie Megera besorgt doch gleich fragend an.

>> Was ist mit der Blockade, kannst du ihre Schulter nicht Betäuben? << Fragte sie.

>> Nein, weil sie es…. << und konnte es nicht aussprechen. Sie könnte es nicht ertragen ihre geliebte unter ihren Händen sterben zu lassen.

>> Tu es!! << gab sie es nur leise von sich und drückte Lucy’s Hand. Lucy zögerte nicht lange und schob den Pfeil langsam durch die Schulter,

>> hhaaahhh. << stöhnte Megera durch zu gepressten zähnen.

>> So der Pfeil ist durch. << Und Megera verließen langsam ihre Kräfte. Lucy schmerzte es ihr wehtun zu müssen. Aber sie wusste, wenn sie die Pfeile nicht entfernt, wird sie sofort sterben.

>> ok, Jetzt muss ich ihn raus ziehen! Bereit? << fragte sie, aber sie musste es tun um Megera´s Leben zu retten. Und Sie nickte noch mit letzter Kraft. Lucy zog ihn langsam raus und verlor eine Träne als sie das stöhnende schreien von ihrer geliebten hörte. Gabrielle stand mit Tränen in den Augen da, und musste zu schauen. Sie wollte helfen, aber konnte es nicht, den Lucy war diejenige die sich mit solchen schlimmen Verletzungen auskannte. In zwischen fiel Megera in Ohnmacht.

>> Megera, es tut mir leid. Aber so bemerkst du gleich die schmerzen nicht mit dem Eisen. << sagte sie schluchzend.

>> Gabrielle, das Eisen bitte. << Gabrielle gab ihr es in die Hand und schaute ihr in die  Augen. Gabrielle sah das Lucy Angst hatte, auch wenn sie ihre Weisheiten der Heilungskunst anwenden würde, stand es nicht in ihrer Macht ob Megera überleben sollte oder nicht: Megera kam wieder zu sich. Lucy drehte sich mit dem Eisen zu ihr, und schaute ihr in die Geschwächten Augen. Ihr Gesicht war Kreide bleich und ihr Mund fast ausgetrocknet. Lucy wusste das Megera das mit Bewusst sein nicht mehr länger aushallten würde. Doch Megera gab ihr mit ihrem Blick zu verstehen, dass sie es beenden soll. Und Lucy drückte die Glühende  Eisenspitze in die Wunde über ihre Brust. Megera schrie Kurz auf und Fiel wieder in Ohnmacht. Dann Hob Lucy sie ein wenig an der Schulter an und Gabrielle hielt Megera fest, dass Lucy mit der Eisenstange in die Austrittswunde drücken konnte. Gabrielle legte sie vorsichtig wieder auf den Rücken. Lucy machte sich sofort an den Zweiten Pfeil im Bein. Sie schob ihn durchs Bein durch. Und dachte, gut dass sie die schmerzen nicht mit bekommt. Und Sie brach die Spitze des Pfeils ab, zog langsam den Schaft raus. Gabrielle hielt schon die glühende Stange bereit so das Lucy sofort die Eisenstange vorne in die Wunde drücken konnte und dann hinten am Oberschenkel. So konnte zumindest das Blut in der Schulter und im Bein gestoppt werden. Gabrielle verband dann Megera´s Wunden mit dem Stoff den sie sauber gemacht hatte. Lucy brachte in der Zeit die Eisen Stange raus. Und ließ ihren Gefühlen freien Lauf. Sie schaffte es nicht mehr das Weinen zu unterdrücken. Egal wie stark sie dagegen kämpfte, es ging nicht.

>>Megera darf nicht sterben. Wenn sie von uns geht dann…....Denn ohne sie kann ich nicht leben. Medecales ist Tod und könnten nun einen neu Anfang machen. Aber da war noch das ungeborene Kind was von Medecales war. Ich kann verstehen wenn sie es nicht behalten will, aber ich würde es mit ihr groß ziehen und es als mein eigen ansehen, weil ich sie so sehr liebe. << Sie versuchte zu verstehen warum Megera trotz ihrer Bemühungen ihr zu helfen, so abblockt Lucy,

>>Bitte! Ich weiß dass du sie nicht verlieren willst! Ich könnte das auch nicht ertragen! Aber du verschließt dich wieder, du redest nicht mehr mit mir. Du ziehst deine Sachen ohne ein Wort durch. Das kannst du nicht machen. Bitte. Ich bin für dich da und das weißt du auch. << gab Gabrielle von sich. Sie faste Lucy auf die Schulter und gab ihr damit wieder ein wenig kraft zu sich selbst.

>> Ich weiß einfach nicht wie ich ihr helfen kann, sie wurde von dieser Wiedergeburt von Monster vergewaltigt und bekommt ein Kind. Das macht unsere Beziehung nicht gerade einfach. Es muss ein Weg geben diese schwere Zeit zu Überwinden. Meine Dunkle Seite ist durch den Tod meines Vaters gekommen, und konnte so weit beseitigt werden, durch deine Hilfe. Aber Megera hat es schlimmer erwischt. Erst der Tod ihrer Schwester. Dann die brutale Vergewaltigung. Dann der Tod ihre Mutter, dann das mit ihm und jetzt das Kind. Ich kann sie verstehen dass sie glaubt dass ich sie nicht lieben kann. Nur ihr es zu zeigen, dass sie es mir glaubt...! << und Lucy verstummte.

>> Megera ist wieder bei bewusst sein, es wäre besser das du nach ihr schauen würdest. Sie braucht dich jetzt. Wir müssen sie jetzt im Auge behalten. << sagte sie mit einer ruhigen stimme, weil sie es hasste es Lucy so knall hart sagen zu müssen, doch sie wusste das es Megera versuchen will, und sie es verhindern müssten. Lucy schaute Gabrielle an, drehte sich um und ging langsam mit ihr rein.

>> Lucy…<< röchelte sie leise.

>> tschh.. ruhe dich aus. Ich bleibe bei dir! << sagte sie leise und  beruhigender Stimme zu ihr. Gabrielle stand auf der linken Seite des Bettes, und dann tauchte ein helles Licht auf. Es erschien Callisto.

>> Gabrielle, ist gut. << sagte Lucy sofort, weil sie wusste das Callisto eine Mörderin war, aber nicht wusste das Lucy ihr die Welt der Engel geöffnet hatte und Callisto ihre Reinheit wieder bekommen hatte.

>> Gabrielle, ich weiß das du mir niemals verzeihen kannst, ich werde trotzdem hoffen das du deinen Frieden finden kannst irgendwann. Lucy ich bin hier um dir deine Antwort auf deine Frage zu bringen. << sagte Callisto.

>> Und wie willst du das anstellen Callisto? Ich könnte mir schon vorstellen dass du von Megera´s Vergangenheit und deren Gegenwart schon weißt. << gab Lucy sarkastisch rüber. Doch Megera konnte das Angebot nicht akzeptieren, weil sie Callisto auch kannte als sie noch das Böse in sich trug.

>> Lucy, bitte tu es nicht. << schaute sie ängstlich hoch.  

>> Ja Lucy, wir wissen alles, was geschehen ist, und das sie Hilfe braucht. Von dir! << lächelte sie Lucy an.

>> Ach ja, und wie?? << fragte Lucy und schaute Callisto mit Feuer in den Augen an und wartete drauf das sie endlich jemanden fertig machen könnte um ihre Wut zu stillen.

>> Ich werde meine Seele für das Kind geben und ein Teil deiner, so dass es euer Kind ist. Medecales ist nicht mehr der Vater dieses Kindes. Meine und deine Seele gehören dem Kind so das Megera und du eine Familie sein könnt! << erzählte sie. Lucy verstand nichts von dem was Callisto von sich gab, ok, es war alles möglich gewesen, aber das ein Teil ihrer Seele nun in dem Kind sein würde, von der Frau die sie liebte und alles teilen würde, konnte sie noch nicht ganz glauben.

>> Nein, Ich will das nicht, nicht von ihr! Ich weiß wer du bist Callisto! << räusperte Megera.

>> Ich weiß das ich dir Leid an getan habe, wie Gabrielle. Ich kann das nicht rückgängig machen, aber ich kann dir nur noch meine Seele geben das du dein Leiden verarbeiten kannst. << schaute Megera sie an, auch wenn sie sehr Geschwächt war, wusste sie das ihr keine Gefahr drohte, da Lucy es schon längst hätte beseitigt hätte.

>> Gib mir deine Hand, Lucy << Und sie reichte ihr sie,

>> ich werde euch das geben was du dir gewünscht hattest, das es deines und ihres sei. Doch eins müsst ihr beachte. Das Kind wird unsere Seelen besitzen, und nicht nur den guten Kern des Lebens, Lucy. Aber das werdet ihr schaffen, den ihr Liebt euch und da ist kein weg zu lang. Und ihr habt Gabrielle an eurer Seite. Also bereit? << fragte Callisto sie noch mal. Und Lucy fiel eine Riesen last von sich und wollte es hinter sich bringen.

>> ja! << und machte ihre Augen zu. Sie spürte wie ein Teil ihrer Seele ihren Körper verließ, und öffnete ihre Augen. Callisto verwandelte sich in einem hellen Licht und gleitet in Megera´s Bauch. Und sie spürte wie sich was in ihrem Bauch was verändert. Megera verlor eine Träne, die über die linke Wange rang. Lucy setzte sich neben ihr aufs Bett. Gabrielle wusste dass sie hier momentan nicht gebraucht wird und ging nach draußen zu den Amazonen die schon langsam sich auf den Weg machten. Mittlerweile ging auch die Sonne unter und es wurde ruhig draußen. Ephiny ging zu Gabrielle.

>> Wie geht es Megera? << und schaute Gabrielle besorgt an.

>> Lucy hat ihre Wunden erst mal versorgt, und müssen jetzt warten ob sie es Schaft. << gab sie mit gesenktem Kopf von sich.

>> Gabrielle, wir werden jetzt aufbrechen, wenn es irgendetwas gibt was wir tun können, lass es uns wissen. Ihr seid bei uns aller Zeit herzlich willkommen meine Königin. << lächelte Ephiny, umarmte Gabrielle und ging dann mit den anderen Amazonen los. Gabrielle ging rein setzte sich vor den Kamin und versuchte ihren Kopf etwas frei zu bekommen. Lucy lächelte Megera verzweifelt an.


                                                     8.


>> Lucy, warum hast du es zu gelassen? << Lucy wischte ihr die träne von der Wange weg.

>> Es war unsere ein zigste Chance. Ich kann dich nicht verlieren, und will dass du weißt dass ich dich so sehr liebe! Ich würde dich niemals verlassen, auch nicht im Tod Megera. Und Callisto wusste, dass ich mir sehnlichst gewünscht hatte dass das Kind von mir sein sollte. Und jetzt ist es unser Kind was in dir heran wächst. Ich will mit dir dieses Kind großziehen. Und da kann mich keiner von ab bringen. Bitte Megera Er ist nicht der Erzeuger, sondern Ich, und Callisto hat es möglich gemacht. << schaute sie Megera mit einem glücklichem lächeln an, sie merkte das ihr Hertz raste und sie am liebsten ihre Geliebte verführen könnte. Doch sie merkte dann dass es nicht ging. Sie beugte sich über Megera und gab ihr einen innigen Kuss. Doch Megera wollte nicht los lassen.

>> hhaaa…. << zischte Megera durch ihren Zähnen raus.

>> Es geht noch nicht Megera, deine Wunden müssen erst mal heilen. << doch auch ihr verlangen wurde immer größer, aber sie wollte das sie erst mal wieder gesund wird, auch wenn es noch nicht sicher war. Aber Lucy glaubte daran.

>> Lucy. Wie lange soll das den noch weiter gehen? << fragte sie mit einer bedrückten stimme. Doch Lucy konnte keine Antwort darauf geben und schaute auf die Hand die sie von Megera hielt.

>> Ich kann es dir nicht sagen. Deine Verletzungen sind schlimmer als ich gedacht hatte. Geschweige von deinem Inneren! << versuchte Sie Megera zu verstehen zu geben. Sie wusste dass sie jetzt keinen Schmerz zeigen durfte. Megera braucht sie jetzt und ihre Liebe zu einander.

>> Callisto hat meine Schwester auf dem Gewissen gehabt… << versuchte sie mit einer rauen Stimme zu erzählen, aber Lucy unter brach sie.

>> Ich weiß Süße. Ich weiß. Ich weiß das das nicht einfach für dich war das Angebot zu respektieren. Aber es war unsere ein ziegste Chance. Ich bin gleich wieder da, ok! << Lucy stand auf und ging in den Wohnraum. Gabrielle hat eine Schriftrolle von Megera gefunden die sie kurz vor dem Angriff von Medecales geschrieben hatte für Lucy, doch sie hat sie nicht gelesen.

>> Was liest du denn da Gabrielle? << fragte sie neugierig, weil Gabrielle auch gerne Geschichten schrieb, und dachte sie schrieb eine neue.

>> Lucy, Die ist für dich. Es ist eine Nachricht! << schaute sie besorgt zu Lucy und Lucy wusste das sie die Nachricht jetzt lesen musste.

Lucy

Ich möchte, dass du weißt, das ich dich bis in den Tod Liebe.
Ich auch nicht mehr leben könnte wenn du von mir gehen würdest,
oder dir was passieren würde.
Aber ich muss das zu Ende führen was ich unerledigt zurück gelassen habe. Diese Mission ist zu gefährlich das ich sie wohl nicht überleben werde.
Ich könnte es nicht ertragen
Dich dadurch zu verlieren. Ich kann dich nicht bitten mit mir zu gehen.
Das ist keine Bitte.
Ich will nicht dass du mir folgst. Gabrielle auch nicht.
Denn ich weiß dass es mein Schicksal ist, meine Vergangenheit zu beenden.
Und werde nicht zurückkehren. Ich habe eine dunkle Seite in mir, und kann es nicht
Ertragen Tag für Tag zu bangen das sie raus kommt. Ich kann es nicht ertragen dich leiden zu sehen, und das tust du jetzt schon. Ich bin wie du einst warst Lucy.
Und keiner kann mir helfen. Ich werde dich immer lieben auch nach dem Tod Lucy.
Ich werde es zu Ende bringen um endlich meinen Seelenfrieden finden zu können.

Du und Gabrielle, ihr gehört zusammen. Ihr seid seit 5 Sonnenwenden Tag und Nacht zusammen. Jeder von euch weiß was der andere fühlt oder denkt. Bitte mach es uns nicht so schwer. Ich liebe dich aber ich bin nicht die richtige für dich.
Was auch passiert,
ich liebe dich bis ans Ende aller Tage

Deine Megera


Lucy schaute Gabrielle an.

>> Also war das alles mit der Überraschung geplant von ihr, weil sie wusste das ich das nicht kann, und sie dann die Kontrolle über sich verliert. Sie wusste dass du sie im Auge hattest, und sie k.o. haust. Sie hat das ganze ganz genau geplant gehabt und vor der Feier die Schriftrolle dahin gelegt.  Aber sie wusste nicht dass ich zum Lager gehe. Denn als sie mich sah war sie verwirrt. << erzählte sie und dachte noch eine weile nach. Über das geschriebene von ihrer geliebten.

>> Lucy wir müssen aufpassen, Megera hat ihr Ende in diese Schriftrolle angekündigt. Auch wenn er jetzt Tod ist, hat sie immer noch nicht ihren Frieden gefunden. Sie ist selig Kaputt, und ist zu allem fähig Lucy. << Und plötzlich hörte Lucy ein leises schreien aus Megera´s Zimmer. Sie liefen rein. Megera zuckte und Blut lief aus ihrer Nase raus.

>> Oh NEIN, << sagte Lucy mit befehlender Stimme und löste die Blockade von der Gehirn zufuhr die Megera sich selbst verpasst hatte.

>> Du wirst schön bei uns bleiben! So einfach bekommst du mich nicht los, Süße! << Lucy entriegelte die Druckfunktion und ging auf und ab. Gabrielle stellte sich links neben das Bett.

>> Das ist keine Lösung, Du liebst Lucy. Wenn du dich umbringen willst, wirst du ihr so sehr wehtun das sie auch keinen anderen Ausweg sehen wird, und das lasse ich nicht zu, dass du es tust. Ich würde es auch nicht ertragen können das du nicht mehr da bist! << sagte Gabrielle zu ihr. Megera rang mit ihren schmerzten in der Brust, aber versuchte es sich nicht anmerken zu lassen. Lucy stand jetzt ruhig am Bett ende und schaute Gabrielle an. Lucy war am Ende ihrer Nerven und merkte das sie jetzt einen Kampf brauchte mehr denn je. Ihr Zorn und ihr Leiden zu Megera wurden zu groß als das sie es an Gabrielle und Megera auslassen würde. Sie musste ihr Zorn und ihr leiden wo anders loswerden und was ist besser als ein Kampf! Doch sie wurde aus den Gedanken gerissen als Gabrielle aufsprang und versuchte Megera fest auf das Bett zu drücken, weil sie einen Anfall bekam.

>> Lucy, hilf mir<< rief Gabrielle und Lucy steuerte mit großen Schritten an die Seite von Megera zu und hielt ihre Wunde zu.

>> Es hört nicht auf zu Bluten. Und…. Nein Megera bitte hör mir zu, versuch dagegen anzukämpfen. << sagte sie voller Entsetzen. Doch auf einmal fiel Megera´s Körper regungslos aufs Bett zurück.

>> Gabrielle geh bitte neue Tücher holen << und Gabrielle ging raus. Lucy wusste das Gabrielle das jetzt nicht sehen kann, weil ihre Vermutungen sich bestätigten. Sie fühlte an der Nase ob Sie noch atmete

>> Oh, nein bitte tu mir das nicht an Megera. << keine Atemzüge zu spüren, und fühlte dann nach dem Puls. Aber vergebens.

>> NEIN.. bitte bitte. << Gabrielle kam rein und schmiss die sauberen Tücher auf einen Stuhl. Lief dann zu Lucy.

>> Ich liebe dich, ich will das du bei mir bleibst. << Lucy hob Megera mit ihrem Oberkörper an und hielt sie fest. Gabrielle weinte und schluchzte.

>> Lucy…. ich glaube…. << doch das war falsch es aussprechen zu wollen dachte sich Gabrielle die von Lucy unterbrochen wurde.

>> Wage es nie wieder so was zu sagen!!! Bitte ..atme… atme… << und hämmerte auf Megera´s Brustkorb drauf.

>> Bitte Lucy!! Lass es! << und Lucy schaute sie mit Furcht erregenden Augen an. Sie Ballte eine Faust und haute noch Mal drauf.

>> Bitte Atme Megera Atme… Ich sag du sollst Atmen. << schrie sie mit Tränen in den Augen, sie dachte. Das war es jetzt, meine geliebte ist Tod, und wird nicht wieder zurückkehren. Ihre Hoffnung schwand von jetzt auf gleich, und ihr Gedanke an Selbstmord war so stark wie nie zuvor. Aber sie schlug noch mal mit der Geballten Faust auf den Brustkorb.

>> Atme endlich!! << und dann rang Megera nach Luft.

>> Ihr Götter. Danke << sagte Gabrielle.

>> Megera ! << sagte sie nur und hielt sie in ihren Armen fest, als ob sie sie nie wieder los lassen wollte. Megera´s Atem wurde langsam wieder normal und Lucy schaute sie mit ihren kristallblauen Augen an.

>> Tu das nie wieder ok! << gab sie von sich mit einem leichtem lächeln doch ihr lief eine Träne von der linken Wange runter.

>> Ich habe Nadel und fanden geholt Lucy. << aufgeregt gab Gabrielle ihr die Nadel und den Faden. Lucy legte Megera aufs Bett zurück und machte das festgebundene Tuch was schon voller Blut war von der Brust weg.

>> Ich kann die Druckfunktion bei dir nicht machen, es ist zu gefährlich! << schaute Lucy sie mit bedrückten Augen an, weil sie weiß das das schmerzhaft werden wird die Wunde zu nähen. Da sie sehr tief geht und sie mehrere Schichten Nähen muss.

>> Lucy, tu es, egal was es für schmerzten sein werden. Ich weiß dass du meine Wunde versorgst und vertraue dir. << gab sie geschwächt wieder. Doch Lucy merkte das Megera immer noch nicht Außer Lebens Gefahr war. Und wollte Gabrielle Wasser holen schicken.

>> Gabrielle kannst du…<< soweit kam sie nicht.

>> Nein Lucy, Ich weiß was Los ist, und ich weiß das du mir das versuchst fern zu halten, aber es ist nun mal so. Ich habe mir das Leben mit dir ausgesucht und das heißt dass ich Höhen und Tiefen mit dir gehen werde. Sie wird es schaffen. Auch wenn es momentan nicht gut aussieht, sie wird es schaffen, sie ist eine Kriegerin. Und wage es ja nie wieder mich weg schicken zu wollen, hast du das verstanden! << gab Gabrielle enttäuscht aber zugleich leidend wieder.
>> Es wird jetzt sehr wehtun Megera. Gabrielle bitte nimm ein Tuch von drüben und stell dich neben sie. Bist du bereit? << fragte Lucy sie.

>> Mach es, Ich liebe dich!! << sagte Megera leise und Lucy schaute sie an. Lucy hatte Angst dass es ihre letzten Worte sein könnten aber fing sich dann wieder.

>> Ok. << und sticht mit der Nadel in die unterste Haut.

>> aaahhh…. << kam es aus den zu gepressten zähnen von ihr. Und dann kam der zweite stich. Megera verlor das bewusst sein.

>> Jetzt bekommt sie die schmerzen nicht mehr so mit. Es tut mir leid meine Süße. << Lucy schaute zu Gabrielle rüber und sie wusste das sie das Tuch mit kaltem Wasser befeuchten und Megera´s Stirn damit abtupfen soll. Was sie alles erleiden musste und wie sie es all die Jahre doch noch unter Kontrolle halten konnte. Sie konnte sie verstehen, das Megera zur bösen Kriegsherrin geworden ist. Denn der Schmerz und die Wut kann man nicht immer unterdrücken. Genau so war es auch bei Lucy damals. Sie war auch mit diesem Leid geplagt als sie ihren Vater töteten und ihr Dorf in Schutt und Asche nieder gemacht hatten. Ja, sie wurde auch eine Kriegsherrin und mordete aus Leid. Aber hat es geschafft ihre Dunkle Seite zu begraben, manchmal erscheint die Dunkle Seite in ihr noch, aber ich bin dann an ihrer Seite um ihr den rechten Weg zu weisen. Das muss bei Megera auch funktionieren. Lucy liebt dich und ihr Wart beide in der Vergangenheit Kriegsherrinnen. Ihr habt mehr gemeinsam als du denkst, ihr seid für einander bestimmt. Gabrielle merkte gar nicht das sie den letzten Satz laut gesprochen hatte. Lucy hörte für eine kurze Zeit auf Megera´s Wunde zu nähen, und schaute Gabrielle mit einem liebevollen Blick an. Gabrielle merkte erst dann das sie laut gesprochen hatte.

>> Gabrielle, wir werden das schon schaffen und ich habe es auch nur durch dich damals geschafft und werde es auch nur mit dir schaffen. Aber sie hat jetzt uns zwei Gabrielle. << gab sie als Antwort wieder, schaute zu Megera und nähte die Wunde weiter zu.

>> Das wichtigste ist, das du ihr zeigst wie sehr du sie liebst, und das du für sie alles gibst was in deiner Macht steht. Das ist das wichtigste was sie jetzt braucht. Ich weiß auch das sie mehr will und jede Möglichkeit nutzen will, sie kann es noch nicht verstehen das du ihr mit deiner kalten Art ihr nicht weh tun willst und ihr die Zeit geben möchtest die sie braucht um das ganze geschehen zu verarbeiten. Aber vielleicht braucht sie nur dich um es zu verarbeiten, versuch es Lucy, versuch es. << Gabrielle beendete das mit dem kühlen der Stirn von Megera, stand auf und ging in den Wohnraum. Nach einer Weile ist Lucy mit dem Nähen fertig und Megera war immer noch bewusstlos. Sie schaute nach der Wunde hinten am Bein. Sie nahm das Blut vollgesogenen  Tuch ab, schaut gut aus. Dass die Wunde so schnell heilte wundert mich schon. Dachte sie sich, und verband die Wunde mit einem neuen sauberen Tuch schaute dann verband sie die Wunde am Arm. Nur die Wunde über der linken Brust, die machte ihr richtig sorgen.

>> Ich hoffe das die wunde auch schnell heilt. << sagte sie leise, streichelte ihr über die Wange und gab ihr einen Kuss. Sie wollte Megera jetzt nicht allein lassen. Auch wenn sie nicht wach war wusste sie das Megera ihre Nähe spürte. Lucy legte sich neben sie aufs Bett, legte einen Arm um Megera´s Bauch und schaute sie eine ganze Weile an. Ihre Gedanken waren mit einem so großen Verlangen besessen, das sie es laut aussprach.

>> Du bist so wunder schön! Ich könnte dich die ganze Zeit anschauen und dir meine liebe zeigen. Ich hoffe dass du es irgendwann fühlen kannst dass ich dich liebe, und es nur aus deinem eigenem Schutz tue nicht mit dir zu Schlafen. Ich würde es auch lieber mit dir tun als alles andere auf der Welt. Aber ich weiß dass diese Bilder wieder und wieder hoch kommen wenn ich dich begehre. Ich will es nicht wenn du dich da zu zwingst. Ich will es dann erst wenn du es wirklich willst und du merkst das ich dich über alles Liebe. << Aber Lucy dachte noch mal über die Worte von Gabrielle nach.

>> Aber wenn du es so sehr willst und du dadurch hinweg kommen kannst, werden wir es versuchen, vielleicht hat Gabrielle Recht. Ich will dich nicht verlieren, ich liebe dich. << Dann hörte sie ein leises
>> Ich will dich auch nicht verlieren Lucy << Drehte sich in Richtung Lucy und versuchte ihre Augen zu öffnen. Ihr Mund war sehr trocken und ihre Schmerzen sah man ihrem Gesicht deutlich an. Lucy nahm den Becher Wasser von dem Stuhl.

>> Hier, trink etwas, das wird dir gut tun. << und hielt ihn Megera vor den Mund so dass sie zwei kleine schlucke trinken konnte.

>> Ich weiß das du jetzt schmerzen hast, aber ich kann leider die Nerven zufuhr nicht unterbrechen. Du bist zu schwach um dies durchzuhalten. << und schaute sie mitfühlend an. Doch Megera wurde sauer und bestand darauf dass sie es machen soll. Gabrielle hörte die Auseinandersetzung und ging in das Zimmer.

>> Megera, Lucy hat recht. Du weißt genau, dass es wahrscheinlich deinen Zustand verschlimmern kann. << sagte Gabrielle mit einem bestimmenden Ton und das passte Megera überhaupt nicht, sie hasste es befehle an zu nehmen, sie war immer diejenige die Befehle erteilt hatte und jetzt soll sie befehle annehmen. Nein dachte sie sich, und Wut staute sich wieder an. Gabrielle wusste das sie es machen musste, nur so kann sie lernen dass es auch vom Vorteil sein kann Ratschläge an zu nehmen.

>> Gabrielle, wenn dir dein Leben lieb ist, dann befehle mir nie wieder was! Lucy, tu es, mach dass meine Schmerzen aufhören! Mir ist momentan egal ob ich stak genug bin oder nicht, ich will das du es jetzt tust! << Befahl sie Lucy, sie schaute sie mit dem typischen blick an, ich muss es tun Gabrielle.

>> oh, nein Lucy, bitte mach das nicht. Sie wird wahrscheinlich Sterben! << schrie sie Lucy hilflos an. Doch Lucy schaute Megera ernst an und schlug die drei Finger  auf  die schulte, drehte sie und ließ los. Megera seufzte auf und merkte wie ihre Schmerzen verschwanden, doch ihr Kreislauf wurde schwächer.

>> Lucy, löse ihn wieder, sie wird es nicht überstehen! << voller Angst stellte sich Gabrielle an die Bettseite.

>> Meinst du das weiß ich nicht Gabrielle. Ich kann sie aber auch nicht unter Schmerzen leiden lassen! Also lass das bitte, ich muss schauen das wir ihren Kreislauf wieder hoch bekommen. Hol bitte nasse Tücher. << und hielt ihre Hände vor das Gesicht. Sie wusste wirklich nicht mehr was sie machen sollte, denn sie konnte sie nicht leiden lassen, aber mit der Druckfunktion wird sie immer schwächer. Sie war verzweifelt, verzweifelt dieses Mal zu wissen das Megera´s leben wieder am seiden Faden hing.

>> Lucy, es ist ok. Bitte mach dir keine Vorwürfe. Ich werde es Überleben, schließlich trage ich unser Kind in meinem Bauch. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, ich brauche nur etwas ruhe. << gab sie erschöpft wieder, Lucy’s Augen füllten sich mit Tränen, und war glücklich das von ihrer Geliebten zu hören. Sie nahm ihre Hand und hielt sie für eine weile fest in ihrer. Gabrielle kam mit dem nassen Tuch wieder und legte ihr es auf die Stirn.

>> Ok, wenn du magst bleibe ich aber bei dir! << aber Megera wusste das Lucy in den letzten Tagen nicht wirklich was gegessen hatte, also lehnte sie erst mal ab.

>> Du musst erst mal was essen, Gabrielle wird dir bestimmt was machen. << Lucy wollte was sagen aber Megera unterbrach sie.

>> Nein Lucy, das ist ein Befehl. Du gehst erst was Essen, und dann kannst du dich zu mir legen. Gabrielle sorge dafür das sie was isst! << kam es nur von ihr.

>> ja das werde ich! << Gabrielle lächelte Megera sanft an, aber winkte Lucy gleich mit nach draußen in den Wohn Raum. Lucy setzte sich an den Tisch und Gabrielle ging zum Schrank, öffnete ihn und holte das Brot mit dem Krusten käse raus, ging dann zum Tisch zurück. Lucy starte den Tisch eine ganze Weile an, wurde aus der Trance gerissen als Gabrielle neben ihr auf einem Stuhl Platz nahm. Sie riss ein Stück von dem Brot und etwas Käse und reichte es Lucy rüber, Lucy nahm es entgegen und biss ein wenig vom Brot ab.
>> Lucy, so kann das nicht weiter gehen! Wir beide müssen jetzt stark sein und wieder das tun was wir sonst auch immer getan haben, wir sind schon richtig vom Weg abgekommen. << und biss in ihr Käse rein.

>> Ich weiß Gabrielle, und das werden wir auch tun, besonders ich! Du bist momentan die ein zigste die hier alles noch im Griff hat. Ich werde jetzt mal nach Argo sehen. << und versuchte wieder zu flüchten, den das war schon immer Lucy’s Art gewesen, wenn was ihr Peinlich war oder sie was bedrückte ging sie Zu ihrem Pferd um dort nach zu denken. Doch Gabrielle durchschaute das, das Lucy Wieder flüchten wollte.

>> Für Argo habe ich schon gesorgt. Lucy, du bist auch nur ein Mensch, wie jeder andere. Und Du Wolltest nicht das Megera leidet, deswegen hast du nachgegeben. Weil deine Liebe zu ihr Größer ist als alles auf dieser Welt. Du darfst dir jetzt keine Vorwürfe machen. Sie wird es schaffen. << und Versuchte Lucy Mut zu machen.

>> Megera wird jetzt erst einmal schlafen, dann wird ihr Körper sich in einen Ruhezustand legen. Genau wie bei mir damals mit dem giftigen Pfeil. << schaute sie zu Gabrielle rüber.

>> Ja, ich weiß das noch, und ich habe gedacht du seist… Tod. << und schaute Lucy mit großen Augen an.

>> Gabrielle, wenn sie das nicht macht, wird sie es nicht schaffen, und das weiß sie. Sie will ein neues Leben beginnen, mit mir und unserem Kind. << lächelte Lucy zu Gabrielle.

>> woher… << fing sie an doch Lucy unterbrach sie.

>> Sie hat mir eben gesagt, dass sie unser Kind in ihrem Körper trägt und sie langsam Gefühle für unser Kind entwickelt, es hat sich sogar schon bewegt. << grinste Lucy voller Freude.

>> Das ist doch schön Lucy, ich freue mich für euch! << gab Sie mit Freude wieder.

>> Ich werde jetzt zu Megera gehen, warte nicht auf mich, ich werde dort bleiben. << Gabrielle nickte nur und Lucy ging zu Megera rein. Sie schaute zu ihr rüber, doch Megera schlief schon. Dann ging sie zum Fenster, ihr ist es gar nicht aufgefallen das es mittlerweile schon dunkel war. Sie schaute hoch zu den Sternen die heute sehr hell leuchteten. Es war für sie immer ein schöner Anblick. Und es entspannte sie ein wenig. Es war ein recht warmer Abend und Lucy merkte das die Nacht genauso warm sein sollte. Sie ging zu Megera rüber ans Bett, überlegte kurz ob sie sich neben sie legen sollte, doch sie ging vor zum Tisch und nahm sich den Stuhl, ging dann zurück zu Megera und setzte sich auf den Stuhl neben ihrem Bett. Dort schaute sie Megera an. Und hoffte dass es gut gehen wird. Sie wusste das Megera jetzt ihren Körper ruhen lassen hatte. Denn sie bemerkte an ihren Bauch nur noch ganz sanfte Atemzüge. Doch Lucy dachte auch an das ungeborene Kind. durch die ruhe Phase von Megera wird der Sauerstoff weniger. Und jetzt fing ihr Hertz wieder an zu rasen an. Sie hoffte das Megera schnell wieder aus dem Schlaf erwachen würde.

>> Bitte, lass es nicht so lange andauern, und unser Kind es nicht zu Schaden kommen lassen! << flüsterte Lucy leise. Aber nach einer Weile, die sie verbracht hatte Megera anzuschauen, schlief sie endlich ein. Ihr Schlaf war sehr unruhig. Die Nacht verging schnell. Lucy öffnete langsam ihre Augen.  Aber dann saß sie ruckartig gerade auf dem Stuhl.

>> Morgen meine Süße, wie hast du geschlafen << lächelte Megera freudig sie an. Lucy stand auf und ging zum Bett rüber und setzte sich neben sie.

>> Naja, aber wie geht es dir? << fragte Lucy mit Neugier.

>> Mir geht es bestens, ich musste meinen Körper in den Tiefschlaf versetzten, weil ich keine andere Möglichkeit hatte, gegen die wunden und die schmerzen an kämpfen zu können. << aber war sich nicht sicher ob Lucy es zugelassen hätte, wenn sie es ihr vorher gesagt hätte.

>> Ich weiß, Ich musste es selbst schon mal machen. Aber jetzt bist du wieder über den Berg, aber du musst dich noch was schonen. Ich werde zuerst nach unserem Kind sehen. Und nach den Verletzungen. << und tastete nach dem Kind. Es schien alles in Ordnung zu sein, doch dann! Bewegte es sich.

>> Es hat sich bewegt. << brachte Lucy freuend raus.

>> ja, ich bin froh das nichts passiert ist. << Lucy schüttelte leicht den Kopf und schaute nach den Wunden. Die sehr gut verheilen. Megera war so glücklich, das sie Lucy an sich heran zog und ihr einen leidenschaftlichen Kuss gab. Nach einer ganzen weile trennten sich die beiden von dem Kuss, weil Gabrielle im Zimmer stand.

>> Ich sehe dir geht es wieder besser!  << lächelte sie.

>> ja, der Schlaf hat mir geholfen! << Megera setzte sich auf und wollte gerade aufstehen.

>> Aber heute keine Übungen oder arbeiten, denn dafür bist du noch zu schwach. << Gabrielle schaute Megera tief in die Augen, und wusste das es Megera schwer fallen wird ruhig zu bleiben.

>> Ja, Ich möchte heute mit dir und Gabrielle zum See gehen, Und wieder mal ein Picknick machen. << Lucy schaute zu Gabrielle rüber. Doch sie nickte nur und lächelte.

>> Ich mache alles was du möchtest. Und wenn dich das Glücklich macht, dann macht es mich auch Glücklich. << und musste ihr Verlangen nach ihrer geliebten unterdrücken. Lucy merkte das.

>> Gabrielle, wie schaut es mit dem essen aus? << lächelte sie und Gabrielle wusste das Lucy und Megera jetzt alleine sein sollten. Also ging sie in die Koch ecke und Packte den Korb ein.

>> Lucy, warum machen wir das nicht mit dem Packen? << verwirrt schaute Megera in die eiskalten blauen Augen.

>> Hey, meinst du wirklich das du dich vor mir verstellen kannst? Ich merke doch dein Verlangen!
<< und spürte wie ihres auch größer wurde.

>> Lucy, wenn du noch nicht bereit dafür bist, werde ich warten. << und erinnerte sich an das was Lucy ihr dem Letzt gesagt hatte.

>>Aber wenn du es so sehr willst und es auch kannst, dann will ich es auch. Gabrielle hat Recht, vielleicht ist es das richtige es aus zu probieren um die Vergangenheit zu beenden. << schmunzelt beugte sie sich über Megera und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss der darauf in einem etwas wilderen Kuss überging. Megera ließ sich darauf ein und gewährte Lucy’s Zunge Einlass. Nach einer Weile löste sich Lucy von Megera.

>> Komm lass uns raus gehen! << gab Lucy voller Lust von sich.

>> Und was ist mit Gabrielle? << Fragte sie leise.

>> Sie wird wissen das wir alleine sein wollen. Das Picknick können wir auch noch morgen machen. << sagte sie lächelnd zu ihrer geliebten. Megera stand auf, Lucy betrachtete sie, Megera trug ein weißes Tuch und war nur am Oberkörper bedeckt. Lucy’s Blut wurde warm bei diesem Anblick. Und nahm Megera an die Hand um sie zum Wasser zu begleiten.



                                                         9.

Am Wasser angekommen legten sie erst einmal das Fell auf die Wiese, dann gingen beide zum Wasser. Lucy stieg  in das warme und nach Seife riechende Bad. Sie setzte sich auf den kleinen Felsen, der unter der Wasseroberfläche war. Megera folgte ihr und setzte sich auf Lucy’s Schoß. Aber Lucy konnte diese süße Last nicht so leiden lassen. Sie änderte ihre Position indem sie ihre Schenkel auseinander gleiten ließ, so dass die Kriegerin zwischen ihren Beinen Platz nehmen konnte. Das war ihr sowieso viel bequemer. So konnte sie Megera´s Rücken waschen. Aber diesmal massierte die Kriegerprinzessin der Kriegerin den Rücken. Diese war sehr erregt darüber und ihr Körper bewegte sich etwas, aber nur ganz leicht. Lucy nahm die Bewegung wahr.

>> Soll ich weiter machen oder soll ich...<< Sie wurde unterbrochen.

>> Megera? < < Oh ihr Götter, bitte lasst sie nicht aufhören!' dachte sich Lucy. Megera´s Hände wanderten über Lucy’s Beine. Dabei wendete sie ein wenig Druck an, um sie gleichmäßig zu massieren. Als ihre Hände an den Oberschenkeln hinauf glitten, hob sich Lucy’s Körper. Lucy massierte Megera weiter. Sie fühlte sich sicher ... geborgen. Megera drückte sich weiter an Lucy. Dann streckte sie ihre athletischen Beine aus. Lucy bekam ein Gefühl von Wärme ... Sicherheit. Für Megera und Lucy sollte dieses Ereignis nie enden. Beide waren sich ihrer Sache bewusst. Nur wusste Lucy nicht genau, wie sie Megera glücklich stellen sollte.  Megera drehte das Spiel um. Sie nahm Lucy hoch und nahm sie zwischen ihre athletischen Beine. Lucy genoss das Spiel der puren Lust.  Beide hatten sich gegenseitig geschrubbt bis zum geht nicht mehr. Nun waren sie beide vollkommen sauber.

>>  Megera? << Lucy schaute sie traurig an. Sie wusste nicht, wie sie Megera ihre Gefühle offenbaren konnte. Diese große und mächtige Lucy saß da wie ein kleines Kind, was sich nichts sagen traute. Das war für Lucy die Hölle.

>> Lucy... was ist? Stimmt was nicht mit dir? << Megera war überrascht ihre Frau so zu sehen.

>>  Megera... ich... ich muss... du weißt...! <<Stotterte Lucy, es wäre nicht das erste Mal, aber das erste Mal nach Megera´s letzten Begegnung mit Medecales.

>> Psst!!!<< Megera nahm Lucy’s Hand, die schon ganz weich war von diesem langen Bad. Langsam... ganz langsam näherten sich Megera´s Lippen den von Lucy. Bis sie sich dann zu einen langen leidenschaftlichen Kuss trafen. Lucy’s Gedanken wurden erfasst. Und doch fühlte sie sich nicht sicher. Als sich beide voneinander lösten, sog jeder der beiden erst einmal nach Luft.

>> Lucy... was wolltest du sagen!? << fragte sie schließlich nach.

>> Ich...! <<  Lucy konnte nicht anders. Sie stand auf und löste sich aus Megera´s Umarmung. Dann rannte sie weinend von der Badestelle weg und schnappte sich ihr dünnes Lederkleid, welches sie immer bei sich hatte, wenn sie und Megera alleine waren. Megera verstand gar nichts mehr. Ihre Gefühle wurden hin und her gerissen. Was hab ich falsch gemacht? Lucy...ich liebe dich doch! Die Bardin stieg ebenfalls aus dem Wasser, nahm ihr Handtuch und setzte sich schluchzend an das Lagerfeuer. Lucy saß einige Meter entfernt auf einen großen Stein. 'Ich bin so ein Idiot! Warum... warum kann ich Megera nicht mehr in die Augen sehen? Sie schlug mit ihrer Faust auf den Stein und begann erneut zu weinen.  Es wurde kalt und Megera bekam Gänsehaut. Sie zog sich ihre Kleidung wieder an und legte ihre Decke um sich Rum damit es ihr wieder warm wird. 'Mir ist so kalt. Wo ist Lucy? Hoffentlich hat sie sich nichts angetan!' Megera hatte große Mühe, das Feuer anzulassen, denn der Wind brachte es fast zum Erlöschen. Dann geschah etwas Ungewöhnliches. Es knisterte und raschelte. Megera bekam Angst 'Lucy, verdammt wo bist du?  Das Rascheln wurde lauter.

>> Lucy, wo bist du? Ich brauche deine Hilfe! << Aber Megera konnte nur den Wind vernehmen. Von ihrer Kriegerprinzessin war nichts zu sehen. 'Hab ich Lucy jetzt für immer verloren? Dann will ich nicht mehr leben!' In dem Moment, als das Rascheln noch stärker wurde, nahm Megera ihren Dolch. Sie holte mit ihrer Hand aus und schob ihn mit Schwung in die Richtung ihres zarten Bauches. 'Lucy ich liebe dich. Aber ohne dich kann ich nicht leben. Bitte verzeih mir, was ich jetzt tue!' Megera wollte sich gerade mit dem Dolch erstechen.

>> Nein...! <<  Schrie eine Stimme hinter ihr. Lucy machte einen Salto und stand plötzlich vor Megera und zog ihr den Dolch aus ihrer Hand.

>> ...Lucy? << In Lucy’s Augen zeichneten sich Tränen ab. Sie konnte nichts weiter sagen und küsste Megera stürmisch. Megera wollte sich nicht wehren, also ließ sie es einfach geschehen.  Dann trennten sie sich.

>> Megera es tut mir so leid! Bitte verzeih mir. Ich liebe dich über alles! <<, sagte Lucy mit ängstlicher Stimme.

>> Lucy, ich liebe dich auch, mehr als alles andere auf dieser Welt. Ich will dich nicht verlieren. Denn ohne dich kann ich nicht existieren. Lucy ?! << Lucy schaute verdutzt:

>> wenn mir was zustoßen sollte, musst du mir eins versprechen! Ich will dass du dein Leben weiter lebst. Denn wir werden immer zusammen sein auch im Tod Megera. << Beide küssten sich erneut. Lucy’s Zunge öffnete Megera´s Lippen. Ihre Zungen trafen sich zu einem leidenschaftlichen Spiel. Beide zogen sich in stürmischer Art aus. Megera hatte Probleme Lucy’s Träger vom Kleid zu entfernen. Ihre Zuneigung zu einander nutzten beide aus. An diesem Tag liebten beide sich, so sehr. Endlich das Verlangen zu stillen, was noch nicht gestillt werden konnte. Doch nun soll es so sein. Nach einer Ewigkeit als es kühl wurde, und ihr verlangen aneinander gestillt war, legten sich beide auf die Felldecke.

>> Lucy...ich liebe dich über alles! << Die Kriegerin stützte sich ab und wanderte mit ihrer Zunge an Megera hoch, bis sie sich zu einem leidenschaftlichen Zungenkuss trafen.  

>> Megera, ich liebe dich. Ich will dich nicht verlieren! << Voller Liebe und Leidenschaft schaute sie ihre liebste an

>> Lucy, ich könnte dich auch nie verlassen. Du bist meine Familie. Wir bleiben für immer zusammen. Für die Ewigkeit. << Lucy nahm die Decke und deckte sie beide zu.  Die Nacht war kühl.  Zu Kühl.  Die Sterne funkelten über unsere beiden Frauen.  Grillen zirpten und Megera kuschelte sich, weil es so kalt war an Lucy ran.  

>> Lucy! << kam es fast flüsternd aus Megera raus.  

>> Ja? << gab sie wieder. >> Mir ist kalt! << Lucy musste lachen.

>> Komm her, ich wärme dich auf. << Lucy nahm Megera unter der Decke in die Arme und streichelte ihr Gesicht.

>> Megera! << Sie bekam keine Antwort.

>> Megera...! <<, sie sah zu ihrer geliebten und bemerkte, dass diese in ihren Armen eingeschlafen war.  Lucy lachte aufreizend.

>> Lucy... hast du was gesagt? << murmelte sie im Halbschlaf vor sich hin.

>> Nein, schlaf weiter süße. <<  Es dauerte nicht lange und Lucy schlief auch ein. Ein dicker Nebelschleier legte sich über unseren beiden Frauen. Die Nacht war kurz, und der Morgen kam. Lucy und Megera packten ihre Sachen und gingen zu Gabrielle zurück. Doch als sie ins Haus rein kamen blieben beide erschrocken stehen. Solan ist zurückgekehrt.

>> Solan << ging Lucy auf ihn begeistert zu und umarmt ihn. Doch Solan war nicht wirklich begeistert.

>> Solan, was ist los? << fragte Lucy verwirrt.

>> Mutter, ich werde nicht hier bleiben. Ich werde heute wieder gehen! << versuchte Solan ruhig das Lucy zu sagen.

>> Ich habe schon versucht mit ihm zu reden aber… << Gabrielle brach dann den Satz ab.

>> Ich gehöre nicht mehr hier her. Du und Megera, ihr bekommt ein Kind und da bin ich nur im weg. << sagte Solan bedrückt.

>> Solan, du wirst niemals im weg sein. Ich würde mir wünschen das du hier bleiben würdest, und deine Mutter auch.
>> schaute Megera Solan hoffend an. Megera weiß das es Lucy sehr wehtun würde wenn Solan gehen würden

>> Solan, bitte bleib! Wenigstens ein paar Tage, und dann kannst du immer noch deine Entscheidung treffen. << Solan schaute Lucy an und seufzte.

>> Solan, du wirst niemals überflüssig für uns sein. Wir lieben dich und ich hoffe dass du das weißt. Megera und ich werden ein Kind bekommen, aber es soll dich nicht ersetzen. << Versuchte Lucy ihm das zu erklären.

>> Ich weiß was geschehen ist Megera, ich weiß auch das ihr euch sehr liebt. Bitte ihr müsst mich auch verstehen. Ich will mein eigenes Leben führen. Und es ist jetzt an der Zeit es zu tun, wo ihr zwei ein Kind bekommt. << Solan dreht sich um und setzt sich an den Tisch. Lucy setzte sich neben ihm, lächelte ihn an und hielt seine Hand fest.

>> Versprich mir das du uns besuchen kommst, wir werden dich immer willkommen heißen, versprich mir das wir uns wieder sehen! << Sagte Lucy, und wusste das Solan gleich schon gehen würde.

>> Mutter, ich werde so oft es geht zu euch kommen. Ihr könnt mich ja dann auch mal besuchen kommen. << Lächelte Solan und stand auf, ging zu seinen Sachen. Megera wurde damit nicht fertig und ging raus.

>> Megera, wo willst du hin? << Rief Lucy ihr verwirrt nach. Sie wollte ihr gerade folgen doch Gabrielle hielt sie davon ab.

>> Lucy, las nur ich folge ihr. Solan, bis bald. << Und umarmte ihn. Dann ging sie raus um Megera zu finden. Megera saß an einem Fluss auf einem kleinen Felsen. Gabrielle sah die Wut in Megera´s Augen. Sie ging leise zu ihr, setzte sich zu ihr.

>> was ist los? Warum bist du einfach gegangen? << Versuchte Gabrielle sie ruhig zu fragen.

>> Ich kann das nicht! << sprudelte es aus ihr heraus.

>> Was meinst du damit? Ich verstehe das nicht! << schaute Gabrielle sie fragend an.

>> Ich Liebe Lucy, ohne sie würde ich nicht weiter leben können, aber ich kann das alles nicht mehr. Ich bekomme ein Kind wo ich doch immer weiß und erinnert werde was passiert ist. Auch wenn das Baby von Lucy ist. Ich weiß nicht ob ich es lieben kann wie Lucy es tut. Und Solan geht wegen mir und dem Kind. Ihr Sohn will nicht bei uns bleiben. Lucy’s Hertz ist gebrochen, was kann ich da noch ändern. Medecales lebt wahrscheinlich noch und sucht nach mir. Gabrielle, bitte! Ich muss eine Weile alleine sein. Gib Lucy diese Schriftrolle. << Flehend schaute Megera zu Gabrielle.

>> Aber euer Kind wird bald kommen, und kannst es nicht alleine schaffen. Lucy wird dich suchen. Sie wird keine Sekunde ruhe geben ehe sie dich nicht gefunden hat. << Versuchte Gabrielle sie von ihren Gedanken ab zu halten, sie wusste was Megera vor hat und das war ganz und gar nicht gut. Denn der Hass wurde in Megera immer größer.

>> tu es einfach, ok! Ich muss über mich und Lucy nachdenken. Gib ihr den Brief. << sie stieg aufs Pferd und verschwand. Gabrielle  wollte sie noch aufhalten, doch sie konnte nicht. Sie konnte Megera verstehen, und deswegen ging sie zu Lucy und gab ihr die Schriftrolle.

>> Gabrielle! Wo ist Megera? << fragte sie.

>> Ist Solan schon weg? << und schaute Lucy hoffend an, das Solan doch noch da sei.

>> Nein, er ist eben fort geritten. Aber was fragst du das jetzt, wo ist Megera? << wurde Lucy etwas wütend.

>> hier, sie hat mir diese Schriftrolle gegeben, das du sie liest. << Und gab Lucy das Pergament.
>> Du hast sie gehen lassen? << riss Lucy ihr das Pergament aus der Hand. Sie öffnete die Schriftrolle

Lucy

Ich weiß das du jetzt Gabrielle verantwortlich machst das sie mich hat gehen lassen…...

Lucy’s Augen zeichneten entsetzen und Verwirrung ab.

Aber es ist meine Entscheidung gewesen. Ich kann es nicht verantworten das Solan wegen mir weg ist, er ist dein Sohn. Medecales lebt wahrscheinlich noch, ich weiß es, ich kann es auch nicht erklären. Ich ´kann es auch nicht Akzeptieren das ich ein Kind bekomme. Ich werde immer vor Augen haben was passiert ist. Also muss ich jetzt all dem endlich ein Ende setzten.
Ich liebe dich über alles, selbst mehr als mein eigenes Leben. Ich hoffe dass du das weißt. Aber es muss jetzt so sein, bitte lass mich das selber beenden.
Ich liebe dich meine Süße.
Deine Megera

Lucy fiel auf einen Baumstamm zurück und konnte es nicht fassen.

>> Lucy, bitte hör mir jetzt zu. Sie will dich in jeder Hinsicht nicht verletzen. Ich verstehe sie. Ich würde auch so handeln. << versuchte sie Lucy es begreiflich zu machen.

>> Ich werde sie suchen und finden. Sie bekommt bald unser Baby, das wäre Selbstmord jetzt denjenigen zu finden und zu töten der sie sucht. Ich glaube eher dass es eine Falle ist, denn er kann nicht mehr leben. Nein, ich liebe sie  und werde ihr bei Seite stehen, egal wie schlimm es wird. Mit Solan werde ich ihr auch erklären. Ich will sie bei mir haben. << Packte wehrend dessen ihre Satteltasche.

>> Lucy, was hast du vor? Sie wird alles versuchen um es alleine durch zu ziehen, und wenn du sie aufhalten willst wird sie nicht gerade erfreut sein. << Stellte Gabrielle sich vor sie.

>> Gabrielle, damit werde ich voll kommen rechnen. << lächelte Lucy verlegen und ging  zu Argo, legte den Sattel auf sie, und stieg auf.

>> Warte, ich werde mit dir kommen. << rief Gabrielle und schwang sich auf ihr Pferd, und ritten los. Es wurde Dunkel, doch sie hatten Megera gefunden. Hielten aber einige Meter Abstand so dass ihr Lager etwas von Megera´s entfernt war. Lucy wollte sie jetzt nicht wütend machen.

>> Lucy, las uns zu ihr gehen. << flüsterte Gabrielle so das Megera nicht mitbekam das sie in der Nähe waren.

>> Nein, wir warten hier. Wenn wir jetzt gehen, wird sie ... du weißt schon. Ich werde es gleich mal versuchen. << schaute Lucy in die Ferne zu Megera.

>> Gut, aber sei vorsichtig. << schaute Gabrielle sie an.

>> Ja, sie braucht mich und muss einige Schicksalsschläge einstecken. Ich liebe sie. Sie zweifelt daran dass ich sie liebe. Das verstehe ich auch, ich habe es ihr auch nicht leicht gemacht, und ich hoffe dass sie es auch bald spürt dass ich sie für immer lieben werde. << Und um Lucy’s Hertz wurde es warm. Doch Gabrielle verwirrte das Ganze.

>> Medecales lebt noch? << fragte sie Lucy vorsichtig.

>> Ich muss es herausfinden, da stimmt etwas nicht, Megera hat schon immer richtig gelegen was ihre Gefühle angeht. Aber er kann nicht mehr leben, nach dem Stoß in sein Hertz. << sprach sie es leise und traurig aus.

>> Aber wenn es so ist das er noch lebt, muss ein Gott dahinter stecken! << schaute Gabrielle sie ängstlich an.
>> Ares! Ich muss mit ihr reden. Ich werde es jetzt versuchen. Warte hier. Ich werde gleich wieder her kommen. Sie ging leise zu Megera rüber: Megera hörte es rascheln, schnappte ihr Schwert und sprang auf.

>> Lucy, was machst du hier? << fragte sie erschrocken nach.

>> Hey, bitte leg dein Schwert nieder. << befahl sie es Megera, und sie legte es nieder. Lucy umarmte sie, setzten sich dann ans Feuer.

>> Ich habe dir in meiner Nachricht gesagt das ich das alleine beenden will. Es ist meine Sache. << schaute Megera tief in das Feuer und stocherte darin Rum.

>> Hey, schau mich an, ich kann dich nicht gehen lassen. Nicht einmal du hältst mich davon ab. Ich sterbe lieber für dich und für dieses höhere wohl. Aber ich kann es nicht ertragen das du dich in Gefahr bringst. << Sie weiß das ihre Geliebte es sehr schwer fällt ihre Gefühle kund zu geben. Doch Lucy versuchte das Megera ihr tief in die Augen schaut so dass sie sehen kann was Megera wirklich fühlt.

>> Lucy ich weiß das du mir überall hin folgen würdest, auch töten wenn es sein muss, aber deine Liebe zu mir macht dich blind vom wesentlichem, und macht verwundbar. << schaute sie Lucy tief in die Augen. Sie Versuchte ihre Tränen zu unterdrücken, doch Lucy bemerkte es schon längst, hielt sich aber noch zurück.

>> Sag so was nicht, ich werde immer einen klaren verstand haben und das weißt du. Aber woher weißt du das Medecales noch lebt? Ich…habe… gesehen.. wie du ihn getötet hast. << stotterte Lucy ein wenig.

>> oh ja, du hast Angst vor mir, vor dem was ich wieder werden kann wenn ich wütend werde. << wurde sie langsam wütend.

>> Süße ich habe keine Angst vor dir, ich habe Angst das ich dich und  unser Kind durch die Schlacht verlieren kann. Wenn er noch lebt. << geschockt schaute sie Megera an.

>> Ares erschien mir vor ein paar Tagen und sagte mir, dass jemand mein ende sehen will, außer wenn ich Ares Arme anführen würde, würde er mir helfen ihn zu beseitigen. Schau mich nicht so an, ich habe nein gesagt. Ich will aber wissen wer meinen Tod will. Wann hat das nur ein Ende! << ging es Megera durch den Kopf. Sie schaute ins Feuer und grübelte weiter nach.

>> Hey, << sagte Lucy und drehte Megera´s Kopf  ihn in ihrer Richtung.

>> Ich möchte dich was fragen, denn das hätte ich schon längst tun sollen, << schaute sie tief in ihre Augen um Antworten zu suchen.

>> Liebst du mich wirklich? << und verlor eine Träne. Megera war sprachlos, sie hätte nie gedacht
das Lucy sie das fragen würde. Aber dann antwortete sie doch.  

>> Lucy, was soll das? Ich liebe dich mehr als mein eigenes Leben! << schaute sie  Lucy an. Lucy war erleichtert nun zu wissen, das Megera sie wirklich liebt. Doch das ihre Dunkle Seele es noch verborgen hält. Das machte Lucy sorgen.

>> Bitte lass nicht zu das deine dunkle Seite deine Liebe zu mir zerstört. Dein Hass auf ihn und dem was geschehen ist, lässt dem dunklem in dir wieder erscheinen und die Macht über dich ergreifen. Ich will mit dir für immer zusammen sein, und das werden wir zusammen schaffen! << schaute sie Megera an.

>> Ich weiß wovon du sprichst, nur es ist zu schwer das dunkle zu verbannen. Ich finde keine Ruhe eher ich keinen Frieden vor ihm habe. << sagte sie voller leid.

>> Bitte Megera, bitte komm erst mit uns. Ich möchte dass  du unser Baby erst mal zur Welt bringst. Wir werden erst mal zu den Amazonen gehen, denn da sind wir erst mal sicher. << Schaute sie Megera hoffend an.

>> Ich muss aber …<< wurde Megera unterbrochen.

>> Wenn, dann wird er zu uns kommen. Aber ich möchte dass du mit uns kommst, und wir  zusammen sind. << Beantwortete Lucy die Frage. Ja, gut dann las uns gehen. << Megera packt ihre Sachen und gingen zum Lager wo Gabrielle schon auf sie wartete.

>> Hey, alles in Ordnung? << Lucy und Megera packten dort restlichen Sachen zusammen.

>> Ja, wir werden gehen. << schaute Lucy sie an und sah ein kleines strahlen in ihren Augen.

>> Also gehen wir zu den Amazonen, dort können wir uns vorbereiten. << hielt Gabrielle Lucy’s Hand fest. Lucy schaute Megera an die darauf nur nickte.

>> Mach das Gabrielle. Ich möchte dort sein  bevor unser Kind auf die Welt kommt. << lächelte Lucy glücklich bei diesen Gedanken. Gabrielle nickte darauf und die drei Frauen machten sich auf dem Heimweg.
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