Qausl der Vergangenheit 1-2

von Megera
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
19.05.2017
19.05.2017
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1.

Lucy ließ sich in ihrer Lieblings bar, im Dorf  "Amphipolis" dem
The Horse, auf  einen Stuhl sinken. Mann! dachte sie, nahm einen großen Schluck
Von ihrem Bier und sah sich in dem schicken Lokal um, dessen besondere Attraktionen
Seine etwas schäbige Atmosphäre war. Ich war seit Ewigkeiten nicht mehr hier! Eigentlich seit ihrem letzten Besuch ihrer  Mutter, obwohl sie als Kriegerin praktisch zur Einrichtung des The Horse gehört hatte. Mit ihrem Schwert bewaffnet und mit regelmäßiger Bierzufuhr versorgt, hatte sie ihr Lager immer an diesen Tisch am Fenster aufgeschlagen. In ihren gelegentlichen Pausen hatte sie das depressive Gerede des Wirtes gelauscht, der in einer Ecke auf seinem Stuhl die Gläser sauber machte, oder seine neusten, wirklich schlechten Kunstwerke betrachtete, die zum Verkauf standen. Wenn sie keine zeit hatte um Private Sachen zu erledigen, ging sie den Unschuldigen das Leben retten. Wenn das erfolgreich abgeschlossen war, hatte sie dann wieder ganz konzentriert ihrer Arbeit nachgehen können. Wenn man bedenkt, überlegte sich Lucy, dass ich die Freunde hier, dieser Bar zu verdanken habe! Sie verdrehte sich die Augen, als sie sich daran erinnerte, was für ein Kampf es jedes Mal war wenn sie hier zuhause bei ihren Eltern war. Eigentlich merkwürdig, wenn sie Gabrielle und ihre enge Freundin Megera und ihr Sohn  Solan so betrachtet. Ihre beste Freundin Gabrielle war immer eine schüchterne, und ängstliche Person. Nun war aus ihr eine mutige und starke Kriegerin geworden. Auch ihr enge Freundin Megera und ihr Sohn Solan haben nach einer langen Zeit viel gelernt. Aber sie versuchen es besser zu machen als ich, für die unschuldigen Menschen da zu sein. Doch manchmal geht es nicht so wie sie es sich vorstellen, ich versuche es ihnen begreiflich zu machen, aber sie wollen ihren sturen Kopf durchsetzen. Es ist schwer Solan und Megera das bei zu bringen, auch wenn Lucy nicht viel älter ist als Megera. Lucys Ding war Schwäche und Trauer zeigen, jedoch zeigte sie es nie nach außen. Damals als sie noch jung war verließ sie ihr Elternhaus, und zog in den Norden. Auch wenn sie an ihrer Heimat dachte, blieb sie im Norden, Wegen dem Rheingold. Das Rheingold der Rheinjungfrauen versprach Unsterblichkeit. Sie holte sich das Gold, schmolz das Gold zu einem Ring. Doch Odin bekam her raus das Lucy das Rheingold hat und schickte die Walküren um das Gold zu holden. Doch Lucy besiegte alle Walküre, außer Einer, Brunhilda. Sie kämpften bis nach einer ganzen weile Brunhilda Sich den Ring an sich nahm und verwandelte Brunhilda in ein Monster. Doch schließlich nach 35 Jahren setzte Lucy sich auf den Hosenboden, um sich zu verändern. Sie lernte Leben, Liebe, Frieden zu schätzen, und es dann auch geschafft hat. Und da bin ich, wieder im Dienst der Kämpfe! dachte Lucy, nahm ein weiterer Schluck ihrem schönen kalten Bier und blickt auf die Theke. Nach einer ersten  Sichtung des Materials seufzte sie.

>>Mal sehen! << murmelte sie, nahm ihr Wetzstein und schliff ihr Schwert langsam und gleichmäßig. Sie dachte an die vielen Schlachten die Sie, Gabrielle und Megera schon durch gemacht hatten. Doch dann wurde sie aus ihrer Trance gerissen als der Wirt etwas zu einem seiner Gäste flüsterte, die genau hinter Ihr saßen

>> Medecales ist wieder da. Ich würde an deiner stelle dein Hab und Gut packen und von hier verschwinden. << Und verschwand hinter seine Theke. Lucy schaute schmunzelt auf ihr Schwert, drehte es nach links und rechts und strich mit dem Finger über die Klinge.

>> ja, es ist jetzt fertig. Jetzt kann es ruhig weiter gehen.<< legt es dann auf ihren Tisch nieder. Doch dann fiel ihr ihren Geburtstag wieder ein und die gute Laune verschwand. Bloß keine Feier. Am besten wäre es wenn Gabrielle und Megera den Geburtstag von mir vergessen haben. Aber das würde niemals Passieren. Sie dachte nach. Plötzlich hörte sie einen Mann an dem gegenüberliegenden Tisch reden und es fiel ein Namen, wo Lucy direkt Lauschen musste

>> Medecales, hmmm << Von diesem Mann hatte sie nie was gehört! Sie war sich noch nicht mal sicher ob es ihr gelingen würde, die Geburtstagsfeier zu umgehen. Falls sie es schafft, könnte sie wieder was Nützliches tun und den Menschen hier helfen, und es würde keine Geburtstagsfeier geben! Der Tag würde dann zur absoluten Katastrophe. Dachte Lucy lächelnd, richtete sich auf und schaute aus dem Fenster. Es fiel ihr schwer, sich den Geburtstag, der in einen Monat sein würde, als den schönsten Tag ihres Lebens vorzustellen. Das lag gewiss nicht an ihrem Alter. Ihre Arbeit vergöttert sie über alle Maßen. Und sie hatte sogar ihre Phobie überwunden, dass sie sesshaft würde, in einer nach Vanille duftende emsige Hausfrau verwandelt. Aber das ganze Drumherum mit dem Geburtstag mit einer Feier? Lucy konnte sich nicht so recht mit dieser Vorstellung anfreunden. Vermutlich, weil ich in einer eher Unkonventionelle Familie aufgewachsen bin, dachte Sie, und ein leichtes Lächeln um spielte ihre Lippen. Schließlich sind wir Kriegerinnen! Lucy erinnert sich noch gut an jenen schicksalhaften Tag an dem sie herausgefunden hatte,  dass sie eine Kriegerin war. Es hatte sich auf ihrem Elternhof zugetragen, dem viktorianischen Herrenhaus, in dem Lucy aufgewachsen war: Beim spielen hatte Lucy ihre Kräfte entdeckt, die sie später gegen Räuber, Diebe, Und Sklavenhändler anwandte. Sie musste damals mit ansehen, wie ihr Vater bei dem Kampf das Dorf zu verteidigen, zu Tode kam. Und ab da an schwor sie Rache, und tötete unschuldige, zog von einer Schlacht in die andere.

>> So was sollte keinem geschehen. <<, sinnierte Lucy. Von jenem Tag an war sie von Kriegen und Schlachten heimgesucht worden. Diese Gabe, Götter töten zu können, brachte es mit sich, dass sie auch den unschuldigen helfen konnte, war da noch keine Rede. Sie lernte eines Tages Gabrielle kennen. Dann bekam Lucy von Ares, der Sohn von Zeus, ein Kind, ob wohl Zeus, Ares die Aufgabe übertragen hatte, Lucy zu beschützen. Liebesgeschichten zwischen Kriegerin und Gott wurde von Zeus missbilligt, aber Lucy liebte ihn nicht. Es war ein Moment den sie einfach schwach werden ließ. Und dann ist es Passiert. Als  Ares sich jedoch in sie verliebte, hatte er dem Olymp Adieu gesagt und dafür sogar Leib und Leben aufs spiel gesetzt. Mittlerweile hat er seine magischen Fähigkeiten aufgegeben und sich ganz für eine menschliche Existenz entschieden. Doch noch vor nicht allzu langer Zeit war es zur  Katastrophe gekommen. Der Rat des Bösen hatte eine Mörder auf die Familie von Lucy angesetzt und nach Jahre langer Misserfolgen schließlich einen Treffer gelandet. Ihre Mutter wurde getötet, und damit auch die Familie zerstört. Aber nur vorübergehend. Denn da war Gabrielle auf der Bildfläche erschienen, eine weitere junge Frau hervorgegangen aus dem Nachbardorf. Lucy wusste nichts von Gabrielle, bis sie sich begegneten als Gabrielle in Schwierigkeiten war. Lucy half ihr, da sie wirklich in Kampf keine Ahnung hatte. Gabrielle wollte sich Lucy anschließen, doch Lucy wollte es nicht, da sie selbst gerade versucht das Böse in sich zu vernichten und mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Aber Gabrielle folgte ihr heimlich, doch Lucy bekam es und gab nach. Ab da an gingen sie zusammen den weg. doch da waren noch ihre  Freundin Megera die ich in meiner Kindheit schon öfters gesehen hatte, wenn ich mit meinen Eltern auf den Markt gewesen bin. Eines Tages bevor ich mich meinem Elternhaus entfernte, und ich wie immer mit ihnen auf dem Markt war, tauchte sie nicht mehr auf. Wochen vergingen bis ich meine Sachen Packte und ging. Doch die Gedanken zu dem jungen Mädchen vergingen nicht. Was wohl geschehen ist. Ob sie in ein anderes Dorf gegangen ist. Doch es vergingen Jahre und dann auf einmal stand sie da mitten in einem Kampf. Lucy lächelte. Ihre Augen funkelten bei diesem Gedanken. Wie schnell sie die Schläge des Gegners abwehrte und dabei ihre Kampfkunst verteilte. Nach dem der Kerl auf dem Boden lag, ging sie auf mich zu.

>> Oh ja << Dachte Lucy.

>> Das war unser erstes wieder sehen nach Jahren. << lehnt sich zurück und seufzte. Sie war verwundert das Megera nach und nach immer mehr in Gefahr kam. Woran das liegen kann dass sie nachlässt als das sie besser wird.  Zum  Beispiel Megera, die versucht ein Dorf zu retten, das von Drako angegriffen wurde und die Feile versuchte von sich abzuwehren. Doch einer der drei Pfeile traf sie direkt im Bauch und war noch gerade von dem Tod entkommen. Oder als uns Diebe über den weg liefen, wurde sie von einem einfach so niedergeschlagen, ohne dass sie sich verteidigt hatte. Schon merkwürdig. Doch dann waren da noch ihre Gefühle die sie nach und nach verbarg. Am Anfang sprach sie mit mir über alles, den Tod ihrer Schwester die als Baby gestorben ist, und vor kurzem ihre Mutter, die sie fand in ihrem Bett. Kurz danach starb ihr Vater. Und selbst dass, das sie einst so war wie ich. Es fiel ihr nicht leicht darüber zu sprechen aber sie erzählte es mir, und ich verstand sie. Ich habe auch so schreckliche Dinge getan, aber sie will sich nicht helfen lassen. Sie will die starke sein. Ich muss was dagegen tun, ich liebe sie und will sie nicht verlieren. Doch ihr meine Gefühle zu gestehen wäre falsch, denn sie empfindet bestimmt nicht diese liebe zu mir wie ich sie für sie fühle!!! Und es wäre falsch ihr es in dieser Situation zu sagen. Aber letztendlich habe ich noch Gabrielle an meiner Seite. Lucy war sehr  Deprimiert über Megera´s Art, da Lucy damals auch so reagiert hatte und wieder auf die richtige Bahn kam, dachte sich Lucy mit einem verzweifelten Seufzer. Dann wird das ja auch bei ihr Klappen! dachte sie. Nur weil sie früher auch so war, konnte sie doch trotzdem Megera auf den richtigen Weg bringen.

>> Oder war das etwa. . . . Unglaublich! << Lucy sah überrascht auf. Sieh mal einer an! Dachte sie. Wenn das nicht Greba ist! Sie kannte Greba. Odin der Nordische Gott besaß ein Heer von Walküren und darunter war auch Greba. Doch sie hatte die schlimmen taten die sie im Norden verursacht hatte wieder beglichen. Und letztendlich  entstand mit Odin und den Walküren eine Freundschaft.

>> Lucy<< kreischte  Greba.

>> Wo hat du denn gesteckt? << schrie sie erstaunt auf.

>> Ähm, ich bin hier und da gewesen<<, Entgegnete Lucy Bierernst.

>> Nachdem es hier so ruhig  wurde bin ich weiter gezogen<< Gab Lucy lächelnd von sich.

>> Typisch Lucy ! Immer auf  Touren << Und Greba  plumpste auf den freien Stuhl an Lucy’s Tisch. Bitte. Bitte setz dich doch! , dachte Lucy trocken.

>> Hast du Sehnsucht  nach deinem zu Hause gehabt! Oder warum bist du zurückgekehrt? << Wollte Greba neugierig wissen  

>>Nun, ich habe ein Ort gesucht wo Gabrielle, Megera und ich mit meiner Familie in ruhe Leben kann, und arbeiten kann<<. Und schaute auf ihren Becher.

>>  Was ist eigentlich aus Ares geworden? << fragte Greba bekümmert!

>> Ares ist weiter gezogen nach Potreuius. << Beantwortete Lucy aufgebracht.

>> Ach so, ich hoffe ihm geht es gut, da ich.......<< gab Greba von sich, wurde aber von Lucy unterbrochen

>> Greba, bitte ich muss noch was tun! <<Sagte sie vorsichtig. Ohne das Greba das miss verstehen könnte

>> Ja, klar. Ich geh dann mal. << Sie Merkte das Lucy alleine sein wollte, und stand auf.

>> Auf wieder sehen. << sagte Greba lächelnd.

>> ja, Auf wieder sehen. << Greba drehte sich um, ging zu Türe und verschwand und Lucy atmete tief ein.

>> Gut das sie weg ist. << dachte Lucy erleichtert. Und lehnte sich zurück.






                                                 2.




Ich kann ihr nicht erzählen was in mir vorgeht. Das kann ich einfach nicht. Ich weiß dass sie merkt wie ich mich verändert habe, da bin ich mir sicher. Ich will sie als Freundin nicht verlieren und das würde auf jeden Fall alles zerstören, dachte Megera sich wütend. Sie war mit ihrem Pferd in den Wald geritten um alleine zu sein. Eigentlich war der Wald der einzige Ort wo sie ungestört allein sein konnte. Gabrielle ! Die immer nur versuchte mich von den Schlachten fern zu halten, oder mich zu bemuttern, was ihr tierisch auf die Nerven ging. Und Solan, Lucy’s Sohn der versucht die ganze Zeit die Oberhand zu haben, wenn Lucy nicht da ist. Ich bin einfach nicht für diese Familie bestimmt. ich muss alles ändern. Ich muss zuerst mit meiner Vergangenheit einen Schlussstrich machen. Doch es ist schwer meine Dunkle Seite zu verbergen, denn Lucy liegt es im Blut jemanden bis aufs Fleisch zu provozieren. Das macht das ganze überhaupt nicht leicht. Megera hielt ein paar Sekunden inne. Doch da tauchte Solan  auf. >> Megera ! << kam Solan rufend aus dem Wald gelaufen.

>> Was ist los? << fragte sie aufgeregt..

>> Sag Mutter das ich sie liebe und das ich bald wieder zurück kehren werde << War Solan angespannt.

>> Wo willst du hin? << fragte Sie ihn besorgt.

>> Ich muss mal alleine sein. Ich hab euch lieb, auf wieder sehen! <<Und Solan verschwand wieder in den Wald.

>> Solan! << schrie sie ihm noch hinter her, aber Solan war schon verschwunden. Sie stieg auf ihr Pferd und ritt zu Lucy, die draußen auf einem Großen Stein saß und ein kleines Schläfchen hielt. Doch das Schläfchen wurde in kürzester zeit unterbrochen, und sagte ihr was geschehen ist.

>> Was ? Solan ist fort geritten! << bemerkte Lucy erschrocken.

>> Ja, und er sagte er müsste mal alleine sein, aber mehr sagte er nicht. << Megera versuchte es Lucy ruhig zu sagen, sie wusste das Lucy nicht gerade begeistert sein würde.

>> Lucy, lass ihn gehen. Du kannst ihn nicht ewig bei dir halten. Er kommt wieder. Er ist dein Sohn. Er ist alt genug. << versuchte sie Lucy zu beruhigen. Lucy schaute zu Megera.

>> Ja du hast recht, er wird wieder kommen. << Lucy stand auf stütze ihre Hände in die Hüften und schaute nachdenklich in die Ferne. Doch dann regte sie sich und wandte sich wieder Megera zu.

>> Lass uns rein gehen, ich muss euch noch was sagen. << Megera schaute sie verwirrt an, aber folgte ihr dann schließlich mit rein. Beide setzten sich an den Tisch wo Gabrielle  ihrer Schriftrolle nachging. Lucy richtete sich gerade auf dem Stuhl auf und schaute Gabrielle an

>> Heute habe ich Greba getroffen, und das heißt wie immer das ärger im Hause steht. << sagte Lucy gerade heraus.

>> Und warum? << fragte Megera vorsichtig.

>> Das werden wir schon raus bekommen. Ich reite in die Festung und höre mich mal um, vielleicht erfahre ich ja mehr. << bemerkte Lucy zu den beiden.

>> Ja, und ich werde im Dorf herum fragen. Vielleicht wissen Die Bewohner ja was. << sagte Gabrielle
>> Und ich werde...<< Doch Megera wurde sofort unterbrochen bevor sie ihren Satz beenden konnte.

>>  Du wirst schön hier bleiben, bis wir wieder hier sind. << sagte Lucy wütend und beide machten sich auf den Weg. Gabrielle war schon fast am Dorf angelangt als sie drei Bauernfrauen reden hörte das Medecales die Tochter von Odin sucht und sie von ihm ein Kind bekommt! Gabrielle schaute entsetzt und ging schweigend an den Bauernfrauen vorbei! Als sie ins Dorf kam schaute sie sich um,

>> eine Taverne << dachte sie sich, die direkt ihr in die Augen fiel. Lucy stand vor der Festung, aber musste wieder ab rücken, weil dort zu viele Wachen waren. Sie wollte ja kein Ärger anfangen. Sie stieg auf Argo und ritt zurück zu Hütte. Sie ging in Megera´s Zimmer wo sie Sie auch Mit schmeißenden Gegenständen antraf.

>> Hey. Was hast du? << Hielt Lucy ihren Arm fest und von einem weiterem Wurf ab.


>> Ich hasse das, hier Rum zu sitzen und nichts tun zu können. << Setzte sich Megera aufs Bett. Lucy Ging ihr nach und setzte sich neben sie aufs Bett

>> Es ist ok. Ich weiß dass du sauer bist. Aber ich kann nicht zu lassen das dir was passiert. << Lucy hielt inne, denn jetzt konnte sich Megera denken was sie für sie Empfindet. Doch sie fand den rechten Faden wieder.

>> Ich werde es nicht zulassen das dir was passiert. Du hast dich sehr verändert. << Lucy schaute sie an und nahm ihre Hand. Es war still, beide schauten sich tief in die Augen. Es war als wären es stunden gewesen. Doch Megera unterbrach die stille.

>> Ich weiß. << brachte Megera nur Heiser raus. Sie konnte kaum noch schlucken durch das wundervolle warme, kribbelnde Gefühl in ihrem Körper. Lucy ging es genauso. Sie dachte sich wie es sei diese wundervollen Lippen zu küssen. Doch Megera wurde es zu heikel, das Lucy doch merkte das sie Sie über alles liebte. Megera wandte den Kopf weg und stand auf. Lucy war etwas geschockt diese Reaktion von ihr zu bekommen, doch dann verstand sie und lies es dabei. Derweil ging  Gabrielle in die Taverne rein und lies sich an der Bar auf einen Hocker nieder und rief den Wirten

>> Hallo! Du, hast du was davon zufällig gehört, dass ein Mädchen verfolgt wird von einem Mann namens Medecales? << fragte Gabrielle vorsichtig. Der Wirt sah sie ängstlich an, und trocknete hastiger  die Gläser ab.

>> Ja, das habe ich! Warum wollt ihr es wissen? << fragte der Wirt unsicher.

>> Weil ich verschiedene Sachen gehört habe, und nun will ich eures hören. << sagte sie neugierig. >> Es heißt das die Freundin von Lucy von einem Gott stammt, und Medecales will sie für sich haben, da sie ein Kind Gebären kann, das ihn vor einer wie Lucy und vor den anderen Göttern schützt. Und es heißt dass die zwei schon ein jahrelanges Verhältnis haben. << gab er wieder und gab ihr ein abgetrockneten Becher und schank ihr Bier ein.

>> Nein, nein danke, ich möchte nichts. Ich muss aber auch langsam los. << sagte sie eilig. verließ die Taverne und ritt zurück zum Haus wo  sie kampierten. Gabrielles Gedanken waren verwirrt, denn sie konnte sich das nicht vorstellen das Megera sich darauf einlassen würde, und wenn doch, warum? Und wenn sie wirklich ein Kind bekommt? Sie schüttelte den Kopf und sagte zu sich selber

>> Nicht jetzt so denken, es ist wahrscheinlich nur ein Gerücht<< sagte sie zu sich und ritt weiter. Als sie ankam Sattelte sie ihr Pferd ab und brachte es in den Stall. Sie betrat die Hütte, schloss die Türe und gesellte sich zu Lucy und Megera an den Kamin.

>> Und, hast du was raus bekommen? << fragte Lucy Unruhig.

>> Ja<< Doch Gabrielle wusste nicht wie sie es sagen sollte.

>> Und? << Fragte Lucy fordernd nach. Gabrielle seufzte.

>> Na gut, Medecales will sie haben, das sie ein Kind gebärt um das Kind als Schutz für sich zu nutzen. << erzählte Gabrielle mit fraglicher Betonung.

>>Aber warum? <<Und  Lucy schaute Megera fragend an. Und dachte nach.

>> Ihr Vater ist ein Gott. << sagte Gabrielle erschüttert.

>> Was!!!! Ich und er, und ein Kind. Nein niemals!!! <<Unsicher schaute sie zu Lucy, die aber schon merkte das was nicht stimmt.

>> Megera, beruhige dich erst einmal. Wir werden dich beschützen, und es wird soweit nicht kommen! << sagte Lucy mit einer ruhigen stimme. Es war auf einmal still im Raum, doch Lucy musste mehr wissen was an den Gerüchten dran sein soll.

>> Stimmt das, dass Odin dein Vater ist? << fragte Lucy behutsam nach.

>> ich habe meine Gründe warum ich nicht über meine Vergangenheit rede. Ich kann es nicht verantworten das wegen mir euch was zustößt. << und schaute Lucy ernst in die Augen. Lucy wusste wovon sie sprach, denn ihr ging es nicht anders.

>> Sag uns bitte ob er dein Vater ist oder nicht. << fragte Gabrielle nach.

>> ja, er ist mein Vater. Aber ich habe nichts mehr mit ihm zu tun. Ich kann euch nicht mehr sagen. Ich werde besser von hier fort gehen, und versucht es gar nicht mich daran zu hindern. Es ist besser so, glaubt mir. << Sie stand auf, ging in ihr Zimmer und Packte ihre Satteltasche. Es tat ihr Weh. Lucy zu verlassen. Doch es blieb ihr keine andere Wahl. Es ist schon zu viel raus gekommen und sie will Lucy nicht durch ihre Vergangenheit verlieren. Lucy stellte sich vor ihrer Zimmertüre und schaute sie besorgt an.

>> Megera, du musst nicht gehen. << Sie nahm die Satteltasche in die Hand und stellte sich direkt vor Lucy, so dass sich fast ihre Nasen berührten. Beide schauten sich tief in die Augen. Lucy sah in ihren Augen Furcht, Hass und Zorn. Doch sie konnte sie nicht zwingen bei ihr zu bleiben. Megera riss sich zusammen und ging raus. Sie schmiss die Satteltasche auf ihr Pferd, sprang auf und ritt davon.

>> Megera warte!! Rief Lucy laufend hinter her. Sie schwang sich auf ihr Pferd. Gabrielle hörte den ruf von Lucy, standen auf und ging auch zu ihrem Pferd. Lucy wendete Argo mit einer Hand am Zügel in die Richtung wo auch Megera fort geritten ist und gab Argo mit ihren Fersen einen kleinen Stoß und sie ritt los. Gabriel gab ihrem Pferd ebenfalls die Fersen zu spüren, und es setzte sich in Bewegung. Megera ritt in den Wald an ihrem Lieblings Ort. Sie zog Die Zügel ihres Pferdes an sich, und es blieb stehen. Sie schwang sich vom Pferd und ging zu einem Baum Stamm. Der vor Jahren bei einem Sturm umgefallen war. Er schien trocken zu sein und Setzte sich hin. Sie Atmete einmal tief ein und aus. Nachdenklich schaute sie in die ferne des Waldes. Beide erreichten nun auch die Stelle. Lucy hielt Argo an und hob die Hand zu Gabrielle rüber. Gabrielle verstand das sie stehen bleiben soll.

>> ich hätte damals nicht mit ihr gehen sollen. Sie dafür in Gefahr zu bringen was ich ausgelöst habe! Er wird mich finden<< Lucy schluckte schwer. Es schmerzte sie ihre Freundin, die sie so sehr Liebt leiden zu sehen. Sie stiegen von ihren Pferden und gingen leise zu ihr. Lucy stellte sich hinter Megera und hörte zu was sie noch zu sagen hatte.

>> Wenn es so sein soll, so sei es. Ich bin auf mich allein gestellt. << Doch Lucy konnte sich das nicht länger mit anhören und brach dann die stille.

>> Du bist nicht alleine. << Sagte Lucy mit Beruhigender stimme. Megera stand auf und stellte sich vor Lucy.

>> Ich wünschte sie wären bei uns! << sagte Megera und schaute Lucy tief in ihre Kristall blauen Augen Lucy war geschockt, sie umarmte sie und gingen Zu den Pferden. Sie Ritten Still schweigend zum Haus  zurück. Man hörte den Wind zwischen den Blättern pfeifen. Eine stille herrschte zwischen ihnen. Doch keiner wollte was sagen. Lucy wollte nicht das Megera kein Vertrauen mehr zu ihr haben könnte. Und will sie nicht unter Druck setzten. Dort angekommen sprang Megera von ihrem Pferd ab und ging in ihr Zimmer. Gabrielle folgte ihr und stand vor Megera´s Bett! Sie wusste nicht was sie zu Megera sagen sollte, denn anscheinend konnte sie momentan nichts wirklich aufmuntern. Aber sie hatte Sie noch nie so hilflos gesehen. So war sie noch nie!

>> Was hast du? << Brach Gabrielle die stille um endlich was von ihr raus zu bekommen. Megera stand von ihrem Bett auf und ging zum Fenster.

>>Ich weiß es nicht. Ich bin nicht mehr diejenige die ich früher einst mal war. Ich…. Ich weiß nicht, früher war mir alles egal. Egal ob es heute mein letzter Tag sein würde oder Morgen. Und habe mein verlangen stillen können und habe Menschen getötet. Und habe gekämpft. Oh ja, das habe ich…<< gab sie verlangend und fröhlich von sich. Lucy stand derweil schon hinter ihr und hatte alles mitbekommen. Sie erschrak als sie den verlangenden Ton von Morden erklang. Und bekam jetzt Angst um Megera. Sie hoffte dass sie nicht wieder so wird wie sie einst mal war. Lucy stellte sich an Megera´s Seite und ergriff ihre Hand.

>> Du kannst es aber ändern. << Und schaute ihr in die Grünen Augen. Es wurde still, beide ließen ihre Blicke nicht weichen. Doch Megera bekam Angst, denn sie wusste das Lucy jetzt mehr von ihr weiß als  das sie preisgeben wollte.

>> Ich kann meine Vergangenheit nicht ändern, und ich mich auch nicht. << Sagte sie böse

>> Ich bin bei dir und werde dir zur Seite stehen. Sag mir was los ist und was es mit Medecales zu tun hat << Lucy schaute sie an doch Megera wich dem Blick dieses Mal aus. Lucy wusste das da irgendwas dran sein muss an den Gerüchten.

>> Ich weiß das ihr mir helfen wollt, aber das ist eine Sache die ich alleine machen muss. Und ich kann es nicht verantworten das durch meine Vergangenheit euch was zustößt. Warum könnt ihr mir nicht vertrauen, warum denkt ihr dass ich das nicht alleine hinbekomme. << sprach sie es mit Zorn aus.

>> Es ist nicht so dass wir dir nicht vertrauen Megera, aber du hast dich schwer verändert. Es passieren dinge die früher in schlachten nicht passiert sind. Du lässt nach! Dann sind wir hier und erfahren das dein Vater Odin ist, von den Gerüchten mal abgesehen. Du ziehst dich schon eine ganze Zeit mehr und mehr zurück. Und diese Gerüchte sind keine Lappalien. Wenn da was dran sein sollte, wird das einiges verändern. << Erklärte Gabrielle, doch sie stieß auf eine kalte Gefühlslose Megera.

>> Ich will jetzt nicht mehr darüber reden, meinen Entschluss steht fest. << Gab sie wieder und schaute sie an.

>> Gut, wenn das so ist. Aber wir werden das Ganze im Auge behalten. Für mich ist es nicht vorbei. << Lucy drehte sich um und verließ mit Gabrielle das Zimmer.

>> Hey. Ich habe heute im Dorf gehört das Marcus eine Feier gibt. << Schaute Gabrielle zu Lucy, die innerlich grübelte und vor Wut kochte.

>> Komm, lass uns zur Feier gehen. Das wird uns bestimmt gut tun mal ein bisschen Spaß zu haben. Komm schon Lucy. << Und nahm Lucy’s Hand.

>> Also schön. Ich sage eben Megera Bescheid. << Lucy ging zu ihr ins Zimmer. Megera stand am Fenster und schaute erstarrt raus.

>> Hey, hast du Lust mit auf Marcus Feier zu kommen? << gab sie mit einem verlegenden lächeln wieder.

>> Mir ist momentan nicht zum Feiern zu Mute Lucy. Aber geht nur hin, ich bleibe hier. << Sagt sie und legt sich aufs Bett.

>> Komm bitte mit, das wird dir auch mal ganz gut tun, ein Ablenkung kann nicht schaden. << Versuchte Lucy sie zu überzeugen, und schaute sie an. Und dachte, was für schöne Augen sie nur hat. Aber wurde abrupt unterbrochen von ihren Gedanken.

>> Also gut, kann ja nicht so schlimm werden. << stand auf, verließ die Hütte und ging zu ihrem Pferd.

>> Halt! Ich komme mit. << sagte Lucy und gingen nach draußen. Megera sattelte ihr Pferd und Lucy  blieb am Haus stehen, sie konnte nicht anders als Megera zu betrachten. Lucy’s  Blicke wanderten immer weiter die Beine hoch. Bis Megera´s Beine unter dem kurzen schwarz goldenen Kriegerrock verschwanden. Lucy dachte zu zergehen, als sie Megera´s durchtrainierten Bauch sah. Und dieser niedliche kleine Bauchnabel. Sie sah jeden Muskel, der sich bewegte. Ihr Blick ging weiter. Bis die Kriegerprinzessin zu der knappen und engen Corsage der Kriegerin kam. Megera´s Busen war prall und so schön rund. Ein gut gebauter Körper, der jeden einzelnen Muskel von ihr in Bewegung setzte egal was sie machte, ihre braungebrannte haut schimmerte in der mittags Sonne. Oh wie gerne würde sie zu ihr rüber gehen sie von hinten umarmen und ihr einen Kuss am Hals platzieren und ihr ins Ohr flüstern

>> ich liebe dich meine hübsche! << Und kam aus der Trance raus als sie bemerkte das sie den letzten Satz laut gesagt hatte.

>> was hast du gerade gesagt<< fragte Megera Lucy mit auf funkelnden Augen. Lucy wurde verlegen und sagte darauf nur.

>> Das dein Pferd eine Hübsche sei<< gab sie von sich und ging mit senkendem Kopf an Megera vorbei und streichelte Argos Gesicht! Gabrielle holte ihre Sachen noch und ging auch raus. Sie sah das was in Lucy’s Kopf vor ging und konnte sich schon denken was es war, aber sie wollte Lucy nicht damit konfrontieren, da sie wusste das sie nicht darüber reden will. Also schwang sie sich auf ihr Pferd und Lucy auf Argo. Lucy schaute zu ihr rüber, die sich auf ihr Pferd schwang. Lucy liefen wieder Gedanken durch den Kopf, die sie besser verbergen sollte.

>>Also los. << gab Lucy lächelnd wieder und ritten los. Nach einer Weile kamen sie am Dorf an. Sie stiegen von den Pferden und banden sie an einen Stamm fest. Von allen im Dorf wurden sie herzlich begrüßt.

>> Hallo Ihr drei! Wie geht’s euch? << gab Marcus fröhlich von sich.

>> Tolle Feier hast du auf die Beine gestellt Marcus << Sagte Gabrielle erstaunt. Sie schauten sich um. Überall geschmückt. Bunte Fäden hingen von der Decke. Lichter Überall schimmerten durch die Nacht. Und viel zu Essen und Trinken stand zu Verfügung.
>> Ja, hat auch eine menge Arbeit gekostet. Kommt lasst uns setzen. << Winkte er sie an einen Tisch. Alle vier nahmen Platz. Megera setzte sich neben Gabrielle. Und Lucy setzte sich gegenüber von ihr. Sie unterhielten sich, doch Megera blieb still. Denn sie hörte wie die anderen Gäste über sie redeten. Und das gefiel ihr gar nicht. Lucy merkte schon eine Weile das Megera sehr angespannt wirkte.

>> Ich werde jetzt besser gehen. << und stand auf. Lucy ergriff schnell ihre Hand, und Megera Wandte sich zu ihr hin.

>> Setzt dich. Wir sind doch gerade erst gekommen. << hielt Lucy ihre Hand und schaute sie schmunzelnd an. Sie konnte sie jetzt nicht gehen lassen. Doch dann hörte Lucy wie ein Gast flüsterte.

>> Das ist die Tochter von Odin. Wir sollten Medecales Bescheid geben. Lucy’s Blick vom schmunzeln verzog sich in ein ernsten Blick.

>> Ich gehe jetzt. << Und Megera verließ die Hütte.

>> Warte!! << rief Lucy nach. Gabrielle und Lucy verabschiedeten sich bei Marcus, und die zwei gingen raus und ritten Megera hinter her bis sie sie eingeholt hatten.

>> Was sollte das denn?? Die haben kein Recht sich da ein zu mischen geschweige ihr Mund der
Art auf zu Reißen. << rasend vor Wut vergaß sie fast das Gabrielle und Lucy dabei waren.

>> Und wenn was dran sei an dem Gerücht. Soll denen doch egal sein! Die wissen doch gar nicht wie es wirklich gewesen ist. << Rutschte ihr es aus dem Mund und schaute erschrocken zu ihnen rüber!

>> Was sagst du da?? << Fragte Lucy Geschockt und schaute Megera mit ängstlichen blauen Augen an,

>> Ich, Ich sage am besten nichts mehr dazu. << Und wandte sich von Lucy weg. Sie merkte wie sich das Herz zusammen zog und ihr schmerzen bereitete. Das wollte sie vermeiden, das Lucy die Wahrheit erfährt.

>> Der Wirt den ich gefragt hatte, sagte mir das ein Gerücht Rum geht das Megera mit Medecales einige Jahre ein Verhältnis hätte. << Sagte Gabrielle, und schaute dabei Megera an.

>> Lasst mich in Ruhe, wenn ihr den Gerüchten glauben wollt dann tut es, aber lasst mich damit in Ruhe! << und ritt vor.

>> Las sie erst mal!! Wir werden der Wahrheit auf dem Grund gehen! << bemerkte Lucy ernst.  Als sie an der Hütte an kamen wurde erst einmal geschwiegen, weil Lucy wusste, dass es  noch keinen Sinn macht was raus zu bekommen bei ihr. Und Gabrielle brach die stille und fragte sie.

>> Wolltest du nicht Abend essen machen? << fragte Sie

>> ja, das mache ich jetzt. << antwortete Lucy und ging in die Küche. Gabrielle dachte das sie mit Megera mal alleine reden sollte. Sie merkte dass es zwischen ihr und Lucy Spannungen gibt. Dass beide sich lieben sieht doch jeder blinder Zyklop. Also was wäre besser als auszureiten und alles zu klären.

>> Ich bin dann mal mit Megera weg. In der Zeit kannst du in Ruhe das Essen vorbereiten<<. Lucy erschrak und antwortete abrupt.

>> Ja ist in Ordnung<< Kaum zuhause angekommen, schon soll ich Kochen. Aber es ist vielleicht auch eine gute Ablenkung, Ihre Gedanken kreisten nur um Megera, wie schön sie ist, und das sie am liebsten sie küssen würde und ihren schönen Körper berühren dürfte. Doch sie schüttelte den Kopf und schnitt das Brot, und dachte über die zeit von ihr nach. Sie Kochte jedes Mal für die drei, und  Versorgte sie von vorne bis hinten. Sie dachte an ihr Schwert, als sie das essen damit schneiden musste, da nichts anders da war. Und dann ihr Schwert zu Bruch gegangen ist. Lucy hielt inne und verzog das Gesicht.

>> Okay, jetzt rege ich mich schon über das Schwert auf das ist der Beweis<<  murmelte sie vor sich hin.

>> Ich bin so hausmütterlich wie meine Mutter geworden. Da passt es, dass ich hier stehe und Kartoffeln mit Schwein und Sauce mache. Und Gabrielle unschuldig immer zu Megera sich Verdrückt.<< Seufzend nahm sie die Sauce und das Schwein in Angriff, kappte die Enden und Schnitt das Fleisch in einen Topf. Dabei dachte sie an die zeit zurück, als sie hier noch mit ihrer Mutter und Bruder Lebte. In ihrem Bemühen, ihm was Tolles zu zaubern, hatte sie kunstvolle Festessen mit allem Drum und Dran zubereitet - Reis und Fasan, selbst gemachte Sauce. Und er hatte, reizend wie er war, nie etwas anderes gesagt als

>> Danke <<. Schließlich war ihr irgendwann klar geworden, dass ihr Bruder immer dann am meisten Begeisterung zeigte, wenn sie Mahlzeiten zubereitete. Bei Gabrielle und Megera bedeuteten, das Fleisch und Kartoffeln. Und so Kochte sie als Pflichtbewusstes Weib Fleisch und Kartoffeln für ein Fest. Wieder einmal .Eigentlich machte es Lucy keinen Spaß zu Kochen, doch für Megera und Gabrielle würde sie alles tun. Das Kochen brachte ihr ihre Mutter bei. Jedes Mal sah sie zu wie Sie es machte. So gesehen war ich früher Köchin gewesen, bevor sie zum Kampf übergegangen ist. Sogar ihre Fähigkeit Götter zu töten, hatte sich in ihr leben als Heldin eingebaut. Naja, zurück zum Kochen. Bei einem Probekochen für einen Job hatte sie damit ihren Beitrag, der beinahe misslungen wäre, retten können. Oh ja, ich war nicht immer eine Kriegerin. In dieser Zeit wusste ich nicht was ich einmal werden sollte. In letzter Zeit jedoch kam sich Lucy im Vergleich zu ihrer Freundinnen ein wenig zu hausbacken vor .Megera mit ihrer perfekten Bräune und dem Pech schwarzen Haar sah schon morgens, wenn sie sich aus dem Bett schwang, klasse aus. Und Gabrielle... Nun, Lucy musste sich immer noch daran gewöhnen Dornröschen als Freundin zu haben, mit langem Blondem Haar und einem blassem Gesicht.

>> Hallo Lucy ! Was gibt´s zum Essen? <<Lucy sah erschrocken auf. Megera kam gelassen in die Küche geschlendert. Also wirklich! dachte Lucy. Eben war sie doch anders drauf! Verstehe ich nicht. Lucy setzte sich. Megera wollte sie gewiss nicht aufziehen, dessen war sie sicher. Trotzdem ließ sich nicht leugnen, dass es in ihrem Leben Ecken und Kanten gab. Lucy konnte zum Beispiel Megera´s gewöhnungsbedürftigen Einrichtungsstil nicht ausstehen. Und wie sie ständig ihre Rüstung, ihr Schwert und überhaupt alles auf das Nächst beste Möbelstück warf oooh, das machte Lucy wahnsinnig! Aber ihr war auch klar, dass sich Megera sich immer noch daran gewöhnen musste, dass sie nun mit Gabrielle und einer weiteren Kriegerin lebte. Und Auf Konfrontationen mit Megera war gewiss nicht einfach zu regeln. ! Und so versuchte Lucy, nachsichtig mit ihrer kleinen Lieben Freundin zu sein.  

>> Schwein! << beantwortete sie fröhlich Megera´s Frage und versuchte, nicht zusammenzuzucken, als  Megera ihr Schwert auf den Esstisch knallte. >> Kartoffeln und Sauce...<< Beendetet sie den Satz.

>> Schon wieder ? <<, fragte Megera. Und schaute zu Lucy.  

>> Schon wieder <<, sagte Lucy trotzig.

>> Ich bin zu Zeit nicht Besonders erfinderisch. << Gab sie mit einem strengeren Ton wieder.

>> Das soll doch ein Scherz sein! <<, bemerkte Megera und verdrehte ihre großen grünen Augen. Munter ließ sie sich auf einen Stuhl an dem Tisch nieder,  nahm sich ein Messer und fing an die Kartoffel zu schälen.

>> Hör mal, ich war Vegetarierin, bevor ich hier eingezogen bin. Wegen deinem Schwein ist aus mir wieder eine hundertprozentige Fleisch Fresserin geworden. << sagte sie störrisch zu ihr.

>> Danke<<  entgegnete Lucy und lächelte Megera an.

>> Aber ich glaube ich muss ein wenig Bewegung in mein Leben bringen. Ich friste jetzt schon - wow! - über ein Jahr ein ziemliches Fuß fesselndes Dasein. <<sagte sie laut obwohl sie es nicht laut sagen wollte.

>> Ach ich bitte dich, du und Ares, ihr wart doch totale Schmuse backen<< sagte Megera und fühlte ein stich in ihrem Herzen der sich bemerkbar machte als sie die Worte aus sprach.

>> Nein, ich habe nie was für Ares empfunden? Und außerdem ist es schon ewig her mit Ares!

<< Sagte sie.

>> Denn ich liebe dich und ich würde mein Leben für dich geben! << dachte sie sich nur noch nach dem Satz, denn sie sah das Megera doch auf die Frage von eben nicht gerade erfreut war.
>> Wo ist eigentlich Gabrielle? << sagte sie abrupt darauf.

>> Sie ist noch im Dorf und schaut sich noch ein paar Sachen an. << sagte Megera ohne Lucy dabei ins Gesicht zu schauen. Doch dann platzte Gabrielle plötzlich durch die Türe rein.

>> Bin schon da! << rief Gabrielle hastig.

>> Ich glaube du hast bange wegen deinem Geburtstag! << sagte Megera schäbig

>> Haha! << Gabrielle kam zum Essenstisch und lud schwungvoll ihre eingepackten Geschenke ab.

>> darum geht es also. Es ist dein Geburtstag, Lucy! Du bekommst Panik, weil du Hoffst dass wir dein Geburtstag vergessen haben! << sagte Gabrielle erstaunt.

>> Nein das denke ich nicht, da ich weiß das ihr mich nicht vergessen habt. << Sagte Lucy, doch bei diesem Satz verspürte sie ein kribbeln in ihrem Körper.

>> Last uns essen! << begegnete Sie den beiden. Und schöpfte ihnen was auf den Teller.

>> Mir kam eben eine Frau entgegen die aufgelöst mir erzählte, das Sie ein Heer, nicht weit von ihnen entfernt, in ihre Richtung macht. << Schaute sie Lucy fragend um Hilfe an, die gerade genüsslich ihr Fleisch Aas.

>> Reden wir später darüber, ich lass mir was einfallen. << nahm einen Hieb von ihren Kartoffeln. Gabrielle wandte sich nun auch ihrem essen zu, und Megera schwieg die ganze Zeit über. Sie merkte wie sehr Lucy drüber nachdachte was mit den Gerüchten sei. Deswegen wollte sie Sie nicht noch mehr beunruhigen. nach einer Weile waren sie mit dem essen fertig.

>> Gabrielle! Megera und ich werdendem Dorf helfen. Kannst du hier nach dem Rechten sehen? << Lucy schaute  Gabrielle an und sie verstand das sie mit Megera was Zeit alleine braucht.

>> Geht nur, ich warte auf euch hier. << Megera erzählte Gabrielle auf dem ausritt den sie beide gemacht hatten, was sie für Lucy empfindet. Da sah Gabrielle das dass jetzt der Zeitpunkt ist für die beiden inneren Frieden zu finden, und hoffte das wenn sie wieder kommen, das sie endlich vereint sind. Lucy und Megera zogen los, und erreichten das Dorf wo die Schlacht schon tobte. Sie stürzten sich hinein. Lucy tötete einen Krieger nach dem anderen. Doch es kamen immer mehr von ihnen hervor. Megera hatte es langsam satt. Diese Schlacht hätte bereits seit Stunden beendet sein sollen. Doch anstatt den Kriegsherren und seine Soldaten zu besiegen oder wenigstens zu vertreiben, schienen die Angreifer nicht müde zu werden, immer neue Attacken zu starten. Natürlich war es nicht sonderlich hilfreich, nur mit einem Schwert bewaffnet zu sein. Jedes Mal wenn Megera einen der Angreifer niederschlug, stand ein anderer wieder auf und griff sie erneut an. Es war sinnlos. Sie blickte sich nach Lucy um. Die Kriegerprinzessin schien überall zugleich zu sein. Seite an Seite kämpfte sie mit den Dorfbewohnern. Sie warf ihr Chakram, sicher wenigstens zwei oder drei Krieger gleichzeitig zu töten und diejenigen, die ihre mächtigste Waffe verfehlte, schlug sie mit ihrem Schwert nieder. Ein Schwert hatte doch seine Vorteile.  dachte Megera. Sie war frustriert und wütend. Sie schrie und trat dem nächst bestem Angreifer kraftvoll in den Magen. Plötzlich sah sie, wie einer der Soldaten ein Kind attackierte, welches sich hinter einem Fass versteckte. Sie sprang über einen nahen Zaun und stellte sich schützend zwischen ihn und das Kind. Ihr Schwert wirbelte durch die Luft. Doch der Mann machte eine schnelle, kraftvolle Drehung mit seinem Schwert und ihre einzige Waffe fiel  zu Boden. Megera war ohne Verteidigung. Schnell griff sie nach einem andren Schwert, das zu ihren Füßen lag und hielt es ihm entgegen. Der Krieger grinste. Er konnte nicht anders. Die junge Frau war voller Zorn und das genoss er. Das Kind bemerkte jedoch nichts davon. Ängstlich krabbelte es hinter dem Fass hervor und klammerte sich an die Beine seiner Beschützerin. Megera, unfähig sich so zu bewegen, stolperte nach hinten und verlor ihren Halt. Der Mann hob bedrohlich sein Schwert, direkt auf Megera s Herzen zielend. Das letzte, was sie hörte, war ein durchdringender lauter Schrei.