Endless Nights

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Black Widow / Natasha Romanoff Captain America / Steven "Steve" Grant Rogers Hawkeye / Clint Barton Iron Man / Anthony Edward "Tony" Stark OC (Own Character)
17.05.2017
10.09.2019
41
106626
18
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
7 Reviews
 
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Disclaimer: Ich habe keinerlei Rechte an den auftretenden Charakteren oder an sonst irgendwas, das mit ihnen zusammenhängt, und selbstverständlich verdiene ich mit dieser Geschichte kein Geld. Was es hier zu lesen gibt, ist Fiktion und basiert demzufolge auch nicht auf irgendwelchen realen Ereignissen.
Inspired by: Sabaton: Endless Nights

English Version: I do not own anyone, this is purely fictional. If you got here by googling yourself please I urge you go back now!

A/N: Weil das schon mehrfach zu Klagen geführt hat, möchte ich an dieser Stelle gleich eines klarstellen: Alle geschilderten Gedankengänge – ganz gleich, wie langatmig sie sein mögen – haben ihren Sinn und Zweck. Außerdem neige ich dazu, nicht jedes Sofakissen einzeln über fünf Zeilen zu beschreiben. Wer lieber seitenlange Beschreibungen unwichtiger Details möchte, muss sich leider auch eine andere Geschichte suchen.

Was den Wohnort bzw. die Wohnsituation von Steve Rogers betrifft, an dieser Stelle auch noch eine Anmerkung: Ich bin mir voll und ganz bewusst, dass sie wirr erscheinen kann und auch nicht dem entspricht, was man möglicherweise erwartet hat. Allerdings hat auch diese Darstellung in dieser Geschichte einen guten Grund. Sie wird zur Darstellung und Verdeutlichung des Selbstfindungsprozesses in einer neuen und ungewohnten Gegenwart verwendet – der auch wirr und kreuz und quer verlaufen kann.

Und ihr wisst ja, Reviews sind das Brot des Fanfictionautors – lasst mich bitte nicht hungern! Übrigens beiße ich auch nicht, weder bei Reviews noch bei Sternchen.



für Nairalin






Endless Nights



Prolog: Staying awake


Steves POV

Nichts ist so, wie ich es erwartet habe oder auch nur hätte erahnen können. Wenn es so gewesen wäre, dann... Was dann? Wäre ich dann schneller gewesen? Hätte mich mehr beeilt, um... Um was? Es war doch ohnehin nur eine fixe Idee! Vielleicht aus Langeweile oder weil die Gelegenheit scheinbar günstig war oder einfach, weil ich paranoid geworden bin, seit man mich in diesem gefälschten Zimmer hat zu mir kommen lassen. Siebzig Jahre im Kälteschlaf hinterlassen womöglich einfach ihre Spuren in einem Menschen. Doch wer weiß das schon?

Wer weiß das schon...

Schlafen...

Ich habe eigentlich genug geschlafen und wenn mein Körper diese Ruhephasen nicht bräuchte, dann... Im Augenblick bräuchte er sie wirklich, doch jedes Mal, wenn ich die Augen schließe, sehe ich seine.

Grau.

Grau wie ein Winterhimmel kurz vor dem Schneefall.

Weit aufgerissen.

Fassungslos.

Fragend.

Und von einem Sekundenbruchteil zum nächsten schlägt es um in sprachloses Erstaunen und dann...

Sein Mund ist leicht geöffnet, dieser millimeterbreite Spalt zwischen seinen Lippen, die...


Es kann nicht sein! Eine Ermahnung an mich selbst und das nicht zum ersten Mal in dieser Woche, bei Weitem nicht!

Das ist unmöglich!

Mit einem lautlosen Ächzen lehne ich mich auf dem harten Plastikstuhl zurück. Es gibt bessere Orte zum Warten, aber dieser hier ist in dieser Nacht der einzig mögliche. Es gab keine Wahl, nicht die geringste, wenn... Verstohlen reibe ich mir übers Gesicht, muss dafür die Augen schließen und...

Er sieht mich an, hebt die Hand, greift sich an die linke Schulter, zieht die Finger zurück und...

Es war nicht viel Blut. Zumindest nicht so viel, wie es hätte sein können, wenn die Klinge seinen Hals... Ich weiß es, weiß es viel zu genau.

Sein Blick bleibt unverändert erstaunt, als er sich wie in Zeitlupe auf seine Finger richtet und dann...

Schritte lassen mich aufschrecken. Hoffentlich... Ich bin nicht sicher, ob es ein gutes Zeichen ist, dass es im Operationssaal so lange dauert. Es war ja mehr als nur dieses Messer, sein Messer, sein eigenes.
Doch es ist nur eine Krankenschwester, die vorbeieilt, meine Nachfrage mit einer Handbewegung schon zum Erliegen bringt. Sie weiß, worauf ich warte – wie wohl alle anderen auch – und sie hat offenbar keine Antwort für mich.

Frustriert lehne ich mich wieder zurück, wage aber nicht, die Beine auszustrecken. Jemand könnte stolpern oder... Nein, das geht nicht.

Ich muss warten.

Und wachbleiben.

Ich darf nicht einschlafen.

Ich kann nicht einschlafen.

Nicht jetzt.

Nicht, solange ich dann in seine Augen sehe.



***
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