Unnatürlich Übernatürlich

GeschichteMystery, Fantasy / P16
Burnett James Chris Holiday Brandon Kylie Galen Miranda OC (Own Character)
15.05.2017
04.07.2017
4
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Wir kamen am Busbahnhof an und ich sah schon sehr viele Jugendliche, die sich von ihren Eltern verabschiedeten. Das Wetter war schön und der Busfahrer stand vor dem Bus und hielt ein Schild in den Händen, auf dem „Shadow Falls“ draufstand. „Pass auf dich auf. Halte dich zurück und melde dich jeden Tag.“, riss Eric mich aus den Gedanken. „Das werde ich.“, murmelte ich. „Nutze deine Kräfte nicht zu sehr aus.“, warnte Eric mich und ich sah ihn an. „Eric. Ich passe schon auf mich auf. Hier weiß niemand etwas von mir. Aber…Eine Frage habe ich noch.“ Nickend sah er mich an und nahm meine Hand. „Wie lange muss ich in diesem Camp bleiben? Und warum kommst du nicht mir?“, fragte ich ihn. Eric atmete tief durch und nickte. „Solange, bis es wieder sicher ist. Ich versuche ihn mit aufzuhalten.“ Kopfschüttelnd sah ich ihn an. „Eric…Du bist genauso wichtig.“, widersprach ich und wir stiegen nun aus. Er lief ums Auto herum und nahm mich in den Arm. „Einer muss ja Zuhause die Stellung halten. Aber es wird alles wieder gut. Ende des Sommers, werde ich dich wieder zu mir holen. Versprochen.“ Eric nahm mich in den Arm und küsste meinen Kopf. „Vielleicht auch schon früher. Ich lasse mir so bald wie möglich etwas einfallen.“ Ein paar der Jugendlichen beobachtete uns. Nun holte Eric meinen Koffer aus dem Auto und brachte ihn, mit mir zum Bus. Den Koffer gab er dem Fahrer, der ihn direkt einlud. Ein paar der Jugendlichen zuckten mit den Augenbrauen uns sahen mich dann böse an. „Das wird lustig.“, scherzte ich und Eric lächelte. „In fünf Minuten fahren wir los.“, rief der Busfahrer und Eric umarmte mich nochmal. „Bis bald, Kleines.“, verabschiedete er sich bei mir. „Bis dann.“, murmelte ich und stieg nun in den Bus. Zum Glück fand ich gleich eine freie Bank, auf die ich mich setzte. Ohne nochmal nach Eric zu sehen, holte ich mein Buch heraus, setzte mir meine Lesebrille auf und begann zu lesen. Nach fünf Minuten fuhr der Bus los und ein Mädchen setzte sich vor mich. Neugierig musterte sie mich und ich klappte genervt das Buch zu. „Möchtest du ein Foto machen? Dann hast du länger etwas von mir.“, fuhr ich sie an. Eigentlich wollte ich nicht zickig sein. Aber es nervte mich einfach. „Tut mir Leid. Ich bin nur etwas nervös. Das ist mein erstes Jahr hier.“ Plötzlich kam ein Junge dazu. Er hatte blonde lange Haare und trug schwarze Kleider. Lächelnd sah er uns an. „Ist bei euch noch frei?“, wollte er wissen und das Mädchen rutschte auf ihrem Sitz zur Seite. Er setzte sich zu ihr. „Wisst ihr, was das für ein Camp ist?“, wollte das Mädchen wissen und wir nickten. Ich schob die Brille auf den Kopf. „Ja…Aber ich bin auch zum ersten Mal dort.“, erklärte er uns und ich sah aus dem Fenster. „Ich bin Marie. Und ihr?“ Marie hatte lange blonde Locken und sah eigentlich ziemlich süß aus. Sie trug ein rotes Top, was ihre schlanke Figur gut betonte und eine kurze Jeans. „Mein Name ist Andi.“, stellte der Junge sich vor. Andi war etwas kräftiger, sah aber dennoch gut aus. „Sophie.“, murmelte ich nur und schloss kurz meine Augen. „Und was seid ihr? Ich bin ein Vampir.“ Marie redete wohl gerne. Ein Vampir…Sie schien für einen Vampir ziemlich heiter zu sein. Im Normalfall waren die doch eher zickig. „Wohl ein gutgelaunter Vampir. Ich bin zum Teil eine Fee und zum anderen Teil ein Gestaltenwandler.“, erklärte Andi und er hatte Recht. Normalerweise waren Vampire ziemlich zickig und mürrisch. „Und was bist du?“ Plötzlich kam ein Mädchen zu uns. Sie war groß, schlank und sah ziemlich arrogant aus. „Gute Frage. Hat man dir noch nicht erzählt, dass es unhöflich ist, wenn man sein Gehirnmuster versteckt?“, wollte sie wissen. Also wollte sie wohl Ärger machen. „Anscheinend hat man dir noch nicht erzählt, dass das jedem seine Sache ist.“, entgegnete ich und checkte ihr Gehirnmuster. Ein Werwolf. War ja klar. „Du bist mir wohl jetzt im Vorteil und willst dir wohl Feinde machen. Ich wusste, dass Eric sagte, dass ich meine Kräfte zurückhalten sollte. Aber jetzt konnte ich nicht anders. Ich stand auf und sah ihr in die Augen. „Ich denke, du gehst jetzt und kümmerst dich für den Rest des Tages, um dein Gehirnmuster.“, flüsterte ich und das Mädchen lief nun einfach davon. Andi und Marie blickten mich begeistert an. „Wow. Wie hast du das gemacht?“, wollte Marie wissen und ich blickte die Beiden unschuldig an. „Ich weiß nicht, was ihr meint.“…