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Der erste Muttertag

von Mayachan
OneshotFamilie / P6
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe
13.05.2017
13.05.2017
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Er musste sich beeilen. Seine Frau würde bald aufstehen und bis dahin musste alles fertig sein.

Er verteilte gerade Rosenblätter auf dem Küchentisch. Seine 5 Wochen alte Tochter döste in ihrer Babyschale und wusste nicht welchen Stress sich ihr Daddy machte. Heute war ein besonderer Tag. Der 14 Mai. Muttertag! Und es war der erste Muttertag für seine geliebte Frau. Diese hatte letzte Nacht kaum geschlafen, weil ihr Herzblatt die meiste Zeit geschrien hatte. Nun aber verhielt sie sich wie eine Prinzessin und gab keinen Mucks von sich.


Auf Chiakis Gesicht bildete sich ein zärtliches-liebevolles Lächeln. Er liebte seine Tochter über alles. Sie war ohne jeden Zweifel die Liebe seines Lebens. Seine Frau, die Liebe seines Daseins. Beide würde er bis zum letzten Atemzug beschützen. Vor jeden. Er hatte sogar vor einen Waffenschein zu machen. Um die jungen Kerle in Angst und Schrecken zu versetzten. Marron hatte mit den Kopf geschüttelt. ,,Sie ist doch gerade mal eine Woche alt, bis die Jungs auf der Matte stehen dauert es noch fünfzehn Jahre.''


Das war ihm egal. Jeder der seine kleine Natsuki auch nur falsch ansah, würde sofort von ihm einen tritt in den Arsch kriegen!


Er stellte die Vase mit den Blumenstrauß in die Mitte des Tisches, stellte davor eine große Schachtel Pralinen und steckte zwischen den Blumen eine Karte. Er und Yamato hatten die gleiche Idee gehabt. Auch für seine Frau Miyako, war es der erste Muttertag. Sie hatte vor einer Woche ihren Sohn Shinji zur Welt gebracht und bekam heute ebenfalls ein Geschenk von ihren Männern.


Chiaki begutachtet sein Werk. Sah alles gut aus. Er ging rüber zum Kaffeeautomaten und schenkte eine Tasse Kaffee ein. Er fügte Milch und Zucker hinzu und machte sich auf ins Schafzimmer. Er ließ seine Tochter kurz alleine, aber diese saß sicher in ihrer Babyschale und gab im schlaf schmatzende Geräusche von sich.


Er öffnete leise die Tür und entdeckte lange braune Haare quer über den Kissen verteilt. Vorsichtig stelle er die Tasse auf den Nachttisch und weckte seine Liebste mit sanften Küssen in den Nacken. Seine Frau seufzte wollig und drehte sich um. „Guten morgen, mein Sonnenschein“, hauchte er und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Sie lächelte. „Rieche ich Kaffee?“

Nun lächelte er ebenfalls. „Ja, und in der Küche hat deine Tochter etwas für dich vorbereitet.“


Marron richtete sich auf und streckte sich. „Ich kann es kaum erwarten.“

Er reichte ihr die Tasse - als sie aufstand und sich den Morgenmantel überzog. „Danke Liebling.“

Gemeinsam gingen sie in die Küche. Als die junge Mutter den Raum betrat, wäre ihr fast die Tasse runter gefallen. Überall lagen Rosenblätter. Rote, weiße, gelbe und pinke. Ein wunderschöner Gerbera Strauß stand inmitten der Blätter. Und ihre Lieblingspralinen! Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie stellte die Tasse ab und ging zuerst zu ihrer Tochter. „Dankeschön mein kleiner Engel.“ Dann gab sie ihrer Kleinen einen Kuss und wandte sich dann ihrem Traummann zu. Dieser grinste sie an. „Du bist der beste Ehemann und Papa der ganzen Welt“, sagte sie und schlang die Arme um ihn. Er legte seine Hände an ihre Hüften und zog sie näher. „Und du bist die beste Frau. Und für die Besten nur das Beste“, erklärte er und küsste sie innig.
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