Sapphire x Ruby

von Sturmzahn
GeschichteRomanze, Fantasy / P12
Ruby Sapphire
12.05.2017
10.06.2017
5
6.692
 
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12.05.2017 2.302
 
Kurz noch bevor es losgeht:
- 1. Ich habe diese Fanfiction angefangen zu schreiben, als ich ca. in der Mitte der vierten Staffel war und mit der Weile mich auch dem Ende dieser neige. Es ist also durchaus gut möglich, dass hier SPOILER enthalten sind.
- 2. Ich schaute Steven Universe ausschließlich auf Englisch, weshalb ich manche Sachen eventuell anders übersetze als die originale Deutsche Fassung. Manche Sachen habe ich auch gar nicht übersetzt.
Wenn ihr etwas nicht versteht, fragt ruhig in der Form eines Reviews, ich werde auch 100%ig antworten.


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Peridot kam aufgeregt zurück in die Scheune, die er zusammen mit Lapis in ein Zuhause für sie verwandelt hatte. Weniger begeistert schaute die Blauhaarige allerdings sie an, welche zuvor Fern gesehen hatte. Stolz hielt Peridot ein kleines Ding hoch, welches  einem Computerchip ähnelte, und erzählte: "Ich habe so einen Ort gefunden, wo lauter Sachen hingeworfen wurden. Und ich habe etwas gesucht - lange gesucht. Und schließlich gefunden. Und dies ist das entscheidende Teil für mein großes Projekt." "Meinst du mit deinem ´großen Projekt´ deinen Bau eines eigenen Tablets?", fragte die Blauhaarige nach. Peridot verzog das Gesicht: "Vielleicht - könntest du wenigstens so tun, als wenn du dich für mich freust?" "Was meinst du?", erkundigte sich Lapis und kam neben ihren Mitbewohner in die Tür. "Ich habe Tage gebraucht, um dieses Teil zu finden. Und nun habe ich es! Und du..." "Ich bin beeindruckt. Auch wenn du durch deine Suche extrem schmutzig gemacht hast.", meinte Lapis. Darauf schaute Peridot an sich herunter und stellte fest, dass sie Recht hatte. Sie war so mit der Suche beschäftigt gewesen, dass sie überhaupt nicht gemerkt hatte wie dreckig sie sich damit gemacht hatte. "Wen interessiert's. Ich habe das Teil gefunden!", triumphierte Peridot und hielt ihrer Mitbewohnerin ihren Fund vor die Nase, welche ihn an sich nahm und weiter in die Scheune lief. "Hey! Das kannst du nicht machen!", rief Peridot ihr aufgewühlt hinterher und folgte ihr so schnell sie nur konnte. Doch Lapis lachte nur. Zielstrebig rannte die Blauhaarige zu der Maschine ihrer Mitbewohnerin und setzte das Teil hinein. Peridot blieb verblüfft hinter ihr stehen: "Woher weißt du wie meine Technik funktioniert?" "Ich habe mir das Gerät genauer abgesehen - als du weg warst.", gab Lapis zu. "Wow. Das hätte ich nicht erwartet.", murmelte Peridot mit einem Lächeln. Plötzlich schwand dies aber wieder und ihr Gesicht verkrampfte sich, darauf quickte sie kurz auf vor Schmerz. Sie sank auf die Knie. Sofort reagierte Lapis besorgt: "Was ist mit dir? Was ist los?" Langsam verließ der Schmerz Peridots Körper wieder und sie schaute sie schwach an: "Keine Ahnung, irgendwas hat gerade an meinen Kräften gezogen, ich..." "Dein Gem! Es ist ganz...verblasst. Ich meine, es ist noch da, aber das Grün...", stotterte die Blauhaarige ungläubig und berührte Peridots Gem mit ihren Fingerspitzen, wobei sie keinerlei Risse fühlen konnte. Peridot wollte gerade etwas suchen, worin sie sich sehen konnte, als Lapis das gleiche wie ihr widerfuhr.  Als sie dann schließlich einen Blick auf ihr Gem warfen, entdeckten sie, dass - wie bei Peridot - die Farbe verblasst war.
"Geht es dir gut?", fragte die Grünhäutige besorgt. "Geht es denn dir gut?", hackte Lapis als Antwort nur nach. Peridot zuckte mit den Schultern: "Ich denke schon. Mir tut nichts weh und ich kann mich bewegen." Um dies zu präsentieren ging sie ein paar Kreise um ihre Freundin. "Geht mir genauso, kannst du deine Kräfte noch einsetzen?", fragte Lapis weiter und ging zu ihrem Toilettenbildnis. Als sie versuchte das Wasser tanzen zu lassen, funktionierte alles als wäre nie etwas anders gewesen. Peridot versuchte darauf eine Dose schweben zu lassen, die auf einem Karton nahe ihr lag. Auch dabei hatte sie keine Probleme. "Sollen wir das den restlichen Crystal Gems berichten? Irgendwas muss doch mit uns passiert sein? Und vor allem wieso?", frage Lapis ratlos. Sofort nickte ihre Freundin eifrig und sie machten sich auf den Weg zum Tempel.

Als Lapis ihre Wasserflügel wieder verschwinden ließ und Peridot hinunter ließ, klopfte die Grünhäutige gleich wild an die Tür. Es dauerte nicht lang bis Steven ihnen öffnete und sie begrüßte: "Schön euch hier zu sehen, Leute! Kommt doch rein!" "Wir haben ein großes Problem", fing Lapis beim ihrem Eintreten gleich zu erklären, "Unsere Gems verblassen - also die Farben unserer Gems." Als beide hinein gekommen waren, schloss Steven die Tür und ging auf Peridot und betrachtete ihr Gem genauer. Es war nicht mehr strahlend grün, sondern nur noch hell grün und zwar so hell, dass man es eigentlich als weiß bezeichnen könnte. Schließlich schlussfolgerte Steven: "Kein Problem. Ich kann euch heilen und dann ist alles wieder gut." Doch gerade als Steven seine Hand ablecken wollte, ging er auf die Knie und schloss krampfhaft seine Augen. Schnell hockte sich Lapis neben ihn und zog sein Shirt etwas hoch, sodass sie sein Gem sehen konnte. Dessen Farbe ebenfalls verblasste. "Es tut uns so leid, Steven. Das wollten wir nicht.", entschuldigte sich Peridot, als sie realisierte, das er - womit er auch immer infiziert war - nun auch betroffen war. "Es ist nicht eure Schuld.", meinte Steven, als er sich etwas erholt hatte, "Also habt ihr bereits irgendwas über euer Problem gelernt?" "Unsere Kräfte funktionieren auf jeden Fall weiterhin...", berichtete Peridot nachdenklich.
Auf einmal leuchtete die Teleportationsfläche auf und Garnet trat in den Raum. Als sie Lapis und Peridot entdeckte, ging sie gleich zu ihnen. Ohne dass sie fragen musste, informierte sie Steven: "Lapis und Peridot sind hergekommen, weil sie ein Problem haben. Und zwar aus irgendeinem Grund verblassen die Farben ihrer Gems. Und als ich sie gerade heilen wollte, widerfuhr mir dasselbe." Bei seinen letzten Worte zeigte er ihr sein Gem. Darauf hockte sich Garnet neben Steven und betrachtete prüfend sein Gem und murmelte: "So etwas habe ich noch nie gesehen." Vorsichtig berührte sie es, aber es tat sich nichts. Zudem fühlte es sich komplett normal an. Garnet wollte gerade wieder aufstehen, als auch sie plötzlich ein Schmerz durchfuhr. Steven konnte sehen, wie der Schmerz sie quälte und wie sie versuchte ihm standzuhalten. Aber auf einmal spaltete sie sich in Sapphire und Ruby, welche aber noch mit aller Kraft versuchten ihre Fusion zu halten. Schließlich mussten sie nachgeben und fielen schwach zu Boden. Sofort fiel Lapis' Blick auf ihre Gems - verblasst. Genauso wie ihre. "Wir dürfen niemanden berühren. So überträgt es sich!", warnte die Blauhaarige als Entschluss. Langsam standen Sapphire und Ruby wieder auf. Ruby hielt sich ihren Kopf. Als sie ihre Freundin entdeckte wollten sie sich erneut in Garnet verwandeln, aber es funktionierte nicht. Sie leuchteten auf, stießen aber letztendlich voneinander ab. Lapis wagte einen Blick auf ihre Gems und warnte erneut: "Ihr dürft es nicht weiter versuchen! Die Farbe wird nur noch schwächer!" Sapphire schaute neugierig ihre Hand und nickte einsichtig. Als Ruby aber ihre Hand ansah, erschrak sie: "Wie konnte das passieren?" "Keine Ahnung!", rief Peridot. "Wer hatte das zuerst?", erkundigte sich Ruby fordernd, " Wer hatte es zuerst?" "Ich, aber ich habe nichts Besonderes gemacht... nein, stimmt gar nicht! Ich war auf diesem einem Ort, wo jeder altes Zeug hinbringen kann und liegen lässt. Ich habe dort alles durchsucht." "Heißt das, dass du auf einer Müllhalde rumgewühlt hast?", hackte Steven kritisch nach. Darauf zuckte Peridot nur verwirrt mit den Schultern. Der Junge verdrehte seine Augen. "Wir müssen etwas unternehmen!", forderte Ruby eindringlich.
In diesem Augenblick leuchtete die Teleportationsfläche erneut auf und Pearl und Amethyst erschienen. "Ist irgendwas vorgefallen?", erkundigte sich Pearl verwundert nun Ruby und Sapphire zu treffen. Als sie einen Schritt auf sie zu machen wollte, rief Peridot: "Bleibt wo ihr seid! Sonst stecken wir euch auch noch an!" Darauf schauten Pearl und Amethyst verwirrt in die Runde, also erklärte Lapis: "Peridot hat sich irgendeine Infektion auf einer 'Müllhalde' geholt, die verhindert, dass man mit anderen fusionieren kann." "So etwas habe ich ja noch nie gehört!", staunte Amethyst. "Was könnten wir eventuell dagegen tun?", meldete sich Steven zu Wort. Pearl antwortete ratlos: "Keine Ahnung. Und da wir nicht mehr in unserer alten Heimat sind, können wir dazu auch niemanden befragen." "Sie würden uns sowie zerstören, in der festen Überzeugung wir wären leicht zu ersetzten - und Verräter.", meinte Peridot schulterzuckend, "Das heißt wiederum, dass wir hier auf Erde gerade besser dran sind." "Sehr beruhigend...", zischte Ruby zornig. “Vielleicht wird es von allein wieder besser. Und ehrlich gesagt können wir im Moment auch nichts anderes tun.", erklärte Amethyst, "Und wir hoffen, dass es bis dahin keinerlei Probleme gibt, sodass eine Fusion nötig ist." "Okay.", meinte Lapis gelassen und wollte mit Peridot gehen. "Wenn ihr etwas neues beobachtet, gebt sofort Bescheid!", rief Steven ihnen noch hinterher. Sie nickten.
"Ich gehe dann mal in mein Zimmer.", murmelte Amethyst in die nun herrschende Stille und verzog sich leise, währenddessen Pearl ebenfalls in ihrem Verschwand. Nun war Steven allein mit Sapphire und Ruby, wobei er, obwohl niemand etwas sagte, die Anspannung spürte, die im Raum lag.
Plötzlich klopfte es an der Tür. Dankbar der Situation zu entkommen, öffnete Steven schnell. Sofort wurde er von seinem Besuch begrüßt: "Hallo, ich bin heute etwas früher fürs Training dran..." "Ah, hallo - Connie. Wie wäre es wenn wir schnell noch zu Big Donut gehen und uns ein paar Snacks holen?" Etwas verwirrt nickte Connie und blickte neugierig an ihrem Freund vorbei, wobei sie zwei ihr unbekannte Gems entdeckte. "Es gibt wohl im Moment ein paar Probleme...", murmelte das Mädchen leise vor sich hin und folgte darauf schnell Steven, der sich bereits auf den Weg zu Big Donut gemacht hatte.
Kaum war die Tür geschlossen worden, fragte Ruby: "Kannst du irgendwas in der Zukunft sehen?" "Nicht jetzt.", murmelte Sapphire und ging zum Fenster. "Und was willst du jetzt machen?" "Was willst du denn jetzt machen? Wir haben alle Zeit der Welt.", fragte Sapphire mit einem Lächeln zurück.  Ihre Freundin wirkte darauf verzweifelt: "I-Ich? Keine Ahnung... Ehm...was würden wir denn jetzt normalerweise tun...Wie wäre es, wenn wir...eh..." "Wir trainieren? So sind wir vorbereitet, falls etwas vorfallen sollte.", schlug Sapphire nach einer Zeit vor. "Gute Idee!", meinte Ruby und rannte sofort zu der Teleportationsfläche. Seine Freundin folgte ihr etwas langsamer.
Sie endeten in der Arena, wo Pearl unter anderem Connie das Fechten beigebracht hatte. "Sollen wir mal wieder gegeneinander kämpfen? Das haben wir schon lange nicht mehr gemacht!", schlug Sapphire aufgeregt vor. "J-Ja, klar können wir machen?", murmelte Ruby unsicher. "Keine Sorge.", erklärte die Blauhaarige ihr, weil sie ahnte, woran sie gerade dachte.
Mitten in der Arena standen sie sich einige Meter gegenüber. Keiner der beiden beschwor seine Waffe aus dem Grund den anderen nicht verletzten zu wollen.
Schließlich rannten sie auf einander zu. Ruby versuchte etwas nach links auszuweichen und ihre Freundin damit zu erwischen, aber diese hatte dies vorausgesehen und wich dem Angriff geschickt mit einigen Schritten nach hinten aus. "Das ist nicht fair!", rief Ruby, "Wenn du deine Zukunftsversionen einsetzt, habe ich doch keine Chance!" "Ich wusste einfach, dass du nach links läufst." "Woher?" "Ich kenne dich.", erklärte Sapphire ruhig. Ruby schaute darauf verlegen den Boden an, darauf schlug sie vor: "Lass uns doch Strategien ausdenken wie wir zusammen einen Gegner erledigen könnten. Weil wie hoch ist schon die Wahrscheinlichkeit, dass ich gegen ein Sapphire antreten muss? Es gibt immerhin nur vier." "Und diese sind sich viel zu schade, um zu kämpfen.", ergänzte die Blauhaarige mit einem Augenrollen. "Hattest du eigentlich viel mit ihnen zu tun gehabt - damals?", erkundigte sich Ruby zögernd. "Jeder Diamond hatte sein einiges Sapphire. Ich bin den anderen gelegentlich mal bei einem Treffen der Diamonds begegnet.", erzählte Sapphire. "Wie würdest du gegen sie im Falle eines Angriffes vorgehen?", hackte ihre Freundin gespannt nach. "Ich würde mein Ruby Guard in den Kampf schicken - was denn auch sonst!", meinte Sapphire gespielt ernst. „Ich alleine gegen einen Sapphire? Das würde ich niemals schaffen!", murmelte Ruby verzweifelt. "Ich würde dich niemals alleine lassen und das weißt du auch.", meinte Sapphire darauf und gab ihr einen Kuss.
Ruby zeigte auf einen Stein, der ungefähr so groß war wie sie selbst und meinte: "So das ist ein Sapphire. Wie gehen wir vor?"
Obwohl sie beide eigentlich bereits die Antwort wussten. Sie beschworen jeweils ihren Kampfhandschuh und kam von verschiedenen Seiten auf den Stein zu. Schon nach wenigen Sekunden war noch ein kleiner Berg aus Kiesel übrig. "Das war doch gar nicht so schwer! Wir haben es geschafft!", freute sich Ruby und sprang vor Freunde in die Höhe. "Dir ist klar, dass es kein echter Sapphire war, oder?" Ruby beruhigte sich blitzartig und meinte mit verschränkten Armen: "Sicher. Klar. Ja." Plötzlich traten einige Personen in die Arena ein und als sie sich zu diesen umdrehten erkannten sie Pearl mit Connie und Steven, die jetzt wohl mit ihrem Training beginnen wollten.



Weil  dies das erste Kapitel ist, habe ich es mal etwas länger gemacht. (Diese Länge könnt ihr nicht auch bei meinen anderen Kapiteln erwarten...)

Wie ist dieses Kapitel geworden? Würde mich über ein Review freuen :)
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