Schatten über Mittelerde

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
Arwen Eldarion Eowyn Gandalf Legolas
11.05.2017
11.05.2017
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Hier ist nun mal ein ganz anderes Genre von mir.
Die Story hatte ich nach den 3 Teilen von Herr der Ringe geschrieben. Auch die Bücher hab ich alle verschlungen. Und mit allem, das mich fesselt, habe ich auch meine Geschichte dazu nieder geschrieben. Und ein Name sollte noch später eine große Rolle in meinem Leben einnehmen.

Aber nun zur Story:

Mein Name ist Tyramiaden, aber nennt mich ruhig, wie es alle meine Freunde tun, einfach Tyra. (Gesprochen = Tei-ra)
Ich gehöre zu den Waldelben des goldenen Waldes Loriens.
Wir Waldelben sind bekanntlich ein recht anspruchsloses Volk, angepasst an die Wälder in denen wir leben.
Doch mich Tyra trieb es schon immer hinaus, auf die Weiden von Ödland, welches zwischen Lorien, Düsterwald und dem Fanghornwald lag, und wanderte lieber mit den Herden der Mearas.
Schattenfell, der Fürst von ihnen, akzeptierte meine Anwesenheit mit der Toleranz, welche nur Tiere aufbringen können.
Meine Eltern, Myratiade und Tarados versuchten meine Erkundungstouren zu unterbinden. Doch mit dem Geschick einer Elbe, mit der Natur zu verschmelzen, verschwand ich in einem unbeobachteten Moment.
Celeborn und Gabriel, die Herrin und der Herr des Waldes hatten nur ein wissendes Lächeln auf den Lippen, als ich schon als ein junges Elbenkind an ihnen vorbei ausbüchste.
Auf ein gutes Wort von Frau Galadriel, welche meinen Eltern erklärte, dass alles einen Sinn hatte, ließen sie mich nun gewähren.
Ich war nun mal eine Waldelbe, mit dem Herzen einer Nomadenelbe.
Wohl gemerkt, dass ich diese nun selbst ernannt habe.
Doch nicht nur das Umherwandern von Weide zu Weide mit den Mearas war allein ausschlaggebend für mein Interesse.
Immer wieder durchquerten Reisende die Ebenen, wie auch die Reiter von Rohan.
Einer von ihnen war Gandalf der Graue gewesen. Ein weiser, alter Mann.
Wir nannten ihn auch den grauen Pilger.
In seinem grauem Mantel, und dem spitzen hohen Hut, mit seinem langen grauen Bart, und seinem Wurzelholzstock, machte er auf mich immer schon einen rätselhaften Eindruck.
Fast schon unheimlich.
Doch nie war er unfreundlich zu irgendeinem Lebewesen.
Ob zu den Elben, noch zu den Mearas.
Noch bis vor wenigen Jahrzehnten, heute bin ich 120 Jahre, und endlich zu einer vollausgereiften Elbin herangewachsen, trieb er noch gern Schabbernack mit mir, und behandelte mich wie eine Heranwachsende. Aber Gandalf ist eben Gandalf.
Ich schreibe über ihn in der Vergangenheit, da ich schon lange nichts mehr von ihm gesehen noch gehört habe. Man sagt auch, dass er über den großen Fluss gezogen ist. Dorthin wohin auch Bilbo und Frodo nach Beendigung ihrer Aufgabe gingen.
Aber ich rede lieber von dem was ist, als dem was war, oder was mal sein wird.
Also weiter.
Der andere Reisende ist ein Elb, wie ich. Na ja. Nicht ganz, wie ich.
Er gehört einem anderen Elbenvolk an. Den Waldelben Düsterwalds.
Legolas ist sein Name, und im Gegensatz zu mir, die ich kupferfarbenes Haar habe (wie die Blätter im Herbst), hat er silberblondes.
Wobei er mehr zu meinem Volke gepasst hätte, als ich.
Mein Haar war immer Grund zum Tuscheln gewesen.
Den Elben sind nicht gleich Elben. Meist gütig und tolerant, gibt es, wie auch bei den Menschen, und den von uns mit Misstrauen gestraften Zwergen, solche und solche.
Ich sage das, da ich zusammen mit Legolas auch Gimli, Gloins Sohn kennengelernt habe, welcher mich bewogen hat, mein Gelehrtes über die Völker Mittelerdes nochmals zu überdenken.
Aber ich schweife schon wieder ab. Ich wollte euch noch etwas von mir erzählen.
Nun, dass ich kupferfarbenes Haar habe, wisst ihr ja nun schon.
Wie meine Mutter habe ich eisgraue Augen, und meine Haut ist ein wenig zu sonnengebräunt. Aber wie mir das Wasser des Anduin zeigt, steht es in schönen Kontrast zu meinem Erscheinungsbild.
Dazu trage ich ein von mir abgeändertes Gewand in einem ähnlichen Eisgrau meiner Augen.
Abgeändert, weil mich mein langes, bis auf den Boden reichendes „Kleid“ am Rennen behindert, und ich immer wieder beim Springen über Stock und Stein, den Mearas hinter her, es bald schon ohne selbst Hand angelegt zu haben, auf die jetzige Länge gekürzt hatte.
Allein mein silber-grüner langer Mantel war der Schere nicht zum Opfer gefallen.
Schon oft hatte er mich, mit seiner Fähigkeit sich der Umgebung anzupassen, vor den Augen umherstreifender Feinde (ja auch solche gibt es in unserem schönen Tal) verborgen.
Nicht das ich wehrlos bin. Oh nein.
Meinen Elbenbogen und einen Köcher voller Pfeile habe ich immer Griffbereit.
Schon mit 30 Jahren in die Kunst des Schießens eingeweiht, wie es bei uns Elben Brauch ist, konnte ich mein Auge und meine Hand aber erst mit Hilfe von Legolas zur Vollendung ausbilden.
Er war in den letzten Jahrzehnten mein Lehrer gewesen.
Hatte mich gelernt aus jeder Lage und sogar vom Pferderücken zu schießen.
Denn im Gegensatz zu meinem Volk, ritt seines.
So. Nun wisst ihr, glaube ich, genug über mich.
Einer rothaarigen, Amazonen-Elbe, die mit den Mearas über die Ebenen jagt, und so unbeherrscht ist, wie der Wind, der durch das Gras streift.
Nun aber zu meiner Geschichte.
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