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Terra Nova - Die Vergangenheit ist unser einziger Hinweis

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12
Elisabeth Shannon Jim Shannon Josh Shannon Maddie Shannon Mark Reynolds Zoe Shannon
10.05.2017
10.05.2017
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10.05.2017 1.184
 
Diese Fanfiction handelt von Terra Nova, einer echt guten Serie, die leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat, obwohl sie echt super ist. Also lest doch einfach mal rein.  
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Endlich wieder zu Hause. Müde lasse ich meine Tasche auf das Bett fallen. Wir können froh sein, dass unser Haus beim Angriff aus der Zukunft einigermaßen verschont geblieben ist. Es sieht genau genommen noch genauso aus wie davor. Mein Bruder Josh hat sich gleich nach unserer Ankunft auf die Suche nach Skye gemacht, ich persönlich denke ja, dass die beiden bald zusammenkommen, sollte ihn jedoch nicht darauf ansprechen, da seine letzte Freundin bei dem Angriff auf unsere Siedlung ihr Leben lassen musste.

„Maddie, spielst du was mit mir?“, Zoe, meine kleine Schwester, reißt mich aus meinen Gedankten. Mit einem Nicken gebe ich ihr zu verstehen, dass ich dabei bin. Meinen Freund Mark kann ich jetzt eh nicht besuchen, da er beim Militär ist und beim Wiederaufbau der Siedlung helfen muss. Genauso wie meine Eltern, Jim und Elisabeth Shannon. Mein Vater ist der Polizist hier in Terra Nova und meine Mutter ist eine der führenden Ärzte.

Mit schlurfenden Schritten folge ich meiner kleinen Schwester in unser Wohnzimmer, die Möbel sind alle noch umgekippt, da alle Häuser auf versteckte Waffen durchsucht wurden. „Lass uns doch erstmal das Chaos wieder in Ordnung bringen,“ schlage ich Zoe vor. „Ja, aber dann bauen wir eine Höhle?“, bettelt sie. „Dann bauen wir eine Höhle,“ wiederhole ich. Gemeinsam stellen wir also unsere weiße Couch und unsere weißen Sessel wieder auf. Den zertrümmerten Wohnzimmertisch schleppen wir nach draußen und räumen zu guter Letzt alle herumliegenden Spielsachen und Kissen wieder an ihre Plätze. Am Ende betrachten wir unser Meisterwerk, bis wir noch eine Pfütze mit ausgeschüttetem Wasser auf dem Boden finden. Mit einem Lappen wische ich diese Pfütze noch schnell weg, bevor wir dann mit dem Bau einer Höhle beginnen.

„Du spielst dich und ich bin ich,“ erklärt Zoe mir. „Und was genau spielen wir?“ „Wir sind in einem Unterschlupf im Wald gefangen und müssen überleben,“ bekomme ich als Antwort. „Okay.“

Viel mehr gehe ich in Gedanken durch, ob es wirklich so ratsam war nach Terra Nova zu gehen. Zoe fängt schon an Überlebensspiele zu spielen, obwohl sie eigentlich noch gar nicht das Alter dafür hat, Mum und Dad sind die ganze Zeit unterwegs, Arbeiten oder irgendwas für Commander Taylor erledigen und ich bekomme mehr und mehr Albträume über Dino Angriffe oder Angriffe der Sixer.

„Maddie, spielst du noch mit mir?“ Meine Schwester wedelt mit ihrer Hand vor meinem Gesicht herum und holt mich so wieder zurück in die Realität.
Gemeinsam spielen wir noch eine Weile, bis mir einfällt, dass ich noch das Abendessen kochen muss. „Und Zoe, was wollen wir heute Essen?“, ich sehe meine Schwester fragend an. „Haferbrei mit Beeren und Zimt“, kommt es sofort als Antwort. Das hatte ich mir eigentlich schon gedacht, da es ihr Lieblingsessen ist.

Zusammen gehen wir an den Herd und beginnen die leckere Mahlzeit zu kochen, erst hatte ich etwas Bedenken, ob nach der Übernahme noch genügend Vorräte das sind, wurde aber zum Glück nicht enttäuscht.  Wir verrühren den Hafer mit Milch und einem speziellen Bindemittel, zum Ende geben wir noch Beeren hinzu und ich stelle das Zimt auf den Esstisch. „Hier, räum doch schon mal das Geschirr auf den Tisch, ich bringe gleich das Essen,“ gebe ich Zoe als Anweisung und gehe zum Herd um nochmals umzurühren, sodass nichts anbrennt.

In dem Moment geht die Tür auf und ich höre Gemurmel aus dem Flur. „Hier riecht es aber gut,“ Josh, mein älterer Bruder, kommt schwärmend um die Ecke gebogen. Er streckt schon den Finger aus, um mal zu kosten, als ich ihm Lachend auf die Hand haue: „Du bist nicht der einzige, der Hunger hat.“ Einen Schmollmund ziehend, macht er sich auf den Weg zum Esstisch.

Auch meine Eltern kommen mit hungrigem Gesicht und knurrendem Magen aus dem Flur und setzten sich auch sofort an den Tisch zu Josh und Zoe, die fleißig den Tisch gedeckt hat. Ich gebe noch ein paar letzte Blüten als würze an das wohl duftende Essen, bevor ich es serviere.

Als Familie sitzen wir beim Abendessen, bei dem erst betretene Stille herrscht, bis dann plötzlich alle durcheinanderreden.
Josh und ich: „Wie war euer Tag so?“

Mum: „Das Essen ist lecker.“

Dad: „Und habt ihr bis jetzt was Verdächtiges gesehen?“ Er ist also immer noch gedanklich bei der Arbeit,

Zoe: „Seht mal, Maddie und ich haben eine Höhle gebaut!“

Erst lachen wir alle gleichzeitig los. Dann fängt jeder an zu erzählen, was er oder sie, so an ihrem/seinem ersten Tag zurück in der Siedlung so gemacht hat. Dabei ist nichts Spektakuläres, außer dem doofen Bauchgefühl, dass Mum und Dad uns etwas verschweigen. Sie sagen zwar, dass sie einen ganz normalen Arbeitstag hatten, Elisabeth in der Klinik und Jim als Commander Taylors rechte Hand, beim Wiederaufbauen und Sichern der Siedlung. Ich kaufe ihnen aber nicht ab, dass sie heute nur das gemacht haben. Im Bauch habe ich das selbe Gefühl, wie damals, als ich genau wusste, dass sich jemand anderes als mein Idol ausgib, und den ich dann als Schwindler und seinen ehemaligen Assistenten enttarnt habe. Aber hier geht es jetzt nicht darum, sondern darum, dass unsere Eltern uns etwas, vielleicht sogar wichtiges, verschweigen.  Das fand ich schon immer nicht schön, wenn Jim und Elisabeth Shannon sich so fragende aber auch wissende Blicke zuwerfen, allerdings nichts dazu sagen. Nicht mal uns, ihren Kindern.

Nachdem alle aufgegessen haben, wird Zoe ins Bett geschickt und Josh zieht nochmal los um Skye zu treffen. Okay, womöglich kommt das zwischen den beiden doch schon früher als erwartet.
Ich helfe meiner Mutter noch beim Aufräumen und Abwaschen, während sich mein Vater ins Büro zurückzieht. „Was verschweigt ihr uns?“ Elisabeths Gesichtsausdruck ändert sich von einer zur anderen Sekunde von geschockt zu Poker Face. Da haben wir es, da ist also tatsächlich ein Geheimnis, jetzt muss ich nur noch herausfinden welches. Aus Dad bekomme ich schon mal nichts raus, der ist da standhaft wie eine Burg, also muss ich Mum bearbeiten. „Schatz, kommst du mal bitte!“, die Stimme von Jim dringt aus dem Arbeitszimmer zu uns in die Küche. Mist, dann muss ich Mum wohl erst nachher oder morgen ausquetschen.

In dem Moment klopft es an der Tür. Ich gehe und öffne sie. „Mark!“ Vor der Tür steht mein Freund. Für einen Moment setzt mein Herzschlag aus und ich starre ihn einfach nur an. Er sieht aber auch gut aus, mit seinen Muskeln und den verstrubbelten Haaren. „Würdest du mit mir noch einen kleinen Spaziergang unternehmen?“ Ich willige ein. Das ist eine willkommene Ablenkung von dem Geheimnis, also ziehe ich mir schnell was Passendes an und hinterlasse meinen Eltern eine Nachricht auf dem Tisch, da sie sich immer noch hinter verschossener Tür im Arbeitszimmer aufhalten.

Ich trete also vor die Tür, in eine lauwarme und angenehme Nacht, Mark Reynolds greift nach meiner Hand und wir machen uns auf den Weg.

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Ich hoffe euch gefällt das was ich bis jetzt geschrieben habe. Ich würde mich über einige Reviews und fleißige Leser freuen
LG Miss Fantasy 1204
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