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Stitches

von CC4Love
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Kowalski Lars / Hans Skipper
09.05.2017
19.07.2017
8
11.415
1
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Dieses Kapitel
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18.05.2017 1.017
 
„Aber, Skipper“, jammerte Kowalski.
„Kein „Aber, Skipper“, Kowalski!“ widersprach Skipper. „Du bleibst heute in deiner Koje, damit dein Watschler heilt. Du bist uns sowieso keine wirkliche Hilfe.“
„Doch, Skipper. Das geht“, meinte Kowalski und versuchte mit dem verletzten Fuß aufzutreten, woraufhin er allerdings einen Schmerzensschrei unterdrücken musste und den Fuß sofort wieder hochnahm. „Ich kann auch auf nur einem Watschler helfen...“, versuchte Kowalski es nochmal, verlor allerdings in dem Moment das Gleichgewicht und viel zu Boden.
„Du bleibst heute hier. Ohne Widerrede“, sagte Skipper streng.
Kowalski seufzte und setzte sich wieder aufs Bett.

Eine Weile lag er in seinem Bett, ohne was zu machen, bis es ihm zu langweilig wurde. Er stellte sich auf seinen heilen Fuß und kletterte vorsichtig auf den Baum, der da stand.
Von dort aus konnte er zu seinen Freunden sehen, die am Flugzeug bastelten und seufzte. Wir gerne wollte er ihnen helfen und Skipper wieder stolz machen. Kowalski wollte von Anfang an nur, dass Skipper ihn schätzte und stolz auf ihn war. So wie er es letzte Nacht gesagt hatte. Aber vielleicht war Skipper schon mal so stolz gewesen und hatte es nur nicht gesagt. Schließlich hat Skipper es ihm letzte Nacht auch nicht wirklich gesagt. Er dachte ja Kowalski würde schlafen.
Der Wissenschaftler war so in Gedanken, dass er aus Versehen mit dem falschen Fuß auftrat. Der Schmerz erschreckte ihn so, dass er vom Baum fiel und auf dem Boden liegen blieb.

Gloria hatte ein Geräusch gehört und sich auf die Suche nach der Ursache gemacht. Schließlich kam sie bei dem Baum an und sah den Pinguin auf dem Boden liegen.
„Oh nein! Was ist dir denn passiert??“ fragte das Nilpferd besorgt und nahm ihn hoch. „Komm ich kümmere mich um dich, ja?“

„Weiß einer wo Kowalski hin ist??“ fragte Skipper, als er wieder zu den anderen beim Flugzeug stoß.
„Ist er denn nicht in seiner Koje?“ fragte Private.
„Nein. Da komm ich doch gerade her.“
„Ich glaube, Gloria hat sich vorhin eures Freundes angenommen“, meinte Mason, der das Gespräch mitbekommen hatte.
„Und wo ist sie hin?“ fragte Skipper den Schimpansen.
„Richtung Musik“, erklärte der Affe und deutete in die Richtung, welche zu den Lemuren führte.
„Na super… Private, komm mit“, sagte Skipper und ging in die angegebene Richtung. Dicht gefolgt vom kleinen Private.
Bei den Lemuren angekommen, hatten die beiden Pinguine die vier großen Säugetiere schnell gefunden, welche mit den Lemuren Party machten.
Skipper ging direkt zu Gloria und hüpfte auf ihre Schulter. „Wo ist Kowalski?“
Gloria deutete in ein Baumhaus, welches offensichtlich King Julien gehörte. Es kam noch ein genervtes Seufzen von Skipper, bevor er sich mit Private in die Richtung bewegte.
Als sie das Baumhaus betraten, sahen sie Kowalski sofort in einem Blätter-Bett liegen.
„Kowalski“, freute Skipper sich.
„Psst“, sagte Maurice, die rechte Hand von King Julien. „Er schläft gerade. Ich habe seinen Fuß verarztet und ihm eine Salbe rauf gemacht, die heilend und sehr ermüdend wirkt. Deshalb schläft er jetzt erst mal eine Weile.“
„Wo hast du die Salbe denn her“, fragte Skipper misstrauisch.
„Altes madagaskarisches Rezept“, erklärte Maurice. „In eins, zwei Tagen sollte es ihm besser gehen.“
„Okay. Nun dann… danke.“
Maurice lächelte nur und fing Mort ein, der gerade herein flog. Skipper wollte gerade nachfragen, als er von draußen die aufgebrachte Stimme Juliens hörte.
„Nichte die Fuße!“
Das erklärte dann doch alles.

Zwei Tage später kam Kowalski tatsächlich wieder zu den anderen zum Flugzeug.
„Hey, Soldat! Wieder zurück bei den Lebenden?“ begrüßte Skipper ihn.
„Ja“, lächelte Kowalski.
„Geht es deinem Watschler wieder besser?“ fragte Private.
„Ja, super. Als wäre nie etwas gewesen.“
„Na dann, kannst du uns ja wieder helfen“, sagte Skipper.

Kowalski saß am Strand und warf ein paar Steine ins Wasser, als Skipper hinter ihm auftauchte.
„Oh ähm, ich komme gleich wieder, Sir.“
„Nein. Ich hab dir eine Pause erlaubt. Die darfst du auch noch haben. Dir geht es nicht so gut, wie du sagst“, sagte Skipper.
„Was? Nein. Mir geht’s wirklich wieder super...“, versuchte Kowalski sich rauszureden. Doch Skipper glaubte ihm nicht. Er setzte sich neben den Wissenschaftler und sah auch aufs Wasser.
„Ich wollte mit dir reden.“
Kowalski sah auf. Bekam er jetzt Ärger? Wollte Skipper ihm sagen, dass er ihn nicht mehr im Team wollte? Weil er solange ausfiel und immer noch nicht fit war? Weil er so schwach war?
„Jetzt guck nicht so. Ich schmeiß dich schon nicht aus dem Team oder so“, lachte Skipper, sah ihn dann aber ernster an, als er Kowalskis erleichterten Blick sah. „Dachtest du echt, das würde ich tun??“
Kowalski sah wieder aufs Wasser „Ja, wegen der Sache mit meinem Watschler...“
„Ach was. Das kann doch jedem mal passieren. Außerdem würde ich dich nie rausschmeißen. Keinen von euch. Wir sind doch Freunde“, lächelte Skipper.
Kowalski lächelte auch.
„Worüber ich eigentlich mit dir reden wollte. Ich möchte, dass du mein Stellvertreter wirst.“
„Dein… dein Stellvertreter?“
„Ja. Gemäß des unwahrscheinlichen Falles, ich falle mal aus irgendeinem Grund aus, darfst du das Ruder in die Flossen nehmen“, erklärte Skipper.
„Wow, das… aber… wieso ich?“
„Weil ich dafür jemanden brauche, dem ich vertrauen kann. Du tickst ähnlich wie ich. Ziehst zwar Mathe der Gewalt vor, aber ansonsten ticken wir gleich. Außerdem bist du ein echt toller Freund für mich. Also übernimmst du diesen wichtigen Posten?“ fragte Skipper und sah Kowalski an.
Kowalski nickte. „Es wäre mir eine Ehre, Sir.“

Ein paar Stunden später hatte Skipper seine Männer zu einem Meeting versammelt.
„Also noch irgendwelche Fragen zur Arbeit am Flugzeug?“
Private meldete sich.
„Ja, Private, es dauert noch ein paar Tage, bis wir losfliegen können. Es geht nicht schneller, nur, weil du jeden Tag mindestens einmal fragst“, antwortete Skipper, ohne Private die Frage überhaupt stellen zu lassen.
„Oh...“, sagte der Kleine und nahm die Flosse runter.
„Keine weiteren Fragen? Gut. Dann kann ich jetzt noch eine Ankündigung machen. Folgendes: Ich habe beschlossen, Kowalski zu meinem Stellvertreter zu machen. Falls ich mal aus irgendeinem Grund ausfallen sollte, darf er übernehmen und euch anführen.“
„Oh. Das freut mich!“ lächelte Private. „Da ist Kowalski sicher die beste Wahl!“
„Das würdest du doch über jeden sagen“, meinte Skipper.
„Trotzdem...“
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