Wandel der Zeit

GeschichteAbenteuer, Krimi / P12
Bonnie Barstow Michael Knight OC (Own Character)
05.05.2017
06.05.2017
8
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Disclaimer:

Habe mal wieder eine meiner alten Geschichten heraus gekramt.
Damals für die Knight Con 2004 im Movie World Bottrop geschrieben, wurde sie jedoch nicht öffentlich vorgetragen. Eine Weile war sie auf einer anderen Seite veröffentlich, die es aber schon eine Weile nicht mehr gibt.
Nun möchte ich sie euch wieder zugänglich machen.

Die in der Geschichte erwähnten Personen, wie Michael Knight, KITT, Bonnie Barstow u.s.w. gehören zu Knight Rider Glen A. Larson / Universal Studios.

Den Charakter von Michael Knights Sohn habe ich frei erfunden, sowie die Namen weiterer bisher nicht bekannter Personen.

Hiermit erkläre ich, dass ich keinerlei Rechte in Anspruch nehme, und sie allein für die Fans der Serie frei zur Verfügung stelle.

Ich hoffe mit folgender Story die gestellten Ansprüche erfüllt zu haben, und wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.
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Hämmernde Bässe, markerschütternde Musik, von farbigen Blitzen durchzuckte Welt. Das Mind Mystery war bis zum Bersten gefüllt.
Zuckende und wiegende Körper bewegten sich zum Takt der immer wieder an und abschwellenden Trance-Techno- Musik.
Ich schaute von meinem erhöhten Platz hinunter auf die wabernde Masse von tanzenden Teenies.
Doch meine eigentliche Aufmerksamkeit galt nicht der tanzenden Menge.
Angestrengt überflog ich die, um die Tanzfläche strömenden Menschen, und die vier Bars.
„Wie steht’s, Kumpel? Irgendetwas auf dem Schirm?“
In meinem Head-Set knackte es. Einige Sekunden herrschte Stille.
Vor meinem geistigen Auge schwebte mir das Bild, wie mein neuer Partner die Lokalität zum tausendsten Male in der letzten Stunde abtastete.
„Negativ Mike. Meinen Sie, Corrados taucht noch auf?“
„Die Nacht ist noch lang, Kumpel.“ Antwortete ich nach einem weiteren Blick auf meine Uhr.

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Doch Corrados tauchte diese Nacht nicht mehr auf.
Müde und deprimiert trat ich aus dem Mind Mystery in das Licht der aufgehenden Morgensonne. Der vor einigen Stunden noch zum bersten volle Parkplatz, hatte sich bis auf ein paar vereinzelt parkenden Fahrzeugen gelichtet.

Tief in Gedanken versunken fuhr ich die lange gewundene Allee zum Sitz unseres Hauptquartiers in L.A. hinauf.

Hatte Corrados einen Tipp bekommen, und war gewarnt gewesen?

Während mir dieser Gedanke durch den Kopf schoss, fuhr ich wie gewohnt, durch das sich öffnende Garagentor.

Das mit modernstem Equipment ausgestattete Multifunktion-Labor, war für mich schon fast zum Alltäglichen geworden.

Sofort fiel mein Blick auf einen verhüllten Gegenstand. Mein Interesse regte sich.
Von Natur aus neugierig, richtete sich nun all mein Denken auf dieses eine Objekt.
Den Motor abstellend und die Türe öffnend, überlegte ich, um was es sich handeln könnte. Langsam ging ich darauf zu, hob meine Hand, um dann nach dem Rand der Plane zu fassen, als eine weibliche Stimme hinter mir erklang.
„Unterstehe dich!“

Ertappt fühlend drehte ich mich um.
Bonnie Barstow stand mit erhobenem Zeigefinger in der Verbindungstüre, die vom Büro zur Garage führte.
Die von ihr ausgehende Ausstrahlung erstaunte mich eins ums andere mal wieder, im gleichen Maße wie ihre reife Schönheit.
Mein Blick glitt von ihrem mit Flecken übersäten Overall zu ihren Funken sprühenden Augen.
Ich merkte sofort, sie spielte sich auf. Nicht wirkliche Wut sprühte mir entgegen.
Ich schaute nochmals auf den verborgenen Gegenstand und fragte mich, was es mit dem darunter befindlichen Fahrzeug auf sich hatte.
Denn um nichts anderes konnte es sich, den Umrissen nach, handeln.

„Was versteckst du darunter, Bonnie?“ Ich zeigte mit meinem ausgestreckten Zeigefinger auf die Plane, während ich sie mit meinem durchdringenden Blick zu einer Antwort zu bewegen versuchte.
„Das ist noch streng geheim. In der momentanen Entwicklungsphase will ich nicht, dass einer von euch beiden nur auf den Gedanken kommt, einen verbotenen Blick darauf zu werfen.“
Während ihrer Standpauke war Knight in der Verbindungstüre erschienen, und bevor er überhaupt hätte zu Wort kommen können, war sie schon zu ihm herum gewirbelt, und tippte ihm im gespielten Ärger, mit ihrem erhobenen Zeigefinger auf die Brust.
Dieser lächelte nur.
Er schien dieses Spiel von ihr gewohnt zu sein.
Laut Knight arbeiteten sie auch schon mehr als 20 Jahre Seite an Seite. „Ich sag’s nur einmal: Finger weg!“
Bonnie warf uns nochmals jeweils einen warnenden Blick zu, bevor sie mit den Worten vor sich hinmurmelnd: „noch viel zu tun“, wieder im Nebenzimmer verschwand.

„Kitt? Dir hat sie es doch nicht verboten? Was verbirgt sich darunter?“
Versuchte ich es bei dem einzigen, der wahrscheinlich unter den Vorhang schauen konnte.

„Auf die Antwort bin ich mal gespannt.“ Schmunzelte Knight vor sich hin, und schaute mit einem erwartungsvollen Blick auf den schwarzen Wagen an unserer Seite.
„Ein Verbot wäre bei mir unangebracht, da mein Scanner die Plane durchdringen kann. Doch ich musste Bonnie versprechen, ihnen wie auch ihrem Vater, nicht von ihrem Projekt zu berichten.“

Ein Projekt?
Schoss es mir durch den Kopf.
„Das hätte ich dir gleich sagen können, Junior. Bonnie ist da sehr eitel, eigensinnig und umso dickköpfiger. Erst bei ihrer Vollendung wird sie bereit sein, es preiszugeben. Nicht früher und nicht später. Und wenn sie Kitt ein Versprechen abnahm, kannst du deinen Allerwertesten darauf verwetten, dass er dicht hält. Nun ich sehe keine andere Möglichkeit für dich, als dich wohl noch etwas in Geduld zu üben.“
Auf seinen Rat hin, klopfte er mir begütigend auf die Schulter und wollte sich dann abwenden. Den Arm schon kumpelhaft über meine Schulter gelegt, drehte er sich Richtung Ausgang um hinaus zu gehen.
Bevor er jedoch dazu kam, musste KITT sich nochmals äußern.
„Entschuldigen Sie bitte Michael. Aber wenn ich mich nicht irre, und das ist wie sie wissen so gut wie unmöglich, waren sie früher mindestens genauso ungeduldig. Und laut meinem Bioscan, befinden sie sich in einem ähnlich erregten Zustand wie Mike.“

Rums - Das hatte gesessen.
Knight wirbelte impulsiv auf seinen Fersen herum und starrte auf seinen ehemaligen Partner, als wollte er sich jeden Moment auf ihn stürzen.
Ich klopfte ihm nun ebenfalls auf den Rücken und meinte:
„Wie wär’s wenn wir uns im „Geduld üben“ einfach zusammen tun?“
Knights Kopf ruckte zu mir herum, und einen Moment schienen seine Augen Funken zu sprühen, doch im nächsten lachte er laut auf.
Ein entspannend ansteckendes Lachen, in das ich mit einfiel.
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