I will never let you go

von Akamatsus
KurzgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Dazai Osamu Sakunosuke Oda
30.04.2017
30.04.2017
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I will never let you go


3 Jahre ist es nun her- 3 Jahre, die ich damit verbracht… in seinen Augen wahrscheinlich damit vergeudet habe, zu trauern. Jeden Tag seit 3 Jahren komm ich her und sitze vor seinem Grab. Ich schwelge in alten Geschichten und sag ihm wie sehr ich ihn brauche. Ich flehe ihn an zu mir zurückzukommen. Im Dreck sitzend und weinend seit 3 geschlagenen Jahren. Wie erbärmlich kann man eigentlich sein?

Klar, ich habe jetzt ein neues Leben mit neuen Freunden, aber eins wird sich niemals in meinem Leben verändern. Die Sehnsucht, die mich innerlich aufrisst wird niemals verschwinden. Das Gefühl, das ich nicht mehr vollständig bin, wird niemals vergehen, denn meine bessere Hälfte ist weg. Verschwunden für immer. Gestorben vor meinen Augen.

Natürlich Versuch ich weiter zu kommen, weil ich weiß, dass er es so gewollt hätte. Aber egal was ich tue, letzten Endes ende ich abends immer wieder bei seinem Grabstein und lasse all meine Gefühle raus, die ich am Tag unterdrückt habe.

Ich schreie, weine, flehe, lache… Ich lache aus Hysterie. Ich lache, weil ich selbst kaum glauben kann wie schwach ich doch bin, dabei tue ich vor Atsushi und den Anderen immer so stark. Aber am Ende bin und bleibe ich ein Wrack, dass jeden Tag aufs Neue Versucht zu überleben. Für ihn. Weil ich weiß, dass er es so gewollt hätte.

Weil er es so gewollt hätte…

Das heißt nicht, dass es mir das in irgendeiner weiß leichter macht. Jeden Tag denke ich daran, dass mein Weg zu ihm so viel leichter wäre. Jeden Tag muss ich, die Kraft aufbauen dem Versuch zu wiederstehen. In der Hoffnung, dass er mir zuguckt und Stolz auf mich ist.

Heute ist wie jeder andere Tag wie zuvor auch, ich tue so als wäre alles gut. Ich lache mit meinen Freunden und ziehe sie auf. Ich erledige meine Arbeit wie immer perfekt. Und wie jeden Tag der letzten 3 Jahre, begebe ich immer zu Odasakus Grab. Wie jeden Tag, erscheint mir der Weg dorthin unendlich lang. Jedoch auch wie jeden Tag zuvor erreiche ich den Grabstein.

Heute ist sein Geburtstag. Heute sollte der Tag sein, an dem wir zusammen feiern. Jedoch sitze ich nun alleine hier und stelle Blumen an sein Grab. Und an solchen Tagen wie heute, da ist mir nicht nach schreien, weinen oder lachen. An Tagen wie heute, da sitze ich einfach nur da und starre den Stein an. Kein Gedanken kann ich fassen, weil einfach zu viele an die Oberfläche wollen. Ich fühle mich leer und einsam. Verlassen von allem und jedem.

Ich lehne mich nach hinten und gucke in den Himmel. Erst jetzt bemerke ich wie feine Tröpfchen mein Gesicht benetzen. Ich spüre, wie der Regen stärker wird und schließe meine Augen. Es fühlt sich so an als würden der Regen meine Gedanken klären.

„Erinnerst du dich an deinen letzten Geburtstag Odasaku?“, fange ich auf einmal an zu flüstern, „Es war nichts Besonderes, aber ich erinnere mich genau. Ich habe auf dich zu Hause gewartet, während du noch einen deiner Aufträge ausgeführt hast. Ich glaube, du warst der festen Überzeugung, dass ich es vergessen hätte. Außerdem hast du noch nie viel von deinem Geburtstag gehalten. Aber ich habe mir freigenommen. Ich habe alles vorbereitet. Ich habe sogar gekocht…“, langsam hoben sich meine Mundwinkel, „dabei wussten wir beide das ich einfach ein Desaster in der Küche bin. Aber du hast nur das Beste verdient, also Versuchte ich auch mein Bestes… Ich finde es immer noch unglaublich, dass du dich getraut hast mein Essen zu probieren…“

Stille machte sich um mich herum breit, während ich Kraft sammelte um weiter zu erzählen. Der Regen ist stärker geworden. Meine Klamotten triefen in Wasser. Aber trotzdem bleibe ich, weil das Gefühl hab, dass ich das zu Ende erzählen muss.

„Jedenfalls kamst du erst sehr spät nach Hause. Enttäuscht wie ich war ignorierte ich dich bis ich sah, dass du mein selbstgemachtes Essen probieren wolltest. Da habe ich dich angeschrien und gemeint, ob du nicht völlig durchgedreht bist. Ich habe dich gefragt, ob du von meinem Essen vergiftest werden möchtest. Und was machst du Idiot? Du lächelst mich mit dem schönsten Lächeln der Welt an und sagst: >Solange ich von dir vergiftet werde ist mir das egal.< Sowas kannst aber auch nur du sagen, mein Gott. Natürlich habe ich dir sofort alles verziehen, weil ich doch wollte, dass es ein schöner Tag für dich wird. Wir haben uns danach auf unsere Coach gesetzt und deinen Lieblingsfilm geschaut. Ich weiß, dass du mich quälen wolltest, denn du wusstest genau, dass ich den Film hasse. Aber für dich habe ich ihn gerne geguckt. Aber wie es anders nicht sein konnte hast du nach einer halben Stunde deine Finger nicht von mir lassen können.“

Ich seufze leise und schaue nun wieder auf den Grabstein und lächle ihn an, als würde Odasaku vor mir stehen.

„Mitten in einer Szene fingst du an meine empfindliche Stelle am Hals zu küssen. Odasaku… Du hast mein Rücken gestreichelt, während du mich geküsst hast und ohne das ich es bemerkt habe lagen wir auf einmal auf dem Sofa. Aber solange du nur mich beachtest hast, war mir alles egal. Du warst … nein du bist mein ein und alles. Und weil es jetzt nicht mehr jugendfrei ist sollte ich aufhören zu erzählen. Aber ich möchte das du eines weißt, die Zeit mit dir Odasaku war das Beste was mir hätte passieren können. Ich bereue nichts, außer dass ich dich nicht retten konnte.“

Ich spüre wie meine Augen anfangen zu brennen. Ich spüre wie meine Tränen sich mit dem Regen vermischen und auf einmal bin ich dankbar für den Regen, denn so kann ich mir einreden das ich stark geblieben bin… wenigstens an seinem Geburtstag.

„Ich liebe dich, Oda Sakunosuke. Nichts und wirklich nichts wird das jemals ändern können. Es mag vielleicht traurig sein, dass ich dich nicht gehen lassen kann. Wahrscheinlich zerstöre ich mich damit selber, dass ich jeden Tag hierherkomme. Aber ich weiß, dass du mir nicht böse bist. Denn keiner weiß besser als du, wie sehr ich dich brauche. Ich liebe dich, Odasaku und da wir beide wissen, dass ich ein egoistischer Mensch bin werde dich nie gehen lassen. Bis zu meinem letzten Atemzug wirst du meine einzig wahre Liebe bleiben.“

Ich habe gesagt, was ich zusagen hatte. Ich musste niemanden etwas vormachen… ich würde morgen wieder hier sitzen, wie immer in den letzten 3 Jahren und genau so wird es mein restliches Leben sein. Für manche klingt es vielleicht krank und selbstzerstörerisch. Aber das ist meine Art mich zu bestrafen und mir gleichzeitig zu helfen. Ich brauche das. Wie ein Drogenabhängiger seine Droge. Nur mit dem Unterschied, dass bei mir auch kein Entzug helfen würde.

Langsam stehe ich auf und drehe dem Grab meinen Rücken zu mit dem Wissen, dass ich es morgen wiedersehen werde. Ein letztes Mal drehe ich mich um und lese die Worte die dort stehen…

I will never let you go

Hello and Welcome;; I'm back
Wahrscheinlich kennt mich hier keiner mehr, aber vor langer langer Zeit war ich mal active xD Naja ich hab mir vorgenommen es wieder zu sein. Auch wenn es mit Schulstress und life an sich echt schwer fällt but lets try!

Zu aller erst;; Jep, mein erstes Ding seid langem ist ein One-Shot mit Oda x Dazai, weil dieses Pair mein kleines Heart zerbrochen hat Q3Q Wirklich, dieses Pair hat mich so fertig gemacht, weil ihr Story ist so traurig  aber auch so schön ist. Viele  sagen zwar, dass es nur Freunde sind, aber ne ich sag OTP!!! Ich würde mich echt freuen, wenn ihr mir sagen könntet, ob euch der One-Shot gefällt und ob ihr bock auf mehr hättet. Flop oder Top, dass ist hier die Frage >D (ja, ok ich bin nicht witzig urgh...)

Auf jedenfall, will ich noch etwas Werbung für meinen nächsten One-Shot machen. Bei diesem halte ich mich im Naruto- Fandom auf und zwarrrrrrrrrr (Trommelwirbel).... es wird ein NaruSasu One-Shot, because es ist eins von meinen OTPs die ich wirklich seit Jahren habe und ich glaube sie werden es immer bleiben uwu Also falls ihr interesse habt guckt mal demnächst nochmal bei mir rein;; spätestens nächsten Sonntag sollte ich ihn Hochgeladen haben.

Over and Out
Akamatsus
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