Ist das wirklich was du willst? *Darvey*

KurzgeschichteDrama, Romanze / P12 Slash
Donna Paulsen Harvey Specter
26.04.2017
28.05.2017
3
1.030
 
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10.05.2017 403
 
So da bin ich wieder. Ein ganz großes Dankeschön geht an Nina96, die mir das allererstes Review meines Lebens geschrieben hat.

PS: Wenn ihr Ideen oder wünsche für Pärchen habt, dann schreibt sie einfach! Ich werde gerne was einbauen.

„Ich wollte dich eigentlich nur fragen, ob wir heute Abend essen gehen, aber du scheinst in Gedanken zu sein also komme ich später noch mal wieder.“ „Was meinst du?“ fragte Donna, bemüht ihre Atmung unter Kontrolle zu halten. Er durfte nicht merken, wie sehr sie seine Nähe aus der Fassung brachte.

Harvey sah Donna fest in die Augen. Er spürte es sofort, wenn sie log und jetzt log sie definitiv. Was verschwieg sie ihm? Vielleicht würde er es ja beim Abendessen herausfinden. „Also gehen wir jetzt heute Abend aus oder hast du ein willst du lieber auf ein heißes Date?“

Donna stocke der Atem. Hatte Harvey sie etwa gerade um ein Date gebeten? Jetzt musste sie etwas intelligentes Antworten, so wie…. „Ja.“ Na toll, sehr intelligent. Donna lächelte, doch ihr Haus aus Träumen und Hoffnungen fiel schlagartig zusammen, als er antwortete: „Also hatte ich Recht. Wer ist der Glückliche?“ Sie wollte „Du!“ schreien, ihn einen blinden Idioten nennen, weil er nach 13 Jahren nicht merkte, dass sie ihn über alles liebte und mit ihm zusammen sein wollte. Aber sie tat nichts davon, sondern blickte ihn nur an und versuchte, ihren Frust möglichst gut zu verstecken als sie sagte: „Weißt du Harvey, du musst nicht immer alles wissen.“ Dann erhob sie sich und griff nach dem Griff ihrer Gucci-Tasche. „Ich muss jetzt los. Gute Nacht.“ „Bis morgen.“ Antwortete er und sie musste sich beherrschen, um nicht noch einmal zurück zu blicken und dann irgendeine Dummheit zu machen. Denn egal wie sehr sie ihn wollte, ihre Freundschaft und die gemeinsame Arbeit waren ihr heilig. Um nichts in der Welt würde sie diese Verbindung zwischen sich zerstören, indem sie ihm ihre romantischen Gefühle für ihn preisgab und ihm damit zwang, ihr sehr wehzutun. Denn das war ihr klar: sollte er ihr einen Korb geben, würde sie nichts bei Pearson Specter Litt halten. Wenn er aber auch mehr von ihr wollte, musste sie kündigen, da sie nicht mit ihm arbeiten und zusammen sein konnte. Und da sie niemals über ihre Gefühle sprechen würden, blieb ihnen nur dieser ungewisse Schwebezustand, der zumindest für Donna mit Verzweifeln und Frust gefüllt war. Und natürlich mit Eiscreme und schnulzigen Liebesfilmen.