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Alles hat ein Ende

von Kolle
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Dimitri Belikov Ibrahim "Abe" Mazur Janine Hathaway Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
25.04.2017
05.05.2017
10
6.558
3
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25.04.2017 665
 
„Es ist Zeit“ wurde ich sanft aus meinen Träumen gezogen. Ich öffnete meine Augen und da sah ich sie, die Schule, welche ich dachte nie wiedersehen zu dürfen und damit kam der Schlag, mein Schicksalsschlag zurück ins Gedächnis. Ich war allein. Meine Pflicht hatte ich getan, aber die Zweifel nagten weiterhin an mir. War es richtig ihn zu töten, hätte ich mich verwandeln lassen sollen und die Frage, welche mich nicht in Ruhe lässt: hätte er gesagt das er mich liebt?
Ohne es zu bemerken, rollten Tränen aus meinen Augen über meine Wangen. Adrian wischte diese sanft mit seinem Finger weg und nahm mein Gesicht in seine Hände und schaute mir eindringlich in die Augen.
„ Sie wird dir verzeihen“…oh mein Gott schoss es mir im selben Moment durch den Kopf. Lissa. Ich hatte sie so sehr vermisst. Sie war zwar nicht der Grund für meine Tränen, aber das konnte ich Adrian nicht sagen. Doch auch er hatte Recht.
Nach gefühlten 2 Stunden passierten wir endlich das Tor zur Academy. Fast sofort sprang ich aus dem Waagen und rannte los. Rannte bis mir meine Lungen glühten. Leise hörte ich, das Lissa in der Kirche sei. Doch als ich mich umdrehte um zu schauen woher diese Stimme kam sah ich keine Menschen Seele. Augenblicklich schlug ich diese Richtung ein und stoppte auch fast augenblicklich wieder. Da stand sie. Allein und traurig. Als hätte sie den Blick auf sich gespürt schaute sie auf. Unsere Blicke begegneten sich. Ein scheues lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus und als Lissa dieses Lächeln erwiderte waren alle Bedenken wie weggeblasen. Wir rannten einander in die Arme und vergessen waren alle Sorgen das sie mich von sich stoßen könnte. Wir standen lange einfach nur da, genossen das wieder zusammen sein. Als Lissa sich löste, war es nicht um mich von sich zu stoßen, sondern in einer für sie untypischen Weise hob sie ihre rechte Hand und haute mir mit der flachen Hand kräftig ins Gesicht. „So etwas machst du nie wieder. Du wirst mich nie wieder so lange alleine lassen und einfach abhauen!“. Ein weiteres Grinsen breitete sich bei mir aus und ich versprach nie wieder von ihrer Seite zu weichen.  Da wir uns aber auf dem Schulgelände und das auch noch mitten in der für Moroi Tagzeit befanden zogen wir uns zurück und liefen in Lissas Zimmer.
Sobald wir uns auf ihr Bett setzten begann auch schon das Verhör. Jetzt wollte sie alles wissen.  Also bedeutete ich Lissa, dass sie einfach schweigen soll und zuhören. Mit einem Nicken wurde dies bestätigt. Also begann ich zu erzählen. Von den Belikovs, dem Leben in der Gemeinschaft von Bluthuren, von Sidney und natürlich auch von Dimitri. Lissa hielt die Luft an, sagte aber nichts. Dieses mal ließ ich keine Einzelheit aus und erzählte von meinem Training in der Academy, meinem Mentor und der Moment als wir bemerkten das wir uns verliebt hatten. Auch den Moment in der Hütte erzählte ich ihr und das wir einen Weg gefunden hatten unsere Pflicht mit der Liebe zu vereinbaren. Als ich zu dem Punkt auf der Brücke in Sibirien kam hielt Lissa den Atem an. Als meine Erzählung beendet war fing ich an zu schluchzen und konnte nicht mehr aufhören. Lissa sagte nichts. Sie nahm mich lediglich in die Arme und war da und strich mir beruhigend über den Rücken. Irgendwann beruhigte ich mich und sah sie an. Kein Zorn oder etwas in der Art war durch das Band zu spüren. Lediglich eine Frage brannte ihr auf der Seele. „Wie geht es jetzt weiter?“ „Naja irgendjemand hat es geschafft, das ich wieder an die Schule darf und meinen Abschluß machen kann, also beginnt ab morgen der ganz normale Wahnsinn wieder.“
Nach einer stürmischen Umarmung seitens Lissa machte ich mich auf in mein Zimmer. Die Sperrstunde ist bereits angebrochen und ich wollte nicht bereits am ersten Tag Ärger bekommen.
Wieder meiner Natur legte ich mich samt Sachen auf mein Bett und schlief augenblicklich ein.
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