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Klare Sicht der Gefühle ?

von LucyRenee
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Gabrielle OC (Own Character) Xena
22.04.2017
22.04.2017
12
20.901
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22.04.2017 1.784
 
Xena ist in der Zwischenzeit zu ihrem Ranghöheren Gebieter, einem Erzengel, gegangen. Als sie bei ihm war, stellte sie ein paar Fragen. „Ich möchte gerne wissen, was mit diesem Mädchen ist !“ Der Erzengel sah sie an „warum willst du etwas über ein Mädchen wissen, dass du gar nicht kennst. ...Ah, verstehe. Sie ist bei deiner Freundin und du machst dir jetzt Sorgen stimmst ?“ Xena sah ihn kalt an und nickte nur. Der Erzengel stand auf „nicht so unfreundlich bitte, aber da ich dich so gern hab, werde ich dir einiges erzählen. Xina ist... ihr ist in etwa genau das gleiche passiert, wie Callisto.“ Die Kriegerin sah ihn überrascht an „was meinst du damit, willst du etwa sagen, dass ich etwas getan habe ?“  Der Erzengel lachte kurz „nein, nein. DU hast nichts gemacht aber ...“ Xena sah ihn zornig an „erzähl schon weiter !“ Er schüttelte seinen Kopf und grinste leicht „du hast wirklich keine Geduld, wenn es um deine Freundin geht oder sollte ich lieber sagen Ex-Freundin.“ sagt er sarkastisch und schaute zu ihr hin, doch Xena war nicht zum lachen zu mute. Ganz im Gegenteil, am liebsten hätte sie ihn umgebracht, doch leider ist er ja auch schon Tod. Also atmete sie tief ein und sagte nichts dazu. Der Erzengel sah sie noch immer mit einem lächeln an „entschuldige bitte, dass war taktlos von mir, ich erzähle auch schon weiter. Wie ich schon sagte, warst du dieses mal nicht Schuld, aber deine Freundin, begann vor langer Zeit einen Fehler. Sie hatte das Kind von Dahak geboren und es Hoffnung genannt, erinnerst du dich noch ?“ Die Kriegerin war etwas überrascht, zeigte es aber nicht „ja, natürlich weis ich es noch. Aber sag mir, was Hoffnung damit zu tun hat.“ Er sah sie verblüfft an „warum denkst du, dass Hoffnung etwas getan hat.. ah, schon gut ist ja nicht so wichtig. Aber natürlich hast du Recht, dass das Kind Hoffnung etwas getan hat. Sie hat damals, als sie Dörfer überfiel und diese Menschen Dahak opfern wollte, die Familie von Xina überfallen. Und ich denke, mehr brauche ich dir nicht erzählen.“ Xena sah zu ihm „ich danke dir, dass du mir alles erzählt hast.“ Sie drehte sich um und wollte gerade gehen, als der Erzengel sie rufte „Xena, was willst du jetzt tun ?“ Sie blieb stehen und sah ihn an „ich werde Gabrielle alles erzählen. Eine Frage hätte ich da noch, ist Xina auf Rache aus ?“ Er sah zu ihr „ich kann dir diese Frage nicht beantworten, Xina weis es selber noch nicht.“ Xena lächelte leicht „trotzdem danke.“ Die Kriegerin ging und der Erzengel verschwand in einem weißen Lichtstrahl.

„Jetzt weist du Xina, wie es dazu kam, dass Xena gestorben ist.“ sagte Gabrielle mit bedrückter Stimme. Das Mädchen sah sie verwundert an „sie hat sich geopfert, weil sie unglücklicherweise, die Menschen aus dem Dorf umgebracht hat ?!“ sagte sie verständnislos. Die Bardin war nicht überrascht, dass Xina so reagierte „ja. Ich wollte es anfangs auch nicht verstehen, aber meinst du nicht, dass sie das richtige getan hat ?“ Das Mädchen schaute sie kopfschüttelnd an „nein !! Natürlich war es nicht richtig, was sie getan hat ! Hätte sie dich nicht getroffen, wäre sie nie so nett und schwach geworden.“ Gabrielle wusste nicht so recht, was sie darauf sagen sollte „wa.. warum sagst du so was ?“ ~ Gabrielle ~ Die Bardin erschrak leicht und Xina wollte gerade loslegen und ihr richtig die Meinung sagen. Doch sie bemerkte, dass Gabrielle nicht mehr bei ihr war, um zuzuhören „was ist los mit dir ? Kannst du die Wahrheit nicht verkraften ?“ Doch Gabrielle ignorierte sie noch immer. ~ Ich weis warum dieses Mädchen so ist. Frag sie doch mal nach ihrer Familie. ~  Die Bardin überlegte kurz und nickte dann leicht. Xina sah es „na wieder hier ?“ Gabrielle lächelte leicht „Xina, sag  mir doch mal, was mit deiner Familie geschehen ist ?“ Das Mädchen wurde stumm und überlegte kurz „warum sollte ich dir von ihnen erzählen ?“ Die Bardin sah sie traurig an. „Sieh mich nicht so an. Frag doch deine Tochter Hoffnung, sie kann dir alles genau sagen !“ sagte sie mit kräftiger Stimme, aber dennoch traurig. Gabrielle war geschockt, dass Xina von Hoffnung redete. Xena legte ihre Hand auf Gabrielles Schulter und diese kleine Geste von ihr, gab ihrer Freundin wieder Kraft „wieso Hoffnung ?“ Xina schaute sie zornig an „ich werde es DIR bestimmt nicht sagen, immerhin hast du sie doch auf die Welt gebracht. Ich werde jetzt gehen, sonst geschieht noch etwas mit dir.“ Das Mädchen ging sofort nach dieser Drohung und Gabrielle war wie versteinert „Xena, was meint sie mit Hoffnung ?“ Gabrielle setzte sich verzweifelt und mit Tränen in den Augen auf den Boden. Wie gern würde Xena sich zu ihr setzen und ihre Freundin umarmen, aber sie kann es nicht und sie wird es auch nie wieder können. Und erzählte ihrer Freundin von Hoffnung. Doch plötzlich, als sie fertig war, spürte Xena etwas in sich.  ~ Gabrielle !~ Die Bardin sah in die Richtung, immer noch etwas geschockt, von dem was sie gerade hörte, aus der Xenas Stimme kam. ~ Etwas geschieht mit mir. ~ sagte sie und ihre Stimme wurde wieder wie früher und Gabrielle sah verblüfft in die Richtung und auf einmal sah sie Xenas Körper immer deutlicher „Xena !!?“ Auch die Kriegerin wusste nicht, was mit ihr geschieht, sie sah verwundert auf ihre Hände und sah dann zu ihrer Freundin.

Die Bardin konnte es nicht fassen und starrte Xena an. Sie konnte nichts sagen vor erstaunen, stand auf und ging einfach auf ihre Freundin zu. Gabrielle berührte sanft die Hand von Xena und als sie sie spürte, liefen ihr die Tränen übers Gesicht. Xena bewegte ihre Hand zu Gabrielles Gesicht und wischte ihre Tränen weg. Sie sahen sich in die Augen und umarmten sich.

Gabrielle lies langsam los „wie ist das möglich Xena ?“ Die Kriegerin sah in ihre grünen Augen „ich weis es selbst nicht.“ Doch dann hörten sie eine Stimme  *Xena, ich habe dir deinen Körper wiedergegeben, auf Befehl des Herrn. Er hat mich zu sich geholt, nach dem wir uns unterhalten hatten.* Die Kriegerin überlegte und Gabrielle sah zu ihr. „Und warum ?“ fragte Gabrielle neugierig und Xena schaute zu ihr. *Das kann ich dir nicht sagen. Unser Herr meinte, dass Xena es schon wissen wird. Und leider kann ich dir auch nicht sagen, für wie lange du hier bleiben kannst Xena. ...Ich muss jetzt wieder gehen.*
Gabrielle sah zu Xena, doch sie fragte nicht, denn sie sah, dass ihre Freundin es doch nicht wusste. Jedenfalls noch nicht. Die Kriegerin schaute zu ihrer Freundin, die sie noch einmal umarmen musste „ich freue mich so, dass ich wieder bei dir sein kann.“ Doch Gabrielle merkte in Xenas Stimme, dass sie irgendwie bedrückt war. Nur wollte sie jetzt nicht mit ihrer Freundin darüber reden. Die Bardin wollte die Zeit, die sie nicht zusammen sein konnten, wieder aufholen.
Sie ließen einander los und Gabrielle sah in Xenas blaue Augen „ willkommen zu hause.“ Die Kriegerin lächelte nur, sie schaute sich um und legte sich dann hin. Ihre Freundin sah sie an und legte sich anschließend zu ihr hin. Sie legte ihren Arm um Xenas Bauch und fühlte sich nach langem wieder geborgen. Die vielen einsamen Nächte, die sie verbringen musste, kamen ihr immer wie eine Ewigkeit vor. Doch nun, sind diese Nächte Vergangenheit. Es dauerte nicht lange und Gabrielle schlief ein, sie drehte sich mit ihrem Rücken zu Xena, doch die Kriegerin war noch lange wach. Ihre Gefühle für ihre Freundin waren großer den je und das verunsicherte sie ein wenig. Sie schaute in den klaren Sternenhimmel und dachte an alte Zeiten, die sie mit ihrer Freundin verbracht hatte.
Die Stunden vergingen und langsam wurde Xena müde. Sie schaute zu Gabrielle, die friedlich neben ihr schlief. Die Kriegerin berührte zärtlich die Wange ihrer Freundin und ihr Herz raste und plötzlich drehte sich Gabrielle um und lag mit ihrem Kopf auf Xenas Schulter. Der Kriegerin kam es zwar seltsam vor, dass sich ihre Freundin gerade dann auf ihre Schulter legt, wenn sie sie berührt, aber dann, war es ihr auch egal. Um ehrlich zu sein, genoss sie es nach so langer Zeit und schlief dann ein.

< Xena ! > Sie drehte sich um und sah ihre Freundin. < Gabrielle !? > Die Bardin sah sie einfach nur an. < Was machst du hier ? > Doch ihre Freundin sagte nichts und schaute sie einfach nur an. Der Kriegerin kam es merkwürdig vor und hackte nach. < Was ist los mit dir ? > Doch wieder sagte sie nichts. Xena schaute sich um und merkte, dass ihr diese Umgebung sehr bekannt vorkam. Es war alles strahlend weiß. Sie war wieder im Himmel, doch sie fragte sich, was dann Gabrielle hier tat. < Gabrielle, wenn ich recht habe und dass der Ort ist, den ich befürchte, frage ich mich, was du hier tust ? > und wieder sagte Gabrielle nichts. Xena wurde es langsam zu blöd, doch dann sah sie wie ihrer Freundin tränen übers Gesicht liefen. Die Kriegerin wollte nachfragen, doch das brauchte sie nicht zu tun, denn Gabrielle redete von allein. < Xena du willst mich schon wieder verlassen ? > Xena wusste nicht was sie meinte, doch dann begriff sie. < Gabrielle, du weist doch, dass es nicht anders geht. > Ihre Freundin machte ein zorniges Gesicht < ja ich weis, aber es gibt eine Möglichkeit, dass wir zusammen bleiben können. > Xenas blaue Augen wurden größer < Nein !! Gabrielle, dass werde ich nicht zulassen ! > Doch Gabrielle schien es ernst zu sein, sie wollte nicht wieder allein durch die Gegend ziehen und nachts allein sein. Sie wollte wieder mit ihrer besten Freundin zusammen sein. Wieder Abenteuer mit ihr erleben, dass war es was sie wollte und nichts anders. Gabrielle weis zwar, dass wenn ihre Freundin wieder von ihr geht, dass sie noch immer bei ihr ist, doch Gabrielle will ihre Nähe spüren, sie berühren können. < Xena, ich möchte, dass du es tust. > Xena war verwirrt < was soll ich tun ? > Die Bardin hielt einen Dolch in der Hand <..das kannst du doch nicht von mir verlangen ? Du weist, dass ich nicht in der Lage wäre, dies zu tun. Und ehrlich gesagt, will ich es auch nicht tun. Es wäre zwar schön, wenn du wieder bei mir wärst, aber dass ist ein zu großes Opfer und das, kann ich auch nicht verantworten. Es geht nicht. > Die Kriegerin drehte sich um und ging weg. Ihre Freundin blieb noch einen kurzen Moment stehen und lief ihr dann hinterher. Sie holte Xena schnell ein und hielt sie am Arm fest < warte ! > Xena blieb stehen und sah in Gabrielles Augen, sie waren voller Hass und sie veränderten sich... sie wurden rot.
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