Klare Sicht der Gefühle ?

von LucyRenee
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Gabrielle OC (Own Character) Xena
22.04.2017
22.04.2017
12
19604
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Klare Sicht der Gefühle ?
                              By Lucy Reneé



Nach dem Sieg über Yodoshi, musste Xena Tod bleiben, um die Seelen zu retten. Gabrielle konnte es nicht glauben, da sie die Möglichkeit hatte, ihre Freundin wieder ins Leben zurück zu holen. Doch Gabrielle begriff, dass wenn sie Xena zurückgeholt hätte, Xena nicht mit so einer großen Last hätte Leben können, immerhin hatte sie die 40.000 Seelen auf dem Gewissen und so lange diese Seelen gerächt sind, sind sie frei. Deshalb akzeptierte Gabrielle die Entscheidung von ihrer Freundin. Sie wollten in Richtung Ägypten segeln, doch Gabrielle überkam ein Gefühl der Angst und sie Entschied sich, zurück nach Griechenland zu segeln.

Gabrielle hatte wieder ihre dunkel roten Sachen an. Ein kurzes, bauchfreies Oberteil und einen kurzen Rock, in der gleichen Farbe, mit einer Art silbernen Gürtel.

Als sie in Griechenland ankam, war es bereits Nacht. Sie stieg von Bord und in ihrer Hand, hielt sie die Asche Xenas, die in einer kleinen schwarzen Urne war. „Xena, wenn du mich hören kannst, ich bringe dich nach hause, wie versprochen.“ Xena legte ihre Hand auf Gabrielles Schulter und ihre Freundin spürte sie. Die Bardin lächelte leicht und machte sich auf den Weg nach Amphipolis.
Doch da es schon Nacht war, ging sie nicht sehr lange, sie suchte sich einen geeigneten Platz, wo sie dann ihr Lager errichtete. Später in der Nacht, war Gabrielle immer noch wach. Sie konnte nicht einschlafen, da sie immer wieder an Xena denken musste. Ich hätte sie vielleicht doch wieder beleben sollen. Ich fühle mich einfach so einsam ohne sie. ~ Gabrielle ! ~ Gabrielle stand auf und schaute sich um. „Xena, bist du es ? Wenn du es bist, dann zeige dich !“ Doch die Bardin sah niemanden, sie schaute traurig zum Boden. ~ Gabrielle ich bin hier, aber ich darf mich nicht zeigen. ~ Ihre Freundin sah zum Nachthimmel auf „und warum nicht ?“ Sie spürte eine kühle Hand in ihrem Gesicht  ~ weil es für dich dann noch schwerer wäre, als es bereits ist. ~ Die Bardin wollte die Hand der Kriegerin festhalten, doch es ging nicht „Xena, es ist auch so schwer ohne dich.“ ~ Ich weis, auch für mich, ist es nicht einfach. Dich so zu sehen und dir nicht mehr richtig nahe sein zu können. Es schmerzt von mal zu mal mehr. ~ Gabrielle sah in die Dunkelheit und setze sich wieder ans Feuer. ~ Ich muss leider wieder gehen, aber vorher noch eins, ich möchte dir danken, dass du mich wieder nach hause bringst. ~ Ihre Freundin lächelte, legte sich dann hin und schlief durch die Müdigkeit ein.

Am nächsten Morgen wachte Gabrielle friedlich auf. Es machte sie immer noch traurig, dass sie jetzt immer alleine weiterreisen musste. Sie weis natürlich, dass sie so alleine gar nicht war. Die Bardin spürt, dass Xenas Geist immer in ihrer Nähe war, aber es ist doch ganz anders als früher. Doch Gabrielle weis auch, dass Xena gehen musste und das gibt ihr Kraft. Sie schaut nach vorne und lebt ihr Leben weiter. Die Bardin ging den Weg nach Amphipolis weiter und nach kurzer Zeit, traf sie auf eine Gruppe von Kriegern. Oje, was das wohl wird. Gabrielle schaute auf den angeblichen Anführer der Gruppe „was wollt ihr ?“ Er lächelte „eigentlich will ich nicht viel, nur das was du bei dir hast. Im Vergleich, was es sonst noch auf der Welt gibt, ist es doch ziemlich wenig, findest du nicht ?“ Sie zog ihre Waffen und der Anführer lachte. Und dann stürzte sich auch schon die Gruppe Krieger auf Gabrielle. Mit einer Reihe von Tritten und Hieben schaltete sie alle aus, am Ende blieb nur noch der Anführer übrig. Er staunte nicht schlecht und zog sein Schwert „du bist gar nicht mal so schlecht. Wie ist dein Name ?“ Die Bardin war überrascht, dass er nach ihrem Namen fragte. „Warum willst du das wissen ?“ Er grinste gehässig „ ich möchte es wissen, weil ich alle starken Gegner nach ihrem Namen gefragt habe, die ich umgebracht habe.“ Sie sah ihn verwundert an und dann griff er auch schon an. Sie kämpften und Gabrielle erkannte, dass er gar nicht mal so schlecht war. Um ehrlich zu sein, war er fast so gut wie sie selbst. Der Kampf war ziemlich ausgeglichen, doch plötzlich landete Gabrielle einen starken Angriff. Es war ein Trick den sie vor langer Zeit von Xena lernte. Der Anführer fiel zu Boden „stopp !! Hör auf, ich ergebe mich.“ Gabrielle ging ein paar Schritte zurück „na schön.“ Sie blieb noch kurz stehen und ging dann an ihm vorbei. Er stand mühsam auf und drehte sich in ihre Richtung, zog einen kleinen Dolch und warf es nach ihr. Im selben Moment, warnte Xena ihre Freundin und Gabrielle sprang zur Seite und drehte sich zornig zu ihm um und ging zu ihm „was soll dass ?“ Sie packte ihn am Kragen, doch er lächelte nur „so bin ich nun mal. Na los doch, töte mich.“ Gabrielle wollte es gerade tun, als Xena sie davon abhielt ~ Gabrielle, tu es nicht. ~ Ihr Zorn verschwand und sie lies ihn los „los verschwinde.“ Es dauerte nicht lange und er verschwand am Horizont. ~ Was war denn nur los mit dir ? ~ Sie drehte sich um „ich weis es nicht “ und ging dann weiter. Doch Xena verstand sie nicht und hackte nach ~ Gabrielle - ~ doch, Gabrielle blieb stehen und unterbrach sie. „Nein, Xena. Weist du eigentlich, wie schwer es für mich ist, dass du nicht mehr da bist. Solche Typen, hast du immer erledigt und jetzt muss ich das machen !“ Die Kriegerin sah sie traurig an und wollte sie umarmen, doch ... es ging nicht. Xena wollte dann etwas Tröstendes sagen, als plötzlich ein Mädchen kam. Gabrielle sah zu dem Mädchen. Sie war ein bisschen jünger als Gabrielle, aber dennoch so groß wie sie. Die Kriegerin sah das Mädchen verdächtig an. Sie kam auf Gabrielle zu „hallo !“ Die Bardin erwiderte es auch mit einem „hallo.“ „Ich habe dich eben von weitem beobachtet, du warst richtig gut. Oh, entschuldige, ich bin etwas aufgeregt. Mein Name ist Xina.“ Die Bardin sah sie erstaunt an „dein Name ist Xina ?!“ Sie nickte nur „ist damit irgendwas ?“ Gabrielle lächelte leicht „nein, entschuldige. Meine beste Freundin hieß fast genauso. Ihr Name war Xena, vielleicht hast du mal etwas von ihr gehört.“ Die Augen von Xina wurden immer größer „natürlich habe ich von Xena der Kriegerprinzessin gehört, ich habe sie mir als Vorbild genommen. Ich fand es nur schade, dass sie nachher so nett und einfühlsam wurde. Ganz am Anfang, als sie noch die gefürchtete Kriegerprinzessin war, fand ich sie immer noch am Besten. Niemand hat es gewagt ihr zu widersprechen !“ Gabrielle sah sie verblüfft an „das ist aber schon Ewigkeiten her, woher weist du davon ?“ „Meine Großmutter erzählte mir von ihr, sie hat mir immer Geschichten erzählt.“ Die Bardin nickte „ach so, mein Name ist übrigens Gabrielle.“ Xina schaute sie an „Gabrielle ?! Du bist Gabrielle, die treue Freundin und auch Bardin von Xena ?“ Sie sah sie lächelnd an „es ist schön, von jemanden wieder mal Bardin genannt zu werden.“ Das Mädchen nahm sie an der Hand „du musst mich mitnehmen, ich bitte dich !“Die Bardin schaute sie überrascht an „wa.. wieso sollte ich ?“ Das Mädchen überlegte kurz „ich möchte auch gern Abenteuer erleben und um die Welt ziehen. Genau wie du und Xena, wo ist sie eigentlich ? Es hieß immer, dass ihr so gut wie immer zusammen seid.“ Gabrielle senkte den Kopf und atmete tief ein „Xena.... sie ist tot.“ Das Mädchen sah sie schockiert an „was sagst du da. Sie soll tot sein. Das glaube ich dir nicht !“Doch Gabrielles Blick sagte mehr als tausend Worte, sie holte die Urne von Xena aus ihrem kleinen Beutel und zeigte sie ihr. Xina wollte sie nehmen, doch Gabrielle lies es nicht zu. Xina war darüber überrascht doch fragte sie „wie ist es geschehen und wann ?“ Gabrielle sah sie traurig an „ich werde es dir erzählen, aber zuerst suchen wir uns einen geeigneten Platz, inordnung.“ Sie nickte nur und Gabrielle schaute sich um hmm, wo ist Xena hin, ich spüre sie nicht mehr. Doch Gabrielle schien es nicht so wichtig zu sein, sie sah in dem Mädchen etwas, was sie stark an sich selbst erinnerte. „Wie alt bist du eigentlich Xina ?“ Das Mädchen sah zu ihr „ich bin vor kurzem sechsundzwanzig geworden.“ Die Bardin lächelte leicht „ich werde dir alles erzählen und neben bei, suchen wir uns ein schönes Plätzchen.“ Xina nickte nur und hörte der redenden  Gabrielle aufmerksam zu.
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