Liebe und Schicksal

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Hitomi Kanzaki Van Fanel
20.04.2017
21.03.2018
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1.Kapitel- Endscheidung


Drei Jahre ist es nun schon her das Hitomi Gaia verlassen hat. Der Krieg gegen Zaibach ist vorbei. Auf Gaia herrscht wieder Frieden.
Alles sollte wieder so normal sein, so wie es vor dem Abendteuer auf Gaia war. So dachte es sich Hitomi, aber schnell stellt sie fest das ihr Leben nie wieder so wird wie früher. Es verging kein Tag an dem Hitomi nicht an ihre Freunde von Gaia dachte. Aber am meisten dachte sie an Van, sie vermisste ihn. Sie konnten sich zwar sehen, was nur möglich war durch das Pendel von Hitomis Großmutter, das Hitomi Van geschenkt hatte bevor sie wieder auf die Erde zurückgekehrt ist. Jeden Abend sahen sie sich. Aber glücklich war Hitomi nicht. Irgendwie war sie auf der Erde nicht so glücklich, wie sie eigentlich dachte. Aber müsste sie nicht glücklich sein auf der Erde? Hier hatte sie ihre Freunde und ihre Familie. Sie wusste warum sie nicht glücklich war, ihre Sehnsucht nach Van wurde von Tag zu Tag größer obwohl sie sich sahen. Das erlebte auf Gaia hatte sie verändert. Ihre Haare hatte sie wachsen lassen, sie gingen ihr jetzt bis auf ihre  Schultern. Auch ihre Figur konnte sich sehen lassen. Vor Jungs konnte sie sich kaum retten, aber es gab nur einen Jungen in ihrem Leben. Und das war niemand anderes als Van Fanel, den jungen König von Fanelia.
Hitomi hatte ihren Eltern von Gaia erzählt, was sie dort erlebt hatte. Das mit Van erzählte sie nur ihrer Mutter. Auch ihre zwei besten Freunde wussten was Hitomi auf Gaia erlebt hatte. Das Hitomi Sehnsucht nach Gaia und Van hatte, bemerkte Hitomis Freundin Jukarie schon seitdem sie wieder auf der Erde war. Ihr tat Hitomi so leid, aber sie konnte ihr nicht helfen nur ablenken das brachte aber nicht viel.

Hitomi stand auf dem Balkon ihres Elternhauses, wie jede Nacht und sah hinauf zum Sternenhimmel. Im Stillen fragte sie sich, ob Van spüren konnte was sie für ihn fühlte. Dass sie ihn liebt, dass ihre Liebe zu ihm immer stärker wurde. Aber war seine Liebe zu ihr auch so stark wie ihre zu ihm? Wie es wohl sei, jetzt bei ihm in Fanelia zu sein? Dachte Hitomi sich im Stillen. Sie schloss ihre Augen, stellte sich vor wie es wäre in Fanelia bei Van zu sein. Doch dann strich ihre Wange etwas, öffnete sie wieder und sah wie eine weiße Feder zu Boden glitt. Hitomi drehte ihren Kopf zur Seite und sah Van stehen. Sie drehte sich ganz zu ihm um, sah ihn lächelnd an. Jetzt in diesem Moment war sie glücklich. Aber sobald Van wieder weg war, war sie wieder unglücklich. Hitomi wollte nicht mehr unglücklich sein. Sie hatte einen Endschuss gefast, sie würde wieder nach Gaia und zu Van zurückkehren. Diesen Endschluss hatte sie schon vor Tagen getroffen. Ihre Eltern und ihre zwei besten Freunde würden es verstehen.
Beide gingen jetzt mit langsamen Schritten auf einander zu, nahe vor einander blieben sie stehen sahen sich tief in die Augen. Dann ohne Vorwarnung zog Van Hitomi in seine Arme. Sogleich fing es auf Hitomis Haut an zu kribbeln. Nach ein paar Minuten ließ Van sie los.
Zwei Stunden redeten sie und sahen sich die Sterne an. Als Van dann aufstand um wieder nach Gaia zurück zu kehren. Hitomi atmete einmal tief durch um dann Van von ihrem Endschluss zu erzählen.
"Van. Ich möchte nach Gaia zurück."
Van sah Hitomi mit großen Augen an.
"Bist du dir da sicher? Du weißt dass du deine Familie und Freunde verlassen tust, das du sie vielleicht dann nie wiedersehen wirst. Ist dir das klar?," fragte Van.
"Dass ist mir klar. Und sie werden es verstehen. Freust du dich denn nicht das ich nach Gaia zurück will?"
Van ging einen Schritt auf sie zu.
"Du weißt das ich mich darüber freue, aber ich will nicht das du dann unglücklich bist, weil du deine Familie vermisst."
Hitomi sah Van entschlossen in die Augen.
"Mein Endschluss steht fest. Holst du mich Morgen und bringst mich nach Gaia?," fragte Hitomi. Van grinste sie breit an und nickte ihr zu, dann verschwand er.

Auf Gaia im Königreich von Fanelia

Van lag auf dem Dach seines Palastes, die Arme hinter den Kopf und sah mit einem glücklichen Lächeln zum Mond der Illusionen hoch. Er war bei Hitomi , und das was sie ihm gesagt hatte das sie zurück wollte machte ihn so glücklich. Die ganzen Jahre hatte er sich das gewünscht. Ein leises tapsen hinter ihm, verriet ihm wer sich da versucht anzuschleichen.
"Merle du sollst dich nicht anschleichen," sagte Van und setzt sich auf. Merle setzte sich neben ihn und schmiegte sich an seinen Arm.
"Endschuldige Van. Warst du wieder bei Hitomi?"
Van gab Merle darauf keine Antwort, das braucht er nicht. Sie wusste es, sie wusste das er seit Hitomi vor drei Jahren zur Erde zurückgekehrt war, sie jeden Tag besuchte.
"Denkst du Hitomi wird wieder zu uns zurück kommen?," fragte Merle und sah zum Mond der Illusionen hoch.
"Ich denke schon. Und wer weiß vielleicht schon bald."
Es vergingen einige Minuten, dann stand Van auf um in sein Zimmer zu gehen. Er fragte Merle ob er sie noch zu ihrem Zimmer begleiten sollte. Aber sie wollte noch etwas auf dem Dach bleiben und den Mond der Illusionen zu betrachten.
In seinem Zimmer angekommen war Van in Gedanken, er überlegte wie er Merle beschäftigen konnte. Sie sollte ihn Morgen Nacht nicht stören. Sie sollte erst später erfahren das Hitomi zurück war. Er würde bestimmt auch nicht schlafen können heute Nacht. Er war irgendwie aufgeregt wegen Morgen.

Auch Hitomi konnte nicht schlafen. Deswegen setzte sie sich an ihren Schreibtisch und schrieb einen Brief für Jukarie und Amano. Darin schrieb sie das sie zurück nach Gaia geht um bei Van zu sein und das sie doch nicht traurig darüber sein sollten das sie weg geht. Sie würde immer an sie denken und sie nie vergessen.
Am nächsten Morgen wollte Hitomi dann ihren Eltern davon erzählen das sie nach Gaia geht. Hitomi wusste aber auch dass es für ihre Eltern nicht leicht werden wird, ihre einzige Tochter gehen zu lassen. Vor allem ihr Vater wird das nicht leicht fallen, für ihn war sie immer noch sein kleines Mädchen. Aber Hitomi war jetzt achtzehn Jahre alt, sie war erwachsen musste ihr eignes Leben leben.
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