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Don't Let Me Down

KurzgeschichteAngst, Schmerz/Trost / P12
Jarvis Tony Stark / Iron Man Virginia "Pepper" Potts
19.04.2017
19.04.2017
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Hallo zusammen!

Obwohl ich Pepper echt gerne mag, muss ich sagen, dass mir die Art, wie sie in IM3 mit Tonys PTBS umgeht, ganz und gar nicht gefällt. Gerade die Szene mit Tonys Alptraum hat mir dahingehend keine Ruhe gelassen, und das Resultat ist der folgende Oneshot ^^

Viel Spaß beim Lesen! :D

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Don’t Let Me Down

Tonys Wahrnehmung glich einem verschwommenen Mosaik. Fetzen verschiedener Sinneseindrücke prasselten auf ihn ein und verwischten jegliches Gefühl der Realität. Von jetzt auf gleich war er in seinem Iron-Man-Anzug, eine Atomrakete auf dem Rücken, als er vertikal in den Himmel hinaufschoss. Dann, für einen Bruchteil einer Sekunde, sah er Pepper, die ihm direkt in die Augen sah, und er starrte in ihre, und- Wieder befand er sich in seinem Anzug, das Wurmloch direkt vor ihm wie ein gähnender Abgrund grenzenloser Dunkelheit. Kein Licht, kein Leben, keine Luft. Nur der Würgegriff der lähmenden Furcht, der sich tief in seiner Brust festgesetzt hatte und sein Herz und seine Lunge eisern zusammenpresste.

Erfüllt von unermesslicher Verzweiflung wollte Tony einfach nur umkehren, die Atomrakete loslassen und die unendliche Schwärze hinter sich lassen. Du weißt genau, was passieren wird, wenn du das hier nicht zu Ende bringst, schrien seine Gedanken, der einzige rationale Teil von ihm, der nicht gelähmt vor Angst und Verzweiflung war. Er musste das hier tun, er musste-

„Tony!“ Die Stimme schnitt durch den Nebel seiner rasenden Gedanken wie eine geschliffene Klinge. Pepper. Das war Pepper gewesen. Wo war sie? Sie konnte nicht hier sein, er befand sich im Weltall, umgeben von pechschwarzer Dunkelheit, Pepper konnte nicht-

„Tony? Tony!“ Sie klang… verängstigt? Besorgt? Der Ingenieur versuchte nach ihr zu rufen, doch seine Kehle war wie zugeschnürt, als hätte Hulk seine Hände in einem tödlichen Würgegriff darum gelegt. Er konnte keinen Laut von sich geben, konnte nicht mal atmen. Die Dunkelheit schien sich um ihn zusammenzuziehen, immer näherzukommen, kein Sauerstoff mehr, nur der Druck auf seiner Brust, die überwältigende Enge in seiner Kehle, und dann schrie Pepper auf, dieses Mal nicht seinen Namen, sondern ein Laut voller Angst, durchdringender, panischer Angst-

Einen Bruchteil einer Sekunde später wurde Tony den Fängen seines Alptraums entrissen. Ohne überhaupt nachzudenken warf sich sein Körper herum, als sein Unterbewusstsein von nur einem einzigen Gedanken beherrscht wurde: Pepper.

Der Milliardär hatte nicht einmal genug Zeit, um Überraschung zu empfinden, als er die Mk 42 erkannte, die über Pepper gelehnt neben dem Bett stand.

„Abschalten!“

Erst, als die Rüstung verstreut in Einzelteilen auf dem Fußboden lag, spürte Tony, wie ein kleiner Teil von Adrenalin und Anspannung aus seinem Körper floss. Er lockerte die versteiften Muskeln seiner Schultern etwas und versuchte, seinen ungleichmäßigen Atem wieder unter Kontrolle zu bringen. „Ich muss ihn im Schlaf gerufen haben“, gelang es ihm endlich schweratmend zu erklären. „Das hätte natürlich nicht passieren dürfen. Ich kalibriere die Sensoren neu.“ Der Ingenieur schloss einen Moment lang die Augen und spürte, wie sein Herz noch immer schlug, als wolle es seinen Brustkorb sprengen. Es war vorüber. Es war nur ein Alptraum gewesen. Er war nicht mehr dort, er war zu Hause in seiner Villa in Malibu. Keine Atomraketen, keine Wurmlöcher zu fremden Dimensionen. Nur das vertraute Schlafzimmer… mit der Mk 42 über den ganzen Boden verteilt.

Tonys Augen flogen wieder auf, als er hörte, wie Pepper hinter ihm aufstand. Der Gedanke, von seiner Freundin alleine gelassen zu werden, erfüllte ihn plötzlich mit eiskalter Furcht. „Können wir… Lass mich einfach… Lass mich zu Atem kommen“, bat er, ohne das Zittern seiner Stimme zu verbergen zu versuchen. Trotz allem machte Pepper keine Anstalten, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken.

„Hey, nicht doch!“, bemühte er sich erneut, dieses Mal mit steigender Verzweiflung. „Okay? Pepper!“

„Ich schlafe jetzt unten“, entgegnete sie, und ihre Stimme zitterte mindestens genauso stark wie Tonys zuvor. „Tüftel mal daran!“

Tony war nicht mal in der Lage, darauf zu antworten. Die Worte blieben ihm in der Kehle stecken, während er hilflos zusah, wie seine Freundin ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen den Raum verließ. Für einen Bruchteil einer Sekunde fühlte er Ärger in sich aufsteigen. Wie konnte sie ihn nur einfach so alleine lassen? Es war nicht so, als hätte er die Kontrolle über die Situation gehabt oder den Iron-Man-Anzug gar absichtlich auf sie angesetzt!

Doch so schnell, wie die Wut ihn erfasst hatte, ebbte sie auch schon wieder ab und ließ an ihrer Stelle nur tiefe Erschöpfung zurück. Tony sank rückwärts gegen die Wand am Kopfende des Doppelbetts. Sie hatte jedes Recht, ihn alleine zu lassen, erinnerte ihn der rational denkende Teil seines Gehirns. Die Iron-Man-Rüstung musste sie halb zu Tode erschreckt haben, wenn man den Aufschrei in Betracht zog, der Tony aus dem Schlaf gerissen hatte. Doch ihr letzter Satz… Tüftel mal daran! Das war geradezu gemein und verletzend gewesen.

Tony vergrub sein Gesicht in den Händen und sog einen zittrigen Atemzug ein. Warum gelang es ihm nicht, sich zu beruhigen? Es war ein Traum gewesen, nichts weiter. Verdammt, er war Tony Stark, er würde doch wohl nicht wegen einem lächerlichen Traum die Fassung verlieren! Es war vollkommen irrational, und Irrationalität war etwas, gegen das er sich schon immer gesträubt hatte. Der Ingenieur ballte beide Hände zu Fäusten und registrierte erst jetzt, dass seine Handflächen schweißnass waren. Sein Herz hämmerte, als wäre er gerade einen Marathon gelaufen. Was zur Hölle war los mit ihm?

Mit einem Mal musste er an den Vorfall in dem Restaurant denken, als ihn die beiden Kinder nach einem Autogramm gefragt hatten. Noch immer konnte er das Gefühl der Enge in seiner Brust fühlen. Das plötzliche Verlangen, dem Raum zu entfliehen, als ihm der kleine Junge die Frage gestellt hatte, die das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. Wie bist du aus dem Wurmloch rausgekommen? Nun, wie hatte er es wieder zurück zur Erde geschafft? Cap hatte ihn natürlich detailgenau darüber informiert, wie ihn Hulk aus der Luft gefischt und auf den sicheren Erdboden zurückgebracht hatte. Das Letzte, an das er sich selbst erinnern konnte, war Dunkelheit, unendliche Dunkelheit, dann das gleißende Licht der Explosion, und dann nichts mehr, nur noch Schwärze und fallen, fallen, fallen…

Tony sprang ruckartig auf. Er bekam keine Luft. Er musste hier raus, die Wände erschienen ihm erdrückend nah und die Luft war heiß und stickig, kein Sauerstoff, keine Luft zum Atmen, er würde ersticken-

Er stolperte auf die Glastür zu, die auf den Balkon führte. Mit zitternden Händen suchte er nach der Türklinke, doch seine vom Schweiß glitschigen Finger rutschten immer wieder von dem glatten Metall ab.

„Sir, kann ich Ihnen behilflich sein?“, schnitt da eine vertraute, körperlose Stimme durch das Rauschen in seinen Ohren. Die künstliche Intelligenz klang beinahe besorgt.

„Jarvis!“, brachte Tony hervor, als seine bebende Hand abermals von der Klinke abglitt. „M-mach die Tür auf!“ Ein dezentes Klicken erklang, als das Schloss elektronisch entriegelt wurde, dann schwang die Tür endlich auf.

Eine kühle Brise wehte ihm sanft entgegen, als der Ingenieur auf den Balkon hinausstolperte. Sein Herz raste. Er versuchte einen kontrollierten Atemzug zu tun, langsam und tief, doch so sehr er sich auch bemühte – die Luft, die in seine Lunge gesogen wurde, schien keinen Sauerstoff zu enthalten. Tony war vollkommen machtlos, als sich sein Atem beschleunigte und ein hörbares, pfeifendes Keuchen jeden vergeblichen Atemzug zu begleiten begann.

Der kühle Wind fühlte sich zwar unsagbar gut auf seinem überhitzten Gesicht an, doch die pechschwarze Dunkelheit des bewölkten Nachthimmels über dem Pazifik trug nicht gerade dazu bei, die Erinnerungen von Raum und freiem Fall zu verdrängen. Tony wischte die schweißnassen Handflächen an seiner Hose ab und zwang sich dazu, seinen Fokus auf die Geräusche der Wellen zu legen, die tief unter ihm gegen die Klippen rollten. Manchmal, wenn er den ganzen Tag in irgendwelchen Meetings oder Konferenzen zugebracht hatte, kam er gerne hier hinaus, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Normalerweise half es ihm dann immer, dem gleichmäßigen Rauschen des Ozeans zu lauschen und das Wogen der dunklen Wassermassen zu beobachten.

In diesem Moment aber konnte Tony nichts hören als das erstickte Keuchen seines Atems und das Hämmern seines Herzens. Komm verdammt nochmal wieder zur Ruhe! schrie eine Stimme in seinem Bewusstsein. Es ist nicht real, und das weißt du! Was natürlich in keiner Weise hilfreich war. Tonys Panik steigerte sich mit jeder Sekunde, und er wusste, es gab nichts, was er selbst dagegen tun konnte. Und wenn er seine Atmung nicht unter Kontrolle bekam, würde er sich nicht mal ansatzweise beruhigen können.

Dem Ingenieur war schwindelig, als er, von einem plötzlichen, verzweifelten Gedanken erfasst, wieder ins Schlafzimmer stolperte. Der offenen Balkontür schenkte er keine weitere Beachtung, als es ihm irgendwie gelang, die Treppe nach unten zu erreichen. Seine Glieder kribbelten und fühlten sich taub an. „Pepper“, stieß er hervor, seine Stimme kaum stärker als ein krächzendes Flüstern. Er wusste, dass sich seine Freundin wahrscheinlich schon längst wieder schlafen gelegt hatte, und wenn nicht, würde sie hundertprozentig noch sauer auf ihn sein.

Dennoch war der einzige klare Gedanke, den er gerade fassen konnte, dass er Pepper brauchte, dass er ihre Anwesenheit bei sich fühlen musste, oder er würde in seiner Panik den Verstand verlieren.

Irgendwie gelang es Tony, das Erdgeschoss zu erreichen, ohne dass seine zitternden Knie unter ihm nachgaben. Er fand seine Freundin auf der Couch im Wohnzimmer, und zu seiner Erleichterung war sie noch wach, denn sie saß in eine leichte Decke gewickelt mit überkreuzten Beinen auf den komfortablen Polstern, einen dampfenden Becher in den Händen. Anscheinend hatte sie ihren Freund näherkommen gehört (Wie könnte sie auch das ohrenbetäubende Hämmern seines Herzschlags überhören, dachte Tony; ihm selbst kam es so laut vor, dass man es wahrscheinlich bis nach draußen hören konnte.), denn Pepper gab ein entnervtes Schnauben von sich, ohne den Blick von ihrem Getränk zu heben. „Vergiss es, Tony! Ich komme nicht wieder zu dir nach obe-“ Sie unterbrach sich. Offensichtlich dämmerte es ihr, dass etwas ganz und gar nicht stimmte, als sie nun endlich doch aufsah und den Milliardär erblickte, der sich wenige Meter vor der Treppe befand.

Der Anblick, mit dem sie konfrontiert wurde, bereitete ihr fast einen Herzstillstand. Dort stand Tony, beide Hände umklammerten den Stoff seiner Hose so fest, dass seine Fingerknöchel weiß hervorstachen. Sein Gesicht war totenbleich, und sein ganzer Körper zitterte unkontrolliert. Das Schlimmste aber war der Ausdruck unermesslicher Angst in den dunklen Augen ihres Freundes. Es war der Blick eines in die Ecke gedrängten Tieres, das wusste, dass es nur noch einen kurzen Augenblick zu leben hatte.

„Mein Gott, Tony, was ist los?“ Peppers Teebecher blieb vergessen auf dem Tisch stehen, als sie aufstand. Nun konnte sie auch das schreckliche erstickte Keuchen hören, das klang, als wäre jeder Atemzug undenkbar anstrengend. Was um Himmels willen konnte nur geschehen sein? „Sprich mit mir“, drängte Pepper furchtsam, als sie in einer beruhigenden Geste ihre Hände auf seinen Schultern ruhen ließ und versuchte, seinen rastlos umherflackernden Blick aufzufangen. „Tony?“

„Pepper“, brachte der Ingenieur endlich hervor. Eine seiner Hände legte sich um ihr Handgelenk, jedoch nicht, um ihre Hände von seinen Schultern zu lösen, wie sie für einen Moment befürchtete. Stattdessen schien er einfach nach etwas zu suchen, an dem er sich festhalten konnte, sowohl im metaphorischen Sinne als auch im physischen. Sie legte ihre andere Hand über seine und drückte sanft seine eiskalten, klammen Finger.

„H-hilf mir“, flüsterte er, und die grenzenlose Panik in seiner Stimme brach Pepper fast das Herz. Doch was immer es auch war, das Tony in diesen Zustand versetzte – ihr war klar, dass sie es sich nicht erlauben konnte, selbst von Furcht und Sorge überwältigt zu werden. Nicht, wenn er sie gerade so sehr brauchte.

Pepper atmete tief ein und legte ihrem Freund einen Arm um die Schultern, damit sie ihn zur Couch hinüber führen konnte. Tony leistete keinen Widerstand, als sie ihn in eine sitzende Position drückte, bevor sie neben ihm Platz nahm und beide seiner zitternden Hände ergriff. „Tony“, begann Pepper mit einem, wie sie hoffte, besänftigenden Tonfall. „Ich kann dir nicht helfen, wenn du mir nicht sagen kannst, was mit dir los ist. Lass uns erstmal etwas beruhigen, okay?“

Tony nickte abgehackt, seine dunklen Augen voller Verzweiflung, als er sichtlich nach Luft rang. Pepper drückte ermutigend seine Hände, als sie fortfuhr. „Versuche, tief einzuatmen, ganz langsam, und dann ein paar Sekunden halten, bevor du wieder ausatmest. Mit mir zusammen, okay?“

Sie konnte sehen, dass ihr Freund sich bemühte, sich ihren Atemzügen anzupassen, aber keinen Erfolg hatte. „So ist es gut, versuch es nochmal“, bestärkte sie ihn, insgeheim etwas von sich selbst beeindruckt, als sich Sorge und Furcht nicht in ihrer Stimme abzeichneten.

Sie war sich nicht sicher, wie lange Tony brauchte, um einen kontrollierten Atemzug zu nehmen, aber es fühlte sich an wie Stunden. Eine Weile lang saßen sie schweigend da, während sich sein Atem langsam wieder beruhigte. Schließlich ließ sich der Milliardär gegen die Rückenlehne der Couch sinken und schloss voller Erschöpfung die Augen. „Danke, Pep“, durchbrach er schließlich mit leiser, etwas heiser klingender Stimme die Stille. Sein Kopf sank seitlich auf die Schulter seiner Freundin, als sie sich neben ihm ebenfalls zurücklehnte. Sie lächelte leicht und drückte ihm einen Kuss ins verschwitzte Haar. „Ist wieder alles okay?“

Tony nickte leicht gegen ihre Schulter, bevor ein Zittern durch seinen Körper lief. Er zog die Knie enger an seinen Körper. Pepper legte die Stirn in Falten. „Ist dir kalt?“

Tony zuckte nur müde mit den Achseln, doch da sein Shirt an Brust und Rücken schweißnass war, überraschte es sie nicht, dass er nun, da das Adrenalin wieder abgeklungen war, zu zittern begann. Sie stupste ihm leicht in die Seite. „Komm, du solltest dir was Trockenes anziehen“, meinte Pepper, denn er sah definitiv zu erschöpft aus, um jetzt noch unter die Dusche zu steigen.

Der Ingenieur grummelte nur irgendetwas Unverständliches, ohne auch nur einen Finger zu rühren. Mit einem liebevollen Kopfschütteln ergriff seine Freundin den Saum seines Oberteils und zog es ihm kurzerhand über den Kopf. Abgesehen von einem Laut der Überraschung machte Tony keine Anstalten, sich gegen sie zu wehren oder einen seiner typischen unangemessenen Kommentare über ihr Tun zu verlieren. Stattdessen vergrub er sich in der Decke, die Pepper ihm um die Schultern legte. Sie lächelte; sie hatte schon immer eine Schwäche für Tony gehabt, wenn er schläfrig war, denn A) es schien die einzige Situation zu sein, in der er den Mund hielt, und B) – er war einfach nur niedlich.

Pepper schob den Gedanken wieder beiseite und warf einen Blick auf die Uhr. Beinahe fünf Uhr morgens. Sie wusste, dass sie nach der Aufregung der letzten Stunde keinen Schlaf mehr finden würde, daher rutschte sie ganz ans Ende der Couch, um ihrem Freund genug Platz zu machen, damit er sich richtig hinlegen konnte. Ein leises protestierendes Geräusch drang aus den Tiefen des Decken-Kokons, und eine Hand legte sich um ihren Arm, als sie sich bewegte.

„Geh nicht weg“, nuschelte Tony, seine Stimme gedämpft und schläfrig. Sanft löste Pepper seinen Griff und fuhr mit dem Daumen zärtlich über seine Fingerknöchel. „Ich gehe nirgendwo hin“, versprach sie, während sie ihn in eine horizontale Position drückte, sodass sein Kopf in ihrem Schoß ruhte. Tony seufzte zufrieden, und bereits wenige Minuten später waren seine tiefen, entspannten Atemzüge das einzige Geräusch im Raum.

Pepper war sich immer noch nicht ganz sicher, was genau es überhaupt war, das passiert war, aber sie wusste, dass sie und Tony ein langes Gespräch führen würden, sobald er ausgeschlafen hatte. Aber in diesem Moment, entschied sie, als sie ihre Finger durch sein dunkles Haar gleiten ließ, war sie genau dort, wo sie hingehörte.

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THE END.
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