Eine Nacht irgendwo im Nirgendwo

KurzgeschichteRomanze / P18 Slash
Dr. Geoff Standish Kate Wellings/Standish
18.04.2017
18.04.2017
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Kate lehnte sich an den Baum. Aus halbgeschlossenen Augen beobachtet sie Geoff, wie er Holz in Feuer legte. Es war eine heiße Mitsommernacht. Sie waren auf dem Weg nach Swan Hill zu einer Tagung und machten für die Nacht Rast am Murray River. Eigentlich wollten sie so wie die Nächte zuvor in einer Pension übernachten. Aber eine Baustelle auf ihrer Strecke hatte sie zu einem Umweg von 300 km gezwungen und sie hatten die nächste Stadt bei Tageslicht nicht mehr erreicht.
Kate blickte zum Mond. Trotz der Aussicht auf eine Nacht unter den Sternen fühlte sie sich pudelwohl und total entspannt. Sie schloss ihre Augen und lauschte der Natur. Sie hörte das Holz im Feuer knacken. In einiger Entfernung hörte sie das Rauschen von einem Wasserfall im Murray River.
„Was hältst Du von einem Bad im Fluss.“ Fragte Geoff in die Stille hinein.
„Oh, das ist eine phantastische Idee“ antwortete Kate. „ Ich geh mich nur schnell umziehen und erhob sich.
„Ausziehen ja, aber nicht umziehen.“ Erwiderte Geoff. „Ich rede von Nacktbaden. Hast Du schon mal nackt gebadet? Es ist einfach herrlich.“
„Geoff!! Das geht nicht.“ Entrüstete sich Kate.
„Warum? Es ist dunkel und niemand sieht uns. Wir sind hier ganz allein.“
Kate beobachtete ihn sehr genau und blickte ihm in die Augen. Sie konnte jedoch keine Hintergedanken oder ähnliches entdecken. Sie war immer noch skeptisch, aber der Gedanke an ein kühles, erfrischendes Bad war verlockend.
„Na gut, aber ich gehe als erstes und wehe Du guckst!“
Geoff hob abwehrend die Hände „Das würde ich nie wagen, Ich hole derweil Handtücher und eine Decke aus dem Auto.“ Und erhob sich.
Kate sah ihm nach und ging dann in die entgegengesetzte Richtung zum Fluss. Sie vergewisserte sich, dass Geoff noch fort war, entledigte sich schnell ihrer Kleider und ließ sich ins kühle Nass gleiten. Ein wohliges Seufzen kam über ihre Lippen. Es war eine Wohltat. Geoff hatte Recht, das kühle Wasser fühlte sich unglaublich gut auf ihrer Haut an. Viel besser als mit einem Badeanzug. Das Wasser war nicht völlig ruhig, es bewegte sich, als wenn es lebendig wäre, und liebkoste sie überall. Er kühlte ihre heiße Haut. Sie tauchte ihren Kopf unter die Oberfläche. Es war, als könnte sie fühlen, wie die Strahlen des Mondes über die Haut auf ihrem Rücken strichen.
Sie hatten eine kleine Bucht gefunden, hier war der Strom vom Fluss gar nicht zu spüren. Sie legte sich auf den Rücken und schaute zum Mond, während sie das Gefühl genoss, vom Wasser gestreichelt zu werden. Hier konnte man einfach alles völlig vergessen. Kate fühlte sich wie verzaubert. Dieser Ort hatte etwas magisches.
Ein leises Plätschern hinter ihr kündigte Geoff an. Sie schaute ihm mit einem völlig entrückten Lächeln entgegen.
Geoff hatte sich Zeit gelassen, damit Kate in Ruhe ins Wasser konnte. Jetzt schwamm er langsam zu ihr. Er wunderte sich, dass sie sich nicht unter Wasser versteckte, als sie sein Kommen bemerkte. Dann sah er ihr Lächeln und wusste, dass der Zauber sie ergriffen hatte. Er hatte es auch schon erlebt. Dieser Zauber war berauschend. Auch er ließ sich jetzt auf den Rücken treiben und blickte zum Mond.
„Das war eine tolle Idee.“ Ließ Kate sich leise vernehmen.
„Ja, das ist es.“ Seufzte Geoff genauso leise.
Ihre Fingerspitzen berührten sich. Keiner blickte zu dem anderen. Sie ließen sich beide von der Magie des Ortes einfangen. Sie spürten ihr Blut rauschen, wie der Wasserfall. In Zeitlupe schienen sie weiter aufeinander zuzutreiben. Ihre Hände spielten zaghaft miteinander.
"Wusstest Du, Kate, dass der Mond die Gezeiten bestimmt? Und bei Vollmond ist die Flut noch höher."
Sie sah hinauf zum Mond. Unwahrscheinlich voll schien er auf sie herunter.
"Ich glaube, ich wusste das. Aber das gilt für die Ozeane."
"Das ist wahr, aber alles Wasser wird beeinflusst durch die Gravitationskraft des Mondes. Sogar Seen und Flüsse. Fühlst Du es? Fühlst Du es, wie lebendig sich das Wasser anfühlt?"
Kate schloss ihre Augen und fühlte das Wasser weich an ihrer nackten Haut entlanggleiten, es kitzelte sie sanft überall.
"Ja... ich glaube. Ich... spüre ganz sicher etwas."
"Und weil unsere Körper zumeist aus Wasser bestehen, beeinflusst der Mond auch sie."
Kate hielt inne und sah ihn an.
"Die Anziehungskraft des Mondes wirkt auf unser Blut, sie spricht zu ihm, lässt es wachsen und durch unsere Adern strömen, durch unsere Körper, wie die Gezeiten. Macht unsere Körper schön."
Sie konnte in seinem Gesicht nicht lesen, es war undeutbar.
„Lernt man das etwa im Studium?“
„Nein, das lehrt einen das Leben.“ und nach einer Pause „Kannst Du die Lebendigkeit fühlen?“
Sanft strich er mit seinen Fingern ihren Unterarm entlang. Sie schienen langsam aufeinander zu zutreiben. Kate spürte ihr Blut pulsieren. Geoffs Berührungen taten ihr Übriges. Sie drehte ihren Arm so, dass sie auch ihn berühren konnte. Sie schloss wieder ihre Augen und genoss die Berührung. Hier konnte sie alles vergessen.
Geoff hatte das Gefühl, als würde er in Flammen aufgehen. Die Stellen, die Kate berührte schienen zu brennen. Das Blut rauschte durch seine Adern und er fühlte sich so lebendig, wie nie zuvor. Er ließ seine Füße auf den Boden sinken und drehte sich zu ihr. Er ließ seine Hand sachte ihren Arm hinauf wandern und saugte die Berührung in sich auf. Beobachtete den Weg seiner Hand und bewunderte den elfengleichen Schein ihrer Haut im Mondlicht. Langsam wanderten seine Augen weiter bis hin zu ihrem Gesicht. Er fühlte sich wie in einem Märchentraum. Kate erschien ihm ebenfalls wie eine Elfe. Den Kopf noch im Wasser, das Gesicht zum Himmel, ihr Haar umrahmte ihr Gesicht. Ihre formvollendeten Brüste hoben und senkten sich mit jedem Atemzug. Der Rest ihres Körpers war unter Wasser verborgen.
Als seine Hand ihre Schulter erreichte und sie mit ihrer seine berührte, öffnete Kate ihre Augen und schaute Geoff an. Sein Blick löste ein wohliges Kribbeln in ihrem Bauch aus.
„Du bist wunderschön, meine Elfe.“ Hauchte Geoff.
Kate ließ ebenfalls ihre Beine sinken, konnte jedoch den Boden nicht erreichen, obwohl sie nicht viel kleiner als Geoff war. Schnell griff sie mit beiden Händen nach seinen Schultern. Geoff griff nach ihren Ellenbogen. Tief sahen sie sich in die Augen. Die Anziehungskraft des Mondes hatte sich auf sie beide übertragen. In Zeitlupe bewegten sie sich aufeinander zu. Geoffs Hände wanderten ihre Arme hinauf und hielten Kate an den Schultern, seine Daumen streichelten die Rundung von ihren Schultergelenken. Kates Hände strichen Geoffs Schultern zum Hals. Auch sie war mittlerweile von den zaghaften Berührungen völlig entflammt. Jegliches Denken war ausgeschaltet.
Es gab nur noch sie und Geoff.
Mann und Frau.
Den Mond, das Wasser und die magische Anziehungskraft.
Sie genoss es ihn zu berühren und von ihm berührt zu werden. Sie streichelte seinen Hals, sah ihm tief in die Augen. Was sie sah war völlige Ergebenheit, Bewunderung und … Liebe? Konnte das sein? Doch sie konnte den Gedanken nicht weiter verfolgen. Ganz sachte berührten sich ihre Lippen. Erst ein zaghaftes Streicheln, doch er wurde schnell intensiver. Beide waren völlig entflammt. Als sich ihre Zungen berührten, rasten ungeahnte Empfindungen durch Kates Körper und mündeten zwischen ihren Beinen. Geoff schloss Kate fest in seine Arme. Der Kuss wurde intensiver und tiefer. Alles Denken war ausgeschaltet. Ihre Körper hatten die Kontrolle übernommen.
Geoff ließ eine Hand nach vorne wandern und streichelte über ihre Brust. Kate stöhnte bei dieser Berührung auf und ließ den Kopf nach hinten fallen. Er küsste sich an ihrem Hals entlang zur Brust. Er nahm einen Nippel in den Mund, saugte, leckte und neckte ihn und liebkoste den anderen mit seiner Hand. Kate erzitterte unter seinen Liebkosungen und schlang ein Bein um seine Hüfte. Geoff wandte sich der anderen Brust zu und schenkte ihr die gleiche Aufmerksamkeit. Kate bäumte sich in seine Armen auf. Nie hatte er etwas Schöneres gesehen und berühren dürfen. Kate war einfach perfekt. Seine Göttin. Ihn durchlief das gleiche Zittern. Er ließ eine Hand ihre Seite entlang nach unten gleiten, massierte eine Pobacke und glitt dann nach vorne in ihre Mitte.
Kate genoss seine Brührungen und zog scharf die Luft ein, als er sie an ihrer intimsten Stelle berührte. Noch nie hatte sie etwas so intensives gespürt. Kate hatte das dringende Bedürfnis ihn ebenfalls zu berühren und ließ ihre Hand ebenfalls hinab zu seiner mächtigen Erektion wandern.
„Oh Gott!“ stöhnte Geoff auf, als Kate ihn streichelte und berührte und sein Glied massierte. Er küsste sie lang und leidenschaftlich. Als Kate ihren Arm wieder um seine Hals legte und sich vor Verlangen eng an ihn presste, hob er ihr zweites Bein an seine Hüfte und schlang beide Arme fest um sie. Als Kate sein Glied an ihrem Eingang spürte, öffnete sie ihre Augen und blickte in seine. Die Intensität der Gefühle, die sie in seinen Augen sah, raubte ihr den Atem. Nie zuvor war ihr jemand so ergeben und erlegen.
„Oh Geoff… „ hauchte sie nur und strich ihm über die Wange.
„Meine Göttin.“ Flüsterte Geoff und glitt in sie hinein. Sie glaubte schon mit seinem Eindringen zu kommen, so berauschend war dieses Gefühl. Geoff füllte sie vollends aus, sie fühlte sich vollkommen, endlich als Ganzes.
„Ich liebe Dich, meine Göttin.“ Schaffte er zu sagen. Noch nie hatte er eine solche Ektase erlebt. Kate fühlte sich perfekt an, so vollkommen. Er küsste sie, ließ seine Zunge mit ihrer tanzen und hielt sie eng umschlungen. Irgendwann wollte Kate mehr und bewegte ihre Hüfte Geoff entgegen. Er verstand den Wink und stieß in sie. Anfangs bewegte er sich vorsichtig doch schon bald steigerten sie beide Tempo und Tiefe.
„Oh Geoff! Gib mir mehr“ stöhnte Kate.
„ Kate…“ Stoß „meine Elfe…“ Stoß „ meine Göttin…“ Stoß „ich liebe Dich!“ Stoß.
Mit jedem Stoß stieg Kates Ektase mehr und mehr. Er traf immer wieder ihren empfindlichsten Punkt und steigerte ihre Lust ins unermessliche. Ihr Atem ging schnell und heftig. Sie glaubte zu explodieren. Stöhnend warf sie den Kopf nach hinten und blickte zum Mond. Er schien zu lächeln. Geoff liebkoste ihren Hals und jagte die Schauer über Kate. Ihr Stöhnen wurde lauter und endete mit einem lauten Schrei, als sie kam. Sie zuckte in seinen Armen und sah Blitze. Noch nie hatte sie einen so gewaltigen Orgasmus erlebt. Alles pulsierte.
Schließlich kam auch Geoff. Auch er erlebte einen gewaltigen Orgasmus und klammerte sich an Kate fest.
Als beide wieder zu sich kamen, blickten sie einander tief in die Augen. Kate war überwältigt von der Liebe, die sie in seinen Augen sah. Geoff war ihr ergeben, ihr Diener auf ewig. Zum ersten Mal in seinem Leben fühlte er sich vollkommen. Ihre Lippen trafen sich und sie versanken in einen langen, tiefen Kuss.
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