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Pandæmonium

von DelFina18
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Genis Sage Raine Sage Sheena Fujibayashi Yuan Zelos Wilder
17.04.2017
11.02.2019
100
318.187
1
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83 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
20.08.2018 2.795
 
Hi!

Dieses Kapitel passiert jetzt nicht sooo viel, aber es ist ganz interessant, weil man wieder ein wenig mehr über Raine und ihre Vergangenheit erfährt. ^^

So, gibt auch nicht so viel vorweg zu sagen, also wünsche ich euch einfach viel Spaß beim Lesen. ;)

~ Kapitel 71: Tempel und Edelsteine ~

~ „Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur.“ ~
Max Frisch (1911 – 1991)

Raine war schon früh auf den Beinen; ihr war zu viel durch den Kopf gegangen, um wirklich schlafen zu können, zumal sie sowieso seit sehr langer Zeit nicht mehr wirklich gut schlafen konnte.
Nachdem sie geduscht und sich aus dem üppigen begehbaren Kleiderschrank frische Kleidung angezogen hatte, begab sie sich mit Hilfe der Lichtreisefähigkeit in den Speisesaal.
Hinter ihr ertönte ein erschrockener Schrei und als sie sich umdrehte, erkannte sie Prinzessin Natalia, die auf ihren Hintern gefallen war.
„Raine!“, beklagte sie sich vorwurfsvoll. „Warum tauchst du immer in meiner Nähe so unvermittelt auf?“
„Du weißt doch, dass das keine Absicht ist“, erwiderte Raine schmunzelnd, während sie der Prinzessin aufhalf.
„Deine Haare …“, murmelte Natalia. „Du bist die zukünftige Version, oder?“
„Inzwischen bin ich die gegenwärtige Version“, korrigierte Raine sie. „Aber ja, ich bin die Version, die du schon seit deiner Kindheit kennst.“
„Du bist also endlich in deiner Zeit angekommen? Das freut mich.“
„Ja, mich auch.“ Raine spielte nachdenklich mit einer Strähne ihrer langen Haare und fasste einen spontanen Entschluss. „Natalia, ihr habt hier doch sicherlich einen Friseur oder so, oder?“

°~°~°

„Yuan!“
Der Angesprochene drehte sich um und sah Teren auf ihn zukommen.
„Ich habe gehört, was mit deinen Erinnerungen passiert ist“, sagte der Blonde.
Yuan rollte genervt mit den Augen, während er weiter Richtung Speisesaal ging. „Mit meinen Erinnerungen ist gar nichts passiert.“
„… und ich habe auch gehört, dass du glaubst, Raine hätte die Erinnerungen aller anderen manipuliert“, fügte Teren unbewegt hinzu, während er ihm folgte. „Aber das kann ich widerlegen.“
Yuan hob eine Augenbraue, um seine Skepsis zum Ausdruck zu bringen. „Und wie?“
„Kannst du dich noch an den Film erinnern, den ich für dich entwickeln sollte?“
Yuan nickte. „Von der Hochzeit … eines Freundes …“ Er stockte, weil ihm schleierhaft war, welcher Freund geheiratet hatte. Ihm kam nur Zelos‘ abgebrochene Hochzeit in den Sinn, aber auf der war er nicht einmal gewesen.
Teren grinste derweil. „Du erinnerst dich nicht daran, welcher Freund das gewesen sein könnte, oder? Das liegt daran, dass es deine eigene Hochzeit war.“ Er holte etwas aus seiner Jackentasche hervor und reichte es Yuan.
Es handelte sich um Fotos, die Yuan im Anzug und Raine in Brautkleid vor einem Altar in einer Kapelle zeigten; auf einem küssten sie sich gerade.
Ein seltsames Gefühl beschlich Yuan, als er diese Fotos betrachtete und für den Bruchteil einer Sekunde fragte er sich, ob es nicht doch seine Erinnerungen waren, die verändert waren.
Aber dann schüttelte er den Kopf und drängte das Gefühl zurück. Sicherlich bargen diese Fotos irgendeine Magie, die ihn glauben machen sollten, dass diese Hochzeit tatsächlich stattgefunden hatte.
Er hielt Teren die Fotos hin. „Ich glaube nicht daran. Die Fotos müssen eine Fälschung sein.“
„Wa…? Wie kannst du so etwas bloß glauben? Wie kannst du dich so gegen die Wahrheit wehren?“
„Die Wahrheit ist, dass Raine nicht diese Heilige ist, für die ihr sie alle zu halten scheint“, brummte Yuan. „Und ich werde es beweisen.“
Einige Zeit später saß er im Speisesaal und bediente sich an dem üppigen Frühstücksbuffet. Als er zu seinem Tisch zurückkehrte, bemerkte er Terens besorgten Gesichtsausdruck und hörte, wie er sich leise mit seiner Frau unterhielt. Er brauchte seine Worte nicht zu hören, um zu wissen, dass es um ihn ging.
Er richtete seine Aufmerksamkeit lieber auf Kratos und Elena, die für seinen Geschmack viel zu vertraut miteinander umgingen.
„Schau nicht so grimmig“, mahnte ihn Silvia, die neben ihm saß. „Sie hat auch ein wenig Liebe verdient, findest du nicht?“
„Aber muss sie die unbedingt mit ihm finden?“, knurrte Yuan.
„Was hast du denn gegen ihn? Er ist schließlich dein Freund. Und sie hätte eine eindeutig schlechtere Wahl treffen können.“
Yuan sparte sich eine Antwort und biss missmutig in sein Brötchen. Ihm war klar, dass Silvia ihn sowieso nicht verstehen würde. So ganz wusste er ja selbst nicht, warum er gegen die Beziehung der beiden war. Er hatte einfach nur so ein Gefühl, dass Kratos nicht gut für Elena war.
Er ließ seinen Blick über die anderen Tische gleiten und hörte, wie Pascal, Selim, Genis und Presea sich angeregt über Pascals Erfindungen und Forschungen unterhielten, während bei Lloyd, Colette, Zelos und Sheena Colettes Schwangerschaft Thema war.
Alle Gespräche verstummten jedoch, als Raine den Saal betrat.
„Raine, deine Haare …“, murmelte Sheena bestürzt. „Sie waren doch so schön lang …“
Raine fuhr sich durch ihre nur noch kinnlangen Haare. „Das ist besser, oder nicht?“
„Durch die Frisur und den Umhang siehst du jetzt wieder ganz wie die Alte aus“, bemerkte Genis grinsend.
Raine strich sich lächelnd über den orangefarbenen Umhang. „Ja, nicht wahr?“ Sie füllte sich einen Teller am Buffet und setzte sich dann an den Tisch, an dem auch Pascal, Selim, Genis und Presea saßen.
Dabei bemerkte Yuan, dass Selim Raine mit einem seltsamen Blick bedachte. „Du … irgendwie wirkst du wie …“, murmelte der Junge.
Raine lächelte ihn an. „Ich weiß. Mach dir darüber keine Gedanken, Selim.“
Der Junge sah sie überrascht an. „Du kennst mich? Aber wir sind uns doch noch nie begegnet!“
„Nicht in dieser Zeitlinie, das stimmt“, erwiderte Raine.
„Was mei…“ Aber weiter kam Selim nicht, da Raine mit einem Mal in einer fließenden Bewegung aufstand und ein Messer von irgendwo unter ihrem Umhang hervorholte, welches sie blitzschnell zu einem benachbarten Tisch warf, wo es leicht zitternd neben der Hand eines bulligen Mannes im Holz stecken blieb.
Yuan hatte unterschwellig mitbekommen, dass der Mann die Dienerin bedrängt hatte, die den Kaffee nachfüllte, war aber zu konzentriert auf Selim und Raine gewesen, um es bewusst wahrzunehmen.
„Wenn du das Mädchen noch einmal anfasst“, zischte Raine bedrohlich in Richtung des Mannes, „ist die Hand ab, verstanden?“
„Was?!“, knurrte der Mann, während er aufstand und sich zu voller Größe aufrichtete. „Ich habe doch gar nichts …“, wollte der Mann protestieren, verstummte jedoch und wurde zusehends kleiner, als Raine sich drohend vor ihm aufbaute. Er schluckte und gab dann kleinlaut von sich: „Es kommt nicht wieder vor, versprochen.“
„Entschuldige dich bei ihr“, verlangte Raine streng und erst, als er das getan hatte, kehrte sie wieder zu ihrem Tisch zurück.
Yuan musste zugeben, dass es beeindruckend war, wie viel Autorität Raine auf einmal ausgestrahlt hatte und offenbar war er nicht der Einzige.
„Wow, Raine …“, stammelte Genis fassungslos. „Du konntest ja vorher schon Furcht einflößend sein, aber das …“
„Der Kerl wird jetzt wahrscheinlich sein Leben lang Albträume von dir haben“, sagte Zelos, wobei nicht auszumachen war, ob er es als Scherz oder ernst meinte.
„Der wird jedenfalls kein Mädchen mehr so schnell angrapschen“, schnaubte Sheena zufrieden.
„Das will ich hoffen“, seufzte Raine. „Leider reicht ein böser Blick oftmals nicht aus. Leute ändern sich nicht so schnell. Deshalb konnte ich in viertausend Jahren auch kaum etwas gegen die Diskriminierung von Halbelfen bewirken.“
„Du hast getan, was du konntest“, gab Silvia überzeugt von sich. „Und du hast das Leben von vielen beeinflusst.“
„Ja, das habe ich …“, murmelte Raine, wobei sich ein Schatten über ihr Gesicht legte und Yuan fragte sich, welche düsteren Gedanken ihr wohl durch den Kopf gingen.

°~°~°

„Es wundert mich, dass du dich entschlossen hast, uns zu begleiten“, sagte Sheena zu Yuan, als sie zu sechst vor einem Tempel im Fooji-Gebirge standen.
„Das Gleiche könnte ich zu dir sagen“, erwiderte Yuan. „Ich hätte gedacht, dass du Zelos nach Meltokio begleitest.“
Sorge zeichnete sich auf Sheenas Gesicht ab. „Ich habe darüber nachgedacht, aber …“ Sie schüttelte den Kopf. „Zelos kommt schon klar. Silvia, Orochi und Kuchinawa sind ja auch noch bei ihm …“
Nach dem Frühstück hatte Raine gefragt, wer sie bei der Suche nach der zweiten Hälfte vom Stein des Herzens begleitete. Kratos und Richard hatten sogleich zugesagt und Elena hatte sich ihnen mit der Begründung, sich nützlich machen zu wollen, angeschlossen – aber Raine glaubte, dass sie in Wirklichkeit einfach nur in Kratos‘ Nähe sein wollte.
Sheena hatte ebenfalls zugesagt, wobei ihr Entschluss ins Wanken geraten war, als Zelos verkündet hatte, dass er noch einmal Prinzessin Hilda aufsuchen wollte, um sie vielleicht doch dazu zu überreden, etwas gegen den Krieg zu unternehmen. Er hatte Sheena jedoch dazu ermuntert, trotzdem mit Raine mitzugehen. Als Sheena protestiert und darauf hingewiesen hatte, dass es alleine viel zu gefährlich in Meltokio war, falls Yuuki oder Virginia auftauchten, hatte Silvia angeboten, Zelos zu begleiten und Orochi und Kuchinawa, die kurz zuvor in einer Rauchwolke erschienen waren, hatten sich ihr angeschlossen, sodass Sheena schließlich klein beigegeben hatte.
Regal, Lloyd und Colette hatten beschlossen, in Asgard zu bleiben und Teren, Teméraire und Pascal bei diversen Aufgaben zu unterstützen. Und auch Genis, von dem Raine gedacht hatte, dass er sie auf jeden Fall begleiten wollen würde, hatte sich dafür entschieden, zusammen mit Presea in Asgard zu bleiben. Er begründete es damit, dass schon genügend Personen Raine begleiteten und er sich insofern keine Sorgen um sie zu machen brauchte. Raine glaubte allerdings, dass er noch einen anderen Grund hatte und hoffte, dass er nicht wieder irgendetwas Dummes ausheckte.
Die größte Überraschung war jedoch Yuans Entscheidung gewesen. Raine hatte gedacht, dass er von ihrer Suche nach dem Stein des Herzens nichts halten würde und sie insofern auch nicht begleiten wollen würde, aber damit hatte sie sich geirrt. Allerdings vermutete sie, dass er nur mitgekommen war, um Elena und Kratos im Auge zu behalten.
Raine fragte sich erneut, warum Yuan seit seiner Rückkehr so schlecht auf Kratos zu sprechen war. War es einfach nur die freundschaftliche Rivalität, die auch schon vor über viertausend Jahren zwischen ihnen geherrscht hatte oder lag es an etwas anderem? Elena konnte jedenfalls nicht der ursprüngliche Grund sein, schließlich hatten sich die beiden schon gezankt, bevor Yuan überhaupt gewusst hatte, dass Elena noch lebte und mit Kratos zusammen war.
„Was ist das hier eigentlich für ein Tempel?“, riss Richard Raine aus ihren Gedanken.
„Das ist der Tempel der Propheten“, erklärte sie. „Vor sehr langer Zeit lebten hier die Sterndeuter, die mit Hilfe einer Apparatur die Sterne deuteten und sehr akkurate, wenn auch meist nicht leicht deutbare Vorhersagen erstellten.“
„Ich habe von diesem Ort in den Annalen gelesen“, bemerkte Elena, deren Augen freudig glänzten. „Hier hat Shekinah die Prophezeiung von der Schöpferin empfangen.“ Sie fuhr fasziniert mit den Fingern über eine der Steinsäulen, die den Tempel rundherum säumten und mit Hieroglyphen versehen waren. „Ich kann es kaum erwarten, das Innere zu sehen.“
Raine erinnerte sich daran, dass sie bei ihrem ersten Besuch eine ähnliche Begeisterung verspürt hatte, nur dass sie sie etwas extremer zum Ausdruck gebracht hatte. So extrem, dass Tora und Tiffany, die sie begleitet hatten, die Vermutung gehegt hatten, sie wäre schizophren.
Aber mit der Zeit hatte ihre Begeisterung nachgelassen. Sie hatte viel Zeit hier verbracht und kannte so gut wie alle Inschriften des Bauwerks, sodass der Tempel für sie seinen Zauber verloren hatte.
Sie ging hinein; die anderen folgten ihr. Das Innere bestand aus einem großen, runden Raum mit einer Glaskuppel als Decke, durch die das Sonnenlicht fiel. Zumindest sah es aus wie eine Glaskuppel, aber Raine wusste, dass es sich dabei um Magie handelte, die für Regen und Schnee undurchlässig war, aber nicht für Lebewesen. Deswegen verirrte sich hin und wieder schon mal ein Vogel in den Tempel.
Am auffälligsten war jedoch die Apparatur, die unter der Kuppel stand und aus drei unterschiedlich großen Metallringen mit jeweils vier daran angebrachten Prismen bestand, die das Licht brachen und auf den mit Hieroglyphen verzierten Steintisch darunter warfen.
An den Wänden hingen mehrere Steinplatten, die ebenfalls Schriftzeichen enthielten. Es handelte sich hierbei um einige Vorhersagen, die die Sterndeuter gemacht hatten, zumeist irgendwelche Katastrophen, die sie vorhergesehen hatten.
„Wonach genau suchen wir hier eigentlich?“, fragte Yuan, der im Gegensatz zu seiner Schwester dem Tempel offenbar nicht allzu viel abgewinnen konnte.
„Nicht was, wen“, korrigierte Raine ihn. „Zwei meiner Freunde leben hier. Aber es scheint, dass sie nicht da sind.“
„Sie leben hier?“, fragte Sheena überrascht. „Aber dieser Ort ist doch total abgeschieden und du meintest, er wäre seit Jahrtausenden nicht mehr zu Fuß zu erreichen …“
„Das stimmt“, bestätigte Raine. „Aber meine Freunde sind auch nur selten zu Fuß unterwegs.“
„Und wo finden wir deine ominösen Freunde nun?“, fragte Yuan ungeduldig.
„Das werdet ihr sehen“, entgegnete Raine. „Haltet euch an mir fest.“ Als alle sie an Armen oder Schulter berührten, verschmolz sie mit dem Licht. Im nächsten Moment befanden sie sich auf einer scheinbar leeren Grasebene.
„Sicher, dass wir hier richtig sind?“, fragte Richard skeptisch.
Raine lächelte amüsiert. „Ja. Ihr seht nur eine leere Ebene, aber in Wirklichkeit befindet sich hier ein Dorf am Fuße eines Gebirges. Die Gegend wird durch eine magische Barriere geschützt, die nur von denen durchschritten werden kann, die wissen, was dahinter liegt – ähnlich wie bei Silvias Dimension. Es ist eine Schutzmaßnahme, die zu Zeiten des Kharlan-Kriegs errichtet wurde.“ Sie hielt Richard ihre Hand hin. „Wir müssen eine Kette bilden.“
Nach Richard folgte Sheena, danach Kratos und Elena. Yuan schnaubte genervt, ergriff aber schließlich Elenas Hand, sodass sie durch die Barriere schreiten konnten.
Einen kurzen Moment lang wurden sie von einem hellen Licht geblendet, danach befanden sie sich in einem kleinen Dorf mit Holzhäusern und mehreren Ständen, an denen Schmuck aus Edelsteinen angepriesen wurde.
Am Ende des Dorfes türmte sich ein riesiges Gebirge auf, aus dem sich ein reißender Wasserfall in einen See ergoss.
Raine drehte sich lächelnd zu ihren Freunden um. „Willkommen in Kareyu – das Dorf der Edelsteine.“

°~°~°~°

Okay, das war glaube ich der letzte Auftritt von Natalia. xD

Ha, wer konnte sich noch daran erinnern, dass Yuan Teren den Film mit den Hochzeitsfotos zum Entwickeln gegeben hat? Das ist ja nun schon fast 50 Kapitel her, aber schon als ich damals die Szene geschrieben habe, hatte ich geplant, dass Yuan Raine vergessen würde. Eigentlich sollten die Fotos in einem Fotoalbum sein, dass Kratos ihm geben sollte (wobei ich mir noch was hätte überlegen müssen, wie Kratos darankommt) und eigentlich sollten sie Yuans Erinnerungen wiederherstellen. Aber ich habe es mir dann anders überlegt, wollte die Fotos aber dennoch einbauen.
Natürlich musste sich Yuan aber trotzdem gegen die Wahrheit wehren. xD

Dass Raine sich die Haare kürzen lässt, war eigentlich eine spontane Entscheidung, aber ich finde, man kann es eigentlich ganz gut begründen. Sie möchte wieder wie ihr altes Selbst wirken, z. B., weil sie glaubt, dass Yuan sich dann leichter an sie erinnert/sich wieder in sie verliebt. Das war vielleicht kein bewusster Grund für diese Entscheidung, aber sicherlich ein unbewusster.

Selim möchte hier eigentlich nur sagen, dass Raine ihn an Thanakia erinnert – was ja nicht weiter verwunderlich ist.

Ja, Raine die super Messerwerferin. Ich konnte mir die Szene einfach nicht verkneifen. xD Aber hey, sie wurde ja auch zur Kunoichi ausgebildet, insofern passt es hier wesentlich besser als damals in Silbernebel. xD

Dass Zelos noch einmal Prinzessin Hilda aufsucht, habe ich auch nur geschrieben, um ihn und Silvia (und Orochi und Kuchinawa, die aber eh grad voll unwichtig sind) loszuwerden, weil ich nicht zu viele Charas dabeihaben wollte. Und wie hätte ich sonst begründen sollen, dass Zelos nicht bei Sheena bleibt? Und Sheena musste mitkommen, weil ich da eine bestimmte Sache geplant hatte …
Und auch für Genis musste ich mir was überlegen, weil ich ihn und Presea halt auch nicht dabeihaben wollte und egtl ist mir was ganz Vernünftiges eingefallen. ^^

Wer SdZ liest, kennt den Tempel der Propheten bereits und kann sich noch an Raines Euphorie erinnern, als sie ihn das erste Mal gesehen hat. xD Aber welche Freunde hier sucht, können sich auch SdZ-Leser wohl nur halb zusammenreimen. =p

Kareyu, ein Dorf, das in SdZ nur aus einem einzigen Grund (weil ich einen Ort, der mit ‚yu‘ endet, brauchte xD) entstanden ist und doch immer wichtiger wurde … xD In SdZ ist er bisher noch nicht vorgekommen, das dauert dort auch noch ein paar Kapitel. (Daran sieht man mal wieder, wie man sich spoilern könnte, wenn man beide FFs parallel liest, und das wird noch schlimmer … ^^“)

Vorschau:
Sie waren alle einen Moment still und lauschten, aber das Einzige, was Yuan hörte, war das Heulen des Windes. Ein Blick in die Gesichter der anderen zeigte ihm, dass es ihnen ähnlich ging.
„Ich höre nichts Ungewöhnliches“, gab Elena von sich.
Raine sah immer noch konzentriert in den Himmel, bevor sie plötzlich ihre Hände wie einen Trichter um den Mund legte und rief: „HEY! HIER UNTEN!“ Danach wedelte sie mit ihren Armen.
Yuan sah nun auch in den Himmel, konnte aber immer noch nichts sehen. War Raine nun vollkommen durchgeknallt? Sah sie nun auch noch Geister?

Hach, nächstes Kapitel wird wieder cool. ^-^

Bis nächste Woche, eure Fina =3
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