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Pandæmonium

von DelFina18
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Genis Sage Raine Sage Sheena Fujibayashi Yuan Zelos Wilder
17.04.2017
11.02.2019
100
318.187
1
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83 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
16.07.2018 2.726
 
Hallo!

Okay, wenigstens denke ich heute hier daran, das nächste Kapitel hochzuladen … Bei SdZ habe ich das am Freitag nämlich komplett vergessen, ist mir erst gestern wieder eingefallen … Peinlich, peinlich. ^^“

Hier erwartet euch heute allerdings ein sehr interessantes Kapitel. ^^ Ich glaube, man merkt auch, dass ich Spaß hatte, dieses (und die nächsten) Kapitel zu schreiben. ^^

Also, viel Spaß beim Lesen. ;)

~ Kapitel 66: Ein unerwartetes Wiedersehen ~

~ „Ein Licht geht von der Mutter aus, das von keiner Dunkelheit und noch viel weniger von einem anderen Licht in der Welt überwältigt werden kann.“ ~
Wilhelm Raabe (1831 – 1910)

Torock hatte sich Genis zwischenzeitlich über die Schulter geworfen und blieb von seinem Gestrampel und Geboxe völlig unbeeindruckt.
Als sie das Schloss betraten, rief Genis mehreren Bediensteten zu, sie sollten ihm helfen, aber sie hatten vor den Dämonenfürsten solch eine Angst, dass sie mit gesenktem Blick an ihnen vorbeieilten.
„Spar dir deinen Atem“, riet ihm Avoru nach kurzer Zeit. „Hier wird dir keiner helfen.“
Genis knirschte mit den Zähnen, während er fieberhaft überlegte, ob er sich nicht doch irgendwie befreien konnte. Mit Torocks Kraft konnte er es nicht aufnehmen, so viel war klar. Aber vielleicht gelang ihm ja mit Hilfe von Magie die Flucht. Ohne sein Kendama, das sich in der Tasche befand, die Avoru ihm sofort abgenommen hatte, konnte er seine Zauber zwar nicht so gut kontrollieren, aber für ein kleines Ablenkungsmanöver würde es wohl reichen.
Er schloss deshalb seine Augen, konzentrierte sich auf die Magie, die in seinen Adern floss und kurz darauf flogen Eiszapfen auf Torocks Rücken zu, aber schon nach einer Sekunde änderten sie durch eine unsichtbare Druckwelle ihre Richtung und zerschellten neben einem kreischenden Butler an der Wand.
„Bemüh dich nicht“, meinte Avoru, während er seine Brille richtete. „Ich kann anhand einer einzelnen Muskelzuckung erkennen, was du vorhast.“
Genis starrte ihn wütend an, während er bemerkte, dass sie eine Treppe hinabstiegen – sie brachten ihn in den Keller. „Was habt ihr mit mir vor?!“
„Das braucht dich nicht zu interessieren“, erwiderte Avoru.
„Ihr sagtet, ihr wollt Yuuki stürzen“, fiel es Genis wieder ein. „Wenn ihr gegen Yuuki seid, stehen wir auf derselben Seite!“
Avoru schüttelte den Kopf. „Wohl kaum. Yuuki ist ein Schwächling, der dem Amt des Dämonenkönigs nicht würdig ist. In all der Zeit, die seit unserer Befreiung vergangen ist, hätten wir schon mehrere Städte in Schutt und Asche legen und Angst und Schrecken unter den Sterblichen verbreiten können. Und was macht er stattdessen? Er schickt ein paar Sterbliche und Akipanae aus, um ein bisschen Krieg zu spielen.“
„Das ist kein Spiel!“, knurrte Genis.
„Ach, wirklich?“, fragte Avoru herablassend, während die Schritte der Dämonenfürsten in dem unterirdischen Gang, den sie jetzt erreicht hatten, von den Wänden hallten. „Und warum sind unsere Truppen immer noch kein bisschen weiter gekommen? Mit den Akipanae wäre es kein Problem, in eurem erbärmlichen Versteck einzufallen. Aber Yuuki hält sie absichtlich auf Distanz.“
Genis hatte noch nie darüber nachgedacht – bei allem, was passiert war, hatte er auch nie wirklich die Zeit dazu gehabt –, aber er musste zugeben, dass Avoru vermutlich recht hatte. Die Akipanae hätten schon sehr viel mehr Schaden anrichten können – nicht nur in Sylvarant, sondern auch in Tethe’alla. Sie gingen schließlich davon aus, dass Yuuki so viele Sterbliche wie möglich sterben lassen wollte, um seine Rache zu bekommen und mehr Akipanae zu erschaffen. Aber warum ließ er die Akipanae dann nicht auf alle Sterblichen los? Yuukis Verhalten ergab keinen Sinn.
Im nächsten Moment wurde Genis in eine leere Zelle geworfen. Er landete schmerzhaft auf dem dreckigen Boden und rappelte sich stöhnend wieder auf.
„Wir werden Yuukis Treiben ein Ende bereiten – mit deiner Hilfe“, sagte Avoru, während er wieder seine Brille die Nase hochschob.
„Und wie?“, fragte Genis, da er endlich wissen wollte, was sie mit ihm vorhatten.
„Wie ich schon sagte, ist Yuuki ein Schwächling“, erwiderte Avoru. „Er wird sicherlich nicht zulassen, dass wir seinem Neffen etwas antun.“
Sie wussten also, dass er mit Yuuki verwandt war und wollten das als Druckmittel gegen den Dämonenkönig verwenden. Aber interessierte diesen wirklich, was mit Genis geschah? Er war sich da nicht so sicher. Letztendlich konnte er sich nur auf sich selbst verlassen.
Die Zellentür war noch offen, aber er wusste, dass ein Entkommen so gut wie unmöglich war, solange die beiden Dämonenfürsten noch vor ihm standen. Sein Blick wanderte zum Schloss der Tür. Sicherlich konnte er dieses mit seiner Magie so zerstören, dass sich die Tür öffnen ließ. Und danach würde er sich aus dem Schloss schleichen.
Leider schien Avoru genau zu wissen, was in ihm vorging und sagte: „Spar dir deine Fluchtpläne. Du wirst jetzt erst mal ein Nickerchen halten.“ Er nickte Torock zu, der zustimmend grunzte und Genis bedrohlich näher kam.
Der kleine Halbelf wich instinktiv zurück, obwohl er wusste, dass es sinnlos war. Im nächsten Moment spürte er, wie Torock ihm gezielt in den Nacken schlug und alles um ihn herum wurde schwarz.

°~°~°

Raine hatte die Stirn gerunzelt, als sie das Schloss betraten. „Ich hätte erwartet, dass es bewacht wird …“
„Normalerweise stehen tatsächlich immer Wachen vor dem Eingang“, bestätigte Zelos. „Aber wahrscheinlich ist Yuuki überzeugt davon, dass niemand ins Schloss einfallen wird.“
Yuan sah sich wachsam um. „Es könnte sich auch um eine Falle handeln …“
„Ich weiß nicht“, erwiderte Sheena. „Hier wirkt alles so normal.“ Sie beobachtete ein paar Bedienstete, die mit gesenktem Kopf durch die Eingangshalle huschten. „Gehen wir in den Thronsaal?“
„Ich glaube nicht, dass wir Prinzessin Hilda dort finden“, widersprach Yuan. „Ich habe gehört, dass Yuuki sie eingesperrt hat. Vielleicht sollten wir also unten in den Zellen nachschauen.“
„Nein, Yuuki wird sie nicht dort eingesperrt haben“, meinte Raine überzeugt.
„Und warum nicht?“, fragte Yuan forsch. „Weil er ein so großes Herz hat?“
„Nein“, erwiderte Raine ruhig. „Aber er weiß, dass ihm wohl kein Soldat mehr folgen wird, sobald herauskommt, dass Prinzessin Hilda im Keller gefangen gehalten wird. Vermutlich wissen die meisten Bediensteten nicht einmal davon.“
„Nun, das lässt sich leicht herausfinden“, meinte Silvia, die daraufhin einen Diener anhielt und nach Prinzessin Hilda fragte. Er wirkte nervös und eilte schnell davon, als er ihnen erzählt hatte, dass er es nicht wüsste.
„Entschuldigung“, versuchte es nun Raine bei einem Dienstmädchen und wunderte sich über den ängstlichen Blick, der ihr entgegengebracht wurde. „Wo finden wir Prinzessin Hilda?“
„I… ich weiß es nicht, Mylady“, wisperte das Mädchen, das so eingeschüchtert wirkte, das ihm fast die Tränen zu kommen schienen. „Es tut mir leid!“ Sie eilte mit schnellen Schritten davon.
Raine sah ihr irritiert hinterher und drehte sich dann zu den anderen um, die über die Reaktion des Mädchens genauso überrascht zu sein schienen.
„Vielleicht liegt es an deiner Haarfarbe“, mutmaßte Silvia. „Möglicherweise halten sich hier die letzten drei Dämonenfürsten auf, die vielleicht etwas … unfreundlich sind.“
„Wohl eher Furcht einflößend“, kommentierte Yuan. „Aber ich hätte nichts dagegen, ihnen über den Weg zu laufen und sie unter meine Kontrolle zu bringen.“ Seine Augen glitzerten angriffslustig und Raine fragte sich, ob er seine Besonnenheit ebenfalls verloren hatte.
„Zunächst einmal sollten wir nach Prinzessin Hilda suchen“, wandte Kratos ein.
„Aber wo sollen wir anfangen?“, fragte Sheena seufzend. „Das Schloss ist riesig und die Bediensteten wissen ja wohl nichts – oder sie wollen nicht mit uns reden.“
„Vielleicht tauen sie ein wenig auf, wenn wir sie“, Yuan deutete auf Raine, „fesseln und so tun, als wäre sie unsere Gefangene.“
„Ich glaube nicht, dass das notwendig ist“, knurrte Kratos.
„Lasst uns erst mal in ihrem Zimmer nachsehen, auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass sie da festgehalten wird“, schlug Zelos vor. „Wenn wir sie dort nicht finden, können wir uns immer noch etwas überlegen.“
Der ehemalige Auserwählte schien glücklicherweise genau zu wissen, wo sich das Zimmer der Prinzessin befand. Raine versuchte, sich den Weg dorthin zu merken, aber je tiefer man in das Schloss gelangte, desto mehr glich es einem Labyrinth – genau wie das Schloss von Asgard. Da beide Schlösser von der gleichen Person erschaffen worden sein sollten, war es auch nicht verwunderlich, dass sie sich so ähnlich waren. Aber es ärgerte Raine, dass sie in über viertausend Jahren immer noch in beiden Schlössern die Orientierung verlor, zumal andere überhaupt keine Probleme zu haben schienen, sich zurechtzufinden.
Als Zelos schließlich vor einem Zimmer stehen blieb und die Tür sich öffnen ließ, war Raine schon klar, dass sie dahinter wohl nicht Prinzessin Hilda finden würden. Allerdings war das Zimmer auch nicht leer, wie sie es erwartet hatte.
Auf dem pompösen Sessel saß mit überschlagenen Beinen eine Frau, die nur auf sie gewartet zu haben schien und mit der Raine an diesem Ort am allerwenigsten gerechnet hatte.
„Mutter?!“, entfuhr es ihr, während sie Virginia ungläubig ansah.

°~°~°

„… und deshalb sind die sechs jetzt in Meltokio“, endete Regal mit seiner Erzählung.
Teren nickte nachdenklich. „Jetzt ergibt alles irgendwie einen Sinn … Ich bin der zeitreisenden Raine schon öfter begegnet, ohne dass ich wusste, dass es Raine war. Ich bin mir sicher, dass es auch bei euch so war. Sie könnte auf unsere Leben mehr Einfluss genommen haben, als uns bewusst ist.“
„Das ist doch jetzt vollkommen egal“, murrte Artus. „Wir sollten lieber darüber sprechen, wie wir an der Front weiter vorgehen.“
„Wieso? Hat sich etwas geändert?“, wollte Lloyd wissen. „Ist der Feind etwa näher gekommen?!“ Sein Blick wanderte zu Colette, die er besorgt ansah.
„Ganz im Gegenteil“, erwiderte Téméraire. „Die tethe’allischen Truppen scheinen mitsamt der Akipanae langsam zurückzuweichen.“
„Das sind doch tolle Neuigkeiten!“, rief Colette begeistert.
Teren schüttelte den Kopf. „Nein, denn es liegt nicht daran, dass unsere Truppen sie zurückgedrängt haben. Und das ist Besorgnis erregend. Yuuki könnte etwas planen und wir haben keine Ahnung, was.“
„Dazu kommt auch, dass die Dämonenkinder, die seit ein paar Tagen verschwunden waren, alle mit einem Mal wieder aufgetaucht sind“, fügte Téméraire hinzu. „Es steht außer Frage, dass Yuuki etwas mit ihrem Verschwinden zu tun hatte, aber wir wissen nicht, was er mit ihnen gemacht hat, da keiner sich daran erinnert, was passiert ist.“
„Glaubt ihr, Yuuki kontrolliert sie?“, fragte Presea leise, während sie daran denken musste, wie sie selbst von Yuuki kontrolliert worden war.
„Das ist zumindest möglich“, erwiderte Pascal. „Aber bis jetzt haben sie sich noch nicht auffällig verhalten.“
„Es stellt sich nur die Frage, was Yuuki davon hätte. Um uns auszuspionieren? Wozu sich die Mühe machen, wenn er uns sowieso alle tot sehen will und es problemlos in die Tat umsetzen könnte?“, schnaubte Artus, während er sich über den Bart strich. „In den über dreihundert Jahren, die ich schon lebe, habe ich es schon mit den gewieftesten Gegnern und Verbündeten zu tun gehabt, aber noch nie hat mich ein Verhalten so verwirrt wie das von Yuuki.“
„Du wirst halt alt, Artus“, scherzte Teren. „Da funktionieren die grauen Zellen nicht mehr so gut.“
„Alt, pah!“, empörte sich Artus. „Wenn ich das richtig verstanden habe, bist du deutlich älter als ich! Und wirst du aus Yuukis Verhalten schlau?“
„Nein“, gab Teren seufzend zu.
„Am Ende ist es vielleicht auch gar nicht so wichtig zu wissen, warum Yuuki so handelt“, brachte sich Elena in das Gespräch ein. „Die letzte bekannte Strophe der Prophezeiung wird sich bald erfüllen und Yuuki wird sterben.“
Presea meinte kurz, Wehmut in Elenas Blick zu sehen, aber in der nächsten Sekunde war sie sich schon nicht mehr sicher, ob sie es sich nicht nur eingebildet hatte.
Als ihre Gedanken zu Genis wanderten, der hoffentlich die anderen gefunden hatte, bekam sie einen Augenblick lang nicht mit, worüber gesprochen wurde. Sie schreckte erst aus ihren Gedanken, als sie hörte, wie Teren sagte: „Was das anbelangt, haben wir auch ein paar beunruhigende Neuigkeiten. Sir Rowen.“ Er nickte dem Berater des verstorbenen tethe’allischen Königs zu.
„Worum geht es gerade?“, fragte Presea Regal flüsternd.
„Die Ermordung des Königs“, flüsterte Regal zurück.
„… nur ein kurzer Moment, insofern bin ich mir nicht sicher, ob ich mich nicht irre“, sagte Rowen gerade, „aber ich glaube, die Person erkannt zu haben, die den König getötet hat.“
„Es war Keith, oder?“, fragte Lloyd.
Rowen sah ihn ratlos an. „Ich kenne zwar keinen Keith, aber ich kann garantieren, dass er es nicht war.“
„Wie können Sie sich da so sicher sein?“, wollte Regal wissen.
„Weil es eine Frau war.“
Regal, Lloyd, Colette und Presea tauschten überraschte Blicke. Keiner von ihnen hatte wirklich gesehen, wer den König getötet hatte; sie hatten lediglich vermutet, dass Keith es im Auftrag von Yuuki getan hatte, weil Rose der Meinung gewesen war, es wären die Schatten gewesen.
„Die Frau war vermummt, aber für den Bruchteil einer Sekunde konnte ich ihr Gesicht erkennen“, erzählte Rowen. „Ich habe ein gutes Gesichtsgedächtnis, insofern habe ich es sofort erkannt, wobei ich mir nicht sicher bin, ob mir mein Geist nicht einen Streich gespielt hat …“
„Nun sagen Sie es ihnen schon“, seufzte Téméraire. „Es wird nicht weniger schlimm, wenn Sie es hinauszögern.“
Rowen nickte zögerlich. „Die Frau, die ich meine, erkannt zu haben, hat euch auf der Reise zur Weltenerneuerung begleitet.“ Er sah, Regal, Lloyd, Colette und Presea fast entschuldigend an. „Es war Raine Sage.“

°~°~°

Raine sah – immer noch ziemlich irritiert – dabei zu, wie Virginia, die statt des grünen Umhangs, den sie bei ihrem letzten Treffen getragen hatte, eine figurbetonte schwarze Hose und eine schlichte mintfarbene Bluse trug, sich langsam erhob. Ein leichtes Lächeln lag auf ihren Lippen, als sie sagte: „Ich habe mich schon gefragt, wann ihr hier auftauchen würdet.“
„Du wusstest, dass wir kommen würden?“, fragte Sheena irritiert.
„In diesem Schloss passiert nichts, ohne dass wir Dämonenfürsten darüber informiert werden.“
„Du gehörst wirklich zu den Dämonenfürsten? Dann stell dich darauf ein, gleich unter meiner Kontrolle zu stehen!“, rief Yuan, während er sich auf Virginia stürzte. Aber er hatte kaum ein paar Schritte zurückgelegt, da hatte Virginia ihn mit einer einfachen Handbewegung durch den Raum geschleudert. „Vielleicht ein andermal, Kleiner.“
„Virginia, bitte! Wir müssen Yuuki aufhalten!“, gab Silvia flehend von sich. „Du musst uns helfen!“
„Nein“, erwiderte Raines Mutter ruhig. „Ich werde Yuuki weiterhin unterstützen.“ Ihr Blick wanderte zu Raine, die wie erstarrt war und kam auf sie zu.
Kratos stellte sich schützend vor sie, aber auch ihn schleuderte Virginia mit einer Kraftwelle weg, bevor sie alle bis auf Raine in eine riesige, kuppelförmige Barriere aus Miasma einschloss. Schließlich stand sie vor ihrer Tochter und griff nach ihrer Hand.
„Raine. Wenn du nicht willst, dass ich deine Freunde töte, tust du besser, was ich sage. Verstanden?“
Raine sah ihre Mutter fassungslos an. Konnte sie sich an sie erinnern? Wurde sie von Yuuki kontrolliert oder handelte sie auf eigene Faust? Aber das spielte keine Rolle mehr, als sie in die grünen Augen ihrer Mutter sah, die nur eins zu sagen schienen: „Vertrau mir.“
Und obwohl Logik und Vernunft dagegen sprachen, es zu tun, konnte Raine doch nichts gegen das Urvertrauen tun, das sie für ihre Mutter empfand und so nickte sie schließlich.
„Bring uns hier weg, irgendwohin, wo wir ungestört sind“, verlangte Virginia.
„Nein, Raine!“, hörte Raine Kratos noch rufen, aber da war sie schon zusammen mit Virginia mit dem Licht verschmolzen.

°~°~°~°

Tja, armer Genis, der hat sich in einen schönen Schlamassel gebracht. ^^“

Ja, Yuukis Verhalten kann einem schon zu denken geben, oder? ^^ Aber ob er wirklich Genis helfen wird?

Mal ehrlich: Hättet ihr gedacht, dass hier Virginia auf die wartet?  =p

Ich sag mal nichts zu Rowens Offenbarung. xD Aber es ist wieder mal ein fieses Ende für die Szene, nicht wahr? *muahahahaha*

Jep, Virginia ist eine Dämonenfürstin. ^^ Und damit kennt ihr jetzt auch alle:
-     Selim (zuvor Teren)
-     Téméraire
-     Pascal
-     Torock
-     Avoru
-     Virginia

Tja, was glaubt ihr? Macht Raine einen Fehler? Ich kann euch nur so viel sagen: Raines Gespräch mit Virginia bekommt ihr erst in den Zusatzszenen zu lesen. ;)

Vorschau:
Als Presea das Schloss durch das riesige Eingangstor verließ und von einem orangeroten Sonnenuntergang begrüßt wurde, bemerkte sie, wie viel Zeit inzwischen vergangen war und die Sorge um Genis drängte an die Oberfläche.
Sie holte ihren Kommunikator hervor, zögerte aber einen Moment. Was, wenn das Piepen des Kommunikators Genis in Gefahr brachte? Aber was, wenn er bereits in Gefahr war und Hilfe benötigte? Vielleicht war ja auch alles in Ordnung und er würde ihr sagen, dass er und die anderen bald zurück sein würden.

Tja, arme Presea. ^^“ Sie wird sich noch eine ganze Weile Sorgen machen müssen …

Bis nächste Woche, eure Fina =3
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