Thorin's revenge!

GeschichteAbenteuer / P16
Bilbo Beutlin Legolas Thorin Eichenschild Thranduil
15.04.2017
04.06.2017
6
5849
1
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hey
Dies ist eine kurze FF, die vielleicht nur so 4-6 Kapitel lang geht. Diese FF wird zudem nicht, wie in The Hobbit The Desolation of Smaug sein, dass Thorin einen Halt in der Seestadt machen, sondern direkt nach Erebor gehen. Ich hoffe sie wird euch gefallen und  ich würde mich sehr über eine kurze Rückmeldung von euch freuen, egal, ob Fragen, Kritik oder Lob, schreibt einfach das was euch gerade so durch den Kopf fliegt. ^^

PS: Die Kapitel werden in dieser FF immer so kurz, dies ist beabsichtigt, hoffe ihr nehmt mir dies nicht böse. ;)

Beste Grüße Alphawolf7






-The Ork Arrow-

Die Fässer in denen die Zwerge und auch der Hobbit Bilbo Beutlin drinnen waren purzelten durch den heftigen Strom im Wasser. Sie mussten sich manchmal ducken, da die schwarzen Pfeile der Orks auf sie zu geflogen kamen. Legolas rannte an dem Strom entlang, erschoss nebenbei noch ein paar Orks und sprang daraufhin auf die Köpfe von Dwalin und Ori. Geschickt balancierte er sein Gleichgewicht aus, um nicht runter zu fallen, während er ein paar Orks erschoss. Daraufhin sprang er weiter auf den Köpfen der Zwerge bis er auf einen anderen Teil des Flusses kam. Dort wollte Legolas einen Ork töten, doch dieser hielt seine Arme fest, während die Dolche in ihm steckten. Dadurch sah er nicht, dass ein anderer Ork mit einem Krummsäbel von hinten auf ihn zu kam. Thorin nahm das Schwert, dass er einem Ork abgenommen hatte und schleuderte es auf den Ork, der Legolas versuchte zu töten. Das Schwert durchbohrte die Kreatur der Dunkelheit und Legolas trat den Ork, sodass dieser ins Wasser fiel. Der Elb nahm noch einen Pfeil und erschoss einen Ork auf einem Ast, der daraufhin ebenfalls in das Wasser fiel. Verärgert musste er mit ansehen, wie die Zwerge fliehen konnten. Der Elbenprinz merkte nicht, wie einer der Orks hinter ihm stand und einen Pfeil auf die Sehne gespannt hatte. Er drehte sich um, sah den Ork und wollte Orkkrist ziehen, doch der Pfeil traf ihn in seine rechte Schulter. Legolas Augen weiteten sich ein Stück, er stolperte ein paar Schritte zurück und fiel in das tosende Wasser, wo er sofort von ihnen verschluckt wurde.
„LEGOLAS!!“, schrie Tauriel entsetzt.
Sie sah den Ork, der den Pfeil abgeschossen hatte, nahm ihren Dolch und schleuderte ihn auf die Kreatur der Dunkelheit, woraufhin dieser tot zu Boden fiel, als der Dolch seine Brust durchbohrte. Tauriel schaute in die tosenden Wellen, sie konnte den Königssohn nirgends entdecken. Ihr Griff um ihren Bogen verstärkte sich, wie würde der König darauf reagieren?!

Währenddessen schwammen Thorin, Dwalin, die anderen Zwerge und Bilbo durch den ruhigen See. Sie hatten es geschafft die Orks abzuhängen und paddelten nun auf Land zu. Dort setzten sie sich hin und verschnauften erst einmal. Einige Minuten später sah Bilbo jemanden auf dem Wasser treiben, wo ein Pfeil herausragte.
„Das ist jemand!“, rief er laut, Thorin und Dwalin schauten sofort dorthin, „Er scheint verletzt zu sein. Wir müssen ihm helfen.“
Thorin und die anderen zögerten, da sie sahen, dass dies ein Elb war, doch als der König unter dem Berge sein Elbenschwert Orkkrist sah, half er Bilbo den bewusstlosen Elben aus dem Wasser zu ziehen. Während Dwalin verschwunden war.
„Das ist der Sohn der Elbenkönigs! Legolas!“, stellte Bilbo fest und sah dann Thorin an, „Wenn wir ihn zurück zu seinem Vater bringen, wird er sicherlich sehr dankbar sein und er würde in euerer Schuld stehen.“

Thorin grinste hämisch. Seine Augen funkelten.
„Ich werde diesen Elben keineswegs zu seinem Vater bringen“, entgegnete ihm der Zwerg, „Wenn er seinen Sohn wieder haben will, muss er zum Erebor kommen!“
„Was!? Aber…“
„Und du wirst dich darum kümmern, dass er nicht verreckt“, unterbrach ihn der König unter dem Berge. Bilbo schaute wieder zu Legolas und dann auf den Pfeil der in seiner rechten Schulter steckte. Der Hobbit nahm sein etwas längeres Halstuch und legte dann seine rechte Hand um den Pfeil. Er erschrak leicht, als Bilbo ein stöhnen vom Elben vernahm. Mit einem schnellen Ruck riss er den Pfeil aus der Schulter des Elben, wobei dieser sich aufbäumte und auf keuchte. Schnell umwickelte Bilbo die Schulter von Legolas mit seinem Halstuch, um so einen Druckverband zu machen. Er schaute sich um, Thorin saß gelassen auf einem Stein und schaute sich sein Elbenschwert an, wobei die anderen redeten, während von Dwalin jegliche Spur fehlte. Bilbo wandte sich wieder dem Elben vor sich zu und sah, dass sich Schweißperlen auf dessen Stirn gebildet hatte. Daraufhin holte er ein Tuch aus seiner Tasche und ging zum See, um es nass zu machen. Danach wrang Bilbo es aus, ging zurück zum Elben und legte es auf seine Stirn.
„Bist du fertig?“, kam die Stimme von Thorin hinter ihm.
„Ja, aber…“

„Gut, denn Dwalin hat ein Boot aufgetrieben, dass groß genug für uns alle ist“, unterbrach ihn der Zwerg und zeigte nach links. Bilbo schaute dorthin und sah Dwalin in einem Boot stehen, also deswegen war er verschwunden. Der Hobbit wollte fragen, woher er das Boot so plötzlich hatte, doch dann entschied er es sich anders, da er es sicherlich von irgendwem „ausgeliehen“ hatte.
Mit der Hilfe von Thorin und Dwalin schaffte es Bilbo den bewusstlosen Elben Legolas auf das kleine Boot zu schaffen.  

Unterdessen war Tauriel beim Elbenkönig angekommen und hatte den ganzen Weg darüber nachgedacht, was sie ihm sagen sollte. Nun stand er vor ihr und sie zögerte ihm die Nachricht zu überbringen. Sie hatte von Legolas erfahren, dass sein Vater über den Tod seiner Mutter nie wirklich richtig hinweg gekommen war.
„Warum bist du hier und nicht mein Sohn?“, fragte Thranduil emotionslos.
„Ich… Er…“
„Sprich! Wo ist mein Sohn? Ist ihm etwas geschehen?“, in seiner letzten Frage schwang Besorgnis mit.
„Legolas, er wurde von einem schwarzen Pfeil getroffen und ist dann in den tosenden Fluss gefallen“, berichtete Tauriel, am Ende war ihre Stimme nicht mehr als ein Flüstern geworden.
„Was!?“, rief Thranduil entsetzt, nun kam Leben in den sonst so kalten und emotionslosen Elbenkönig, „Habt ihr ihn schon gefunden?“
„Nein, mein Lord, aber ich habe bereits meine gesamten Elben der Garde mit dem Auftrag betraut ihn zu suchen.“
„Gut, denn wenn ich ihn noch verlieren würde, dann…“, die Stimme des Elbenkönigs brach ab.
Review schreiben