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GeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P18
Nightmare Moon OC (Own Character) Prinzessin Luna Rainbow Dash Sunset Shimmer Twilight Sparkle
15.04.2017
16.08.2019
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Quartier der Taurig

" Hallo Bari , sind sie bereit für den Gang in den Bunker um bei dem Erwecken der Schläfer anwesend zu sein ?" Fragte Jobas die Taurig-Stute , " Ach und bevor ich es vergesse , heute Abend ist eine Feier angesetzt zu der ich sie und alle anderen Taurig einlade . Ich werde Heiraten !"
"Sicher bin ich bereit. Doch warum sollte uns kümmern das sie jemanden Heiraten? Moment Malarie hat ihnen das ins Ohr gesetzt stimmt's? Hörn sie mir egal sein was Mabara denken sie spalten Stamm Mabara meinen ihr keine Götter sondern böse die kamen von Sternen. Es noch Taurig geben die zu Malarie halten Mabara das wissen sie werden Malarie verjagen wollen auf die eine oder andere Weise. Da sie Malarie Ehelichen sie werden Mabara herausfordern Zweikampf. Wenn Malarie verlieren Mabara neue Chief und sie Malarie werden Töten. Ich nur sagen das weil nicht wollen noch mehr Taurig Tod sein. Schon genug sein gestorben."
" Moment bitte , wir haben nie behauptet Götter zu sein . Wir sind sterblich genau wie ihr ," entgegnete Jobas überrascht .
"Das ist ihr einziges Problem? Ob man sie für Göttlich hält? Malarie ist in Gefahr! Mabara wird Zweikampf machen und sie Töten. Um Chief zu werden so sie will alle die noch auf Malarie's Seite sein überzeugen sein besserer Chief. Sie zeigen stark sein will. Malarie sterben, weil Mabara stärker sein", schrie Bari fast und lies dabei ihre Taschen fast fallen.
" Ich liebe Malarie und will nicht das ihr etwas passiert . Also egal ob ich sie heirate oder nicht , wird sie sterben ?"
"Wenn, dann vermutlich ja aber wenn nicht wird sie gehen und Mabara wird die Taurig Weg bringen alle Taurig auch die Fohlen welche sich mit ihren Leuten angenähert haben. Sie können nur versuchen Taurig auf ihre Seite zu bekommen. Sollten sich unter den Schlafenden welche von uns befinden wird auch deren Stimme Gewicht haben. Mein Rat Schaffen sie Malarie bis heute Abend irgendwo hin wo sie sicher ist und Mabara sie nicht finden kann tun sie so als sei sie gegangen. Mabara wird nicht sofort aufbrechen. Sie Weiß das wir eine weitere Reise nicht überstehen können schon gar nicht im Winter. Vor allem sagen sie keinem das sie Malarie heiraten wollen. Malarie wird es eh keinem sagen. Tun sie es einfach ohne viel federlesen. Weihen sie nur die ein von denen sie überzeugt sind das sie Malarie zur Seite stehen werden ich kann ihnen nicht sagen welche Taurig es sind die Malarie noch hinter sich hat aber es sind nicht viele. Einige der Fohlen vor allem all die welche Weisen sind halten zu ihr auch deren Wort ist von Bedeutung bei uns. Wen sie das tun haben wir eine Chance Mabara zur Aufgabe zu zwingen dann muss sie in die Wildnis gehen und sich dem Urteil der Götter stellen."
" Und sie Bari , auf wessen Seite stehen sie ?" wollte Jobas wissen .
"Ich habe gewählt als ich ihnen das alles sagte und legte nahe. Leben sein in Gefahr meins wen erfahren das Mabara ich helfe ihnen ich sein Tod. Ich haben aber keine Angst vor Sterben. Leben lang und gut war, haben viel Taurig aufwachsen sehen. Nach vierhundert Jahren die ich nun schon leben es nichts geben was Angst mir machen."

Admiral Jobas befahl seinen ersten Offizier Septras und Nadeschta mit Malarie zur Rampe der Yambalaya.
„ Leutnant Nadeschta , sie gehen mit Malarie auf die Hood , dort sind keine Taurig und nach ihrer Ankunft wird das Schiff gesperrt . Hier sind die entsprechende Befehle an den Kapitän ,“ reichte Jobas ihr ein Pad .
„ Es tut mir Leid Malarie , aber das muss sein zu deiner eigenen Sicherheit . Man wird sich dort um dich kümmern und Leutnant Nadeschta bleibt bei dir .“ hob Jobas mit seinem Huf das Gesicht der Stute etwas an um ihr in die Augen sehen zu können .
Gleich darauf machten sich die beiden Stuten auf den Weg .
„ Septras , wenn jemand fragt , dann ist Malarie nicht mehr auf dem Schiff und sie wissen von nichts , sie ist einfach verschwunden und Pläne einer Feier existieren nicht .“
„ Jawoll Admiral .“
„ Sprechen sie mit der Crew , wir müssen die Taurig überzeugen das wir keine Götter sind und das wir auch nichts Schlechtes wollen . Soziale Kontakte mit den Taurig sind erlaubt , solange keine direkten körperlichen Interaktionen daraus folgen. Richten sie Spielzonen für die Fohlen ein , dann können die miteinander spielen und die Eltern , Tanten, Onkel oder so lernen sich kennen .“
„ Jawoll Admiral .“
 
Dann verließ Jobas mit Bari das Schiff , brachte sie zu der Gruppe welche die Pony erwecken sollte und begab sich zu Jake und dem Team um die anderen Bunker zu untersuchen .
 
Fünf Stunden später
„ Maya für Jake , bitte kommen . Kannst du mich hören ? Over .“
"Wehe es ist nicht wichtig ich hab hier grade einiges an Arbeit mit der Scheiß Technik."
" Ich kann dir da noch Hilfe schicken wenn es nötig ist . wir sind mit den zwei letzten Bunkern fertig . Bunker Vier enthält zwei riesige Plantagen , welche noch intakt sind und derzeit erntereif und Bunker Fünf enthält massenweise Saatgut . Dieses Saatgut ist allerdings auch von sehr vielen anderen Planeten , quasi eine Saatgutbank und wir haben zwei inaktive Maschinen gefunden , die nach der Ansicht der Techniker Terraformer darstellen . War das wichtig genug ? Firefly Over ."
"Zur Hälfte ja das hilft etwas. Sag den Pan sie sollen Arbeitstrupps zusammenstellen und sich ans Ernten machen, du geh in die Ruinen der Stadt und such nach Gebäuden die sich mit Geschichtlichem befassen es muss irgendwas geben das uns sagt was die über die Welt hier wissen soweit ich die Taurig verstanden haben ist ihr Volk weitaus länger hier als die Reh und diese Hybriden. Die Reh wenn es stimmt was Arcadiana sagte waren selbst Forscher als sie die Welt besiedelten,da müssen sie noch welche gewesen sein. Lauren meinte sie hätte diesen Planeten vor etwa Viertausend Jahren angreifen lasen um systematisch das ganze Reh-Reich einzustampfen. Haltet also die Augen nach allem offen was die Zeit überdauert hat. Und sag Aurora Bescheid das sie sich ebenfalls zum Bunker vier begeben soll. Ich sag Lauren das wir sie dort brauchen. Und las diese blöde Funker-Sprache. Das ist eine offene Leitung."
„ In Ordnung Maya , die ersten Erntetrupps stehen schon bereit . Ich versuch Aurora zu erreichen , dann kann sie beim Ernten helfen . So war das doch gemeint oder ? Soll ich Lauren hier noch abwarten oder mich gleich auf den Weg machen ?“
"Sie soll sich mit den Daten die dort noch zu finden sind befassen und gegebenenfalls Unterstützung leisten. Du mach dich so schnell es geht auf die Suche wir brauchen Hintergrundinformationen."
" Ja mach ich . Die hiesigen Daten und Anweisungen übergebe ich Admiral Jobas. Er wird dann auch Aurora und Lauren einweisen in den Stand der Dinge . Du kannst ihn über die Pan-Frequenz 013 erreichen . Ich melde mich sobald wir in der Stadt etwas gefunden haben . Firefly Ende ."
 
Ruinenstadt
 
„ Na Niota was liest du denn da so interessantes ?“
„ Ein Tagebuch Jake ,“ antwortete meine Linguistin , „ Es wurde geschrieben von einem Rehweibchen , und jetzt halt dich fest , namens Hedi . Sie hieß genauso wie unsere Freundin , auch Hedi Brown . Dies Tagebuch liegt aber schon über 7000 Jahre hier und da in der Truhe sind noch mehr davon. Diese Hedi war mit den allerersten Reh hier und hat alles schriftlich festgehalten, sie war eine Art Dienstmagd und hatte Zugang zu allen Ebenen .“
„ Sonst noch etwas anderes interessantes ?“
Nein hier in diesem Haus nicht, hier wohnten wohl keine Führungskräfte .“
„ In Ordnung , gibt deine Erkenntnisse an Maya durch .“
„ Maya für Niota bitte kommen . Wir haben einen ersten Fund gemacht , Tagebücher einer Dienstmagd mit Namen Hedi Brown . Sie beschreibt hier ziemlich genau das Leben in dieser Siedlung . Es sind so 40 – 50 Tagebücher . Ich kann mich jetzt aber nicht mit allen befassen, das müssten wir auf der Dragonis machen .“
"Verstanden. Ort mit einem Signalpylon markieren zur Bergung und dann sucht weiter ich leite das weiter an die Dragonis, die schicken jemanden der sich darum kümmert sagt Bescheid wen ihr noch was findet. Alles kann helfen. Versucht es in der Innenstadt. Und sucht euch zur Sicherheit einen möglichen Lagerplatz es kommt wohl ein kleineres Gewitter auf uns zu das heißt Funk ist nur eingeschränkt möglich."
" Verstanden , Bergegut wird markiert . Ich habe nur für uns einen handgezeichneten Plan der Stadt entnommen , eventuell könnte der uns nützlich sein . Niota Ende ."
"Verstanden hier läuft soweit alles nach Plan. Die ersten Kammern wurden geöffnet und die Probanden werden derzeit Untersucht um sicher zu gehen das sie Gesund sind. Sagt Bescheid wenn ihr was Neues habt. O.K. genug erst mal wir bringen die erste Gruppe nach oben zum Schiff damit sie was zu essen bekommen", gab Maya an die Anwesenden den Befehl aus das man sich erst mal um diese Zwanzig Ponys kümmern würde. Ursprünglich waren fünf mehr aber diese erlitten aus nicht geklärten Gründen einen Schock und verstarben kurz darauf.
„ Niota , hier sind wir ,“ rief ich unserer Fledermausdame zu , damit sie sich schnell vor dem einsetzenden Starkregen des aufziehenden Gewitters zu uns ins Trockene flüchten konnte .
„ Irgendeiner scheint wieder ungenehmigte Regentänze gemacht zu haben ,“ scherzte sie , was uns allen einen herzhaften Lacher hervorlockte . „ Was ist das hier für ein Gebäude ?“
„ Ich vermute ein Amtsgebäude , aber was für ein Amt hat so einen Eingang ?“
„ Protektorat Eins ,“ las Niota von einem Plan ab .
Mit einem fragenden Gesicht sah ich Niota an.
„ Das steht hier auf dem Plan , den habe ich aus der Truhe mit den Tagebüchern . Ist so eine Art Stadtplan .“
„ In Ordnung , sehen wir uns um , aber achtet auf Sprengfallen , nicht das einem was passiert , Verstanden ?“
Die anderen Teammitglieder nickten und wir sprachen uns ab wer wo suchen sollte .
Im Keller in einem Archivraum wurden Niota und ich fündig . Etliche Akten mit der Kennung Vertraulich – NFD enthielten detaillierte Informationen zur Nutzung dieses Planeten und zu dem Verhältnis zwischen den Reh und den Hybridwesen, auch etliches Kartenmaterial , das ich vorsichtshalber direkt an mich nahm stellten klar das von hier aus ein Eroberungsfeldzug in diesem System gestartet werden sollte .
„ Such hier noch weiter , ich versuche Maya zu erreichen ,“ sagte ich und Niota nickte mir zu .
Nach einiger Zeit kehrte ich erfolglos zurück . „ Wir müssen das Gewitter abwarten . Es sind zu viele atmosphärische Störungen da draußen .“
„ Ich hab noch etwas gefunden Jake . Es soll , laut diesen Akten noch eine Rehstadt hier auf diesem Planeten geben . Es ist hier von einer zweiten Gruppe der Reh die Rede . Diese waren keine Forscher sondern machtbesessene Militärs und laut diesen Unterlagen wollten sie alles hier unterjochen . Hier der letzte Eintrag : Heute genau 2156 Jahre nach dem ersten Kontakt mit den Tau ist es den anderen Reh gelungen unsere Armee zu schlagen und hier die Kontrolle zu übernehmen . Die Hybridwesen , die sich erst uns freundlich zeigten wurden zu unseren Feinden in den eigenen Reihen , es wird nur noch eine Frage der Zeit sein bis sie das Volk spalten und für ihre Zwecke missbrauchen . Matama , meine Tau-Stute und ich werden das nicht mehr erleben , wir wählen den Freitod. Gezeichnet J.F. .
Da ganz hinten habe ich zwei Skelette gefunden . Ein männliches Reh und ein weibliches Alihorn .“
 
Space Ship Hood.

"Warum tust du das? Du mich nicht kennen noch Freundschaft uns binden. Und doch du tun das warum? Nur weil dein Chief es wollen? Hören ich bereit sein zu sterben wen Götter es wollen ob durch Mabara oder durch Wildnis das sein Egal nur wollen das Stamm gut gehen. Ich nicht wollen leben in Gefahr bringen deins", meinte Malarie ihr Nadeschta etwas zu essen brachte.


" Befehl ist Befehl . Der Admiral will das es allen Taurig gut geht, auch dir . Ich kann dich nicht gehen lassen, selbst wenn ich wollte , aber ich will nicht. Angreifer werden zurückgeschlagen , " erwiderte die sonst ziemlich wortkarge cremefarbene Stute .
"Hilfst du mir mich vorzubereiten? Mabara wird bei der ersten Gelegenheit mich herausfordern. Ich werde hier vermutlich trotzdem unterliegen aber ich will zumindest eine kleine Chance haben gegen sie. Weißt du, ihr Vater war einer unserer Krieger und er hat sie dementsprechend behandelt. Die fertig gemacht und ihr gezeigt wie man Kämpft. Ich will das auch! Nur weil ich eine Stute bin soll ich mich nicht verteidigen können? So sah mein Vater das immer. Er sagte das Leben der Stuten ist wertvoller als das der Hengste, Ein Stamm ohne Stuten ist ein toter Stamm. Trotzdem bitte ich dich mich zu unterweisen."
 
„ Ay ,“ sagte Nadeschta , „ kommt mit .“
Sie führte die Stute durch den äußeren Teil des Schiffs , bis sie vor einer Tür stehenblieb, diese öffnete und eine Trainingsraum betrat . Nadeschta trat ein und forderte sie nachdenkliche Malarie auf auch den Raum zu betreten .
Nadeschta zog ihre Uniform aus und gab damit den Blick frei auf die stark vernarbten Stellen an ihrer Körperseite , wo normalerweise bei jedem Pegasus die Flügel sitzen.
„ Was kannst du und was willst du lernen ?“ fragte die Stute kurz und knapp .
"Mich gut mit Huf und Flügel behaupten aber Mabara ist eine geschultere Kämpferin als ich. Was ich lernen will ist alles was meine Chancen gegen sie verbessert und ich meinen Alles. Beißen, Treten und was immer ihr Schmerzen bereitet oder sie endgültig ausschaltet. Wen zwei Taurig kämpfen dann bis einer in seinem eigenen Blut liegt. So lösen wir Probleme die sich nicht mehr auf andere Weise klären lassen. Das mit Mabara ist solch eine Sache", sagte Malarie entschlossener als die letzten Tage.
" Beißen werde ich nicht lehren , aber so etwas ," schlägt sie ihr mit einem Hufhieb die Vorderbeine weg und legt sich dann auf ihren freien Flügel . " das wäre was ohne Waffen , oder kämpft ihr mit Waffen ?"
"Was immer nottut um den Gegner zu besiegen ist erlaubt. Nur keine Waffen das wäre nicht richtig und auch kaum möglich wir haben immerhin keine. Taurig lernen deine einzige Waffe du selbst sein die du brauchen. Es geben einen Meister hier irgendwo er sollen sein so alt das er sein dabei gewesen als kamen erste von den Sternen hierher um hier zu leben. Fell sein Schwarzer als Nacht dunkelste Augen wie Türkis er haben sollen und sein wie die von Reptil. Nur niemand ihn je zu Gesicht bekommen und kehrten zurück", sagte Malarie als ihr die Stute wieder auf half und sie anfing zu unterweisen.


Ruinenstadt.

Eine unter einem Mantel verborgene Gestalt betrat das Haus und sofort witterte er den in der modrigen Luft hängenden Geruch. Jemand war hier und hatte die Ruhe dieses Ortes Gestört. Weiter witternd ging er so vorsichtig wie auf Rohen Eiern durch den Raum Pony? Fledermaus? Grade mal ein paar Stunden alt. Sich umdrehend rannte die Gestalt sofort raus in den Regen. Reptilienhafte Augen suchten die Umgebung ab doch der Regen hatte bereits alle Spuren verwischt. Es sah die zerstörte Straße nach Osten runter dann nach Westen. Schnell war dem Wesen klar wo sie sein mussten. Und ohne zu zögern rannte es los, nach Westen die Straße runter.
Regen und Wind ließen den Blick auf vier starke Hufe frei werden welche in eine Silbrig blaue Art von Rüstung aus Kettengliedern gehüllt sind.

Lange brauchte das Pony nicht um den Ort zu erreichen wo die Frevler waren welche die Ruhe der Toten Stadt störten. Es breitete seine unter dem Mantel ruhenden Schwingen aus und war mit wenigen schnellen und fast lautlosen Schlägen in den oberen Etagen des Gebäudes verschwunden.
Sich auf dem Boden nieder lassend wollte es seine Waffe hervor und legte einen Pfeil ein. Diese Etage war perfekt. Sein Ziel ein Pony das an einem Feuer saß. Eine Stute mit Grauweißem Fell. Allem Anschein eine der Beiden deren Geruch er im alten Haus gewittert hatte.

Alle Parameter für seinen Schuss berechnend zielte und feuerte er. Der Pfeil flog und traf sein unwissendes Opfer genau zwischen die Dritte und Vierte Rippe. Schwach vernahmen seine Ohren ihre Schreie als der Pfeil getroffen hatte. Und augenblicklich zog er sich zurück ins Innere des Gebäudes. Der Schuss würde sie behindern aber es waren keine bedrohlichen Wunden entstanden. Strafen wollte er, nicht töten, noch nicht.


Protektorat Eins Archivraum
 
„ Was wollen wir jetzt machen ?“ fragte mich unsere Fledermaus , als wir die beiden Skelette betrachteten .
„ Tja , das ist jetzt eine Grabstätte und ändert vieles . Wir haben genug Unterlagen um diesen Raum wieder zu verlassen , mehr brauchen wir nicht . Sprechen wir ein kurzes Gebet und dann werde ich die Tür mit Magie versiegeln und kennzeichnen .
Hier ruhen in Frieden Matama und J.F. , gravierte ich in eine Platte die wir neben der Tür fanden . Ein leichter kalter Schauer lief mir dabei den Rücken herunter , denn J.F. Waren ja schließlich meine Initialen .
„ Jake wir werden angegriffen ,“ hörten Niota und ich plötzlich aus der Kom und stürmten daraufhin nach draußen.
„ Was ist passiert ?“ fragte ich den Kameraden , der Melodis Wunde versorgte und die Blutung zu stehen brachte.
„ Sie saß hier ganz friedlich als plötzlich ein Pfeil auf sie geschossen wurde , mehr wissen wir auch nicht. Wir haben schon nach dem Schützen Ausschau gehalten , aber nichts entdecken können .
„ Niota Rundumscan .“ befahl ich , doch auch das brachte kein Ergebnis . Lediglich den vermeintlichen Standort des Heckenschützen konnten wir feststellen.
„ In Ordnung Team , wir ziehen uns zurück , informiert die Dragonis über den Vorfall . Silverschadow , ich werde dich mit Melodis Gray in die Nähe der Rampe porten .
„ Ay Jake , das wird reichen , von da kümmere ich mich dann .“
„ Dragonis für Firefly , es gab hier einen Heckenschützenvorfall , eine Verletzte. Ich porte sie und ein Crewmitglied in die nähe der Rampe . Halten sie ein Santeam bereit .“


Dragonis.

"Wiederholen sie, wir haben nicht verstanden. Erkundungsteam wiederholen sie die Nachricht. Hier die Dragonis, Erkundungsteam wir empfangen sie sehr schlecht. Hilfe derzeit nicht möglich da das Wetter sich weiter verschlechtert. Ich wiederhole Hilfe oder dergleichen derzeit nicht möglich da das Wetter sich weiter verschlechtert. Dragonis Ende."


Ruinenstadt.

Seine Position um eine Etage verändernd hatte der Pegasus einen guten Blick auf das was passierte im Gebäude. Sofort ließ er einen weiteren Pfeil mit einem Zettel dran vor den Hufen, des der dazu gekommen Hengstes, einschlagen, nur um sofort wieder zu verschwinden.

" Hey was war das ? Noch ein Pfeil ."
" Mit eine Botschaft dran Kapitän ."
"Wen ihr versucht zu Zaubern oder zu fliehen werdet ihr Sterben. Hört auf diesen Ort zu stören und verschwindet bevor es euer Schaden sein wird. Erste und letzte Warnung." las ich die Mitteilung laut vor , sie war in ponisch geschrieben .
" Verschwinden und nicht fliehen , versteh ich nicht ?" mischte sich Niota ein , " hast du das auch richtig gelesen ?"
" Hier lies doch selber , du bist die Linguistin ," gab ich ihr die Mitteilung , aber auch sie las nichts anderes daraus .
" ; Silverschadow , du versuchst weiter die Dragonis zu erreichen . OK Planänderung , wir machen einen planmäßigen Rückzug. Hoffentlich überlebt Melodis den Transport , sie hat eine leicht abnorme Organlage und der Pfeil sitzt sehr nahe an ihrem Herzen . Erasmus , Zeltpane heraus . Wir bauen eine Trage für sie , da legen wir sie darauf und binden diese zwischen uns fest . Das ist die schonensde Art die ich wüsste . Niota du scanst weiter und der Rest räumt Stolperfallen aus dem Weg ."
So machte wir uns dann auf den Rückweg zur Dragonis .
"Wie dämlich seid ihr?", fragte eine unter einem Umhang verborgene Gestalt die ihnen den Weg plötzlich versperrte.
"Wie deutlich muss ich es sagen? Ja sie sind wirklich nicht die Hellsten, wen es darum geht eine einfache Anweisung zu befolgen. Wie lautete die Nachricht? Wen ihr versucht zu fliehen werdet ihr sterben!", sprach der Pegasus drohend, der Stimme nach eine Stute. Und als würde das Gewitter selbst ihr gehorchen schlugen zwei Blitze in die Gebäude hinter ihr und hinter der Gruppe vor ihr ein. Die so entstandenen Trümmer versperrten den Weg vor und zurück.
"Ja ist schon klar das ich nicht immer wieder denselben Zettel benutzen sollte. Aber ich hab nun mal nur den einen."
 
„ Ah der Sniper gibt sich die Ehre , aber das dämlich will ich mal überhört haben ,“ trat ich dem Wesen gegenüber , „ Das mit dem nicht zaubern kann ich ja noch verstehen , aber wir machen einen taktischen Rückzug und keine Flucht . Wir sollen nicht fliehen , aber sollen verschwinden und wir sollen nicht weiter stören . Das funktioniert aber nur wenn wir gehen , denn fliegen können nicht alle von uns und mein Crewmitglied ist schwer verletzt . Sie würde einen Lufttransport auch nicht überstehen . Also wenn wir nicht fliehen sollen und trotzdem so schnell wie möglich verschwinden bleibt nur eine andere Möglichkeit . Wir warten bis wir wieder Kontakt zum Schiff haben und lassen uns mit einem Shuttle abholen, aber dann kann ich ihnen versprechen werden noch mehr kommen und stören . Also wer ist jetzt dämlich ?“
"ICH BIN KEIN CAMPER!", brüllte sie und ein weiterer Blitz erhellte den dunklen Himmel. Das so entstandene Licht gab einen kurzen Blick auf das Gesicht der Stute preis welches Zierlich wirkte, fast wie bei einer Jungstute die grade erst Flügge geworden ist.
"Hört ihr eigentlich nie zu? Der Zettel ist schon hunderte Male benutzt worden den BEKOMME ICH NICHT MEHR RICHTIG SAUBER! ICH SAGTE IN DER NAHRICHT IHR SOLLT NICHT VERSUCHEN ZU FLIEHEN! SOLL HEISSEN BLEIB DA WO DU BIST!!", platzte ihr endgültig der Kragen. Sie streifte den Mantel ab und warf diesen achtlos auf eine nahe Parkbank. Schwer atmend stand sie da und schien nur darauf zu warten das die vor ihr stehende Gruppe einen Versuch wagte zu fliehen oder wie er es nannte einen Rückzug zu machen. Für sie war beides das Gleiche nur zwei Paar Hufschuhe.
Ihre Erscheinung strafte den ersten Eindruck einer zierlichen Stute lügen. Sie war alles andere als zierlich. Man sah deutlich den durchtrainierten Körper unter der Silbrig blauen Rüstung. Ihre Türkisen Augen hatten etwas wildes, fast schon verrücktes, angenommen. Ihre Armbrust war scharf und geladen sie wartete nur darauf das wer was dummes tun würde.
 
„ OK , OK , wir bleiben stehen, aber dann verschwinden wir auch nicht, wie du es auch gefordert hast . Du hast die Waffe und es fehlt nicht viel dann hast du auch Melodis Gray unsere Kameradin auf dem Gewissen . Also was willst du ?“
„ Jake ,“ mischte sich Niota ein , „ vielleicht sollten wir uns vorstellen .“
„ Von mir aus ,“ sah ich in die verwirrten Augen unseres Gegenübers , „ Ich bin Jake Firefly , das ist Niota , Silverschadow.... .“ stellte ich nacheinander alle Mitglieder unseres Teams vor in der Hoffnung Zugang zu dem Wesen der Stute vor uns zu finden .
„ Unsere Namen kennst du jetzt und wie heißt du ?“ sprach ich direkt zu ihr , „ Ach und bevor ich es vergesse : Was ist ein Camper ?“
 
"Das weißt du genau immerhin hast du mich als einen bezeichnetet", knurrte sie, "Und noch einmal zum Mitschreiben ich sagte wenn ihr versucht zu entkommen sterbt ihr Erste und letzte Warnung. Warum muss ich mich immer wieder wiederholen? Was? Ja ich weiß was auf dem verdammten Zettel stand klar? JA ICH BESORGE EINEN NEUEN WEN DAS VORBEI IST", schrie sie, "Jetzt lasst mich doch mit dem blöden Zettel in Ruhe. Warte, sagte er ich hätte fast einen von ihnen auf den Gewissen? Woher soll ich wissen wie er das meint? Na hört mal Gedanken kann ich nicht lesen oder sehe ich aus wie Tempest? Ja schon gut tut mir leid meine Schwester da mit rein zu ziehen. DU! Was soll das heißen ich hätte diese Meloria… Melodia… ach egal. Was willst du damit sagen? Dass ich eine Mörderin bin?
Ich schisse nie daneben und noch nie habe ich jemanden ermorden müssen. Ja schon gut. Zumindest nicht in den letzten dreihundert Jahren. Also erklär dich!", forderte sie die Armbrust auf ihn richtend, "Und keine Tricks mit dem Horn klar? Diese Pfeile bestehen Dimeritzium und durchdringen mühelos sogar deine Drachenmagie."
 
„ Ach mit Camper meinst du einen Sniper oder auch Heckenschützen , aber das bist du . Du hast aus dem Hinterhalt auf sie geschossen und sehr schwer verletzt . Der Pfeil sitzt nah bei ihrem Herzen und die Wunde blutet . Wenn Melodis Gray nicht bald ärztliche Hilfe bekommt stirbt sie und dann hast du sie ermordet .“
Aus den Augenwinkeln konnte ich die Gesichter meiner Kameraden sehen und alle dachte so wie ich , diese unbekannte Stute hat nicht alle Latten am Zaun oder hat zuviel in der Sonne gesessen .
"Ja ich weiß aber scheinbar die nicht. Wäre mir auch neu dass Herz zwischen der dritten und vierten Rippe liegt. Halte mich doch nicht für so blöd Tempest. Ich arbeite nicht mit Gift das weißt du ich bin ja Soul. Die arbeitet so das weißt du genau", sprach sie mit sich selbst scheinbar warf dem Hengst aber einen Sack Kräuter hin. Auf dem Stand zur Stillung von Blutungen durch Pfeile.
" Danke ," sagte unser Sani und behandelte Melodis , " sei ist ein Pony der Grays und die haben eine andere Anatomie . Grays Anatomie halt ." versuchte er ein wenig zu scherzen .
"Was? Tempest es spielt keine Rolle warum die hier sind du kennst unsere Pflicht so gut wie alle von uns, niemand betritt die tote Stadt wer es tut muss für immer hier bleiben oder Sterben durch uns. Nein ich frage nicht nach nur weil es dich kümmert was die für Gründe haben. Wir wachen seit Tausenden von Jahren über die toten Städte wo es uns aufgetragen wird und wir kümmern uns nicht um die Belange der Lebenden. Was soll das denn den jetzt heißen? Wer bitte hat entschieden das wir eine Führerin brauchen? Ein Wächter pro Toter Stadt so lauteten unsere Gesetzte und nie sollen wir haben einen Führer auf das wir nie gespalten werden in unserer Pflicht. So wir unsere ewige Wacht in Einsamkeit Verbringen. Oder hast du das schon wieder vergessen?"
Die Gruppe scheinbar nicht mehr beachtend ließ sie die Armbrust von Geisterhuf geführt einfach an Ort und Stelle schweben und wanderte vor ihnen von links nach rechts und wieder zurück und schien dabei mit sich selbst zu reden.
 
Niota versuchte angestrengt etwas von dem Gespräch mitzuhören, was ihr scheinbar auch gelang . Flüsternd säuselte sie mir zu das diese Stute mit einer anderen Wächterin namens Tempest kommuniziert und die gerne wissen möchte was wir hier tun .
„ Wir sind Forscher ,“ sagte ich unvermittelt zu der Stute , die mich daraufhin anschaute als wollte ich sie zum Mittag verspeisen , „ Wir sind immer auch der Suche und wollen herausfinden wer hier lebte , wie sie lebten und warum es zu Ende ging . Wir wollen mehr über die Zivilisationen der Reh und der Tau erfahren und lernen .“
Die in der Luft schwebende Waffe feuerte auf Jake einen Pfeil ab der nur knapp an seinem Hals vorbei ging.
"Das ist was ihr hier finden werdet, das ist was ihr hier lernen könnt. Den Tod durch meine Pfeile. WAS? HAST DU DEN VERSTAND VERLOREN?" schrie sie in ihre Kom. einige Augenblicke dachte sie scheinbar nach.
"Gut hast gewonnen. IHR lasst eure Teck hier und geht zurück zum letzten Ort wo ihr wart dort bleibt ihr bis ich euch was anderes Sage, Verstanden? JA ICH HAB ES IHNEN GESAGT DAS SIE GEHEN SOLLEN ZURÜCK! JETZT GEH MIR NICHT MEHR AUF DIE EIER. Und ihr zwei", deutete sie auf Jake und Niota, "Ihr bringt zurück was ihr eingesammelt habt. Noch Fragen?"
" Das wird nur gehen wenn ich Magie anwenden darf. Ich habe den Archivraum magisch gesichert , nachdem wir die beiden Skelette gefunden hatten . Der Raum ist jetzt ein gesichertes Grabmal . Wir lassen sonst alle Unterlage die geheim sind und die Sternenkarten dieses System vor dem Raum zurück in diesem großen Gebäude ," beschrieb ich das was ich vorschlug relativ genau . Ich hatte in einem unbeobachteten Augenblick meine Kom auf Dauersenden gestellt und hoffte das die Dragonis etwas mitbekommen würde , oder eines der anderen Teams . Empfangen konnte die Kom derzeit nichts nur senden ."
"Klappe halten und Die Hufe bewegen, und zwar SOFORT!", brüllte sie nur als Antwort, "JA ich mach ja schon Druck aber diese Idioten wollen lieber Vorträge halten. Nein ich habe ihm schon einen Pfeil an der Kehle vorbei gehen lasen noch einer und ich muss ihn Töten so ist das verdammte Gesetz! Das weißt du selbst sehr genau Tempest. HEUT NOCH!"
" Ich mach ja schon , keine Bange wehrte Stute ," schritt ich voraus in Richtung des Gebäudes Protektorat Eins .
"So eure Freundin dort hinlegen um die Kümmer ich mich gleich. Du legst den ganzen Kram dort auf den Tisch. Und zwei von euch suchen einen Topf in der Küche. Wasser rein und herbringen. Was noch nicht mitbekommen das wir hier noch fließendes Wasser haben? Wir haben hier sogar noch Lebensmittellager deren Lager genießbar sind und Strom haben wir auch", sagte sie und schaltete die Beleuchtung ein, "Tja Glühbirnen haben wir leider nicht mehr", bemerkte sie da nicht alle Birnen brannten.
"So dann schauen wir mal das wir meinen Pfeil aus dir raus bekommen. Sobald wir Wasser haben. Und an alle die hier in Hörweite sind eine Dummheit und meine Süße dort macht euch Platt", deutete sie auf die wieder in der Luft hängende Armbrust.
" Also los Leute ihr habt die Stute gehört . Seht zu das ihr die Aufträge erledigt und ein bisschen Beeilung bitte . Es geht schließlich um Melodis Leben," trieb ich die Crew an .
 
Ein paar Minuten später stellen unser Sani und Silverschadow den mit Wasser gefüllten Topf auf den Tisch . Niota stand dort wo sie die Artefakte und Unterlagen ablegen sollte und die drei Anderen standen nebeneinander an einer Wand .
 
„ So das Wasser habe sie , jetzt legen sie los und beten sie zu ihren Göttern das Alles gut ausgeht. Danach können wir uns ja mal darüber unterhalten wieso sie eine tote Stadt bewachen und keiner will das man aus den Fehlern dieser Wesen lernt .“ war mein Tonfall völlig neutral .
"Der droht mir? Ja die haben echt einen an der Glocke. Weder die Lebenden noch die Toten können uns etwas anhaben. Ich binde denen jetzt nicht noch auf die Nase warum wir Wächter zwischen Leben und Tod wandeln. Ihr wart ja so freundlich Feuerstellen zu nutzten die schon da waren dann rauf da mit dem Topf und Feuer an", kam es grummelig von der Stute während sie sich daran machte die Stute zu betäuben. Während diese anfing wegzudämmern, nahm sie ihre Tasche ab an der ihr Köcher mit den Pfeilen hing legte ihre restlichen Waffen, zwei Kurze leicht geschwungene Klingen und mehrere Leder Teile an denen Wurfmesser befestigt waren, ab. Darauf folgte die Rüstung, und zu sehen gab es einen schlanken Körper mit schwarzem seidigen Fell das einen leichten Glanz hatte. Unter diesem sah man schwach die Muskeln der Stute.
"Was? Noch nie Ner Stute dabei zugesehen wie sie sich auszieht?", fragte sie seltsam ruhig und gelassen. Keine Spur mehr von der sonst so gereizten Natur des Pegasus.

Währen nicht die Narben, welche über den sonst so ansehnlichen Körper verteilt sind könnte man sie glatt für ein Model halten.
Ich entfachte das Feuer aus der noch vorhandenen Restglut , legte zwei Scheite auf und hängte mit Silverschadow den Topf in das Kettelgestell , welches über dem Feuer hing .
" Das sollte keine Drohung sein , aber wenn sie zwischen Leben und Tod wandern können , dann müssten sie auch die Spezies der Grays kennen oder selber dazugehören ." sah ich wieder auf die Stute , " und nein , ich habe schon sehr oft Stuten beim Entkleiden zugesehen . Mich interessierte halt was unter der Rüstung zum Vorschein kommt ." lächelte ich dabei ein wenig und dachte daran was ich auf diese Antwort von Luna bekommen hätte .
"Tja die anderen haben Anstand und haben sich umgedreht. Und zufrieden mit dem was du siehst Frevler?", fragte sie und wandte sich der in zwischen ruhiggestellten Stute zu.
"Na dann wollen wir mal, ich brauch immerhin jeden Pfeil den ich habe um diesen Ort zu schützen", sagte sie, nahm ihre Kom aus dem Ohr und holte sich eins ihrer Messer, "Passt auf das Wasser auf und sagt Bescheid wen es am Kochen ist", befahl sie schon fast und machte sich an der Stute zu schaffen. Erst rasierte sie etwas das Fell um den Pfeil ab, dann schnitt sie den Schafft frei und öffnete den Wundkanal etwas. Sie drückte zwei kleine Metallteile rein um die Wunde offen zu halten und zog den Pfeil Raus.
"Tja ich bedaure es zutiefst", sagte sie sichtlich betrübt, "Aber sie wird überleben und ich muss ihr eines Tages, wie euch allen vermutlich, noch einmal einen Pfeil zwischen die Rippen jagen."

Da das Wasser mittlerweile auch am Kochen war, zog sie eine Schüssel und einen Lappen aus ihrer Tasche. Goss etwas heißes Wasser rein und fing an sich zu Waschen nachdem sie die Wunde mit einigen schnellen Stichen genäht hatte.
„ Ich weiß das ich manchmal ein Arsch bin und die imaginäre Kopfnuss von Luna , meiner Ziehmutter , habe ich auch in Gedanken bekommen . Ja es gefällt mir was ich zu sehen bekam, aber das sie uns alle noch töten werden bezweifle ich und wenn doch werden einige Stuten und Hengste sehr wütend werden .“
"Hört mir wäre es auch lieber ihr würdet euch einfach in Luft auflösen aber wir bekommen nun mal nicht immer was wir wollen. Ihr wollt hier weg ich will das gleiche, aber meine Pflicht als Wächter lässt das nicht zu und ich nehme meine Pflicht sehr ernst. Also bleibt ihr hier ich sorge dafür das ihr hier bleibt und wen ihr versucht doch zu entkommen muss ich euch Töten so einfach ist dass", sagte sie sich das Fell Waschend. Bis nur noch das Umständliche Thema für sie da war wie sie sich jetzt noch schnell den Rücken Schrubben könne. Unter anderen Umständen würde sie jetzt den Lappen um den Schafft ihrer Armbrust wickeln und sich damit den Rücken schrubben aber die ist das einzige was die Hier anwesenden von Dummheiten abhält.
" Ich verstehe ," entgegnete ich , " und das sie ihre Pflicht ernst nehmen das merken wir . ich bin von ihrer Pflichttreue sogar beeindruckt , nur leider geht es dabei um Wohl und Wehe von meinen Freunden und mir . Das mit dem Thema , in Luft auflösen , wäre unter Umständen machbar ." sinnierte ich vor mich hin, aber nur so laut das ausschließlich die Stute es hören konnte .
Verrichteter dinge ging sie ihre Schüssel leeren und kramte dann einige Sachen aus ihrer Tasche. Möhren Kartoffeln sowie einige andere Arten von Gemüse. Sie machte sich ans klein schneiden und gab nach und nach die Ersten Kartoffeln in den Topf.
"Tja wen ihr einfach so verschwinden würdet hätte ich ein Problem das mein Ende wäre", sagte sie leise, "Mir wäre es lieber ihr würdet bleiben bis euer Leben zu Ende geht. Und das mit dem Archiv war unnötig also die Tür zu versiegeln diese ganze Stadt ist ein Grab. Auf die eine oder andere Weise wird es wohl auch euer Grab. Das heißt wenn meine Schwester nicht einen Weg findet die Regeln zu beugen. Etwas an euch hat ihre Neugier geweckt."
" Warum ist die ganze Stadt ein Grab, das interessiert mich , besser gesagt uns .Ein paar Sachen haben wir gelesen , das es einst eine Rassen der Tau gab und friedliche forscher der Reh , sowie deren Militärs und dann noch Hybridwesen und Menschen ," das letzte Wort sprach ich sehr verachtend aus , " und auch die Skelette des Paares in dem Archivraum die nach eigenen Angaben freiwillig in den Tod gingen . Was ist hier passiert , das haben doch mit Sicherheit nicht alles sie gemacht , oder ?"
"Hört mal ich bin gut aber ich bin nicht in der Lage Feuer vom Himmel regnen zu Lasen. Es gab Krieg warum weiß ich nicht. Noch Interessiert es mich, warum sollte es? Ich bin hier um diesen Ort zu bewachen damit man das was hier ist nicht wieder verwenden kann um zu schaden", sagte sie die restlichen Kartoffeln ins Wasser gebend. "Wollt ihr nur rum stehen und mir ein Ohr abkauen? Oder macht ihr euch auch nützlich? Das wetter wird so bald nicht besser und so lange wie ihr im Regen ward gehe ich davon aus das ihr alle eine Wäsche vertragen könntet. Eure Freundin hätte es nötig das sich dieser Sache bei ihr einer Annehmen würde. Da wo der Topf herkommt gibt es noch mehr und Wasser ist kein Problem. Wir Wachen ja nicht nur über diese Orte wir halten sie auch in gewisser Weise am Leben. Aber ein Grab ist es immer noch, über diesen Ort Wache ich seid… es sollten jetzt 3890. Jahre sein. Müsste ich erst nach sehn. Also wie gesagt Eurer Freundin dort würde es gut tun wenn jemand ihr zumindest etwas das Fell Wäscht und ich bin dankbar für etwas Hilfe bei der Suppe. Ihr Müsst euch aber in der Küche alles Holen was ihr braucht. Es muss nur im Gebäude bleiben sonst ist es egal. Und versucht nicht nach Fluchtwegen zu suchen diese gibt es nicht. Das da ist der einzige ein und Ausgang und meine Armbrust wird dort so lange bleiben wie ich will das sie dort bleibt. Aber wenn sie wach ist bringe ich euch zu mir da ist es Warm und wer will kann dann dort auch etwas Schlafen. Und wen ihr was von der Suppe wollt finden sich auf Schüsseln in der Küche."
- Also ist sie ca. 100 Jahre nach Lauren hier gewesen , aber wer hat sie geschickt ?- waren meine Gedanken in Bewegung so das ich Niota nur ein Hufzeichen gab . Sie hatte ja allen mitgehört mit ihren Fledermausohren und jetzt kümmerte sie sich mit unserem Sani um Melodis .
„ Fast 3900 Jahre seit ihr schon hier und noch nie abgelöst worden ? Eines würde ich aber noch gerne erfahren , wenn wir hier noch längere Zeit zusammenbleiben müssen , nämlich euren Namen . Immer nur Ey Stute oder Hallo Wächterin zu sagen finde ich auf Dauer nicht so schön und unsere Namen wisst ihr ja schon .“
"Wir belassen es erst mal bei Wächterin ja, und ja ich wurde nie abgelöst. Ein Wächter pro Toter Stadt so ist das Gesetzt verfasst vom Grüner unserer Ordens. Oder war es eine Sie? Ich weiß es nicht. Ist auch egal ich wurde in den Orden und damit in diesen Dienst geboren einen Namen verdienen wir uns mit der Zeit aber die Zeiten haben sich geändert heutzutage gibt es mehr tote Orte als Wächter. Wisst ihr wir hatten mal einen Ort wo wir Lebten wenn es mehr von uns gab als Aufgaben, Tja heute ist dieser Ort vergessen und verlassen. Ich trat meinen Dienst hier an und hoffte mir eines Tages das Recht verdient zu haben einen Namen zu bekommen. Vierhundert Jahre und nichts Fünfhundert und? Nichts. Nach Achthundert habe ich aufgehört zu warten und es schlicht sein lasen zu hoffen einen Namen zu bekommen. Wir bekommen unsere Namen in der Sprache derer die den Ort einst erbaut und bewohnt haben über die wir wachen. Hier lebten Rehe eine wissbegierige Rase die sich eines Tages selbst ins Unglück stürzte weil sie etwas entdeckt hat. Das Militär wollte es unter Verschluss halten aber die Anderen wollten es veröffentlichen. Sie meinten es könnte ihnen helfen noch mehr zu Lernen oder gar an Orte zu kommen wo vor ihnen noch nie ein Reh gewesen ist. So brach vermutlich der Krieg aus welcher ihr Reich zerstört hat aber vorher kam es hier zum Bürgerkrieg", erklärte sie schon fast niedergeschlagen.

Sie probierte von der Suppe und gab noch etwas Sojasoße und ein bisschen Chilipfeffer dazu. Probierte noch mal nach dem sie ordentlich umgerührt hat, "Ja so mag ich es", sagte sie zu sich und ging zu ihrer Tasche wo sie sich eine Schüssel und einen Löffel raus holte.
„ Ja so könnte es gewesen sein . Nicht weit von hier ist ein Bunkerkomplex und in ihm gab es einen Spiegel durch den man in andere Welten reisen konnte . Dies und noch eine andere Technik haben die Reh benutzt um andere Welten zu überfallen und ich glaube das sie nach einigen Rückschlägen sich jetzt mit anderen Welten verbündet haben um mit Hilfe dieser Technik wieder ihren alten Einfluss herzustellen . Denken sie mal darüber nach . Ich weiß das dieser Krieg nicht der ihre ist und auch nicht der meine , aber wir sitzen allen mitten darin . So ich geh jetzt Essen kochen , das ist eines der Dinge die ich wirklich gut kann . Silverschadow beginnt schon damit den Tisch einzudecken . Setzen sie sich doch zu uns .“ nickte ich der Wächterin noch zu drehte mich weg und ging in das was hier die Küche war .
 
"Hier für eure Freundin brachte sie dem Sani der bei der verletzten Stute war eine ihrer Schüsseln. "Ich vergifte euch nicht keine Sorge. Wen ich euren Tot wollte wärt ihr es schon. Ich habe noch nie für andere was gemacht daher hoffe ich es ist euch nicht zu Scharf. Ich bin es gewohnt aber was anderes. Was macht die Wunde? Ich bin nicht grade gut darin andere zu verarzten vor allem da es außer mir hier keine anderen gibt, die Stammesponys hier wissen das diese Ruinen ihnen verboten sind. Es kommt zwar vor das sich eines her verirrt aber meisten vertreiben wir sie schon vorher wieder. Sie gehen nur nie zurück in ihr Dorf sondern suchen sich ein anderes. Also dein Name ist Melodi? War das Richtig? Ich bin nicht gut mit Namen und deiner ist?", fragte sie eher zurückhaltend. Man merkte schnell das sie es nicht gewohnt ist mit jemanden zu reden den sie auch vor sich hat. Kein Wunder das sie Jake nicht einmal angesehen hat als dieser mit ihr sprach.
„ Mein Name ist Sani , jedenfalls nennen mich alles so . Den Geburtsnamen habe ich vergessen ,“ antwortete der Sani in der Annahme das die Stute mit ihm redet , da sie ihn ansah , „ Melodis geht es soweit gut und danke für die Suppe , aber scharf darf sie im Moment nicht essen . Sollte sie anfangen deswegen zu husten oder sich stärker zu bewegen , dann kann die Wunde wieder aufgehen . Mal sehen was der Kapitän zubereitet , sonst bleiben wir bei Wasser .“
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