Ein neues Leben

von DeJojo
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Kiara Kovu Nala OC (Own Character) Simba Vitani
13.04.2017
06.09.2019
22
22493
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Hallo ihr Lieben. Hier ist meine aller erste Geschichte auf diesem Netzwerk. Ich hoffe sie gefällt euch. Lasst doch bitte die ein oder andere Review da, damit ich weiß was euch gefällt und was nicht. Vielen Dank geht an meine Betaleserin baumXYZ . Und nun viel Spaß beim lesen :)
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Es war ein anstrengender Tag gewesen. Langsam wurde es Abend am Königsfelsen. Der Tag hatte viele Veränderungen gebracht. Zira war besiegt und die verfeindeten Rudel waren endlich vereint. Prinzessin Kiara war daran nicht ganz unbeteiligt gewesen. Sie hatte ihrem Vater Simba, dem König des Geweihten Landes, die Augen geöffnet und gezeigt, was es heißt „eins“ zu sein. Kovu saß im Sonnenuntergang oben an der Spitze des Königsfelsen und überschaute das Land. Dem dunklen Löwen gingen die Geschehnisse des Tages nicht aus seinem Kopf und er dachte noch einmal über alles nach. Seine Gedanken kreisten um Zira und Nuka. Erst jetzt merkte er immer mehr, wer Zira wirklich war. Nie hatte er Liebe, Geborgenheit und Zuneigung erfahren, bis er Kiara kennenlernte.
Leider hatte Nuka nie das Glück gehabt, jemanden wie sie kennenzulernen und dies alles zu bekommen. Für ihn galt es immer, Zira stolz zumachen und ihre Befehle auszuführen. Das einzige, was er wollte war Anerkennung von Zira zu bekommen, doch genau dies trieb ihn in sein Verderben. Kovu bemerkte erst gar nicht, wie Kiara langsam zu ihm kam und erschrak sich erst, als sie sich an ihn kuschelte. „Alles in Ordnung, Kovu?“, fragte Kiara ihren Liebsten irritiert. „Ja. Ich hab einfach nur nochmal an alles von heute denken müssen“, antwortete er ruhig und lächelte. Kiara lächelte zurück und war froh, dass die beiden jetzt endlich zusammen sein konnten. Auch Simba akzeptierte ihn endlich, genauso wie den 'Rest' des neuen Rudels. Beide saßen noch eine kurze Weile aneinander gekuschelt da, bis Vitani zu ihnen stieß. „Hey ihr beiden“, sagte sie zum Prinzenpaar. Beide drehten sich in ihre Richtung und  begrüßten sie ebenfalls. „Kann ich mich zu euch setzen?“, fragte Vitani mit leiser Stimme. „Aber natürlich, Schwesterlein.“, antwortete Kovu, ihr  zu zwinkernd. Er war froh, dass sie fragte. Vitani setzte sich und überlegte, wie sie am besten etwas sagen konnte. Sie plagte das schlechte Gewissen, nach all dem was geschehen war und sie wirkte betrübt. Kiara schaute zu ihr und beobachte sie. Ihr fiel Vitani's nachdenkliche, bedrückte Art auf. „Dich bedrückt doch etwas. Was hast du Vitani?“, fragte Kiara sie schließlich mitfühlend. Auf einmal schaute Vitani mit Tränen in den Augen zu ihr und sagt: „Ich wollte mich entschuldigen, Prinzessin. Es tut mir unendlich Leid was ich und mein Rudel, was wir euch angetan haben.
Ich wollte das alles nicht. Ich wollte Zira alles Recht machen und hatte solche Angst vor ihr, dass ich ver- vergessen habe, ob es... es Folgen mit sich ziehen... ziehen würde oder k-könnte.“ Mittlerweile weinte Vitani, und sie schluchzte so doll, dass sie kaum zu verstehen war. Kiara hatte ihr zugehört. Plötzlich stand sie auf. Man sah ihr an, wie sehr die gesagten Worte in ihr arbeiten. Kiara ging auf Vitani zu und schaute sie nachdenklich an.„Vitani. Auch wenn es mir sehr schwer fällt es nachzuvollziehen was du sagst, glaub ich dir. Das was geschehen ist, wird nicht so schnell aus meinem Kopf verschwinden und ich denke, es wird auch noch eine Zeit dauern, bis dies geschieht. Trotzdem verzeihe ich dir, Vitani. Ich will in Zukunft auch, dass wir eine Familie werden und uns vertrauen können“, erklärte Kiara ruhig und ging auf weiter auf Vitani zu. Die schaute sie erleichtert, mit Tränen gefüllten Augen an. Doch was Kovu dann sehr erstaunte, dass Kiara zu Vitani ging und ihr eine Pfote als Umarmung um den Hals legte und weiter beruhigend auf sie einredete. Er war immer wieder erstaunt, wie erwachsen und weise seine Verlobte handelte. Diese Art machte ihn immer wieder stolz und sein Respekt davor wuchs innerlich immer mehr. „Die Geschehnisse werden zwar nicht ungeschehen bleiben, aber wichtiger ist, dass wir es jetzt als ein ganzes Rudel arbeiten und nicht irgendjemandem Schuld zuweisen“, meinte Kiara und löste sich von Vitani. Diese hatte sich ein wenig beruhigt und weinte nun nicht mehr.
„Ich danke Euch, Prinzessin. Ich hoffe auch, dass wir die Geschehnisse bald zusammen bewältigen und ein Rudel werden. Ich freue mich sehr auf eine neue, größere Familie“, meinte Vitani erleichtert und lächelte leicht mit tränenden Augen. Eine Weile saß sie noch bei Kiara und Kovu. Am Königsfelsen herrschte noch reges Treiben.Für die neuen Löwinnen war noch alles anders, und sie mussten sich erstmal in ihrem neuen Zuhause zurecht finden. Von Simba's Rudel wurden sie glücklicherweise herumgeführt.
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